Vorankündigung: Jethro Tull – Mainz / Rheingoldhalle 29.9.2017

Eine Legende geht erneut auf die Bühne. Ian Andersons´s Jethro Tull rockt die Rheingoldhalle in Mainz. Seit 50 Jahren bewegt sich die Progressiv Rock Band über die Bühnen der Welt ….und wer Tull einmal gesehen hat, weiß, dass er sich auf ein gigantisches Ereignis freuen kann.

Auf ihrer diesjährigen Tour arbeitet die Band mit Videoleinwänden, auf denen alte Videos mitlaufen, während sie ihre Klassiker live präsentieren. Die aktuelle Besetzung besteht aus Ian Anderson (Querflöte, Gitarre, Gesang, Mandoline), John O’Hara (Keyboards, Piano, Akkordeon), David Goodier (Bass), Scott Hammond (Schlagzeug) und dem Gitarristen Florian Opahl.

Für mich war Jethro Tull immer eine der Kultbands der 60ziger Jahre und entsprechend oft hat es mich zu ihren Konzerten gezogen. Ian Anderson it und bleibt ein großartiger Künstler, dem wir mit seiner Band ein volles Haus wünschen.

 

Marc Debus und Anne Melis

Feuertalfestival 25. und 26. August 2017

Am Freitag machten wir uns auf den Weg nach Wuppertal. Ein Jahr lang steigerte sich unsere Vorfreude auf dieses schöne kleine Festival. Schon allein die Location der Freilichtbühne „Waldbühne Hardt“ hat ihren ganz eigenen Scharm. Die Bühne vor dem Steinbruch ist einfach einzigartig. Die erwarteten Bands, der Mittelaltermarkt, die Verpflegung und die alten Freunde und neuen Bekannten (Kalle, Helmut, Melanie und viele andere) Wir freuten uns einfach drauf.

Als Akts waren für den Freitag Mila Mar, Lacrimas Profundere, dArtagnan, Lord Of The Lost und als Headliner Fiddler‘s Green angekündigt. Am Samstag sollten dann Stoneman, Ignis Fatuu, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Mono Inc. und Schandmaul die Bühne rocken. Und bis auf eine Absage am Freitag heizten die Bands den Fans auch wirklich ordentlich ein.

Zudem war auch in diesem Jahr auf die zusätzlichen Gimmicks Verlass. Eric Fish, Sänger von Subway to Sally, führte wie immer souverän und mit eigenen Musikeinlagen mit der Akustikgitarre durch das Programm und verlieh dem Ganzen wieder einen roten Faden der Extraklasse. Das Freibad Mirke stellte, wie auch schon in den Jahren zuvor, die Möglichkeit des Zeltens. Ein Wechsel zwischen den Standorten erleichterte der extra eigens dafür organisierte Shuttlebus. Und natürlich gab es auch wieder einen schönen kleinen Mittelaltermarkt. Er gehört einfach dazu und zählt definitiv mit zu den Highlights. Ob Schmuck oder Taschen als Accessoires des Mittelalters oder direkt das passende Kleid… Das alles gab es mit hochwertiger Qualität genauso wie das entsprechende deftige und herzhafte Mal samt Getränken. Alles war wieder stimmig.

Bei wunderschönem Wetter wurde zwei Tage quasi überall gefeiert, getrunken und gelacht... und genau so soll es ja auch sein.

Als ganz persönlichen Wunsch für das nächste Jahr möchten wir die Nebenbühne auf dem Mittelaltermarkt erwähnen. Diese haben wir dieses Jahr leider vermisst und hoffen, dass sie nächstes Jahr wieder da sein wird. Denn in jeder Umbaupause der Hauptbühne wurde vor der Nebenbühne ordentlich weiter gefeiert, gesungen und getanzt.

Aber zurück in die Gegenwart bzw. zur Hauptbühne in diesem Jahr… Die Bands genossen ihre Show genauso wie die Fans. So steigerte sich die Stimmung bereits am Freitagnachmittag, da schon dArtagnan eine Extraeinlage spielten und die Zeit auf der Bühne sichtlich genossen. Demnach freuten sich Lord Of The Lost über eine feierfreudige Menschenmenge. Und als Fiddler’s Green die Bühne betrat, war es auf dem ganzen Gelände rappelvoll und alle tanzten und genossen die Show. Die tolle Stimmung hielt auch am Samstag weiter an. Als Besonderheit sei hier zu erwähnen, dass Mr. Hurley & Die Pulveraffen sich etwas ganz besonderes als Promo überlegt hatten. Direkt nach dem Einlass verteilten sie an jeden Gast Piratenhüte und Augenklappen. Das machte natürlich ein wahnsinniges Bild und die Aktion kann einfach als rundum gelungen angesehen werden. Viele Fans freuten sich auf Momo Inc. und Schandmaul als Headlinder, so dass die Stimmung bei den Bands einfach riesig war und die Menge ausgelassen feierte.

Was sollen wir sagen? – einfach ein grandioses Festival.

Nach den Shows auf der Bühne gab es abends wieder eine Feuershow. Auch diese erfreut sich immer wieder an begeisterten Fans und ist eigentlich nicht mehr von dem Festival wegzudenken. Es ist quasi schon ein ritueller Abschluss der Festivals auf dem Gelände. Denn für die frei öffentliche Aftershow Party, die an beiden Abenden stattfindet, geht es ein paar Meter den Berg hinunter zum „Underground“. Dort treffen sich alle, die noch fit sind, im gemütlichen Biergarten und lassen das Festival entspannt ausklingen.

Mit diesem Wohlfühlgefühl bedanken wir uns bei allen fleißigen Helfern und dem Veranstalter des Feuertalfestivals und freuen uns ab jetzt ein ganzes Jahr lang auf das Feuertalfestival 2018!

Hier die Bilder zum SPEKTAKEL:

2017-08-26

Schandmaul

Feuertal Festival

2017-08-26

Mono Inc.

Feuertal Festival

2017-08-26

Mr Hurley & die Puveraffen

Feuertal Festival

2017-08-26

Ignis Fatuu

Feuertal Festival

2017-08-26

Stoneman

Feuertal Festival

2017-08-25

Fiddler´s Green

Feuertal Festival

2017-08-25

Lord Of The Lost

Feuertal Festival

2017-08-25

D´Artagnan

Feuertal Festival

Festivalbericht – Rock in Schroth – 18. und 19. August 2017

 

Am Freitagnachmittag machten wir uns mit vollgepackten Taschen auf zum Rock in Schroth. Dabei war diesmal nicht nur die Fotoausrüstung, sondern auch eine Vielzahl an Kleidung. Denn das angekündigte Wetter war dem Festival leider nicht nur wohlgesonnen.

Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil. Unter den Pavillons rückten alle während der Regenschauer enger zusammen und genossen die Bands auf der Bühne.

Das Festival ging dieses Jahr in die 20. Runde. Und so wurde auch gefeiert. Bei humanen Preisen und kostenlosem Zelten direkt am Gelände ließ es sich gut aushalten. Die Malteser sind die Veranstalter des familiären Benefitfestivals, bei dem musikalisch durch viel Abwechslung auch in diesem Jahr wieder für jeden etwas dabei war. 

Den Auftakt machte um 18.20 Uhr „Creanna“, gefolgt von „Metall“ (19.40 Uhr) und „Protz“ (21.00 Uhr), bevor „Rebellion“ als Headliner des ersten Tages um 22.40 Uhr die Bühne betraten. Hier sei anzumerken, dass Bassist, Tomi Göttlich (ehemals Grave Digger) sein Können als Backroundsänger ausnahmsweise zeigte, um Michael Seifert zu unterstützen. Für viele wahrscheinlich ein Debut und zudem ein Highlight. Rebellion präsentierte sich in jedem Fal stark und das Publikum honorierte die Lieder aus den Wikingersagas, dem MacBeth Album und gar mancher fühlte sich dabei wie das erste Albm der and heißt „Born A Rebell“

Der Tag war, trotz des Regens ein Fes. Warm mit dicken Schuhen, Regenjacke und Schal eingepackt feierten die Fans und genossen die Musik. Alles erfahrene Festivalgänger, so dass die Stimmung immer entspannt war.

Am Samstag war dann ab 10.00 Uhr Einlass und das Frühshoppen konnte beginnen. Der „Spielmannszug Freigericht“ spielte von 11-12 Uhr klassische und auch rockige und poppige Stücke und der Tag fing bei den ersten Bieren gegen die Kopfschmezen gut an. Und das bei quasi strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. So floss dann auch das Bier schon wieder entsprechend und die Malteser als Veranstalter hatten einiges damit zu tun, die Festivalgäste zu verköstigen.

Bevor es dann mit den „eigentlichen“ Bands des Festivals weiterging, gab es noch für einige Eltern mit Kindern eine Backstageführung mit diversen Hintergrundinfos der Organisation, des Aufbaus und und und… Organisiert wurde das von Ralf Runkel Tochter und dem Sohn von Rochus Pfaff, um Klasenkameraden und deren Eltern einmal einen Einblick in den Rockhimmel“ zu gewähren. Die beiden moderierten dann auch wie zwei Profis die Führung….Hut ab! Dies wurde auch bei den Musikern sehr positiv aufgenommen und unserer Meinung nach, sollte, dies in den nächsten Jahren beibehalten werden. Danke dafür an Ralf, Rochus und ihre Kids.

Pünktlich um 14 Uhr betrat dann „Der Michel“ die Bühne. Die drei Jungs heizten mit ihrer Vielzahl an Stücken mit dem ein oder anderen Klassiker schon ordentlich ein. Danach gab es ein Fest des Rocks. „Shake your Bones“ coverten alle Größen des Südstaatenrocks in einer wahnsinnigen Qualität und die Stimmung bei den Gästen stieg weiter an.

Demnach durfte sich die junge Band „Firstborn Unicorn“ über ein feierwilliges Publikum freuen und begeisterten weiter. Eine junge Band die man sich merken sollte – abwechslungsreich und versiert gaben sie ihre Songs zum besten und ließen es auch nicht an einer Hommage für die legendären Band Led Zeppelin fehlen.

 Anschließend spielten dann die drei Jungs von „Spy Row“, bei denen die Besucher ins Staunen kamen, da es hieß sie hätten trotz ihres  jungen Alters wohl schon über 500 Gigs hinter sich. Guter, ambitionierter Metal, aber in meinen Ohren tönte noch immer das gigantische Einhorn nach.

 Die Band „Rock Divine“ durften dann alle Fans zum letzten Male genießen. Laut Frontman Nils Baloun werden sie nicht weiter als  Formation zusammenpielen, aber wir werden sie wahrscheinlich immer mal wieder als Band bei ausgewählten Veranstaltungen antreffen und ganz gewiss in anderen Konstellationen ihrem Können lauschen dürfen…..und ohne „Rock Divine“ würde die heimische Glamrockszene auch bedeutend trauriger aussehen…..also denkt noch mal nach Jung!!!!!

Danach begeisterte „Perzonal War“ die Feiernden. Ein wirklich starkes Set hinterließ einen bleibenden Eindruck. Ich kann nur sagen – gerne wieder. Jetzt betrat  „Odium“ die Bühne und alle Besucher trotzten dem Regen trotzen um die „Institution“ des Rock in Schroth Festivals ordentlich zu feiern. Hier auch ein Dank an die Band, die für die Organisation und den Ablauf mitverantwortlich zeichnet. Hervorragend gemacht!!!!! Das war ein Heimspiel vom Feinsten und Marc und ich konnten endlich live bei einem Konzert einige Songs der neuen Scheibe „As the World turns black“ genießen, die uns bei der etwas anderen Release Party vorgestellt wurden.

 Als Headliner dieses Tages betraten dann die Jungs „der Architects of Chaoz“ die Bühne und spielten mit dem neuen Sänge, den Paul DiAnno (bekannt als erster Frontmann von Iron Maiden) ersetzt hat. Eine gute Wahl können wir nur sagen. Dominik, der Schlagzeuger der Band, hatte uns das zwar bereits erzählt, aber er hatte damit tatsächlich nicht zu viel versprochen. Das et war der Hammer. Ich denke man kann hier im Namen aller Festivalbesucher sagen – EIN GELUNGENER ABSCHLUSS!!!!!

Wir sind begeistert von diesem klein, dafür aber besonders feinenFestival mit seiner ganz eigenen kleinen Familie im Hintergrund…

Demnach bleibt uns nur noch zu sagen: Auf geht’s zum „Rock in Schroth“ 2018

 

Anne Melis und Marc Debus

Rose Tattoo

Das Bang Your Head Festival - Juli 2017 begeisterte uns einfach wieder voll und ganz!

Auch in diesem Jahr freuten sich viele, genau wie wir, monatelang auf das Bang Your Head Festival in Balingen! Und das mit Recht! Wetter, Line-up, Menschen... alles passte wie immer… Und das von der Warm-up Show am Mittwoch bis zum letzten Ton Samstag-Nacht. 

Mittwoch 12.07.2016 Die Warm-Up Show

Bereits ab 18 Uhr füllte sich die Halle auf dem Mesegelände zur Warm-Up Show, die um 19 Uhr mit Stormwarrior eröffnet wurde. Danach heizten Bloodbound, Angel Dust, Sanstuary und Death Angel bis in die Nacht hinein den Besuchern ein. Bloodbound gefiel uns hierbei besonders gut, weil sie mächtig für Stimmung sorgten und der brettige Sound von Death Angel rundete das Ganze mehr als gut ab. Für alle Anwesenden hatte das Festival mit einer gelungen Show begonnen und es wurde den ganzen Abend gefeiert! Und so war auch die allgemeine Stimmung gut! Ob man alte Freunde nach langem wiedertraf oder neue Bekanntschaften schloss. Wer das Glück hatte bereits die Warm-Up Show genießen zu können, für den begann das Festival mit einem ersten Highlight!

Donnerstag 13.07.2016

Als Opener des ersten offiziellen Tages ging mit Killcode bereits ein erstes Brett aus Amerika auf die Bühne. Sie rockten mächtig und spielten trotz verhalten gefülltem Publkum was das Zeug hielt. Wahrscheinlich steckte manchen noch die Warm-Up-Show in den Knochen, Die darauf folgenden Bands Crystal Viper und Toxik lieferten ebenfalls ein echt starkes Set ab, obwohl das Gelände sich nur langsam füllte. Aber je weiter der Tag voran schritt und der Abend mit seinen Headlinern nahte, desto voller wurde es. Der Stimmung tat das jedenfalls keinerlei Abbruch, weil die Anwesenden die Möglichkeit genossen näher an ihre Bands heranzukommen und dabei einfach ausgiebig feierten.

Gloryhammer boten mit ihren Kostümen dann etwas fürs Auge und fürs Ohr, bevor Orden Ogan und Slaughter die Bühne enterten. Orden Ogan hatte die neue Bühnedeko im Westernstile dabei und gaben das neue Programm zum Besten. Danach folgte Venom, min ganz perönliches Highlight. Die Jung um Cronos haben nichts von der alten Kraft verloren und die Bühneshow lässt tatsächlich vermuten, dass sie wie in der Ansage immer proklamiert, direkt von den Toren der Hölle zu uns kommen. Satyricon legte dann ordentlich nach, bevor  Saxon als Headliner des ersten Tages ein tolles Set ablieferten. Auch hier merkte man die Jahre Erfahrung und das unzählige Fans unter den Zuschauern weilten.

Ab 18 Uhr begannen dann auch die Akts in der Halle. Als Opener machte hier Eclipse mächtig Dampf. Mein persönliches Highlight war dann Demon, gefolgt von Manegram und Denner/Shermann aus Dänemark. Unser alter Freund Michael machte mit seinem alten Bandkollegen Hank, aus alten Mercyfull Fate und King Diamond Tagen, ordentlich Dampf und brachte die Halle zum Kochen. Eine Band die man sich merken muss. Als Abschluss des ersten Festivaltages bekamen die Fans dann durch Sepultura noch einmal richtig was auf die Ohren. Damit war auch sicher für jeden klargestellt, dass die Halle keine Nebenbühne im eigentlichen Sinne ist. Das Festival war nun endgültig am Rollen!

Freitag, 14.07.2016

Der  Freitag sorgte zuallererst durch schönes Wetter für einfach gute Stimmung und bot mit Dead Lord, Bullet und Steve Grimmett’s Grim Reaper einen tollen Start in den nächsten Festivaltag. Steve war gigantisch, was man nach seinem, erst kürzlich erlittenen, Beinverlust erst einmal nicht so erwartete. Hier konnte man nur den Hut vor einer tollen Show und einem Sänger ziehen, der sich nicht unterkriegen lässt. Danach folgte Lee Aaron, die einfach immer noch eine grandiose Sängerin ist und dies in ihrem Set auch zeigte. Mancher Fan erinnerte sich nur zu gut, dass Lee in den Achtzigern die zweite Metalqueen neben Doro war….und das kann man auch heute noch sehen. Roit V und Magnum folgten und das Publikum honorierte die gelungenen Auftritte mit Beifall und Jubl. Krokus aus der Schweiz waren dann mit ihrem eingängigen Riffrock ein ganz persönliches Highlight von Anne an diesem Tag. Marc freute sich wahnsinnig auf den kleinen Mann von Rose Tattoo. Angry Anderson ist nach wie vor ein, für mich nicht wegzudenkendes, Idol der Hardrockszene. Älter als AC7DC und immer noch voll am Start. Es fehlte kein Highlight der Band – „Nce Boys Don´t Play Rock ´n ´Roll“ ertönte genauso, wie „Mad Butcher“ – mein Tag war gerettet. Als (vermeintliche) Headliner dieses Tages spielte Vince Neil auf der Hauptbühne. Seinen Auftritt kann man allerdings gespalten sehen. Während er sich selbst etwas rar auf der Bühne machte, spielte seine Band, die uns wieder die Musiker von Slaughter auf der Bühne präsentierte, ein grandioses Medley unvergessener Hits. Nach dem Auftritt kam sogar Veranstalter Horst auf die Bühne und entschuldigte sich bei den Fans für die kurze Show von Vince bei den Fans. Anschließend klärte er die, seinen eigenen Aussagen nach, Missverständnisse mit dem Künstler selbst und dem Management. Demnach wird es laut Horst auch wohl zukünftig eine Zusammenarbeit der beiden ohne Missverständnisse geben. Als Abschluss auf der Hauptbühne gab es dann das bewehrte Feuerwerk.

Aber in der Halle ging die Party noch weiter. Als Opener traten Almamac auf die Bühne und heizten mit doppelter Gesangsfront den Fans ein. Demnach konnten sich Paragon und Angelus Apatrida über feiernde Fans und eine grandiose Stimmung freuen. Zum Abschluss dieses Tages spielten Entombed A.D. bis in die Nacht hinein.  

Michael Schenker

Samstag, 15.07.2017

Der letzte Festivaltag hatte es immer noch in sich, obwohl man das Feiern der letzten Tage einigen Festivalbesuchern mittlerweile deutlich ansehen konnte. Trotzdem kein Abgesang, sondern ein grandioser Start mit Assassin, Vain und Raven. Sie schafften es die Festivalbesucher wieder munter zu bekommen und gaben damit jeglichen Nachwehen der ersten beiden Festivaltage keine Chance. Genauso ging es dann auch weiter. Diamond Head, Vicious Rumors und Dokken durften sich über ein bereits feierndes Publikum freuen. Dokken hat mich besonders fasziniert, weil ich sie in jungen Jahren gerne gehört habe, aber nie die Chance hatte sie zu sehen. Somit konnte ich eine weitere Band auf meiner Agenda mit einem „Gesehen“ kennzeichnen.. Danach folgten auf der Hauptbühne Kataklysm und Michael Schenker Fest. Ein Gitarrengott gab sich die Ehre und ließ auf der Bühne auch keinerlei Zweifel an seinem Können. Als Sänger begleiteten ihn Gary Barden, Graham Bonnet und Robin McAuley. Somit war garantiert das aus Knallersongs aus verschiedenen Perioden der Band zu hören waren. Danach freuten sich alle auf den Headlinder des Tages, Hammerfall! Die Band brachte das Festivalgelände dann noch einmal auf Hochtouren. Optisch und musikalisch eine gigantische Show! Bang Your Head vom Feinsten! Hammerfall war ein würdiger Abschluss auf der Hauptbühne.

In der Halle betraten an diesem Tag The Unit zuerst die Bretter. Gefolgt von Disbelief und Evil Invadres aus Belgien. Die junge Band hat mir sehr gut gefallen – sollte man sich merken. Die Stimmung in der Halle war noch gigantisch als auf der Hauptbühne die Licher verloschen. Das merkte auch Frontman Bernhard von Axxis, die als letzte Band bei diesem Festival spielten, und zelebrierte mit den Festivalbesuchern einen gigantischen Abschluss in de prall gefüllten Halle - wie immer toll zu sehen muss ich sagen. Er flirtete förmlich mit den Fans und zog ddie Halle in den ann der and. Ein einfach würdiger Abschluss eines grandios wahnsinnigen Festivals, bei dem einfach wieder alles stimmte.

Die Location, die Organisation vor Ort, das Line-Up und und und… Uns bleibt nur eins zu sagen: BANG YOUR HEAD!!! See you in 2018 (12.-14. Juli wie immer in Balingen!!!).

Anne Melis und Marc Debus

2017-07-15

Axxis

Bang Your Head Festival

2017-07-15

Hammerfall

Bang Your Head Festival

2017-07-15

Evil Invaders

Bang Your Head Festival

2017-07-15

Michael Schenker Fest

Bang Your Head Festival

2017-07-15

The Unity

Bang Your Head Festival

2017-07-15

Katalysm

Bang Your Head Festival

2017-07-15

Dokken

Bang Your Head Festival

2017-07-15

Vicious Rumors

Bang Your Head Festival

2017-07-15

Diamond Heat

Bang Your Head Festival

2017-07-15

Raven

Bang Your Head Festival

2017-07-15

Vain

Bang Your Head Festival

2017-07-15

Assassin

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Entombed A.D.

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Vince Neil

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Rose Tattoo

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Paragon

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Krokus

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Almanac

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Magnum

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Lee Aaron

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Steve Grimmett`s Grim Reaper

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Bullet

Bang Your Head Festival

2017-07-14

Dead Lord

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Sepultura

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Denner - Shermann

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Satyricon

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Saxon

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Demon

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Manegarm

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Venom

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Slaughter

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Orden Ogan

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Gloryhammer

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Toxik

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Crystal Viper

Bang Your Head Festival

2017-07-13

Killcode

Bang Your Head Festival

2017-07-12

Death Angel

Bang Your Head Festival

2017-07-12

Sanctuary

Bang Your Head Festival

2017-07-12

Angel Dust

Bang Your Head Festival

2017-07-12

Bloodbound

Bang Your Head Festival

 

 

 

Konzertbericht - Kenny Wayne Shepherd – Frankfurter Hof in Mainz – 18.07.2017 

Ein weiters Blueskonzert der Spitzenklasse! Wahnsinn! Nachdem wir im Juni sein 8. Studioalbum "Lay It On Down", welches heute in Europa erscheint, zum Besprechen erhielten, freuten wir uns einfach ihn live zu erleben. Und das ist recht so. Kenny Wayne Shepherd weiß was er macht. Er spielte das erste Konzert seiner aktuellen Tour in Mainz im Frankfurter Hof vor hunderten begeisterten Fans und genoss es. Den Spaß von ihm und seiner Band konnte man sprichwörtlich spüren. Seine Fans lebten jeden einzelnen Ton, genauso wie er. Er legte eine super Performance hin und seine Ausstrahlung begeisterte einfach. Und handwerklich ist seine Musik ebenso ein Traum. Wahnsinnige Soli genauso wie das Zusammenspiel aller. In seiner zweistündigen Show gab es einfach für jeden genau das Richtige. Und als Zugabe spielte er "Voodoo Child" von Jimi Hendrix. Und das nicht irgendwie. Wie schon gesagt, Shephard kennt seine Gitarren und machte das Stück zu einem wahren Genuss als Abschluss eines einfach vollends gelungenen Konzerts. 

Anne Melis 

Tourdaten 
Dienstag, 18. Juli - Frankfurter Hof in Mainz, Deutschland  
Mittwoch, 19. Juli - Winterbach Zeltspektakel 2017 in Winterbach, Deutschland  
Freitag, 21. Juli - Honberg Sommer in Tuttlingen, Deutschland  
Samstag, 22. Juli - Guitare-en-Scene in Saint-Julien-En-Genevois, Frankreich  
Sonntag, 23. Juli - Carroponte Spazio Mil in Sesto San Giovanni, Italien  
Montag, 24. Juli - Z7 Konzertfabrik in Pratteln, Schweiz  
Mittwoch, 26. Juli - Tollhaus in Karlsruhe, Deutschland  
Donnerstag, 27. Juli - Burg Herzberg Festival in Breitenbach Am Herzberg, Deutschland  
Samstag, 29. Juli - Ramblin Man Fair in Maidstone, Großbritannien  
Sonntag, 30. Juli - Das Picturedrome in Holmfirth, Großbritannien  
Dienstag, 1. August - Amager Bio in Kopenhagen, Dänemark  
Mittwoch, 2. August Jamdays in Odense, Dänemark  
Freitag, 4. August - Notodden Blues Festival in Notodden, Norwegen 

Was für ein Wochenende – Was für ein Festival!

Am Samstagmorgen machten wir uns auf den Weg nach Gelsenkirchen zum Rock Hard Festival 2017, welches bereits am Freitag startete! Das Wetter war das ganze Wochenende einfach festivalreif! Sonnenschein wechselte sich mit Lüftchen und Wölkchen ab und ab und zu gab es auch ein paar Regentropfen zur Abkühlung!

Die Location direkt am Kanal war und ist einfach perfekt! Jeder kam auf seine Kosten! Ob direkt stehend und feiernd an der Bühne, genießend sitzend auf den Theaterrängen, bei den diversen Bier- und „Fress“ständen oder auf dem Campground. Und auch die einzelnen Stände des schönen kleinen Markts hatten für jeden Metalfan das Passende zu bieten.

Und dies konnte man immer und überall merken - ganz nach den Aussagen von Uwe Lerch: „Wenn das Rock Hard Festival endlich ist, ist Frühling und der Sommer ist bald da!“ Alle feierten das Festival und genossen die Stimmung. So floss auch das ein oder andere kühle Blonde mit alten und teilweise schon bis dato viel zu lang nicht mehr gesehenen Freunden aus den unterschiedlichsten Ecken Deutschlands und auch der Nachbarländer. Hier sei Theo Samson aus den Niederlanden genauso genannt wie Eric Philippe aus Belgien und Helge Hoops aus Norddeutschland (Nahe Hamburg) oder Sven D’Anna aus dem schönen Westmünsterland und und und…

Die gesamte Atmosphäre begeisterte die Festivalbesucher. Dies ist nicht zuletzt der gelungen Organisation zu verdanken. Denn auch die Autogrammstunden der einzelnen Künstler liefen perfekt und jeder Fan konnte Autogramme abstauben, Selfies machen und den ein oder anderen Smaltalk mit „seiner“ Band halten – einfach super gelungen! Ein paar „Beweise“ hierfür findet ihr in unserem „Meet an Greet Album“. 

Und musikalisch war die Running Order einfach der Knaller!

Am Samstag heißten „Monument“ und „The Night Flight Orchestra“ der Stimmung schon ab Mittag ein. „D-A-D“ trat mit seinem einzigartigen Bühnenaufbau auf und der Bassist spielte sowohl mit seinem zwei Saiten Bass als auch mit dem Publikum. Als Hauptact betrat um 21.30 Uhr „Behemoth“ die Bühne. Und Adam Darski (Nergal) predigte mehr als dass er sang – einzigartiger Wahnsinn!

Am Sonntag spielten als Highlights „Ross the Boss“ die Manowar Classics und „Dirkschneider“ feierte die ersten drei Accept Alben mit seinen Fans. Ebenfalls musikalisch versiert und stimmungseinheißend war „Demon“ und mit absolut kunstvoller Musik begeisterte „Fates Warning“ die Menge. Als Hauptact des Tages spielte Opeth und brachte dieses einzigartige Festivalwochende zu einem würdigen Abschluss.

Wir von promoportal-germany bedanken uns zum einen natürlich beim gesamten Orga-Team und zum zweiten gilt ein besonderer Dank Tanja und Jan vom Streetteam Südwest, für die wir den Auftrag in diesem Jahr übernommen haben!

DANKE an alle für den Genuss dieses wahnsinnigen Festivals mit seiner tollen Atmosphäre

Ross The Boss

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Skyclad

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The Night Flight Orchestra

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Asphyx

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Exodus

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1539680629425898.1073742369.104486322945343&type=1&l=f7f62cacb9

D.A.D.

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1539693069424654.1073742370.104486322945343&type=1&l=95df89a5ca

Behemoth

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1539787956081832.1073742371.104486322945343&type=1&l=a1218a839e

Blood Ceremony

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1541347489259212.1073742372.104486322945343&type=1&l=c11efe1bee

Secrets Of The Moon

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1541443902582904.1073742375.104486322945343&type=1&l=7384a5a9f3

Demon

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1541473569246604.1073742376.104486322945343&type=1&l=6a864d332d

Fates Warning

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1541493169244644.1073742377.104486322945343&type=1&l=8b76c2f9d3

Dirkschneider

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1541514942575800.1073742378.104486322945343&type=1&l=0017740876

Opeth

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1541535102573784.1073742379.104486322945343&type=1&l=2c423458bc

 

 

Joe Bonamassa – Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf – 12.05.2017

Am Freitag, den 12. Mai 2017 gab sich Joe Bonamassa vor seinem Publikum in der ausverkauften Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf die Ehre. Bereits vor dem Konzert war die Stimmung und die Vorfreude bei den Anwesenden deutlich zu spüren. Ein Fan schätzte sich glücklich, weil sie einen Schal für Joe mitgebracht hatte, den der Tour Manager Burny schließlich weitergegeben hat. Auch uns hat Burny weitergeholfen, wofür wir an dieser Stelle noch einmal DANKE sagen wollen. Ein anderer Fan erzählte uns im Foyer, dass er ungemein aufgeregt sei, weil er Joe Bonamassa nun zum ersten Mal live sehen werde. Mit ein, zwei Bieren konnte man das Warten dann angenehm verkürzen.

Das Konzert war insgesamt atemberaubend, wie auch bei den letzten Malen, die wir Bonamassa und Band erleben konnten. Joe bedankte sich bei den über 4000 Gästen, dass sie im Mai bei strahlendem Sonnenschein zu einer Indoor-Veranstaltung gekommen waren. Und dies belohnte er durch sein unvergleichliches und virtuoses Spielen seiner unzähligen Gitarren (Gibsons -u.a. eine Flying V- und alte Fender Schätze). Immer wieder zeigte er sein Können bei ausgiebigen Soli und zog damit die Zuschauer in seinen Bann. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass während der gesamten Show immer wieder einzelne Fans vor die Bühne traten, um ihr ganz eigenes und persönliches Foto und Video von Joe zu ergattern. In den Gängen wurde von Beginn an getanzt, obwohl es ein großzügiges und publikumfreundliches bestuhltes Konzert war. Aber eigentlich ist das klar, bei solcher Musik hält es nur wenige Menschen auf den Sitzen.  Auf ein Handzeichen von Joe hin nahm das Publikum dann bei den Letzten Stücken die Gelegenheit wahr und strömte in Richtung Bühne. Die letzten Songs des über zweistündigen Konzerts wurden so zu einem wahren Fest.

Unterstützt wurde der US-amerikanische Bluesrock-Gitarrist, Sänger und Komponist Joe Bonamassa von einer siebenköpfigen Band. Diese besteht aus dem bekannten Schlagzeuger Anton Fig (u.a. David Letterman’s house band), Michael Rhodes am Bass, Lee Thornburg an der Trompete, Paulie Cerra am Saxophon, Reese Wynans an den Keyboards  (u.a. auch bei Stevie Ray Vaughn) und zwei stimmlich begnadete australischen Backgroundsängerinnen. Teilweise begleiten die Musiker Joe Bonomassa schon seit mehr als 10 Jahren und sind, laut seinen eigenen Aussagen, gute Freunde geworden.

Wir können nur sagen, dass Joe Bonamassa in Düsseldorf ein gigantisches Konzert gespielt hat und von einem grandiosen Team begleitet wurde. Jedenfalls stimmt hier jeder Ton und man kommt auf seine Kosten. Wer das Gitarrenwunder erleben will muss sich beeilen. Für die letzten Termine dieser Tour sind noch wenige Tickets zu ergattern. Also: Greift zu!

Anne Melis

Lorrena McKennitt in Mannheim

Im Mozartsaal des Congress Centers Rosengarten in Mannheim durften wir Loorena McKennitt am 19. März diesen Jahres erleben. Und das ist wörtlich gemeint! Nach fünf Jahren ohne Auftritt in Europa trat sie auf einer dezent beleuchteten Bühne mit fünf großen Kerzenständern auf. Die kanadische Musikerin mit irischen und schottischen Vorfahren macht keltische und irische Musik zu einem Erlebnis. Mit ihrem gesamten Auftreten unterstrich sie ihre Musik und zog das Publikum in ihren Bann.

Sobald sie die Bühne betrat, gehörten die Zuschauer ihr und lauschten ihrer glasklare Sopranstimme, die sie im Wechsel mit der Harfe und dem Klavier begleitete. Unterstützt wurde dies von der elektronischen und akustischen Gitarre von Brian Hughes. Caroline Lavelle spielte zudem ihr matt schwarzes Chello und war die zweite Singstimme beim Refrain. Loreena unterhielt ihr Publikum zudem mit Anekdoten ihrer Karriere, wie das Aufsuchen von (jahrelang geschlossen) Banken und das unnötige Umsteigen an Bushaltestellen mit Sack und Pack. Aber auch geschichtlich ließ sie das Publikum bei ihrem dreistündigen Auftritt an ihrer Musik und der Entstehung teilhaben.

Beim Videointerview mit uns sorgte sie ebenfalls für Gänsehaut. Ihre Aura war unbeschreiblich und ihre freundliche und dennoch zurückhaltende Präsens im gesamten Raum beeindruckte uns sehr. Sie erzählte auch hier offen und ehrlich über sich und ihre weiteren geplanten Projekte und Ziele und über ihre ganz persönliche Einstellung zur Musik und der Entstehung ihrer Lieder.


Wir können jedenfalls sagen..ein rundum gelungener Abend


Anne Melis

Gerd Knebbel - "Weggugge" is ne Wucht!!!
 
Am 29.4.17 begrüßte Gerd Knebel seine Fans pünktlich um 20 Uhr in der Centralstation in Darmstadt. Mit seinem aktuellen Soloprogramm "Weggugge" startete er im Februar diesen Jahres.

Thematisch, soviel dürfen wir verraten, trifft er inhaltlich den passenden Zeitpunkt um ein breites Spektrum des "Wegguggens" anzusprechen. Mit Witz und Humor auf hohem Niveau unterhielt er die Zuschauer. Und natürlich bezog er sein Publikum wie üblich mit ein. Die von ihm gespielte Konversation eines farbigen Kindes mit einem alten Neo-Nazi ließ das Publikum Tränen lachen und gleichzeitig regte er alle damit zum Nachdenken an, wie auch mit vielen seiner anderen Programmpunkte und netten Anekdoten der Erziehung seiner Großmutter.

Nach ca zwei Stunden Programm gab er seinen Fans die gewünschte Zugabe in Form von Gitarrenmusik seinerseits und dem Gesang aller im Saal Anwesenden. Im Videointerview verriet er uns zudem, dass weitere musikalische Projekte in Planung sind. Wann und wo ihr sein aktuelles Programm in 2017 und 2018 sehen könnt, findet ihr unten angelegt. Wir legen euch die Show sehr ans Herz, denn es lohnt sich sehr!!!!!.

Nach ca zwei Stunden Programm gab er seinen Fans die gewünschte Zugabe in Form von Gitarrenmusik seinerseits und dem Gesang aller im Saal Anwesenden. Im Videointerview verriet er uns zudem, dass weitere musikalische Projekte in Planung sind. Wann und wo ihr sein aktuelles Programm in 2017 und 2018 sehen könnt, findet ihr unten angelegt. Wir legen euch sehr ans Herz, denn es lohnt sich.

Anne Melis

Die aktuellen Showtermine:


05.05.2017 - 20:00 Uhr
Langenfeld, Schaustall
"weggugge"
06.05.2017 - 20.00 Uhr
Aschaffenburg, Hofgarten Kabarett
"weggugge"
09.05.2017 - 20:00 Uhr
Mainz, Unterhaus
"weggugge"
10.05.2017 - 20:00 Uhr
Mainz, Unterhaus
"weggugge"
09.09.2017 - 20:00 Uhr
Dietzenbach, Bürgerhaus - Aktionstheater
"weggugge"
21.09.2017 - 20:00 Uhr
Fulda, Kulturkeller
"weggugge"
22.09.2017 - 20:00 Uhr
Bad Orb, Konzerthalle
"weggugge"
23.09.2017 - 20:15 Uhr
Köln, Senftöpfchen-Theater
"weggugge"
05.10.2017 - 20:00 Uhr
Gießen, Kongresshalle
"weggugge"
26.04.2018 - 20:00 Uhr
Hanau, Culture Club
"weggugge"

Bang Your Head 2017. 13-15. Juli 2017

Auch dieses Jahr wird das kleine „GRÖßTE“ Festival Deutschland im Bereich der harten Musik wieder ein absolutes Highlight werden. Das Lineup spricht Bände. Zu den Headlinern gehören Hammerfall, Venom, Satrikon, Krokus und SAXON….und Vince Neil gibt sich auch in diesem Jahr mit neuer Band die Ehre….Das ist eigentlich schon ausreichend um unbedingt ein Ticket zu erwerben.

Dann geht es aber in den weiteren Akts ebenso rund. Wir freuen uns besonders, dass wir Denner / Shermann, die ehemalige Gitarrenfront von King Diamond fotografisch genauso begleiten sollen wie AXXIS. Ie weiteren Akts lesen sich allerdings ebenfalls wie das „Who is Who“ der Metalszene. Wir nennen hierbei Entombed, Lee Aaron!!!!!, Almanac, Vicious Rumors und Orden Ogan, womit wir nicht alle Akts genannt haben. Dafür stellen wir euch den Flyer zum Bericht bei………Seht also selbst…

….und wir sehn und in Balingen zum FEIERN….Rock´n´Roll

Adam Darski

„Me And That Man“ und „Dool“ im Zoom Frankfurt
 
Das erste Mal hat es uns ins Zoom in Frankfurt verschlagen, weil unsere Freunde vom Streetteam Südwest wegen einer Autopanne ihre Plätze an uns abgetreten haben…so kamen wir recht unverhofft in den Genuss dieses wirklich einzigartigen Konzerts.
 
Bevor der Opener „Dool“ startet haben wir ein paar nette Gespräche mit den angereisten Metalfans und tauschen uns über Szene und Neuigkeiten aus…dann betritt „Dool“ die (leider völlig unterbelichtete) Bühne.
 
Die Band bietet hervorragenden Dark Rock, den man den Fans dieses Genres mehr als nur ans Herz legen kann. Die niederländische Band um Frontfrau Ryanne van Dorst legt jedenfalls mächtig los und die Sängerin greift zusätzlich gekonnt in die Saiten ihrer Gitarre. Eine Band von der man dringend eine Scheibe benötigt, wenn man noch keine hat.
 
Nach einer kurzen Umbaupause zum Bier holen betreten „Me And That Man“ die Bühne. Die Band bietet mit einer Doppelfront, die aus John Porter und Adam Darski (der als Frontman von „Behemoth“ wesentlich bekannter sein durfte) besteht, eine tolle Show. Musik wie aus einem alten Sergio Leone Western, nur noch düsterer und zum Teil wesentlich härter dargeboten begeistert alle anwesenden. Den Spaß den die Band an ihrem Gig hat ist dabei nicht zu übersehen. Adam trägt einen riesigen Westernhut, der an Lee an Cleefs Outfit in „Zwei glorreiche Halunken“ erinnern lässt….und die stehen hier heute Abend wahrlich vor uns.
 
Bis zum letzten Klang und der letzten Zugabe wird dem Publikum alles geboten, was die Band zu bieten hat…und das ist wahrlich beachtlich. Ein spannendes und hörenswertes Projekt, dass man ebenfalls nur empfehlen kann.
 
Das uns John NACH dem Konzert noch ein Interview gegeben hat, ist ebenfalls ein nicht erwartenswertes Verhalten eines Musikers, der gerade eine anderthalb Stunde auf der Bühne gestanden hat. Wir haben das Konzert und das sympathische Auftreten von John und Adam nach der Show jedenfalls sehr genossen und bedanken und beim Kühler eines Dusters, der das erst möglich gemacht hat…Riesendank an Jan und Tanja!!!!
 
Marc Debus und Anne Melis/ promoportal-germany
John Porter 
 
Mehr Bilder hier:
 

Ein Abend mit dem Konstantin Wecker Trio – PPP, Poesie, Politik und Pazifismus

16.12.2016 in Lahnstein in der Stadthalle. Wir warten auf einen der großen Barden deutschsprachiger Musik mit dem restlichen Publikum eines ausverkauften Hauses. Heute spielt Konstantin Wecker mit seinem Trio, das neben ihm von Jo Barnickel (Klavier, Keyboard und Gesang) und Fany Kammerlander (Cello, Gesang) besetzt ist. Damit ist das Trio von zwei weiteren hervorragenden Musikern besetzt, die mit unzähligen namhaften Künstlern die Bühnen der Welt betreten haben.

Die Tour ist als „Poesie und Widerstand“ betitelt und so stellt sich das Arrangement auch dar. Neben den kraftvollen Stücken Weckers findet sich immer wieder Raum, für Gedichte und Lesungen eigener und fremder Texte, die das Programm inhaltlich abrunden. Dabei trifft Wecker eine grandiose Auswahl, die das Publikum manchmal zum Grübeln aber auch zum Schmunzeln bringt. Neben eigenen Stücken interpretiert das Trio auch den Spielmann von Schubert, den sie nahtlos in ein eigenes Stück von Wecker übergehen lassen. Diesen Moment des Konzertes nutzt er, um über Plagiate, den Diebstahl geistigen Eigentums und das Vermarkten fremder Musik zu eigen Zwecken zu reden und die Entwicklungen in der Musikindustrie dabei mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu kommentieren.

Das Trio nimmt das Publikum mit und die Stimmung steigt nach der Pause noch einmal deutlich an. Weckers Aufrufe zu Widerstand und politischer Aufmerksamkeit werden mit Applaus aufgenommen. Sein Lied über die Geschwister Scholl zeigt dann eindrücklich, was er damit meint. Wecker hält mit seinen eigenen Verfehlungen nicht hinter dem Berg. Er spricht seine Verhaftungen und seinen Drogenkonsum an und resümiert, dass all das Teil seines Werdegangs ist und in letztendlich zu dem gemacht hat was er heute ist – und wir würden sagen, dass man mehr solche wachen, antifaschistische und weltoffenen Geister auf dieser Welt braucht, um die Gesellschaft wieder menschlicher zu machen.

Nach einem dreistündigen Konzert nimmt Wecker sich trotzdem noch für seine Fans Zeit. Er signiert seine Bücher und CDs und spricht mit den Besuchern, bis auch der letzte seine Fragen beantwortet bekommen hat. Wecker ist noch immer so faszinierend, wie ich ihn auf Konzerten in den 90ziger Jahren erlebt habe – kritisch, poetisch, hintergründig und positiv denkend – So sollst du bleiben Konstantin – und noch viele Menschen mit deiner Musik begeistern. Danke für einen tollen Abend!

Anne Melis

Irish Christmas Night – Hugenottenhalle Neu-Isenburg 10.12.2016

Nach unserer Tourbegleitung der Dublin Legends ging es am Samstag mit der Irish Christmas Night in Neu-Isenburg direkt im selben Genre weiter. Paddy Goes To Holyhead und in Person Paddy Schmidt hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen, die mit vielen anderen Künstlern gestaltet werden sollte.

Den Auftakt macht, nach der Begrüßung durch Paddy, Patrick Steinbach, der durch virtuoses Gitarrenspiel begeistert. Bei manchen Stücken verstärkt durch eine irische Trommel, gespielt von Günter Bozem, lauscht das Publikum den mittelalterlich klingenden Weisen des modernen Barden und honoriert seine Stücke verständlicherweise mit viel Applaus. Ein sympathischer Musiker ist Patrick obendrein, was wir beim Bier Backstage nachweislich feststellen können.



Nun treten das erste Mal die Shannon Dancers aus Gießen auf die Bühne und zeigen ihren irischen Stepptanz. Die Choreographien und die gute Laune der Tänzer und Tänzerinnen reißen das Publikum mit und es ist eine wahre Freude dem Treiben auf der Bühne zuzuschauen.

Als nächster Akt treten The Blue Blistering Barnacles auf und heizen die Laune im Saal mit stimmungsvoll wiedergegebenem Irish Folk weiter an. Hier fehlt nichts…. die Thin Whistle ist genauso vertreten wie ein Akkordeon, eine Geige, Mandoline und Gitarre. In jedem Fall ein sehens- und hörenswertes Set.



Eine weitere Tanzeinlage folgt bevor Paddy Goes To Holyhead in Dreierbesetzung die Bühne betritt. Paddy am Gesang und der Klampfe (und nicht zu vergessen: die Riesenauswahl an Mundharmonikas), Uhu am Bass und beim Backroundgesang und Almut an der Geige. Noch einmal zieht die Stimmung in der Halle an und das Publikum feiert seine Irish Christmas.

Bei den Zugaben, die mit „The Last Song For Tonight“ endet sind dann alle Akteure des Abends auf der Bühne und zelebrieren ein grandioses Finale. Ein toller Abend geht viel zu früh zu Ende, aber da Paddy die nächste Irish Christmas Night am 23.12.2017 bereits ankündigt geht das Publikum mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause.



Wir können die Veranstaltung für das nächste Jahr allen unseren Lesern nur ans Herz legen. Gute Musik, gute Stimmung und guter Whiskey….was will man mehr vor Weihnachten. Ein Dank an Paddy Schmidt, der dies alles möglich macht….Weiter so !!!!!!!

Anne Melis

Die Dublin Legends begeistern auch das Publikum in der Siegerlandhalle

Normalerweise ist es anstrengend mehrere Shows einer Band in Folge zu fotografieren und dann dazu auch noch einen Konzertbericht zu schreiben. Insbesondere, weil sich Setlists wiederholen und in vielen Fällen die Bühnenabläufe choreographiert wirken. Aber bei den „Dublin Legends“ ist das anders. Eine Band mit Musikern, die zum Teil auf über fünfzig Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken wie Eamonn, aber trotzdem mehr jugendliche Frische ausstrahlen als manch junge Band.

Auch bei diesem Konzert wird der immer noch kranke Paul Watchorn durch Fiach O Connor, den Sohn des „Dublin Legend“ Banjo- und Fiddlespielers Gerry O Connor, vertreten….und wie auch bei der letzten Show macht er seinen Job ausgesprochen gut. Gerry hat uns im Vorfeld in einem Interview die Gelegenheit gegeben, mit ihm über seinen musikalischen Werdegang und andere Dinge zu sprechen. Da Gerry auch bei der Bluesgröße Joe Bonamassa drei Jahre mitgespielt hat, den wir auch schon mehrmals fotografisch begleitet durften und dessen Liveshows ebenfalls immer absolute Highlights sind, gab es viel zu berichten, Das Interview wird es in Kürze ebenfalls zu sehen geben.

Aber zurück zum Konzert. Die Siegerlandhalle tobt und das Publikum hält es bei den Klassikern der Band ebenfalls nicht auf den Stühlen. Einige Enthusiasten beginnen in den Gängen der Bestuhlung zu tanzen und die Stimmung steigert sich bis der Schlussakkord von der Bühne ertönt. Nicht nur das Publikum kann sich glücklich schätzen eine solche Band live erleben zu dürfen, sondern auch die Musiker erfreuen sich sichtlich an einem Publikum, was so begeisterungsfähig ist und ihre Musik mitlebt. Wie auch schon letzten Sonntag in Dreieich, sind die Musiker auch nach dem Konzert nicht müde Autogramme zu geben und mit ihrem Publikum ins Gespräch zu kommen…und dafür nehmen sie sich Zeit. Gar manches längere Gespräch wird geführt und man kann den Fans ansehen, dass gerade diese Nähe zu ihrer Band sie besonders glücklich macht. Das macht unserer Ansicht nach die „Dublin Legends“ aus. Auch wir genießen noch einen abschließenden Drink mit der Band und unterhalten uns noch mit Gerry und Fiach über die unangenehmeren Seiten des Business, die die Vollblutmusiker aber gut kennen und zum Glück auch zu bezwingen wissen.

Wir freuen uns diese Band begleiten zu dürfen und freuen uns schon jetzt auf die Konzerte im nächsten Jahr, seien es die „Dublin Legends“ im Ganzen oder Soloprojekte wie „The Cannons“ von Sean. In jedem Fall wird es ein Wiedersehen geben und wir sind uns sicher, dass auch dies wieder ein einzigartiges Erlebnis werden wird. Wir können nur sagen – anschauen und genießen! – und zu den „Dublin Legends“ ein aufmunterndes - Haut rein Jungs!!!!!!!!

Anne Melis

Ein Abend mit den Dublin Legends

04.12.2016. Wir haben uns in Dreieich Sprendlingen eingefunden, um wieder einmal eine Show der Dublin Legends, die aus den Dubliners hervorgegangen sind, abzulichten und dieses Mal ein Interview mit Eamonn Campell durchzuführen.

Wir kommen rechtzeitig um die letzten Züge des Soundchecks zu genießen und sehen hier bereits, dass Paul Watchorn heute nicht mit auf der Bühne stehen wird. Eamonn erklärt uns, dass er ins Krankenhaus musste, aber bereits wieder auf dem Weg der Besserung ist, allerdings noch nicht auf der Bühne stehen darf. An seiner Stelle wird der Sohn von Gerry O Connor das restliche Trio mit Gitarre, Gesang und Bodrhán, der traditionellen irischen Trommel, unterstützen.

Kurz nach 18 Uhr wird es dunkel im Saal und die Dublin Legends betreten die Bühne. Sean Cannon begrüßt das zahlreich erschienene Publikum und gibt wie gewohnt seine Deutsch Kenntnisse dabei zum Besten, was häufiger scherzhaft als Denglisch beschrieben wird.

Bis zur Pause wird das Publikum mit zahlreichen bekannten und unbekannten Stücke der Band beglückt und die Stimmung im Saal steigt merklich. Mehr und mehr wird mitgesungen, bis Sean die Pause einläutet, in der die Band ihren warmen Kakao trinken gehen will. Da wir die Herren bereits einige Jahre begleiten glaube ich an diese Drinks nicht wirklich, aber jeder andere soll ihnen nach diesem ersten Teil der Show gegönnt sein.

Nach der Pause geht es noch stärker weiter. Gerrys Sohn macht seinen Job gut und die Band marschiert in gewohnter Weise voran. Besonders erfreut mich Tatsache, dass Eamonn in Anbetracht unseres vorangegangenen Interviews mir einen der Songs widmet. Ich bin wirklich gerührt. Dann folgen die Klassiker „Dirty Old Town“, „The Irish Rover“ und „Molly Mallone“ bei denen das Publikum von Eamonn aufgefordert wird, die Refrains mitzusingen und somit wird das Quartett von einen 600köpfigen Chor begleitet. Es ist nicht verwunderlich, dass nach dem Abgang die Rufe nach einer Zugabe nicht enden wollen.

Schon kehrt die Band auf die Bühne zurück. Sean kündigt einen „Metallica“ Song an und es folgt „Whiskey In The Jar“. Noch ein weiteres Stück und das Quartett verschwindet von der Bühne, allerdings nicht endgültig. Direkt nach dem Auftritt erscheinen die Musiker im Foyer und widemne sich ihren Fans so lange, bis auch der letzte glücklich mit einem Autogramm auf seiner CD nach Hause gehen kann. Solche Musiker sind selten und die jüngere Generation der Zunft sollte sich an diesen Legenden ein Beispiel nehmen. Wer Gelegenheit hat die Dublin Legends zu sehen, sollte das unbedingt nutzen….Wir finden, dass es jedes Mal ein unvergleichliches Erlebnis darstellt.

SLIME – live im Schlachthof Wiesbaden, 01.10.16

Vorab, das war GEIL! Rundum ein richtig fetter Auftritt einer der wohl wichtigsten Punkbands Deutschlands. Hingefahren mit etwas gemischten Gefühlen, da einige Shows der Band mir in den letzten Jahren nicht so gefallen haben, stellten wir erst mal fest, dass das Publikum zwar sehr gemischt, aber nicht ganz so zahlreich wie erwartet war. Der Schlachthof war zwar ganz gut gefüllt, ich hatte aber mit deutlich mehr Zuschauern gerechnet.

Die Kölner Outsiders Joy machten den Auftakt. Engagierter - Hm - nennen wir´s mal „Funpunk mit politischer Attitüde“ wurde zwar von den drei Jungs gut vorgetragen, wirkte aber doch oft sehr klischeehaft. Ein wenig so wie Wizo, aber verhaltener, not my cup of Cider. Anderen hat´s aber wohl ganz gut gefallen.

Slime legten dann vom ersten Song an richtig los und hatten sofort das Publikum im Griff, das begeistert jeden Song mitsang und ordentlich abfeierte. Das Set war eine gelungene Mischung aus allen Schaffensphasen der Band. Von vielen alten Hits wie „Alptraum“, „Linke Spießer“, „Deutschland muss sterben“, "Störtebecker“, „Artificial“ , „Zu Kalt“ usw. über eine Reminiszenz an "Cockney Rejects" und dem alten "4 Skins" Hit "A.C.A.B". ,’nem KFC Cover, bis zur neuen Single „Sie wollen wieder schießen (dürfen)“ , neueren Stücken und Songs des letzten Albums, das ja bekanntlich ausschließlich aus Vertonungen von Texten & Gedichten des alten Anarchisten Erich Mühsam besteht, war alles am Start. Gelungen war auch die Akustik Einlage, sowie der Part als der Gitarrist Elf für 2-3 Songs das Mikro übernahm und u.a. "Massenhystrie" des damaligen Slime Nachfolgers "Targets" zum Besten gab.

Sänger Dirk war in Topform und hatte sichtlich Spaß an dem Gig. Bis auf den unvermeidlichen Seitenhieb auf den zu Recht ungeliebten Hamburger Stadtkonkurrenten im Fußball, dessen Stadion an einer "Müllverbrennungsanlage" liege, gab Dirk dankenswerter Weise keine größeren FC St. Pauli / Fußballkommentare von sich. Wer ihn schon mal im St. Pauli Block oder auch auf der Bühne erlebt hat, wenn er so richtig anfängt zu reden, weiß sicher was ich meine. Unser kurzer Smalltalk mit Dirk nach dem Gig war aber herzlich und spaßig wie immer.

Die Band hat mit dem gestrigen Auftritt in beeindruckender Weise gezeigt, was guten Punk ausmacht. Auch wenn die geforderten Hits „Bullenschweine“ und „Polizei SA SS“, von Slime mittlerweile fast nie mehr live gespielt werden, bleibt festzustellen, dass sehr viele Texte die teilweise aus den frühen Achtzigern stammen, leider heute noch aktueller denn je sind. Die Band hat nicht umsonst seit über 35 Jahren etliche Generationen von Punx beeinflusst, und darf das gerne auch weiter tun. Mehr davon!!!!!!

Billy - promoportal

PUNK'S NOT DEAD!!!!!!!!!

Marc - promoportal

Rebellion mit neuem Schlagzeuger!!!

Die hessische Power Metal Band REBELLION präsentierte am 3.9. 2016 ihren neuenSchlagzeuger. Ursprünglich sollten die Hessen zusammen mit BLIND GUARDIAN auf dem „Schiffenberg Rockt“ Open Air Festival spielen, diese Veranstaltung wurde jedoch gecancelt. Kurzfistig entschloss sich die Band um Ex GRAVE DIGGER-Bassist Tomi Göttlich dazu, ein exklusives Konzert im hauseigenen, zum Proberaum umfunktionierten Schwimmbad zu geben. Bei der Gelegenheit wurde den anwesenden Fans, die zum... Teil aus Berlin, Karlsruhe und sogar aus Dublin angereist waren, das neue Bandmitglied vorgestellt.

Der neue Mann am Schlagzeug heißt Tommy Telkemeier und spielt zudem derzeit bei der Offenbacher Band NO JOKE. Die offizielle Feuertaufe für Telkemeier steht am 7. Oktober im Rex in Lorsch an, wenn die Band dort zusammen mit den Thrashern von ODIUM ein Konzert gibt.

Tommy Telkemeier

Im Anschluß daran werden REBELLION daran gehen, neue Songs für das geplante nächste Album zu schreiben, dessen Veröffentlichung für 2017 geplant ist.

Bassist Tomi Göttlich dazu:

„Schiffenberg rockte zwar nicht aber REBELLION stellen neuen Drummer vor.
Eigentlich sollten REBELLION am 03.09 ja auf dem Schiffenberg Rockt Festival in Gießen zusammen mit BLIND GUARDIAN und weiteren Bands die Bühne beben lassen, aber leider fiel das Festival aus. Dummerweise hatten sich zwei irische REBELLION-Fans bereits Tickets und vor allem Flüge gebucht um genau dieses Festival zu sehen. Als wir davon Wind bekamen, entschlossen wir uns kurzerhand eine Pool Party zu veranstalten. Da wir Jungs in einem stillgelegtem Schwimmbad proben, war der Aufwand relativ gering. Dazu wurden dann noch einige Pressevertreter und über die Facebook Seite Fans eingeladen, denn die Band stellte bei dieser Gelegenheit auch gleich ihren neuen Schlagzeuger vor. Der neue Mann heißt Tommy Telkemeier und er gab einen beeindruckenden Einstand. Nach nur zwei Proben mit der Band klang es schon, als würde er bereits Jahre mit den anderen Rebellen zusammen spielen.“

Rebellion - Swimming Pool Incorporated

Sänger Micha ergänzt: „Eigentlich wollten wir Tommy ja erst später vorstellen,
aber durch die Umstände haben wir es jetzt so gemacht … so ist halt Rock n
Roll.“

Photos: promoportal-germany - Marc Debus

https://www.facebook.com/rebellionmetal/?fref=ts

http://www.rebellion-metal.de/

Feuertal Festival 2016

 

Eins der schönsten kleinen Festivals in Deutschland hat mich und Anne an diesem Wochenende wieder einmal begeistert. Nette Leute, gute Musik und neue Freunde gehören mit dazu.

 

Schon am ersten Tag haben wir Kalle von Metal-FM.com kennengelernt, der mit uns die zwei Tage verbracht hat. Nett war´s….Danke dir noch einmal!!!

 

Das Festival wurde, wie schon die letzten Jahre, von Eric Fish, dem Sänger von Subway to Sally moderiert. Immer zu einem Spaß aufgelegt und mit mancher Gesangseinlage hat er die Besucher begeistert und mitgerissen. Aber das gilt auch für die unzähligen Bands: Delva, Faun, Unzucht, Spielbann, ASP, Paddy, Versengold, Firkin, Knasterbart und natürlich Subway to Sally haben die Hauptbühne gerockt. Bis in die Abendstunden war Stimmung und feiern angesagt.

 

Aber auch auf der Nebenbühne im Marktbereich wurde einiges geboten, dass die Leute vor der Bühne zu Tanzeinlagen bewogen hat Nicht nur das Paddy Schmidt, der Frontmann von Paddy goes to Holyhead, auch die Nebenbühne noch mit seiner Anwesenheit beglückt hat, sondern auch Patrick Kraft hat mit seinen Dudelsäcken für Stimmung gesorgt und Glyn Edmunds und Christoph Brodersen haben mit Folkmusik aus Südengland begeistert. Paddy hat bei seinen Auftritten insbesondere mit seiner frischen Art die Leute begeistert und in den eigenen Songs steckt manch politische und gesellschaftskritische Anspielung. So verwundert es nicht, dass auch Donald Trump sein Fett weg bekam. Auch die unzähligen Varianten von „The Wild Rover“ auf der Hauptbühne, als Rock, Reggae, auf Bayrisch und in noch einigen anderen Varianten hat für Spaß gesorgt. Mir hat die Deep Purple Version am besten gefallen!....so ist das bei einem Metalfan halt.

 

Natürlich waren auf der Hauptbühne noch mehr Besonderheiten im Jahr 2016 zu vermerken. So Hat Ally Storch (Ally The Fiddle) gleich bei drei Bands mit ihrem Geigenspiel begeistert, bei Deva, ASP und Subway To Sally. Ihr Spiel begeistert nicht nur die Bands, die sie gerne dabei zu haben scheinen, sondern auch das Publikum. Auch Malte Hoyer, als Sänger von Versengold bekannt, stand ein zweites Mal mit seinem Projekt Knasterbart auf der Bühne, dass mit seiner frechen Art besonders viel Spaß gemacht hat. Das Publikum war trotz der Hitze immer bereit mitzugehen und hat die Bemühungen der Bands, die mit zusätzlicher Wärme durch die Bühnenscheinwerfer zu kämpfen hatten, immer honoriert. Es wurde gefeiert, getrunken und gelacht….und genau so soll es sein.

 

Wir können hier nur sagen wir legen dieses Festival unseren Lesern ans Herz Ein Festival, wie es besser nicht sein kann. Eine wunderschöne Freilichtbühne, ein kleiner Mittelaltermarkt mit dem hervorragenden Flammkuchen von Monsieur Ratatouille aus dem Saarland.….dann sehen wir uns hoffentlich im Feuertal 2017 zum abrocken.

 

Piper Patrick Kraft

Subway To Sally

Versengold

Firkin

Knasterbart

Paddy Schmidt

ASP

G. Edmonds & C Brodersen

Faun

Unzucht

Spielbann

Delva

 

 

Rockpütt Duisburg – 09.07.2016

 Pöbel und Gesocks - CB

 

Ein Samstag wie er besser nicht sein kann. Wir haben uns aufgemacht dem Rockpütt in Duisburg einen Besuch abzustatten. Wir haben Kontakt zu unserem alten Freund Trevor von Pöbel und Gesocks aufgenommen und uns für ein Interview angemeldet….der Rest wird sich zeigen.

Am Gelände angekommen geht es los mit den Egoisten und man weiß sofort was Punkrock ausmacht. Schnell, heftig und zum Pogo tanzen verleitend….da hat sich in den letzten 25 Jahren nichts verändert. Leider ist die Veranstaltung nicht gerade prickelnd besucht, was sich aber im Laufe des Abends zum Glück noch ein wenig relativiert.

Der Nachmittag geht mit den unten aufgeführten Bands weiter und das Publikum hat Spaß. Bei jeder Band finden sich Menschen, die wild Pogo tanzend vor der Bühne herumspringen und man kann den Musikern ansehen, dass es ihnen Freude bereitet.

 Jamie Clarke´s Perfect

Dann folgt für mich mit Jamie Clarke´s Perfect das erste Highlight des Tages. Jamie macht mit seiner Band guten Folkpunk und man kann hören, dass er vor über zwanzig Jahren Bandmitglied der legendären Pogues war. So fehlen Stücke wie „Dirty Old Town“ und „Fall From Grace With God“ auch nicht im Repertoire und lassen alte Tage wieder aufleben.

Mittlerweile hat sich auch unter den Fotografen mit Bier und alten Geschichten Spaß eingestellt. Man redet mit Musikern und Crew des Festivals und wir können Jamie zu einem Videointerview überreden, welchem direkt das Interview mit Pöbel und Gesocks folgt. Willi Wucher, Trevor, Timo und CB sind gut drauf und das Interview wird entsprechend skurril….Punkrock halt.

Danach folgt der Auftritt. Willi ist in Bestform und der Song der der Band den Namen „Pöbel und Gesocks“ eingebracht hat, nachdem sie anfänglich Beck´s Pistols hießen führt zu riesiger Stimmung bei den Festivalbesuchern. Das hält sich während des Auftritts und die Temperaturen in der Halle steigen trotz der späten Stunde.

 Pöbel und Gesocks - Willi Wucher

Im Nachgang kann man nur sagen ein tolles Festival mit einer Bombenstimmung, dass man jedem nur ans Herz legen kann. Warum diesmal nur so wenige den Weg gefunden haben ist schwer zu sagen, jedenfalls sind wir der Meinung das nächste Mal sollte es proppenvoll sein.

 

Pöbel und Gesocks

Jamie Clarke´s Perfect

Helden Schwarzer Tage

Egoisten

4 Promille

Cotzraitz

Soifass

Volxsturm

Lost Boyz Army

Durstige Nachbarn

 

Videointerview Jamie Clarke

 

The forgotten temple of Thelema

 

Since I was 16 I was very interested on the life of Sir Aleister Crowley. Crowley was the greatest magican in the 19th century and a lot of people know him. He wrote a lot of books about magic and the most of them I read as I was young. Also I read books and articles about his life.

 

As I was 19 I travelled to Scotland and I Went to Boleskin house, where Crowley lived for a long time, but in this time the house was owned by Jimmy Page and it was not possible to see the inside rooms. I heard about a second place in Cefalú / Sicilia, where Crowley builded up his Thelema temple. I had no money to go to Cefalú and some people say, that the temple was destroyed after Kingsey and Kenneth Anger made their film about Crowley there, so stopped my thinkings to going there.

Thelema Abbey

In the year 2006 I travelled on a holiday trip to Sicilia and I had a stopp in Cefalú. I asked some people, but no one can help me or had some informations about the Thelema abbey. I Meet a german woman and she worked as a vist guide in Cefalú since two years. I asked here about the temple and she also didn´t know something, but she was directly intereseted by the theme. She told me, that she had an idea, who can help us to get more informations. That evening she came back and said to me, that we had will have a date later, with an old journalist she knows. He told us where we can find the abbey and that the house is still there, but he said that the windows closed with nails and the house is in a bad condition.

 

The next day we meet two other tourist guides, also interested on the house and we went to the area where the house should be. Behind a big new sport arena in an edge, under a lot of trees and in a wild garden we find an old destroyed house. All windows was closed and on one site we find a destroyed door, which someone has opened. We went inside and we found destroyed rooms, old furniture and the whole roof has big holes and you can see the evening sky.

 Thelema Abbey

On the other end of the house, in the last room we found what we search. On the wall we see a lot of Crowleys original paintings. I looked over and I can see that we must be in the old sleeping room of Crowley, he called “The chamber of nightmares” I know some descriptions of the paintings and could found a lot of them on the walls. I was impressed, that the pictures still their after 70 years. Some people brought flowers and a lot of people wrote things on the other walls. When you stand inside this room you feel the spirit of the old time and the magic of this area. The house is in a such bad condition, that the time will destroy the last paintings of Crowley and than “Thelema abbey” is gone forever.

Stèle of Revealing

 

Two years later I went to Egypt and search for the so called Stèle of Revealing in the archeological museum in Cairo, which ispire Crowley to write the "Book of The Law". It is still in the Museum and you can find it on the second floor on the left side. The artefact is still in a good condition and I was happy, that you can still see it in the museum

 Stèle of Revealing

But a lot of people help to remember Crowley and his work. Page has the biggest collection of Crowley items, Kenneth Anger owns a lot of pictures, painted doors from the Abbey and Ozzy Osbourne wrote the song “Mr Crowley”. Also a very old movie with Vincent Price, “The black cat” is based on Crowleys life. I will end with Crowleys importents sentence “Do what you whilt should be the whole of the law”

Feuertal Festival 2016 mit ASP, Subway To Sally, Faun, Versengold u.a.

Das Mittelalter wird oft mit Aberglauben assoziiert, weswegen das Feuertal Festival 2016 auf der Waldbühne Hardt in Wuppertal unter einem ganz besonderen Stern stehen dürfte. Denn es ist das 13. Mal, dass die Veranstalter zur Zusammenkunft unter dem Banner Feuertal aufrufen und das auch noch am 26. August, eine Zahl, die man gleich zwei Mal durch 13 teilen kann. Da sollte es für jeden Mittelalter Fan selbstverständlich sein, nicht sofort zur Tagesordnung überzugehen, sondern besondere Vorbereitungen zu treffen.

Dazu gehört in erster Linie, dafür Sorge zu tragen, dass man überhaupt an der Zusammenkunft teilnehmen kann und einem nicht schon im Vorfeld das Pech in Form eines verpassten Kartenkaufes begegnet. Denn nur eine rechtzeitige Sicherung der Tickets sorgt für eine gesicherte Teilnahme, und Tickets dürften im „verhexten“ Jahr nicht nur wegen dem 13. Jubiläum schnell rar werden. Bei einem Blick auf das Line Up dürfte schnell klar werden, warum eine rechtzeitige Sicherung der Karten in diesem Jahr ganz besonders angesagt ist.

Da sind zum einen die beiden Headliner Subway To Sally und ASP. Während Subway To Sally seit der zweiten Ausgabe ein treuer Begleiter des Festivals ist – STS werden 2016 zum insgesamt fünften Mal dabei sein und Fronter Fish moderiert das Feuertal bereits seit 2011 - sind ASP die Gipfelstürmer der Gothic Szene schlechthin. Ihr im Oktober 2015 veröffentlichtes neues Album „Verfallen - Folge 1: Astoria“ schoss wie seine zwei Vorgänger „Fremd“ und „Maskenhaft“ auf Anhieb in die Top 10 der deutschen Album Charts. Seit 16 Jahren gibt es die Truppe aus Frankfurt am Main, 2012 beehrten sie bislang zum einzigen Mal das Feuertal Festival, allerdings auch damals schon als Headliner, was für die konstante Größe der Band spricht. Duplizität der Ereignisse: 2012 traten ASP nach Faun auf, eine Konstellation, die 2016 wieder zu Tage treten wird.

Ebenfalls dabei sind mit Versengold die Hoffnungsträger der Mittelalter-Folk-Szene. Ihr im August 2015 veröffentlichtes Album „Zeitlos“ konnte sich auf Platz 22 erstmals in den Charts platzieren und verschaffte der 2003 in Bremen gegründeten Kapelle eine größere Hörerschaft und gesteigertes mediales Interesse. Versengold traten 2015 zum ersten Mal auf dem Feuertal Festival auf und spielten sich gleich in die Herzen der Zuschauer, so dass sie nur ein Jahr später wieder dabei sind.

Das Line Up der beiden Tage wird komplettiert von den Dark Rockern Unzucht, der Mittelalter Gothic Band Spielbann, der Folk-Alternative Kapelle Delva, den ungarischen Irish Folkern Firkin, dem Sänger von Paddy Goes To Holyhead, Paddy und der obskuren Folkrock-Gossenband Knasterbart, einem Projekt des Versengold Sängers Malte Hoyer.

Aktuelle Video Grüße von Versengold und Unzucht gibt es hier: https://www.facebook.com/Feuertal-Festival-official-165199623573236/

Hier die Festival Tage im Überblick…

26.08.2016: ASP, Faun, Unzucht, Spielbann, Delva
27.08.2016: Subway To Sally, Versengold, Firkin, Knasterbart, Paddy


Bereits zum sechsten Mal wird Fish von Subway To Sally das Festival zumindest am Freitag moderieren. Ob es für den Samstag, der Tag, an dem STS selbst spielen, eine Gastmoderation gibt, steht indes noch nicht fest.

Einlass jeweils um 13 Uhr
Beginn jeweils um 14 Uhr

Die Location ist wie immer die Waldbühne Hardt in Wuppertal, gezeltet werden kann wie in den Vorjahren auch im Freibad Mirke vom 25.08.16, 16 Uhr bis 28.08.16, 14 Uhr. Nicht fehlen darf natürlich der Mittelalter Markt, der dem Festival das Ambiente verleiht, welches das Feuertal seit 2003 zum Pflicht-Termin der Mittelalter Fans macht. Neben Gewändern, Instrumenten und anderem Mittelalter-Hardware finden sich hier vor allem Stände, die dem leiblichen Wohl – Stichwort Met - zuträglich sind. Natürlich wird es auch wieder eine Bühne auf dem Mittelaltermarkt geben, auf dem Feuerschlucker, Jongleure und andere Artisten ihre Kunststücke feilbieten inklusive der bereits obligatorischen Feuershow.


Mehr Infos und Ticket Vorverkauf unter: www.feuertal-festival.de

Hank Shermann und Michael Denner (Mercyful Fate, King Diamond, Denner-Shermann, Denners Trickback) haben am letzten Wochenende eine Gitarre für das promoportal-germany in Kopenhagen gezeichnet. Ich danke Michael und Hank, sowie meinem Freund Kim, der die Gitarre mit zu dem Event in Michaels Plattenladen genommen hat. Schaut euch auch die Videos an, in denen wir Michael interviewt haben. Zu finden auf Youtube.

 

Das 21. Bang Your Head Festival war ein Ereignis vom Feinsten!!! ....und zu dieser Aussage stehen wir.

Wir waren nach unserem Besuch 2015 auch in diesem Jahr wieder restlos begeistert. Das Wetter war in diesem Jahr besser und das Line-Up war wieder ein absolutes Brett. Trotz einiger kleinerer Regenschauer war das Festival ansonsten trocken und entwickelte sich nicht zu einer Schlammschlacht…. und die Musik machte dann den Rest um eine absolut hervorragende Stimmung zu erzeugen.

Mittwoch 13.07.2016 Die Warm-Up Show

Die Warm-Up Show des diesjährigen Bang Your Head Festivals hatte es schon in sich und es konnte sich jeder glücklich schätzen, der schon die Möglichkeit hatte dabei zu sein. Eröffnet haben die Nitrogods …und das haben sie wahrlich gut gemacht. Anschließend folgten Pro-Pain und Rage, die den Frühangereisten ordentlich einheizten. Zum Schluss setzen Overkill und Sodom dem Ganzen einen wirklich königlichen Abschluss. Jetzt konnte das Bang Your Head beginnen (aber mal ehrlich… mit diesem Warm–Up hatte es längst begonnen).

Donnerstag 14.07.2016

Als Opener des ersten Tages ging Stallion ins Rennen und machte den ersten Besuchern bereits mächtig Dampf. Ich hätte der Band genauso wie den folgenden Leatherwolf allerdings ein paar mehr Zuschauer gegönnt. Der Platz füllte sich dann bei Battle Beast zunehmend und nach den Dead Daisies war das Gelände endgültig mit Metalheads gefüllt.

Dragonforce und Candlemass kamen so schon in den Genuss wogender Massen. Danach ging es hochwertig mit Carcass weiter. Mit schnellen Läufen und eingängigen Stücken heizten sie für den Folgeakt ordentlich vor. Jedenfalls machte die Band einen guten Job und Slayer brauchte sich nicht über ein gelangweiltes Publikum beschweren.

Ich freute mich jedenfalls eine Band zu sehen, die ich damals auf der Hell Awaits Tour jung und unbekannt sehen durfte. Ihre lange Zeit auf der Bühne hatte in der Präsentation nichts geändert. Die Band war nach wie vor schnell, laut und hatte eine magische Ausstrahlung, wie wenige andere Bands aus diesem Genre. So war es natürlich nicht verwunderlich, dass die Menge tobte und bei Songs wie „Raining Blood“ und „Angel Of Death“ mächtig abfeierte.

Das waren die Akts der Hauptbühne, aber auch die Halle wurde gut bedient. Mit Ektomorf als letztem Akt um 00.03 Uhr konnte man auch nach den Hauptakts noch eine Zeit gut feiern. Davor spielten Equilibrium, Dare, Vodoo and Debauchery v. Blood God. Jedenfalls hatten auch in der Halle viele Festivalbesucher ihren Spaß.

Freitag, 15.07.2016

Der  Freitag, der durch schönes Wetter für gute Stimmung sorgte, begann mit Night Demon und einem starken Set wirklich prächtig. Danach folgte Freedom Call, die von ihren eigenen Fans im Publikum gute Unterstützung erfuhren. Es folgte Manilla Road, die nach wie vor eine tolle Show boten, obwohl sie bereits Jahrzehnte auf den Bühnen der Welt unterwegs sind. Unterstützt wurden sie durch neuere Bandmitglieder wie den deutschen Andreas Neuderth, mit dem wir im VIP Bereich noch ein langes anregendes Gespräch führten.

Danach folgten Impellitteri, die beim Publikum ebenfalls guten Zuspruch erlebten. Der Auftritt von Sacred Reich war dann das erste große Highlight des Tages. Nach ihrem „Surfin Nicaragua“ folgte direkt Annihilator und das brachte alle auf dem Gelände an diesem Tag zum ersten Mal wirklich zum Kochen. Jeff Waters und seine Mannen legten sich auch dementsprechend ins Zeug, gefolgt von Testament, die der Stimmung ebenfalls deutlich zuträglich waren. Danach folgten die legendären Twisted Sister auf der letzten Tour und sorgten endgültig dafür, dass bei riesiger Stimmung gefeiert wurde. So endete auch der Freitag auf der Hauptbühne mit dem Gefühl deutlich am rechten Platz zu sein.

Nun zur Halle… was gab es hier heute zu sehen… Es begann mit Tyketo, TBA, Satan und den Tigertails. Dann folgte um 00.50 Uhr Nazareth, leider ohne Dan McAfferty, aber trotzdem enorm gut. Für eine Nebenbühne zumindest gigantisch besetzt. Die Festivalleitung gab sich viel Mühe auch hier etwas Gutes zu bieten. Dies wurde mit einer vollen Halle bestätigt.

Samstag, 16.07.2017

Mit Black Trip startete der Samstag gut. Die ersten Gäste erschienen noch deutlich angeschlagen von der Nacht und der Kaffee floss in Strömen. Mit Girlschool folgte das erste Highlight. Die Damen, die Lemmy auf der letzten Tour begleiten durften, rockten noch immer mächtig ab. Es ging mit Delain weiter und das Gelände füllte sich schneller als an den Tagen zuvor. Gere von Tankard sorgte dann für richtige Stimmung und das Publikum feierte bierselig mit… Tankard halt. Dann erschienen die Mannen von Grave Digger auf der Bühne und gaben Songs von alten und neuen Scheiben zum Besten. Die, die mir am besten gefallen, stammen wohl aus der Feder von Lullis und Göttlich, die leider lange nicht mehr dabei sind. Tomi Göttlich ist aber noch immer mit Rebellion unterwegs und Uwe hat es bis in die Reihen von Accept geschafft… verdient würde ich sagen.

Nun kam Alteisen auf die Bühne und Uriah Heep unterhielt mit ihrem zeitlosen Sound. Danach wurde es nur kurz ruhig. Eine gespannte Stimmung machte sich breit, bevor DIRKSCHNEIDER die Bühne enterte. Udo war wie immer super gut drauf und das Line Up rockte ausschließlich alte Accept Nummern ab. Die Stimmung steigerte sich ins unendliche und das Publikum intonierte minutenlang „Pricess Of The Dawn“… Als die Band die Bühne verließ, war mir klar, wer der Headliner des diesjährigen Bang Your Head Festivals war… dieser Auftritt konnte nicht zu toppen sein.

Iced Eath war trotzdem absolute Spitzenklasse, aber auch bei mir wirkte der vorherige Akt noch sehr intensiv nach. Die abschließenden Worte der Festivalleitung auf der Hauptbühne wurden von den Gästen bejubelt und beklatscht, weil jeder dieses einzigartige Festival zu schätzen wusste und weiß. Horst machte und macht seinen Job seit Jahren gut und man bekommt immer etwas Außergewöhnliches geboten. Danach konnte man noch den letzten Akt in der Halle wahrnehmen, bevor es ins Zelt oder nach Hause ging.

Die Halle hatte heute Warpath, Grave, Threshold, Unleashed, und Crematory im Angebot, die die letzten Töne des diesjährigen Festivals erklingen ließen.

Ein wahnsinnig gutes Festival 2016 ging zu Ende… Deshalb freuen wir uns deutlich auf nächstes Jahr… See you 2017 and BANG YOUR HEAD!!!

Anne Melis

Unsere Bildgalerien findet ihr, indem ihr auf die Namen der Bands klickt:

Crematory

Iced Earth

Threshold

Tyketto

Dirkschneider

Warpath

Grave Digger

Great White

Tankard

Delain

Black Trip

Killcode

Satan

Twisted Sister

Testament

Annihilator

Nazareth

Metal Church

Tigertailz

Sacred Reich

Impellitterie

Manilla Road

Freedom Call

Night Demon

Ektomorf

Equilibrium

Slayer

Dare

Carcass

Candlemass

Debauchery

Dragonforce

 

Anne Melis

 

Konzertbericht: DIRKSCHNEIDER – Essigfabrik Köln (Support PALACE und ANVIL)

 

Es ist 19.10 Uhr in der Essigfabrik Köln, als PALACE die Bühne betritt. Die erste der drei Bands, die der mehr als gut gefüllten alten Fabrik heute Abend einheizen wird. Die Jungs drehen gut auf und bringen die Menge das erste Mal an diesem Abend zum Kochen. Ich kannte die Formation bisher nicht, kann aber sagen, dass ich sicherlich bald eines ihrer Alben mein eigen schimpfen werde. Solider guter Metal aus Deutschland (wegen dem die meisten Fans heute sowieso angereist sind).

 

Aus den Gesprächen um mich herum kann ich entnehmen, dass einige der Anwesenden längere Anfahrten nach Köln auf sich genommen haben, wie auch wir, die aus Frankfurt hergefunden haben. In wenigen Minuten folgt ANVIL, mit deren Frontmann „Lips“ wir bereits vor dem Auftritt von PALACE ein nettes Interview führen konnten. Wir bedanken uns dafür noch einmal mehr als herzlich für die gute Atmosphäre und die vielen Infos, die wir zu ANVIL und ihrer neuen Scheibe bekommen haben. Jetzt betreten die Kandier die Bühne und beginnen ihr Set mit „666“. So geht es weiter. Neben alten Songs folgen auch Stücke der neuen Scheibe, die sich in sich an die hervorragenden Stücke der älteren Alben nahtlos anschließen. Hier ist ANVIL wieder ein Stück Bandhistorie gelungen und der jetzige Bassist Formation Chris Robertson, der die Band seit 2014 verstärkt, stellt dabei eine echte Bereicherung dar. Kurz vor Ende des Gigs und dem legendären „Metal on Metal“ ballert der Schlagzeuger Robb Reiner noch ein tolles Drumsolo in die Menge, was die Fans zu Begeisterungsstürmen hinreist, wie die Vibratoreinlage an der Gitarre von Lips (alter Showgag….aber immer noch gut).

 

Es ist nun schon ein Erlebnis, wenn das Urgestein des deutschen Heavy-Metal Udo Dirkschneider die Bühne betritt. Ich fühle mich dann so, wie bei meinen ersten ACCEPT Konzerten auf deren Metal-Heart und Russian Roulett Touren, die ich damals besucht konnte. Der heutige Abend ist deshalb besonders hervorzuheben, weil Udo mit dem DIRKSCHNEIDER Projekt an diese alten Tage anknüpft und nur alte Accept Knaller zum Besten gibt….und es dauert nur wenige Riffs bis man sich in seine Jugend zurückversetzt fühlt (und so geht es hier einigen, wenn ich das Durchschnittsalter und die grauen oder fehlenden Haare um mich herum bemerke)

 

Das ACCEPT-Set von Dirkschneider hat auch einen Grund. Udo hat auf einer Pressekonferenz verlauten lassen, dass er mit dieser Tour mit seiner ACCEPT Vergangenheit abschließen möchte und zukünftig keine Songs seiner alten Band mehr zu spielen. Deshalb war es natürlich ein Grund mehr, sich diesen Abschied in der Essigfabrik anzuhören. Ein wenig wehmütig hat es mich schon gemacht, die Urstimme ACCEPTs mit den bekannten Songs das letzte Mal zu hören, aber man kann den Meister bei der Band U.D.O. ja weiterhin genießen. Aus der Historie von ACCEPT ist Udo jedenfalls nicht wegzudenken, auch wenn er mit dieser Zeit abschließen möchte, was man nach all den Querelen der damaligen Zeit auch verstehen kann.

 

Die Band brennt ein wahres Feuerwerk alter ACCEPT Songs ab und im Hintergrund rührt Udos Sohn Sven die Drums. Auch die restlichen Bandmitglieder Kasperi Heikkinen an der Gitarre, der besonders durch seine Solos besticht, Andrey Smirnov an der zweiten Gitarre und Fitty Wienhold am Bass geben alles, um die Stimmung weiter anzuheizen. Bei „Princess Of The Dawn“ und der ersten Zugabe „Metal Heart“ bricht das Dach der Halle fast ein, weil alle Anwesenden lautstark mitsingen. Die Stimmung ist bombastisch.

 

Wenn man die Gelegenheit hat sollte man sich noch eines der Konzerte der noch laufenden Tour geben, bei dem alleine DIRKSCHNEIDER über zwei Stunden spielt, und die Band und Udo feiern. Ein besonderes Add-On ist die Tatsache, dass die Jungs von ANVIL und PALACE Udo auf dieser Tour begleiten und den Saal vor DIRKSCHNEIDER ordentlich anheizen. Außerdem hat man mit ANVIL gleich noch einen zweiten Klassiker des Genres mitgeliefert.

 

Es bleibt nur noch eins zu sagen: „ROCK ON UDO“ – und das hoffentlich noch viele Jahre!!

 


Mar 22, 2016 D-Köln - Essigfabrik
Mar 23, 2016 D-Bochum - Zeche
Mar 31, 2016 D-München - Backstage
Apr 01, 2016 D-Burglengenfeld - VAZ
Apr 02, 2016 D-Memmingen - Kaminwerk
Apr 03, 2016 CH-Pratteln - Z7
Apr 21, 2016 D-Hamburg - Markthalle
Apr 23, 2016 D-Geiselwind - Music Hall
Apr 24, 2016 D-Berlin - Postbahnhof

 

 

Konzertbericht: Manowar – Gods and Kings World Tour – 23.01.2016 Jahrhunderthalle FFM

 

Eigentlich wollte ich nach den zwei schlechten Erfahrungen bei Besuchen von Konzerten von Manowar nie wieder ein Konzert der Band besuchen, oder irgendetwas über sie schreiben. Jetzt tue ich das allerdings doch

Was hat mich dazu veranlasst? – diese Frage ist einfach zu beantworten. Manowar haben sich auf dem Konzert so präsentiert, wie ich sie vorher immer erwartet habe. Nach den Konzerten der neunziger Jahre war ich verwöhnt….und deshalb von den letzten beiden Konzerten extrem enttäuscht. Diesmal allerdings war die Band hervorragend abgemischt und hat sich technisch und musikalisch in alter Größe präsentiert.

Man merkt noch immer, das Eric Adams das Singen gelernt hat, das Basssolo von Joey DeMaio war ein Augen- und Ohrenschmaus und Karl Logan hat sich so präsentiert, dass er deutlich nicht mehr im Schatten seines Vorgängers Ross „The Boss“ Friedmann steht.

 

Ich habe zwar einige der Klassiker wie „Battle Hyms“ und „Heart of Steel“, dass nur in einer Animation zu den verstorbenen Freunden im Hintergrund von Band angespielt wurde, vermisst, aber ansonsten war ich begeistert. Die Freunde, die mich begleitet haben, einige davon selbst hervorragende Musiker, haben diesen Eindruck geteilt.

 

Einziges Manko der Veranstaltung aus meiner Sicht war die Tatsache, dass es nicht möglich war Bilder der Band machen zu dürfen. Ein weiterer kleiner Wehrmutstropfen war die Tatsache, dass keine Vorband bei dem Konzert gesetzt war und ein Einzelticket für den Innenraum stolze 88 Euro gekostet hat. Diese Umstände kann man aber der Band und ihrem Auftreten wohl eher nicht zur Last legen.

 

Wer Manowar in alter „Frische“ sehen will, sollte eines der noch folgenden World Tour Konzerte in jedem Fall besuchen.

 

The Miracle and Finale

     (Intro)

Manowar

Die for Metal 

Call to Arms

The Sons of Odin

Kings of Metal - Fallen Brothers - Karl's Solo

     (mit einem Teil von Heart of Steel)

Bass Solo / Sting of the Bumblebee

Ascension

King of Kings

Hand of Doom

The Lord of Steel

House of Death

The Dawn of Battle

Hail and Kill

Zugaben:

Joey's Speech

Warriors of the World United

Black Wind, Fire and Steel

So war das Bang Your Head Festival 2015 in Balingen.

Das diesjährige Bang Your Head Festival war ein Erlebnis für sich….Sonne pur, nur ein kurzer Regenschauer, der wenig Abkühlung gebracht hat und natürlich ein Line Up vom Feinsten. Die Leute die wir getroffen haben und mit denen wir gesprochen haben, hatten nur positive Worte für das Festival übrig….und dem schließen wir uns an. Das Festival hatte ein wenig mehr wie 20000 Besucher und die Leute haben miteinander gefeiert und ihre Bands hochleben lassen.

Man konnte ungezwungen Gespräche mit Leuten führen, die man zuvor nie gesehen hat und man hatte dadurch immer jemanden zum Feiern und Bier trinken an der Seite. Auch der Crew, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat und den immer freundlichen Security Leuten gebührt ein besonderer Dank – „Bombenstimmung“ ist die richtige Bezeichnung für das Bang Your Head!!! 2015. Kommen wir zu den Bands. Natürlich hatte das Festival namhafte Headliner zu bieten, die jedes Metaller Herz höher schlagen lässt. Dementsprechend wurde auch zu ACCEPT, Sabbaton, W.A.S.P., Pretty Maids, Dream Theater, Y & T, Omen und Kreator der Kopf geschüttelt. Die Hauptbühne und das Umfeld hat gebebt und ich kann von keiner der Bands sagen, sie hätten sich besonders hervorgehoben….sie waren einfach alle gut. Für mich als alten ACCEPT Fan war hier zwar deutlich mein Festival Highlight zu sehen, aber da kann ich nur für mich sprechen.

Aber auch die Bands die in der Halle und am frühen Nachmittag auf der Hauptbühne ihr Bestes gegeben haben muss man Respekt zollen. Nicht nur wegen der musikalischen Leistung, sondern auch wegen der Temperaturen von weit über dreißig Grad, bei denen sie die Bühne gerockt haben. Besonders zu erwähnen sind hier die Auftritte von Flotsam & Jetsam, Anvil, Onslaught, Hirax, Destruction, Sepultura, Exumer und Exciter, die die frühe Metalära der 80ziger Jahre repräsentieren und noch immer nichts von ihrer Kraft verloren haben….und das obwohl viele der Musiker mittlerweile weit über 50 Jahre alt sind.

Aber auch die anderen Bands haben ordentlich bei ihren Gigs mächtig Stimmung gemacht. Hier haben mir besonders die Suicidal Angels, Korpiklaani, Hardcore Superstar, J.B.O. und Sonata Arctica gefallen…aber auch alle anderen Bands des Festivals hatten ihre Fans im Griff, die jeden einzelnen Auftritt zu etwas besonderem gemacht haben. Es gab keine Band, die nicht eine Menge begeisterter Headbanger bei ihrem Auftritt zum Schwitzen gebracht hat. Alles in Allem war dies ein Traumfestival. Im VIP Bereich war ebenfalls immer gute Stimmung und viele Musiker haben ihren Weg hierhin gefunden. Wir haben alte Bekannte und Freunde getroffen und unser Redaktionschef der am Samstag angereist ist, konnte sogar noch ein Videointerview mit Bernhard Weiß von AXXIS machen. Ungezwungen….wie das ganze Festival. Danke Bernhard!!!!

 Es ist schön ein Festival zu besuchen, wo man nicht das Gefühl hat, dass es langsam zu einer Metal-Kirmes verkommt, wo Blasmusik und Volksmusikbands zum normalen Treiben gehören. Ich bin da eher der Meinung, dass man auf so etwas gut verzichten kann. Bei einem Festival geht es um die Musik und die Leute die man trifft und nicht darum noch einen Seitenevent zu etablieren, der irgendwie in den Rahmen des Heavy-Metal-Geschehens gequetscht wird (wer Böse ist schüttelt auch beim Spielmannszug die Haare, wenn´s ein Slayer Song zu sein scheint). Lustige Einlagen und Kooperationen bekannter deutscher Metal-Bands schließe ich hierbei aus (gelle Tom), aber die zwanzigste Metal-Blaskapelle oder Reggae-Band braucht wirklich kein Mensch….zumindest ich brauche es nicht. Auch der Bereich der Verkaufsstände in Balingen war gut aufgestellt und viele Anbieter haben im Zelt gebrauchte CD´s zu vernünftigen Preisen veräußert.

Wir können zumindest jedem nur empfehlen das Bang Your Head!!! Im nächsten Jahr zu besuchen und mitzufeiern – THATS IT!!!!

Und nun zu den Eindrücken in Bildern.....viel Spaß

Accept
Korpiklaani
Crazy Lixx
Tank
Jag Panzer
Tygers of Pan Tang
Primal Fear
Loudness
Queensryche
Kreator
Primordial
Flotsam and Jetsam
Exumer
Hirax
Exciter
Morgana Lefay
Omen
Y&T
Pretty Maids
Warrant
Dream Theater
Suicidal Angels
 

BAP auf dem Hessentag in Oberursel

Wolfgang Niedecken - BAP 2011

Am Freitag dem 15ten Juni stellten wir uns für euch im Festzelt des Hessentages ein, um euch einen Eindruck vom Auftritt der Kölschrocker zu liefern. Die Bilder haben wir direkt für euch Onine gestellt und nun folgt noch der kurze Abriß zum Konzert.

Ohne Vorband ging es direkt los und Wolfgang Niedecken eröffnete das Konzert mit „Für ne Moment“ und begeisterte direkt die 5000 anwesenden Fans im Festzelt. Danach präsentierte sich BAP in der aktuellen Besetzung mit Helmut Krumminga, Werner Kopal, Jürgen Zöller und Michael Nass. Somit ist Niedecken das einzige verbliebene Gründungsmitglied der Band, was der Dynamik allerding keinerlei Abbruch tut. Mit „Alexandra“ ist dann einer der ersten Höhepunkte des Abends erreicht.

Später kommt noch die Gastgeigerin Anne de Wolff hinzu und Klassiker wie „Do Kanns zaubere“ werden mit Geigentönen unterlegt. Es folgen auch neuere Stücke und das allbeknannte „Kristallnaach“ anfangs in einem etwas ungewohnten Arrangement, was sich aber im rockigen Bereich schnell wieder zur allbekannten „Mitsingnummer“ entwickelt.

Der Übergang von „Karl Heinz“ in das altbekannte Mitgröllstück „Waschsalon“ läßt das Festzelt wieder erzittern. Es folgt eine weiterer Klassiker und die Stimmung steigt bei „Drei wünsch frei“ Die Fans singen mit wie eh und jeh und die Stimmung steigt auf einen der Höhepunkte des Abends. Getoppt wird das ganze als „Verdamp lang her“ im Festzelt erklingt und der Chor der Besucher nicht zum verstummen zu bringen ist.

Es folgen mehrere Zugaben, bei denen wietere Klassiker wie „Jraduss“ auf dem Programm standen. Als BAP die Bühne verläßt können zufriedene Fans das Zelt verlassen, die eine nach wie vor hervoragende Band und sicherlich auch einen der deutschen Topakte über drei Stunden genießen konnten.