Nachbericht: Sinner Rock Festival – Sinntal – 9./10. September 2022

(M.D./ A.M.) Wie immer fand am 2. Septemberwochenende das Sinner Rock Festival in Sinntal statt. In diesem Jahr ging es in die 5te Runde. Während der Coronazeit waren die Veranstalter mit ihrem Team ebenfalls fleißig und kreativ. Sie konnten in einem Jahr drei kleinere Veranstaltungen mit je 50 Sitzplätzen realisieren und die Fans so glücklich machen. Im zweiten pandemiegeplagten Jahr war sogar ein „richtiges“  Festival möglich, welches allerdings mit Maskenpflicht usw. einherging. 

In diesem Jahr war die Freude groß. Das Festival konnte wieder „normal“ ohne Einschränkungen und gesonderte Pandemieauflagen stattfinden. Es gab eine große Bühne, auf der die unterschiedlichsten Bands aus der ganzen Welt spielten, und zudem eine Akustikbühne. Hier gab es kleine, aber sehr feine Schmankerl zu genießen. Die beiden Bühnen waren zeitlich ideal genutzt, so dass die Umbaupausen zu keiner Langeweile führten.

Insgesamt war die Organisation super. Es gab unterschiedliche Park- und Campingplätze, die Einweisung erfolgte zielsicher, der Einlass war sehr strukturiert und auf unvorhersehbare Ereignisse (Band hat eine Panne mit ihrem Mietwagen vom Flughafen zur Veranstaltung) wurde im Sinne aller kreativ reagiert und kurzerhand umgeplant. Die Spielzeiten mit den anderen Bands wurden nach Ab- und Rückprache umgestellt und und und.

Besonders schön war der Einbezug der umliegenden Vereine. Beispielsweise war der Grillstand samt Pommesverkauf komplett in der Hand der freiwilligen Feuerwehr. Und auch selbstgemachter Kuchen konnte in einer Vielfalt genossen werden. Zudem konnten externe Anbieter ihre Leckereien (vegane Burger, kreative Kaffee-spezialitäten, Brizza als Mischung zwischen Pizza, Bretzel und Falmmkuchen,…) zum Verkauf anbieten. Und an Getränken mangelte es mit einer großen langen Theke und mehreren Bierwagen natürlich auch nicht.

Neben dem Verkauf für das leibliche Wohl konnten auch nach Herzenslust Merchandiseartikel gekauft werden. Hierfür hatten die Veranstalter ebenfalls einige Zelte aufgebaut und demnach mangelte es hier ebenfalls nicht an Platz.

Über dieses zahlreiche Angebot freuten sich die Fans. Mit über 2000 verkauften Karten war das Festival ausverkauft. Und dennoch blieb es familiär und liebevoll. Besonders imponierten mir die freiwilligen Helfer. Über die Homepage des Festivals konnte sich jeder im Vorfeld melden und Helferdienste (bezahlt) übernehmen. Dies fand ich persönlich einfach nur toll.

Am Freitagnachmittag ging es dann auch endlich los. Und das Wetter hielt entgegen allen Erwartungen. Es blieb trocken, auch wenn sich alle auf Regen eingestellt und gegen diesen ausgerüstet hatten.

Musikalisch ging es mit „Darcys Fault“ los. Die drei Musiker hatten sichtlich Spaß. In Weihnachtsanzügen wurde ein Luftgitarrenwettbewerb mit den Kids auf der Bühne gestartet und später nahmen sie sich noch lange Zeit für Smalltalk. Auf der Hauptbühne folgten ihnen „Massive“ aus Australien. Ihr klassisch harter Rock begeisterte. Weiter ging es mit den Engländern „Haxan“. Trotz Verspätung (Panne unterwegs) lieferten sie eine super Show ab. Anschließend spielte „Al Stone“, die gebürtige Gießenerin, auf der Akustikbühne. Obwohl sie normalerweise mit Drummer unterwegs sind (krankheitsbedingt musste dieser ausfallen) und gerne auch Stromgitarren spielen, begeisterten sie mit ihrem Akustikset. Die rauchig kräftige Gesangsstimme kam klar zum Vorschein und beispielsweise durch die exakt genaue Punktierung wurde für alle deutlich, wie sehr die Band ihr Handwerk beherrscht. Mein persönliches Highlight an diesem Tag folgte dann mit „Massive Wagons“. So ein Vollgas auf der Bühne, so eine Präsenz, so ein Mitnehmen des Publikums und selbst dabei absolut echt und ehrlich Spaß zu haben und es in keiner Sekunde anstrengend oder nach Arbeit aussehen zu lassen… Wahnsinn! Als Headliner des Tages betraten dann „Kissin´ Dynamite“ die Bühne. Ihre Show war absolut bis ins Detail durchgeplant. Jeder wusste, was er zu tun hatte. Die Fans waren glücklich und genossen die Show; und das zu Recht.

Der Samstag war dann wettertechnisch deutlich durchwachsener und endete leider quasi im Dauerregen. Die Sonne konnte sich nicht durchsetzen und der Wind war nicht ganz stark genug, um die Regenwolken zu vertreiben. Demnach war die Regenausrüstung an diesem Tag der passende Begleiter. Zudem wurden im Verlauf des Nachmittags durch die vielen fleißigen helfenden Hände zusätzliche Sonnen- bzw. Regenschirme aufgestellt, so dass keiner nass werden musste.

Musikalisch ging es mittags mit „Black River Delta“ los. Ihre Mischung aus Southern Rock und „The Doors“ war ein guter und gemütlich kräftiger Einstieg in diesen neuen Festivaltag. Mit Bluesmusik überzeugte „Bonny Jack“. Seine tolle Stimme begeisterte genauso wie seine Vielfalt. Gitarre, Bango, Fusstrommel, Rasseln, Pfeifen und Tröten sorgten für Abwechslung. Ihm folgten „Soundtruck“ und „Vega“. Die Stimmung war bei beiden Bands genauso gut wie die Musik: rockig, kräftig und mit viel Power und jeder Menge gute Laune. Da wurde dem Wetter getrotzt und die Fans feierten die Bands im Dauerregen. „Jax Hallow“ war als Alleinunterhalterin da. Ihre kräftige Stimme, ihr handwerkliches Geschick und ihre Fähigkeit das Publikum miteinzubeziehen, überzeugten einfach.

Als Highlight betrat dann „Marco Mendoza“ die Hauptbühne. Der ehemalige Thin Lizzy und Black Stone Riders Bassist spielte ein überrzeugendes Set und ließ es an alten Hits seiner Bands nicht fehlen. Musikalisch perfekt und überzeugend heizte er trotz Nässe weiter ein. Danach folgten die Overdrivers, die sich ebenfalls mächtig rockig gegen das schlechte Wetter stellten.

Dann betraten „Phil Campell and The Bastard Sons“ die Bühne. Der ehemalige Motörhead Gitarrist wurde gebührend gefeiert, was er belohnte und Motörhead Klassiker wie „Ace Of Spades“ und „Killed By Death“ von der Bühne über die Menge ballerten. Zu Guter Letzt war dann noch „Subway To Sally“ zu genießen. Unterschiedlicher kann es wohl nicht sein. Die Band überzeugte wie immer durch eine gute Bühnenshow und Alli Storch begeisterte alle mit ihrem virtuosen Geigenspiel. Die Combo vollzog musikalisch einen Bogenschlag durch ihre gesamte Bandgeschichte und ließ bei den Fans keinen Wunsch offen. Nach einem langen, nassen zweiten Tag genau das Richtige. Beide Bands sorgten zum Schluss noch einmal für Hochstimmung, bezogen die Fans mit ein, spielten handwerklich einwandfrei und brachten das Festival so zu einem gelungenen Abschluss.

Ein weiteres Dankeschön möchten wir den Veranstaltern im Namen der Bands sagen. Wenn man viel unterwegs ist, was das Musikerleben mit einer Tour mit sich bringt, freut man sich über Rituale, Strukturen und Gewohnheiten. Die Wünsche der Bands sind mal extravaganter und ungewöhnlicher und mal auch sehr einfach zu erfüllen. Aber die Veranstalter haben keinen Aufwand gescheut, alles zu realisieren, damit das Sinner Rock 2022 für alle ein voller Erfolg wird und nur positive Erinnerungen bleiben.

Folglich freuen wir uns auf das nächste Sinner Rock Festival im Jahre 2023, erneut am zweiten Septemberwochenende. Also, wir sehen uns 8. und 9. September 2023 im Sinntal!....ROCK`N`ROLL!!!!

 

 Bildergalerien zum Festival:

Darcy´s Fault:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5680493038677949

 

Massive:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5680537588673494

 

Häxan:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5680578842002702

 

Al Stone:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5683756725018247

 

Massive Waggons:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5683793831681203

 

Kissin´ Dynamite:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5683843168342936

 

Black River Delta:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5683992494994670

 

Bonny Jack:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5684026518324601

 

Soundtruck:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.5684145268312726&type=3

 

Vega:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5684176948309558

 

Jax Hollow:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5684193701641216

 

Marco Mendoza:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5684223958304857

 

Overdrivers:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5684250528302200

 

Phil Campbell and the Bastard Sons:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5684280664965853

 

Subway To Sally:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5684336584960261

Motörhead Parfüme – WOMAN und MAN

MOTÖRHEAD haben mehrere Parfüme auf den Markt geworfen, die in den Düften "MAN", "WOMAN", "NO REMORSE" und "BAD MAGIC" erhältlich sind. Die Frage, die sich stellt, ob dies unter dem Namen der Band geschehen muss, sei dahingestellt. Wir haben den Duft „MAN" und "WOMAN" erhalten und kritisch unter die Lupe genommen.

Die Düfte kommen in schönen Motörhead Verpackungen und sind in kleinen Flaschen mit Zerstäuber gehalten. Obwohl man sich nicht vorstellen kann, wie ein Motörhead Parfüm riechen soll, wurde hier zumindest kein billiger Ramsch in Flaschen abgefüllt und unter dem Namen einer Band verkauft. Das „MAN“ hat einen Duft, an den man sich als Mann durchaus gewöhnen kann und auch der weibliche Gegenpart ist kein billiges Wässerchen, dessen Geruch man nicht mehr aus der Nase bekommt.

Wirklich gute Düfte unter dem Namen einer großen Band herausgebracht…was Lemmy dazu sagen würde dürfen wir nur vermuten. In jedem Falle keine schlechten Parfüme, die es sich durchaus „ANZURIECHEN“ lohnt.

 

 

 

AngeEKELt mit neuem Video "....und ich habe kein Geld"

 

https://youtu.be/XcHVlW50kbw

 

AngeEKELT sind: Marc "Venom" Debus / Gesang Bernd "Börnie" Sommer / Bass Tobias Krentscher / Gitarre Joschi Neumann / Schlagzeug Gemastert von Uwe Lulis / "Black Solaris Studios". Video produziert und erstellt von "AngEKELt" Veröffentlichung auf dem Tonträger "Auf die Fresse Rock'n'Roll" Release bei Holyhead Records im November 2021. (Text M.Debus/Musik B.Sommer) - alle Rechte liegen bei der Band AngeEKELt) ISRC: QM-EU3-21-18571 Vertrieb: https://www.facebook.com/Schreibstarkverlag https://www.facebook.com/Angeekelt http://www.promoportal-germany.net https://www.facebook.com/PromoportalGermany/

 

Festivalbericht – Burg Herzberg – 28.-31. Juli 2022

(M.D./ A.M.) Nach zwei Jahren Verschiebung konnten in diesem Jahr auf dem Herzberg endlich wieder Musikfans begrüßt werden. Unter dem Motto „All Together, NOW“ wurde eine entspanntes Wochenende oder auch fast eine ganze Woche genossen. Mit Kind und Kegel reisten die Ersten bunt Gekleideten bereits ab Dienstag an. Die „Neue Heimat“ öffnete ihre Tore. Am Mittwoch konnte dann auch das Campen in „Freak City“ starten. Wie in jedem Jahr war die Organisation strukturiert. Trotz aller Höhen und Tiefen in den vergangenen Jahren wahrte das Herzberg Festival seine Routinen. Das Festivalheftchen informierte nach einem tollen Begrüßungswort ausgiebig mit Running Order für die Main Stage, die Freak Stage, die Mental Stage und das Lesezelt. Aber auch Bandinfos, Infos zum Höllenschuppen, Infos zu Ständen, Infos zum Kinderland, ein Lageplan, der Busfahrplan, Vorankündigungen, die ritualisierten Regeln,…. fehlten nicht. Was will man mehr? Es wurden wieder keine Wünsche offen gelassen.   

Die Bandauswahl war auch in diesem Jahr wieder mit viel Fingerspitzengefühl getroffen worden, so dass wirklich jedem Wunsch gerecht werden konnte. Dieses Festival bietet so viel und ist dennoch so entspannt, wie kein anderes. Es ist einfach immer wieder faszinierend, dass die Kids auch noch zu später Stunde ohne Angst der Eltern auf dem Gelände herumflitzen und dass es auch am Sonntag immer noch möglich ist, barfuß zu laufen.

Das Wetter spielte in diesem Jahr fast in Perfektion mit. Nur am Freitagabend regnete es ausgiebig. Aber um es mit den Worten eines der Veranstalter zu sagen: „Egal wie viel es regnet, wenn Bukahara gleich die Bühne betritt, ist die Festivalwiese wieder voll.“ Und genauso war es auch. „Das bisschen Regen macht uns doch nichts aus.“ Die Festivalwiese wurde auch in diesem Jahr wieder von vielen unterschiedlichen Ständen der kulinarischen Art bestückt. Auch hier war es für jeden möglich auf seine Kosten zu kommen und zu genießen. Außergewöhnlich an diesem Festival ist halt genau diese Vielfalt. Auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung muss auch bei einem Festival nicht verzichtet werden. Und genauso war dies auch in Freak City, direkt vor dem Haupteingang zur Festivalwiese der Fall.

Freak City bot auch in diesem Jahr neben den unterschiedlichen Verkaufsständen und einigen Bühnen viele Orte der Begegnung. Diese mischten sich auch durchaus. Als Beispiel sei hier die Lesung von Ax Genrich zu nennen. Er las, wie angekündigt, einen Teil aus seiner Biographie. Aber die anschließende Runde lud Viele zum Quatschen ein. Hier erzählte er ehrlich aus seinem Leben, beantwortete viele Fragen, auch persönliche, und man erinnerte sich gerne an gemeinsame Zeiten und Erlebnisse in der Vergangenheit. Solche Orte der Begegnung fand man überall auf dem Festivalgelände. Neben vielen Sonnenliegen, den Hängematten zum „kostenlosen Probeliegen“, den Sessel- und Sofaensembles sei das Kinderland nicht zu vergessen. Hier gab es die unterschiedlichsten Spiele, aber auch das klassische Kinderschminken wurde angeboten.

„Wie immer ganz oben am Berch“ war der Höllenschuppen zu finden. Bereits seit Mittwoch traten hier die unterschiedlichsten Künstler auf. Viele bislang noch unerkannte Schätze sind jedes Jahr aufs Neue hier zu entdecken.

Alles in allem bedanken wir uns bei allen Fans, die tapfer durchgehalten haben, bis dieses Jahr endlich wieder ein Burg Herzberg Festival stattfinden konnte. Wir bedanken uns beim gesamten Veranstalter- und Organisationsteam, die die Durststrecke ebenso aushalten mussten und immer wieder zweifelten, ob es realisierbar sein wird. Bitte bleibt so hoffnungsvoll wie bisher. Ihr habt gesehen, wie viele Festivalgäste genau euer einzigartiges Festival lieben. Zudem bedanken wir uns bei all den fleißigen Händen, die das gesamte Wochenende plus die nicht zu vergessene Zeit davor und danach aktiv waren (und hoffentlich die nächsten Jahre wieder sind), damit die Gäste so ein tolles Festival erleben dürfen. DANKE! Und bis zum nächsten Jahr! Für 2023 ist bereits das nächste Burg Herzberg Festival in Planung. Der Termin steht. Save The Date: 27.-30. Juli 2023!  

 

Fotogalerien:

Burg Herzberg Festival . Bildergalerien:

New Model Army:

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Jamaram Meets Jahcoustix:

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Guru Guru:

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Lazuli:

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Moonlight Benjamin:

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Monsieur Domani:

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Mitigation:

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Wallis Bird:

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Cico Trujillo:

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Spidergawd:

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Faber:

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Fortuna Ehrenfeld:

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Grombira:

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Heavy Feather:

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Il Civetto:

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Killing Spree:

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Lucid Void:

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Malaka Hostel:

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Oiapok:

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Sex Magick Wizards:

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Simon & Jan:

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Takeshi´s Cashew:

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The Magic Mumble Jumble:

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Ax und Sunhair (Sowie Biografielesung Ax Genrich):

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Herzberg Security - Ein Herz für Kinder!

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Bukahara:

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Siena Root:

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Peter Bursch - Gitarren- und Ukulelenkurse

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The Dorf:

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Klaus der Geiger:

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Kadaver:

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Orange:

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Yvonne Mwale:

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Djazia Satour:

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Rosalie Cunningham:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5639129912814262

Blues Pills:

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Groundation:

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Burg Herzberg Festival - Eindrücke:

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Tasting: Def Leppard Gin "Animal"

Wieder einmal hat eine Rockband einer Alkoholmarke ihren Namen gegeben. Dieses Mal ist es Def Leppard, die einen London Dry Gin namens "Animal" auf den Markt bringen. Doch was kann das Zeug?...dieser Farge hat sich das Promoprtal bei einem Tasting mit Caro, Anne, H.P. und Marc gewidmet. Der erste Schluck wurde pur getestet, bevor man sich dem Genuss mit verschiedenen Tonicwatern zugewendet hat.

Der aus Grain gebrannte Gin hat eine sehr blumige Note und verschiedene andere Geschmacksnuancen nach Limone und Kräutern sind von den Tastingteilnehmern zu erschmecken. Alles in allem handelt es sich um einen wirklich guten Gin, der auch gut mit Tonicwater und Eis zu genießen ist. Beim Design des Labels hat das Cover der Def Leppard Single "Animal" Pate gestanden, vom legendären "Hysteria" Album. Gleichzeitig gibt es einen zweiten Gin, der in dieser Reihe erschienen ist, namens "Rocket", der uns aber zur Verkostung nicht zur Verfügung stand.

Der schwedische Alkoholhersteller "Brands For Friends" bringt das Ganze auf den Markt. Der Gin ist in jedem Fall zu empfehlen, da es sich hier, nach unserer Einschätzung, um ein gutes Produkt handelt. Im Preissegment liegt der Gin zwischen 32 und 35 Euro im Einkauf, die der Gin aber wegen seiner Qualität auch wert ist. Also lasst es euch schmecken....(wir befanden ihn mit einem guten Tonic Water, etwas Eis und einem kleinen Blättchen Minze besonders lecker)

Die vier Verkoster des Promoportal-germany vergeben hierfür 8,5 von 10 Punkten...lecker und die Flasche ist ebenfalls ein Hingucker.

Nachbericht zum Festival – Rock-Hard-Festival 2022 – Gelsenkirchen – Amphitheater – 3.-5. Juni 2022

(A.M./ M.D.) Am vergangenen Wochenende war Pfingsten. Diese Feiertage konnten in diesem Jahr nach der pandemiebedingten Zwangspause nun endlich wieder aktiv von Festivalfreunden genutzt werden. Das Amphitheater in Gelsenkirchen rief alle zum eigentlich alljährlich stattfindenden Rock-Hard-Festival, dass allerdings durch die Pandemie zwei Jahre nicht stattgefunden hat. Dem Ruf der guten Musik folgten im Verlauf so viele, dass der Samstag komplett ausverkauft war. Ständig traf man zur gegenseitigen Freude Bekannte, die man in den letzte zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte. Demnach gab es viel zu erzählen. Man merkte deutlich, wie sehr die persönlichen Gespräche gefehlt hatten. Trotz leichter Wolken am Freitag, viel Sonne am Samstag und einigen Schauern am Sonntag, war die Stimmung ausgelassen.

Sehr zu meiner Freude war vieles gewohnt wie immer. Dies begann direkt mit dem Einlass und dem Security Team, dass uns als alte Bekannte freundlich begrüßte. An dieser Stelle wollen wir dem Sicherheitsteam direkt in aller Form ein großes DANKE und Lob für eine tolle Arbeit aussprechen.

Auch viele bekannte Verkaufsstände waren wie immer vertreten. Hiermit meine ich sowohl die Verkaufswagen für die Verköstigung als auch die zum „Shoppen“. Jeder Wunsch konnte erfüllt werden. Jedoch war eine allgemeine Preissteigerung, vor allem im Bereich der Lebensmittel, deutlich zu spüren. Auch das Campen war natürlich wie immer möglich, wobei viele schon seit Jahren in Ferienwohnungen, Appartments u.ä. ausweichen.  

Musikalisch eröffnete am Freitag „Neck Cemetery“ das Festival und begeisterte direkt die ersten Fans, die es ermöglichen konnten, entsprechend früh anzureisen. Gleiches galt für „Sorcerer“. Beide Bands spielten ein großartiges Set von 40 Minuten. Schnell und trashig ging es mit „Nifelheim“ weiter, gefolgt von „Axxis“, die ihre Musik schon immer klassisch rockig und demnach deutlich „gemütlicher“ zum Besten gaben. Und dann ging es auch schon zu den ersten Headlinern des Festivals. „Heathen“ begeisterten und die Stimmung kochte so weit hoch, dass das Crowdsurfen kein Ende mehr nahm. Demnach konnte „Sacred Reich“ vor viele Feierfreudige treten und erhielten eine durchweg positive Rückmeldung vom Publikum. Ihren Platz als Headliner füllten sie in jedem Falle voll aus.

Am Samstag ging es dann mittags, pünktlich um 12.30 Uhr in Tag 2. „Indian Nightmare“ konnte das Publikum direkt für sich gewinnen und gab ordentlich Gas. Ähnlich schnell und nicht weniger hart ging es mit „“Suicidal Angels“ weiter. Etwas ruhiger, dennoch hart und teilweise schon fast psychodelisch folgte „“Villagers Of Ioannina City“, bevor „Atlantean Kodex“ ihr ein tolles Set zum Besten gaben.

An diesem Tag freuten sich viele auf den melodischen Rock, des „Night Flight Orchestra“. Dafür erhielten sie wie erwartet viel positive Kritik nach dem Auftritt und die Fans feierten ihre Show vorher entsprechend ab. Danach übernahmen „Grave Digger“ die Bühne. Das Urgestein des deutschen Heavy-Metal erfüllte die Erwartungen der Fans auch diskussionslos. Für mich persönlich war es ein absolutes Highlight, sie mit Unterstützung eines Pipe and Drum Orchesters aus Hamburg zu genießen.

Ihnen folgte Aspyx aus Holland als Ersatz für „Phil Campbell Ans The Bastards Sons“, die eigentlich „Motörhead“ spielen wollten, aber krankheitsbedingt kurzfristig absagen mussten. Aspyx spielte zwar eine wirklich gute Show, allerdings war der Ausfall von Phil Campel und seinen Jungs ein wahrlicher Verlust für diesen Tag. Als Headliner des Abends wurde „Blind Guardian“ gefeiert. Auch hier präsentierte sich die Band um Hansi Kürsch in gewohnter Stärke und das Publikum feierte mit den deutschen Barden den letzten Akt des Abends

Der Sonntag begann bereits um 12 Uhr mit „Wolvespirit“, die traditionellen Hard-Rock zum Besten gaben. Hier und da wirkte die Band etwas unsicher, was aber an erst kürzlichen Besetzungswechseln und der Tatsache, dass man zwei Jahre keine Bühnenbretter unter sich hatte, gelegen haben könnte. Ihnen folgten „Sulphur Aeon“ mit viel Grunting im Gesang. Das ist zwar nicht meine Welt, aber die Band spielte trotzdem ein stimmiges Set, dass von der Menge honoriert wurde. Danach folgte „Artillery“, die mit ihrer Power in dieselbe Kerbe schlugen. Akzente setzen aber die zusätzlichen melodischen Teile.

„Night Demon“ faszinierte mich wieder einmal damit, wie viel Power drei Menschen auf die Bühne bringen können. Trotz anfänglicher technischer Schwierigkeiten lieferten sie eine wirklich gute Show ab. Einer der Auftritte des Festivals, die ich uneingeschränkt abfeiern konnte. „Midnight“ war an diesem Tag wegen ihres Outfits in aller Munde. Die komplett schwarzen Stoffmasken über dem Gesicht, was folglich keinerlei Mimik erkennen ließ, wirkten befremdlich. Ob wir die Jungs Backstage getroffen haben, können wir deshalb auch nicht sagen. Für mich als Fotografen bot das Outfit zumindest nichts ablichtenswertes, zumal alle die gleiche Maske trugen. Für die Publikumswirksamkeit sollte man hier noch einmal das Auftreten überdenken, zumal die Musik wirklich gut hörbar ist.

Ihnen folgte „Michael Monroe“, auf den viele warteten. Eine alte Größe des Rock-Geschäfts gibt es halt nicht täglich zu sehen. Monroe der früher Frontmann bei „Hanoi Roks“ gewesen ist, machte seinem Ruf dann auch alle Ehre Die Vorfreude wurde mit einer Super-Show belohnt. Der Finne fegte über die Bühne wie ein junger Hüpfer, obwohl er die sechzig schon erreicht hat. Vielleicht heißt deshalb sein neues Album, was es sich ebenfalls zu hören lohnt, „Too Fast Too Die Young“

Anschließend hatten die Veranstalter des Festivals eine ganz besondere Überraschung für die Fans. In einem Zeitfenster von 20 Minuten gab es „Sodom“ mit Andy Brinks an der Gitarre zu genießen. Hiermit hatte nun wirklich keiner gerechnet. Druckvoll und souverän spielten Herr Angelripper und Herr Brings zusammen, als ob sie nie aufgehört hätten zusammen zu spielen.

Der absolute Headliner des Festivals folgte dann zum Schluß „Accept“ betraten die Bühne und lieferten ein Set alter Hits und neuerer Stücke ab, die das Publikum gebührend feierte. Leider steht mit Gitarristen Wolf Hofmann nur noch ein Gründungsmitglied eines der stärksten deutschen Metalakts auf der Bühne, aber genau seine Gitarrenarbeit war wie immer grandios, so dass es kilometerweit in die Wohngebiete hallte.

Alles in allem war es wieder mal ein gelungenes und tolles Festival. Wir bedanken uns beim Rock-Hard-Team und blicken voller Vorfreude schon jetzt auf das (die) kommende Rock-Hard-Festival(s)!           

  

Galerien:

Nifelheim:

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AXXIS:

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Heathen:

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Sacred Reich:

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Indian Nightmare:

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Suicidal Angels:

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Villagers Of Ionnina City:

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Atlantean Kodex:

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The Night Flight Orchestra:

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Grave Digger:

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Asphyx:

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Blind Guardian:

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WolveSpirit:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5406146482779274

Sulphur Aeon:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5406170239443565

Artillery:

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Night Demon:

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Midnight:

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Michael Monroe:

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Sodom (mit Andy Brings):

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Accept:

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Konzertbericht: Oddland, Oversense und Manticora im 7er Club Mannheim

Am 29.05 spielten die drei Band Oddland, Oversense und Manticora in mannheim. Die Außenbühne des 7erClubs war für deren Auftritt gerüstet und es hätte eigentlich ein toller Abend werden können. Was gestört hat, war die geringe Besucherzahl, die selbst uns, die weit über 150 Kilometer Anfahrt in Kauf genommen haben, etwas erstaunt hat. Ca. 70 Menschen waren anwesend und hatten folglich extrem viel Platz um die Musik der Bands zu genießen.

Die Besucherzahl hat die Bands allerdings nicht beeinflußt. Oddland startete mit einem starken Set und schaffte es direkt die Anwesenden vor die Bühne zu ziehen. Köpfe wurden geschüttelt und die Musik wurde abgefeiert, als ob man auf einem riesigen Festival wäre. Mit Oversense ging es dann nach einer kleinen Pause weiter und auch hier war musikalisch nichts auszusetzen. Sänger Danny interagierte mit den Fans vor der Bühne und die Band hatte sichtlich Spaß ihre Musik zum Besten zu geben.

Danach folgten die Dänen von Manticora. Musikalisch ein echtes Brett, allerdings war die Band so laut abgemischt, dass man ohne Ohrstopfen eher schlecht beraten war. Hier hätte der Mann am Mischpult deutlich gegensteuern müssen. Manticora hat sich allerdings gut präsentiert und einige Fans hüpften vor der Bühne herum, konnten aber auf Grund er wenigen Anwesenden keinen Circle-Pit kreeiren. Alles in allem ein sehr gelungenes Konzert, ohne die gebührende Anzahl an Besuchern....sehr schade. Hier ein Appell an alle Konzertfans und Musikliebhaber: Geht zu den Konzerten der Bands die nun wieder stattfinden dürfen...unterstützt ihre künstlerische Arbeit und unterstützt auch eure Musikclubs vor Ort...sonst wird es diese bald nicht mehr geben....und das wäre wirklich tragisch.

 

Oddland:

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Oversense:

https://www.facebook.com/media/set/?vanity=PromoportalGermany&set=a.5404709399589649

Manticora:

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AngEKELt und History of Violence spielten in Neu Anspach

 

Am 21.05.2022 fanden sich im Wanderheim von Neu-Anspach feierwillige und musikbegeisterte Gäste ein, um vor allem den Geburtstag des Veranstalters Daniel Alt zu feiern. Gleichzeitig hatte er den Auftritt von zwei Bands organisiert, die den Anwesenden den Abend musikalisch anreichern sollten.

 

Gegen 21 Uhr betrat die Band History of Violence die Bühne. Das Line Up setzte sich wie folgt zusammen: Kichi: Vocals, Oleg: Guitar, Lele: Bass, Phil: Drums. Die Alternativ-Metal Band wartete mit sieben eigenen Songs auf und sorgte für das erste Highlight des Abends….und der Schlagzeuger schlug sich trotz Rippenbruch wacker.

 

Danach folgte die Punk´n´Roll Formation „Angeekelt“, die während ihres Gigs, das gesamte Debutalbum mit 15 Songs zum Besten gab. Beim Song Sensemann war dieser als Gast auf der Bühne anwesend…mit Sense und natürlich eiskalt (einige Anwesende behaupteten später, er habe ein Slayer-Shirt unter der Kutte getragen). Nicht nur Anwesende, die die Scheibe der Band kannten, feierten den Auftritt ab.

 

Nach über einer Stunde Spielzeit verließ dann auch die zweite Formation die Bühne und der Rest des Abends gehörte der Dosenmusik. Alles in Allem war es ein gelungener Geburtstag mit zwei bemerkenswerten Auftritten.

  

 

Konzertbericht: Michel Schenker Group - 06.05.2022 Speyer

Mit viel Vorfreude haben wir uns am 06.05.2022 nach Speyer in Halle 101 begeben, um uns die Show der Michael Schenker Group anzuschauen. Vor Ort sah man schon, dass hier eine Größe des Business am Start war, da sich fast 600 Fans in der Halle eingefunden hatten. Als Opener war Everdraw gesetzt, die ein 45-minütiges Support-Set spielten. Ich persönlich fand die Band gut, allerdings ist mir der Gesang zu anstrengend. Nicht alles was nach Oper klingen soll, klingt dann auch wirklich so. Da aber einige Anwesende das Ganze durchaus gefeiert haben, wird es wohl auch hierfür Fans geben.

Meine Show fing dann mit dem Betreten der Michael Schenker Group auf der Bühne an. Mit Robin McAuley am Gesang konnte hier natürlich nichts schief gehen. Michaewl Schenker wie immer virtuos an der Gitarre, die er nicht nur bei den Solis zu bedienen versteht, sondern auch mit guten Riffings ein beeindruckendes Gesamtkonzept abliefert. Erfreulich war auch das sehr abwechslungsreiche Set der Band, was bei den feiernden Fans keine Wünsche offenließ. Ganze acht U.F.O. Songs spielte die Band, einen Scorpions Hit und zwei Stücke des "Michel Schenker Fest" Projekts. Somit bot das Set Stücke aus allen Schaffensphasen von Schenker und gar mancher alte Rocker kam aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Insgesamt wurden 22 Songs zum Besten gegeben. und fast zwei Stunden musikalisch mit Leben gefüllt. Selbst bei den Zugaben war die Band nicht lumpig und spielte Ganze vier Songs, was sicher auch der Bombenstimmung geschuldet war. Durchweg glückliche Fans verließen die Halle 101 in Speyer, nachdem sie einen ihrer Hleden gefeiert hatten.

Auch die Crew hat einen herrvoragenden Job leistet. Dank hier an alle, vor allem aber an Jochen Mayer vom Organisationsteam. Wir freuen uns, wenn es in Speyer mit solchen hochklassigen Events weitergeht....ROCK ON!

 

Setlist:

Ascension

Cry for the Nations

Doctor Doctor

Sleeping With the Lights On

Looking for Love

Warrior

Into the Arena

In Search of the Peace of Mind

Red Sky

Emergency

Lights Out

After the Rain

Armed and Ready

Sail the Darkness

Rock You to the Ground

A King Has Gone

Rock Bottom

Shoot Shoot

 

Zugabe:

Let It Roll

Natural Thing

Too Hot to Handle

Only You Can Rock Me

 

Bericht – Joe Bonamassa - 28.4.2022 – Jahrhunderthalle Frankfurt

(A.M.) Am vergangenen Freitag gab sich Joe Bonamassa samt Band wieder die Ehre viele tausende Fans in der Jahrhunderthalle in Frankfurt zu begeistern. Während des Konzerts betonte er mehrmals, wie glücklich die Band sei, auftreten zu können. Diese Freude war laut seinen Aussagen auch dem geschuldet, dass einzelne Personen des Teams positive Covid-Testergebnisse hatten, aber viele eben auch nicht und der Gig demnach stattfinden konnte.

Generell überraschte er diesmal mit viel Konversation mit dem Publikum. Der sonst so abgeklärt wirkende Bonamassa genoss das Einbeziehen und Spiel mit dem Publikum diesmal sehr. Nichtsdestotrotz zelebrierte er natürlich das Spiel mit seinen Gitarren deutlich mehr. Wie viele dieser Herzensstücke er diesmal dabei hatte, wage ich nicht zu schätzen. Ein ständiger Wechsel gehörte einfach dazu. Zudem überraschte er mit einem weiteren Instrument. Er nutze gegen Konzertende ein Theremin, ursprünglich Aetherophon, und nutzte es um sowohl mit seiner Hand, als auch mit dem Gitarrenhals, sphärische Töne zu erzeugen.

Und für die Zugabe betrat er zunächst allein mit einer Akustikgitarre die Bühne. So brachte er die Fans hier erneut zum Staunen. Zudem überlies er für einige Soli die Hauptaufmerksamkeit auch immer wieder seinen Bandmitgliedern, die ebenfalls einfach perfekte Profis sind. Eins ist auf jeden Fall klar, Langeweile kam definitiv nicht auf. Zum einen freuten sich alle wieder auf Livekonzerte, zum zweiten hat sich Joe Bonamassa natürlich durch sein Können und seinen Fleiß einen großen Namen gemacht und.

Die Setlist war mit elf Songs plus zwei geplanten Zugaben insgesamt auf den ersten Blick recht kurzgehalten. Jedoch waren die Stücke so ausgiebig und lang, dass die Zwei-Stunden-Marke bald erreicht worden wäre. Neben neueren Songs („The Heart That Never Waits“ und „Lonely Boy“) fehlten natürlich auch die älteren Highlights („Evil Mama“, „Midnight Blues“) nicht, auf die sich jeder freute.

Wir bedanken uns in jedem Fall für diesen tollen Konzertabend und diese tolle Musik!

 

Setlist:

Evil Mama

Dust Bowl

Love Aint A Love Song

Midnight Blues

The Heart That Never Waits

I Didn´t Think She Would Do It

Just Cuz You Can

Pain And Sorrow

Conversation With Alice

Lonely Boy

Ballad Of John Henry

 

Zugabe:

Woke Up Dreaming

Sloe Gin

Konzertbericht: Van der Graaf Generator - Kantine Köln - 28.04.2022

 

Seit 2020 wurde dieses Konzert verschoben und am Donnerstagabend war es dann endlich so weit. Die bereits 1967 gegründete Band Van der Graaf Generator begrüßte knapp 800 Gäste in der Kantine in Köln. Zur Überraschung der Besucher galt auf Wunsch der Künstler FFP2 Maskenpflicht...aber das sollte den Musikgenuß nicht schmälern.

Um viertel nach acht betrat die Band die Bühne und startete mit "Interference Patterns". Trotz des hohen Alters strahlt Peter Hammill noch immer die Energieaus, die man von ihm gewohnt ist. Bereits das erste Stück wird deshalb vom Publikum mit dem entsprechenden Applaus gebührend gewürdigt. Auch Hugh Banton und Guy Evans, die bereits ein Jahr nach Gründung den ersten Schlagzeuger und Keyboarder ersetzten, sind nach wie vor brillant an ihren Instrumenten. Das dritte Stück "(In the) Black Room" ist im Set eine Besonderheit, weil aus es aus einem Soloprojekt von Hammill stammt. Trotzdem reiht es sich, unbemerkt von vielen Zuschauern, in die Setlist ein. Beim vierten Song verlässt Hammill das Keyboard und greift zur Gitarre. Highlights für mich im Set waren dann "Alfa Berlina", "Masks" 8das Hammill mit einem Kommentar zu den Masken versieht, die vor ihm im Publikum stehen) und "Room1210". Mit "Scorched Earth" endet das Set und die Band verlässt die Bühne.

Der anhaltende Jubel der begeisterten Besucher zwingt die Band zurück auf die Bühne. Mit "Still Life" stellen sie die Besucher zufrieden und verlassen dann nach über 90 Minuten endgültig die Bühne. Ein toller Abend mit einem für mich unvergesslichen Auftritt in der Kantine in Köln, die auch als Veranstaltungsort nur zu empfehlen ist.

 

Setlist:

Interference Patterns

Nutter Alert

(In The) Black Room

La Rossa

All That Before

Alfa Berlina

Masks

Your Time Starts Now

Room 1210

Scorched Earth

 

Zugabe:

Still Life

April Art – Idstein, Scheuer 09.04.2022

 

Zwar gibt es die Band April Art schon eine ganze Weile, Fakt ist aber das, dass Quartett aus Mittelhessen, welches seit 2014 auf den Bühnen lokal und überregional aktiv ist, jetzt ihre erste eigene Headliner Tour angekündigt hat. Wer nicht bis August warten kann, der bekommt noch ein Schmankerl und hat die Chance April Art in netter Gesellschaft noch ab diesem April zu erleben.

Denn die vierer Combo startet in den Frühling als Support für Dark Tranquillity und Ensiferum und ich habe die Gelegenheit wahrgenommen, mir April Art auf Ihrem Warm Up Gig in der Scheuer Idstein anzusehen...

Wenn eine Band sich die Scheuer in Idstein als live Location aussucht, ist man sich auch bewusst in welche Bühnenstapfen man tritt.  Serum 114, Scherf und Band sowie ENGST haben hier schon Abrissarbeit geleistet.

Frisch gestärkt vom letzten Gig aus dem Rockpalast entlud sich die Energie bei den ersten Tönen der unverkennbar kickenden Base Drum von Ben Juelg, die gepaart mit den ersten Riffs von Chris Bunell an der der Gitarre die Marschrichtung Kopfnicken vorgeben. Mit Einstieg des fingerspielendem Baseguitar Grooves von Julian Schuetze und der starken, fordernden Präsenz von Frontfrau Lisa Marie Watz, die in actiongeladener Erwartungshaltung nur darauf wartet das, dass Intro in den Song wechselt, knallts dann auch richtig los und der Funke springt direkt über.

Im peitschenden Abend, der von schnellem Groove über Doublebase bis hin zu fette Bass Soli, hohen Stimmeinlagen und Penta Tonics von dannen schritt, waren 5 Songs vom neuen, kommenden Album, welches den Titel Pokerface trägt, enthalten.

Lisa Marie Watz ist hier sehr stark und beeindruckt in durchweg allen Songs des Abends mit ihrer gesanglichen Performance. Vor allem bei den hohen Kopfstimmpassagen überzeugt Sie live extrem! Top. Besonders herausragend waren für mich die Performances der Songs „U remind me“ und „Sky ist he Limit“ das sowohl hymnisch als auch inspirierend einen großartigen Kontrast lieferten, ohne dabei an Druck und vokaler Hoheit zu verlieren.

Chris Bunell zeigt an einem solchen Abend, dass es nicht immer das permanente Gitarrensoli sein muss, sondern das gutes Gitarrenspiel mit Konstanz und überzeugender Technik, sowie einer brise Kreativität wesentlich zu solch einer Bandleistung beitragen.

Ben Juelg der im Umfeld von Idstein kein unbeschriebenes Blatt ist wirkt zeitweise wie in Kraken hinter seinem Gibraltar Reck, wenn es um die Kontrolle des Beats geht und wird wie zum Beispiel bei „Song Name“ zum Beast, dass er via Snare und Base Drum durch den Raum sowie durch das Publikum jagt.

Mit Julian Schuetze ist an diesem Abend ein sehr variationsreicher und kreativer Bassist auf der Bühne, der mit Pop and Slap Einlagen, genauso aufwarten kann wie mit wummernden Achtel oder gezieltem layer In und layer out. Vor allem sein Zusammenspiel mit Ben bilden das Grundfundament aus Harmonie und Ton in den Songs von April Art.

Einen Unterschied zwischen Platte und live ist hier nicht wirklich auszumachen.

Man muss kein Musiker oder Experte sein, um mitzubekommen, dass musikalische Einflüsse von „Exilia“ oder selbstverständlich den „Guano Apes“ vorhanden sind. Aber würde man April Art hier nicht gerecht werden, wenn man sie mit denen nur in einen Topf wirft oder gar vergleicht.

Die Synergie zwischen den Songs und das Ablaufschema auf der Bühne sind klar erkennbar abgestimmt und die Message, die von der Empore in die tanzende und Headbangende Fangemeinde übergeht, ist ganz klar authentisch! Und dass meine lieben Leserinnen und Leser kann ich gar nicht genug betonen. In einer Zeit, in der diese Art von Musik nun einmal nicht mehr selbstverständlich ist, eine Band überzeugt von sich wahrzunehmen, die unmissverständlich klar macht, wir lieben das was wir machen, voll Gas und wie die Toten Hosen sagen würden, „Bis zum bitteren Ende“.

Dass die Sympathischen Rocker aus Gießen weiterhin auf der erfolgswelle surfen werden, steht für mich außer Frage und auch, muss man hier kein Prophet sein, wenn man sich ansieht auf welchen Festivals April Art noch dieses Jahr geladen sind. Neben Rockharz, Female Metal League Festival und Blizarrrd, werden künftig bestimmt noch die ganz großen Kaliber auf das Quartett zukommen. Alle mit denen ich über die Live-Erfahrungen des Abends gesprochen habe waren sich einig, für die kickenden Rocker aus Gießen, ist der eigene Song „Sky ist he Limit“ eben nicht nur ein Song, sondern eine Prognose. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß bei der kommenden Tour von April Arts.

Danke fürs lesen und die Aufmerksamkeit!

David Neumann fürs Promoportal Germany

 

 

Festivalbericht – No Playback Festival – 22. und 23. April 2022 – Kulturhalle Remchingen

 

(A.M./ M.D.) Nach langer Zeit des Wartens, Ausharrens, Verschiebens,…ist es nun endlich wieder so weit. Die ersten Konzerte und Festivals finden wieder statt. Vielen lieben Dank an alle Veranstalter, die sich trauen und vielen lieben Dank an die Fans, die sich in Geduld übten und nun zum Glück auch wieder am Start sind.

Am Freitag reisten wir gemütlich an und die Vorfreude war groß. Der Campground war bereits nachmittags gut gefüllt und die Stimmung verhieß ebenfalls nur Gutes. Um das kulinarische Wohl wurde sich in Form von ordentlich viel Bier gekümmert. Hier hatte sich Matthias mit seinem Team um ein besonderes Gimmick gekümmert. Die Becher waren mit Collagen bedruckt, die die einzelnen Künstler der letzten Jahre porträtierten. Vielen lieben Dank dafür. Wir hoffen, dass nicht zu viele Becher als Andenken mit nach Hause zu den Fans gewandert sind, damit die Becher auch im nächsten Jahr wieder für Freude sorgen können. Aber natürlich durfte auch die Café-Bar nicht fehlen. Diese wurde ergänzt mit einer Whisky-Bar, um auch wirklich jeden glücklich zu machen. Zudem gab es, wie es natürlich zu jedem guten Festival gehört, die gute alte Brat- und Currywurst. Als Ergänzung konnte aber auch ein Flammkuchen genossen werden. Demnach sollte es an den zwei Tagen an nichts fehlen.    

Um 18 Uhr war es dann endlich so weit. „Dirty Denims“ aus den Niederlanden eröffneten das Festival. Sie bezogen das Publikum direkt mit ein und zogen alle so in ihren Bann. Auf und vor der Bühne war ordentlich Action und die Halle füllte sich weiter. Musikalisch spielten sie klassisch rockig und so wurde nach ihrem Gig direkt nach einer Zugabe geschrien.

Diese gab es in Form von „Dark Zodiac“, die den zweiten Slot an diesem Festivaltag hatten. Ihre düstere und schnelle Musik wurde durch melodische Anteile ergänzt. Besonders beeindruckend war der Doppelgesang der Frontfrau, die ihre Stimmgewalt durch Gruntings beeindruckend zur Schau stellt. Eine Autogrammstunden folgte.

Um dem Female-Fronted-Day weiter treu zu bleiben, folgten die Belgier „Scavenger“. Mit authentischem Metal heizte man weiter ein. Die Stimmung war gut und alle genossen die Show mit Spaß.

Die „Burning Witches“ aus der Schweiz werden auch als True-Metal-Hexen bezeichnet. Wie erwartet zogen die überaus jungen Mädels alle in ihren Bann. Und so gab es nach einem guten Gig mit wehenden langen Haaren auch noch eine Autogrammstunde am Merchandisestand.  

Den Abschluss des ersten Festivaltages machten „Girlschool“. Diese Powerfrauen sind nun seit den 80er Jahren fest im Rock´n´Roll Geschäft und hier einfach nicht wegzudenken. Ein toller Auftritt und auch mein Lieblingsklassiker „999 Emergency“ hat nicht gefehlt. Ein gelungener Abschluß und die Fans feierten nach dem Gig noch ein bisschen länger in die Nacht hinein.

Tag Zwei des Festivals begann entspannt am Nachmittag. Das Publikum war in weiten Teilen ein anderes. Während Tag eins auf rund 400 Personen zu schätzen ist, wurde dies am zweiten Tag definitiv nochmal getoppt. Als zusätzliches Gimmick hatte Matthias mit seinem Team einen Metal-Piano-Player organisiert, der während der Umbaupausen im Foyer den Getränkegenuss musikalisch unterstützte. Dieser wurde von vielen mit Begeisterung wahr- und angenommen und trat in passende Interaktion mit den Fans.

Auf der Bühne starteten „Laser Tyger“. Trotz spürbarer Aufregung hatten die Jungs Spaß und brachten diese auch ins Publikum. Musikalisch spielten sie eine gelungene Mischung aus düsteren und auch melodischen Metal.

Weiter ging es mit „Heart of Chrome“. Mit kräftigem Gesang und ordentlich Gas spielten sie taktvoll und punktiert. Eine „Wippfunktion“ im ganzen Körper wurde automatisch eingestellt.

Es folgte „Wallop“. Gegründet wurden sie bereits Mitte der 80er Jahre. Und nach einer über 30jährigen Pause haben sie sich nun wieder in Originalbesetzung zusammengetan und feiern mit den Fans. Weitere Gigs sind geplant und Kontakte zu anderen Bands sind geknüpft. Wir sind gespannt.

Mit einer bekannten und geilen Mischung aus Old School Metal, Punk und Hardcore begeisterten „The Prophecy“ das Publikum und heizten ordentlich weiter ein. Düstere Momente mit Grunting Ansätzen und Rap Anteilen setzten definitiv punktiert Akzente. Langeweile durch Eintönigkeit gab es nicht. Gute Laune stand und steht im Vordergrund. 

„Wizard“ nuten ihren Slot und begeisterten mit einer tückisch ausgearbeiteten Setlist. Wer rund dreißig Jahre nonstop aktiv ist, hat das Luxusproblem aus vielen Songs auszuwählen. Fakt ist aber, dass alle begeistert waren, auch wenn dem ein oder anderen Fan der ein oder andere persönliche Lieblingssong fehlte. Zum Ende des Sets feierte Veranstalter Matthias Häcker mit Sven und seinen Jungs auf der Bühne und hatte sichtlich Spaß dabei. Bei der anschließenden Autogrammstunde mit Fotoshooting für die Fans häuften sich die positiven Rückmeldungen und Komplimente, aber auch die Nachfragen wegen weiteren Gigs.

Mit „Bullet“ ging es weiter. Sie selbst reduzieren sich liebevoll auf eine Marshall-Wand, lange Haare, einen alten Tourbus und auf No Playback. Dies kam ihnen bei diesem Festival definitiv zugute. Ehrliche und echte Musik wurde gefeiert. Das Set war abwechslungsreich und die Fans feierten im Saal die Show ab. Haare wurden geschüttelt und bekannte Texte mitgegröhlt.

Aus Newcastle reisten „Satan“ an. Klassischer Heavy Metal ohne dem Mainstream zu verfallen, war zu genießen. Eine der guten alten Metalbands, die das Festival deutlich bereicherten.  Und diesem Ruf folgten viele Fans. So stieg die Stimmung noch weiter an

Als Headliner des Tages betraten zu später Stunde „Tankard“ die Bühne. Hier wurde natürlich das Lieblingsthema der Band, das Bier, ordentlich gefeiert, besungen und getrunken und das Headbangen wurde großgeschrieben. Trash-Metal aus Frankfurt gepaart mit Spaß und positiven Songtexten zeichnen sie immer noch aus. Und genau dies überzeugte auch beim Gig. Alle wollten „Tankard“ sehen. Das stand völlig außer Frage. 

Und so ging dann zu später Stunde das No Playback Festival nach viel zu langer, nicht gewollter Wartezeit, mit einem umso intensiveren Gefühl nach dem besonderen Festivalfeeling, zu Ende. Alle anwesende haben diese zwei Tage genossen, wie zu erwarten war. Entsprechend war das Festival außerordentlich friedlich, alles verlief reibungslos und viele Wiedersehen wurden betrunken und genossen.

So wie Matthias während des Gigs von „Wizard“ mit auf die Bühne geholt wurde und feierte, so feierte auch das Publikum. Jeder Besucher konnte in dem Gesicht von Matthias sehen, wie sehr die Anspannung stündlich nachließ. Das konnte wohl jeder  gut verstehe. Nach zwei Jahren Absagen und Verschieben des Festivals machte das No Playback Festival dieses Jahr unter dem Motto „Still Alive“ alles wet. Deshalb danken wir Matthias und seinem gesamten Team für dieses „No Playback Festival“ und freuen uns auf die kommenden! 

 

Vorankündigung Rock Hard Festival!!!!


Endlich ist es wieder so weit und vom 03 bis zum 05 Juni können die Köpfe in Gelsenkirchen wieder geschüttelt werden. Wir freuen uns euch die bestätigten Bands bekanntgeben zu können und hoffen, dass die Konzertbegeisterten sich ebenso zahlreich einfinden werden, wie sie es vor der Coronakrise getan haben, zumal die Lokation im Amphitheater Gelsenkirchen einfach großartig ist, weil die Bühne bis in die letzte Reihe gut zu sehen ist.

Folgendes Line Up erwartet euch: ACCEPT, SACRED REICH, PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS play Motörhead, PSYCHOTIC WALTZ
GRAVE DIGGER, THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA, MICHAEL MONROE, ATLANTEAN KODEX, NIGHT DEMON, HEATHEN, AXXIS, RAZOR, NIFELHEIM, VILLAGERS OF IOANNINA CITY, MIDNIGHT, SUICIDAL ANGELS, SULPHUR AEON, SORCERER, INDIAN NIGHTMARE, NECK CEMETERY.

Damit dürfte klar sein, dass neben den hochkarätigen Headlinern, viele andere Bands im Vorprogramm zu sehen sein werden, die eigentlich mittlerweile ebenfalls als Headliner spielen könnten. Auch stilistisch findet sich vom Thrash Metal, bis zu den melodischen Tönen alles im Line Up. Besonders freuen wir uns darauf, dass Phil Campbell mit seinen Bastard Songs dieses mal ein Motörhead- Set zu spielen gedenkt. Lemmy wird dabei selbstverständlich fehlen, aber wir sind uns sicher, dass seine Musik von den Fans zelebriert werden wird.

In jedem Fall freuen wir uns mit euch zu feiern, Freunde wiederzusehen und dieses großartige Festival zu unterstützen. In diesem Sinne: "Rock on - wir sehn uns in Gelsenkirchen"

 

 

Titel ist Programm! Mit „Auf die Fresse Rock'n'Roll“ veröffentlichen Angeekelt ihr Debüt Album am 11.11.2021
Wer sich mal wieder eindeutig und einzig dem Spaß an harter Rock Musik und lebensnahen Themen widmen möchte, der ist bei den Kollegen von Angeekelt genau richtig aufgehoben!
Die Mukke ist im Punkrock verwurzelt, es sind aber auch Einflüsse aus dem Hardcore und Metal deutlich hörbar. Die deutschen Texte der Band befassen sich mit unterschiedlichsten Themen, die aber irgendwie jedermann bekannt sein dürften. Ob es um das Feiern (oder das Bier), den jedem bekannten Egoisten, die Bekanntschaft in der Bar, die leider vergeben ist oder den Dummschwätzer geht, der besser den Mund halten sollte, hat die Band nichts ausgelassen. Auch dem Motorrad fahren, das die beiden Musiker sehr lieben, sind einige Songs gewidmet. "Du geiles Stück", "Alteisen aus Milwaukee" und "Route 66", das einer Tour über Selbige von Marc und seinem Freund HP gewidmet ist, beschäftigen sich ausgiebig mit dem Thema Zweirad. Mit „Ich Brauche Niemand“ setzt die Band zugleich ein Statement dazu, was sie von Kontrolle, und zu viel Bevormundung hält.
Einen ersten Vorgeschmack gibt es mit dem Video zu „Ich Brauche Niemand“, hier zu sehen und zu hören: https://youtu.be/e43jhGPrBO0
Angeekelt wurde im Herbst 2020 von Bernd "Börnie" Sommer und Marc "Venom" Debus gegründet. Beide Musiker sind bereits lange in der Musikwelt unterwegs. Bernd Sommer hat u.a. mit seiner Band „Börnie“ bereits fünf CD-Veröffentlichungen herausgebracht und in den letzten Jahren in mehreren Bands gespielt und unzählige Liveauftritte gemeistert. Marc Debus hat Ende der 80ziger Jahre mit den Punkbands „Fremdkörper“ und „Schleifstein“ angefangen und ist auch Sänger bei der Metal-Formation „Ascheregen“. Des Weiteren betreibt er ein Musikmagazin, dass unter der Plattform „Promoportal-germany.net“ und dem „Promo Print Magazin“ im Schreibstark-Verlag veröffentlicht wird. Dadurch hat er in den letzten zwanzig Jahren unzählige Musiker interviewt, bzw. Bilder und Berichte für diese veröffentlicht. Die Zusammenarbeit der beiden Künstler hat nun ein außergewöhnliches Projekt hervorgebracht, das sich vor allem dem Spaß an Musik widmet.
Was gibt es sonst noch über die Band zu sagen? Während die Songs noch von den Beiden allein produziert wurden, sind mittlerweile einige Musiker im Gespräch, die die Band zu komplettieren gedenken. Das Material wurde ausschließlich analog aufgenommen und verzichtet auf digitale Nachbearbeitungen oder Korrekturen, wie sie heute oft eigesetzt werden. Das gesamte Tonmaterial wurde also "Old school" aufgenommen und eingespielt. Den letzten Schliff hat Uwe Lulis von den "Black-Solaris-Studios" der Scheibe verpasst, der nicht nur selbst ein namhafter Musiker ist, sondern auch schon viele Bands als Tontechniker abgemischt und produziert hat. Mit 15 Stücken und einer Gesamtspielzeit von knapp einer Stunde wird ein Feuerwerk deutscher Punkmusik abgebrannt, bei dem für jeden etwas dabei sein dürfte.
Release des fast einstündigen Tonträgers ist der 11.11.2021 um 6:66 (7:06)

Konzertbericht - Justin Sullivan - 1.9. - Rockfabrik in Übach-Palenberg – Beachclub

(A.M.) Am 1. September 2021 begrüßte uns Justin Sullivan in der Rockfabrik in Übach-Palenberg nahe der niederländischen Grenze zu seinem Solokonzert. Dies war die Auftaktveranstaltung zu seiner Tour mit 17 Gigs quer durch Deutschland innerhalb von drei Wochen. Der gebürtige Engländer und Gründungsmitglied, Leadsänger und Gitarrist von „New Model Army“ stellte sein zweites Soloalbum „Surrounded“ vor. Dies schrieb er während des ersten Lockdowns 2020 und veröffentlichte es am 28. Mai 2021.

Thematisch geht es aber nicht um die Pandemie. Es erzählt von seinen Erinnerungen, über Reisen, über Freunde und Wegbegleiter und über Landschaften. Das Konzert spiegelte dies alles wider. Die rund 200 Gäste ließen sich von seinen Gitarren, den Mundharmonikas und seiner Stimme verzaubern. Zwischen den Songs erzählte er Geschichten. Er war sehr nah am Publikum und führte von der Bühne herab Smalltalk und nahm so alle in seinen Bann. Er erzählte ganz offen, dass sich die Songs im Laufe der Tour verändern würden und er sich auf die Reaktionen des Publikums freue. Zudem veränderte er die Setlist während des Gigs und spielte andere Songs.

Die Stimmung war einfach großartig. Dieses Live-Konzert hatte es in sich. Die Zuschauer waren bunt gemischt, sogar Kids genossen die Musik mit riesigen Ohrschützern. Im Beachclub hinter den Hallen der Rockfabrik war an alles gedacht. Ein coronakonformes Hygienekonzept stand und so wurde die Musik sorgenfrei gefeiert. Egal, ob man es sich im Liegestuhl gemütlich gemacht hatte, auf einem der riesigen Sitzkissen saß, es sich in den Longemöbeln bequem gemacht hatte oder auf die klassische Bierzeltgarnitur zurückgegriffen hatte, alle feierten.

Gegen Ende des Konzerts überwältigte dies sogar Justin Sullivan selbst. So ruhig und gemütlich familiär der Abend bisher auch verlaufen war, am Ende eskalierte es. Justin Sullivan warf mit einem Ruck seinen Stuhl um und brachte so für den Abschluss nochmal ordentlich Action in die Veranstaltung. Und natürlich durften auch die Zugaben nicht fehlen.  

Alles in allem war es ein toller Konzertabend. Wir danken Justin Sullivan für das Live-Event, Theo für das Booking und die Einladung, dem Rockfabrik-Team für den reibungslosen Ablauf trotz aller zusätzlicher Auflagen und jedem einzelnen Gast!

 

Tourdaten:

Mittwoch, 1.9.2021, Übach-Palenberg, Rockfabrik

Donnerstag, 2.9.2021, Dortmund, FZW

Freitag, 3.9.2021, Coesfeld, Fabrik

Samstag, 4.9.2021, Worpswede, Music Hall

Montag, 6.9.2021, Hamburg, Knust

Dienstag, 7.9.2021, Rostock, Mau Club

Mittwoch, 8.9.2021, Neuruppin, Bononi-Vielseithof

Donnerstag, 9.9.2921, leipzig, Moriztbastei-Terrasse

Freitag, 10.9.2021, Nürnberg, Löwensaal Garden

Samstag, 11.9.2021, Lindau, Club Vaudeville

Montag, 13.9.2021, Freiburg, Jazzhaus

Mittwoch, 15.9.2021, Tübingen, Sudhaus

Donnerstag, 16.9.2021, München, Backstage Areal Süd

Freitag, 17.9.2021, Frankfurt am Main, Batschkapp Sommergarten

Samstag, 18.9.2021, Osnabrück, Hyde Park

Montag, 20.9.2021, Köln, Kantine

Mittwoch, 22.9.2021, Köln, Kantine

 

 

Konzertbericht – Beatnotes – Bündinger Kulturwochen – 23.07.2021 Wolf

(A.M.) Die Büdinger Kulturwochen machen es möglich. Nach vielen Monaten ohne Livekonzerte finden nun innerhalb von sieben Wochen an sieben verschiedenen Veranstaltungsorten rund um Büdingen 28 Konzerte statt. Den Auftakt machten die Beatnotes in Wolf, nach einer kurzen Begrüßung durch den Bürgermeister Erich Spamer. Die Coverband spielte eine Mischung aus Pop-, Rock-, Funk- und Discosongs. Hinzu kamen ausgewählte Klassiker. Insgesamt stellten sie so die letzten rund 30 Jahre Musik dar.

Die doppelte Gesangsfront aus Marius und Theresa machte schon einiges her und sorgte für Abwechslung. Besonders die volle, satte und kräftige Stimme von Marius brachte die Stimmung voran. Aber auch andere Bandmitglieder beherrschten neben ihren Instrumenten den Gesang und gaben dies zum Besten. Die Band freute sich, nach zwei Jahren ohne Livegigs endlich wieder auf einer Bühne zu stehen und nahm das Publikum entsprechend mit. Sie spielten insgesamt drei Sets von je rund 45 Minuten.

Die Songs waren vielfältig ausgesucht. Während die meisten Titel aus dem Pop- und Rockgenre der 90er Jahre waren, gab es aber auch einige alte Schätzchen. Zu genießen waren Vincent von Sarah Connor, einige Titel von Jan Delay, Medleys von den Ärzten und den Black Eyed Peas, Fanta Vier, Tote Hosen bis hin zu Songs mit Rockabilly Style. Es wurden noch weitere Klassiker gespielt, die jeder kennt, weil sie teilweise im Radio hoch und runter liefen und noch immer laufen. Hiermit sind Lieder wie „Denkmal“ von Wir sind Helden gemeint oder Bon Jovi Klassiker und „Narcotic“ von Liquido.

Ein weiteres Highlight war das Schlagzeugsolo direkt nach einer Pause, welches so das nächste Set ankündigte. Die Stimmung war den gesamten Abend über gut. Momente der ruhigeren Balladen wurden zum Verschnaufen genutzt. 

Insgesamt bedanken wir uns bei der Stadt Büdingen für diese Veranstaltungsreihe und freuen uns über Livekonzerte, denn: Ohne Kunst und Kultur wird´s still! Dies war an diesem Abend zum Glück nicht der Fall. Die Stadt Büdingen hat es durch ein transparentes Hygienekonzept möglich gemacht, dass viele Musikfreunde Kultur erleben konnten. Neben den bekannten Abstands- und Hygieneregeln, dem Tragen von Masken, dem Hinterlassen der persönlichen Kontaktdaten und dem vielen Platz und Raum pro Person, gab es den Getränkeverkauf direkt am Platz. Per Bollerwagen wurde immer wieder für Nachschub gesorgt. Viele fleißige Helfer hatten zuvor in stundenlanger Arbeit „Durst“ Schilder gedruckt und einlaminiert. So konnte sich jeder schnell bemerkbar machen und Getränke bekommen.

 

Wir vom Promoportal-Germany sagen DANKE!!!

 

Review: Nina Simone – The Montreux Years

Das Live-Album von Nina Simone erscheint in der Reihe „The Montreux Years“, in der noch einige Mitschnitte der bekannten Musiker, die hier musizierten, folgen sollen. Die Scheibe wurde in London neu gemastert und man hat versucht den Sound dieses großartigen Auftritts zu erhalten, was meiner Ansicht nach hervorragend gelungen ist. Die Aufmachung des Albums ist ebenso grandios und es enthält einige sehr gute Photos der Künstlerin, die bisher noch nirgendwo zu sehen waren.

Die Künstlerin hat einige Auftritte auf den Montreux-Jazz-Festival absolviert und die neue Scheibe beinhaltet Aufnahmen aus allen fünf legendären Montreux-Shows, die in den Jahren 1968, 1976, 1981, 1987 und 1990 stattgefunden haben.

Auf dem Album findet sich starkes Songmaterial der Sängerin, aber auch interessante Coverversionen, z.B. Bob Marleys „No Woman No Cry“ und Janis Ians „Stars“. Auch „The House Of The Rising Sun“ wird von ihr, in ihrer ganz besonderen Art dargeboten. In jedem Fall, zeigt diese Doppel-CD, was die Künstlerin Live zu leisten in der Lage war. Gutes Feeling und eine tolle Liveatmosphäre wird hier geboten und ist in jedem Fall für Fans der Künstlerin unumgänglich

Für ein einzigartiges Tonmonument einer unsterblichen Künstlerin vergibt das Promoportal-Germany 9 von 10 Punkten…wir hoffen, dass diese Musikreihe noch mehr solche Highlights bieten wird.

 

NINA SIMONE: THE MONTREUX YEARS – 2CD

 

CD ONE

1. Someone To Watch Over Me (Intro)

2. Backlash Blues

3. I Wish I Knew How It Would Feel To Be Free

4. See-Line Woman

5. Little Girl Blue (Pt1 and 2)

6. Don’t Smoke In Bed

7. Stars

8. What. A Little Moonlight Can Do

9. African Mailman

10. Four Women

11. No Woman No Cry

12. Liberian Calypso

13. Ne Me Quitte Pas

14. Montreux Blues

15. My Baby Just Cares for Me

 

CD TWO

Alle Tracks wurden im Casino Kursaal am 16. Juni 1968 aufgenommen

1. Intro

2. Go To Hell

3. Just In Time

4. When I Was A Young Girl

5. Don’t Let Me Be Misunderstood

6. Ne Me Quitte Pas

7. To Love Somebody

8. Backlash Blues

9. The House Of The Rising Sun

10. See-Line Woman

11. Please Read Me

12. Ain’t Got No, I Got Life

13. Gin House Blues

14. I Wish I Knew How It Would Feel To Be Free

 

Gartenkonzert mit Paddy Schmidt von Paddy Goes To Holyhead in Neu-Anspach

(M.D.) 20.06.2021: Am Sonntag fand in Neu-Anspach das zweite Gartenkonzert mit Paddy Schmidt im Garten von Marc Debus und Anne Melis statt. Sie konnten den bekannten Künstler, der vor allem mit seiner Band „Paddy Goes To Holyhead“ große Erfolge verbuchen konnte, bereits das zweite Mal dafür gewinnen, den Gästen in ihrem Garten den Nachmittag zu versüßen.

Auch die Nachbarn haben sich beteiligt und ihre Grundstücke zur Verfügung gestellt. Vor allem Rolf Jäger und Christine Höser haben hier eine große Fläche zur Verfügung gestellt. Knapp 100 Gäste stellten sich auf den vier Gartengrundstücken ein, um bei kühlen Getränken den Auftritt des Irish-Folk Musikers zu genießen.

Paddy Schmidt ließ hierbei vom bekannten „Loch Lomond / Red Is The Rose“ über „The Irish Rover“ (in unzähligen verschiedenen Musikrichtungen), „The Titanic“ und „Whisky In The Jar noch vieles mehr hören. Der Künstler spielte mit einer kleinen Pause über drei Stunden und ließ dabei sogar Wünsche von Gästen zu, was zum Abschluss die Gäste noch in den Genuss von „Streets Of London“ kommen ließ.

Nach dem Konzert war der Künstler noch lange für die Gäste da und bei einem guten Whisky, wurde gar manche Anekdote ausgetauscht. Das schönste war, dass er sagte: „Ich komme auf jeden Fall wieder…“ was natürlich eine große Freude sein wird. Viele Gäste waren auch bei diesem Konzert dabei, weil sie schon das letzte Mal im Garten gesessen haben, um irischen Volksweisen zu lauschen.

 

Alles in allem ein gelungener Abend, der sich hoffentlich genauso so schön wiederholen lässt

 

 

 

 Scheunenkonzert mit Patrick Steinbach und Günter Bozem

 

Am 03.10.2020 war es so weit. Das zweite Gartenkonzert bei Marc Debus und Anne Melis in Neu-Anspach sollte stattfinden. Schwierig wurde das Ganze, weil das Wetter dem Event den Gar aus zu machen drohte…zumal die Ausweichmöglichkeit gerade von den Dachdeckern abgedeckt worden war – aber nichts ist unmöglich. Am Freitag wurde unter Einsatz bis 20 Uhr das Dach verschlossen und am Samstag das Innere der Scheune so aufbereitet, das Patrick und Günter einen passenden Rahmen für ihr Konzert vorfinden sollten.

Als die Beiden, dann aufgebaut hatten und zwischen 17 und 18 Uhr die Gäste erschienen, war alles im grünen Bereich. Nun sollten die Gäste die Gelegenheit haben, das einzigartige Duo live zu erleben. Patrick und Günter spielten zwei Sets, die jeweils um die 45 Minuten dauerten. Traditionelle irische Musik wurde dabei genauso geboten, wie instrumentale Ausflüge in die moderne Rockgeschichte. Manches Arrangement der Beiden verbindet sogar Tradition und Moderne, oder zwei bekannte Stücke. So gelingt es Patrick immer wieder mit dem Stück „Gift Of A Thistle“ aus dem Braveheart-Film das Publikum zu verzaubern und manchmal dauert es bei einigen Zuhörern eine Weile, bis sie merken, dass Günter und Patrick mittlerweile bereits zu „Child In Time“ von Deep Purple übergegangen sind.

Das Publikum belohnte die Darbietungen mit dem gebührenden Applaus und die beiden Musiker belohnten ihre Zuhörer natürlich auch mit den entsprechenden Zugaben. Unter anderem spielten sie als letztes Stück „Samba Pa Ti“ von Carlos Santana und hinterließen dabei ein Lächeln auf den Gesichtern des Publikums. Nach dem Konzert war noch Zeit für das ein oder andere Bier, Gespräche mit den beiden Künstlern und natürlich einen Guten Whisky – DANKE dafür!!!!!

 

 

Interview mit Paddy Schmidt zu aktuellen Themen

 

(M.D.) Paddy, du hast ein Hörbuch herausgebracht…eine neue Erfahrung. Hat dir das Konzept Spaß gemacht?

Mein Reisebuch „Far Away – Mit der Harley zum Nordkap“ ist ja schon einige Zeit auf dem Markt. Schon immer war es mein Wunsch, parallel dazu ein Hörbuch herauszubringen. Es scheiterte jedoch stets an der nichtvorhandenen Zeit, da ich mit Konzertterminen mehr als ausgelastet war.

Es hat mir eine Riesenfreude bereitet, das Hörbuch zu sprechen und ich habe die Stationen unserer Reise dadurch nochmal bewusst durchlebt.

(M.D.) Du bist mit dem Alteisen aus Milwaukee bis ans Nordkapp gerödelt. Würdest du da noch einmal tun?  Da ich ja das gleiche Moped habe wie du, würde ich behaupten es war eine gemütliche Tour.

Ja, ich bin mit Andrew bereits im Gespräch, dieses Abenteuer erneut zu machen. Vielleicht nicht gerade nächstes Jahr, wir müssen erstmal die Rückstände der Coronakrise wieder einspielen. Aber die Idee ist schon vorhanden. Vielleicht wählen wir eine andere Route, z. B. über die baltischen Staaten und bauen mehr Finnland ein, das uns auch gut gefallen hat.

Die Tour war alles andere als gemütlich; zwei Drittel der Fahrtstrecke waren verregnet und kalt.  Aber die anderen 25% haben alles wettgemacht. Zum Beispiel hatten wir Sonne und Temperaturen über 7°C auf den Lofoten, da sind wir dann auch im Atlantik schwimmen gegangen J Ich fahre meine Harley-Softail-Evo nun schon 25 Jahre, da sollte ich mich an die Sitzhaltung gewöhnt haben.

(M.D.) Ist die Idee schon vor der Corona Krise gereift, oder erst als die Auftritte ausblieben?

Jetzt ist unvermittelt – also ohne große Vorwarnung – die Coronakrise über uns hereingebrochen und besonders die Kulturschaffenden sehen sich plötzlich mit Auftrittsverboten konfrontiert. Es war und ist nicht absehbar, wann sich an diesem Zustand etwas ändert. Um nicht in Trübsal und Untätigkeit zu verfallen, habe ich die alte Idee des Hörbuches wieder aufgegriffen und um Geld zu sparen, habe ich von der Stimme bis zur Technik alles selbst in die Hand genommen. Der Kernpunkt meiner Nordkapreise war natürlich auch das Zelebrieren des nördlichsten Konzertes meines Lebens – also das Absingen unseres Songs „Far Away“ vor dem Weltkugeldenkmal mit der zerlegbaren Gitarre, die ich extra auf die lange Reise mitgenommen habe. Daher finden sich auch auf dem Hörbuch zusätzlich fünf Lieder, die ich ganz besonders dafür live eingespielt habe. Einer dieser Titel, der Song „Roll on rider“ ist brandneu, ich habe den Song noch nie live gespielt. Unter dem Einfluss der wiederkehrenden Gedanken beim Erstellen des Hörbuches ist mir spontan die Idee gekommen, dieses Lied zu schreiben. Das Hörbuch bietet also insgesamt fast 5 Stunden Hörgenuss!

(M.D.) Wie siehst du als Berufsmusiker die Einschränkungen, die wir momentan erleben? Siehst du es ähnlich wie wir, dass auf die Musikbranche wenig Augenmerk gelegt wurde…auch was Hilfen angeht.

Die Corona-Soforthilfen helfen uns Kulturschaffenden überhaupt nicht. Zwar hat die Bundesregierung den Bundesländern zur Errichtung der Rettungsschirme freie Hand gegeben, allerdings mit der bindenden Option, dass nur Betriebsmittel kosten aufgerechnet werden dürfen und das auch nur, wenn der Kulturschaffende vorher sämtliche  liquiden Mittel aufgebraucht hat. Lebenshaltungskosten dürfen dagegen nicht aufgerechnet werden. Zum Verständnis: Betriebsmittel wären: Leasingverträge für Bandfahrzeuge, Miete für Proberaum oder Mietkauf für Instrumente. Das fällt bei mir z. B. überhaupt nicht an. Mein Auto und meine Musikinstrumente sind bar gekauft und bezahlt und mein Proberaum ist mein eigener Keller. Ich habe keine Schulden, also habe ich auch keine Betriebsmittel.

Hingegen habe ich Lebenshaltungskosten, die nicht nur privat, sondern auch beruflich anfallen. Dazu gehören z. B. die Sozialversicherung in der Künstlersozialkasse, meine privaten Versicherungen, meine Benzinkosten, Gas, Strom, Wasser, der Unterhalt für meine Kinder, die nicht bei mir leben, etc.

Laut der Statuten der Coronahilfe muss ich erstmal mein Vermögen (liquide Mittel) aufbrauchen, um überhaupt berücksichtigt zu werden. Da ich aber keine Betriebsmittel geltend machen kann, wird mir ferner empfohlen, bei drohender Insolvenz Grundsicherung zu beantragen. Das bedeutet: Hartz4.  Finde den Fehler!

(M.D.) Du hast ja ein Konzert in einem Autokino gegeben, wie war diese Erfahrung für dich. Ist das irgendwie so wie bei Stephen Kings Christine, wenn hunderte Auto vor einem stehen?

So schrecklich wie bei Christine war es nicht J Aber es ist schon gewöhnungsbedürftig, die Konzertbesucher in ihren Autos zu sehen - und das bei strahlendem Sonnenschein! Ich bin jedoch dankbar für alle Gelegenheiten, dieses Berufsverbot der Live-Musik umgehen zu können, denn die Bühne ist mein Leben. Diese Krise wird uns noch etliche Zeit beschäftigen und da braucht es Mut zu neuen Lösungen. Ich denke da auch an Privatkonzerte in kleineren Rahmen, Haus, Garten- und Firmenmusik, etc. Wer da tolle Ideen hat, mag sich bei mir melden!

(M.D.) Gibt es irgendetwas, was du den Menschen in diesen Zeiten gerne noch mitteilen willst?

Ich möchte mich bei allen meinen Fans für die grenzenlose Solidarität bedanken, die ich in den letzten Wochen erfahren durfte. Viele Leute, die eigentlich schon mein Buch im Printformat gekauft haben, bestellten wie selbstverständlich das Hörbuch noch einmal. Das hat mich sehr glücklich gemacht und ich weiß jetzt, dass Ihr mich nicht vergessen habt. Das Hörbuch ist natürlich weiterhin erhältlich unter www.paddy.de

Es kann entweder für 10 Euro als MP3-Download heruntergeladen werden, es gibt aber auch die Möglichkeit, eine künstlergebrannte MP3-CD für 20 Euro (Versand incl.) zugeschickt zu bekommen.  Wer mit Download und MP3 gar nichts am Hut hat, kann das Hörbuch auch als künstlergebrannte Audio CD bekommen, das sind dann 4 CDs insgesamt für 25 Euro und auch hier ist der Versand incl.

 

 

 

Verlagsprogramm des Schreibstark-Verlags

 

Historische Romane

David J. Greening - THRAX – Kriegerdämmerung – E-Book

David J. Greening - THRAX - Kriegerdämmerung - Taschenbuch

David J. Greening - THRAX - Warrior´s Dawn – E-Book

David J. Greening – THRAX - Warrior´s Dawn - Paperback

David J. Greening – THRAX -Söldner von Sparta – E-Book

David J. Greening – THRAX -Söldner von Sparta - Taschenbuch

David J. Greening – THRAX -Mercenary of Sparta – E-Book

David J. Greening – THRAX -Mercenary of Sparta - Paperback

David J. Greening – Kyniska – Prinzessin von Sparta – Taschenbuch

David J. Greening – Kyniska – Prinzessin von Sparta – E-Book

Marc Debus – Gerhard Maibach - Das Geheimnis von Gisors – E-Book

Marc Debus – Gerhard Maibach - Das Geheimnis von Gisors n – Taschenbuch

Marc Debus – Gerhard Maibach – Thelema Abbey – E-Book

Marc Debus – Gerhard Maibach – Thelema Abbey – Taschenbuch

 

Romane:

Steve Heller – Schachmatt - Taschenbuch

Steve Heller – Schachmatt – E-Book

 

Thriller/Krimi

Simon Nebeling – Blasket Islands – Thriller - Taschenbuch

Simon Nebeling – Blasket Islands – Thriller - E-Book

Simon Nebeling – Ein jäher Tod – Thriller - Taschenbuch

Simon Nebeling – Ein jäher Tod – Thriller - E-Book

Simon Nebeling – Trajanas Träume – Thriller - Taschenbuch

Simon Nebeling – Trajanas Träume – Thriller - E-Book

Kokorosashi – Laktat und Parabellum – Taschenbuch

Kokorosashi – Laktat und Parabellum – E-Book

 

 

Autobiografien

Ax Genrich – Ein Leben zwischen Skiffle und Krautrock –E-Book

Ax Genrich – Ein Leben zwischen Skiffle und Krautrock –Taschenbuch

Karl Koob / Marc Debus – Lasst die Panzer stehen…- E-Book

Karl Koob / Marc Debus – Lasst die Panzer stehen… – Taschenbuch

Alfred Nell / Marc Debus – Das letzte Geleit – Vom Vorpostenboot zur U-Boot-Flotte – E-Book

Alfred Nell / Marc Debus – Das letzte Geleit - Vom Vorpostenboot zur U-Boot-Flotte – Taschenbuch

Alfred Nell / Marc Debus – The Final Command – from patrol boat to submarine fleet – E-Book

Alfred Nell / Marc Debus – The Final Command – from patrol boat to submarine fleet – Paperback

 

Kinderbücher

Marc Debus - Dagolus Dagermart – Der kleine Schamane – Ein Abenteuer im alten Rom – E-Book

Marc Debus - Dagolus Dagermart – Der kleine Schamane – Ein Abenteuer im alten Rom – Taschenbuch

Jörg Schneider – Alberta Zweistein – und die Schwierigkeit, ohne Kartoffeln durch die Zeit zu reisen – E-Book

Jörg Schneider – Alberta Zweistein – und die Schwierigkeit, ohne Kartoffeln durch die Zeit zu reisen – Taschenbuch

 

Märchen / Fabeln

David J. Greening – Der Prinz und der Schlüssel – Taschenbuch

David J. Greening – Der Prinz und der Schlüssel – E-Book

David J. Greening – Die Prinzessin und der Schlüssel – Taschenbuch

David J. Greening – Die Prinzessin und der Schlüssel – E-Book

David J. Greening – The Prince and the Key – Paperback

David J. Greening – The Prince and the Key – E-Book

David J. Greening – The Princess and the Key – Paperback

David J. Greening – The Princess and the Key – E-Book

David J. Greening – The Sea People: Children Of The Sea - Taschenbuch

David J. Greening – The Sea People: Children Of The Sea – E-Book

 

Satire

Jörg Schneider – So werde ich Nazi – Welcher Extremismus passt zu mir? – E-Book

Jörg Schneider / Dominik Harapat – Bewusstlosensprechstunde - Taschenbuch

Jörg Schneider / Dominik Harapat – Bewusstlosensprechstunde – E-Book

 

Pädagogische Reihe

Anne Melis – Intensivtraining zur Teamentwicklung in Bereich der Erziehungshilfe – E-Book

Anne Melis – Intensivtraining zur Teamentwicklung in Bereich der Erziehungshilfe – Taschenbuch

Anne Melis – Heilpädagogisches Voltigieren und Zirkuspädagogik – E-Book

Anne Melis – Heilpädagogisches Voltigieren und Zirkuspädagogik k – Taschenbuch

Marc Debus - Übertragen der Ideen Freinets auf die Herstellung einer Schülerzeitung an einer Schule für Lernhilfe – E-Book

Marc Debus – Übertragen der Ideen Freinets auf die Herstellung einer Schülerzeitung an einer Schule für Lernhilfe - Taschenbuch

Marc Debus – Anwendungsmöglichkeiten der Motopädagogik bei Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – E-Book

Marc Debus – Anwendungsmöglichkeiten der Motopädagogik bei Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – Taschenbuch

 

Musikmagazin

Promo Print Magazin Gesamtausgabe 2020 - E Book

Promo Print Magazin Gesamtausgabe 2018 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 1/2019 - E Book

Promo Print Magazin 1/2019 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 2/2019 - E Book

Promo Print Magazin 2/2019 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 3/2019 - E Book

Promo Print Magazin 3/2019 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 4/2019 - E Book

Promo Print Magazin 4/2019 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 1/2020 - E Book

Promo Print Magazin 1/2020 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 2/2020 - E Book

Promo Print Magazin 2/2020 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 3/2020 - E Book

Promo Print Magazin 3/2020 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 4/2020 - E Book

Promo Print Magazin 4/2020 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 1/2021 - E Book

Promo Print Magazin 1/2021 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 2/2021 - E Book

Promo Print Magazin 2/2021 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 3/2021 - E Book

Promo Print Magazin 3/2021 - Druckausgabe

Promo Print Magazin 4/2021 - E Book

Promo Print Magazin 4/2021 - Druckausgabe

 

Kampfsport / Kung Fu

Buschke / Debus / Hündorf - Helping Hands – Kampfsportverletzungen und Maßnahmen der Ersten Hilfe – E-Book

Marc Debus – Siu Lim Tao – Die kleine Idee – Wing Chun – E-Book

Marc Debus – Siu Lim Tao – Die kleine Idee – Wing Chun – Taschenbuch

Marc Debus – Siu Lim Tao – The little idea – Wing Chun – E-Book

Marc Debus – Siu Lim Tao – The little idea – Wing Chun – Paperback

Marc Debus – Cham Kiu – Das Suchen der Brücke – Wing Chun – E-Book

Marc Debus – Cham Kiu – Das Suchen der Brücke – Wing Chun – Taschenbuch

Marc Debus – Cham Kiu – Seeking the bridge – Wing Chun – E-Book

Marc Debus – Cham Kiu – Seeking the bridge – Wing Chun – Paperback

Marc Debus – Biu Tze – Die dritte Form des Lo Man Kam Wing Chun Systems – Wing Chun – E-Book

Marc Debus – Biu Tze – Die dritte Form des Lo Man Kam Wing Chun Systems – Wing Chun – Taschenbuch

Marc Debus – Biu Tze – The third form oft he Lo Man Kam Wing Chun system – Wing Chun – E-Book

Marc Debus – Biu Tze – The third form oft he Lo Man Kam Wing Chun system – Wing Chun – Paperback

Marc Debus – Das Lo Man Kam Wing Chun System – Geschichten, Berichte und Techniken – Wing Chun – E-Book

Marc Debus – Das Lo Man Kam Wing Chun System – Geschichten, Berichte und Techniken – Wing Chun – Taschenbuch

Marc Debus – The Lo Man Kam Wing Chun System – stories, reports and techniques – Wing Chun – E-Book

Marc Debus – The Lo Man Kam Wing Chun System – stories, reports and techniques – Wing Chun – Paperback

 

 

 

 

 

 

 

Buchvorstellung: Ax Genrich – Ein Leben zwischen Skiffle und Krautrock

(M.D.) Mit diesem Buch liegt die Biographie eines Mannes vor, der mit wichtigen Entwicklungen der deutschen Musikgeschichte eng verbunden ist. Ich selbst hatte in jungen Jahren erste Kontakte zum Krautrock und landete mit meinen Freunden über Bands wie „Pink Floyd“ bei „Tangerine Dream“ und „Guru Guru“.

Die Musik faszinierte uns und drückte unser damaliges Lebensgefühl aus…das prägte uns. Mein früherer Bandkollege Andreas Wirth war es dann schließlich, der mich vor vielen Jahren kontaktierte, weil seine Band „The Whole“ mit Ax im Dreikönigskeller in Frankfurt auftreten sollte. Ein unvergleichlicher Konzertabend war die Folge und nach dem Auftritt ein langes, gutes Gespräch mit Ax, das mir einen ersten Eindruck eines leidenschaftlichen Musikers vermittelte.

Danach sah ich Ax öfter und fotografierte ihn und seine Mitmusiker: Auftritte mit Damo Suzuki von „Can“ und „The Whole“ in Offenbach, Auftritte mit seiner eigenen Band in Frankfurt und auf dem Burg Herzberg Festival. Der persönliche Kontakt führte letztendlich zur Erstellung dieses Buches. Die Schilderungen seines Lebens, die Musiker, die Ax traf oder sah (Jimi Hendrix, Cliff Richard und Rory Gallagher) und die privaten Höhen und Tiefen, die sein Musikerleben prägten, machen deutlich, was es heißt für die Musik zu leben.

Ax blieb sich immer treu und steht nach wie vor auf Bühnen und zieht Menschen mit seiner Musik in den Bann. Den Menschen, die ihn und sein Schaffen schätzen, werden durch dieses Buch sicherlich noch weitere Facetten seiner Person nähergebracht, die sie bisher noch nicht kannten. Deshalb bleibt an dieser Stelle nur zu sagen, dass ich Ax für diese Einblicke dankbar bin und wir sicher beide hoffen, dass das Buch eine breitgestreute Leserschaft finden wird. 

 

Das Taschenbuch ist weltweit über Amazon erhältlich.

Das E-Book gibt es bei Kindle und in allen Buchhandlungen, die mit Tolino zusammenarbeiten.

Vorbericht – Rock Hard Festival 2020 – Amphitheater - Gelsenkirchen

 

(M.D.) Was soll man in solchen Zeiten sagen? Die Verbote und Ausgangseinschränkungen wegen des Coronavirus haben das ganze Land im Griff und trotzdem haben wir die Hoffnung, dass die großen, guten Festivals dieses Jahr stattfinden werden und die Krise bis dahin überwunden ist.

 

Eines meiner Lieblingsfestivals ist das „Rock-Hard-Festival“, dass alljährlich im Amphitheater in Gelsenkirchen stattfindet. Und so soll es auch dieses Jahr sein. Vom 29. bis zum 31. Mai 2020 ist dann natürlich auch für gute Musik gesorgt und das Billing des Festivals lässt eigentlich nichts zu wünschen übrig.

 

In diesem Jahr sind große Namen auf der Liste, u.a. Accept, Sacred Reich, Blue Öyster Cult, Grave Digger, Phil Campell And The Bastard Sons und die Suicidal Angels dabei. Weiterhin sind Niffelheim, Insomnium, Alcest, The Night Flight Orchestra, Atlantean Kodex, Michael Monroe, Heathen, Axxis, Razor, Villagers Of Ioannina City, Sulphur Aeon, Sorcerer, Harlott, Indian Nightmare und Neck Cemetery bereits bestätigt. Und wir warten, was noch kommen mag.

 

Das Festival stellt im Jahresrhythmus immer eins der Highlights da. Es ist gut organisiert, hat ausreichend Auswahl, was das Essen angeht, eine tollen Lage im Amphitheater, wo jeder Zuschauer einen Spitzenblick auf die Bühne hat und ist eins der ersten großen Treffen der Metalgemeinde des Jahres. Es sind immer viele Bekannte aus ganz Deutschland anwesend, die das Festival zum Fest werden lassen. Wir freuen uns auf dieses Pfingstwochenende und hoffen, dass uns kein Virus einen Strich durch die Rechnung macht.

Karl-May-Lesung mit Jean Marc Birkholz in der Hexenmühle Wisper

Schauspieler Jean Marc Birkholz hat sich am 12.03.2020 in der Hexenmühle in Wisper eingefunden, um begeisterten Karl-May-Anhängern aus den Amerikabänden des Autors vorzulesen. Jean Marc ist der Winnetou Darsteller der Karl-May-Festspiele in Elspe und blickt dabei auf eine fast zwanzigjährige Auftrittszeit zurück.

Während der Lesung erzählt Birkholz viele Anekdoten aus seiner Spielzeit und unterhält damit die Gäste hervorragend. Eigentlich wollte er viel lieber den Old Shatterhand spielen, aber diese Rolle war zur damaligen Zeit bereits besetzt, also wurde er der neue Winnetou Darsteller, nachdem er sich eine Spielzeit mit Nebenrollen beschäftigt hat. Hierzu erzählte er eine lustige Geschichte, um einen Mikrofonausfall der Hauptdarsteller. Das einzige gängige Mikrofon hatte damals Birkholz, als Indianerdarsteller und der konnte die Bühne nicht verlassen, da sämtliche Sprachanteile über sein Mikrofon laufen mussten. Somit stand er immer dort, wo etwas passieren musste und versuchte ein möglichst unauffälliges Bild dabei zu bieten, was oftmals nicht einfach gewesen sein muss.

Auch einige Teile seines Kostüms hatte Jean Marc mitgebracht. So war sein ledernes Hemd dabei, sein selbstangefertigter Gürtel mit Messer und die über 1400 Euro teure Echthaarperücke.  Er las den Part aus Winnetou, in dem Old Shatterhand Winnetou und seinen Vater Intschu-tschuna kennenlernt, den Tod Klekih-petras und die Blutsbrüderschaft der Beiden. Dann wird es etwas romantisch, als er die Begegnung von Nscho-tschi mit Old Shatterhand beschreibt und der Schluss der Lesung, die nur durch eine kurze Pause unterbrochen war, wird dann tragisch, als Winnetous Ende beschrieben wird. Ausgeschmückt wurde dies durch kurze Spielszenen mit Personen aus dem Publikum, mit denen Jean Marc die Blutsbrüderschaft und einen Kampf zur Freude aller darstellt. Birkholz ist es während der gesamten Lesung gelungen das Publikum einzubinden, und wenn er sie nur dazu animiert hat, gemeinsam den Kriegsruf der Apachen zu intonieren.

Aber es gab auf der Lesung noch etwas zu bewundern. Im hinteren Bereich des Saales gab es zwei Tische, die mit Karl-May Utensilien, Spielen, alten Ausgaben, Figuren und ähnlichem bestückt worden waren. All das stammt aus der Sammlung von Stephanie Hartenbach, der Veranstalterin der Lesung, die wir seit einigen Jahren zu unserem Freundeskreis zählen. Stephanie hat selbst einige Kurzgeschichten um die Figuren der Karl-May-Erzählungen geschrieben, die sie im Laufe des nächsten Jahres zu veröffentlichen gedenkt.

Alles in allem war es ein wunderschöner Nachmittag, der sich für alle Anwesenden gelohnt hat. Die Lesungen von Jean Marc Birkholz sind in jedem Fall eine Empfehlung wert. Besonderer Dank gilt der Veranstalterin und dem Servicepersonal der Hexenmühle, die während der Lesung dezent für Getränke und Essen gesorgt haben. Es bleibt hier also nur noch eines zu sagen….How, mein weißer Bruder!!!

Gedanken von Matthias Häcker, dem Veranstalter des No Playback Festivals und wie er die Absage erlebt hat.

 

Als die ersten Corona-Fälle in Italien, zwei Wochen vor dem Festival bekannt wurden, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Pandemie auch in Deutschland ihren Lauf nimmt. Trotz mulmigem Gefühl im Bauch, war ich mir da noch sehr sicher, dass es am No Playback Festival vorbei gehen würde.

 

Eine Woche später waren schon über 200 Leute in Deutschland betroffen. Doch wie hoch ist schon die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Veranstaltung unter 1000 Menschen, gerade ein Corona Fall dabei ist? Also habe ich mir und unseren Fans mit positiven Beiträgen Mut gemacht. Von da an wurde die Anspannung täglich exponentiell größer. Ab Mittwoch (das Festival sollte samstags stattfinden) fühlten sich die Minuten schon an wie Stunden, überall Konzertabsagen, in anderen Bundesländern waren nur noch 100 Leute erlaubt. Wie lange würde es noch dauern, bis das auch bei uns gilt?

 

Dann ein Telefonat mit dem BULLET-Management, das befürchtete BULLET könnten zwar einreisen, würden aber nicht mehr nach Hause kommen. Ich hätte sie zur Not selbst nach Schweden gefahren. Dann wurde das Elsass zum Risikogebiet erklärt, ein Schock! Gerade das Elsass, wo wir so viele Freunde haben, die zum Festival kommen möchten! Außerdem eine Band mit Musikern aus dem Elsass. Ich habe abgewartet, obwohl das Risikomanagement vorsah, keine Leute aus Risikogebieten reinzulassen. Kann ich meine Freunde wirklich nach Hause schicken?

 

Donnerstag: Mittags erreicht mich ein Anruf von CRISIX. Die Band kann nicht kommen. Es ist jemand krank und in der Heimatstadt grassiert Corona heftiger als im Rest von Spanien. Gerade CRISIX, auf die ich mich so sehr gefreut habe. Dennoch ein Ersatz gesucht und gefunden. Dann am Abend eine Pressekonferenz von der Kanzlerin: „Alle unnötigen Veranstaltungen sollten abgesagt werden“ Was ist denn bitte nötig? Und heißt sollten gleich müssen? In der Nacht war nicht mehr an Schlaf zu denken. Die ersten Helfer der Crew haben bereits abgesagt, 3 von 7 Bands können nicht mehr und dazu das schlechte Gewissen: Kann man mit seinen Freunden noch ein Konzert veranstalten, wenn man Familienangehörige schon lieber zu Hause lässt? Und ist es richtig, mit dem Rest der Fans eine Party zu machen, während viele schon zu Hause in Quarantäne bleiben müssen?

 

Die gesamte Last dieser Fragen, lag Freitagmorgen alleine auf meinen Schultern. Der Rest meiner Crew wollte unbedingt weitermachen und das Festival durchziehen. Das Ordnungsamt konnte aber nicht mehr sagen, ob die beschlossenen Hygienemaßnahmen von letzter Woche noch ausreichend waren. Allerdings war zu erwarten, dass die Landesregierung am Nachmittag verbindliche Maßnahmen vorschreiben wird. Bis Freitagmittag war also fast die Hälfte der ursprünglich geplanten Bands ausgefallen, ¾ der Crew konnte nicht mehr helfen. Nahezu alle anderen Veranstaltungen waren bereits abgesagt und eine Beschränkung auf 100 Personen wahrscheinlich. Statt die letzten Vorkehrungen fürs Festival zu treffen, war ich nur noch mit dem Bearbeiten weiterer Hiobsbotschaften beschäftigt. Die Musik war komplett in Vergessenheit geraten. Ich begann sämtliche Stellen anzurufen und die Veranstaltung wegen Undurchführbarkeit abzusagen.

 

Danach bin ich zusammengebrochen. 10 Monate Arbeit waren in diesem Moment zerstört worden. Als ich das begriffen hatte, informierte ich alle, dass wir doch weitermachen, wenn es nicht endgültig von Amtswegen verboten wird. Dieses endgültige Verbot kam am späten Nachmittag in Form einer Allgemeinen Verfügung, die alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen verbat. Für mich der Moment in dem die gesamte Anspannung endlich abgefallen ist.

 

Was dann auf die Absage folgte, war eine beispiellose Welle der Anteilnahme und Unterstützung. Spendenaufrufe und weitere tolle Ideen wurden geäußert. Viele Ticketinhaber haben sich öffentlich dazu bereiterklärt ihr Ticket zu behalten. Innerhalb von 3 Tagen habe ich fast die Hälfte der Festival-Shirts verkauft, was einen enormen Anteil der Fixkosten reduziert. Jede noch so kleine Hilfe ist Antrieb das Festival im nächsten Jahr wieder anzugehen. Für all die Unterstützung möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken und werde die Ticketinhaber mit einer noch schöneren Party 2021 belohnen.

 

Matthias Häcker, Veranstalter des No Playback Festivals

Konzertbericht – Cannons – 13.03.2020 – Fulda – Kulturkeller

 

(A.M.) Am vergangenen Wochenende hatten wir die Möglichkeit die „Cannons“ in Fulda im Kulturkeller zu erleben. Die Veranstaltung war seit Wochen ausverkauft. Jedoch war der Saal wegen den Entwicklungen rund um das Coronavirus, dann doch nicht bis auf den letzten Platz gefüllt. Vater und Söhne gaben dennoch für alle Anwesenden ihr Bestes. Vor dem Gig konnten wir Séan Cannon noch für euch interviewen. Dieses Interview findet ihr auf Youtube: https://youtu.be/G3clOkki_4M    Eine interessante Frage hierbei galt seinen musikalischen Idolen und Vorbildern.

 

Das Konzert an sich war trotz der wenigen Besucher sehr schön. Es war ein bunter Mix aus typischen Irish- Folksongs, einer Note Jazz und Blues durch Sohn Robert und jeder Menge Einbezug des Publikums. Beispiele hierfür sind: „The Irish Rover“, „The Black Velvet Band“, „The Rocky Road to Dublin“ und der „Cocain Blues“. Zudem begeisterte eine A-Cappella-Version von „Molley Malone“ einfach alle. Die Mischung der Songs war wirklich gelungen. Und auch die Darbietung war gut durchdacht und kam bei allen entsprechend positiv an. So hatte jeder der drei Musiker einige Songs, bei denen er in den Vordergrund trat und die beiden anderen unterstützen und begleiteten. Aber auch Wechselgesänge, beispielsweise pro Strophe, waren zu genießen. Wir haben einige Songs für euch aufnehmen dürfen. Diese werden wir nach und nach ebenfalls online zur Verfügung stellen.

 

Wir bedanken uns auf jeden Fall bei allen fleißigen Händen, die auch im Umfeld der Band tätig waren, für einen tollen Konzertabend.

 

Konzertbericht – Peter And The Test Tube Babies – Berlin – Quasimodo – 06.03.2020

 

(M.D./A.M.) Am vergangenen Wochenende machten wir uns für euch auf den Weg nach Berlin. „Peter And The Test Tube Babies“, eine der guten alten Punkbands der 70ger Jahre, feierten dort mit einem ausgiebigen Konzert die Release Party ihres neuen Albums.

 

Vor dem Konzert hatten wir noch die Möglichkeit mit dem neuen Drummer „Sam“ und dem frisch dazugestoßenen Bassisten „Nick“ ein Videointerview zu führen. Hier plauderten sie über ihre vorherige Musikerlaufbahn und das Leben in dieser doch sehr bemerkenswerten Band, die ein Stück Punkgeschichte darstellt… und und und. An dieser Stelle möchten wir uns ebenfalls bei Iris bedanken, die dies für uns und somit auch für euch ermöglicht hat….und bei Henry, der für die Bierflatrate zuständig war…hat geklappt!!!!

 

Einlass in das „Quasimodo“ war bereits einige Stunden vor Konzertbeginn. So ergab sich die Möglichkeit für die Fans sich ausgiebig auszutauschen. Das Publikum war teilweise wirklich weit gereist. Wer sich mit den Kumpels aus Schottland ins Flugzeug setzt, muss einfach ein echter Fan sein. Der Abend wurde durch John und Tony war der Knaller.

 

Und so wurde die Show von allen sehr genossen. Der restlos ausverkaufte Club lud zum Kuscheln und Tanzen auf engstem Raum ein. Die Jungs gaben wirklich alles und der Punk lebte in der gesamten Location…und es wurde der Poco zelebriert, dass die Hütte gewckelt hat. Musikalisch gab die Band alles, und gab dabei auch ordentlich Gas, so dass die Stimmung war bei jedem Song bombastisch war.

 

Und die Aufgabe  gegen den Durst der Fans zu kämpfen, hat das Team des Quasimodos gut gemeistert. So wurde sogar an die ersten Gäste Freibier ausgegeben. Und den gesamten Abend über floss das kühle Nass in Strömen. Und dies war bei der Hitze im Club auch mehr als nötig.

 

So oder so, es war ein toller Abend. Er wird garantiert jedem der da war im Gedächtnis bleiben. Eine einzigartige und mehr als gelungene CD-Release-Party. Die Jungs haben ihr neues Album, genauso wie die guten alten Stücke prima in Szene gesetzt. Und somit war dieses Konzert ein echtes Einzelstück. DANKE dafür!

Konzertbericht – Mister Misery – 2.3.2020 – Schlachthof Wiesbaden

 

(A.M.) Am Monatsanfang stand für uns als Auftakt ein Konzert im ehemaligen Schlachthof in Wiesbaden auf dem Plan. Die Schweden „Mister Misery“ waren auf Deutschlandtour. Und diesmal waren sie der Headliner und begeisterten in einem Duzend Hallen die Fans. Vor dem Konzert nahmen sich die Jungs noch Zeit für uns. Wir konnte ein Videointerview mit ihnen führen. Dies ist bereits auf unserem Youtube Kanal veröffentlicht. Wobei das Interview kein klassisches Interview ist. Die passende Beschreibung ist eher ein nettes Gespräch. Sie erzählten über ihre Entstehung, ihre Aufnahmen und die Produktion des Debutalbums, ihre Gigs, die Begeisterung ihrer Fans und und und.

 

Aber bevor „Mister Misery“ als Hauptact die Bühne betrat, gaben „Myosotis“ ihr bestes. Die „Modern Metalcore“ Band aus Hamburg war ganz kurzfristig als Support eingesprungen. „Myosotis“ ist der wissenschaftliche Name für „Vergissmeinnicht“. Und dies scheint auch das Motto der Jungs zu sein. Mit einer gesanglichen Doppelspitze legten sie direkt ordentlich los. Und Sänger Kilian erklomm sich die ganze Halle. Dies ist durchaus wortwörtlich gemeint. Er kletterte die Wände und Decken entlang und so gehörte der Band die gesamte Location. Musikalisch legten sie ein rund 30 minütiges Set mit ordentlich Kraft und Power hin.

 

Nach einer kleinen Umbaupause betraten dann die Headliner des Abends, „Mister Misery“ die Halle. Die gesamte Bühne entsprach ihren Infos aus dem Interview. Sie möchten nicht nur mit der Musik begeistern. Ihr Ziel ist ein Gesamtkonzept. Musik, Kostüme, Bühnendeko, alles soll zusammenpassen. Und was sollen wir sagen? Wir waren bzw. sind begeistert. Ob die Mäntel, Hemden oder Hosen, die bis ins Detail durchdachte Einzelstücke sind oder auch die Schminke. Die Jungs lieben allesamt Halloween. Und demnach kamen sie auch so aus der Maske. Die Bühne fügt sich genauso ein. Totenköpfe, Grabsteine, Laternen, alles gehört dazu. Und ebenso bezogen sie auch ihre Fans mit ein. Musikalisch war ihre Show ebenfalls bis ins Detail geplant und dennoch lief es nicht einfach irgendwie ab und am Publikum vorbei. Es war einfach ein rundum gelungener Gig.

 

Wir danken den Bands, dem Orgateam vor Ort und vor allem Iris, die dies in erster Linie organisiert hat.

Knock Out Festival 2019 - wie immer, und wie immer der Hammer

 

Das 12. KnockOut Festival ist um und es hat, wie immer seinem Namen alle Ehre bereitet. Mit 5000 Fans war das größte Indoor Metal Festival Deutschlands, wie schon in den Jahren zuvor ausverkauft. Kein Wunder bei der hochkarätigen Besetzung.  Neben dem Line-Up warten die Veranstalter in der Schwarzwaldhalle mit einer, wie immer, großartigen Organisation auf. Es gibt ein großes Catering und Biergartenbereich. Das Bier ist gut, das Essen bietet Abwechslung.  Da ich hier aber zum Arbeiten bin, stehe ich ständig wegen Wasser an. Rock'n'Roll ist irgendwie anders... Darüber hinaus steht den Metalheads ein wirklich großer Merch-Bereich offen. Bernhard Weiss moderiert nicht nur die Show, sondern ist auch mit seiner Band dabei. Dazu später mehr.

 

Eröffnet wird die Show von den deutsch-italienischen Hardrockern und Melodic-Metallern The Unity. Gegründet wurde The Unity von den Gamma Ray-Mitglieder Henjo Richter und Michael Ehrè . Melodischer Metal und Hard Rock mit orchestralen Einlagen harmonieren super mit dem Bühnenlicht. The Unity sind definitiv mehr als der Opener - das rockt.

 

Als zweite Band des Abends betreten Hardline die Bühne. von der Ur-Besetzung ist nur noch Johnny Gioeli, den man von AXEL RUDI PELL kennt am Start, aber das tut der Sache keinen Abbruch. Solider Hardrock schallt durch die Schwarzwaldhalle. Mir hat es die Bassistin Anna Portalupi angetan, die schon seit 2013 für Hardline am Werk ist.

 

Dann betreten die Grabräuber um Chris Boltendahl und Co. die Bühne.  Unter dem Banner ‚True German Heavy Metal‘ fliegen Haare, Köpfe und die Nackenmuskulatur wird ordentlich beansprucht. Grave Digger, die Jungs aus Gladbeck, rocken seit fast 40 Jahren nun schon die Bühnen. Auf dem Plakat des Knock-Out zuletzt 2011, wenn ich mich recht entsinne.  Ein Meilenstein der deutschen Metalszene.

 

Wie schon angekündigt war diesmal nicht nur Bernhard Weiss himself für die Moderation in Karlsruhe. AXXIS, eine weitere Band aus meiner Jugend, stürmen in gewohnter Manier die Bühne. Zuletzt habe ich die Jungs beim Rhön Rock Festival im Sommer gesehn. AXXIS tun was sie am besten können - mit einem Mix aus Hardrock und Power Metal feiern sie mit uns ihr 30 jährigens Jubiläum.

 

Es wird dunkel. Es wird hell. Es wird laut. Das Battlebeast steht vor einer brodelnden Halle. Die Band um Frontfrau Noora Louhimo, die 2012 zur Band gestoßen ist, gibt mächtig Gas. Die Finnen, die seit einigen Jahren auch als Headliner unterwegs sind bringen die Halle in Wallung.  Das Outfit, die Hörner und der Gesang einer nordischen Göttin lassen mich im Graben ehrfürchtig werden.

 

Der unangefochtene Headliner dieses Abends ist aber Tobias Sammets Avantasia. Orchestral, melodisch, mal schnell mal langsam, opernhaft und episch. Avantasia ist das opulente Happening des Symphonic-Metal. Mit im Gepäck die Moonglow-Tour und einige ältere Songs, die allesamt dazu führen, dass das KnockOut 2019 nicht nur ein Heavy-Metal sondern auch ein Happy-Metal Festival war.

 

Am Ende bleiben zerwühlte Haare, verschwitzte Klamotten, Bierflecken auf der Hose und durch und durch erschöpfte, aber glückliche Gesichter und ein nüchterner Fotograf - so geht Rock'n'Roll!