Pur – zwischen den Welten – in Köln am 12.12.2018

Wenn man seit 39 Jahren zusammen Musik macht, hat man das eine oder andere bereits hinter sich gebracht. Sänger Hartmut Engler und Bassist Joe Crawford sind tatsächlich nächstes Jahr vier Dekaden lang in der gleichen Band am Start und haben immer noch Spaß an ihrem Beruf. Leider fehlt der an Krebs erkrankte Keyboarder Ingo Reidl, der 2019 bereits 44 Jahre dabei wäre. Er soll aber im Sommer auf die Open Air-Bühnen zurückkehren. Dieses Jahr gibt es aber Indoor 13 Termine, bevor 2018 Adieu sagt. Auch in Köln bringen Pur in einer Besetzung mit sieben Personen auch die Lanxess Arena zum Beben. 

Eine runde Bühne im Herzen der Halle, nämlich in der Mitte des Innenraums. So wird der Abstand auch zu den Fans in der letzten Reihe verkleinert und alle haben das Gefühl, ganz nah dabei sein zu dürfen. Das Publikum ist generationsübergreifend vom Enkel, zur Mutter bis hin zur Großmutter vertreten. Mit sieben Nummer 1-Alben und knapp sieben Millionen verkauften Tonträgern ist das Interesse stets groß genug geblieben. Um 20:10 und somit fast pünktlich dringt die Stimme Englers durch die Boxen, er grüßt aus der Umkleide und weist darauf hin, dass in wenigen Sekunden das Konzert losgeht. Und in der Tat dauert es nur noch ein paar Augenblicke. Engler betritt als erster die Bühne, stellt sich auf das leicht angehobene Podest in der Mitte der Bühne Nach und nach bekommt die Bühne mehr Bandmitglieder zu sehen .

Pur war nie eine Gruppe, die sich leicht in eine Schublade stecken lässt. Für Schlager stets zu Rockig, für deutschen Singlecharts-Pop irgendwie zu unkommerziell, für Singer/Songwriter zu mitsingtauglich. Auch in den Zeiten, in denen Deutsch-Pop alles andere als im Trend war, sind sie stets ihrer Muttersprache treugeblieben. Nur so ist auch nach einer derartig langen Bandgeschichte dieses Publikum erklärbar. Mit knapp 30 Songs ist die Setlist vollgepackt bis obenhin, gleich 150 Minuten lang wird gespielt. Acht Lieder sind von dem neuen Album „Zwischen den Welten“, das auch optisch als zentrale Figur dient. Hartmut erklärt, daß der heutige Abend eine Zeitreise zwischen den alten Liedern und den neuen sein wird „zwischen den Welten“.Über der Bühne gibt es ebenfalls  Leinwände, auf denen Galaxien und Sternenhimmel abgebildet werden. Zwischenzeitlich sehen wir Liveübertragungen von der Bühne, Bildaufnahmen aus der Studiosession oder auch politische Messages auf technisch anspruchsvollem Niveau, eingehüllt in warmen Farben.

Gerade die Sozialkritik ist ein Bestandteil, der nicht fehlen darf. Frontmann Engler betont, dass kritische Songs wie „Bis der Wind sich dreht“ und „Neue Brücken“ seit 20 Jahren von ihnen gespielt werden und es schade ist, dass sie selten so aktuell waren. Er verkleidet sich für diese und einige andere Songs, trägt bei „Indianer“ den bekannten Kopfschmuck, bei „Abenteuerland“ den Mantel aus der passenden Zeit. Außerdem wird viel mit den restlichen Bandleuten agiert, fast jeder Song anmoderiert und stets Raum fürs Publikum gelassen. Nicht selten darf dies die Leadstimme übernehmen, teilweise minutenlang.

Max Giesinger war ein Überraschungsgast, der mit tosendem Applaus empfangen wurde. Doch damit nicht alles, auch Nelson Müller, der nicht nur als Sternekoch fungiert, war einer der Überraschungsgäste. Last but noch least Daniel Wirtz, der auch schon bei „sing meinen Song“ den Titel „wenn sie diesen Tango hört“ in seiner fantastischen Version präsentierte.

Erstaunlich, welch eine Hitquote die Show zu bieten hat. „Wenn du da bist“, „Ein graues Haar“, „Ich lieb‘ dich (egal wie das klingt)“, „Lena“, „Hab‘ mich wieder mal an dir betrunken“, „Funkelperlenaugen“ – alle sind dabei und werden mit lauten Fanchören zu Highlights. Hier und da funkeln einige Augen tatsächlich vor Freude. Menschen liegen sich in den Armen und scheinen emotional sehr ergriffen zu sein. Da kommen bei den besonders intimen Momenten, in denen jeder im Raum ein paar Worte mitsingt, definitiv Schauer auf, die wohlig den Rücken herunterlaufen. „Wenn sie diesen Tango hört“ ist Englers Mutter gewidmet, die mit 91 Jahren von ihm ging, „Geweint vor Glück“ geht mit Pianosounds besonders tief. Abgerundet wird das gut-tuende Konzert durch zwei Konfettibomben, einem Handylichterhimmel und gleich sechs Zugaben. Die Band bedankt sich mehrmals für das aufmerksame Publikum und verspricht jetzt schon, im Sommer ähnliches wieder zu bieten.

A. Kersten-Spengler

 

Patricia Kelly „Blessed Christmas“ im Capitol in Mannheim

11. Dezember 2018

Patricia Kelly bescherte ihrem Publikum mit dem “Blessed Christmas”- Konzert ein ganz besonders emotionales Erlebnis.

Wichtig ist ihr die Nähe vom Publikum in einer besonders feierlichen Atmosphäre im kleinen Rahmen.

Die Frau mit der Gänsehaut-Stimme entführt das Publikum in eine emotionale vorweihnachtliche Stimmung. Es war ihr Wunsch, diese Tour ganz bewusst im minimalistischen, intimen Rahmen zu gestalten.

Bereits im zehnten Jahr ihrer Solokarriere tourt die Sängerin, Musikerin und Songwriterin wieder in elf besonders ausgewählten Locations durch Deutschland.

Sie präsentierte persönlich ausgewählte Stücke, welche diese besondere Atmosphäre wiedergeben wie z.B. „es ist ein Ros entsprungen“ aber auch zahlreiche eigene Kompositionen, begleitet von Musikern am Flügel, Cello und Gitarren. Dabei bezieht sie sowohl deutsche, wie auch amerikanische und sogar spanische Weihnachtslieder mit ein und das in einer ganz besonderen Version. Doch wer denkt, das dies ein rein melancholisches Weihnachtskonzert ist, hat sich hier getäuscht. Patricia zeigt ihr grandioses Temperament in ihren Liedern, sie reißt das Publikum förmlich von den Stühlen. Begeisterung war besonders in einigen Kelly Versionen zu spüren. „An Angel“ wurde vom Publikumschor lautstark begleitet.

Der Abend war für Jung und Alt eine musikalische Mischung aus feierlichen Stücken bis hin zu mitreißenden temperamentvollen Darbietungen. Patricia liebt die Nähe zum Publikum und bezieht dieses voll und ganz mit ein.

Konzertbericht The Dublin Legends – November und Dezember 2018

 

Wo soll ich anfangen? Ich weiß es nicht. Es ist einfach immer wieder schön… Denn auch in diesem Winter war es wieder so weit: „The Dublin Legends“ sind quer durch Deutschland unterwegs und wir waren für euch gleich zweimal mit dabei. In Dreieich spielten sie in der Stadthalle und in Bochum in der Christuskirche.

In der Stadthalle in Dreieich kennen wir uns nach einigen Jahren mittlerweile aus. Und so konnten wir schon im Vorfeld ins Warme. Der Grund war das Warten auf unseren Interviewtermin mit Shay Kavanagh. Letztes Jahr war er aufgrund des Ausfalls und leider auch des späteren Versterbens von Eamonn Campell in die Formation gestoßen und hat sich nun, ein Jahr später, gut eingelebt.

Im Interview erzählt er uns seine Begegnungen mit den Dubliners und den Dublin Legends in den vergangenen Jahren und wie es nun letztendlich zu diesem dauerhaften Zusammenschluss kam. Details sind im Videointerview zu erfahren.

Und die beiden Konzerte selbst… was sollen wir sagen… es ist einfach immer wieder schön. Die Herren spielen einfach tollen irischen Folk und begeistern alle von jung bis alt. In der Stadthalle geht es dank Garderobenaufbewahrung, Bier und Wein samt Brezeln im Foyer schon fast luxuriös zu. Und die Bühne ist die einer Stadthalle echt würdig. Die Lichteffekte können die Musik wie gewünscht unterstreichen und die Bestuhlung ist detailliert geplant und nummeriert.

Dennoch war ich persönlich auf das Konzert in der Kirche gespannter. Denn vor drei Jahren spielten die Herren in einer Kirche in Frankfurt. Und das war einfach der Wahnsinn. Die Atmosphäre war einfach eine ganz andere. Zudem war der Klang auch sehr speziell. So, oder so, ich freute mich. Und diese Freude sollte auch belohnt werden. Getränke wurden an einer provisorisch erstellten Theke verkauft, das Publikum saß mit quasi freier Platzwahl irgendwo in den Kirchenbänken, die Jacken wurden je nach Gegebenheit verstaut und „The Dublin Legends“ spielten im Altarraum. Und man glaubt es eigentlich kaum. Die Stimmung in der Kirche war von Beginn an feierfreudiger.

Generell waren beide Konzerte mehr als gelungen. Dies beweisen diverse Aussagen wie: „Ich mag das einfach. Und live ist es einfach immer noch wieder was Besonderes.“ Aber auch Faszination ist immer wieder zu spüren: „Wie kann man denn mit fast achtzig Jahren noch so eine Stimme haben?“ Tom hat das Ganze auch wie immer hervorragend abgemischt. Ein guter Tontechniker ist ebenfalls ein Segen.

Und die Nähe zum Publikum suchen die Dublin Legends ja eh nach jedem Konzert. Rainer steht sogar schon in den Pausen parat um das ein oder andere Andenken in Form von CDs und T-shirts anzubieten. Und auch die kurzen Warteminuten nach dem Konzert, bis die Herren sich zu ihren Fans gesellen, überbrückt er immer perfekt. Er ist einfach der „stille“ und zurückhaltende Mann im Hintergrund und organisiert von dort. Welch Herzblut er jedes Jahr in diese Tour steckt, ist einfach unbezahlbar und vor allem auch nicht wirklich vorstellbar. Ich denke ein riesen DANKESCHÖN im Namen aller ist in diesem Moment mehr als angebracht. Demnach: DANKESCHÖN!!!!!!!!

Und nach dem Konzert kommt für jeden Fan das nächste Highlight. Ganz unauffällig, still und leise mischen sich die Vier mitten unter ihre Fans. Sie signieren T-Shirts, CDs, Tourplakate, Eintrittskarten und und und. Und natürlich halten sie mit jedem einen Smalltalk, scherzen und grinsen mal freundlich und mal frech mit ihren Fans gemeinsam in die Kamera. Und das Schönste an der Sache ist: Sie haben Zeit. Zumindest wirken sie ohne jeglichen Termindruck. Und demnach wundert es mich nicht, dass wir nicht die einzigen sind, die begeistert sind und jedes Jahr aufs Neue zu ihren Konzerten gelockt werden. Denn die Gespräche und das Interesse ist nicht nur Schein, sondern auch Sein. Es ist echt und die Fragen ehrlich. Und zudem sieht man immer wieder die Begeisterung in ihren Augen, wenn das Publikum sich freut und einen tollen Abend, sowohl musikalisch, als auch später menschlich, mit ihnen feiert und genießt.

In diesem Sinne: DANKE an alle und bis zum nächsten Jahr!

Konzertbericht – Pavlov´s Dog – Karlsruhe – Jubez – 10.11.2018

Zunächst hatten wir uns monatelang im Voraus Karten für dieses Konzert gekauft, denn Pavlov´s Dog ist endlich wieder auf Tour. Jahrelang war es ruhig. Die markante Stimme von David Surkamp war nicht mehr mit neuen Titeln zu hören. Und mittendrin gab es dann auch noch diverse Gerüchte um einen schlimmen Tod.

Aber jetzt könnte alles gut werden, so unsere Gedanken. Aber, natürlich kommt nichts, wie erwartet. Nur diesmal wurde es besser:

Wir hatten die Möglichkeit David am frühen Abend vor dem Konzert zu interviewen. Treffpunkt war in der Hotellobby. Und er war genau pünktlich da, so dass das Interview völlig stressfrei und entspannt geführt werden konnte. Wir erfuhren viel über die Entstehung seiner Songs als Teil seines Lebens, über die Entwicklung der Songs bis hin zur endgültigen Studioaufnahme, über den mehr als löblichen Grund seiner 10järigen Tourpause (Er wollte seine Tochter aufwachsen sehen), dass Tina Turner eine seiner Idole ist, und und und. Details sind im Videointerview zu erfahren.

Später ging es dann ein paar Meter zu Fuß zum Jubez. Dort fanden wir den Merchandisestand mit allerlei CDs, T-Shirts,…

Und das Konzert an sich war natürlich wie erwartet grandios. Wir konnten „Klassiker“ wie „Julia“, „Late November“ und „Valkerie“ mit allen Fans genießen. Aber auch einige Songs (u.a. „Paris“, „Easter Day“ und „Waterlow“) des neuen Albums wurden vorgestellt. Das Album ist nach acht Jahren das erste neue Album der Band und wird am 7. Dezember veröffentlicht. Details hierzu sind in der Review zu finden.

Aber zurück zum Konzert selbst. Die Stimme von David Surkamp ist immer noch genauso markant und „fast“ einzigartig. Zudem wurde er von seiner Frau gesanglich begleitet und unterstützt. Des Weiteren waren eine grandiose Geigerin, ein Basser, ein Keyboarder und ein Drummer (im Übrigen ein Deutscher) mit von der Partie und sorgten für ordentlich Klang. Neue wie alte Songs wurden mit einer enormen Spielfreude präsentiert, was das Publikum mit anhaltendem Applaus honorierte. Ein Konzert auf das wir uns sehr lange gefreut haben und das alle Erwartungen erfüllt hat.

Alles in allem war dieser Abend einfach toll und hat sich von Anfang bis Ende gelohnt.

Vielen Dank!

Nightwish in der Festhalle Frankfurt

05.12.2018 – Meterhohe Feuer-Fontänen züngeln Richtung Hallendecke, Raketen fliegen durch die Luft, Feuerwerkstropfen fallen von der Decke. Es zischt, knallt und ist so heiß, dass selbst die Ränge die Hitze spüren. Die Bühne, auf der das Sextett steht, ist eine einzige riesige Video-Leinwand, auf der zu den Songs passende Projektionen und Videos gezeigt werden. NIGHTWISH, die auf ihrer "Decades"-Tour Halt in Frankfurt machen und den 14.000 angereisten Fans eine spektakuläre Show bieten – nicht nur optisch, sondern auch (und vor allem) musikalisch.

Sanfter Beginn, bis es so richtig kracht

Nach dem Ablauf des Countdowns werden die sehnsüchtig wartenden Fans von der sanften Melodie aus "Swanheart" überrascht, die Troy Donockley gefühlvoll anstimmt. Erst nach seinem Solo eröffnet das Duo "Dark Chest Of Wonders" und "Wish I Had An Angel" vom 2004er "Once" die spektakuläre Zeitreise in die NIGHTWISH-Historie. Viele der Songs wurden seit Jahren nicht live gespielt, erst recht nicht in dieser Konstellation. Besonders Anhänger der Tarja-Phase dürfen sich in den zwei Stunden, die der Auftritt dauert, über kraftvolle Darbietungen früher NIGHTWISH-Perlen und Raritäten freuen.

Floor Jansen, die perfekte Mischung aus wunderhübscher Frontlady und rockender Rampensau, interpretiert die alten Songs atemberaubend gut.

Mit dem völlig unterbewerteten "10th Man Down", "Come Cover Me" und "Gethsemane" greift das Symphonic-Sextett tief in die NIGHTWISH-Schatzkiste, bevor mit "Élan" eine der wenigen neueren und eher verzichtbaren, aber stark abgefeierten Nummern vorgetragen wird. "Sacrament Of Wilderness", "Deep Silent Complete", die zu Tränen rührende Gänsehaut-Ballade "Dead Boy's Poem" und eine betörende Version des "Angels Fall First"-Openers "Elvenpath" läuten die nächste Runde an Klassikern ein, nach denen sich Hardcore-Fans die Finger lecken. Das eingängige "I Want My Tears Back" lässt die Meute tanzen, "Last Ride Of The Day" versprüht pure Epik.

Bunt gemischte Setlist mit Augenmerk auf frühe NIGHTWISH-Songs

Nach dem "Imaginaerum"-Doppel folgen die nächsten ewig nicht gespielten Nummern. Im uralten "The Carpenter" übernimmt Troy Donockley den männlichen Gesangspart, in "The Kinslayer" und dem düsteren "Devil & The Deep Dark Ocean" ist Marco Hietala dran. Mit "Nemo" und dem ewig guten "Slaying The Dreamer", hauen NIGHTWISH weiter auf den Putz, ohne sich und den Fans eine wirkliche Pause zu gönnen.

Mit den ersten drei Parts aus "The Greatest Show On Earth" geben NIGHTWISH noch mal alles: Tuomas Holopainen verliert sich im Intro des Magnum Opus aus "Endless Forms Most Beautiful" völlig, während ihn Troy Donockley auf der Gitarre begleitet; Emppu Vuorinen rifft und soliert mit traumwandlerischer Sicherheit, während Marco Hietala seinen Bass schreddert, Kai Hahto drischt auf die Felle und Floor Jansen lässt sich von dem Publikum aus der Hand fressen. "Ghost Love Score", die perfekte Demonstration des NIGHTWISH-Sounds, beendet den Abend so dramatisch, wie er begann: Mit Feuer und Pyros, purer Leidenschaft und jeder Menge glücklicher Gesichter auf der Bühne und im Publikum.

"Decades Tour 2018": Eine ganz besondere Konzertreise

Spätestens nach Konzertende wird vielen Fans bewusst, dass die "Decades"-Tour eine ganz besondere Konzertreise ist, die man so vermutlich nicht noch mal erleben wird.

Setlist NIGHTWISH

 

Swanheart (performed by Troy Donockley)
Dark Chest of Wonders
Wish I Had an Angel
10th Man Down
Come Cover Me
Gethsemane
Élan
Sacrament of Wilderness
Dead Boy's Poem
Elvenjig
Elvenpath
I Want My Tears Back
Last Ride of the Day
The Carpenter
The Kinslayer
Devil & The Deep Dark Ocean
Nemo
Slaying the Dreamer
The Greatest Show on Earth (Chapters I-III)
Ghost Love Score 

Alexandra Kersten-Spengler

Beast in Black als Vorgruppe von Nightwish in der Frankfurter Festhalle

Im Vorprogramm spielte am 05.12.2018 die ebenfalls aus Finnland stammende Band Beast in Black um den ehemaligen Battle Beast Gitarristen Anton Kabanen. Namentlich offensichtlich an seiner vorherigen Band orientiert, will Kabanen seine bisherigen Visionen fortführen. Hierzu hat er sich mit teils ehemaligen Bandmitgliedern von U.D.O., Wardrum, Wisdom und Brymir zusammengeschlossen und mit Berserker (Veröffentlichung 3. November 2017) ein Debütalbum eingespielt. Die acht Songs umfassende Setlist stammte komplett vom Erstlingswerk.  Das nächste Album steht in den Startlöchern und wird im Februar 2019 erscheinen.

Musikalisch bewegen sich Beast in Black  zwischen Heavy Metal und Powermetal mit teils sehr hohen Gesangseinlagen von Sänger Yannis Papadopoulos.  In ihren rund 45 Minuten Spielzeit zeigten sie große Spielfreude. 2019 folgt ihre eigene Tour, die sehr vielversprechend ist.

Setlist BEAST IN BLACK @ Frankfurter Festhalle (05.12.2018)

01. Beast in Black
02. Eternal Fire
03. Blood of a Lion
04. The Fifth Angel
05. Ghost in the Rain
06. Crazy, Mad, Insane
07. Blind and Frozen
08.
End of the World

Bericht und Photos: Alexandra Kersten-Spengler

Santiano live in Dortmund

Für bombastische Stimmung in der Dortmunder Westfalenhalle sorgte Santiano gestern am 29.11.2018. „Könnt ihr mich hören“ gefolgt von „Gott muss ein Seemann sein“ stimmte Santiano das Publikum in das Gefühl, tosende Wellen, Salzwasser sowie das Aufbäumen eines Schiffes im Sturm ein.

Santiano live ist eine Naturgewalt, man fühlt sich „hoch in den Norden“ versetzt, mit kreischen der Möwen, mit peitschendem Wind. „Wir für Euch – Ihr für uns“ zeigte sehr deutlich die Werte Zusammenhalt, Mannschaftsgeist. Auch das Thema „Freiheit“ in jeglicher Hinsicht wurde dem Publikum sehr deutlich gemacht.

Mit zusammen gerechnet 450 Wochen sind Santiano die am längsten in den deutschen Charts platzierte Band der vergangenen fünf Jahre. Da die Arena-Tournee „Im Auge des Sturms – Live 2018“ in sämtliche Hallen ausverkauft waren, gibt es nun weitere Live-Termine, der Auftakt machte gestern Dortmund.

Santiano verbindet Generationen….von ganz jung bis zum gesetzteren Alter, was man auch bei den Konzerten spürt. Die Band besitzt die Gabe, in den richtigen Momenten aufs Tempo zu drücken, zum richtigen Zeitpunkt inne zu halten und genau an der richtigen Stelle wieder in den Sturm zu steuern.

Alexandra Kersten-Spengler

Konzertbericht: Motorjesus  Autumn Tree  Ignition

Sehr geehrte Damen und Herren,

wer hier nicht dabei war, ist selbst schuld gewesen. Donnerstag der 22.11.2018 Ort, ganz klar der MS Connexion Complex, wenn man zu dieser Location fährt, weiß man, der Abend geht vorwärts. Mit Headliner Motorjesus ist schon absolut nicht viel falsch gemacht und wenn man dann noch das Glück hat einen so geilen Support dabei zu haben, macht das Leben als Headliner sicher auch Spaß!

Die rede ist von der Mannheimer Band Autumn Tree, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte. Mit Ihrem Southern Hard Rock passten Sie aber wie eine eins auf den Slot der Support Band. Im Gepäck die Songs Ihrer EP All You Need is My Voodoo, haben sie direkt gezeigt, was hier heute Abend geht. 

Autumn Tree hat das Publikum direkt mitgenommen und man könnte nicht meinen, dass die Jungs hier erst seit 2016 am Start sind. Für mich klares Highlight der Band der Song Sinner Or Saint, das Ding hat richtig Spaß gebracht und wenn es innerhalb der ersten 30 Minuten Durchgedrehte gibt, ist der Auftrag, Support klar erledigt. Ich bin mir sicher für die 5 Jungs aus Mannheim ist die Reise noch lange nicht vorbei und freue mich sie erneut zu sehen, vielleicht ja dann schon als Special Guest.

Als Special Guest kam niemand geringeres als die Band Ignition aus Duisburg. Die Kombo steht für modern Power Metal ohne jegliche Scheuklappen. Mit griffigem Gitarrensound und der starken Stimme des Fronters Dennis Marschallik war der Act vor Motorjesus ganz klar gut und solide besetzt, Nun war die Meute warm für den Headliner des Abends.

Es wurde Zeit dem Heiland von Gas und Öl zu preisen, Motorjesus knallten wie ein V8 im Dragrace die Viertelmeile lang, als gäbe es kein Morgen. Betankt waren die Herren mit Race to Resurrection dem neusten Album der Band. Von der ersten Sekunde an wurde die Crowd mitgenommen auf den „Speedway Sanctuary“ und die Kombo zeigte genau das wofür man sie kennt schätzt und lieben gelernt hat 100% kompromisslos „Genickschmerzen“ bei allen Anwesenden.  

Um das Feuer noch weiter anzufachen, wurden Klassiker gebracht wie „Fist oft he Dragon“ oder das Pfund „Motor Discipline“ und es freut mich zu berichten, dass von der ersten Minute bis zum Ende die Hütte abgerissen wurde.  Es ist noch früh auf der Tour und jeder, der bislang nicht wusste ob er ein paar Euro hier investieren soll, sei gesagt! Wenn euer Abend aus Motorgeräuschen, Fettem Sound geiler Performance Vollgas Rock & Roll mit ‘nem kühlen Blonden aussehen soll, ist das euer Abend bei den kommenden Shows. Klare Empfehlung. Motorjesus war, ist und ich bin mir sicher bleiben DER MOTOR in Sachen Heavy Rock aus Deutschland…. Cheers war geil !

 

 

Konzertbericht – Ray Wilson – Genesis Classic – 03.11.2018 –

Oberursel – Burgwiesenhalle

 

Am Samstag, den 03.11.2018, zog es uns in die Burgwiesenhalle nach Oberursel. Und wir waren nicht die einzigen. Teils bestuhlt folgten viele dem Ruf von „Ray Wilson“, der über rund 2 Stunden „Genesis Classics“ und eigene Songs spielte. Das Konzert war absolut lohnenswert und war von einem begeisterten Publikum besucht. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass er seit Jahren immer wieder Konzerte im Taunus gibt.

 

An diesem Abend war seine Band wie folgt besetzt:  

 

Ray Wilson Vocals, Guitar

Alicia Violin

Steve Wilson Guitar, Vocals
Kool Lyczek Piano and Keyboards
Marcin Kajper Bass, Saxophone, Flute, Clarinet
Mario Koszel Drums and Percussion

 

Und zusätzlich bekamen alle Anwesenden noch einen Hauch das Gefühl „Genesis“ live zu hören. Immerhin war Ray Wilson in seinen jungen Jahren lange Sänger dieser grandiosen Band. Und so war quasi im ganzen Saal kein Halten mehr, als absolute Klassiker wie „Congo“, „Not About Us“, „Follow You, Follow Me“ oder „Another Day In Paradise“ performt wurden.

 

Vielen Dank möchten wir an dieser Stelle an das Team vom Konzertbüro Rehwald vor Ort, vor und hinter den Kulissen, für einen absolut reibungslosen Ablauf und eine tolle Organisation im Vorfeld, richten.

Die Toten Hosen - Waldbühne Berlin 2018

Alles passiert, wie es passieren muss. Diese eingängige Textzeile lässt viele vermutlich aktuell direkt an die Toten Hosen denken. Auch dieses Stück hat am Mittwoch den 29.08.2018 auf der Berliner Waldbühne beim nach hol Termin der Toten Hosen nicht gefehlt, aber fangen wir von vorne an.

Berlin, Juni 2018, um genau zu sein der 08. Juni 2018. 3 Tage Urlaub von Hessen auf nach Berlin in freudiger Erwartung des Konzerthighlights des Sommers für meine Wenigkeit. 2 Stunden vor dem Konzerteinlass, beim Schlendern um einen gängigen Berliner See, die Hiobsbotschaft per Facebook, das Konzert fällt aus, Campino erlitt in der Nacht einen Hörsturz. Nun, letztlich wurde der Abend dank vieler Freunde aus der Hauptstadt dennoch ein Erfolg, obwohl das abgesagte Konzert etwaige nerven kostete, ganz zu schweigen von den gebuchten Urlaubstagen rund um das Hosen Event.

Gegenwart, 29.08.2019 ICE 694 von Stuttgart über Frankfurt a. M. Hbf nach Berlin (Hbf) . Wieder sind 3 Tage Urlaub gebucht, diesmal allerdings mit der Gewissheit, „heute“ kann doch nichts passieren, nicht stattgefunden hat es ja schon. Nach der Ankunft in Berlin und der damit verbunden Pflichtbesuche bei „Gott und der Welt“ war es dann am späten Nachmittag soweit, umziehen, Hosen Pullover trotz 20grad plus, check, Hosen Shirt, check, Karten, check, kurzer Blick auf den Plan der öffentlichen Verkehrsmittel der BVG, geht so check. Treffpunkt Herrmannplatz in Neukölln, von da aus sollte es dann mit dem KfZ zur Waldbühne gehen, meine Bedenken, innerhalb des Feierabend Verkehres mit gleichzeitigem Großkonzert in der Berliner Waldbühne wurden mit verächtlichen Blicken quittiert, beim suchen des Parkplatzes sollte ich recht behalten. Wer die Parkplatzgebühren des Parkplatzes beim Holländer Nähe des Olympiastadions kennt wird sich nun denken, geschieht euch recht. Recht habt ihr ….

Nachdem das Vehikel erfolgreich im Zeichen der Tulpe geparkt wurde, kam zum ersten Mal das vertraute Gefühl auf, Konzert Feeling, auch wenn zu Spät und noch 2 Kilometer Fußweg vor einem, aber Konzert Feeling. Die Rikscha Fahrer boten Ihre dienste an, diese Kilometer entspannt mit einem Kaltgetränk seiner Wahl zu überbrücken. Diese Dienstleistung im Auftrag des Herren hätte übrigens 10 € gekostet und wurde einstimmig mit einem“ vielen Dank, wir laufen“ das sind ja 3 Bier verhöhnt abgetan. Auch hier sollten wir eines besseren belehrt werden.

Vertraute Geräusche beim Passieren der Eingang schleuse, die Ordner machten einen soliden Job, Musik, live und in Farbe, Royal Republic hauten in die Seiten, das klang nicht schlecht, mein lieber Herr Gesangsverein. Auch wenn ich bis Dato kein großer Fan der Schwedischen Combo aus Malmö war, was zugegebener Maßen eher daran liegt, dass die heimischen Radiosender, die man auf der Arbeit notgedrungen konsumiert, meistens die endlosschleifen einzelner Songs bis zum bitteren Ende wieder und wieder, nur um sie danach nochmal zu hören.

Kühl und Blond sollte es nun werden, einstimmig beschlossen wanderten wir zu einem der Getränke Buden ganz oben auf der Waldbühne und staunten nicht schlecht.. ich erwähnte die Rikscha für 10 € … also denn, 5,50€ zzgl. 3,00€ Pfand für ein 0,5 Liter Bier. Nicht einmal die Hausmarke der Hauptstadt, sondern fremd Import aus Bremen. Alles weitere bleibt in diesem Zusammenhang besser unkommentiert, etwas günstiger wäre für die Zukunft auf jeden Fall ein Wunsch.

Die Location hält was sie verspricht, wer von euch bisher noch nicht das Vergnügen der Waldbühne hatte, dem kann ich einen Besuch nur empfehlen, die Akustik war, für diese Art der Location, zu meiner Überraschung, richtig Super und eine Augenweide ist Sie allemal.

Während der Umbaupause wurden alle Vorbereitungen getroffen, Getränke wurden verinnerlicht, Vorrat aufgestockt und der Gang in die nicht ganz gekachelten Containerräume mit den Sanitären Anlagen wurde auch hinter einen gebracht. Jetzt galt es von ganz oben noch eine gute Sicht zu erhaschen bestmöglich natürlich in Mitten des Geschehens, wie DSF seinerzeit schon Warb mit „mittendrin statt nur dabei“ galt es auch hier, dies in die Tat umzusetzen.  Gesagt, getan, voll bepackt mit allerlei konnte ein Platz inmitten des Getümmels ergattert werden, gut und gerne 3 – 4 Reihe waren nun angesagt. Noch ein paar Schnappschüsse bevor „Blitzkrieg Bop“ ertönt, jeder Kenner und regelmäßige Besucher der Band wissen, was danach Phase ist, wenn folglich das Licht ausgeht, die Intro-Musik ertönt und die Flaggen mit der Aufschrift „Bis zum bitteren Ende“ gehisst werden.

Die ersten Klänge sind sehr vertraut und man braucht nicht lange um zu erraten, es handelt sich um „Auswärtsspiel“, die Menge fängt an zu toben, was in den ersten Reihen eigentlich nichts Besonderes bei den Hosen ist, aber dennoch gibt es vom ersten Moment an, als die Musik erklang dieses spezielle Gefühl , was man eben nicht bei jedem Konzert verspürt. Egal welches Semester sich neben einem befindet, die Stimmung steigt bei Nummer zwei, einem Klassiker „Niemals einer Meinung“ dermaßen an, dass ich zu glauben Vermag, dass nicht nur ich nach dem heutigen Abend wohl erstmal heiser sein werde. Einen Moment des Durch Schnaufens gibt es bei der erstmal kurzen Begrüßung, man merkt Campino & Co. an, hier in Berlin muss was gut gemacht werden und genau deshalb lässt sich die Kapelle nicht lange bitten. Es folgt eine bunte Mischung aus dem neuem Album „Laune der Natur“, einem Cover von „Hannes Wader“  über Uraltes bis hin zu der absoluten Gegtenwart.

Campino spricht die Institutionen von Oxfam & Proasyl an und darauf folgte der Song „Europa“ zu dem zum ersten Mal des Abends auch die Pianistin Esther und die Streicher, vom Projekt der „Entarteten Musik“ auf die Bühne kommen. An diesem Abend gibt es keine großen Diskussionen, die Menge ist sich einig, wo die Reise hingehen soll.

Bei „Steh auf, wenn du am Boden bist“ versucht sich die Crowd mehr oder weniger an dem, was heut zu Tage leider massiv inflationär auf Konzerten gelebt wird, „hinsetzen“ und „hochspringen“. Der Alte Hut gehört seit einigen Jahren irgendwie zu jedem Konzert dazu, egal welche Musikrichtung das mit Stromgitarre scheinbar ist und ich merke wie ich allmählich aus dem Konzertbann komme, was eben noch so dermaßen vorwärts ging und seinen Spaßfaktor hatte, kriegt nun eine Unterbrechung und ich ertappe mich dabei, vermehrt die Location und die anderen Konzert Besucher mir anzuschauen und mir Gedanken über diesen Artikel zu machen.


Dies ändert sich nur bedingt durch die überraschende Songauswahl von „Disco“ was zwar ganz nett ist, aber in diesem Moment für meine Bedürfnisse nicht gut platziert ankommt, gefolgt von Radio Hit „Wannsee“ , zugegeben,  das Wortspiel war schon lustig, bevor ich es eine gefühlte Trillion mal hörte, einen Schmunzler muss ich mir dennoch abringen, da Campino so dermaßen dabei Gas gibt, das ich das Gefühl bekomme, OK,  hier geht doch noch was und das Gefühl sollte recht behalten.

Nach den Vorkommnissen in Chemnitz und dem beklemmenden Gefühl wohin dieser weg auf den wir alle irgendwie wandern noch hinführen mag war als Hosen-Kenner klar, das wird thema des Abends und so wurden, wieder mit Unterstützung von Ester und den Streichern „Willkommen in Deutschland“ angestimmt und man merkte sichtlich das mit diesem beklemmenden Gefühl ich wohl nicht alleine war. Dieser Song wurde zu einem Highlight des Abends, da er von der Masse extrem getragen wurde.

Völliges ausrasten war bei „Wünsch DIR was“ und „Hier kommt Alex“ angesagt, die Hoodies und T-Shirts sämtlicher Konzertbesucher waren nun im Iltis-Modus angekommen und bei dem das nicht der Fall war, hat entweder was falsch gemacht, oder alles richtig. Die Gastauftritte von Rod (die Ärzte) und Arnim (Beatsteaks) bei „Schrei nach Liebe“ waren zu erwarten und gingen ab wie bekanntlich „Schmitz Katz“, rundeten, den Ausdruck gegen „Rechts“ ab und man merkte hier in Berlin auf der Waldbühne schon, wie sehr man sich nach den drei Musikern sehnt, die diese Textzeilen als Ihr Original bezeichnen dürfen.

Das Song Voting im Encore zwei zwischen „Bis zum bitteren Ende“ „Eisgekühlter Bommerlunder“ und „Zehn kleine Jägermeister“ wurde zugunsten des ersten entschieden, was die Band aber nicht davon abhielt ein Highlight daraus zu machen, in dem das von mir persönlich nun seit ewigen Zeiten nicht gehörten und darüber hinaus noch weniger kinderfreundlichen Song „Ficken Bumsen Blasen“ als Intro nutzte um laut Hals in Bis zum bitteren Ende und dem bekanntlich Bommerlunder Eisgekühlt zu münden.  Abgerundet und sprachlos schön zu bezeichnen war, was beim Song „Alles passiert“ zu begutachten war, ein Lichtermeer aus Handys und Feuerzeugen, auf dieser Location, der Waldbühne, eine wahre Augenweide, jedem sei es zu empfehlen, durch die Quellen eurer Wahl sich einen Einblick davon zu verschaffen.

Abgeschlossen mit Konfetti im großen Stil und einem Fahnenmehr nach „Tage wie diese“ und dem üblichen You´ll Never Walk Alone“ musste ich resümieren, dass dieser Abend, das Nachholkonzert von 08.06.2018 seine 6 Tage in Summe an Urlaub wert war , da habe ich die Kapelle, der Toten Hosen schon wahrlich schlechter gehört und es ist, es war und es wird mir weiterhin ein großes Vergnügen sein, eine der wichtigsten deutschen Bands noch live erleben zu dürfen, nachdem eben diese mit schon weit über 50 Jahren, weiterhin so dermaßen Vollgas geben, das manche Newcomer sich da gerne eine Scheibe von abschneiden dürfen und es bleibt zu hoffen das, dass Wort zum Sonntag noch etwas auf sich warten lässt.

David Neuman für das promoportal-germany

 

 

 

Super Sonic Blues Machine und Billy F. Gibbons – Essen - 11.7.2018

Am Mittwoch, 11.7.2018 zog es uns nach Essen. Dort wurde quasi die Einweihungsparty der Konzertlocation Casino Zollverein, Halle 9 gefeiert. Und das nicht nur einfach irgendwie. Die Veranstaltung war sehr exklusiv und im relativ kleinen aber feinen Kreis und Rahmen gehalten. Die Bluesrocker „Super Sonic Blues Machine“ mit neuem Frontman Kris Barras (Gesang und Gitarre), Bassist und Produzent Fabrizio Grossi, Drummer Kenny Aronoff, Gitarrist Serge Dimic und Keyboarder Alex Alessandroni Jr. spielten eine einzige Show in Deutschland -und zwar genau diese. Als Special Guest hatten sie Billy F. Gibbons (ZZ Top) dabei. Dies entstand, da Billy die Band bei ihren beiden vorherigen Alben mit seiner einzigartigen Gitarrenarbeit unterstützte und selbst mitspielte. Im Interview mit Kris Barras, Video ist bereits online, https://www.youtube.com/watch?v=_2kxM2bfAqM, bestätigte er uns die Meinung von Fabrizio Grossi, dass sie eine Community bilden, die gemeinsame Projekte schaffen und weniger als „normale“ Band zu sehen sind.

Musikalisch war das Konzert wie erwartet erstklassig. Jeder der Musiker versteht sein Handwerk und die Leidenschaft, Liebe und der Spaß waren spürbar. „Super Sonic Blues Machine“ gaben sechs Songs ihrer aktuellen Scheibe „Californisoul“, die am 20. Oktober 2017 veröffentlicht wurde, Review unter promoportal http://www.promoportal-germany.net/index.php/reviews/107-review-super-sonic-blues-machine-californisoul, zum Besten und spielten noch vier weitere Songs, bevor Kris mit einem riesigen Grinsen vor lauter Freude im Gesicht ankündigte, dass Billy F. Gibbons nun als Verstärkung und Special Guest zu ihnen auf die Bühne stoßen würde, was eine große Ehre für sie sei. Und diese Freude strahlte durch die ganze Halle 9 des Zeche Zollvereins. Billy F. Gibbons spielte, feierte und genoss die Show genauso wie das Publikum. Seine Gitarrenlinien und seine Stimme waren einfach unverwechselbar und lebten ZZ Top wieder auf. Zudem witzelte und scherzte er mit dem Publikum. Er nahm die Stimmung ganz genau wahr und ging auf die Fans ein. Demnach gab es leichte Abweichungen von der Setlist, die aber jeder gerne annahm.  

Der Abend war einfach rundum gelungen.

Und unser persönliches Highlight war, dass wir vor dem Meet-and-Greet die Chance hatten ein paar „normale“ Worte mit allen Künstlern zu reden. Hierbei überzeugte auch einfach jeder. Und Billy F. Gibbons zeigte sich als bodenständiger und freundlicher Mensch, der das Selfie mit uns einfach gerne selber machte.

Setlist:

  1. I Am Done Missing You
  2. I Ain't Fallin' Again
  3. Remedy
  4. L.O.V.E.
  5. Watchagonnado
  6. The Stranger
  7. Bad Boys
  8. Can't Take It No More
  9. Elevate
  10. Hard Times
  11. La Grange (ZZ Top cover with Billy Gibbons)
  12. Broken Heart (with Billy Gibbons)
  13. I Believe I'll Dust My Broom (Robert Johnson cover with Billy Gibbons)
  14. Running Whiskey (with Billy Gibbons)
  15. Sharp Dressed Man

Zugabe:

  1. Got My Mojo Working
  2. Going Down

   

 

Feuertal Festival 2018 – 15 Jahre – Wuppertal – Waldbühne Hardt

Alljährlich ruft das Feuertal Festival die Mittelaltergemeinde nach Wuppertal. Und so waren wir auch in diesem Jahr da und genossen am 17.und 18. August das 15.te familiäre Festival. Diesmal führte Major Voice (Koch und Sänger und vergangenes Jahr mit Mono Inc. beim Feuertal Festival) durch das Programm der Waldbühne Hardt in Wuppertal.

Am Freitag wurde die Hymne akapella zur Eröffnung gesungen, bevor „Dunkelschön“ und „Krayenzeit“ dem Publikum, welches bis dahin aufgrund der frühen Mittagszeit noch sehr schwach besetzt war, einheizten. Als dritte Band ging „Corpellius“ auf die Bühne und das mit einer theaterreifen Show, die bis ins Detail geplant war und bei den Fans gut ankam. Mit einer gesanglichen Doppelspitze von Eric Fish und Johanna Krins folgte „Bannkreis“. Ihre glockenklare Stimme verzauberte. Insgesamt war das Set sehr rhythmisch, fröhlich, kraftvoll und die Texte begeisterten. Als Highlight performten sie „Sweet Dreams“ von „Eurythmix“. Als Headliner war an diesem Abend „Versengold“ zu Gast. In ihrem rund eineinhalbstündigen Set überraschten sie mit einem bisher unveröffentlichten Song des neuen Albums, welches 2019 erscheinen wird. Thema ist die Liebe zur irischen Insel. Und als Highlight gab es einen gesanglichen Einschub des Bassisten Eike Otten mit „Haiway To Hell“ von „AC/DC“. Die Stimmung war enorm und das Publikum sang fleißig mit. Nebenbei sei zu erwähnen, dass „Versengold“ in diesem Jahr ebenfalls ihren 15. Geburtstag feiern. Als Abschluss dieses ersten Festivaltags war die Feuershow zu genießen, bevor zur After-Show Party ins „Underground“ geladen wurde. 

Der Samstag begann ebenfalls traditionell mit der Feuertalhymne, bevor „Punch`n`Judy“ stimmungsmachend einheizten. Sie rissen das Publikum beispielsweise durch ihren Song des Märchens „Rumpelstilzchen“ mit. Nach ihnen gingen „Incantatem“ auf die Bühne. Sie kombinierten Melodik mit härteren Anschlägen und Drums. „Ganaim“ spielte typische irisch-celtische Folkmusik. Ein optisches Highlight war die Geigerin Saskia mit ihren wehend langen blonden Haaren, wie es auch bei „Ally The Fiddle“ immer der Fall war und ist. Weiter ging es mit „Paddy and The Rats“. Ihre Setlist reihte sich gut ein und die Stimmung stieg weiter an. Als „Schandmaul“ die Bühne betrat um ein akustisches Programm zu spielen, füllte sich das Gelände weiter und „Ally The Fiddles“ lange blonde Haare wehten im Takt ihrer Geige. Im Vorfeld hatte die Band zudem eine Verlosung im Netz veranstaltet. So konnten einige Fans das Konzert von der Bühne aus genießen und wurden von Saskia von „Ganaim“ an der Bar auf der Bühne betreut. Viele treue Fans waren anwesend, die jede Textzeile jedes Songs mitsangen. Demnach war eine gemeinsame Performance mit dem Publikum ganz klar. Als Headliner dieses Tages betraten „Saltatio Mortis“ die Bühne. Die Bühnenshow samt Feuerfontänen, die die Wärme bis in die letzte Reihe des feiernden Publikums des ausverkauften Feuertals brachten, war bis ins Detail professionell. Demnach heizten sie dem Publikum gleich in zweifacher Sicht ordentlich ein.

Zum Feuertal Festival gehört natürlich der bekannte und bewährte Mittelaltermarkt. Veranstalter Thorsten hatte einen Moment Zeit für uns für ein Videointerview, welches ihr bald online sehen könnt. Er beschreibt das Festival samt Mittelaltermarkt, welchen er seit 11 Jahren veranstaltet, als gewachsene Familie. Die Beziehung zu den Händlern, der Kontakt der Händler untereinander und folglich die Atmosphäre für die Gäste seien einfach harmonisch. Sie gute Stimmung strahlt auf jeden aus und von jedem aus. Für ihn ist es wichtig, dass es eine gesunde Mischung und Vielfalt an Ständen gibt. Hiermit meint er sowohl das Angebot für das leibliche Wohl, als auch Kleider- und Schmuckstände. In diesem Jahr war zudem ein Schmied bei seiner Arbeit zu beobachten.  

Das Adjektiv, welches das Feuertal Festival wohl aus allen Mündern (Musiker, Marktstandbesitzer und auch Publikum) am besten beschreibt ist „familiär“. Und dies ist nicht zuletzt Veranstalter Markus zu verdanken. Wir wünschen dir und deinem Team weitere tolle Jahre Feuertal.

Schlossgarten Open Air – Osnabrück – 10. und 11. Juli 2018

Am 10. Juli 2018 machten wir uns auf den Weg nach Osnabrück. Beim Schlossgarten Open Air mit insgesamt rund 12.000 Besuchern bildeten die „Donots“, „Fiddlers Green“ und „Dropkick Murphys“ das Line-Up des ersten Tages. Bei strahlend schönem Wetter genossen schon viele Fans im Vorfeld das vielfältige Angebot. Hiermit sind nicht nur die vielen Getränkewagen, Cocktailbuden und und und rund herum und mitten drin gemeint, sondern auch das unterschiedlichste Essensangebot. Zudem gab es noch zwei weitere Specials, die fleißig genutzt wurden. Es waren ein paar Dutzend Trommeln aufgebaut und jeder durfte sich ausprobieren. So wurden diverse Rockklassiker auf einmal im möglichst perfekten Gleichtakt gespielt. Helfende und unterstützende fleißige Hände waren natürlich auch hier dabei. Und als weiteres Angebot, welches positiv aufgenommen wurde, waren Mitarbeiter von „Gerland Hörgeräte“ überall. Sie verteilten kostenlosen Gehörschutz und boten einen ebenfalls kostenfreien Hörtest an. Beides wurde rege genutzt. Und wir probierten es natürlich auch aus und versuchten möglichst schnell hohe und tiefe Töne auf beiden Ohren zu hören.

Musikalisch war die Stimmung von vorneherein grandios. Die Sonne lachte und „Fiddlers Green“ feierte mit den Fans. Diesen genossen die Show und machten jeden Spaß mit. Als besonderes Highlight sei ein Akapellastück zu nennen, welches sie zudem mit im Takt klappenden und fliegenden Bechern schauspielerisch untermalten.

Als nächstes betraten die Münsteraner „Donots“ die Bühne. Und da die Stimmung grandios war und die Jungs dies mit ihrer Musik weiter antrieben, durften sie sich auch den ein oder anderen Scherz erlauben und ein kleines Battle zwischen Osnabrück und Münster „entfachen“. Wegen ihrer einfach grundauf sympatischen Art lachte dann auch jeder, als sie sich wegen ihrer „alten“ gebatigten Fan-T-shirts selbst auf den Arm nahmen.

Als Headliner dieses Abends begrüßten wir dann die „Dropkick Murphys“. Wir durften sie bereits vergangenen Winter in Amsterdam live erleben. Diesmal gab es eine Veränderung in der Band. Al Barr wurde gesanglich vom Gitarristen kräftig unterstützt. Und diese Doppelspitze war ein echtes Highlight. Jeder hatte seine Parts und die zwei stimmten sich wunderbar aufeinander ein. Ein absolutes Highlight.

Das diesjährige Schlossgarten Open Air war freitags auf jeden Fall ein voller Erfolg, auch weil das Line-Up im Vorfeld groß diskutiert wurde. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr und verfolgen die Aussagen, dass das Festival zukünftig drei Tage andauern wird, mit viel Spannung. 

Festivalbericht – M`era Luna – Hildesheim – 10.-12. August

Auf Einladung von Hermann, Helge und „The Prodigy“, vielen lieben Dank direkt an dieser Stelle an euch, waren wir am Samstag, den 11. August in Hildesheim auf dem M`era Luna Festival. Es ist DAS Festival, bei dem sich jedes Jahr die „schwarze Szene“ trifft. Auf dem Plan steht ein schönes Wochenende mit vielen Freunden. Hierzu zählt natürlich die Musik von rund 40 Bands auf zwei Bühnen. Aber auch die entspannte Atmosphäre, das in Szene gesetzte Gelände, die Markt- und Verkaufsstände und und und überzeugen. Hiervon haben wir uns bei einem Rundgang über das Gelände selbst ein Bild gemacht. Und die Liebe zum Detail war überall zu erkennen. Hier sei der offizielle „Schriftzug“ als Fotomotiv zu nennen oder auch der entsprechend beleuchtete „Sensemann“ im Tümpel. Und natürlich konnten wir alle fünf Schritte ein neues menschliches Kunstwerk erkennen. Hier sei beispielsweise „Lilly Idol“ genannt. Sie steht in ihrem Outfit für viele Fans der Szene. Jedes Detail war bis ins Kleinste perfekt durchdacht und umgesetzt. Und so war es bei sehr vielen der über rund 27.000 Anwesenden.

Und musikalisch wurde einiges geboten. Bei unserem leider viel zu kurzen Besuch genossen wir „Ministry“, „In Extremo“ und „The Prodigy“. „Ministry“ machte ordentlich Stimmung und die Bässe donnerten über das Gelände. „In Extremo“ lieferten eine grandiose Show ab und spielten ein stimmungsvolles Set, bei dem mancher Fan mitsingen konnte. Und „The Prodigy“ als Headliner versetzte mit einer perfekt durchgeplanten Lichtershow und einem Megasound alle Anwesenden in eine einzige feiernde Menge.  

Dass das Festival seit der Gründung nun bald in die zwanzigste Runde geht zeigt die große Beliebtheit der Besucher aus ganz Europa. Und auch der Livestream verdeutlicht, wie sehr dieses Festival in die Landschaft gehört.

Der Vorverkauf für das nächste Jahr, 10.-11. August 2019, hat bereits online begonnen.  

Wir hoffen wir sehen uns!

 

Konzertbericht – Robert Plant – Dresden – Freilichtbühne Junge Garde – 01.08.2018

 

Am 1. August machten wir uns auf den Weg nach Dresden. Ziel war die Show einer absoluten Legende des Musikgeschäfts. Robert Plant ist auf Welttournee und war an diesem Abend zu Gast auf der Freilichtbühne Großer Garten, der Jungen Garde in Dresden.

 

Der britische Musiker ist vor allem dafür bekannt, dass er Liedsänger und zudem Mundharmonikaspieler von „Led Zeppelin“ war….und das seit Gründung 1968 bis zur Auflösung 1980.  Der fast 70 Jährige lieferte eine grandiose Show ab und begeisterte mit „The Sensational Space Shifters“ sowohl mit „Led Zeppelin“ Songs, als auch mit aktuellen neuen Stücken seines elften Soloalbums „Carry Fire“, welches 2017 veröffentlicht wurde.

 

Die genaue Setlist findet ihr unten. Es war grandios diese Legende live zu erleben und mit so vielen treuen Fans jeden einzelnen Song zu genießen. Die Atmosphäre war gigantisch und das Open Air Konzert in dieser Location einfach für alle ein voller Erfolg.

 

Wir bedanken und ganz herzlich bei Hermann und Helge, die dieses unvergessliche Erlebnis für uns möglich gemacht haben. Die Stimme von Robert war einfach unvergesslich. Er begeisterte restlos und trotz seines stolzen Alters machte er ordentlich Stimmung. Die Fans bedankten sich feiernderweise und riefen ihr Idole mit langen Sprechchören zurück auf die Bühne. So ließ die einzigartige Zugabe mit „New World“ und einem Medley aus „Bring It On Home“, Whole Lotta Love“, „Santianna“ und nocheinmal „Whole Lotta Love“ nicht lange auf sich warten.

 

Setlist:

1. When The Levee Breaks

2. Turn It Up

3. The May Queen

4. Black Dog

5. The Rain Song

6. Rainbow

7. Gallows Pole

8. Carry Fire

9. Babe, I´m Gonna Leave You

10. Little Maggie

11. Fixin`To Die+

Zugabe:

12. New World…

13. Medley: Bring It On Home/ Whole Lotta Love/ Santianna/ Whole Lotta Love

 

Festivalbericht – Burg Herzberg Festival – 50 Years of Love & Peace

 

Vom 26.-29. Juli 2018 fand nun zum 50.sten Male das Burg-Herzberg-Festival in Breitenbach am Herzberg in Hessen statt. Es ist als Hippie-Festival bekannt, lockt aber jedes Jahr Fans unterschiedlichster Genres und Stile an. Es wurden wieder rund 12000 Besucher verzeichnet. Auf den Pferdekoppeln gibt es alles, was das Herz begehrt. Auf vier Bühnen spielen große alte Stars und auch Newcomer bekommen ihre Gelegenheit. Das Besondere an dem Festival ist: Wo soll ich anfangen? Die friedliche Atmosphäre? Das Festival der Kinder mit eigenem musikalischem Kinderland? Ein Festival für alle? Freak-City? Besondere Campgrounds? Die Organisation? Herzenssache eines jeden Anwesenden? Es ist einfach der Wahnsinn…

 

Auf der Main Stage spielten in diesem Jahr „Bröselmaschine“ samt Special Guest „Steffi Stephan“, Mitbegründer von Lindenbergs Panikorchester, der unter anderem die Version „Sypathy for The Devil“ (im Original von den „Rolling Stones“) von „Udo Lindenberg“ performte und somit das gesamte Publikum zum „Uhu“ brachte. Aber auch die Jungs von „My Sleeping Karma“ begeisterten. Die letzten Jahre waren sie auf der Freakstage zu Hause und nun war es endlich an der Zeit sie auf die Main Stage zu holen, so die Veranstalter. Aber auch Bands wie „D/Troit“, „Simo“, „Motorpsycho“ und „Kätn Peng & Die Tentakel von Delphi“ sorgten für Stimmung.

 

Dies galt auch für den Liedermacher „Götz Widmann“, der sehr gesellschaftskritisch zum Nachdenken und Lachen anregte. Und „The Return Of The Herzberg Blues Allstars“ war der absolute Wahnsinn als Abschluss des Festivals. Zehn Musiker hatten sich formiert um zum 50. Geburtstag ein Ständchen zu singen, u.a. „Adrian Askew“, „Arthur Brown“, „Michael Becker“, „Maggie Bell“, „Chris Farlowe“, „Hansi Wallbaum“, „Krissy  Matthews“, „Micky Moody“, und „Stefan Stoppok“.

 

Die Freakstage war mit u.a. „Klaus der Geiger“, „Matthews‘ Southern Comfort“ (UK), „Simon & Jan“, „Tusmörke“, „Sarah Lesch“ und „Love Machine“ sehr vielfältig besetzt. Zudem gab es einen „Gitarrenkurs mit dem Gitarrenlehrer der Nation Peter Bursch“.

 

Und dann gab es da noch die Mental Stage. Hier war ebenfalls ein buntes Programm zu genießen, u.a. schon am Vorabend mit „DJ Electric“, „Barflyz“, „Kamala“, „Space Invaders“, „Nasca Space Fox“, „Sirkus““Wedge“, „Zement“, „The Great Faults“, „Pottwal, „Zen Bison“ und „Have Blue“.

 

An den vier Tagen gab es zudem ein reichlich gefülltes Programm im voll und ganz etablierten „Höllenschuppen“. Hier gab es „Psychodelic“, „Progessive“, „Space“ und „Avantgarde“ auf die Ohren. Einzelne Infos zu den Bands gibt es unter „hoellenschuppen.de“.

 

Zum weiteren Rahmenprogramm gehörte auch das Lesezelt mit insgesamt rund 30 Lesungen mit den unterschiedlichsten Themen, aber immer mit jeder Menge Begeisterung im Publikum.

 

Als absolutes Highlight gab es zum Jubiläum ein großes Hardcoverbuch (ca. 256 Seiten mit Schutzumschlag, ca. 25x30cm, ISBN: 978-3-945715-68-0) mit wirklich allen Infos rund um das Festival aus 50 Jahren Geschichte.

Das gesamte Gelände ist groß und weit angelegt. Das Campen ist in Freak-City mittendrin möglich, oder auch nebenan auf dem Gelände „Neue Heimat“. Für das leibliche Wohl ist wirklich bestens gesorgt. Es gibt das typische Festivalessen von Burger, Gegrilltem und auch Pizza. Aber zudem gibt es die unterschiedlichsten Leckereien, sei es Kuskus mit wirklich gutem Rundfleisch oder vegane Brottaschen oder kreative Nudelgerichte zu echt fairen Preisen oder oder oder.

 

Eine Besonderheit ist laut den Veranstaltern, dass es das „Festival der Kinder“ ist. Das Gelände ist auch nach einer Woche Campen immer noch sauber und auch Familien können hier von Klein bis Groß gemeinsam eine schöne Zeit verbringen. Denn das Motto lautet: „Wir sind zu Gast in der Natur.“ Zudem gilt natürlich ganz per Hippie Manier: „Love & Peace“. Weitere Infos und Details könnt ihr ebenfalls im Videointerview mit Gunther Lorz, Mitveranstalter, erfahren.

 

Uns hat es besonders die Vielfältigkeit angetan. Hierbei vor allem das extrem familiäre und entspannte Zusammensein der unterschiedlichsten Menschen. Dieses Festival ist einfach etwas ganz Eigenes und dennoch für absolut jeden empfehlenswert.

 

Wir freuen uns auf das nächste Jahr beim Burg Herzberg Festival vom 25.-28. Juli 2019!!! Übrigens, der Vorverkauf beginnt am 2.10.2018.

 

 

Konzertbericht – Rolling Stones – Stuttgart – 30.6.2018

 

Dieser Sommer scheint der Sommer der lebenden Musikerlegenden zu sein. Demnach ließen wir es uns wie Zigtausend andere nicht nehmen nach Stuttgart ins Stadion zu fahren um wenigstens einmal die Rolling Stones live zu erleben. Am Samstag, den 30.6.2018, war der heiß ersehnte Tag. Die Maschinerie dieser Band lief auf Hochtouren. Das Fussballstadion war umgebaut und mittendrin trohnte eine riesige Bühne mit zwei wahnsinnigen Leinwandtürmen. Als kleines I-tüpfelchen sei zu erwähnen, dass das Schlagzeug für alle Fälle eigens überdacht war. Außerhalb des Stadions war schon Stunden zuvor ein wildes Treiben. Um solchen Menschenmengen ein tolles Erlebnis zu verschaffen, wurde logistisch einiges gemacht. Größere Gepäckstücke wurden an einer extra Gepäckaufbewahrung gesammelt und sicher verwahrt. Hinter dem Einlass wurden dann alle bestens versorgt. Es gab direkt Getränkebauchläden um die Hitze erträglicher zu machen. Und auch bezüglich des Essens war eine große Auswahl parat. Und der Merchandisestand war voll ausgestattet. Hier gab es alles was das Fanherz begehrt, um ein passendes Andenken zu ergattern. Neben den Tourshirts (No Filters)  in verschiedenen Farben und Variationen gab es Mützen, Tücher, Tassen,… Und dies nutzten quasi alle aus. Die Schlange war riesig und es schien kein Ende zu nehmen. Die fleißigen Hände beim Verkauf hatten einiges zu tun.

 

Die meisten Andenken allerdings hatte man immer vor Augen: Es gab zwei verschieden farbige und entsprechend bedruckte Becher der Tour samt „Stones Zunge“. Und für zwei Euro Becherpfand… Was soll ich sagen? Die Becher waren überall, da bei dem Wetter jede Menge getrunken wurde und natürlich auch getrunken werden musste. Und so verließen nach dem Konzert auch mindestens so viele Becher als ganz persönliches Andenken das Stadion wie Zuschauer.

 

Und musikalisch ist diese Band einfach eine lebende Legende. Sie sind, jeder für sich, natürlich ein Unikat und die gesamte Band ist einfach hochprofessionell. Die gesamte Show über spielten sie wie junge Kerle, tanzten, feierten und genossen ihre Fans. Sie boten Abwechslung und spielten einen Hit nach dem anderen aus ihrer gesamtem Bandgeschichte. Die gesamte Setlist findet ihr unten.

 

Abschließend bleibt uns nur noch zu sagen: Egal, wie ihr musikalisch zu den Stones steht, sie sind eine absolute Musiklegende, die man wenigstens einmal gesehen haben sollte. Von daher schaut sie euch unbedingt an, wenn ihr die Möglichkeit habt.

 

Setlist:

1. Street Fighting Man

2. It`s Only Rock`n`Roll

3. Tumbling Dice

4. Ride ‘Em ON Down

5. Let´s Spend The Night Together

6. Like A Rolling Stone

7. You Can`t Always Get What You Want

8. Paint It Back

9. Honky Tonk Woman

10. You Got The Silver

11. Before They Make Me Run

12. Sympathy For The Devil

13. Miss You

14. Midnight Rambler

15. Start Me Up

16. Jumping` Jack Flash

17. Brown Sugar

Zugabe:

18. Gimme Shelter

19. Satisfaction

    

Das Bang Your Head Festival - Juli 2018 – einfach wieder schön!

 

 

Das Bang Your Head Festival im Juli in Balingen feierte in diesem Jahr sein 20 jähriges Open Air Jubiläum! – und das mit Recht!

Mittwoch 11.07.2018 Die Warm-Up Show

Bereits die Warm-up- Show am Mittwochabend freut sich immer größerer Beliebtheit. So ließen wir uns sagen, dass es auch in diesem Jahr ein würdiger Beginn des Festivals in der Messehalle war und schon direkt ordentlich eingeheizt wurde, nicht zuletzt dank der grandiosen Bühnenshow samt Outfit von „Lordi“. Aber auch „Blood God“, „Thundermother“, „Twilight Force“ und „Bömbers“ feierten die Warm-Up Show des diesjährigen Bang Your Head Festivals.  

Donnerstag 12.07.2018

Als Opener des ersten offiziellen Tages gingen „Black Diamonds“ auf die Open Air Bühne. Danach folgten die Schweizer Mädels „Burning Witches“, die schon sehnsüchtig erwartet wurden. Danach lieferten sowohl „Eclipse“, die im Vorjahr als Opener in der Halle spielten, als auch „Reckless Love“ starke Sets ab und das Gelände füllte sich immer weiter. Die Jungs von „Alestorm“ waren nicht nur durch ihre Musik unverkennbar. Auch ihr Outfit und die Bühnenschow und -deko samt riesen Quietscheente war heißes Thema. Rockig und kraftvoll ging es dann mit den Herren von „Exodus“ weiter, die einfach wissen, was ihre Fans hören wollen – Hier kann man sagen „Alt aber gut“  einfach Wahnsinn. Gleiches gilt auch für „Amorphis“. Und dann betrat „Doro“ die Bühne. Die Frau ist einfach seit Jahren im Geschäft und die persönliche Nähe zu ihren Fans ist in jedem Moment spürbar. Als absoluter Headliner an diesem ersten Festivaltag spielten „Europe“ einen perfekten Gig und begeisterten die Menge.

Auch in diesem Jahr begannen ab 18 Uhr die Acts in der Halle. Als Opener zeigte „Debauchery“ Death Metal bis ins Detail der Kostüme, Bühnenaufbau und und und. Danach folgten die Power-Metaller „Refuge“ und die Back-/Trash-Metaller „Skeletonwitch“ und machten mächtig Dampf. So füllte sich die Halle gegen Ende des ersten Festivaltages noch einmal richtig für „Amaranthe“ und „Insomnium“, die als würdige Bands den Auftakt des diesjährigen Bang Your Head Festivals abrundeten.  

Freitag, 13.07.2018

Der Freitag sorgte wie auch im vergangenen Jahr durch schönes Wetter für einfach gute Stimmung. Diese nutzen „Alpha Tiger“, „Striker“ und „Monument“ und heizten den bis dahin immer zahlreicher angereisten Fans ordentlich ein. So hatten dann „Night Demon“, die wir vor kurzem schon in Gelesenkirchen live genießen durften, und „Jag Panzer“ eine begeisterte feiernde Menge vor sich. Aber auch „Coreleoni“ machte weiter Stimmung, bevor die „scherzhaft als Pandabären“ bezeichneten Jungs von „Abbath“ mit ihrer Schminke in der Abendsonne auf der Bühne genauso wie die Fans vor der Bühne schwitzten und dennoch eine grandiose Show ablieferten. Als absolute Highlights an diesem Festivaltag ging es dann mit „Overkill“ und „Accept“ weiter. Das beide Bands absolut grandiose Musiker am Start haben, steht ja außer Frage und war deutlcih zu hören.

In der Halle begannen nach den Autogrammstunden „God Dethroned“ und „Mob Rules“ und heizten der Menge für die „Crazy Lixx“ schon mal ordentlich ein. Und als dann „Annihilator“ die Bühne betrat, war klar, dass die Halle keine kleine Nebenbühne ist. Denn auch „Primal Fear“ spielten dort ein grandioses Set und dass Mat Sinner ein grandioser Bassist, Sänger und Produzent ist, der viele Projekte, u.a. auch „Rock meets Classic“ unter seinen Fittichen hat, zeigt erneut, welch erstklassige Bands auch in der Messehalle von Balingen spielten.   

Samstag, 14.07.2018

Und auch am letzten Festivaltag war die Stimmung eines solchen Festivals würdig….und heiß war es wie die Tage zuvor. „Evertale“ eröffnete diesen Tag auf der Open Air Bühne und sorgten für gute Stimmung. Diese nutzten „Cloven Hoof“ genauso wie „Tygers Of Pan Tang“. Und dann betraten die Damen von „Girlsschool“ die Bühne. Sie wissen was sie machen und was ihre Fans sich wünschen und feierten bei schönstem Sonnenschein mit dem Publikum. Danach ging es predigend mit „Primordial“ weiter. Dieser Mann ist einfach der Wahnsinn. Er zieht alle in seinen Bann. Kräftig ging es dann mit den Metallern „Loudness“ aus Japan weiter, ein absolutes Brett. Demnach hatten „Pretty Maids“ eine feiernde Menge vor sich und heizten weiter ein. Und dann wurde es spannend. Der absolute Headliner „Powerwolf“ als Abschluss auf der Open Air Bühne zog einfach jeden in seinen Bann. Eine perfekt inszenierte Bühnenshow und eine musikalisch starke Band ließen keine Wünsche offen – Wahnsinn.

In der Halle begannen an diesem Tag „Mystic Prophecy“. Sie freuten sich wieder einmal auf der Bang Your Head Bühne zu stehen und feierten dies mit ihren Fans. Aber auch „Hexx“ und „Visigoth“ heizten ordentlich ein und lieferten tolle Shows ab. So ist es klar, dass auch „Crashdiet“, die als Abschluss des Festivals in der Halle spielten auch nochmal ordentlich Gas gaben und die Fans begeisterten und wahrscheinlich damit auch einige neue gewonnen haben, zumindest uns. Unserer Meinung nach eine Truppe, die wir gerne auf der Hauptbühne sehen würden

Für viele hätte das Festival wohl noch ein oder zwei Tage andauern können. Wer möchte schon, dass solch tolle Zeiten und Momente vergehen. Aber es ist wie immer: Man genießt die Zeit und dann vergeht sie wie im Fluge.

Demnach bleibt uns nur ein riesen DANKE an all die fleißigen Helfer auszusprechen und die Vorfreude auf das nächste Jahr „Bang Your Head“!!! vom 11.-13. Juli 2019!!!

Anne Melis und Marc Debus

 

 

 

 

Vorankündigung - Feuertal Festival – 17. und 18. August 2018 – Wuppertal – Freihlichtbühne „Waldbühne Hardt“ – 15 Jahre Feuertal!!!

Bald steht wieder das schöne kleine Feuertal Festival in Wuppertal auf dem Plan. Genauer gesagt, trifft sich die Mittelaltergemeinde am Freitag und Samstag, den 17. und 18. August an der Freilichtbühne „Waldbühne Hardt“. Die Bühne vor dem Steinbruch hat ihren ganz eigenen Scharm. Und in diesem Jubiläumsjahr freuen wir uns auf Versengold, Saltatio Mortis, Schandmaul, Bannkreis, Paddy and the Rats, Coppelius, Ganaim, Krayenzeit, Ingantatem, Dunkelschön und Punch`n`Judy. Zudem erwarten wir wieder einen tollen Mittelaltermarkt und eine Verpflegung, die eigentlich keine Wünsche offen lässt.  

Bei wieder zu erwartendem wunderschönem Wetter wird hoffentlich wieder zwei Tage quasi überall gefeiert, getrunken und gelacht... und genau so soll es ja auch sein.

Was sollen wir sagen? – Wir erwarten wieder einfach ein grandioses Feuertal Jubiläums Festival 2018!

Nähere Infos, auch zur Bestellung der Tickets, der einzelnen Bands und und und, findet ihr unter anderem auch unter:

http://www.feuertal-festival.de/

ROBERT PLANT & THE SENSATIONAL SPACE SHIFTERS
Live 2018


Legendärer Rocksänger kommt zurück nach Deutschland 

Open Air-Konzert in Dresden am 1. August 2018 angekündigt

Neues Album „Carry Fire“ seit 13. Oktober 2017 über Warner im Handel

Tickets ab sofort im Presale erhältlich


Frankfurt, 18. Januar 2018 - Zuletzt war die britische Rocklegende im August 2016 im baden-württembergischen Meersburg live zu erleben, jetzt hat Robert Plant einen weiteren Termin hierzulande bestätigt: Der ehemalige Led Zeppelin-Sänger tritt am 1. August 2018 in Dresden in der Jungen Garde auf. Dabei stehen nicht nur die Songs seiner einstigen Band auf der Setlist, sondern vor allem die Stücke seines elften Soloalbums „Carry Fire“ (Nonesuch/Warner), das am 13. Oktober 2017 erschienen ist.

 

Mit dem Repertoire des hochgelobten Vorgängers „lullaby and… The Ceaseless Roar“ waren Robert Plant und seine langjährige Stammcombo The Sensational Space Shifters zwei Jahre auf Tour, nun kehren sie mit „Carry Fire“ zurück. Die dazugehörige Welttournee begann im Vereinigten Königreich im November 2017 und führt den legendären Sänger im August 2018 auch nach Deutschland. „Carry Fire“ erschien über Nonesuch/Warner Bros. Records am 13. Oktober 2017 und erreichte in Deutschland Platz 10 der Charts, in den USA Platz 14 und im Vereinigten Königreich Platz 3. Es  wurde von Plant im Westen Englands und Wales’ im Top Cat Studio, Wiltshire, produziert. Ergänzende Aufnahmen fanden in den Real World Studios und in den Rockfield Studios statt. Wie bereits bei „lullaby“ wird Plant auch auf „Carry Fire“ von The Sensational Space Shifters begleitet: John Baggot (Keyboards, Moog, Loops, Percussion, Drums, T’bal, Snaretrommel, Slide-Gitarre, Piano, Electric Piano, Bendir), Justin Adams (Gitarre, Oud, E-Bow Quartet, Percussions,  Snaredrum, Tambourin), Dave Smith (Bendir, Tambourin, Djembe, Scchlagzeug) und Liam “Skin” Tyson (Dobro, Gitarre, Pedal Steel). Hinzu kommen eine ganze Reihe von Special Guests im Studio: So singt Chrissie Hynde (The Pretenders) ein Duett mit Plant auf „Bluebirds Over The Mountain“ (geschrieben von Rockabilly-Ikone Ersel Hickey, später sowohl von Richie Havens als auch von den Beach Boys aufgenommen). Der albanische Cellist Redi Hasa agiert auf drei Songs mit, ebenso wie der gefeierte Seth Lakeman, der Viola und Fiddle spielt und inzwischen fest zur Space Shifters-Besetzung gehört. Plant, der einige Zeit in Texas lebte und vor drei Jahren nach England zurückkehrte, präsentiert mit seinen Musikerfreunden auf „Carry Fire“ ungewöhnliche Rhythmen, die sie mit natürlichen Sounds und einer glühenden Power verschmelzen. „Es geht um den Willen. Ich habe Respekt vor meinem bisherigen Werk und mag es sehr gern, doch jedes Mal fühle ich den Drang und den Impuls, ein neues Werk zu schaffen. Ich muss das Alte mit Neuem verbinden. In der Konsequenz hat sich die Triebkraft der Band etwas in ihrer Achse gedreht, und der neue Sound und die geänderten Räumlichkeiten öffneten den Weg zu einer aufregenden und dramatischen Landschaft von Stimmungen, Melodie und Instrumentierung.“

Robert Plant weiß, wo die Vergangenheit der Rockmusik beginnt, und er überführt sie in die Zukunft“ schrieb das ‚Wall Street Journal‘, während die ‚New York Times‘ die „außerweltliche Stimme: lang anhaltend, androgyn, ausbalanciert zwischen Gelassenheit und Schmerz“ pries.

 

Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Freitag, dem 19. Januar 2018. Tickets sind unter www.myticket.de sowie telefonisch unter 01806 – 777 111 (20 Ct./Anruf – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Bereits ab Donnerstag, dem 18. Januar 2018 – 10:00 Uhr, bieten die Ticketanbieter MyTicket und CTS Eventim Presales an.

 

Weitere Informationen unter: www.robertplant.com | www.warnermusic.de

 

Irischer Flair und gute Musik!!!

Die Irische Nacht am 29.06.2018 in Heusenstamm war ein voller Erfolg. Vor ausverkauftem Haus mit mehr als 300 Teilnehmern boten das Duo von Patrick Steinbach und Günter Bozem, Die Shannon Dancers und Paddy goes to Holyhead (Paddy Schmidt, Uhu Bender, Almut Ritter und Günther Bozem) dem Publikum alles was man von Irland zu erwarten hat, nur die tolle Landschaft fehlte, die aber durch die tolle Location des Heusenstämmer Schlosses stimmungsvoll ersetzt wurde Irische Tanzeinlagen und Irish Folk der Spitzenklase überzeugten das Publikum. Man kann sich nur wünschen, dass ein solches Sommerevent wiederholt werden kann. Wer diese und noch mehr Künstler in irischer Frische erleben will, sollte sich die Irish Christmas Night in Neu Isenburg am 15.12.2018 nicht entgehen lassen. Die letzten Jahre immer ein Highlight uns sicher auch in diesem Jahr wieder die richtige Einstimmung auf die Festtage. Mehr Bilder des Events in Heusenstamm werden folgen!

Einer der Highlights des Rock Hard Festivals 2018 war Axel Rudi Pell, der nicht das erste Mal auf der Bühne Festivals stand. Ich konnte die Band bereits auf der Tour in Erfurt erleben und mit er gigantischen Anlage des Festivals kam das Set noch besser zum Tragen. Eröffnet wurde mit „The Wild And The Young“ und es folgte „Wildest Dreams“. Sänger Johnny Gioelli war auf der ganzen Bühne zu Hause und verstand es das Publikum des Festivals mitzunehmen. Auch die Soloeinlagen von Axel machten das Ganze zu einem echten „Hinhörer. Die Band legte mit „Only The Strong Will Survive“ und „Mystica“ nach. Hierbei gab Schlagzeuger Bobby Rondinelli das erste Mal sein Können in einem Solo zum Besten. Rondinelli hat in seiner Kariere auch schon einige berühmte Bands in seiner Vita vereweigen können. Hierbei nennen wir Rainbow, Black Sabbath, Doro, Quiet Riot und Blue Öyster Cult. Bei Axel Rudi Pell hat er eine würdige aktuelle Band gefunden. Die Bassarbeit von Volker Krawczak macht die Rythmusgruppe der Band zu einem unglaublichen „Druckmittel“ der Band. Es folgte „Long Live Rock“, bevor Ferdy Doernberg mit einem gelungenen Keyboardsolo die beiden verbundenen Stücke „Game Of Sins“ und „Tower Of Babylon“ eröffnete. Die Band spielte nun „The Line“, „Masquerade Ball“ und „Casbah“. Die Fans feierten die Band ununterbrochen, die ihr Set nun mit „Rock The Nation“ beenden mussten. In jedem Fall war der Auftritt von Axel Rudi Pell eines der Highlights dieses Konzerttages. Wer sie auf der aktuellen Tour noch erleben kann, sollte sich diese Nummer nicht entgehen lassen.

YES in Mannheim – 05.6.2018

Am 05.6 ist es soweit. Die legändere Band YES rockt Mannheim. Hier kommt YES featuring JON ANDERSON, TREVOR RABIN & RICK WAKEMAN (UK) an den Start und somit ist der kreative Kern der Band auf der Bühne vertreten. Die Band steht seit 50 Jahren auf der Bühne….und das muss natürlich gefeiert werden.

Für mich ist hier eine der wirklich großen Rockbands am Start, die mit Stücken wie „Owner Of A Lonely Heart“ und „Changes“ unvergessen bleiben und noch heute mit unverminderter Lautstärke immer wieder aus den Lautsprechern meines Autos auf mich einhämmern.

Als eine der wichtigsten Rockbands der 70er Jahre wurden YES bekannt. Sie prägten den Progressive Rock bis heute maßgeblich. Ihre Geschichte ist dabei genauso durch Höhen und Tiefen gekennzeichnet, wie ihre Gitarren-Riffs. Wiederholte Umbesetzungen und erhebliche Stiländerungen machen die Band aus. Die ersten beiden Alben YES (1969) und Time and a Word (1970) waren noch vom Beat und Psychedelic Rock im Stil von The Who oder Pink Floyd beeinflusst – es zeigten sich aber damals bereits Ansätze des späteren Progressive-Rock-Stils.

2016 wurde der Band sogar die Ehre zu Teil in die Rock´n´Roll Hall of Fame aufgenommen zu werden….und das zu Recht. Jedenfalls erwartet Mannheim mit YES eine Band der Spitzenklasse und wir werden von dem gigantischen Abend berichten. Die lwenigen letzten Ticket gibt es hier. Schlagt zu so lange es noch geht!!!!

 

YES featuring JON ANDERSON, TREVOR RABIN & RICK WAKEMAN (UK)

Präsentiert von Delta Konzerte und SWR3

Wann: 05.06.2018

Wo: 3. Zeltfestival Rhein-Neckar

 

Einlass: 18:00 Uhr

Beginn: 19:30 Uhr

 

VVK:   ab 55 € (zzgl. Gebühren)

AK:      1. Kategorie: 85€ zzgl. Gebühren

2. Kategorie: 75€ zzgl. Gebühren

3. Kategorie: 65€ zzgl. Gebühren

 

 

Tickets: auf http://www.zeltfestivalrheinneckar.de und an allen bekannten VVK-Stellen

 

 

 

Rock Hard Festival Amphitheater Gelsenkirchen 18.-20. Mai 2018

Auch in diesem Jahr machten wir uns für euch auf den Weg nach Gelsenkirchen. Ziel war das Rock Hard Festival im Amphitheater am Kanal.

Und wie es sich gehört, spielte auch das Wetter mit. Über die drei Tage hin verbesserte es sich  kontinuierlich und hob die Stimmung weiter. Kühle Getränke und auch Eis waren heiß begehrt. Aber auch die Auswahl an warmen Speisen hielt wie üblich für jeden das passende bereit, seien es typischerweise Pizza und Burger, oder auch ein Asia Wok, Kartoffelpuffer und und und. Zudem ist es einfach immer wieder schön durch die Marktstände zu schlendern.

Und musikalisch bietet das Festival immer eine in sich stimmige Abwechslung. Am Freitag begeisterten u.a. „Dool“ mit drei Gitarristen, die einen richtig satten Sound durch die Menge schickten. Aber auch „Dawn Of Disease“ als Opener des Festivals, „Attic“, „Diamond Head“, „Tiamat“ und „Sodom“ als Headliner heizten ordentlich ein.

Der Samstag startete ebenfalls mit ordentlich Speed- und Trashmetal durch „Traitor“ und „Nocturnal Rites“, bevor „The New Roses“ klassischeren Rock spielten und nach eigenen Angaben für „Boogy Woogy“ sorgten. Aber auch „Leatherwolf“, „Cirith Ugol“ und „Marduk“ machten richtig Stimmung. Melodisch wurde es dann mit „Axel Rudi Pell“. Die Jungs boten den passenden Kontrast zu „Overkill“ als Headliner des Tages. Demnach wurden quasi alle Fans mit ihren individuellen Wünschen und Vorlieben bedient und jeder kam auf seine Kosten. Metal ist halt dich vielfältig und nicht einfach nur „Krach und Lärm“.

Und mit genau diesem Feingefühl war das gesamte Festival organisiert.

Am Sonntag eröffnete „Thunder Mother“ den letzten Festivaltag und das Amphitheater war trotz der frühen Mittagszeit schon gut gefüllt. So freuten sich dann auch die Briten „Memorian“ über Feierfreudige. „Night Demon“ durften an diesem Tag ebenfalls spielen. Und das obwohl sie bereits letztes Jahr spielen durften. „Uli John Roth“ als ehemaliger Gitarrist der „Skorpions“ wurde ebenso gefeiert wie auch „Coroner“, „Backyard Babies“ und „Armored Saint“. Als Headliner dieses Tages und als Abschluss des Festivals genossen alle „Saxon“ bis quasi zum letzten Takt.

Wir bedanken uns beim gesamten Festival-Team für den tollen Frühlingsauftakt der Festivalsaison.

Konzertbericht – „Manilla Road“ und „Re-Machined“

 

Als Ausklang des langen Wochenendes zog es uns am Sonntag Abend nach Frankfurt ins Nachtleben zu "Manilla Road" und "Re-Machined". Diese Kombi ist am kommenden Donnerstag, 17.5., nochmals zu genießen. Diesmal dann in Mannheim im 7er Club. Aber nun erstmal wieder zurück zum Sonntag. "Re-Machined" aus Mainz heizten ca. eine Stunde mit einem ordentlichen Set von rund einem dutzend Songs direkt richtig ein. Songs wie "Higher", "Angel" und "Dance With The Devil" machten sofort richtig Stimmung. Die fünf Jungs wissen was sie können und haben selber richtig Spaß dabei. Ihr kleines Minialbum mit fünf Titeln haben sie letztes Jahr produziert. Und was soll ich sagen? Es lohnt sich...

 

Danach übernahmen "Manilla Road" die feiernde Menge und es wurde eng vor der Bühne. Der epische Metalsound, mit dem Mark Shelton die Band 1977 gründete, kommt einfach immer noch an. Und die professionelle Klasse, mit der jeder der vier auftritt, ist ganz klar zu erkennen. Headbangen stand ab jetzt ganz oben auf der Liste. Und das galt für quasi den ganzen Abend. Es ist einfach wahnsinnig beeindruckend und faszinierend. Jeder Song ist künstlerisch ein absolutes Highlight und besticht durch extremen Facettenreichtum. Hierbei ist das extrem komplexe Spielen mit Takten und dem Einfließen von Breaks besonders hervorzuheben, wobei besonderer Dank an den hervorragenden Schlagzeuger Andreas „Neudi“ Neuderth geht, der sein Fach vom feinsten beherrscht - einfach eine hochklassiger Gig. Zudem freuten wir uns über ein paar Minuten zusätzliche Zeit von Mark für ein kurzes Videointerview, welches ebenfalls bald online sein wird.

 

Aber nun heißt es erstmal: Auf Leute! Genießt die Band live.

 

Vorbericht – Bang Your Head Festival - 12.-14 Juli 2018 – Messegelände Balingen

plus Warm Up Party am 11. Juli

 

Bald ist es wieder soweit. Das Bang Your Head Festival 2018 steht quasi vor der Tür. Vom 12.-14 Juli gilt es drei tolle Festivaltage in Balingen zu genießen. Und auch die Warm-Up Party am Mittwoch, 11. Juli ist für viele Fans schon ein großes Familientreffen. Trotz des immensen Andrangs und der, auch nach 20. Jahren Festivalgeschichte, immer größer werdenden Beliebtheit, wird der familiäre Charakter des Bang Your Head Festivals großgeschrieben. Und dieses Jahr gilt es das Jubiläum ganz besonders zu feiern. 

Wir freuen uns auf rund 40 tolle Bands aus der Rock- und Metalszene und eine einzigartige Atmosphäre. Und die Namen der bisher bestätigten Bands versprechen viel. Der Mix ist wie erwartet bis ins Detail geplant. Auch wenn noch nicht alle Hauptachts bestätigt sind, sprechen „Accept“, „Doro“, „Amorphis“, „Overkill“ und „Powerwolf“ doch schon für sich selbst. Aber auch „Annihilator“, „Exodus“, „Insomnium“, „Primal Fear“, „Girlschool“ und „Loudness“ versprechen Abwechslung.

Zudem erwarten wir die Warm-Up-Party am Mittwoch mit „Lordi“, „Blood God“, „Thundermother“ und zwei weiteren Acts als weiteren absoluten Knaller.   

Weit herumgesprochen hat sich auch, dass das Festival immer zahlreiche „Leckereien“ zusätzlich parat hat. Diverse Autogrammstunden für einen Smalltalk und das ein oder andere Selfie erfreuen sich immer reger Beliebtheit. Zudem ist der Sammler-Markt, die Metal-Börse, diverse Merchandise Artikel und vieles mehr fester Bestandteil des Festivals. Stöbern, Suchen und den perfekten Deal machen sollten also sehr gut möglich sein. Und ganz nebenbei ist das Cateringangebot mehr als der Wahnsinn und es gibt wirklich für jeden immer das Passende her. Gesellige Runden sind ebenfalls im Schatten unter großen Zelten direkt an einer der Theken möglich und auch der Campingplatz wird von vielen genutzt um das Festival in vollen Zügen entspannt genießen zu können.

Demnach freuen wir uns auf euch. Wir sehen uns im Juli in Balingen zum „Bang Your Head Festival 2018“.

 

Festivalticket (gültig für Donnerstag, Freitag & Samstag):

Euro 99.- im VVK zzgl. 12,5% VVK-Gebühr - erhöhter Preis an der Tageskasse

 

Warm-Up-Party:

mit gültigem Festivalticket: Euro 25.- im VVK zzgl. 12,5% VVK-Gebühr; erhöhter Preis an der Tageskasse

ohne gültiges Festivalticket: Euro 35.- im VVK zzgl. 12,5% VVK-Gebühr; erhöhter Preis an der Tageskasse

 

Ticketvorverkauf:

Telefonische Tickethotline: 0 74 57 / 94 46 12

Onlineverkauf: www.shop.bang-your-head.de

Festivalhomepage: www.bang-your-head.de

BANG YOUR HEAD!!! auf Facebook: www.facebook.com/bangyourheadfestival

Offizieller Infotext BANG YOUR HEAD!!! 2018

Jahr für Jahr zieht das BANG YOUR HEAD!!! Festival, bekannt und geschätzt für seinen besonders familiären Charakter, Tausende von Hard Rock- und Heavy Metal-Fans aus ganz Europa in die beschaulichen Auen der Schwäbischen Alb. Auch diesen Sommer ist es wieder soweit: Die beliebte süddeutsche Veranstaltung findet dieses Jahr vom 12. bis zum 14. Juli statt - und das zum 20. Mal als Open-Air-Event auf dem Messegelände Balingen. Jubiläums-Partystimmung ist ergo garantiert!

Seit jeher das Besondere des BANG YOUR HEAD!!!-Konzepts: Die einzigartige Mischung aus Großevent-Flair und entspannter Atmosphäre sowie der sorgfältig ausgewählte Programm-Mix aus allseits bekannten Szene-Stars und Kultbands für Kenner und Insider. Mit diesem Erfolgsrezept hat sich das Festival als eines der renommiertesten Heavy Metal-Open Airs Deutschlands etabliert – und als beliebte Alternative zum Massenbetrieb der „Großen“, bei der die Devise „von Fans für Fans“ noch gelebt wird. Auch 2018 dürfen sich die Besucher daher auf ein volles Programm mit rund 40 hochkarätigen und handverlesenen Bands freuen.

Noch sind nicht alle Hauptacts bestätigt, doch bereits dabei sind Größen wie die einheimische Metal-Institution ACCEPT, Deutschlands Hard-Rock-Sängerin Nr. 1 DORO, AMORPHIS, OVERKILL und mit POWERWOLF eine Band, der es mit großartigen Alben und mitreißenden Liveshows in den vergangenen Jahren gelungen ist, in die erste Liga der Szene aufzusteigen.

Das weitere Billing ist nicht minder abwechslungsreich: Mit dabei sind Thrash-Legenden wie ANNIHILATOR und EXODUS, die Melodic-Death-Abräumer INSOMNIUM, stilprägende traditionelle Metal-Acts wie PRIMAL FEAR, GIRLSCHOOL oder LOUDNESS, die skandinavischen Glam-Sleaze-Helden CRASHDIET, CRAZY LIXX und RECKLESS LOVE, moderne Chartstürmer wie AMARANTHE, NWoBHM- und US Metal-Kultacts vom Schlage TYGERS OF PAN TANG oder HEXX und viele mehr.

Am Mittwoch, dem 11. Juli, steigt am Vortag des Festivals außerdem die traditionelle Warm-Up-Party, die natürlich ebenfalls mit namhafter Besetzung glänzt. Neben der finnischen Monsterhorde LORDI sind für diesen Abend bereits BLOOD GOD und THUNDERMOTHER bestätigt. Zwei weitere Acts kommen noch hinzu.

Auch das Rahmenprogramm hält allerlei Attraktionen parat. Bei den zahlreichen Autogrammstunden kommen die Besucher den Künstlern besonders nahe, und ein großer Sammler-Markt, die Metal-Börse, lädt mit Raritäten, Vinyls, Merchandise und vielem mehr zum ausgiebigen Stöbern ein. Für gesellige Sitzrunden und ausreichend Schatten ist ebenfalls gesorgt – dank eines großen Zelts mit Barbetrieb.

Alle bislang bestätigten Bands auf einen Blick:

ACCEPT
POWERWOLF * DORO
AMORPHIS * OVERKILL
INSOMNIUM * ANNIHILATOR
EXODUS * ALESTORM * LOUDNESS * PRIMAL FEAR
AMARANTHE * GIRLSCHOOL * PRIMORDIAL
CRASHDIET * RECKLESS LOVE * CRAZY LIXX
SKELETONWITCH * GOD DETHRONED * DEBAUCHERY
TYGERS OF PAN TANG * REFUGE * ECLIPSE
BURNING WITCHES * HEXX * MYSTIC PROPHECY
MOB RULES * CLOVEN HOOF * ALPHA TIGER

Eintrittspreise:

Festivalticket (gültig für Donnerstag, Freitag & Samstag):
Euro 99.- im VVK zzgl. 12,5% VVK-Gebühr - erhöhter Preis an der Tageskasse

Warm-Up-Party:
mit gültigem Festivalticket: Euro 25.- im VVK zzgl. 12,5% VVK-Gebühr; erhöhter Preis an der Tageskasse
ohne gültiges Festivalticket: Euro 35.- im VVK zzgl. 12,5% VVK-Gebühr; erhöhter Preis an der Tageskasse

Ticketvorverkauf:

Telefonische Tickethotline: 0 74 57 / 94 46 12
Onlineverkauf: www.shop.bang-your-head.de

Festivalhomepage:

www.bang-your-head.de

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Konzertbericht – „Rebellion“ mit Special Guests „Mindreaper“ im Jokus in Giessen am 21. April 2018

Trotz des grandiosen Sommerwetters verschlug es gestern, am Samstagabend diverse Metalfans nach Giessen ins Jokus. „Rebellion“ spielte einen wahnsinnigen Gig, aber lasst mich vorne beginnen… Um 20 Uhr freuten sich „Mindreaper“ aus Wetzlar ebenfalls auf ein  „Heimspiel“. Sie heizten den Anwesenen zumindest ordentlich ein und die Stimmung stieg. Die Jungs machten dabei wirklich richtig Druck und hatten dabei sichtlich Spaß auf der Bühne. Sie genossen ihre Show und gaben während ihres Gigs richtig Gas.

Demnach war nach einer kleinen Umbaupause alles bereit für „Rebellion“. Ihr Set stand unter dem Motto „King Lear meets Macbeth“. Und das war bzw. ist wirklich ein Knaller. Shakespeare einmal anders….und toll erzählt – „A Tragedy in Steel“ sagt einfach alles.

Neben den Songs der neuen Schreibe wie beispielsweise „A Foll`s Tale“, „Battle Song“ und „Thankless Child“ feierten alle auch die „Wikingersongs“ und die „nordischen Länder“ mit beispielsweise „Sweden“. Und was sollen wir sagen? Ich kann mich nur wiederholen… „Rebellion“ spielte im echt aufgeheizten Jokus eine grandiose Nummer. Sie lebten jeden einzelnen Song und das mittlerweile gut eingespielte Team zeigte was es kann.

Und genau dieses spezielle Gefühl schwebte über dem gesamten Auftritt und übertrug sich auf die Stimmung der Fans. Zudem war die Nähe der Band zu „ihrem“ Publikum faszinierend. Als Beispiele hierzu seien hier die echt ehrlich gemeinte Begrüßung der drei irischen Fans oder auch die Anerkennung der diversen Fahrtstunden der Niederländer genannt, die man nicht beim ersten Rebellion Konzert begrüßen konnte.

Aber auch die Freude über Jahre nicht mehr gesehene Freunde und neue Gesichter muss man hier ansprechen und erwähnen, was zeigt, dass die Leute ihrer Band treu geblieben sind.

Und dass Michael schon beim zweiten Song auf einmal mitten in den Fans stand, zeigt einmal mehr, wie gut die Jungs drauf waren und sich freuen ihre neue Scheibe endlich live spielen zu können. Und als „I-Tüpfelchen“ konnten die Anwesenden die Songs des neuen Albums das erste mal live hören. Zudem spielte die Band den ersten und den letzten Song der ersten Scheibe. Und sowohl Tomi als auch Oli gaben Geschichten aus alten Zeiten zum Besten, denn beide hatten vor über dreißig Jahren ihren ersten Gig mit anderen Bands im Jokus. Und als die Zugabe „Rebellion“ gespielt wurde, feierten die Fans mit auf der Bühne und die Band genoss den Song inmitten des Publikums Tomi musste sogar vor die Bühne wechseln, weil mittlerweile kein Platz mehr auf der Bühne war.

Wir bedanken uns einfach für dieses wahnsinnige Konzert und verbleiben bis zum nächsten Mal mit „Rebellion In My Mind“.

Konzertbericht – Ross The Boss – MS Connexion Complex Mannheim

Am Mittwoch verschlug es uns wieder nach Mannheim. Jochen Mayer hatte „Ross The Boss“ und „Burning Black“ als Vorband geladen und das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Geplant war ein bunter Mix quer durch die „Manowar“ Alben. Jedoch verriet uns Ross schon im Interview vor der Show, dass wir uns auch auf das ein oder andere Stück der neuen Scheibe „By Blood Sworn“, die am 20.4.2018 veröffentlicht wird, freuen durften. Sowohl das Videointerview, als auch die Review zum neuen Album, welches echt der absolute Wahnsinn ist, sind bereits online bei uns zu finden.

Pünktlich um 20 Uhr begannen „Burning Black“ die Stimmung ordentlich einzuheizen. Sie spielten mit ordentlich Power und Druck und ihr Set war wahrlich abwechslungsreich. Und dass die Jungs ihren Gig selbst ebenfalls genossen, konnten wir durch die ganze Halle spüren.

Und „Ross The Boss“ selbst explodierte mit seiner Band ebenfalls. Man weiß einfach was man kann und genießt die Show und die feiernde Menge. Ungefähr zwei Stunden spielten sie absolute hammermäßige Bretter wie „Battle Hymns“ und „Sign Of The Hammer“ und „Fighting The World“, bei denen wirklich jeder mitging und die Luftgitarren quasi überall zu sehen waren. Aber eben auch Songs der neuen Scheibe wie der Titelsong „By Blood Sworn“ gaben sie, schon vor dem Release Date, zum Besten. Und was sollen wir sagen. Mit der positiven Meinung unserer Review stehen wir absolut nicht alleine. Es passt einfach zusammen und ist absolut rund. „Ross The Boss“ entwickelt sich und seine Musik weiter und bleibt dennoch seiner Linie treu.

Wir bedanken uns, besonders bei Jochen und seinem Team, für diesen tollen Metalabend.

Festivalbericht - Delta Metal Meeting

am 14. April 2018 in Mannheim im MS Connexion Complex

Ab 15 Uhr waren die Tore für das 1. Delta Metal Meeting im MS Connexion Complex in Mannheim geöffnet. Die ersten Fans konnten sich nach Herzenslust in der Metalbörse mit diversen Fanartikeln eindecken und bei herrlichen Wetter im Innenhof in der Sonne oder unter den Sonnenschirmen Kaffee, Kuchen oder auch schon das erste kühle Blonde samt Leckereien vom Grill genießen. Musikalisch machten „Hammer King“ um 18 Uhr den Auftakt und eröffneten mit einer bekannt düsteren Showeinlage das Festival und rockten die Halle dann richtig weiter. Im dunklen Rampenlicht ging es dann auch mit den Burning Witches weiter. Die fünf Schweizerinnen hatten schon im Vorfeld die volle Aufmerksamkeit, vor allem der männlichen Metaller, bei sich. Aber wem sollte das auch zu verübeln sein. Die heiße Stimmung wurde dann von Mystic Prophecy direkt aufgenommen. Sie feierten ordentlich mit den Fans weiter und die Stimmung stieg bei einem Rundummix der Setlist quer durch 11 Alben. Aber auch Brainstorm überzeugten. Mit ordentlich Power konnten wir eine ca eineinhalbstündige Show genießen. Als Abschluss machten Freedom Call ebenfalls nochmal richtig gute Stimmung und die Halle bebte bis zum letzten Takt.

Und die gute Stimmung spiegelte sich auch am Merchandise wider. Besonders schön war, dass sich quasi alle Bands zwischenzeitlich immer wieder unter die Fans mischten, die Shows genossen und für Smalltalk und das ein oder andere Selfie zu begeistern waren.

Der ganze Festivaltag glich einem riesigen Familientreffen. Es waren viele bekannte Gesichter da und wir freuten uns auch über bis dato lange nicht mehr gesehene.   

Alles in allem möchten wir Jochen Mayer und seinem Team für die tolle Organisation des 1. Delta Metal Meetings danken und freuen uns schon jetzt direkt darüber, dass das nächste Delta Metal Meeting am 13. April 2019 in Mannheim schon fest im Kalender steht.

Taunus Metal Festival 2018

Am vergangenen Freitag, 6.4.2018 startete das X. Taunus Metal Festival pünktlich laut Running Order um 15.45 Uhr. Eröffnet wurde das diesjährige Festival in Gedenken an Andreas mit einer Rede und seinem Lieblingssong von Manowar. Zudem gab es zwei kurze Videoeinspielungen samt Statement zum Festival und dem Verein als Organisator, der „keine Dreirad Fahrer gebrauchen kann“, da alles eigenverantwortlich geplant, organisiert und durchgeführt wird.

Musikalisch stand der Freitag im Licht von sehr lautem Trash- und Speedmetal mit tollen Instrumentenlinien und ordentlich viel Power im Gesang. Die Burgwiesenhalle füllte sich im Laufe des Nachmittags und abends weiter. Immer mehr Besucher sorgten für gute Stimmung. Insgesamt heizten an diesem Tag acht Bands ordentlich ein. Hier seien beispielsweise die Matadoren „Stagewar“ aus der Heimat genannt, die das Festival bereits um 16 Uhr musikalisch eröffneten. Aber auch eine Band „Angelcrypt“ war extra aus Malta angereist um ordentlich Stimmung zu machen. Mit, für diesen Festivaltag, relativ melodischen Songs überzeugte „Night Viper“. Sie wurden das erste Mal beim Taunus Metal Festival begrüßt.

Der Samstag stand dann im Rampenlicht des Headbanging der Gitarristen. Mit ihrem insgesamten 86sten Gig eröffneten „Fairytaile“ das Festival um 12 Uhr. „Bitterness“ erinnerte an „Annihilator“. Bereits zum zweiten Mal heizten in ordentlicher Trashmanier „Trashit“ aus Malaysia ein. Und „Abandoned“ aus Darmstadt überzeugten mit ihrer dritten Teilnahme am Taunus Metal Festival mit einer detaillierten Choreografie, bei der alle drei Gitarristen in Linie versetzt spielten. Abends stellten dann „Rebellion“ Teile ihrer neuen Scheibe vor und auch auf gehoffte „Klassiker“ wie „Rebellion“ feierten alle. Ähnlich ging es mit „Wizard“ weiter. Sänger Sven begeisterte zudem feuerspuckend mit seiner Bühnenshow. Als Abschluss des Festivals holte „Steel Shock“ ihre Freunde von „Wizard“ erneut auf die Bühne und gemeinsam wurde das Festival rund abgeschlossen.

Wir danken den Veranstaltern, sprich dem Verein, für diese grandiosen Festivaltage, bei denen viele Metalfans auf ihre Kosten kamen und insgesamt 20 Bands (Stagewar, Nekkromaniac, Angelcrypt, Nicht Viper, Space Chaser, Godslave, Stallion, Assassin, Fairytale, Bitterness, Thrashit, Hateful Agony, Abandoned, Elvenpath, Fatal Embrace, Tumourboy, Witchburner, Rebellion, Wizard, Steel Shock) feiern durften.

Bilder der einzelnen Bands sind ebenfalls albenweise auf unserer Homepage.

Vorbericht Rock Hard Festival 2018!!!!!

Das Rock Hard Festival wirft seine Schatten voraus. Vom 18 - 20.05.2018 ist es wieder so weit - es kann GEROCKT werden. Das Billing ist in jedem Fall wieder gigantisch und man kann da Festival jedem Rock n Roller nur innigstes ans Herz legen. Nach dem letztjährigen Megaerleniss freuen wir uns auf da Festival und hoffen wir werden den einen oder andern antreffen, aber nun zum Line-up des Festivals:

SAXON
SODOM (Erste Show mit neuem Line-up!)
OVERKILL („Feel The Fire“ & „Horrorscope“ Show)
AXEL RUDI PELL
ARMORED SAINT (Einzige deutsche Festival-Show 2018!)
TIAMAT (Special „Clouds“ & „Wildhoney“ Set)
ULI JON ROTH („Scorpions Revisited“)
MARDUK
CIRITH UNGOL
BACKYARD BABIES
CORONER (Einzige deutsche Festival-Show 2018!)
LEATHERWOLF
DIAMOND HEAD
NIGHT DEMON
MEMORIAM
DOOL
THE NEW ROSES
NOCTURNAL RITES
ATTIC
THUNDERMOTHER
DAWN OF DISEASE
TRAITOR

Da kann man sich nur freuen. Mit SAXON stehen die alten Herren des Metal auf der Bühne, die immer ein Garant füreine gelungene Show sind. Gespannt sind wir auch auf Tom´s neues Line-up von Sodom. Das ganze ght weiter mit Overkill und Axel Rudi Pell, wozu man nur sagen kann es wird Krachen. Mit Uli John Roth steht ein Name auf der Liste auf den wir gespannt sind. Ein Gitarrist der Spitzenklasse gibt sich die Ehre.

 

Auch die anderen Bands versprechen gute Laune und ein geiles Festival. Wir sind vor allem auf Coroner und Nocturnal Rites gespannt.

 

Es ist für jeden etwas dabei, also auf nach Gelsenkirchen….lasst uns die Köpfe schütteln!!!!!!!

Konzertbericht – Joe Bonamassa – Jahrhunderthalle Frankfurt – 20.03.2018

Die Vorfreude auf diesen Bluesrock Abend war bei mir persönlich sehr groß. Nachdem ich diesen grandiosen Ausnahmekünstler, der jedes Jahr diverse Alben veröffentlicht, nun schon einige Male live erleben durfte (Wetzlar, Frankfurt, Düsseldorf,…) freute ich mich auch diesmal wieder wahnsinnig. Und diese Freude war und ist einfach berechtigt. Nicht umsonst war die Jahrhunderthalle an den zwei aufeinander folgenden Konzerttagen von ihm nahezu beide Male fast ausverkauft.

Joe Bonamassa überlässt einfach nichts dem Zufall. Jedes Konzert überrascht er mit einer neuen Setlist (siehe unten) und einem neuen Programm. Nicht umsonst sagt man ihm nach, dass er in regelmäßigen Abständen neue Musiker für seine Shows gewinnt um Abwechslung zu bieten. Diesmal durften wir uns aber, wie auch beim letzten Mal, noch wieder über Lee Thornburg mit der Trompete, Paulie Cerra mit dem Saxophon, Michael Rhodes an der Bassgitarre, Reese Wynans am Keyboard, Anton Abb an den Drums und Jade McRae und Juanita Tippins als Backgroundsängerinnen freuen. Sie alle überzeugten an diesem Abend genauso wie Joe Bonamassa selbst. Und das Bühnenbild unterstützte die Fokussierung auf das Wesentliche, die Musik, ebenso und hatte, für uns bereits bekannte, Elemente und eine bis ins Detail geplante Anordnung.  

Als meine persönlichen absoluten Highlightsongs der über zweistündige Show möchte ich die Performance der beiden Titel „Slow Train“ und „Driving Towards The Daylight“ nennen, die nach der Begrüßung und Vorstellung der Band nach gut der Hälfte der Show folgten. Seit Jahren höre und genieße ich sie immer wieder im Auto. Aber die Livevorstellung war und ist einfach grandios. Bei erstem hielt Joe Bonamassa sich persönlich gesanglich hierbei sehr zurück und die weibliche Gesangsstimme überzeugte ebenso wie die Studioaufnahme, bei der er selbst singt.

Neben seinen grandiosen Gitarrensoli, die den ganzen Abend zu einem besonderen Erlebnis machten und immer wieder machen, begeisterten aber auch wie erwartet die anderen Künstler mit ihren Instrumenten, Keyboard, Trompete und Saxophon, mit ihren „Extrapassagen“.

Das eigentlich immer bestuhlte Konzert mit Sitzplätzen wandelt sich, wie typisch für ihn, gegen Ende in ein Rockkonzert. Die Fans verlassen ihre Plätze und drängen sich die Gänge bis vor an die Bühne um die letzten Titel nochmal ordentlich zu feiern. Diese Atmosphäre ist nochmal eine ganz andere. Das solide bestuhlte Blueskonzert wandelt sich und alle Anwesenden genießen es. Ich hoffe sehr, dass diese Manier erhalten bleibt und seine Konzerte weiterhin jedes Mal zu einem Highlight machen, wie ich es die letzten Male bereits immer empfunden und genossen habe.

     Setlist:

          1.    King Bee Shakedown

          2.    Evil Mama

          3.    Just Cause You Can

          4.    Self Inflicted Wounds

          5.    I Get Evil

          6.    No Good Place foor the Lonely

          7.    How Deep This River Runs

          8.    Breaking Up Someone´s Home

          9.    Slow Train

          10.  Driving Towards The Daylight

          11.  Boogie With Stu

          12.  Last Kiss

          13.  How Many More Times

          14.  Hummingbird

Konzertbericht – Rockin´ The Blues Festival – Frankfurt – Batschkapp – 15.03.2018

Pünktlich um 19.30 Uhr startete Gary Hoey am Donnerstag, 15.03.2018, in der Frankfurter Batschkapp das Rockin´ The Blues Festival. Bereits der zweite Song war ein Fest der Intrumentalmusik im Bereich Blues Rock. Und das sahen alle Fans auch so und bejubelten dieses Kunstwerk der Musik. Und auch die Einladung sich nach dem Gig für ein Bier, ein bisschen Smalltalk und das ein oder andere Foto an der Bar zu treffen wurde positiv aufgenommen.

Quinn Sullivan, gerade noch 18 Jahre jung, begeisterte die Menge ebenfalls vom ersten Song an. Die Playlist bot alles was das Herz begehrt. Seichte und weiche Töne wechselten sich mit schnellen und rockigen Songs ab. Und über allem trohnte das grandiose Gitarrenspiel dieses jungen Ausnahmekünstlers, der an Joe Bonamassa erinnert.

Eric Gales betrat dann mit seiner Band die Bühne und es wurde still. Die Fans hörten ihm fasziniert, gebannt, schon fast wie gefesselt, zu. Er spielte seine Gitarren mit so viel Liebe und Gefühl, dass einem ein Schauer über den Rücken lief. Und dieses Gänsehautgefühl wurde durch seine ehrlichen Worte noch mehr verstärkt. Er erzählte ganz offen, dass er durch seine Musik manchmal selber weine, weil die Emotionen und die Gedanken an sein bisher gelebtes Leben einfach so stark seien. Diese Ehrlichkeit berührte jeden Anwesenden genauso wie sein einzigartiges Spiel selbst. Diese Leichtigkeit, mit der er über die Seiten seiner Gitarren sprang und wie er seinen ganzen Körper nutzte um die Klänge noch zu verstärken und zu variieren begeisterte. Aber auch seine Band überzeugte und bekam von ihm Raum für entsprechende Soli oder schon fast Freestyle Jamphasen zwischen Drums und Bass – einfach klasse.

Als besonderen Gast begrüßte er seinen Freund Lance Lopez. Der mit Westernhut auftretende Gitarrist war ebenso ein Highlight des Abends. Gemeinsam mit Eric spielte er tolle Songs und der Blues Abend nahm einfach völlig entspannt und dennoch faszinierend rockig seinen Lauf.

Auf der Bühne waren dann die letzten Songs absolute Highlights. Alle vier Gitarristen spielten gemeinsam, unterstützt von den Bandmitgliedern, einzelne Songs und jeder genoss nochmal abschließend sein Solozeit. Das waren schöne Bilder, die diesen Abend quasi perfekt abrundeten.

Während der Umbaupausen und nach dem Konzert gab es die Möglichkeit für alle Anwesenden sich ordentlich mit Fanartikeln des Festivals und auch der einzelnen Künstler auszustatten. Und auch das gemeinsame gemütliche Beisammensein wurde wahr und von vielen genossen.

Demnach bleibt uns nur noch zu sagen: Vielen lieben Dank für diesen tollen Konzertabend.  

Konzertbericht – Glowing Ember Festival 2018 – Frankfurt – Das Bett – 23.02.2018

Ende Februar begann der Auftakt der „Glowing Ember Festival“ Reihe 2018 von „Nauntown Music“ in Frankfurt in „Das Bett“. Als Headliner der insgesamt fünf Bands trat „Squealer“ auf. Und das ganze passend zur Veröffentlichung ihres neuen Albums. Zu genau dem horchten wir sie ebenfalls per Videointerview aus. Dies könnt ihr euch online bereits anschauen. Eine detaillierte Besprechung des Albums folgt in Kürze. Aber auch „[soon]“ aus Hamburg, die wie im Jahr zuvor auch mit zum Organisationsteam zählten, waren wieder mit dabei. Dazu kamen „Buried in Smoke“, die ich das erste Mal sah. Und sie konnten wir auch wirklich erleben. Die Jungs waren hart und lebten bzw. leben Rock `n Roll. Sie spielten mit sich, mit ihrer Musik, mit dem Publikum und hatten einfach Spaß dabei. Und gesanglich habe ich selten so viel Kraft verspürt. „Spy # Row“, die ganz in der Nähe beheimatet sind, überraschten mich positiv. Im vergangenen Jahr sahen wir sie bereits auf dem „Rock In Schroth“ und die Info, dass die drei Jungs mit Anfang 20 schon über 500 Gigs gespielt hatten, sorgte für Aufmerksamkeit. Musikalisch gefielen sie mir diesmal sehr gut und vor allem ihr neuer Song ging in Mark und Bein. Auch hierzu findet ihr online eine Videointerview. Und „Toy Of The Ape“ überzeugte an diesem Abend ebenfalls. Sie waren mit ihrem druckvollen und kräftigen Sound ein passender Auftakt für das Festival. Alle Bands faszinierten die Metalfans. So unterschiedlich die Bands auch waren und sind, so liebten und lebten bzw. lieben und leben sie doch alle ihre Metalmusik. Neben hartem Rock hörten wir Alternativ Metal, Dark Metal und Trash Metal. „Das Bett“ in Frankfurt war mit den unterschiedlichsten Menschen gefüllt und einige bekannte Gesichter waren natürlich auch mit dabei. Denn sowas sollte man sich nicht entgehen lassen.

Die Reise des „Glowing Ember Festivals 2018“ geht weiter, verschiedene Zeiten, verschiedene Orte, verschiedene Bands. Von daher: Schaut einfach mal rein und genießt die Shows. Bis Anfang April habt ihr noch die Chance.

Konzertbericht - Geoff Tate – Herleen, NL

Am 24. Januar 2018 waren wir durch Theo Samson nach Herleen, Niederlande, geladen um Geoff Tates, ehemaliger Queensryche-Sänger, Operation Mindcrime zu feiern.

Schon vor dem Konzert hatten wir die Gelegenheit ihn für ein Videointerview zu gewinnen. Das freute uns natürlich bei dieser Ikone des Metals sehr. Hierbei erhielten wir den Blick hinter die Kulissen und erahnten schon erstmals, dass die Tour mit der ganzen Familie bestritten wird. Denn seine Frau und Mutter der gemeinsamen Töchter war mit von der Partie. Ebenfalls beim Merchandise war sie die starke Frau.

Eröffnet wurde das Konzert von seiner Tochter Emily und vier schottischen Musikern. Die Band „Till Death Do Us Part“ machte mit ihrer Mischung aus New Wave (Sisters of Mercy / Depeche Mode) und dem modernen Sound von Evanescence ordentlich Stimmung.

Als Geoff Tate dann selbst die Bühne betrat, ging die Party feiernd weiter. Der Laden war knallvoll und die Stimmung einfach heiß. Dies nutzte Geoff natürlich professionell für sich und die komplette Show war absolut der Wahnsinn. Zudem erhielt er zwischenzeitlich weibliche Gesangsunterstützung durch seine Tochter Miranda. Beide performten fantastisch und die Fans erfreuten sich eines absolut genialen Abend mit Operation Mindcrime.  

Konzertbericht – Dropkick Murphis, Flogging Molly und Glen Matlock

Der 10. Februar 2018 rief uns nach Amsterdam. Im Afas Live ging der Punkrock ab. Und das in Form von den Dropkick Murphis, Flogging Molly und Glen Matlock, ehemals Bassist der Sex Pistols.

Die Halle füllte sich im Laufe des Abends immer mehr und die Stimmung stieg. Zunächst betrat Glen Matlock die Bühne. Er spielte mit seiner Akustikgitarre alte und dennoch immer noch sehr bekannte Songs der Pistols und heizte somit dem Publikum schon mal ordentlich ein. Ein Konzertbesucher stellte sogar fest, dass der Mann Sex Pistols Songs spielt, wen er da vor sich hatte realisierte er aber erst, als man es ihm sagte.

Als dann Flogging Molly die Bühne betraten, wurde das Feiern immer ausgelassener. Ganz nach Punk Manier wurde getanzt, gesungen und natürlich durfte auch das kühle Blonde nicht fehlen. Und dies gab es in jeder Form, sei es zum Trinken, als auch durch Spritzer durch die fliegenden Becher. Aber nichts tat der Stimmung einen Abbruch. Die Band rockte die Bühne und alle hatten Spaß. Guter, schneller Irish-Folk lädt nun mal zum Feiern ein.

Die Partylaune ging dann auch bei den Dropkick Murphis weiter. Leadsänger Al Barr wusste wohl am nächsten Tag wie viele Kilometer er im Verlauf des Konzerts von einem Bühnenende ans andere gelaufen, gerannt und gesprungen ist.

Alle Songs des Abends wurden von den Fans gefeiert und die Stimmung war einfach grandios. Und das alle Musiker wissen was sie machen, für den Folk-Punk einstehen und ihn leben und genießen.

Jedoch fehlte an diesem Abend die kritische Seite des Punks, die alles hinterfragt und sozial für alles einsteht. Aber hier bleibt zu überlegen, ob ein Konzert an dem die Stimmung heiß ist und einfach ordentlich gefeiert wird, der passende Ort und die passende Zeit ist um zu sozialkritisch zu hinterfragen.

Demnach bedanken wir uns für den tollen Abend.

Zudem möchten wir uns noch extra bei Glen bedanken, der auch nach so vielen Jahren im Geschäft, nicht müde wird im Interview Rede und Antwort zu stehen. Das Videointerview könnt ihr euch ebenfalls online ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=Z7glm23E-Kg

Konzertbericht – Dezperadoz – Molly Hatchet – 23.12.17 – Atak, Enschede, NL

In diesem Jahr war für uns das letzte Konzert noch einmal ein grandioser Knaller den wir dann auch noch im schönen Enschede erleben konnten. Die Dezperadoz aus Heidelberg hatten uns eingeladen zu ihrem letzten Konzert einer knallvollen 14 tägigen Tour in die Niederlande zu kommen. Alex Kraft und seine Jungs waren mit den US-Amerikanern von Molly Hatchet bereits im Zick Zack durch Deutschland, die Schweiz, Italien, Frankreich und die Niederlande gereist.

Im persönlichen Gespräch Backstage erfuhren wir einige zusätzliche Details zur Tour, so zum Beispiel, dass sich beide Bands von Tag zu Tag mehr miteinander anfreundeten und auch den ein oder anderen Abend nach dem Gig gemeinsam ausklingen ließen.

Weitere Gemeinsamkeit ist natürlich die Musik.... Was auch sonst. Und die kommt nicht von ungefähr. Satter Südstaatenrock mit kräftigem Sound. Und das kann bzw. konnte sich echt hören lassen, wenn auch bei Molly Hatchet leider sehr sehr laut, was den Genuss bei einigen Hörern deutlich trübte.

Die Dezperadoz spielten ihr letztes Konzert der Tour zwar vor einlaufendem Publikum, weil sie wegen frühzeitiger Abfahrt von Molly Hatchet zum Rückflug in die Weihnacht, zu Pünktlichkeit angehalten waren….aber dafür war die Atmosphäre anfangs eher familiär und alle genossen die ständig steigende Stimmung und machten gemeinsam Witze. Schuld daran war wohl einzig und allein der „neue“ Zeitplan, sprich das Vorverlegen. Aber wem sollte man das auch tags vor Heiligabend Übel nehmen??? Den Dezperadoz machte es auf jeden Fall nichts. Sie lieferten eine absolut grandiose Show ab und waren, wie erwartet, absolut professionell und heizten allen ordentlich ein. Das Atak füllte sich immer mehr und bei „Ghostriders in the Skye“ brüllte dann ein gefüllter Saal den Refrain mit.

Ebenso freuten sich die Fans danach Molly Hatchet, die ebenfalls bis ins kleinste Detail durchorganisiert waren, zu genießen. Die Südstaatler spielten ihre Klassiker und trotz der Lautstärke brüllten die Fans die Texte gegen die Anlage an. Die Band beendete nach 80 Minuten ihr Set und die Fans waren begeistert.

Und nach der Show ging es natürlich für alle weiter. Hier sei sowohl die ein oder andere Runde Smalltalk mit den Fans genannt, als natürlich auch das entsprechende Foto, welches nicht fehlen durfte. Die Dezperadoz zeigten sich genauo wie Molly Hatchet im Foyer des Atak und waren für ihre Fans da.

Und zu guter Letzt freuen wir uns für beide Bands, dass sie auf der Tour nach eigenen Aussagen auch einiges an Merchandiseartikeln verkaufen konnten, was für jede Band heute eine unverzichtbare Einnahmequelle darstellt.

Für beide Bands ging es dann nach diesem Konzert in die Heimat um wohlverdient entspannt die Feiertage zu genießen. Wir können nur sagen es war wie immer eine Freude mit den Dezperadoz zusammenzuarbeiten….und nach der Show ist bekanntlich vor der Show!!!!

Konzertbericht – Irish Christmas Night – Hugenottenhalle – Neu-Isenburg – 22.12.17

Auch in diesem Jahr lud uns „Paddy Schmidt“ von „Paddy Goes To Holyhead“ wieder zur „Irish Christmas Night“ in die Hugenottenhalle nach Neu-Isenburg ein. Viele fragten ihn im Vorfeld, ob er „wahnsinnig“ sei, das so kurz vor Weihnachten, sprich am 22.12. zu machen. Aber der Erfolg des Vorjahres sprach für sich. Das Konzert war noch voller als im letzten Jahr. Alle genossen die überaus abwechslungsreiche Show, durch die Paddy höchstpersönlich führte.

So machten nach einer echt schönen und freundschaftlichen Ansage Patrick Steinbach und Günter Bozem den Auftakt. Sie spielten einfach grandios. Patrick ist ein begnadeter Gitarrist, der dem Publikum gleichzeitig auch noch Wissen über das Spielen vermittelt und geschichtliche Informationen über die einzelnen Stücke vermittelt. Und Günter scheint einfach quasi alles spielen zu können. Einfach perfekt auf den Punkt minimalistisch setzt er diverse Trommeln, Glockenspiele und sogar Gummirohre ein, um musikalisch direkt erste Highlights hörbar zu machen.

Danach folgte, wie auch im Jahr zuvor eine Tanzeinlage der „Shannon Dancers“. Sie tanzen traditionell irische Rhythmen und begeistern einfach immer wieder durch einen bunten Mix an verschiedenen Choreographien.

Als Debutauftritt begrüßten uns dann „Enbarr´s Flight“. Die Truppe ist einfach unglaublich sympatisch und handwerklich versteht jeder sein Instrument. Sie spielten einen bunten Mix von eigenen Stücken mit Witz und Charme und bezogen das Publikum immer wieder mit ein.

Bevor dann „Paddy Goes To Holyhead“, angesagt wie auch im Vorjahr von Patrick Steinbach die Fans begeisterte, heizten die „Shannon Dancers“ erneut ein. Mit neuem Outfit, neuen Liedern und neuen Choreographien punkteten sie auch diesmal und verleiteten direkt zum Mittanzen.

„Paddy Goes To Holyhead“ übernahm dann die grandiose Feierstimmung. Sie spielten eine Vielzahl an Hits (unter anderem „Titanic“ und „Tales Of Never Ending Days“) auf die sich jeder freute und die alle gemeinsam feierten. Einfach atemberaubend und beinahe unglaublich. Die Truppe im Paddy versteht ihr Handwerk einfach und nimmt die Stimmung und Schwingungen des Publikums auf. Am Ende saß quasi keiner mehr in der teilweise bestuhlten Hugenottenhalle. Dieses feine Gespür für sein Gegenüber ist einfach toll und wünschenswert erhalten zu bleiben, damit wir noch viele solcher Konzerte in dieser Atmosphäre gemeinsam genießen können.  

Und als krönender Abschluss dieses Konzerts gaben sich natürlich, wie erwartet und wie auch schon im Vorjahr, am Ende alle gemeinsam die Ehre und gaben als „All Stars“ ihr Bestes. Hier sei beispielsweise das berühmteste Volkslied „Whiskey In The Jar“ zu nennen.

Wir bedanken uns auf jeden Fall ganz herzlich bei Paddy und hoffen auf eine ebenso tolle „Irish Christmas Night 2018“!!!

Konzertbericht – Manfred Mann`s Earth Band – Colos-Saal – 17.12.2017

Am Sonntag fuhren wir relativ spontan nach Aschaffenburg ins Colos-Saal. Dort konnten wir Dank Oli eine grandiose Show der Manfred Mann`s Earth Band genießen. Danke dafür. Und diesem Ruf folgten viele Fans. Die Hütte war komplett ausverkauft und das konnten wir auch am Platz merken.

Trotz vieler Menschen auf engstem Raum war es eine tolle Stimmung und alle feierten, egal ob jung oder alt oder oder oder. Immerhin stand alles unter dem Motto „40 Years Of Roaring Si