Review: DeWolff - WolffPack

Mit WolffPack veröffentlicht das Trio um Pablo van den Poel aus den Niederlanden, ihr neues Album. Das Album umfasst 10 Songs und wird dem gewohnten Stil der Band gerecht. Klassischer Rock´n´Roll, der Spaß macht und wie gewohnt einige Knaller mit beinhaltet. Abwechslungsreich und gut gespielt, kann man sich auf eine Scheibe einstellen, die vom ersten bis zum letzten Stück gut produzierte Musik bietet und sicherlich nicht nur einmal im CD-Player landet.

In jedem Fall zeigt die Band, dass man ein Album produzieren kann, dass vom etwas schwermütigen, Soul lastigen Stück, Songs mit Anleihen am Funk, sowie gute Prog-Rock-Nummern beinhaltet. Einige Gäste waren an der Entstehung des Werks ebenfalls beteiligt. Zu nennen sind hier The Dawn Brothers, The Grand East, Broken Brass, Theo Lawrence, Ian Peres und Judy Blank. Diese Ansammlung von Gastmusikern erklärt dann den Namen des Albums „WolffPack“ eigentlich recht gut. Alles in allem ist der Sound der guten alten Tage, der Hauptfaktor, warum mir dieses Album viel Freude bereitet hat. Eine der neueren Bands, die Musikern von bekannten alten Bands wie Pink Floyd oder Black Sabbath sicher auch Freude bereiten würden.

Den Song „Yes You Do“ findet man auch als Video bei Youtube und ist meine erste Empfehlung, um sich einen Eindruck der Scheibe zu holen. Des Weiteren empfehle ich „Roll Up The Rise“ und „Bona Fide“ als Anspieltipps.

Für dieses durchweg solide Album vergibt das Promoportal-germany 8 von 10 Punkten...weiter so Jungs!!!!

 

Tracklist:

Yes You Do

Treasure City Moonchild

Do Me

Sweet Loretta

Half of Your Love

Lady J

Roll Up The Rise

Bona Fide

R U My Savior?

Hope Train

 

Besetzung:

Bass - Luka van den Poel

Gesang - Pablo van den Poel, Ian Peres, Judy Blank

Gitarre - Pablo van den Poel

Keys - Luka van den Poel

Schlagzeug - Luka van den Poel

 

Review: Joseph Williams – Denizen Tenant

Mit Denizen Tenant melde4t sich auch Joseph Williams auf der Solobühne zurück. Wie er auch bei Lukather an seinem neuen Solowerk mitgewirkt hat, hat dieser dies auch auf Denizen Tenant getan. Ein gelungener Austausch zweier Bandkollegen, die ganz eigene Soloalben produziert haben.

Auch Williams hat einige Musiker gewonnen, die geholfen haben, sein Soloalbum zu bereichern. David Paich, Simon Phillips, Leland Sklar, Nathan East, Mike Landau, Lenny Castro, Jeff Bakko und Jay Gruska waren ebenfalls mit von der Partie. Mit 11 Nummern wartet sein Werk auf, was es deutlich umfangreicher macht als das Soloalbum von Lukather. Williams orientiert sich allerdings mehr am Sound von TOTO und Songs wie „Never Saw You Coming“ und „Liberty Man“, die das Album eröffnen, folgen deutlich dem alten Sound von TOTO.

Trotzdem schafft Williams eigene Musik, die durch sein harmonisches Keyboard und Pianospiel und einfallsreiche Gesangslinien auffällt. Auch Williams hat auf seinem Album Songs gecovert, wie z.B. „Don´t Give It Up“ von Peter Gabriel und „If I Fell“ von den Beatles, die er gut neu interpretiert und bei dem Song von Peter Gabriel erhält er gesangliche Unterstützung durch seine Tochter Hanna Ruick.

Auch hier erhält man ein abwechslungsreiches, sehr gut produziertes Album, dass es sich zu hören lohnt. Für dieses Album vergeben wir 8 von 10 Punkten. Alles in allem bekommt man aber tolle Musik zu hören, die nicht langweilig wird und jeden Plattenteller bereichert.

 

Tracklist:

Never Saw You Coming

Liberty Man

Denizen Tenant

Wilma Fingadoux

Black Dahlia

Don‘t Give Up

The Dream

Remember Her

No Lessons

Mistress Winter‘s Jump

If I Fell

World Broken

 

Review: Steve Lukather – I Found The Sun Again

Der Leadgitarrist von TOTO hat eine neue Scheibe produziert, die es ab Anfang März zu kaufen gibt. Lukather hat bereits einige Soloalben produziert, die sich ebenfalls sehen bzw. „hören“ lassen. Bei der jetzigen Soloalbenproduktion hat er mit Bandkollegen Joseph Williams zusammengearbeitet: Dieser hat ebenfalls ein Soloalbum produziert, bei dem Lukather auch mitgewirkt hat. Ein spannendes Konzept, dass es nun bald zu kaufen gibt.

Lukather hat allerdings noch andere Berühmtheiten gewinnen können, so z.B. Ringo Starr, den ehemaligen Schlagzeuger der Beatles. Des Weiteren sind David Paich, Gregg Bissonette, Jeff Babko und Jorgen Carlsson am Album beteiligt. Wer Musik al la TOTO erwartet, wird allerdings hier die falsche Scheibe in der Hand halten. Jazzlastiger Blues wird geboten, der mir persönlich viel Spaß gemacht hat. Auch die Produktion lässt nichts zu wünschen übrig und man kann sich auf ein rundum gelungenes Hörerlebnis freuen.

Neben Eigenkompositionen hat Lukather sich allerdings auch einigen Songs als Coverversionen angenommen. So hat er den Traffic Song „The Low Spark Of High Heeled Boys“, einen Song von Robin Trower „Bridge Of Sighs“ und den Steve Walsh Song „Welcome To The Club“ neu aufgenommen. Alle drei Coverversionen sind gut gelungen und Lukather gelingt es, ihnen eine eigene Note zu verpassen.

Ein durchweg gelungenes und super produziertes Album, dass dem Gitarristen von TOTO gut zu Gesicht steht. Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Along For The Ride

Serpent Soul

The Low Spark Of High Heeled Boys

Journey Through

Welcome To The Club

I Found The Sun Again

Run To Me

Bridge Of Sighs

 

 

Review: Gatuplan - Kampen Går Vidare!

 

Euch sagt der Name Gatuplan nichts...aber vielleicht sagt euch der Name Inge Johansson etwas, der schon den Bass bei Bands wie Noise Conspiracy, Against Me!, CSS, Cryssis and Stilett zupfte. Nun wartet er mit seinem ersten eigenen Projekt auf, dass den Namen Gatuplan trägt. Das Album heißt übersetzt „Der Kampf geht weiter“ und somit ist klar, dass sich das Ganze auch politisch in den Texten sehr eindeutig äußert

Man bekommt tatsächlich guten alten Punk-Ska-Rock in reinster Form geboten…und der drückt ordentlich. Schon der erste Song Radio Gatuplan zeigt, wohin es geht. Der Song hat Anleihen an gute alte Ska-Stücke und für uns Mitteleuropäer mutet die Schwedische Sprache etwas ungewöhnlich an, aber man gewöhnt sich dran. Manche Stücke bieten interessante musikalische Kniffe, aber sie haben durch den Grundsound im Großen und Ganzen alle einen sehr eingängigen Beat, der einem dass Tanzbein schwingen lassen möchte. Den Song der die Homage für die Punkrocklegende „Dee Dee Ramone“ nenne ich mal als einen der Anspieltipp…außerdem gibt es ihn au Youtube als Video zu sehen.

 - Und ich sage nur einfach reinhören und Spaß haben.

Alles in allem eine gelungene Scheibe, die allen Ska Liebhabern gefallen wird…eine schwedisch gesungene Platte ist ja auch mal was anderes ;-)…zum vergleich sage ich einfach, wer Mano Negra oder Doctor Krapula mag, ist hier hundertprozent richtig.

 Das Promoportal-germany und Crossfire vergeben 8 von 10 Punkten für eine Scheibe mit Spaßfaktor.

 

Tracklist:

Radio gatuplan

Min revolution

Cashen dom tas

All tid i varlden

Punkhjarta

Millenial blues

Skandinistas

Apan pa ryggen

Din varld min varld

Dee  Dee Ramone

Stureplansfrisyr

Staden med levande doda

 

Gesamtspielzeit: 36 Minuten

 

 

FERDY DOERNBERG BEFORE THE SUN GOES DOWN 73:08 DLR

Steve Burdelak

Was macht der gestandene Musiker, der in Corona-Zeiten nicht auftreten darf. Klar, er geht ins Studio und arbeitet an einen Release. Davon trudelten in den letzten Monaten so einige in unsere Redaktion ein. Doch das Wenigste hatte die Qualität, wie das aktuelle Solowerk von Ferdy Doernberg (Axel Rudi Pell).

Der Multiinstrumentalist und Tausendsassa an allen Instrumenten, hat nicht weniger als neunzehn Beiträge eingezimmert und den Silberling zeitlich voll ausgereizt. Value for Money! Doch anstatt sich nur auf die Masse zu konzentrieren, serviert uns Ferdy, der sich auch für die coolen Vocals verantwortlich zeichnet, ein facettenreiches Werk, das sich in einem erstaunlichen US-Sound im Americana-Stil, beziehungsweise Southern Rock und Country manifestiert.

Richtig, alle Songs samt den Lyrics stammen aus der Feder des Meisters, der sich aber an manchen Stellen von Gästen aushelfen ließ. Namedropping gefällig? Nun gleich vier Drummer, Mark Zonder (ex-Fates Warning), Jörg Uken (ex-Rumble Militia, Temple Of Dread), Herbert Hartmann (Rough Silk) und Alex Wenn (ex-Gunter Gabriel) waren auf verschiedenen Tracks am Start. Lebensgefährtin Maike Wolff gab die Ukulele, Percussions und das Viking Sword (?) zum Besten. Am Bass Anke Sobek (Rough Silk), Ecki Hüdepohl (It´s M.E.) sowie Mike Mandel (Rough Silk). Die Gitarristen lauten Mathias Dieth (ex-Sinner, ex-U.D.O., spielt das Solo auf "If You Can´t Be Bad - Be Careful!") und Robby Ballhause (Singer / Songwriter, spielt das Intro auf "Gentleman With A Thing").).

Aufgrund der aufwendigen Texte und dass es sich hier um Ferdy pur handelt...gehe ich stark von autobiografischen Themen aus. Und die haben es in sich. Ferdy liefert Zeit zum Nachdenken und in sich kehren. Und trotzdem bieten die Lieder Spaß, Partylaune, Witz, Charme aber nie den erhobenen Zeigefinger. Ferdy stößt zum Überlegen an und belehrt nicht. Ferdy wäre aber auch nicht Ferdy, wenn er musikalisch auf einem Genre beharren würde. Somit kommt immerhin auf „See You When You Made It Through“, seine Musical-Ader durch, serviert er mit „Gentleman With A Thing“, eine waschechte Tagebuch-Ballade, es gibt einen schönen Chanson, mit dem äußerst kurzen Titel „Spider Cones, Hopeless Romantics, Lovesick Aliens And A Lonely Sparrow Sitting On A Branch Reflecting On Existence“ und direkt darauf geht es äußerst rockig mit „We Need To Be More Punkrock!“...allerdings verpackt in einem wuchtigen 70er-Jahre Hammond-Orgel-Solo los.

Ihr lest, Überraschungen sind genau Ferdy´s Sache. Abschließend gibt es noch etwas saftigen Rock ´n´ Roll („Roaddog“) und immer wieder Piano und Gitarren-Licks. Den Abschluss begleitet die Stammband Rough Silk, mit einem kleinen Mattenschüttler namens „Encore: No Music – No Business!“...kurz, bündig, verspielt und mit Message an die Lockdown-Verantwortlichen zur Zeiten der aktuellen Pandemie!

Schön, dass solche Veröffentlichungen mit Mut und ohne Blick auf den Mainstream noch einkehren. Für mich vielleicht das beste Ferdy Doernberg Album überhaupt. 9,5

 

Review: Paul McCartney - McCartney III

Label: CAPITOL Jahr: 2020 Running Time: 44:48 Kategorie: Neuerscheinung Non Metal

(S.B.) Das ich mal ein Album von einem meiner größten Helden, Mister Paul McCartney besprechen würde, wäre mir am Anfang meiner Schreiber-Karriere, nicht im Traum eingefallen. Und dann bekommen ich das Teil auch noch mit einem kleinen Promo-Säckchen, samt dreier Würfel zugeschickt.

Rechnerisch sind wir hier wohl beim neunzehnten Solo-Release. Achtundsiebzig Lenze jung und immer noch nicht müde. Klar, mittlerweile hört man seiner Stimme an, das er nicht mehr der kräftigste Sänger ist aber sein altes Flair hat er voll im Griff. Zu bewerten ist vorliegender Silberling sicherlich nicht ganz einfach, hat der ex-The Beatles Mit-Fronter, nur selten in dieselbe Trick-Kiste gegriffen. Elf Beiträge sind es geworden, wobei man den Opener „Long Tailed Winter Bird“, erst Mal mit Vorsicht genießen muss, da das instrumentale Stück, etwas aus dem Rahmen herausfällt. Paul, der fast die gesamte Produktion selber übernommen hat, George Martin (auch der fünfte Beatle genannt) hat gerade mal „Winter Bird / When Winter Comes“ mitproduziert und Greg Kurstin (Pink, Sia) half bei „Slidin´“ aus, zeichnet sich auch für den Einsatz von Gesang, Gitarre, Bass, Klavier, Cembalo, Keyboards, und dem Wurlitzer Electric Piano verantwortlich.

Also ein echtes Solo-Werk. Lediglich auf „Slidin´“ gab es Unterstützung von Rusty Anderson (begann seine Zusammenarbeit mit Paul im Jahr 2001) an der Gitarre und Abe Laboriel Jr. am Schlagzeug. Wie der Leser bereits erahnen konnten, handelt es sich um insgesamt neun neue Nummern und zwei nachgearbeiteten ältere Lieder. Paul der live durch die Covid 19 Situation ausgebremst wurde, begab sich in sein Studio (Hog Hill Studios in Sussex) und nutzte Vintage Instrumente und Recording-Geräte um seinen teilweise kruden und minimalistischen Kreationen gerecht zu werden. Es handelt sich somit mitnichten um Mainstream-Hits oder auf melodisch angesetzte Pop-Chartbreaker, wie er in den 80er-Jahren komponierte.

Man bekommt den warmen Charme mancher Wings-Momente und eine Reise durch Paul musikalischen Karriere der Post-The Beatles-Ära. Dazu ein gewisses Flair von handelsüblichen McCartney-Balladen, Nuancen von der späten Johnny Cash Atmosphäre auf „Woman And Wives“ und durchdringenden Soul. Vielleicht nicht das beste Werk des Briten aber facettenreich und charmant in seiner Ausrichtung.

Weiter so! Note: 8 von 10 Punkten

 

 

Review: Bonfire – Roots

Bonfire, eine der alten Bands, von denen man sich immer wieder freut, etwas zu hören. So melden sie sich nun mit dem Album „Roots“ zurück. Die Tour zum letzten Album hat ja bisher leider nicht stattfinden können, umso mehr freuen wir uns über das Album. Gespannt schieben wir die Scheibe ein, zumal wir hier mit akustischen Ergüssen der Band konfrontiert werden.

Die Band feiert ihre Wurzeln und spielt auf der Scheibe immer wieder auf Rockklassiker anderer Bands an. Wir wollen hier nicht zu viel verraten, aber jeder wird Adaptionen bekannter Songs auf der Scheibe finden. Man kann nur sagen…viel Spaß beim Suchen.

Die Songs stammen vornehmlich von den ersten drei Scheiben der Band und die akustischen Arrangements kommen mit Schlagzeug trotzdem eher kräftig, rockig daher, was für eine Akustikscheibe eher unüblich ist. Insgesamt werden 24 Songs geboten, was die Scheibe recht umfangreich gestaltet. Insgesamt mit einer Spielzeit von fast einer Stunde und 45 Minuten bekommt man hier schon etwas für sein Geld

Alles in allem ein starkes Album, dass trotz neuem Sänger die Musik von Bonfire prima abfeiert. Das Promoportal-germany vergibt 8,5 von 10 Punkten für eine wirklich gelungene Mischung aus alten Songs und akustischer Interpretation

 

TRACKLIST

 

CD1

 

01 Starin’ Eyes

 

02 American Nights

 

03 Let Me Be Your Water

 

04 Price Of Lovin’ You

 

05 Comin’ Home

 

06 Ready 4 Reaction

 

07 Give It A Try

 

08 Sleeping All Alone

 

09 Who’s Foolin’ Who

 

10 Why Is It Never Enough

 

CD2

 

01 Fantasy

 

02 When An Old Man Cries

 

03 Love Don’t Lie

 

04 Lonely Nights

 

05 Under Blue Skies

 

06 You Make Me Feel

 

07 No More

 

08 The Devill Made Me Do It

 

09 Without You

 

 

Bonus Tracks / Fan Songs:

 

10 Your Love Is Heaven To Me

 

11 Piece Of My Heart

 

12 Youngbloods

 

13 Our Hearts Don’t Feel The Same

 

14 Wolfmen

 

Spielzeit: 44:20 min(CD1) / 60:53(CD2)

 

Review: Wolfredt – Tides

Die estländische Band Wolfredt wartet mit ihrem neuen Longplayer Tides auf. Ursprünglich als Projekt von Margus Vollpriits gestartet ist die Band jetzt mit vervollständigtem Line-Up und dem neuen Namen Wolfredt am Start. Jetzt werden wir das Ergebnis mal genauer unter die Lupe nehmen.

Das erste Stück „The Flood2 macht einen recht mächtigen Eindruck, der sich aber im Laufe der nächsten Stücke so nicht fortsetzt. Hier werden aber die Hörer brachialerer Töne in jedem Fall auf ihre Kosten kommen. „Walrus Song“ ist dann melodischer und wesentlich eingängiger als das erste Stück der Scheibe. Der darauffolgende Song „Colossus“ schafft es dann noch beindruckender im Gesamtkonzept zu erscheinen als sein Vorgänger. Hier kann ich sagen, ein absoluter Anspieltipp dieser Scheibe. Metallisch gefolgt von „Ghost In The Machine“, bevor der ruhigere Track „The Forgotten Man“ folgt. Auch diesen Song würde ich als Anspieltipp empfehlen. Nun folgt „Moebius Strip“, dass im Laufe immer härter und eindringlicher wird. Mit dem wirklich langen Stück „The Ebb“ läuft die Scheibe dann aus.

Alles in allem eine gute Mischung, wobei man manchmal den Eindruck gewinnen kann, dass die Band ihren Stil noch nicht wirklich gefunden hat. Trotz alledem ist hier deutlich Potential für weitere Scheiben vorhanden und ich gehe davon aus, dass auch dann einiges geboten werden wird. Mir gefällt Tides gut und die Band zeigt, dass noch einiges von ihr zu erwarten ist.

 

Das Promoportal-germany und Crossfire vergeben 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

The Flood

Walrus Song

Colossus

Ghost In The Machine

The Forgotten Man

Moebius Strip

The Ebb

 

Spieldauer 44.08 Minuten

 

Line-up:
Margus Voolpriit – guitar
Andres Soosaar – guitar
Pertti Johanson – bass
Kallervo Karu – drums

 

 

 

Preview: 45 Adapters - Now or Never 12 Inch EP (Pirates Press Records, release date: 05.02.2021)

 

(F.B.) 45 Adapters sind einfach ne Bank was Guten rockig-melodiösen Streetpunk / Oi! angeht. Die Jungs aus New York beschreiben Ihren Sound sehr zutreffend mit „a truck full of Cock Sparrer records crashing into a truck full of Otis Redding records. Maximum Oi'N'B!”.

Es gefällt mir immer wieder das es die Band es schafft einen so geilen Sound hinzuzaubern der voll mitreißend ist, aber dabei über viele Genre Grenzen absolut eigenständig ist. Punkrock, Oi!, Pub-Rock, Rock´n´Roll – Egal wie man es nennen mag, die Mukke ist toll.

Die 6 neuen Songs gehen entsprechend alle sehr gut ab und bleiben direkt im Gehörgang hängen. Alles schöne Hits, gute Laune garantiert und das Tanzbein zuckt von ganz allein. Pflichtstoff, Prost!

 

Dazu spendiert Pirates Press Records das ganze als schicke 12 Inch, UV Digitally Printed Record.

 

Preorder via PPR: https://shop.piratespressrecords.com/.../45-adapters-now...

 

Promoportal-Germany gibt für die Now or Never EP 8.5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Side A:

1. Now or Never

2. Friendship

3. Ready Blood

Side B:

4. Let’s Play

5. Shabby

6. Broken Men

 

Die Band auf Facebook:

https://www.facebook.com/45Adapters

 

Zum Reinhören:

45 Adapters - "Now or Never": https://www.youtube.com/watch?v=Q2CzkThG_Mo

45 Adapters - "Friendship": https://www.youtube.com/watch?v=r1yHIlD1uNA

 
Preview: Japanische Kampfhörspiele - Neues Aus Dem Halluzinogozän (Bastardized Recordings, release date: 31.01.2021)

 

(F.B.) Auf ein Neues. Die Krefelder lassen wieder ein Album auf die Menschheit los. Bescheiden wie immer lautet die Ankündigung dazu „bloß ein weiterer Meilenstein der Musikgeschichte“.

Der Wahnsinn von JKHS hat wie immer Methode, man nehme 80% Grindcore, füge 15% Punk und 10% Metal dazu, ergänze mit je einer ordentlichen Priese DaDa-ismus und schön bösen Humor. Dann kocht man das ganze am besten mit 2 Litern Lysergsäurediethylamid auf und fertig ist der Lack – 138% JKHS.

Entweder man liebt oder hasst die Band, ich find’s immer wieder Klasse wie die Band mal ganz locker alle möglichen gesellschaftlichen Themen so schön zerlegt und auf den Punkt bringt, entspricht genau meinem Sarkasmus. Daumen hoch für jede Provokation!

Dazu gehört eben auch das es zum Teil echt in den Ohren wehtut, wobei ich es geschafft habe das neue Album tatsächlich an einem Stück durchzuhören. Hmmm, was mein Therapeut wohl dazu sagt…

Wer die Band eh liebt wird auch Neues Aus Dem Halluzinogozän abfeiern, wer die Jungs noch nicht kennt soll auf jeden Fall mal Reinhören. Vorheriger Konsum von Drogen ist natürlich nicht empfohlen, aber Hilfreich.

Preorder ab sofort als CD oder als Vinyl (ltd. 150x transparent marmoriert, 100x blau transparent marmoriert & 250x Schwarz). Auch als Bundles mit T-Shirt, auf Bastardized Recordings: http://shop.bastardizedrecordings.de/product_info.php...

 

Promoportal-Germany gibt für „Neues Aus Dem Halluzinogozän“ 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

01. Mantra

02. Der Schweinetransport

03. Familie fährt mit Auto

04. Drohnenangriff auf unsere Werte

05. Madal1

06. Erregte Männer auf der Venus

07. Build a better world

08. Halt deine Schnauze

09. Deutsches Handwerk

10. Lass deinen Müll auf dem Festivalgelände liegen

11. Madal2

12. Trauerorgasmus

13. Superspreader

 

Japanische Kampfhörspiele sind:

Schlagzeug: Christof Kather, Bass: Marco Bachmann, Gitarre: Robert Nowak, Vocals: Martin Freund & Christian Markwald

 

Die Band im Web: https://www.japanischekampfhoerspiele.de

Auf die Ohren:

Japanische Kampfhörspiele - Familie fährt mit Auto: https://www.youtube.com/watch?v=eH8XjJ0y_bo

 

 

Review – Lucy van Kuhl & die Es-Chord-Band – Alles auf Liebe

(A.M.) Bereits im Frühjahr 2019 haben wir eine Review über das Debutalbum „Dazwischen“ von Lucy van Kuhl geschrieben. Und nun, am 29.1.21 veröffentlichte die deutsche Liedermacherin und Musikkarbarettistin Lucy ihr neues Album „Alles Auf Liebe“. Diesmal wird sie von einer Band unterstützt. Lorenzo Riessler ist am Schlagzeug. Er spielte nach seinem Masterabschluss am „London College of Music“ mit diversen Jazz-Größen zusammen und Ned Uskokovic spielt Violoncello. Zuvor gewann dieser zahlreiche internationale Preise im klassischen Bereich und spielte im „Weltenbrand-Orchester“ von Konstantin Wecker. Das zweite Album von Lucy van Kuhl wird ebenfalls über Konstantin Weckers Label „Sturm & Klang“ veröffentlicht. Die studierte Klavier-, Literatur- und Musikwissenschaftlerin besingt wieder in typischer Liedermachermanier die Liebe mit all ihren Facetten und zieht dabei alle möglichen musikalischen Register.

Der Opener, „Alles auf Liebe“ zeigt direkt, was zu erwarten ist: Jede Menge Wortspielereien. Und auch bei „Frühstück bei Tiffany war meine Romantik“ geht es so weiter. Hier wird die erste Liebe samt Romantik und allen erdenklichen Liebesfilmen thematisiert. Der Song „Liebe Omama“ beschäftigt sich mit der Minimierung der sozialen Kontakte und der Liebe zur Oma. Musikalisch freundlich und herausfordernd flott beginnt „Detox“. Konstantin Wecker ist bei „Hochzeitstag“ selbst aktiv. „Der schönste Tag im Jahr“ ist sehr harmonisch und melodisch. Hingegen ist „Wilhelm“ sehr hektisch. „Der Moment, in dem es sticht“ beginnt sehr seicht und Lucy singt entsprechend melancholisch und setzt sich intensiv mit dem Trennungsschmerz auseinander. Mit tollen Klavierlinien fügt sich „Für euch“ an. „Letzter Sommertag“ ist musikalisch ein gutes Beispiel dafür, dass sich Instrumentenlinien und Gesangslinien nicht immer einig sein müssen. Während die Klaviernoten der Strophen sehr schnell und hektisch sind, singt Lucy von Beginn an sehr ruhig. Als Bonustrack ist „Derniére journée dété“ mit derselben Melodielinie versehen wir „Zuhause

 

Unsere Anspieltipps sind „Der Moment, in dem es sticht“ und „Derniére journée dété“.

Promoportal-Germany vergibt 5 von 10 Punkten, da dies Album zwar wieder gut produziert ist, die Songs mich persönlich aber, im Vergleich zu denen des Debutalbums, nicht ansprechen.

 

 

Tracklist:

Alles auf Liebe

Frühstück bei Tiffany war meine Romantik

Abstand

Liebe Omama

Detox

Hochzeitstag

Der schönste Tag im Jahr

Wilhelm

Der Moment, in dem es sticht

Für euch

Wenn ich dich nicht hätte

Nicht genug

Letzter Sommertag

Zuhause

Dernière journée d‘été

 

Review: Beowulf AG – When Wulfs Play Music EP

Der ehemalige Gründer von Beowulf, Hans Thoma, hat seine alte Band mit neuen Musikern reformiert und bringt nun unter dem Namen Beowulf AG die erste EP auf den Markt. „When Wulfs Play Music“ bietet sieben Songs, was eigentlich einer normalen CD schon sehr nahekommt. Die Band besteht jetzt aus Familienmitgliedern von Hans Thoma und somit das neue Familienprojekt.

Die Band selbst sagt, dass sie sich stilistisch nicht festlegen lassen will, aber die Musik ist stilistisch schon im Mittelalter Rock / Folk anzusiedeln. Moderne Texte machen das Ganze allerdings dann doch wieder anders.In jedem Fall eine hörenswerte Mischung.

Wer gerne ruhigere Musik hört und mit Mittelatermusik etwas anfangen kann, sollte sich dieses Konzept durchaus einmal anhören. Ich bin mir sicher einige werden Gefallen daran finden. Mit dem Song „Oberhuber Wastl“ bricht die Band sogar schon mächtig ins rockige aus.

Anspieltipps meinerseits sind sind „Heaven“ und „Before my time“. In den ruhigen Stücken liegte meineserachtens die echte Qualität dieser Neuformierung. Das Promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 

Delfin

Heaven

Leisure Time

Pollution

Before My Time

Lauterbach

Oberhuber Wastl

 

Review: Gsindl – Gsindlsuperdinger

Die mittlerweile 7 CD von Gsindl geht an den Start und bietet mit 12 Songs wieder ein umfangreiches Soundrepertoire. Nicht nur das 7 Album wird hier herausgebracht, sondern auch 25 Jahre Bandgeschichte sind nun geschrieben und es gilt somit ein Jubiläum zu feiern.

Wie gewohnt wird die bayrische Mundart gefeiert und die Scheibe macht vom ersten Song an Spaß. Der erste Song „Hammergeil“ stimmt gleich richtig ein und man weiß, was man zu erwarten hat. Manch lustiger Text und auch eine Menge hintergründige Aussagen werten die abwechslungsreichen Songs zudem noch auf.

Einer der Anspieltipps „Endlich Freidog“ ist natürlich etwas, was wir alle nachvollziehen können und der Song bringt dadurch auch ordentlich Feierpotential mit. Aber auch die ruhigeren Songs wie „Hards Liacht“ machen Spaß…und dann ist nach Lied 12 nicht Schluss, sondern es folgt noch ein Bonustrack Nr. 13

Meine Anspieltipps sind „Endlich Froidag“, Ziag dir den Beat nei“ und „Zum Glück steigt heid a Fest. Wer Bands wie die E.A.V. mag ist hier völlig richtig bedient. Abwechslungsreiche Musik und gute Texte sind Programm. Wir vergeben für die siebte und durchweg gelungene Scheibe der Band 8,5 von 10 Punkten…weiter so!

 

Tracklist:

 

Hammergeil

Scheiss Da Nix

Endlich Freidog

Hards Liacht

Irgendwo

Wos Hod Er, Wos I Ned Hob?

Ziag Dir Den Beat Nei

Annemarie

Mittelmaß

Des Gibt Doch Koan Sinn

Zum Glück Steigt Heid A Fest

Du Bist Raus

 

Gesamtspielzeit 52,05 (mit Bonustrack Nr 13.)

 

Label: DONNERWETTER / CARGO

 

 

Review: Dio – Veröffentlichung von Holy Diver Live und Evil Or Divine – Live in New York City.

BMG veröffentlicht die beiden Dio Alben als Re-Releases und pepen diese durch hochwertige Cover und andere Besonderheiten auf. In den Scheiben sind unzählige Live-Bilder und Stories enthalten, die einem der größten Rockbarden des Heavy-Metal noch einmal huldigen.

Zwei brachiale Live-Alben erwarten die Fans, die das können von Ronnie James Dio und seiner Band auf der Bühne mehr als gut darstellen. Musikalisch gut abgemischt und mit der richtigen Live-Atmosphäre, hat man den Eindruck selbst im Publikum zu stehen. Mir fällt das besonders leicht, weil ich den Meister noch einige Male bewundern konnte.

Das Live-Erlebniss enthält Songs der letzten Scheiben der Band, aber auch „Children Of The Sea“ und „Heaven And Hell“ als Klassiker von Black Sabbath. Bei manchen Songs bekommt man immer noch Gänsehaut und man würde sich freuen, das noch einmal Live erleben zu Können. Die Scheiben geben aber einen guten Eindruck und sind ein Muss für jeden Fan von Dio und ein guter Einstieg für alle, die klassischen Metal lieben.

 

Das Promoportal-germany vergibt für ein wirklich gelungenes Re-Release 9 von 10 Punkten….hier stimmt vom Cover bis zum Inhalt wirklich alles.

 

"Evil Or Divine: Live In New York City"-Tracklist:

 

Disc 1:

 

Killing The Dragon


Egypt (The Chains Are On)

 

Children Of The Sea

 

Push

 

Drum Solo – Simon Wright

 

Stand Up And Shout

 

Rock and Roll

 

Don’t Talk To Strangers

 

Man On The Silver Mountain


Guitar Solo – Doug Aldrich

 

Long Live Rock ‘N’ Roll


Man On The Silver Mountain

 

Disc 2:

 

Intro: The Lord Of The Last Day

 

Lord Of The Last Day

 

Fever Dreams

 

Holy Diver

 

Heaven And Hell

 

The Last In Line

 

Cheers For An Encore

 

Rainbow In The Dark

 

We Rock

 

Line-up:

 

Gesang: Ronnie James Dio

 

Gitarre: Doug Aldrich

 

Bass: Jimmy Bain

 

Drums: Simon Wright

 

Keyboards: Scott Warren

 

 

"Holy Diver Live"-Tracklist:

 

Disk 1

 

Intro

 

Stand Up And Shout

 

Holy Diver

 

Gypsy

 

Drum Solo – Simon Wright

 

Caught In The Middle

 

Don’t Talk To Strangers

 

Straight Through The Heart

 

Invisible

 

Rainbow In The Dark

 

Shame On The Night

 

Guitar Solo –Doug Aldrich

 

Shame On The Night

 

 

Disc 2

 

Intro

 

Tarot Woman

 

Sign Of The Southern Cross

 

One Night In The City

 

Gates Of Babylon

 

Heaven And Hell

 

Man On The Silver Mountain

 

Catch The Rainbow

Long Live Rock ‘N’ Roll

Encore Ronnie Thanks His Fans

 

We Rock

 

Line-up:

 

Gesang: Ronnie James Dio


Gitarre: Doug Aldrich


Bass: Rudy Sarzo


Drums: Simon Wright


Keyboards: Scott Warren

 

 

Review: Arjon Capel – Neue Wege

Der holländische Liedermacher Arjon Capel veröffentlicht seinen Longplayer Neue Wege. Es ist das zweite Album des Liedermachers, der schon mit dem Debutalbum „InneHalten“ eine diverse Aufmerksamkeit gewonnen hat.

Arjon macht Musik in typischer Liedermachermanier, die an die großen Tage von Reinhard May und anderen Barden erinnert. Er nimmt das tägliche Leben aufs Korn und trifft hier mit seinen Beobachtungen oft voll den Punkt. Ein Album, dass man genau hören muss, um die Tiefe der Texte voll zu erfassen.

Ein lebenbejahendes Album, für die ruhigeren Stunden des Tages. Ein völlig anderer Stil, wie wir in normalerweise zur Bemusterung bekommen, aber ein Album mit Herz und Verstand. Arjon schafft es die Tradition der Liedermacher erfolgreich fortzusetzen und es ist zu hoffen, dass er diesen Weg weiter beschreiten wird.

 

Das Promoportal-germany vergibt für dieses poetische Werk 8 von 10 Punkten

 

Tracks:
Montgolfière
Trau Dich aufzustehen
Deine Liebe, die ich spüre
Mit der richtigen Sicht
Was ist Zeit?
Tattoo
Genießen
Zusammenhalt

 

Generation Steel – The Eagle Will Rise

Mit ihrem Erstlingswerk präsentieren Generation Steel den Zuhörern 13 Songs, die fast eine Stunde füllen. Diee Arrangements sind klar strukturiert und orientieren sich am Metal der alten Schule, der aber in einer wirklich sauberen Produktion dargeboten wird.

Das Album und die Songs sind alle hörenswert, wobei kein Song wirklich richtungsweisend aus dem Gesamtkonzept heraussticht. Das Konzept erscheint zwar stimmig, hat aber noch Raum nach oben. Druckvoll und schnörkellos eingespielt bietet das Album guten Mainstrem-Metal, den man sich anhören kann. Anspieltipps unsererseits sind „On My Way“ und „Temple Of Malady“.

Für ein solides Erstlingswerk, mit dem Potential für mehr vergibt das Promoportal-germany 7 von 10 Punkten.

Band:

Gesang – Rio Ullrich
Gitarre – Pascal Lorenz
Gitarre – Jack The Riffer
Bassgitarre – Michael Kaspar
Schlagzeug – Martin Winter

 

Tracklist:

The Eagle Will Rise

Invoke The Machine

Generation Steel

Warbringer

Temple Of Malady

Praying Mantis

The Chariot

Shadow In The Dark

Soulmates

On My Way

The Wayward One

Heaven’s Calling

Alive

 

 

Review: Wizard – Metal In My Head

Wizard bringt am 19.02.2021 ihren neuen Longplayer auf den Markt. Schon die Vorabveröffentlichung des Titeltracks „Metal In My Head“ sprach dafür, dass es mit dem Album ordentlich was auf die Lauscher geben würde. Zum Glück hat die Band uns direkt ein Album für die Vorbesprechung zugesandt und wir können euch somit auf das Album vorbereiten. Im Line-Up der Band hat es eine Veränderung gegeben und wir hören nun Tommy Hartung an der Gitarre. Produziert wurde das Album von Martin Buchwalter, der mit seinem Namen für saubere Produktionen steht (u.a. auch für Tankard und Destruction). Die Band hat die Zeit der Corona Pandemie genutzt und man merkt, dass viel Energie in die Scheibe geflossen ist

Das Album startet mit einer epischen Erzählpassage, um dann mit dem Song „I Bring Light Into The Dark“ ordentlich durchzustarten. Man nimmt direkt wahr, dass soundtechnisch alles richtig gemacht wurde. Ein drückendes Schlagzeug und ein eingängiges Riffing von Tommy und Michael bereiten schon in diesem ersten Song viel Freude. Mit „Metal Feast“ geht es im klassischen alten Metal-Stil weiter. Galopierende Rhytmuslinien untermauern den episch klingenden Gesang von Sven. Irgendwie fühle ich mich bei dem Song an alte Manowar Hymnen erinnert. Ein Song der sich direkt im Hirn festsetzt. Mit dem Titeltrack „Metal in My Head“ geht es dann weiter und ich empfehle hier an dieser Stelle jedem sich das Stück einfach auf Youtube anzuhören und natürlich auch anzuschauen. Der druckvolle Stil setzt sich bei „Victory“ fort. Eine gelungene Mischung aus ruhigeren Passagen mit flotteren Passagen in denen die Double-Bassdrum von Sören und der Bass von Arndt für ordentlichen Druck sorgen. Mit dem fünften Stück „30 Years Of Metal“ huldigt die Band ihrem langjährigen (verdienten) bestehen. Mit „We Fight“ folgt wieder ein epischer Song, der den alten Göttern huldigt und zum Mitsingen Im Refrain einlädt „We fight…we kill…we ride…“ Dann folgt das Stück „Whirlewolf“ dass Martjo Brongers gewidmet ist, der leider 2019 unerwartet verstorben ist. Eine lange Freundschaft hat ihn mit der Band verbunden und er war auch bei mehreren Konzerten anwesend, die wir besuchen konnten. Eine Ballade die seinem Andenken würdig ist. Mit „Years Of War“ geht es dann aber wieder druckvoll weiter…und wir hören den nächsten Song, der zum Mitsingen einlädt…auch hier kommt mir der Vergleich mit altem Manowar-Material wieder in den Kopf. Dann drückt „Firesword“ wieder richtig auf die Tube und die Rythmussektion der Band powert wieder ordentlich durch. Mit „Destiny“ findet das Album dann ein genauso starkes Ende, wie es angefangen hat.

Das Gesamtbild der Scheibe hat durchweg überzeugt. 10 Songs, die ich mir mit Freude auch live anhören werde. Man kann sagen…Alles richtig gemacht. Ein starkes Album, dass Freunden des klassischen Heavy-Metals sicherlich immer wieder in ihr Abspielgerät rutschen wird….Ich musste es auch gleich ein zweites Mal hören.

 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9,6 von 10 Punkten…bitte mehr davon!!!

 

Tracklist:

I Bring Light Into The Dark

Metal Feast

Metal In My Head

Victory

30 Years Of Metal

We Fight

Whirlewolf (Feanor Cover)

Years Of War

Firesword

Destiny

 

Review: Niedeckens BAP – Live  & Deutlich

 

Bereits 2018 ist dieses beeindruckende Live Album erschienen, aber erst jetzt zur Besprechung auf meinem Tisch gelandet. 2019 waren wir beim letzten Konzert dieser Live Tour in Bonn und ich kann so den direkten Vergleich von Show und CD gut wiedergeben.

Wolfgang Niedecken war auf dieser Tour mit unzähligen Gästen auf der Bühne. Bläser unterstützten die Band und auch die Live Kulisse war gut gewählt, mit einer riesigen Freitreppe in der Mitte der Bühne, auf dem die Künstler gut in Szene gesetzt werden konnten. Die Qualität der Live-CD lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig und gibt die Live Atmosphäre von BAP Konzerten lebensnah wieder.

Es ist klar, dass Klassiker der Band auf dem Album nicht fehlen dürfen. Wir bekommen alte Stücke wie „Jupp“, „Verdamp Lang Her“, „Drei Wünsch frei“, „Bahnhofskino“ und natürlich „Waschsaloon“ geboten, aber auch neuere Stücke wie „Dausende von Liebesleeder“ und „Absurdistan“ sind zu hören. Die Doppel-Live-CD bietet insgesamt 30 Stücke, unzählige Ansagen und vor allem gute Laune, von einer Band, die LIVE noch immer eine echte Institution darstellt.

Auch wenn die Band heute als einzigen Wolfgang Niedecken von der alten Besetzung präsentiert, wie die Band sich auch auf dem Albumcover nennt, ist die Kraft, die lyrische Brillanz mit kritischem Unterton ungebrochen und in manchen Stücken heute aktueller den je. Wer eine gut produzierte Live-CD im Regal haben möchte, die die gesamte Schaffenszeit von Wolfgang Niedecken und BAP abdeckt ist mit dieser Doppel-CD mehr als gut beraten. Die CD gibt das Feeling vor der Bühne sehr gut wieder und zeigt, was auch nach über dreißig Jahren Bandgeschichte von einer großen Rockband noch zu leisten ist

Das Promoportal-Germany vergibt 9,5 von 10 Punkten…eine Band die man LIVE gesehen haben sollte….weiter so!!!!

 

 

Review: Garage Days – Something Black

 

Die im Jahre 2005 gegründete Band Garagedays präsentiert mit Something Black ihren neuen Longplayer. Die Scheibe ist das vierte Werk der Band und die Vorgängeralben lassen hoffen, dass es wieder gut zur Sache gehen wird.

Mittlerweile ist die Band bei El Puerto Records untergekommen und das hat der Produktion keinen Abbruch getan. Gut abgemischt und mit ordentlich viel Druck kommt der Tonträger daher. Mit „Back In Line wird das Album würdig eröffnet und man kann die Spielfreude der Band förmlich spüren. Im Laufe der Scheibe nimmt das Tempo dann hier und da noch etwas zu und es reihen sich Songs aneinander, die alle im Gehörgang hängen bleiben. Hier liegt mal wieder ein Album vor, dass man nach der Review sicher noch einige Male in den Player schieben wird. Auch in der Gitarrenarbeit kann man tolle Stücke herausnehmen. „I Be There (For You) besticht mit prägnanten Riffs, was mich sehr anspricht. Vielleicht ist hier der Einfluss von Andy La Roque zu hören, dem Gitarristen von King Diamond, mit dem die Band seit einiger Zeit in der Produktion zusammenarbeitet.

 „Out Of Control“ kommt eher düster und langsam daher, hat aber gerade dadurch auch etwas Besonderes. Ähnlich verhält es sich mit dem Stück „To My Soul“. In jedem Fall bekommt man eine Mischung geboten, die die Scheibe als Gesamtpaket interessant und empfehlenswert macht.

 

Das Promoprtal-Germany und Crossfire vergeben 8,5 von 10 Punkten.

 

Besetzung

Marco Kern – Gesang / Rhythmus Gitarre

Rene Auer – Lead Gitarre

Dominik Eder – Bass Gitarre

Matthias Mai – Schlagzeug

 

Tracklist:

Back In Line

Something Black

And Again

I Be There (For You)

Out Of Control

My Own Way

The Calling

To My Soul

New Home

Walking Dead

 

Label: El Puerto Records
Dauer: 45:49

 

 

Review: Black Sabath - Vol. 4 - Super Deluxe Edition

Mit der Super-Deluxe Edition des Albums Vol 4 erscheint ein weiterer Meilenstein von Black Sabbath als umfangreiches Paket. Man bekommt das Ganze entweder als CD-Paket mit vier Silberlingen, oder als Vinyl im Umfang von 5 Schallplatten.

Für die Veröffentlichung wurde die Scheibe remastered und es wurden 20 weitere unveröffentlichte Livemittschnitte und Studioversionen hinzugepackt. Mehr kann der Fan eigentlich nicht erwarten. Aber es kommt noch mehr. Es wurden ein Poster hinzugefügt und ausgiebige Booklets, in denen auch die Bandmitglieder in Zitaten verewigt sind. Ich denke dieses aufgepeppte Konzept ist für alle Fans interessant und natürlich für jeden der das Album noch nicht im Plattenschrank stehen hat.

 

Für die Umsetzung vergibt das Promoportal-germany 9 von 10 Punkten

 

 

CD Track Listing

 

Disc Eins: Original Album Remastered

1. “Wheels Of Confusion / The Straightener”

2. “Tomorrow’s Dream”

3. “Changes”

4. “FX”

5. “Supernaut”

6. “Snowblind”

7. “Cornucopia”

8. “Laguna Sunrise”

9. “St. Vitus Dance”

10. “Under The Sun / Every Day Comes And Goes”

 

Disc Zwei: Outtakes - New Mixes

1. “Wheels Of Confusion / The Straightener”

2. “Changes”

3. “Supernaut”

4. “Snowblind”

5. “Laguna Sunrise”

6. “Under The Sun” (Instrumental)

 

Disc Drei: Alternative Takes, False Starts & Studio Dialogue

1. “Wheels Of Confusion” (False Start with Studio Dialogue)

2. “Wheels Of Confusion” (Alternative Take 1)

3. “Wheels Of Confusion” (Alternative Take 2)

4. “Wheels Of Confusion” (Alternative Take 3)

5. “Wheels Of Confusion” (Alternative Take 4)

6. “The Straightener” (Outtake)

7. “Supernaut” (Outtake)

8. “Supernaut” (Alternative Takes with False Starts)

9. “Snowblind” (Alternative Take 1 - Incomplete)

10. “Under The Sun” (False Start with Studio Dialogue)

11. “Under The Sun” (Alternative Take with Guide Vocal)

 

 

Disc Vier: Live In The UK 1973

1. “Tomorrow’s Dream”

2. “Sweet Leaf”

3. “War Pigs”

4. “Snowblind”

5. “Killing Yourself To Live”

6. “Cornucopia”

7. “Wicked World” (Includes Excerpts of:)

7.1. Guitar Solo

7.2. “Orchid”

7.3. “Into The Void”

7.4. “Sometimes I’m Happy”

8. “Supernaut” / Drum Solo

9. “Wicked World” (Reprise)

10. “Embryo”

11. “Children Of The Grave”

12. “Paranoid”

 

 

LP Track Listing

LP Eins: Original Album Remastered

Side One

1. “Wheels Of Confusion / The Straightener”

2. “Tomorrow’s Dream”

3. “Changes”

4. “FX”

5. “Supernaut”

Side Two

1. “Snowblind”

2. “Cornucopia”

3. “Laguna Sunrise”

4. “St. Vitus Dance”

5. “Under The Sun / Every Day Comes And Goes”

 

LP Zwei: Outtakes - New Mixes

Side Three

1. “Wheels Of Confusion / The Straightener”

2. “Changes”

3. “Supernaut”

4. “Snowblind”

Side Four

1. “Laguna Sunrise”

2. “Under The Sun” (Instrumental)

Alternative Takes, False Starts & Studio Dialogue

3. “Wheels Of Confusion” (False Start with Studio Dialogue)

4. “Wheels Of Confusion” (Alternative Take 1)

5. “Wheels Of Confusion” (Alternative Take 2)

6. “Wheels Of Confusion” (Alternative Take 3)

 

LP Drei: Alternative Takes, False Starts & Studio Dialogue

Side Five

1. “Wheels Of Confusion” (Alternative Take 4)

2. “The Straightener” (Outtake)

3. “Snowblind” (Alternative Take 1 - Incomplete)

4. “Supernaut” (Outtake)

Side Six

1. “Supernaut” (Alternative Takes with False Starts)

2. “Under The Sun” (False Start with Studio Dialogue)

3. “Under The Sun” (Alternative Take with Guide Vocal)

 

 

 

LP Vier: Live in the UK 1973

Side Seven

1. “Tomorrow’s Dream”

2. “Sweet Leaf”

3. “War Pigs”

Side Eight

1. “Snowblind”

2. “Killing Yourself To Live”

3. “Cornucopia“

 

 

LP Fünf Live in the UK 1973

Side Nine

1. “Wicked World” (Includes Excerpts of:)

1.1.. Guitar Solo

1.2. “Orchid”

1.3. “Into The Void”

1.4. “Sometimes I’m Happy”

Side Ten

1. “Supernaut” / Drum Solo

2. “Wicked World” (Reprise)

3. “Embryo”

4. “Children Of The Grave”

5. “Paranoid”