Review – Sinister – Deformation Of The Holy Realm

 

(A.M.) Über Massacre Records veröffentlichen „Sinister“ am 29. Mai 2020 ihr neues 14! Album namens „Deformation Of The Holy Realm“.

Nach einem dramaturgisch anmutenden Intro „The Funeral March“ mit Glockenklängen folgt mit dem Titelsong „Deformation Of The Holy Realm“ ordentlicher Death Metal. Und so geht auch die gesamte Scheibe weiter. Düstere Instrumentenlinien und Crunting bestimmen die Songs. In „Deformation Of The Holy Realm“ setzen „hellere“ Gitarrenlinien punktierte Akzente. „Apostles Of The Weak“ fügt sich entsprechend an. Vom Grundtakt her rockiger, da die Gitarrenlinien hart gespielt sind, geht es mit „Unbounded Sacrilege“ weiter. „Unique Death Experience“ ist von Beginn an schlagzeuglastig arrangiert. Dies ändert sich für ein Gitarensolo gegen Ende. Düster und zunächst verspielt ist „Scourged By Demons“, bevor es dann ein typischer Death Metal Song wird, der von den Rhythmen und den Tempi her Abwechslung bietet.

In „Suffering From Immortal Death“ setzt ein kurzes Gitarrensolo Akzente. „Oasis Of Peace - Blood From The Chalice“ beginnt mit einem Intro per Mönchschorgesängen, bevor der Titel richtig an Fahrt aufnimmt. Von dem Gesamtkonzept weicht „The Ominous Truth“ etwas ab. Dieser Song beginnt mit einem düsteren Intro und hat mittendrin sehr schnelle Double Bass Phasen. Allerdings ist auch „Entering The Underworld“ als ein, sagen wir es mal, eigensinniges Autro arrangiert. Hier schließt sich der Kreis zum Opener „The Funeral March“.

 

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

 

Sinister sind:

Adrie Kloosterwaard – Gesang

Michal Grall – Gitarre

Ghislaine van der Stel – Bass

Toep Duin – Schlagzeug  

 

Tracklist:

The Funeral March

Deformation Of The Holy Realm

Apostles Of The Weak

Unbounded Sacrilege

Unique Death Experience

Scourged By Demons

Suffering From Immortal Deat

Oasis Of Peace - Blood From The Chalice

The Ominous Truth

Entering The Underworld

 

Gesamtspielzeit: 45:18 min

 

 

 

Review: Wolf Schubert-K. with Family and Friends – Odyssey

(M.D.) Hier liegt sie nun vor uns, die neue Scheibe von Wolf Schubert-K. Nachdem ich Wolf einige Male auf Live-Konzerten erleben konnte und seine alten Alben immer wieder zurück auf meinen Plattenteller finden, ist das neue Werk natürlich ein MUSS.

Die Scheibe hat 9 Stücke, die Wolf in der bereits bekannten, gut produzierten Weise abliefert. Ein Album, dass schon nach zwei Songs tierisch Laune macht. Wolf hat auf der Scheibe Songs veröffentlicht, die textlich aus seinem Leben sprechen. Er arbeitet seine früheren Drogen- und Alkoholprobleme auf und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Heute hat er diese Zeit hinter sich gelassen, die erwartungsgemäß sein Leben schwer beeinflusst hat.

Blues mit Gefühl und dem Tiefgang, den man spüren kann, weil die Inhalte der Lieder aus dem eigenen Leben heraus entstanden sind. Wolfs Musik nimmt mit und begeistert und ich habe das erste Hören der Scheibe sehr genossen…und das bedeutet, sie wandert direkt ins Auto, um sie erst einmal ordentlich abzunudeln, was für mich ein Zeichen ist, dass mich das Album über das normale Maß anspricht.

Jetzt wünsche ich mir die ersten Live-Termine, um das Konzept auf einer Bühne sehen zu können…und es entsprechend abzufeiern. Ein großes Lob an Wolf und alle Musiker, die an der Entstehung des Albums beteiligt waren,…authentisch, gefühlvoll und super produziert…Hut ab!!

Mitgewirkt haben: Wolf Schubert-K. (Gitarre, Harmonika, Banjo, Mandoline), Tom Ripphahn (Drums, Orgel Piano, E-Gitarre Bouzouki und Produzent), Bine Morgenstern (Gesang), Matze Schmidt (E-Gitarre, Banjo) und Uli Klapdor (Bass) Daniel Tochtermann (Dobro), Jule Heidmann und Paula „Romie“ Stenger (Backroundchor).

 

Das Promoportal-germany gibt 9 von 10 Punkten für das Album….Ein Hinhörer!!!

Bestellen: www.wolfschubert-k.com oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Tracklist:

01. Beg, Borrow Or Steal
02. All I Wanted To Convey
03. Wheels
04. Are You Man Enough?
05. Ramblin
06. Flashbacks
07. I Can’t Wait
08. Free Spirit
09. The Ballad Of Rusty And Sin

Gesamtspielzeit 44.18

 

Review: Mit Ohne Strom – Schizotopia

(M.D.) Mit „Schizotopia“ liefert die Zwei-Mann-Formation „Mit Ohne Strom“ ihr zweites Album ab. Insgesamt 13 Stücke unplugged sind auf der Scheibe zu finden und die machen in Arrangement und Gesamtausführung schon richtig Spaß. Es wird fleißig gecovert und wir bekommen Songs von Alestorm, Sabaton, In Flames und Wizo um die Ohren gehauen. Die Namen lassen dann auch darauf schließen, dass nicht nur Heavy Metal als Grundlage dient, sondern auch der Punkrock dabei nicht fehlt.

Auf der Scheibe finden sich aber auch eigene Songs der Band, die nicht minder Freude bereiten. So ist das Ganze ein gelungener Mix, den es sich anzuhören lohnt. Als Anspieltipps nennen wir deshalb einen Coversong und einen eigenen Song der Band. „Rosti der Rotschopf“ als eigene Schöpfung ist ebenso interessant arrangiert wie „Spieluhr“ von Rammstein.

  Das Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Meilensteine (Intro)
02. Würmer im Kopf
03. Madman
04. Drink
05. Beer.Drink.Fuck [Explicit]
06. Primo Victoria
07. Spieluhr
08. Rosti der Rotschopf
09. The Wizard’s Might
10. Only For The Weak
11. Seegurke [Explicit]
12. MOS Hardcore
13. Offenbachs Niveau (Outro)

Gesamtspielzeit: 41 Minuten

 

Review – Sons Of A Wanted Man – Kenoma

(A.M.) Bereits Anfang Februar brachten die Belgier „Kenoma“ nach vorherigen kleineren Veröffentlichungen ihr Debutalbum „Kenoma“ über Les Acteurs De L'Ombre Label heraus. Jan Buekers singt, Didier Boost und Pieter Jans spielen Gitarre, Josse Theunkens spielt den Bass und Kevin Steegmans das Schlagzeug. Die sieben Titel sind alle im Black und Post Metal arrangiert.

„Kenoma“ als Opener und Titelsong zeigt mit seinen knapp elf Minuten Spielzeit einiges der Band. Es gibt Gegröle und Gebrülle zu hören, die Instrumentenlinien sind weitestgehend hart und schnell arrangiert und dröhnend aufgenommen, so dass eine düstere Stimmung entsteht. Aber auch einzelne, schon fast melodische, Parts, sind eingespielt, so dass es etwas lockerer und abwechslungsreicher wird. „Serpentine“ fügt sich dem Black und Post Metal Genre ein. Isa Holliday konnte die Band für den Gesang in „Canine Devotaion“ gewinnen. So kommt diesbezüglich eine weitere Facette mit ins Spiel. Insgesamt ist aber auch dieser Song eher melancholisch gespielt.

Etwas ruhiger und ebenfalls düster geht es dann mit „Under A Lightless Sky“ weiter. „Absent“ und „Amor Fati“ fügen sich passend in das Konzept ein. Sehr ruhige Instrumentenlinien sind für den letzten Titel „Pleroma“ zusammengestellt, der als kurzes Instrumentalstück schon fast ein Autro darstellen kann. Dies entspannt mich etwas, da ich persönlich kein Fan des Genres bin. 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 6 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

01. Kenoma

02. Serpentine

03. Canine Devotion [ft. Isa Holliday]

04. Under A Lightless Sky

05. Absent

06. Amor Fati

07. Pleroma

Gesamtspielzeit: 47:19 min

 

 Review – The Spirit – Cosmic Terror

(A.M.) Am 7. Februar 2020 veröffentlichten „The Spirit“ ihr zweites Album namens „Cosmic Terror“ über AOP Records. Die Saarländer zählen sich weitestgehend zum Melodic-Death und Black-Death-Metal Genre. Nach ihrer Gründung 2015 lieferten sie ihr Debutalbum ab und waren auf Konzerttour samt einigen Festivalauftritten. 

Im Opener „Serpent As Time Reveals“ dominieren die Gitarrenlinien, vor allem gegen Ende, und die Double Bass. Den Gesang kann man trotz des genretypischen Grölens noch in vielen Teilen verstehen. Die Scheibe kommt aber auch mit einem kleinen Booklet mit den Texten auf den Markt. Ähnlich geht es dann mit „Strive For Salvation“ weiter. In „Repugant Human Scum“ wird es insgesamt nochmal eine Nummer härter und rauer, wobei die ausführlichen Gitarrenlinien hier mit etwas weicheren Arrangements glücklicherweise für Abwechslung sorgen. „The Path Of Solitude“ folgt durch und durch hart im genretypischen Stil. Gleiches gilt für „Pillars Of Doom“. Aber auch hier bekommen die Gitarrenlinien einen großen Raum.

In „The Wilde Emptiness“ steht die Double Bass wieder sehr im Vordergrund. Wobei sich die einzelnen Songs sehr ähneln. Die Arrangements und die Instrumentenlinien, der Einsatz und die Variationen sind extrem gleich und lassen mich Abwechslung, Akzente und Highlights deutlich vermissen. Dies wird auch durch den ruhigeren Part in der Songhälfte nicht anders, denn dies war bei den vorherigen Songs ebenfalls schon so. Leider zieht sich diese Meinung, welche meine ganz persönliches ist, auch beim letzten Titel des Albums „Cosmic Terror“ durch. Lediglich die Tatsache, dass dies ein reines Instrumentalstück ist, sorgt für ein Abheben von den anderen. 

Genrefans, die sich intensiv Zeit nehmen, um viele Einzelheiten herauszufiltern, werden mit dieser Scheibe insgesamt aber gut bedient werden, auch wenn sie nichts für mich ist. 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben für eine handwerkliche gute Arbeit, die für Genrefans eine Bereicherung sein wird 5,5 von 10 Punkten.

 

The Spirit sind:

M.T. – Gesang und Gitarre, A.T. – Bass, M.S. – Schlagzeug

 

Tracklist:

 

Serpent As Time Reveals

Strive For Salvation

Repugnant Human Scum

The Path Of Solitude

Pillars Of Doom

The Wilde Emptiness

Cosmic Terror

Gesamtspielzeit: 41:44 min

 

 

Konstantin Wecker ruft mit seiner neuen CD „Poesie in stürmischen Zeiten“ zu Spenden für in Not geratene Künstler und Künstlerinnen auf!

Lieder, die die Welt umarmen


München. „Mei Willy, Du kannst dir nicht vorstellen was hier grad los ist. Die Welt ist von einem Virus befallen und alles, was bisher gültig war, ist auf den Kopf gestellt.“ In den schweren Zeiten der Pandemie lässt Konstantin Wecker sein Kultlied neu aufleben. Zu hören ist der „Willy 2020“ auf der aktuellen CD „Poesie in stürmischen Zeiten“, auf der zum ersten Mal die beliebte Trio-Besetzung mit der Cellistin Fany Kammerlander und dem Pianisten Jo Barnikel auf einem Album zu erleben ist. Mit dabei ist auch die Liedermacherin Sarah Straub, die als Gastmusikerin mit Konstantin Wecker das Duett „Niemand kann die Liebe binden“ singt.
    
Der Live-Mitschnitt, den bislang über 45.000 Menschen auf YouTube aufgerufen haben, entstand Ende März bei einem Streaming-Konzert in einem Münchner Tonstudio.

Zu hören übrigens hier: https://www.youtube.com/watch?v=08LcvohsVeM

„Für Johann Wolfgang Goethe waren Gedichte Küsse, die man der Welt gibt. In diesem Sinne wollen wir mit den 18 Liedern und Gedichten, in Zeiten, die eine körperliche Nähe ausschließen, die Menschen umarmen. So viele Konzerte mussten wir bereits absagen und verschieben und all jenen, die gerne zu uns gekommen wären, können wir hiermit eine Freude machen“, so Konstantin Wecker, der mit den Einnahmen auch anderen Künstlern unter die Arme greift. Fünf Euro pro verkaufter CD gehen an die Musiker und Musikerinnen seiner Plattenfirma sowie an das Produktionsteam, denen alle in Corona-Zeiten die künstlerische Existenz unter den Füßen wegbricht.“

 
Und so kann und will Konstantin Wecker auch mit dieser außergewöhnlich entstandenen CD das tun, was ihm schon immer am Herzen liegt: den Menschen Zuversicht geben und Mut machen auf eine Zeit, in der vieles wieder leichter wird und er den Willy wieder auf der Bühne singen wird.

„Poesie in stürmischen Zeiten“ ist vorbestellbar und ab 15. Mai 2020 exklusiv im Sturm & Klang Shop erhältlich: https://sturm-und-klang.de/product/poesie-in-stuemischen-zeiten.


Digital ist die CD ab 15. Mai 2020 bei allen legalen Download-Händlern und Streaming-Portalen erhältlich.


Mehr Infos unter:
YT: https://www.youtube.com/user/Weckerswelt
FB: https://www.facebook.com/Konstantin-Wecker-111564412194266/
Homepage: www.wecker.de
Homepage S+K: https://sturm-und-klang.de/

 

Wir haben für euch in das Album reingehört und haben uns eine eigene Meinung gebildet. Neben dem gutgemeinten Anliegen, Künstler in einer schweren Zeit zu begleiten und zu unterstützen, hat Wecker mit dieser CD auch eine wirklich hörenswerte Scheibe auf den Markt gebracht

 

Wer Wecker und seine Band schon einmal Live erlebt hat, hat auch nichts anderes erwartet. Musikalisch, sowie textlich auf hohem Niveau und mit dem zu erwartenden Tiefgang. Viele bekannte Songs des Künstlers wie „Sage Nein“ oder „Willy“ in der 2020 Version sind enthalten. Auch vier Gedichte bekommen Raum auf der Scheibe und sind hörenswert.

 

Ich persönlich habe das Album sehr genossen und mich gefreut, dass ein Künstler es geschafft hat so schnell auf die Krise zu reagieren. Hut ab…und dabei die Hoffnung, dass dieses Konzept auch die gewünschten Früchte trägt.

 

Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten für dieses einzigartige Album.

 

Tracklist:

 

Ich singe, weil ich ein Lied hab´
Gedichte sind Küsse
Willy 2020
Stürmische Zeiten mein Schatz
Die Erziehung reformieren
Für meine Kinder
Liebesdank
Liebeslied


Vier Gedichte:

Über die Zärtlichkeit

Liebes Leben

Du liebst

Gelebtes Leben


Lieber ein politisch kluger Virus

Der Virus
Ich habe Angst
Heiliger Tanz
Vorstellung Sarah Straub
Niemand kann die Liebe binden (Feat. Sarah Straub)
Den Parolen keine Chance
Was immer mir der Wind erzählt
Poesie ist Widerstand
Wut und Zärtlichkeit
Für Mikis Theodorakis
Lied der Lieder
Sage Nein
Was keiner wagt
Verabschiedung
Gracias a l

Gesamtspielzeit 79:22

 

 

 

Review – Witchfinder – Hazy Rites

(A.M.) Nach der Gründung der französischen Band „Witchfinder“ im Jahre 2016 lieferten sie 2017 ihr erstes Album ab und der Erfolg sprach direkt für sich. Ihr Stoner- und Hardcore-Rock begeisterte. Und dann veröffentlichten sie Ende März 2019 ihren zweiten Longplayer in Form von „Hazy Rites“.

Schwermütig und mit dichten Gitarrenlinien ist der Opener „Ouija“ arrangiert. Ein „Dröhnen“ ist nicht zu überhören. Dies geht auch in „Satan´s Haze“ so weiter. Hier kommt durch das teilweise dominierende Schlagzeug und den entsprechenden Bass noch eine weitere Note Härte hinzu. „Covendoom“ fügt sich entsprechend an und bietet, genauso wie „Satan´s Haze“ leider nur kurze Parts der Abweichungen zur Abwechslung. Nicht ganz so schwermütig lässt sich „Sexual Intercorse“ zu Beginn erahnen. Dröhnende Instrumentenlinien dominieren auch in „Wild Trippin`“. „Sorry“ entspricht dem weiterhin. Der breite Sound des Basses macht es massig. Textlich ist dieser Song extrem auf den Titel reduziert. Gegen Ende variieren die Arrangements dann etwas. Dies gilt auch für „Dans I`instant“. Am Ende der über 10 Minuten Gesamtspielzeit sind durch das Keyboard Orgelklänge zu hören.

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 4,5 von 10 Punkten. Die Band wird im Genre ihre Fans finden bzw. hat dies schon getan, aber mich spricht es leider absolut nicht an und zudem kann ich persönlich quasi keinerlei Abwechslung heraushören. Nichts desto trotz ist es sauber produziert und der breite Soundteppich samt Schwermütigkeit gewünscht. 

 

Tracklist:

 

Quija

 Santan´s Haze

 Covendoom

 Sexual Intercourse

 Wild Trippin`

 Sorry

 Dans I`instant

 Gesamtspielzeit: 58:03

 

 Review – The Order – Supreme Hypocrisy

(A.M.) Im Hard Rock/Heavy Metal Genre veröffentlichen „The Order“ am 22. Mai 2020 über Massacre Records ihr neues Album „Supreme Hypocrisy“. Dies ist das sechste Album von Gianni Pontillo (Gesang), Bruno Spring (Gitarre), Andrej Abplanalp (Bass) und Mauro "Tschibu" Casciero (Schlagzeug).

„The Show“ ist ein durch und durch rockiges Stück, welches mit einem tollen Gitarrensolo Akzente setzt. Härter und noch druckvoller folgen der Albumtitelsong „Supreme Hypocrisy“ und „Back To Reality“. Eine ebenfalls volle und rockige Nummer ist „Dreams Are Not The Same“. Mit einem weiteren Gitarrensolo punktet „Save Yourself“. Schneller geht dann „“No Messiah“ ab. „August In Miami“ füllt die Scheibe meines Erachtens, was in Ordnung geht. Danach geht es dann härter und vor allem düster und schwerer mit „Where I Come From“ weiter. Mit der Ballade „Sometimes“, die sich per Instrumenteneinsatz quasi auf ein Klavier minimalisiert, hauen sie eine grandiose Ballade mit unendlich viel Gefühl raus. Und mit „Only The Good Die Young“ runden sie das Album sehr melodisch und gleichzeitig melancholisch ab.

 

Unsere Anspieltipps sind „The Show“ und „Sometimes“.

 Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

 Tracklist:

 

The Show

Supreme Hypocrisy

Back To Reality

Dreams Are Not The Same

Save Yourself

No Messiah

August In Miami

Where I Come From

Sometimes

Only The Good Die Young

 

Gesamtspielzeit: 47:28 min

 

Review - OZ – Forced Commandments

(A.M.) Über Massacre Records veröffentlichen die fünf Skandinavier „OZ“ am 22. Mai 2020 ihr nunmehr achtes Album namens „Forced Commandments“. Der Stil ist klarer klassischer Heavy Metal.

Der Opener „Goin´Down“ haut nach einem Intro richtig rein und geht druckvoll nach vorne. Ein Gitarrensolo darf hierbei natürlich nicht fehlen. Mit der gleichen Kraft kommt auch „Prison Of Time“ rüber und lädt zum direkten Headbangen ein. „Switchblade Alley“ ist ähnlich arrangiert, geht aber nicht an mich, da mir das gewisse Etwas fehlt. Die Power kommt dann direkt mit dem ersten Schrei in „Revival“ wieder. Hier sind die Instrumentenlinien wirklich extrem klassisch, voll und satt. Und gewisse Hymnenanteile sind ebenfalls dabei. Das Gitarrensolo setzt dann das letzte Highlight. Gesanglich gefällt mir „The Ritual“ nicht, da es für mich persönlich zu viel kreischendes Quietschen ist. Hier retten die Gitarrenlinien und die klare Rhythmuslinie vieles.

„Spiders“ ist dann ein wieder klassischer Metalsong, der mit ordentlich Druck nach vorne geht und mit einem ausgiebigen Gitarrensolo, welches melodisch in Perfektion abgestimmt ist, statt einfach drauf loszuspielen und die anderen Instrumentenlinien irgendwann wieder zu treffen. Und danach kommt plötzlich ein ganz ruhiger und melancholischer Part dazu, nicht schlecht. Gefühlvoll geht es mit der Ballade „Long And Lonely Road“ weiter. Es folgt „Liar“ mit einem virtuosen Gitarrenintro, bedeutend mehr Tempo und einem teilweise kreischenden Gesang.

Drei Bonustracks, die auf der CD, aber nicht per Vinyl zu hören sind, vervöllständigen das Album. Kraftvoll ist „Diving Into The Darkness“ arrangiert und gespielt. Mit einer gewissen Note Rotz im Gesang bringt „Break Out“ nochmal Akzente rein. Abschließend ist „Kingdom Of War“ mit klaren und kräftigen Rhythmen für den nötigen Druck nach vorne arrangiert, bevor es nach der Hälfte für einen Moment ordentlich an Tempo zulegt.

 

Unsere Anspieltipps sind „Prison Of Time“ und „Revival“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Goin' Down

Prison Of Time

Switchblade Alley

Revival

The Ritual

Spiders

Long And Lonely Road

Liar

Diving Into The Darkness (Bonus)

Break Out (Bonus)

Kingdom Of War (Bonus)

Gesamtspielzeit: 54:32 min

Review: V.E.R.S.U.S. – Doktrin

Mit Doktrin liefert die Truppe um Nils Baloun ihre zweite Scheibe ab, die sie auch selbst produziert haben. Untertitel der Scheibe „Eier, Herz, Wille, Verstand“. Was hat man zu erwarten. Musikalisch folgt die Scheibe dem alten Konzept der Band und es wird Deutschrock geboten, bei dem auch die Texte lesenswert sind.

Nils am Gesang und an der Gitarre, wird von Sascha am Schlagzeug / Backings, Eddie am Bass / Backings und Sepp an der Gitarre / Backings verstärkt. Die Metaleinflüsse sind bei den Songs deutlich herauszuhören und das tut dem Gesamtkonzept der Scheibe gut.

Meine Anspieltipps sind „Angst“, und „Feuer“. Aber jeder andere Song des Albums ist hörenswert und das Album ist in Produktion und Inhalt jedem Deutschrock Fan zu empfehlen. Frankfurter Jungs, die mit Biss an die Sache herangehen und eine energiegeladene Scheibe abliefern….Weiter so!!!

 

Das Promoportal-germany gibt dafür 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

VorSpiel
V.E.R.S.U.S
Eier, Herz und Verstand
Angst (ist nur ein Wort)
Kein Ende zu sehen
Stunde Null
W.I.R.
Auf Nimmerwiedersehen
Der Zeit zuvorkommen
Halt die Worscht hoch
Feuer
Neue Wege
Esperanza

Review – Fairyland - Osyrhianta

(A.M.) Am 22. Mai 2020 veröffentlichen „Fairyland“ ihre neue Scheibe „Osyrhianta“. Bei dem vierten Longplayer handelt es sich um ein Konzeptalbum, welches zur Serie der vorherigen gehört. Thematisch geht es eine Welt namens Osyrhia, ihre Landschaft und die Bewohner und spielt 3000 Jahre zuvor. Diesmal sind Francesco Cavalieri (Gesang), Willdric Lievin (Bass), Sylvain Cohen (Gitarre), Philippe Giordana (Keyboards) und JB Pol (Schlagzeug) mit von der Partie. Trotz der vielen personellen Wechsel bleiben sie dem Symphonic Power Metal treu und besinnen sich musikalisch auch auf ihre Wurzeln.

Mit einem erzählenden Intro „The Age Of Birth“ stimmen sie direkt gut ein und lassen den Hörer in fremde Welten entfliehen. In „Across The Snow“ kommt dann etwas mehr Fahrt in das Ganze. Dies gilt auch für „The Hidden Kingdom Of Eloran“. Hier überzeugt zudem die durchaus kräftige Stimme des Italieners Giordana. Chöre unterstützen hier. Für „Eleandra“ haben sie sich gesangliche Unterstützung durch Elisa C Martin geholt, die bei vorherigen Alben der Band ebenfalls schon aktiv war und ein Gitarrensolo setzt zusätzliche Akzente. „Heralds Of The Green Lands“ drückt dann ordentlich vor, hat aber auch ganz ruhige Momente. An zauberhafte Welten lassen mich die ersten Klänge von „Alone We Stand“ denken, bevor dieser Titel, meiner Meinung nach, glücklicherweise, ebenfalls voller und satter wird.

Flotter geht es dann mit „Hubris Et Orbis“ weiter und sehr dramatisch beginnt „Mount Mirenor“. Dieser Song entwickelt sich dann leicht, fröhlicher, hat sehr verträumte Passagen und versprüht musikalisch Optimismus. Gleiches gilt für „Of Hope And Despair In Osyrhia“. Hier kommt aber auch der nötige Druck hinzu, um im Genre zu bleiben. In den insgesamt 12 Minuten Spielzeit ist einiges an Abwechslung dabei. Allerdings ist dies für mich persönlich zu übertrieben. Für den letzten Song der Scheibe „The Age Of Light“ haben sie sich noch Flora Spinelli und Victoria Cohen dazu geholt. So wird auch hier für Vielfalt gesorgt.

 

Unsere Anspieltipps sind „The Age Of Birth“ und „The Hidden Kingdom Of Eloran“.     

 

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

The Age Of Birth

Across The Snow

The Hidden Kingdom Of Eloran

Eleandra

Heralds Of The Green Lands

Alone We Stand

Hubris Et Orbis

Mount Mirenor

Of Hope And Despair in Osyrhia

The Age Of Light

Gesamtspielzeit: 57:10 min

Review: Hathors – Grief, Roses & Gasoline

(M.D.) Das dritte Album der Band, ist nach eigenen Angaben so frisch und ungebändigt, dass es auch das Debütalbum hätte gewesen sein können. Nun…wir werden sehen. Marc Bouffè ist das einzige Bandmitglied, was von den ersten beiden Scheiben der Kombo erhalten geblieben ist. Er hat die Band mit Dominique Destraz an den Drums und Marco Naef am Bass neu besetzt.

Das neue Line Up tut der Band gut. Die Scheibe kommt mit einem guten Sound, das John Goodmanson in Seattle gemixt hat, der auch Bands wie Wu-Tang Clan und Pavement bereits in den Fingern hatte. Zumindest ist die Band dem Grunge treu geblieben, was man direkt beim Titeltrack „Where Were You“ deutlich hören kann. Auch fast epische Stücke sind auf der Scheibe zu finden, so dass 5:49 Minuten lange Revolver, dass einen düsteren Charme versprüht.

Alles in allem hat die Scheibe mehr pepp als die Vorgängeralben, zeigt aber in vielen Bereichen Ähnlichkeiten zu den Vorgängern, so dass man sagen kann das die Hathors zwar ihrem Stil treu geblieben sind, aber den Sound und die Vielseitigkeit deutlich gewonnen hat. Mit diesem Album von Noisolution ist zumindest allen Grunge Liebhabern bestens gedient

 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Where Were You

It Takes Forever

Sleepwalker

Disaster

Rock This Town

The Valley

Give It Away (For Her)

The Less You Know (The Better it feels)

Loose Ends

Revolver

Apathy

 

Gesamtspielzeit: 37 Minuten

Review – Jacob Brass – Circletown

 

(A.M.) Internationale Popmusik aus München kann auch anders sein. Dies beweist „Jacob Brass“ nun mit seinem dritten Album namens „Circletown“, welches er am 21. Mai 2020 veröffentlicht. Die zehn Titel sind echt und spiegeln ihn wider. Er hat es demnach auch selbst aufgenommen, eingespielt und produziert. Das Booklet stellt die Thematik ebenfalls dar. Zum einen sind hier alle Songtexte abgedruckt und zum anderen muss man es drehen, wenn man alles lesen möchte. Gleiches gilt für die Tracklist auf der Coverrückseite.

 

Die erste Hälfte der insgesamt zehn Songs setzt sich thematisch mit ihm selbst und seiner Familie inklusive der Zusammengehörigkeit auseinander. In den Titeln 5-10 geht es um das eigene Scheitern und die eigenen hohen Erwartungen. Jedoch wird es für mich nicht „düsterer“ gespielt, wie es von anderen beschrieben wird.

 

Auf jeden Fall versteht er seine Kunst. Er singt mal ruhig (u.a. „Mystery Road“), mal melancholisch (u.a. „Reason“, „American Dream“, „Circle Town“) und mal optimistisch (u.a. „Thailand“, „Run Away“). Dazu begleitet er sich sowohl am Klavier (u.a. „Reason“, „Avalance“) als auch mit der Akustikgitarre („Mystery Road“, „Lost In Beijing“, „Circle Town“ und „If We Don`t Act Now“). Aber auch das Schlagzeug ist mit von der Partie (u.a. „Mystery Road“ und „Avalance“). Die Titel lassen oftmals viel Gefühl herüberschwappen. Aber einige Arrangements finde ich auch anstrengend („If We Don´t Act Now“ und „American Dream“).

 

Insgesamt wird dieses Album seine Fans begeistern, auch wenn er mich persönlich nicht dazuzählen können wird.

 

Unsere Anspieltipps sind „Run Away“ und „I Will Stay“.

 

Promoportal-Germany vergibt 5 von 10 Punkten, da es handwerklich höchst professionell gemacht ist.

 

Tracklist:

Reason

Mystery Road

Lost In Beijing

Avalance

Thailand

Circletown

Run Away

If We Don´t Act Now

American Dream

I Will Stay   

Paddy Schmidt – Hörbuch – Far Away - Mit der Harley zum Nordkapp

 

(M.D.) Das war eine wirklich gute Idee….das muss man schon sagen. Paddy Schmidt, Leadsänger der Band Paddy Goes To Holyhead hat sein vor einigen Jahren erschienenes Buch – Far Away – Mit der Harley zum Nordkapp nun als Hörbuch herausgebracht. Eine wirklich tolle Sache, zumal viele Menschen, so wie auch ich, Stunden um Stunden im Auto verbringen müssen (wenn ich nicht auch mein Alteisen aus Milwaukee durch die Gegend schiebe).

Paddy hat das Buch selbst eingelesen, was dem Ganzen noch einen besonderen Charme verleiht. Aufgelockert wird es durch einige Songs, die thematisch gut im Erzählrahmen platziert sind und das Ganze angenehm auflockern. Eine gute Idee, die vor allem eine kleine Abwechslung verschafft und somit die Aufmerksamkeit zurückholt, wenn man längere Texte vorgelesen bekommt.

Eine Reise, die nachdem sie erlebt und verschriftlicht wurde, nun auch zu hören ist. Mir hat das Hörbuch viel Freude bereitet, zumal ich mir Paddys Gesichtsausdrücke zum gelesenen Wort zum Teil gut vorstellen konnte (…das ist nicht böse gemeint!). Paddy bietet das Hörbuch für nur 10 Euro zum Download an, eine Investition, die sich meiner Meinung nach in jedem Fall lohnt.

Erhältlich ist das Hörbuch im Shop von Paddy Goes To Holyhead unter: http://www.paddy.de/shop

 

Das Promoportal-Germany vergibt für dieses kurzweilige Hörbuch 9 von 10 Punkten, mit dem Hinweis, dass Paddy ab und an auch Lesungen macht. Hier kann man das Konzept dann auch noch live erleben….sobald uns das wieder gestattet ist.

Review – Firewind – Firewind

(A.M.) Am 15. Mai 2020 veröffentlichten „Firewind“ ihr gleichnamiges Album über AFM Records. Die Power Metaller liefern damit ein achtes Brett ab. Gus G (Ozzy Osbourne, Arch Enemy, Dream Evil) überzeugt mit seinem Gitarrenspiel einfach komplett. Mit den Riffs und Soli zeigt er, dass er sein Handwerk versteht und weiß, was er kann. Im Herbst 2019 gewann er Herbie Langhans (Avantasia, Radiant, Seventh Avenue) als neuen Sänger für die Band. Und mit Petros Christo (Bass) und Jo Nunez (Schlagzeug) sind sie dann komplett.

Die insgesamt elf Titel sind überwiegend im sauberen und druckvollen Power Metall Genre anzusiedeln, setzten aber immer wieder Akzente und es gibt geringfügige Ausreißer. Während in „Welcome To The Empire“ ein ausgiebiges Gitarrenintro einstimmt, hebt sich „Devour“ durch glorifizierenden Gesang uns eine kraftvolle Double Bass ab. An eine Hymne denke ich bei „Rising Fire“. Marschierend und motivierend ist „Break Away“ arrangiert. Balladenreiche Aspekte sind dann in „Longing To Know You“ zu hören und eher klassisch rockig ist „Space Cowboy“. Die Gitarrensoli in „Devour“, „Overdrive“ und „All My Life“ zeigen für mich die größte Bandbreite, wobei auch hier natürlich keine neuen Erfindungen möglich sind.

Aber auch melodische Anteile sind vertreten. Insgesamt ist diese Scheibe auf jeden Fall wirklich hörenswert und durch die Stimme von Herbie Langhans etwas härter und dreckiger als die beiden Alben zuvor.

 

Unsere Anspieltipps sind „Rising Fire“ und „Space Cowboy“.

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Welcome To The Empire

Devour

Rising Fire

Break Away

Orbitual Sunrise

Longing To Know You

Perfect Stranger

Overdrive

All My Life

Space Cowboy

Kill The Pain

Gesamtspielzeit: 46:51 min

 

Review: The Feelgood McLouds – Life On A Ferris Wheel

 

Da kommt doch mal was wirklich Hörenswertes aus dem Saarland, dass auf der Bühne sicherlich Spaß machen wird, auch wenn kein Riesenzirkus veranstaltet wird. Die Scheibe bietet Folkpunk der besten Sorte und innerhalb kürzester Zeit juckt das Tanzbein und man wünscht sich mit irgendeinem verrückten Haufen ordentlich Pogo tanzen zu können.

 

 

Die Saarländer stehen punkto Musik großen Bands wie den Dropkick Murphys wenig nach. Musikalisch vielseitig und multipel instrumentiert bieten die Jungs ein Feuerwerk der besten Art. Schon mit „Spinnless Mass“ steigen sie gut ein und man bekommt den ersten Eindruck, was man zu erwarten hat…und Song zwei „Foggy Days“ bestätigt diese Vermutung direkt.Auch langsamere Songs wie „Off The Rails“ haben es musikalisch in sich und fordern direkt auf den einprägsamen Refrain in der Dauerschleife mitzugrölen.

 

 

Die Scheibe zelebriert von vorne bis hinten die gute Laune. Ich kann mir sehr gut ein Konzertgelände vorstellen, wo alle durch die Gegend hüpfen und die Bierstände alle Hände voll zu tun haben. In jedem Fall steht die Band bei uns auf der Merkliste, sich das Ganze live anzuschauen…und dabei nicht nur zu arbeiten, zu fotografieren, sondern zu FEIERN! Die Scheibe ist bei Wolverine Records erschienen und die Produktion lässt nichts zu wünschen übrig. Die Scheibe kommt gut abgemischt daher, der Gesang ist gut verständlich und der Sound ist fett, so dass das Aufdrehen der Anlage ordentlich Spaß macht.

 

 

Anspieltipps braucht man bei dieser Scheibe tatsächlich nicht zu nennen, da es ziemlich egal ist welchen Song man sich rauspickt, da knallt einfach alles.

 

 

Für dieses Freude bereitende Machwerk gibt das Promoportal-germany und Crossfire starke 9 von 10 Punkten…..auf das wir die Chance bekommen, dass dieses Jahr noch live erleben zu dürfen.

 

 

 

Besetzung:

 

Günther: Gesang

 

Schirra: Gesang und Bass

 

Ben: Gitarre und Gesang

 

Benni: Gesang, Gitarre, Akkordeon und Banjo

 

Julian: Dudelsack, Mandoline, Tin Whistle und Mandoline

 

Matze: Schlagzeug, Gesang

 

 

 

Songliste:

 

Spinless Mass

 

Foggy Days

 

Mooshiners

 

Mad O´Riley

 

Lovers & Friends

 

Off TheRails

 

King For A Day

 

Last Hurray

 

Drink To All My Friends

 

Runaway

 

Behind Black Eyes

 

In Our Pub

 

Review: Leaden Fumes – Abandon Ship

 

Leaden Fumes ist eine neugegründete Band, die aus der Band „Phased“, eine der ersten Stoner Bands in der Schweiz, hervorgegangen ist. Jetzt gilt es sich ein Bild zu machen, was die neue Combo zu bieten hat.

Der Sound der Platte lässt zumindest nichts zu wünschen übrig. Man kann sagen, dass Doom Fans hierin jedem Fall auf ihre Kosten kommen werden. Starke Riffs prägen das gesamte Album. Der Gesang und die Texte sind oft schwermütig, aber oft schreit der Sänger seinen Hass auf die Welt auch heraus. Mich sprechen die Sprachsamples auf dem Album allerdings nicht an, aber das ist eine ganz persönliche Meinung.

Alles in Allem ein gutes Album, was Stoner- und Doom Fans sicher begeistern wird. Anhörenswert ist der Titeltrack „Abandon Ship“ und „Chromophobia“ gibt ebenfalls einen guten Blick auf das Schaffen der Band.

 

Promoportal-germany und Crossfire vergeben 7 von 10 Punkten

 

Besetzung: 

Christian Sigdell – Vocals, Bass
Florian Schönmann – Guitar
Jonathan Schmidli – Drums
Gast: Renato Matteuci – Assorted Moog, Backing Vocals

 

Tracklist:

1. Abandon Ship
2. (Let Burn The) Temple Within
3. Ruthless
4. Asphyxia
5. Chromophobia
6. This Bleeding Cavity
7. Craving

 

Gesamtspielzeit: 42:06

Review – Double Experience – Alignments

 

(A.M.) Über „Drakkar Entertainment“ veröffentlichten die zwei Canadier von „Double Experience“ am 24. April ihr neues Album „Alignments“. Sie gehören zum „Alternativ Rock“ und wollen mit ihrer Musik die positive und freudige Seite des Stils an den Mann und die Frau bringen. Brock Tinsley spielt Gitarre und Ian Nichols ist für den Gesang und den Bass zuständig. Dies ließ mich aufgrund des fehlenden Drummers erstmal zweifeln.

Aber schon on „Peirsh Song“ sind meine Bedenken verflogen. Das Gesamtarrangement lässt meine Skepsis verschwinden. Der Titel rockt. Und auch „New Me“ geht eingängig ins Ohr. „Something`s Got To Give“ ist dann durch die Breaks, die für mich etwas abgehackt wirken, und „Megaphongesangeinspieler“ nicht mein Favorit. Hingegen setzten die Akustikgitarrenparts gelungene Akzente. Ihr Ziel Rock durchweg positiv zu gestalten, zeigen sie in „Ghost In The Machine“. „My List“ ist ein sehr ruhiger und zurückhaltender Song. Die zwei spielen ihn sehr stark. „Your Biggest Fan“ hat viele Momente, die den Mainstream begeistern werden und ein tolles, wenn auch kurzes, Gitarrensolo. Für „Born For It“ fällt es mir schwer eine passende Beschreibung zu finden. Der Titel ist voll und satt, läuft allerdings halt so ab. Auch die Einspieler gehen nicht an mich. Charakterstärker stellt sich „So Dumb“ vor. Hier ist der Rock druckvoll und kräftig. Härter geht es mit „The Imp“ weiter und das Gitarrensolo ist durchaus positiv zu bemerken. Ebenfalls druckvoll lässt sich dann der Titelsong „Alignments“ hören, wenn das Gas auch zwischenzeitlich etwas zurückgenommen wird, um dann nochmal richtig ausgenutzt zu werden. Mit „Love Is Not Just Talk“ sind die elf Titel der Scheibe dann vereint und geben ein quasi rundum gelungenes Konzept mit Höhen und Tiefen ab.

Unsere Anspieltipps sind „Perish Song“ und „So Dumb“.

Promoportal-germany vergibt 6,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Perish Song

New Me

Something's Got To Give

Ghost In The Machine

My List

Your Biggest Fan

Born For It

So Dumb

The Imp

Alignments

Love Is Not Just Talk

Gesamtspielzeit: 37:03 min

 

Review – Wallop – Alps On Fire

(A.M.) „Wallop“ veröffentlichten am 24. April 2020 ihr Album „Alps On Fire“ über „Pure Steel Records“. Das Album gibt es, genauso wie die Band, bereist seit Mitte der 80er Jahre. Doch dann gingen sie erstmal über 30 Jahre getrennte Wege und man hörte nichts mehr von „Wallop“. Um so schöner ist es doch, dass sie ihr Debutalbum nun nochmal neu in Originalbesetzung auf den Markt bringen. Es ist durch und durch Old School Metal ohne jegliche neumodische Allüren.

„Running Wild“ ist flott, aggressiv und hat tolle Gitarrenparts. Gleiches gilt für „Missing in Action“. Die druckvolle Kraft überzeugt. „Lack Of Power“ beginnt dann mit viel Gitarrengefiddel, welches meinen persönlichen Geschmack allerdings nicht trifft. Nach einem Intro folgen in „Metallic Alps“ harte Drums. Kraftvoll beschreibt auch „Reveal The Lies“ am besten und „Monsters“ ist ebenfalls voller Power und satt arrangiert und gespielt. Etwas düsterer geht es dann mit „Stealthy World“ weiter. Somit kommt ein bisschen Abwechslung in die Songs hinein. Danach folgt „Idols Die Too“ flotter. Zwei rockige Nummern in Form von „69“ und „Fun For The Nun“ sind ebenfalls mit dabei. Härter und flotter ist „Metallize“. Mit „Crash, Bang, Wallop“ bringen sie aber auch noch eine Note Punk mit in ihre Song- und Stilauswahl rein. In „Wall Of Sounds“ dominiert das Schlagzeug, welches phasenweise auch ein ordentliches Tempo vorgibt.

Insgesamt begeistert dieses Album durch den klassischen Metal der alten Schule. Wer also auf eine musikalische Zeitreise in die Vergangenheit gehen möchte und die Entwicklungen der letzten rund 30 Jahre in der Szene vergessen möchte, sollte hier auf jeden Fall zuschlagen.

Unsere Anspieltipps sind „Missing in Action“ und „69“.

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Running Wild

Missing In Action

Lack Of Power

Metallic Alps

Reveal The Lies

Monsters

Stealthy World

Idols Die Too

69

Fun For The Nun

Metallize

Crash, Bang, Wallop

Wall Of Sound

Gesamtspielzeit: 50:23 min