Review – P.O.D. – Circles

Am 16.11.2018 werden P.O.D. ihr Album „Circles“ veröffentlichen. Insgesamt lässt sich dies wohl am ehesten dem Heavy Rap zuordnen. Der erste Song „Rockin` With The Best“ erinnert durch die Härte, Aggressivität des Gesangs und die Instrumentenlinien an „Killing In The Name“ von „Rage Against The Machine“. „Always Southern California“ beginnt mit schon eher recht melodischem Gesang, bevor die Rap Note hinzukommt. Die melodischen Instrumentenlinien bleiben, vor allem im Refrain. Der Albumtitel „Circles“ zeichnet sich durch relativ viel harmonischen Gesang aus. Er ist weicher und weniger aggressiv. Eine Mischung aus Rap und Heavy Metal ist dann in „Panic Attack“. „On the Radio“ überzeugt durch tolle Instrumentenlinien zu Beginn. Es folgt ein leichter Wechsel zum Rap, Richtung Mainstream. Dies ist besonders im Refrain der Fall. „Fly Away“ fügt sich insgesamt gut in das Album ein und „Listing For The Silence“ ähnelt in gewissen Passagen „Always Southern California“. Mit einem heavy Refrain und weichen Strophen mit reduziertem Instrumenteneinsatz folgt „Dreaming“. Mit Rap und weichem Refrain, insgesamt sehr harmonisch und melodisch geht es mit „Domino“ weiter, bevor in „Soundboy Killa“ ein kräftiges Schlagzeug und eine aggressive Gesangsstimme dominieren. „Home“ als Abschluss gibt nochmal alles an Kraft des Albums.

Unsere Anspieltipps sind „Circles“ und „On The Radio“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Rockin` With The Best

2. Always Southern California

3. Circles

4. Panic Attack

5. On The Radio

6. Fly Away

7. Listening For The Silence

8. Dreaming

9. Domino

10. Southern Killa

11. Home

Review – Jason Becker – Triumphant Hearts

 

Am 7. Dezember wird Jason Becker das Album „Triumphant Hearts“ veröffentlichen. Für die insgesamt 14 Titel hat er viele Größen des Musikgeschäfts für sich gewinnen können, u.a. Uli Jon Roth, Joe Satriani, Joe Bonamassa und und und.

Das Album ist abwechslungsreich mit vielen Instrumentaltiteln versehen. Und genauso beginnt die Scheibe auch. Direkt der erste Song ist der Titelsong. Er ist sehr beruhigend. Die Ballade „Hold On The Love“ kennzeichnet sich durch gute Gitarrenarbeit und einen virtuosen Gesang, bei insgesamt rund 7,5 Minuten Spieldauer, aus. Ein Orchester ist in beispielsweise „Fanatsy Weaver“ und auch in „Once Upon A Melody“ dabei. Zweiteres glänzt zusätzlich mit tollen Elektrogitarrenarbeit. Bläser verleihen „We Are One“ einen Jazz Hauch. „Magic Woman“ ist typisch „Uli Jon Roth“. Das Cover „Blowin` In The Wind“ ist sehr melodiös. Als weiterer Instrumentaltitel folgt „“River Of Longing“. Hier ist die typische vordergründige Gitarrenarbeit von „Satriani“ zu bemerken. Mexikanische Gitarren und Einspieler (Schüsse und Pferdegewieher) setzen in „Valley Of Fire“ Akzente. „Taking Me Back“ zeichnet sich durch Metal-Schlagzeuglinien aus und „Tell Me No Lies“ ist eher bluesartig.

Die Titel „Hold On To Love“ und „River Of Longing“ sind in zwei Versionen vertreten.

Insgesamt ist es ein Album, welches durch die vielen erstklassigen Musiker überzeugt und außergewöhnlich viele Instrumentaltitel hat.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „River Of Longing“ und „Valley Of Fire“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Triumphant Hearts

2. Hold On To Love

3. Fantasyy Weaver

4. Once Upon A Molody

5. We Are One

6. Magic Woman

7. Blowin` In The Wind

8. River Of Longing

9. Valley Of Fire

10. River Of Longing

11. Taking Me Back

12. Tell Me No Lies

13. Hold On The Love

14. You Do It    

Review – Adam Leon – Picture Perfect

 

Zunächst tourte Adam Leon jahrelang mit der Band „Leon“. Dann erschienen die ersten beiden Singles „You Live your Life“ und „Moonflower“. Und nun veröffentlicht er sein Soloalbum „Picture Perfect“ am 9.11.2018. Zu hören ist eine musikalische Vielfalt aus Sounds wie bei „Coldplay“ und „U2“, Mainstreampop mit mehr oder weniger elektronischen Einflüssen und auch Rocktiteln voller Energie.

 

Bereits der Opener „Take a Fall“ versprüht gute Laune und elektropoppige Passagen setzen Akzente. Ähnliches gilt für „You Live Your Life“. Und auch „Using You“ reiht sich so wunderbar ein. Allerdings überwiegen hier elektronische „Annimationen“ für meinen Geschmack zu sehr. „La La“ ist ein auf „alt gemachter“ (bewusstes knistern und rauschen in der Aufnahme) Titel mit kräftigem Rythmustakt.  Der Titelsong „Picture Perfect“ ist ein sehr harmonisch melodischer Song mit einigen Akzenten, wie beispielsweise Instrumentendopplungen und Hintergrundchören für einzelne Passagen. Etwas flotter folgt „Tequila“. Es wird energiegeladener und kräftiger. Mit härteren rockigeren Klängen geht es mit „Keep It On Track“ weiter. Ähnliches gilt für „Hero“. Sehr emotional mit seichten Klaviertönen erklingt „Moonflower“ und wird dann voller. Dieser Titel ist seit dem 26.10. diesen Jahres als Single veröffentlicht. Kräftig, hart und mit verrauchter Stimme folgt das rockige und dennoch eher langsame Stück „She´s Living In Hollywood“. „Bad Boy Rock Star“ rundet das Album dann gekonnt ab. Auch hier setzt der kräftige Gesang Highlights.

 

Unsere Anspieltipps sind „Moonflower“ und „She´s Living In Hollywood“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Take A Fall

2. You Live Your Life

4. Using You

5. La La

6. Picture Perfect

7. Tequila

8. Keep It On Track

9. Hero

10. Moonflower

11. She´s Living In Hollywood

12. Bad Boy Rock Star

Review – Rock Lounge Orchestra - #1

 

Am 9. November veröffentlicht „RLO – Rock Lounge Orchestra“ ihr Album „#1“.

Zu genießen ist eine abwechslungsreiche Auswahl von insgesamt 14 Titeln. Gemeinsam haben sie den Rock. Und gleichzeitig sind die Songs vielfältig und abwechslungsreich.

 

Direkt die ersten Töne des Openers „Chevy Love“ überzeugen mit einer klassischen Blues Rock Note. Aber auch der besondere Instrumenteneinsatz setzt Akzente. Dies ist ebenfalls mit bspw. tollen Klavierlinien oder punktierten Bläsern in „Big T“, „Baby Don´t Leave Me Now“ und „Away From It All“ der Fall. Streicher und Keyboards überzeugen in „Stand Up“. Während in „Umbrella Lady“ ein gewisses Gefühl des Souls mitschwingt und ein Saxophon Highlights setzt, sind in „Take A Little Time“ und „Baby Don´t Leave Me Now“ Pop Rock Akzente zu hören. Letzteres überzeugt insgesamt durch sehr harmonisch abgestimmte Instrumentenlinien. In „Night And Day“ und „Away From It All“ sind die Gitarrensoli absolut bemerkenswert. Eine weitere Stilrichtung ist in „Heaven And Hell“ durch Reaggy Akzente vertreten. Und natürlich darf auch eine Ballade nicht fehlen. Auf dieser Scheibe ist es die Liebeserklärung mit den Zeilen „Is it you, my love“ in „Hint Of Destiny“. Zudem ist mit „Nie“ ein deutschsprachiger Titel mit dabei.

 

Insgesamt ist es ein weit gefächertes Album, welches entspannt zu hören ist. Es hat Titel, die direkt ins Ohr gehen und auch sofort im Radio laufen könnten. Auf der anderen Seite haut mich persönlich aber auch kein Song völlig um.

 

Unsere Anspieltipps sind „Chevy Love“ und „Stand Up“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Chevy Love

2. Big T

3. Stand Up

4. Take A Little Time

5. Baby Don´t Leave Me Now

6. Night And Day

7. Heaven And Hell

8. Away From It All

9. Umbrella Lady

10. HintO f Destiny

11. Fool On The Run

12. Renault 4

13. Nie

14. Good Night

Review – Sick Of It All, Wake The Sleeping Dragon! (2018, Century Media)

NYHC Legends who are still alive and kickin´ are not a few nowadays. Be sure Sick Of It All are one of them. Just coming up with their brand new 17 Song release “Wake The Sleeping Dragon!” and the Album nail it. New York Hardcore at it´s best, no joke. The old guys blast so hard that I have to rub my eyes if it´s really 2018 or a time throwback to the good ol´ Hardcore times back in the late eighties. Full of rough and raw energy, the Band is showing what NYHC is all about. That’s the real deal, no Hipster wannabe boys playing some kind of Metal and taking the real Hardcore attitude in vain. SOIA still havin´ a say and doing it in a perfect pissed way. Against society, racism (Robert Moses Was A Racist), the state, selfish idiots (Self Important Shithead), Bankers, etc. the Band comes up with clear words and makes a stand. Also SOIA still having a lot of ironic humor (Beef Between Vegans) and they staying true to their Punk & Skinhead roots (e.g. Bulls Anthem). On top the guest singers Chuck Ragan und Tim McIlrath (Rise Against) fit perfectly to the Album. A surprisingly very diversified Album which is a must have, not only for fans of old school NYHC (comes in several bundles, colored Vinyl, etc.). Hope to see them live here in Germany soon. Sick Of It All are worth every penny.


Promoportal rating: 9 of 10 points.


Tracklist:
1. Inner Vision
2. That Crazy White Boy Shit
3. The Snake (Break Free)
4. Bull's Anthem
5. Robert Moses Was A Racist
6. Self Important Shithead
7. To The Wolves
8. Always With Us
9. Wake The Sleeping Dragon
10. 2+2
11. Beef Between Vegans
12. Hardcore Horseshoe
13. Mental Furlough
14. Deep State
15. Bad Hombres
16. Work The System
17. The New Slavery

Review – Julian`s Lullaby – Prisoner of Emotions

 

Das Album „Prisoner Of Emotions“ von „Julian`s Lullaby“ macht seinem Namen alle Ehre. Direkt die ersten eineinhalb Minuten des Openers „Angels East“ lassen einen durch die reinen Instrumentenklänge in sich selbst hinein versinken. Danach fordern harte Riffs und Drums Aktivität. Dies wird gesanglich durch die Doppelbesetzung des Symphonic Metals verstärkt. Hervorzuheben ist ebenfalls das Gitarrensolo. Schon in den ersten Takten von „Curse Of Gods“ ist der Rock mit ganz klaren Takten zu spüren. „Death Angel“ fügt sich dem nahtlos an. Hier ist zudem die Instrumentenarbeit vielfältig. Mit Fanfarenklängen beginnt „Domino“, bevor es temporeicher wird. Mit sehr weichen und harmonischen Gitarrenklängen folgt „Eyes Of Gray“ in den ersten Takten, bevor düstere Härte phasenweise hinzukommt. In „Hanging Crown“ setzten Streicher Akzente der Dramatik. Mit verzerrten Gitarrenlinien folgt „Hells Door“. Gesanglich ist es ebenfalls düster. Als Akzent ist der Song phasenweise sehr ruhig und weich mit einer enormen Reduzierung von Härte, Tempo und Kraft in allen Bereichen. Der Titelsong „Prisoner Of Emotions“ baut Dramatik und Kraft auf. Er wird voller und satter und gleichzeitig sehr harmonisch melodisch. Mit schon fast Poprock Akzenten ist „Single Thought“ versehen. „Starbringer“ hat starke Keyboardklänge im Vordergrund, bevor es gesanglich wieder härter und dunkler wird und dies dann musikalisch ebenfalls unterstütz wird.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir: „Eyes Of Gray“ und den Titelsong „Prisoner Of Emotions“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Angels East

2. Curse Of Gods

3. Death Angel

4. Domino

5. Eyes Of Gray

6. Hanging Crown

7. Hells Door

8. Prisoner Of Emotions

9. Single Thought

10. Starbringer

Review – Building Chaos – Bourbon Times

 

Das neue Album „Bourbon Times“ von „Building Chaos“ ist bereits veröffentlicht. Die Jungs spielen Metal der härteren Sorte und setzten zudem durch weitere Einflüsse musikalische Akzente.

 

„Blink Of The Eye“ beginnt direkt mit harten Riffs und klaren Drums. Diese setzten durch Breaks Akzente. Gesanglich ist es ebenfalls hart und lädt zum Headbangen ein. Mit ähnlichen Riffs ist auch „D.O.W.N.“ versehen. Und eine vergleichbare Härte ist in „Until the End“ zu erkennen.  

Weicher startet „Blood Boil“ mit verzerrten Gitarrenklängen. Diese nehmen dann mehr Fahrt auf und lassen einen zwischenzeitlich an Western Rock denken. Dies ändert sich dann mit dem Einsatz des Gesangs, kehrt aber in der Songmitte auch mal wieder zurück. Ähnliches gilt für „Heavy Chains“, „Let The River Bear Your Bones“ und „Ritual“. Wobei letzteres einen zudem zusätzlich zum intensiven Headbangen auffordert.

Eine Mischung aus Härte, Finsternis und Westernrock nutzt auch „Texas Jack Reed“. Dies ist ebenfalls in „The Hunt“ der Fall. Wobei hier nochmal ordentlich an Tempo zugelegt wird.

Durch einen gleichbleibenden Stil zeichnet sich „The King Is High“ aus. Hier ist besonders das Gitarrensolo in der Songmitte zu bemerken, welches zusätzlich Akzente setzt.

„California Love“ ist Coverversion des „2Pac“ Klassikers aus der Mitte der 90 er Jahre.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „The King Is High“ und „Ritual“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Blood Boil

2. Texas Jack Reed

3. Until the End

4. Ritual

5. The Hunt

6. Let the River Bear Your Bones

7. Snakefang

8. The King Is High

9. Blink of the Eye

10. Heavy Chains

11. D.O.W.N.

12. California Love

 

Review – VIVEK – Solo

 

Jürgen Eibl, Vivek, veröffentlicht am 12.10. sein neues Album „Solo“. Es ist eine interessante Mischung aus Mundart, Lebenskunst und Lebensweisheit. Das gesamte Album ist positiv mit „lebensbejahenden Botschaften“. Er selbst ist viel unterwegs auf Reisen und kann demnach auch viel thematisieren. Musikalisch wird es beschrieben als Mischung aus Reggae, Balkan Beats und Sacramento Blues (Sacramento“). Jedoch eröffnet „Jetzt oder Nie“ die Scheibe zuvor direkt passend, denn „entweder lebst du jetzt oder nie“. „Schein“ wird zudem als Single herauskommen. Mit positiver Stimmung folgt „Irgendwia wird des scho geh“. Als Liebeslied geht es mit „So wia du bist“ weiter. Der einzige englische Titel „The Biggest Mistake“ macht Mut zur Aktion, denn der größte Fehler sei die Angst Fehler zu machen“. „Mensch ärgere dich ned“ ist sehr lebensbejahend und vergleicht das Leben phasenweise mit dem bekannten Spiel. Reggae Takte hat „Heid is morgen vorbei“. Flott folgt „Hauptsach wos gsogt“. Und thematisch geht es um die Oberflächlichkeit. Kritisiert wird das Abstumpfen, die Smalltalks und das Desinteresse. Ein weiteres Liebenslied (an sich selbst) ist „Lieb ma zam“. „Ois geht einfach ned“ thematisiert den „normalen“ Lauf der Dinge im Alltag und das Muss der Einsicht, dass man nicht immer alle Angebote annehmen soll/kann/muss, damit man sich selbst nicht vergisst. Mit „Bruada“ endet das Album sehr harmonisch und melodisch.  

 

Live ist er bis Anfang Dezember in Bayern zu erleben

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „Jetzt oder Nie“ und „Bruada“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Jetzt oder Nie

2. Sacramento

3. Schein

4. Irgendwia wird des sch geh

5. So wia du bist

6. The Biggest Mistake

7. Mensch ärgere dich ned

8. Heid is morgen vorbei

9. Hauptsach wos gsogt

8. Lieb ma zam

9. Ois geht einfach ned

10. Bruada

Review – The Beauty Of Gemina – Flying With The Owl

 

Am 12.Oktober 2018 veröffentlichen „The Beauty Of Gemina“ (Michael Sele – Gesang, Gitarre, Keyboard, Mac Vizenz – Schlagzeug, Andi Zuber – Bass, Ariel Rossi – Gitarre und Markus Stauffacher – Live Bass) ihr nun achtes Album names „Flying With The Owl“. Ihre Musik, so auch auf dieser Scheibe, zeichnet sich durch düstere Schwermütigkeit aus. Sie ist unverfälscht minimalistisch. Genau diese Reduzierung auf Einfaches ist positiv zu sehen.

Besonders in der Schweiz und in Lichtenstein haben sie eine große Fanbase. Und nun wird das Album und besonders die Single „Ghosts“ im Radio gespielt. Mich persönlich überzeugt der Einsatz der zusätzlichen Instrumente: Akustikgitarre, Cello, Violine und Klavier und die Bluesinstrumente.

 

Der Opener „River“ ist beruhigend und sanft gesungen. Er verbreitet eine friedliche Stimmung. „Into My Arms“ lässt trotz der düsteren Stimmung und dem langsamen Takt an Folkrock und Country denken. In „Monsters“ setzt das Cello Akzente zur Melancholie. „Ghosts“ ist insgesamt flotter. „In The Dark“ lässt einen gedanklich eine Nacht im Freien genießen. Schwer, düster und mit einer sehr langsamen Melodie folgt „I Pray For You“. „Tunnel Of Pain“ ist dann wieder flotter, wobei das natürlich relativ zu sehen ist. Melodisch und mit dem Gewinn an Dramatik geht es mit „Again“ weiter. „Shades Of Summer“ verabschiedet den Sommer und lässt an einen grauen Herbsttag denken. Sehr minimalistisch mit gekonnt gesetzten Klavierakzenten und Streichern folgt „Suicide Day“ um die dunkelsten Gefühle des Menschen zu thematisieren. Als Abschluss ist „Wood Song“ ein Instrumentalsong.

 

Begleitet werden die elf Titel von einem optisch passend minimalistischem fast ausschließlich schwarz/weiß gehaltenem Booklet mit allen Songtexten.

 

Unsere Anspieltipps für euch sind „Tunnel Of Pain“ und die Single „Ghosts“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. River

2. Into My Arms

3. Mosnters

4. Ghosts

5. In The Dark

6. I Pray For You

7. Tunnel Of Pain

8. Again

9. Shades Of Summer

10. Suicide Day

11. Wood Song

Review – Vola – Applause Of A Distant Crowd

 

Die dänische Progressive Metal Band veröffentlicht mit ihrem Album „Applause Of A Distant Crwod“ am 12. Oktober 2018 eine interessante Mischung samt Electronic- und Industrialsound. Ihre Einflüsse reichen bis zu Pink Floyed zurück. Sie spielen mit Klängen und Lautstärkendynamik, haben detaillierte Gitarrenriffs und sehr melodische Songs auf der Scheibe.

 

„We Are Thin Air“ beinhaltet direkt viele dieser Elemente: ein bisschen Synthiesound, gleitende Basslinien und ein Gesang aus den 80er Jahren. Mit noch mehr elektronischen Passagen folgt „Ghosts“. Mit härteren Metalriffs und weiteren elektronischen/ Industrial-Anteilen geht es mit „Smartfriend“ weiter. Hier ist ein „Auf und Ab“ der Akzente ganz klar. Hinzu kommt in der zweiten Songhälfte ein ganz weicher und schon fast zarter Teil. „Ruby Pool“ ist ein durch und durch harmonisch melodischer Titel, der zum Träumen einlädt. Mit viel kontrastierenden elektronischen Rhythmen und Akzenten geht es mit „Alien Shivers“ weiter. Aber auch volle, satte, rockige Elemente finden Einzug. „Vertigo“ setzt durch den „anderen“ Gesang Highlights innerhalb des Songs. Insgesamt ist dieser Titel sehr ruhig und harmonisch weich. Härter und rockiger mit zusätzlich extrem düsteren und „aggressiven“ elektronischen/ Industrial-Elementen folgt „Still“. Sehr facettenreich geht es mit dem Titelsong „Applause Of A Distant Crowd“ weiter. Er beginnt mit verzerrtem Elektro-/ Industrialsound, wird dann durch die Gitarrenriffs rockig und mit Einsetzten des melodischen und weichen Gesangs harmonisch. Im Verlauf vermischt sich dies immer weiter. „Whaler“ versetzt einen durch die entsprechenden Instrumentenlinien schnell in eine negative, schon fast depressive Stimmung, um einen durch die Veränderung des Gesangs wieder dort herauszuholen. Mit extrem seichten Klaviertönen beginnt der letzte Titel „Green Screen Mother“. Dies wird durch die zusätzlichen Instrumentenlinien und den Gesang unterstützt.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir euch eindeutig den Albumtitel „Applause Of A Distant Crowd“, da er sehr facettenreich ist. Zudem lege ich euch persönlich noch „Green Screen Mother“ ans Herz.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. We Are Thin Air

2. Ghosts

3. Smartfriend

4. Ruby Pool

5. Alien Shivers

6. Vertigo

7. Still

8. Applause Of A Distant Crowd

9. Whaler

10. Green Screen Mother

Review – Gama Bomb – Speed Between The Lines

 

2002 formierten sich Gama Bomb in Nordirland um Trash Metal zu spielen. Philly Byrne (Gesang), Domo Dixon (Gitarre), John Roche (Gitarre), Joe McGuigan (Bass und Gesang) und Paul Caffrey (Schlagzeug) standen aber schon jeher neben der riesigen Anzahl an der Trash Metal Bands. Ihr neues Album „Speed Between The Lines“ wird am 12. Oktober 2018 erscheinen.

 

Trash und Speed sind direkt in den ersten Takten erkennbar. Und dennoch bringt „Give Me Leather“ Besonderheiten durch gesangliche Vielfalt und kurze knackige Gitarrenarbeit mit sich. Ähnlich geht es mit „A Hanging“ weiter. Hier überwiegen gesanglich zwei Extreme: Scream und harter „Sprechgesang“. Und auch hier ist die Gitarrenarbeit nicht zu verkennen. Dem fügt sich „666teen“ nahtlos an. Düsterer und später „gruseliger“ folgt „Bring Out The Monster“. Hier ist in der zweiten Songhälfte das Gitarrensolo zu bemerken. Noch temporeicher ist „R.I.P. U“. „Motorgeist“ spielt mit harten Breaks im schnellen Takt. Und auch hier darf das Gitarrensolo nicht fehlen. Absolut überzeugend sind die Instrumentenlinien von „Alt-Reich“, die sich phasenweise etwas vom Speed lösen und so Akzente setzten. „Stay Rotten“ hat schon in der ersten Songhälfte ein ausgiebiges Gitarrensolo zu bieten, welches ein echtes Highlight ist. Schon an der künstlerischen Schreibweise von „We R Going 2 Eat U“ erkennt man die Besonderheit, die sich auch musikalisch findet. Mit tollen Gitarrenlinien folgt „Kurt Russell“. Mit jeder Menge Speed und Trash geht es mit „World Gone To Hell“ weiter. Hier ist der harte „Sprechgesang“ ebenfalls wieder sehr kennzeichnend. „Faceblaster“ reiht sich gut an. Wobei die Doublebass hier besonders hervorsticht.

 

Unsere Anspieltipps sind „666teen“ und „Alt-Reich“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Give Me Leather

2. A Hanging

3. 666teen

4. Bring Out The Monster

5. R.I.P. U

6. Motorgeist

7. Alt-Reich

8. Stay Rotten

9. We R Going 2 Eat U

10. Kurt Russell

11. World Gone To Hell

12. Faceblaster

 

Review – Doyle Bramhall II – Shades

 

Nach über 15 Jahren veröffentlicht der Multi-Instrumentalist, Sänger, Songwriter und Produzent Doyle Bramhall sein neues Album „Shades“ am 5. Oktober 2018. 12 Titel stecken voll mit Blues, Garagenrock, Psychodelic, Soul und vor allem jeder Menge Gefühl.

 

„Love an Pain“ zeichnet sich durch eine schleppende und gefühlvolle Harmonie aus. Etwas voller und satter folgt „Hammer King“. Mit „Eric Clapton“ zusammen geht es mit „Everything You Need“ weiter. Und auch „London To Tokyo“ fügt sich entsprechend an, auch wenn der Titel zunächst mehr Action verspricht. Das Duett „Searching For Love“ mit „Norah Jones“ ist sehr weich und harmonisch. Etwas härter und rockiger mit gekonnt verzerrten Gitarrenlinien, die Akzente setzten, folgt „Live Forever“. Hier wird er von „Greyhounds“ unterstützt. „Break Apart To Mend“ beginnt mit zarten Klavierklängen. Der Refrain ist gesanglich sehr verstärkt. Melodisch und sehr gefühlvoll folgt „She´ll Come Around“. Extrem ruhige Strophen und Hintergrundchöre im Refrain zeichnen „The Night“ aus. Und in „Parvanah“ sind die Strophen schon fast wehmütig gesungen. Dezente Westerninstrumentenlinien und ein melodischer Gesang folgen in „Consciousness“. Und mit „Going Going Gone“ endet das Album. Hier setzten die Unterstützung durch „Tedeschi Trucks Band“ und ein absolut grandioses Gitarrensolo Highlights.

 

Insgesamt ist klar. Der Mann kennt sein Handwerk und übertreibt nichts. Die Scheibe ist absolut professionell, auch wenn sie für meinen persönlichen Geschmack an der ein der anderen Stelle etwas mehr Pepp vertragen könnte.

 

Promoportal-Germany vergibt demnach 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Love And Pain
2. Hammer Ring
3. Everything You Need (feat. Eric Clapton)
4. London To Tokyo
5. Searching For Love (feat. Norah Jones)
6. Live Forever (feat. Greyhounds)
7. Break Apart To Mend
8. She'll Come Around
9. The Night
10.
Parvanah
11. Consciousness
12. Going Going Gone (feat. Tedeschi Trucks Band)

Review – Rich Webb – Le Rayon Vert

 

Am 5. Oktober veröffentlicht der Australier Rich Webb mit seiner Band das neue (fünfte) Album „Le Rayon Vert“. Zu hören ist eine Mischung aus American Rock, Blues Rock und Indie Rock.

 

Den Opener „Let it Rain“ gibt es schon als Singleauskopplung zu genießen. Und das Genießen meine ich auch genauso. Der Song bringt jede Menge Rock mit sich und ist sehr eingängig. Danach folgt „Stray Horse Canyon“ mit vielen weichen Klängen und einem sehr melodischen Gesang. Hier ist ein minimalistischer Instrumenteneinsatz im Vordergrund. Mit Klavierklängen geht es mit „Our Love, it Don´t Live Here Anymore“ weiter. Dieser Titel ist erneut betont ruhig. „Letter to my Replacement (whoever that may be)“ schließt sich stimmig an. Hier ist der tolle Gesang sehr harmonisch. Der Song „Stoner“ gewinnt im Verlauf an Fülle und entwickelt sich dementsprechend positiv. Mit harten Drums startet der Instrumentalsong „The So Called Earl ( ) Palmer“. Hier unterstützen entsprechend gesetzte Bläser und die Mundharmonika setzt Akzente. „Shaggy Dad“ ist ein insgesamt flotterer Titel. „Come Home Baby, Get a Job“ ist wieder weicher und sehr melodisch harmonisch. Hier setzt die Ziehharmonika punktierte Akzente. Mit vielen Gesangsdopplungen folgt „Shenandoah“ und lässt einen musikalisch direkt in Fantasien in den Westen eintauchen. Wieder sehr ruhig mit minimalem Instrumenteneinsatz und wenig vordergründigem Rhythmus geht es mit „Me and my Horse Trigger“ weiter. „The Good Life“ ist ein sehr „anderer“ Titel auf der Scheibe. Er beginnt mit Martinshorngeräuschen. Zudem kommt das Saxophon neben Gesangsdopplungen immer wieder heraus. Insgesamt ist dieser Song stark durch „Sprechgesang“ gekennzeichnet und alle Instrumente erhalten gesonderte Aufmerksamkeit.

 

Rich Webb wird noch im Oktober auch in Deutschland (und der Schweiz) live zu erleben sein. Genaue Tourdaten findet ihr unten.

 

Unsere Anspieltipps sind die beiden flotteren Titel „Let it Rain“ und „Shenandoah“.

 

Promoportal-Germany vergibt für das in sich stimmige Album, welches mir persönlich jedoch etwas zu wenig Action hat, 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Let it Rain

2. Stray Horse Canyon

3. Our Love, it Don´t Live Here Anymore

4. Letter to my Replacement (whoever that may be)

5. Stoner

6. The So Called ( ) Palmer

7. Shaggy Dad

8. Come Home Baby, Get a Job

9. Shenandoah

10. Me and my Horse Trigger

11. The Good Life

 

Tourtermine:

3. Oktober 2018 ChaBah – Weil am Rhein

4. Oktober 2018 8 Bar – Basel, Switzerland

5. Oktober 2018 PurPur – Müllheim

6. Oktober 2018 Villa Sponte – Bremen

11. Oktober 2018 Zum Rühl- Oberursel

13. Oktober 2018 Gewölbekeller – Krombach

14. Oktober 2018 Babonsky – Köln

18. Oktober 2018 Schallers Barber Shop – Homberg (Efze)

19. Oktober 2018 Q – Marburg

20. Oktober 2018 Cafe Hahn – Fritzlar

21. Oktober 2018 Schaufensterkonzert – Wetzlar

Review - Null Positiv – Amok

 

Mit fetten Gitarrenriffs, harten Drums und einem wechselnden Gesang zwischen Growl, Scream, Rock und mit jeder Menge Gefühl von Sängerin Elli Berlin thematisierten „Null Positiv“ auf ihrem Debütalbum „Koma“ aus 2017 Probleme der Gesellschaft. Nun veröffentlicht die 2015 gegründete Band mit „Amok“ am 1.10.2018 ihr neues Album, obwohl sie eigentlich durchgängig unterwegs in Europa auf Tour unterwegs sind und immer mehr Fans gewinnen. „Wir wollen uns nicht verbiegen lassen“, meint Sängerin Elli Berlin. Und demnach gestalten sie ihre Musik samt Videos in Eigenregie. Das zweite Album spricht von den inneren Ursachen in jeder Seele für diverse Themen/ Probleme.

 

Und so beginnt „Psychopath“ auch entsprechend und verleiht eine extrem düstere introvertierte aggressive Stimmung und gesanglich ist die Vielfalt von Elli direkt erkennbar. Ähnlich hart folgt „Trauma“ und auch der Titelsong „Amok“ macht seinem Namen alle Ehre. Dies unterstreicht der Gesang (Growl). Zwischenzeitlich gefällt mir der Song durch seine Gitarrenlinien besser und auch die Chöre am Ende setzten Akzente. Hart und kräftig geht es mit „Schizo“ weiter. Und auch hier ist der Titel sehr treffend. „Neue Matrix“ versetzt mich gedanklich zunächst in einen Terminatorfilm, wobei auch hier melodische Phasen ihren Platz bekommen. Musikalisch sehr treffend umgesetzt beginnt „Als ob wir Götter wären“ mit einem entsprechenden Intro mit knapp eineinhalb Minuten. Danach folgt Growl bis ins Detail auf einer sehr langsamen Ebene in insgesamt rund fünf weiteren Minuten. „Hexenjagd“ ist ebenfalls eher langsam. Und bei diesem Titel ist es kaum vorstellbar, dass er von einer Sängerin performed wird. Kräftiger und etwas schneller, aber ähnlich düster, reiht sich „König Ego“ an. „Turm der Angst“ beginnt wieder mit einem weichen Intro und ist eher rockig. Mit Orgelklängen startet „Unter deiner Haut“. Insgesamt reiht der Titel sich danach gut ein. Gleiches gilt für „Burderliner“. Dieser Song ist allerdings von Beginn an härter und düster. „Scars“ und „Rabenhaar“ sind sehr gefühlvoll und weich und ersteres mit Klavierklängen und beide sind echte Ausreißer auf dieser Scheibe mit einem tollen Gesang.

 

Als Anspieltipp empfehle ich „Psychopath“ und „Scars“, um sowohl einen Titel mit extremen Growl und auch einen mit einem gefühlvoll melodischem Gesang zu nennen.

 

Da das Gleichgewicht der Musiklinien und Schwerpunkte noch nicht ganz ideal ist, vergibt Promoportal-Germany 7 von 10 Punkten für diese Scheibe, die im Genre ihre Liebhaber finden wird.

 

Tracklist:

1. Psychopath

2. Trauma

3. Amok

4. Schizo

5. Neue Matrix

6. Als ob wir Götter wären

7. Hexenjagd

8. König Ego

9. Turm der Angst

10. Unter deiner Haut

11. Burderliner

12. Scars

13. Rabenhaar

Review – Leader Of Down – Casdade Into Chaos

 

Noch in diesem Herbst dürfen wir uns auf das Album „Cascade Into Chaos“ von „Leader Of Down“ freuen. Die Band wurde 2008 von Ex-Motörhead Gitarrist Würzel und Bassist Tim Atkinson gegründet. Drummer ist Steve Clarke (Ex -Fastway). Würzel verstarb 2011 und so sollte das Album in Gedenken fertig gestellt werden. Als Gäste konnten Lemmy, Phil Campell, Fast Eddie Clarke, Whitfield Crane, Lee Richards, Bruce Foxton und Cliff Evans gewonnen werden. Sänger ist Matt Baker und Gitarrist Alex Ward.

Die Scheibe beginnt mit „Paradise Turned Into Dust“ und Lemmys unverkennbarer Charakter und seine einzigartige Stimme sind zu genießen. Danach folgt mit viel Action der Titelsong „Casdace Into Chaos“. Mitten im Song wechseln die Instrumentenlinien und -einsätze und es könnte auch ein neuer Song sein, der dann anschließend wieder in die vorherigen Muster zurückkehrt. „People Say I´m Crazy“ beginnt direkt mit harten Drums und gigantischen Riffs, die direkt in Mark und Bein gehen, gekonnt ist gekonnt. Ähnlich rhythmisch mit kurzen Gitarrenanschlägen geht es mit „Serial Killjoy“ weiter. Und das Gitarrensolo ist ein absolutes Highlight. Erstklassig rockig folgen „Children Of Disease“ und „Sknakebite“, wobei zweiteres deutlich schneller ist. „Punch & Geordie“ reiht sich nahtlos an. Insgesamt ist dieser Song deutlich tiefer und demnach düsterer gespielt und auch gesungen. Klassisch rockig kommt dann „Feelgood“ als nächster Titel mit ordentlich Tempo und klarem Rhythmus daher. „The Killing Rain“ folgt mit extremen Gitarrenspielerein (verzerren) und einer wieder düsteren Stimme. Und der letzte Titel „Laugh At The Devil“ ist wieder unverwechselbar Lemmy, einfach „Playing Rock`n`Roll“).

 

Unsere Anspieltipps sind „Paradise Turned Into Dust“, „Cascade Into Chaos“ und „Children Of Disease“.

 

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Paradise Turned Into Dust

2. Cascade Into Chaos

3. People Say I´m Crazy

4. Serial Killjoy

5. Skanebite

6. Punch & Geordie

7. Feelgood

8. The Killing Rain

9. Laugh At The Devil

 

Review - Dynazty – Firesign

 

Die Schweden (Stockholm) Nils Molin (Gesang), Love Magnusson (Gitarrre), Mike Lavér (Gitarre), Jonathan Olsson (Bass) und George Egg (Schlagzeug) von „Dynazty“ veröffentlichen nach 11 Jahren Bandgeschichte im Bereich des Modern Melodic Metal am 28.09.2018 ihr sechstes Album „Firesign“.

Die Mischung aus Melodie, Härte und Vielfalt zeichnen sie aus. Schnelle Gitarrenriffs paaren sich mit einem stimmgewaltigen Gesang samt Hintergrundchören und machen „Firesign“ zu einem kreativen, dynamischen und starken Album.

 

Direkt der Opener „Breathe With Me“ überzeugt mit klassischen Elementen und einem tollen Gitarrensolo. „The Grey“ folgt ähnlich rythmisch sympatisch mit viel Kraft und Power. Und auch hier setzt das Gitarrensolo Akzente. Aggressiver wirkt „In The Arms Of A Devil“ in den ersten Takten und in zwischenzeitlichen Phasen. Hintergrundchöre erzeugen hierbei den melodischen Teil. „My Darkest Hour“ ist wieder durch und durch moderner melodischer Metal mit einem schnelleren Gitarrensolo in der zweiten Songhälfte. Dramatisch beginnt „Ascension“, bevor die Gitarrenlinien Akzente setzen und der melodische Part folgt. Der Titelsong „Firesign“ startet mit schon fast Synthiesounds, bevor harte Riffs und klare Drums einsetzten. Der Gesang unterstreicht dies. Hier ist das Gitarrensolo als Highlight mit zu bemerken. „Closing Doors“ ist dann von Anfang an wieder typischer, jedoch ist dieser Titel insgesamt sehr „weich“ und die Note „Metal“ fehlt ein wenig. Diese kommt dann in „Follow Me“ direkt wieder. Harte Drums und Riffs im Überfluss und ein Gesang der dies positiv unterstützt. „Let Me Dream Forever“ nutzt wieder elektronische Spielereien um Akzente zu setzten und das Gitarrensolo ist erneut erstklassig. Härter folgt „Starfall“. Der Titel ist sowohl im Gesang als auch in den Instrumentenlinien aggressiver und dennoch melodisch. „The Light Inside The Tunnel“ hat als abschließender Albumsong alles dabei: elektronische Elemente, tolle Gitarrenlinien, eine sehr punktierte Rhythmusgruppe durch Schlagzeug und Bass und ein ebenso angepasster Gesang.  

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „Breath With Me“ und „Ascension“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten für ein Album, welches schon Mainstreamcharakter hat und demnach viele Fans finden wird.

 

1. Breathe With Me

2. The Grey

3. In The Arms Of A Devil

4. My Darkest Hour

5. Ascension

6. Firesign

7. Closing Doors

8. Follow Me

9. Let Me Dream Forever

10. Starfall

11. The Light Inside The Tunnel

Review - Brainstorm - Midnight Ghost

 

Die deutschen Power Metaller „Brainstorm“ veröffentlichen am 28. September ihr 12. Album namens „Midnight Ghost“. Sänger Andy B. Franck verrät schon im Vorfeld, dass das genau das Album ist, welches sie für ihre Fans und sich selbst entwickeln wollten. Es sei „perfekt“ und sie haben so ein neues „Level“ erreicht. Wir sind gespannt ob diese großen Versprechen gehalten werden können.

 

„Devil`s Eye“ beginnt jedenfalls direkt kraftvoll und voller Power und mit ordentlich Speed. In der zweiten Songhälfte setzten die Instrumente durch gezielte Linien zudem Akzente. Sehr harmonisch entsprechend dem Genre geht es dann mit „Revealing the Darkness“ weiter. Und der Song bleibt insgesamt auch typischen im Power Metal und das Gitarrensolo ist ein Highlight. Stilistisch spielerischer startet „Ravenous Minds“ und geht dann mit harten Drums und kräftigen Riffs weiter, die sich zwischenzeitlich zugunsten des Gesangs zurücknehmen. „The Pyre“ ist wieder deutlich tempobetonter. Gesanglich setzten Dopplungen Akzente. Mit Gewitter- und Starkregengeräuschen folgt „Jeanne Boulet“. Allerdings wird dieser Song dramatischer und dennoch kraftvoll melodisch. „Divine inner Ghost“ ist von Beginn an hart und dunkler. Dies wird in allen Instrumentenlinien und auch gesanglich unterstützt, nicht zuletzt durch die enorm tiefe Dopplung gezielt ausgesuchter Gesangspassagen. Generell und vor allem gesanglich deutlich harmonischer startet „When Pain becomes Real“. Der Song ist insgesamt wieder enorm kraftvoll und typisch für das Genre. Hier ist das Gitarrensolo ein absolutes Highlight. „Four Blessings“ reiht sich perfekt an. Vom kräftig, drohend, düsteren Grundgedanken geprägt spielen sie „Haunting Voices“. Sehr ruhig beginnt dann „The Path“. Dieser Titel wechselt gekonnt zwischen Kraft und Gefühl und rundet das Album ab.

 

Unsere Anspieltipps für euch sind „Revealing the Darkness“ und „The Path“.

 

Promoportal-Germany vergibt insgesamt 8 von 10 Punkten für ein in sich stimmiges Album im klaren Power Metal.   

 

Tracklist:

1. Devil`s Eye

2. Revealing the Darkness

3. Ravenous Minds

4. The Pyre

5. Jeanne Boulet

6. Divine inner Ghost

7. When Pain becomes Real

8. Four Blessings

9. Haunting Voices

10. The Path

Review – Joe Bonamassa – Redemption

 

Am 21.09.2018 veröffentlicht Joe Bonamassa ein weiteres Studioalbum. Und wie aus den bisherigen Erfahrungen zu erwarten ist es erneut erstklassig. Seine eigene handwerkliche Arbeit, die Auswahl der bewehrten Musiker, die Produktion und nicht zuletzt die Auswahl genau dieser Titel. Es ist insgesamt ein absolut geniales Album und kann sich wirklich zu den Favoriten entwickeln.

„Evil Mama“ beginnt direkt mit einem eindrucksvollen Schlagzeugsolo, bevor Bläser, Gitarren, Bass, Keyboard und Gesang einsetzten. Mit einer Note „Funk“ überzeugt es. Flotter Südstaatenrock heißt es in „King Bee Shakedown“. „Molly O´“ ist dann bluesig. Demnach zeigen schon die ersten drei Titel die Spannbreite der Musik von Bonamassa. Und seine Gitarrensoli überzeugen natürlich für sich separat. Sehr melodisch geht es mit „Deep In The Blues Again“ weiter. Und hier ist der Name Programm. Sehr ruhig folgt „Self-Inflicted Wounds“. Hier ist besonders die gesangliche Qualität zu bemerken, die die Stimmung einfach wunderbar weiter schwingen lässt. Akzente setzt hier erneut das Gitarrensolo. „Pick Up The Pieces“ ist sehr Bläser- (Saxophon) und Klavier-/Keyboard betont. Weiter geht es mit „The Ghost Of Macon Jones“. Der Song wird im Verlauf schneller und ist sehr rhythmusgeprägt. Der gedoppelte Gesang unterstreicht diese Note. Ein weiteres Highlight ist das sehr ausgeprägte Gitarrensolo. Mit diesem beginnt „Just ´Cos You Can Don´t Mean You Should“. Hier unterstreichen die Bläser die einzelnen Textpassagen. Der Titelsong „Redemption“ ist klassischer Blues und lässt in den ersten Takten an einen richtig schönen alten Western denken. Der richtige Blues Sound wird durch die Beacking Vocals zudem positiv verstärkt. Dieser Bluesrhythmus kommt auch in „I´ve Got Some Mind Over What Matters“ durch und wird im Gitarrensolo weiterhin unterstützt. „Stronger Now In Broken Places“ ist wieder ein sehr ruhiger Titel mit unglaublich viel Gefühl und einem enorm reduzierten Instrumenteneinsatz. Klassische rockig fügt sich „Love Is A Gamble“ als Abschluss an. Und dieser Song setzt ebenfalls mit dem Gitarrensolo Akzente und ist auch als letzter auf der Scheibe nicht als Füllmaterial zu sehen.    

 

Als Anspieltipps lege ich euch einfach alle ans Herz. So viel Abwechslung auf erstklassigem Niveau überzeugt und verdient 10 von 10 Punkten von Promoportal-Germany.

 

Tracklist:

1. Evil Mama

2. Kind Bee Shakedown

3. Molly O´

4. Deep In The Blues Again

5. Self-Inflicted Wounds

6. Pick Up The Pieces

7. The Ghost Of Macon Jones

8. Just `Cos You Can Don´t Mean You Should

9. Redemption  

10. I´ve Got Some Mind Over What Matters

11. Stronger Now In Broken Places

12. Love Is A Gamble

 

 

Review – Anderes Holz – Fermate

 

Durch neue Bekannte flatterte nun die tolle Scheibe „Fermate“ des Progressive Folk Rock Trios „Anderes Holz“ zu uns. Schon aus den Bandinfos heraus ist zu erfahren, dass sie mit „bewusst aufs Wesentliche reduzierte Instrumentarium“ spielen. Dies sind Bass, Schlagzeug und eine Waldzither.

 

Letzteres steht beim Opener „Mosaik“ auch direkt im Vordergrund. Gleichzeitig wird mit dem Gesang in deutscher Sprache gespielt. „Ein Geheimnis“ beginnt mit harten Breaks und gekonnt verzerrten Zitherlinien. Bei rund sieben Minuten Spieldauer spielt das Schlagzeug Marschsounds und der Gesang verstärkt das Ambiente. Später folgt ein „wildes Wirrwar“. Demnach bietet der Titel in seinen rund 13 Minuten Gesamtdauer einiges. Flotter folgt dann „Dysfunktion“. Gesanglich ist dieser Song besonders facettenreich. „Die Flamme“ beginnt mit einigen wenigen ruhigen Takten, bevor die Zither Vollgas gibt um sich, sobald der Gesang einsetzt, zunächst wieder zurück zu nehmen. Auch dieser Sing bietet in rund sechs Minuten Vielfalt. Weiblicher Gesang kommt dann in „Lippen aus Schnee“ hinzu. „Plankton“ fügt sich ebenfalls mit Facettenreichtum nahtlos ein. Insgesamt ist es wieder ein größtenteils flotterer Titel. Dies gilt auch für „Die Stadt“. Wobei der Gesang hier phasenweise sehr düster und bedrohlich wird, bevor er verzerrter sogar „drohend“ wird. „Judo“ ist ein Titel, bei dem sehr mit verzerrten und verzogenen Instrumentenlinien gespielt wird. Es erinnert mich an Anfänge von alten Industrialsongs, da keine Instrumente als solche erkennbar sind. Viele Töne und Klänge könnten mit anderen Gegenständen erzeugt werden. Dies ändert sich erst bei rund vier Spielminuten, kehrt aber in den rund 13 Spielminuten immer wieder. Gleiches gilt für den Beginn von „Die Bange Nacht“. Wobei dieser Titel insgesamt harmonischer und für den Großteil der menschlichen Ohren und des Musikgeschmacks melodischer ist. Temporeicher beginnt dann als Abschluss „Der große Zampano“. Mit Einsetzen des Gesangs wird der Titel insgesamt weicher. Generell wechselt sich dies ab. Die Zither erhält hier auch erneut gesonderte Aufmerksamkeit. Der Gesang passt sich dem an.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten, denn das Album bietet vor allem viel Abwechslung innerhalb der einzelnen Titel und wird im Genre sicher seine Anhänger finden.

 

Tracklist:

1. Mosaik

2. Ein Geheimnis

3. Dysfunktion

4. Die Flamme

5. Lippen aus Schnee

6. Plankton

7. Die Stadt

8. Judo

9. Die Bange Nacht

10. Der große Zampano

Review - Manimal – Purgatorio

 

Die Heavy/Power Metaller „Manimal“ (Samuel Nyman – Gesang, Henrik Stenroos – Gitarre, Kenny Boufadene – Bass und André Holmqvist – Schlagzeug) veröffentlichen nun ihr neues Album „Purgatorio“.

Direkt der Opener „Black Plague“ haut nach einem spannungserzeugenden Intro direkt kräftig rein. Kraftvolle Instrumentenlinien mit einem ebenso vollen Gesang. Und so geht es auch mit dem Titelsong „Purgatorio“ weiter. Hier ist besonders das Gitarrensolo hervorzuheben, welches zu Beginn der zweiten Songhälfte zu genießen ist. „Minimalized“ verbreitet phasenweise eine aggressivere und düstere Stimmung. Diese ist in „Spreading The Dread“ mit kräftigen und erfrischenden Klängen gepaart, was eine insgesamt tolle Mischung ausmacht. Und auch hier überzeugt wieder ein Gitarrensolo. Mit gesanglichen Breaks wird in „Traitor“ gespielt. Diese Veränderungen bekommen bei rund zweieinhalb Minuten Spielzeit ihren Höhepunkt und breiten sich auf alle Instrumentenlinien gekonnt aus. Und auch hier darf das Gitarrensolo natürlich als Highlight nicht fehlen. Härter und individueller gespielt ist „Behind Enemy Lines“. „Denial“ geht direkt in die vollen und der gesamte Sound wirkt von Beginn an satt. Gesanglich wird versucht dies noch zu verstärken. „Edge Of Darkness“ fügt sich gut in die gesamte Scheibe ein. Hier ist ebenfalls wieder das Gitarrensolo zu bemerken, welche dem Song Abwechslung verleiht. Der abschließende Titel ist „The Fear Within“. Er ist insgesamt eher weicher, gewinnt aber im Laufe an Kraft, Härte, Power und Intensität.

 

Unsere Anspieltipps sind „Purgatorio“ und „Denial“.

 

Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Black Plague

2. Purgatorio

3. Manimalized

4. Spreading The Dread

5. Traitor

6. Behind Enemy Lines

7. Denial

8. Edge Of Darkness

9. The Fear Within

Review – V.E.R.S.U.S. – Nur vom Feinsten

 

Die Frankfurter Band „V.E.R.S.U.S.“ haben ihr erstes gemeinsames Album „Nur vom Feinsten“ veröffentlicht. Sie selbst sagen, sie spielen Rock mit deutschen Texten. Das Album kommt mit einem Booklet daher, welches alle Texte beinhaltet.

 

Der Opener „Lasset uns tun“ beginnt mit klaren Rocklinien, bevor Sänger Nils mit düsterer Stimme einsteigt. Diese wird dann im Refrain, auch durch die verstärkenden Chöre, etwas weicher, was mir persönlich besser gefällt. „Revolution“ startet mit marschierenden Stiefeln und Sirenen. Ansonsten gilt hier das gleiche Schema. Die Strophen sind hart gesungen, der Refrain durch Chöre unterstützt. Gleiches gilt für „Kann, will, werde“. Der Text ist geprägt vom „Dagegen Sein“. Melodisch sehr eindringlich folgt „Veni Vidi Coitus“. Hier setzt die Gitarrenarbeit in der Songmitte zusätzlich Akzente. Mit solch einer beginnt „Stürmische Gezeiten“. Insgesamt ist dieser Song zunächst weniger aggressiv, dafür sehr düster. Dies ändert sich im Verlauf. Schön harmonisch rockig folgt „So müssen Freunde sein“. „Jetzt ist unsere Zeit“ startet als die klassische Rockballade, wird dann aber kräftiger und härter. Ein absolutes Highlight ist hier das Gitarrensolo zu Beginn der zweiten Songhälfte. Mit verzerrten, quietschigen Gitarren und einem schnellen Schlagzeugsound beginnt „Zurück ins Glück“. Der Gesang ist in den Strophen wieder hart und düster und im Refrain durch die verstärkenden Chöre weicher. Die Instrumentenlinien gleichen sich dem an und unterstützen demnach entsprechend. Klassisch rockig ist „Gut Sach“, was ganz klar die Lieblingsaussage des Sängers Nils ist. „El Sol Naciente En La Oscuridad“ ist ein rein instrumentaler Song, der insgesamt ruhiger ist. „Lieber frei“ ist dann wieder rockig und fordernd und von der „Dagegen Grundhaltung“.

 

Als Anspieltipps empfehle ich „Jetzt ist unsere Zeit“.

 

Promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Lasset uns tun

2. Revolution

3. Kann, will, werde

4. Veni Vidi Coitus

5. Stürmische Gezeiten

6. So müssen Freunde sein

7. Jetzt ist unsere Zeit

8. Zurück ins Glück

9. Gut Sach

10. El Sol En La Oscuridad

11. Lieber frei      

Review – Monster Truck – True Rockers

 

Mit ihrem neuen Album „True Rockers“ begeistern die Kanadier „Monster Truck“ erneut. Ihre Mischung aus klassischem Rock, Southern Rock, Blues Rock und einer modernen Note und leichten Punk Ansätzen zieht sich durch das gesamte Album.

 

Der Opener ist gleichzeitig der Titelsong „True Rocker“. Hier hat Dee Snider ebenfalls einen Gastauftritt. Power von Anfang an und vom Feinsten, einfach herrlich verbreitet der Song Aktivität und Action. Ähnlich geht es mit „Thundertruck“ weiter. Allerdings ist dieser Titel durch schnellere Instrumentenlinien gekennzeichnet. Zudem ist die Gitarrenarbeit hervorzuheben. „Evolution“ nutzt verschiedene mögliche musikalische „Spielereien“ der Verzerrung, der harten Breaks usw. „Devil Don`t Care“ hat wunderschöne Southern Rock und Blues Rock Instrumentenlinien und setzt zudem durch den Einsatz von Mundharmonikaklängen Akzente. Es lädt direkt zum Mitgrooven ein. Bei „Being Cool is Over“ denke ich phasenweise sogar an Punk Rock, flottes Anzählen und ein insgesamt sehr aggressiv flotter Gesang überzeugen. „We are young, wild and free“ sind die elementaren Inhalte von „Young City Hearts“. Und genauso kommt auch der gesamte Song rüber, einfach ein wahnsinniges Brett. Sehr viel ruhiger, aber keinesfalls langweilig, geht es mit „Undone“ weiter. Der Titel ist sehr harmonisch und ebenfalls klassisch rockig. Härter, schon fast aggressiv, folgt „In My Own World“. Die Instrumentenlinien und auch Gesang sind hier deutlich auf Provokation abgestimmt. Ähnlich hart und gleichzeitig mit klassisch rockigem Instrumenteneinsatz ist „Denim Danger“. Instrumentenbreaks verstärken hier immer wieder die Intensität der gesanglichen Hintergrundchöre. Das Gitarrensolo in der zweiten Songhälfte ist ein Highlight. Harte Riffs und Drums eröffnen „Hurricane“. Und dies bleibt auch so und unterstützt den ebenfalls aggressiven Gesang. Als letzter Song ist „The Howlin`“ wieder sehr ruhig und eher souther- und bluesbetont.

 

Als Anspieltipps empfehle ich „True Rocker“ und „Being Cool is Over“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten. 

 

Tracklist:

1. True Rocker

2. Thundertruck

3. Evolution

4. Devil Don´t Care

5. Being Cool is Over

6. Young City Hearts

7. Undone

8. In My Own World

9. Denim Danger

10. Hurricane

11. The Howlin`

Review – Roger Stein – Alles vor dem Aber

 

Am 7. September 2018 erscheint das zweite Soloalbum „Alles vor dem Aber“ von „Roger Stein“. Veröffentlicht wird es über das Label von Konstantin Wecker. Dieser unterstützt auch musikalisch. Liedermachertechnisch ist es einfach ein tolles Album.

 

Mit sanften und harmonischen Klavierklängen beginnt der erste Titel „Glück“. Textlich ist der Song mit diversen Fragen aufgebaut und regt somit direkt zum eigenständigen Denken an, woran was gemessen wird. Etwas flotter, aber ebenso melodisch harmonisch geht es mit „Worauf willst du warten“ weiter. Inhaltlich wird das „geduldige Warten“ in Frage gestellt – ist es „Bequemlichkeit“? „Alles vor dem Aber“ als Titelsong folgt und besticht mit einem einfach restlos logischen Text. Denn alle Wörter eines Satzes vor dem „Aber“ sind „eigentlich nur schlechtes Füllmaterial“, egal ob in der Liebe, im Job, bezüglich Rassismus,… „Man sagt“ ist ebenfalls musikalisch hochprofessionell und greift thematisch Alltagsfloskeln auf. Über einen in der allgemeinen Ansicht nach „Freak“ geht es in „Detlef“. Unterstützt wird der Text durch die leicht provozierende Art der Musik und die Stimmlage. Etwas klarer, härter und vor allem kräftiger ist „Gesichter aus gar nichts“. „So viele Überalls“ ist dann wieder sehr harmonisch und bedeutend positiver und „verträumter“, sowohl instrumentell als auch textlich. Flotter und thematisch wieder sehr kritisch gegenüber des „transparenten Bürgers?“ ist „Sie schaun in deinen Kopf“. „Junifeld“ ist ein sehr positiv melancholisch wirkendes Lied über die Vergangenheit einer Liebe und generell einfach schön mit sehr tollen Klavierklängen. So beginnt auch „Hochzeitlied“. Allerdings wird es kräftiger und negativer mit einem klaren Statement gegen die Heirat und Ehe. Der recht flotte und fröhliche Titel „Dauabbauu“ ist eine Zusammenarbeit mit „Suchtpotenzial“. Ganz weich und ruhig ist „Septemberwinde“. Dies wird durch Streicher zusätzlich unterstützt.

 

Als erster der drei weiteren Bonustracks als Liveversion gibt es „Reihenhausgesicht“. Mit ordentlich Takt thematisiert es eine negative Veränderung von der „Wahnsinnsbraut“ von damals, wenn man sich nach einigen Jahren wiedersieht. Danach folgt „Pensionierte Punks“. Es geht auch hier um „die guten alten Tage“, die Erlebnisse und die Veränderungen bis heute. Als letzter Song rundet „Wenn ich mal Rentner bin“ das Album an. Es ist musikalisch wieder aktiver und mit viel Rhythmus versehen. Thematisch geht es wie erwartet um die Zukunftsvorstellungen.

 

Insgesamt ist das Album eine echte Bereicherung der Liedermachermusik. Es regt zum Denken an, bringt einen aber auch zum Schmunzeln. Es hat nicht nur negative Kritiksongs und zum Glück in meinen Augen fast ausschließlich gute Titel und nicht ständig Füllmaterial.

Demnach erhält die Scheibe von pomoportal-germany 8 von 10 Punkten. 

 

Unsere Anspieltipps sind „Alles vor dem Aber“, „Junifeld“ und „Hochzeitslied“.

 

Tracklist:

1. Glück

2. Worauf willst du warten

3. Alles vor dem Aber

4. Man sagt

5. Detlef

6. Gesichter aus gar nichts

7. So viel Überalls

8. Sie schaun in deinen Kopf

9. Junifeld

10. Hochzeitslied

11. Dauabbauu

12. Septemberwinde

Bonus:

13. Reihenhausgesicht

14. Pensionierte Punks

15. Wenn ich mal Rentner bin

 

Review - - Road To Disorder

 

 

Die dänischen Rocker „I`ll Be Damned“ veröffentlichen am 31.8.2018 ihr Album „Road To Discorder“. Bereits der Opener „Stephan Hawking Talking“ kommt kräftig mit klaren Rocklinien und geballter aggressiver Gesangspower daher. „The Entire Universe“ beginnt rockig schwerfälliger. Der Gesang wird teilweise drohend gesprochen und entsprechend betont. Die Stimmung wird genauso unterstützend betont wie in „You are the Young“. Dieser Song ist extrem klassisch und dennoch abwechslungsreich und versprüht jede Menge Energie. Gegen Ende ist er dann aggressiver und düsterer. Hart beginnt auch „Pig Burner“. Hier wird zudem mit Schweinegrunzen zu Beginn musikalisch gespielt. Es ist definitiv was anderes, wenn es auch meinen persönlichen Geschmack nicht trifft. „Luck Could Change“ ist wieder rhythmisch harmonischer mit tollen Instrumentenlinien und einem entsprechend abgestimmten Gesang. Im Laufe des Songs (insgesamt 6 Minuten Spieldauer) wird viel mit Rhythmus und Takt gespielt. Und das Gitarrensolo in der Songmitte überzeugt ebenfalls. Rockig und temporeicher kommt dann „Flag folows the Money“ daher. Insgesamt wird der Song mit jedem Takt besser. Kraftvoll und klassisch rockig ist auch „Keep Burn Warm The Rich“. Bei „Just Ain´t Right“ steht der Gesang sehr deutlich im Vordergrund. Die Instrumentenlinien verstärken sich erst später. „A Hanging Job“ ist sehr aggressiv und hart. Als Abschluss des Albums ist „Arrow of Time (Road to Disorder)“ sehr sehr ruhig und hebt sich sehr deutlich von den anderen neun Titeln ab.

 

Als Anspieltipps empfehle ich „You are the Young“ und „Luck Could Change“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Stephan Hawking Talking

2. The Entire Universe

3. You are the Young

4. Pig Burner

5. Luck Could Change

6. Flag follows the Money

7. Keep Burn Warm The Rich

8. Just Ain´t Right

9. A Hanging Job

10. Arrow of Time (Road to Disorder)

Review - Helion Prime - Terror Of The Cybernetic Space Monster

Am 31.8.2018 veröffentlichen die fünf Power Metaller „Helion Prime“ (Sozos Michael als Sänger, Jason Ashcraft mit der Rhythmusgitarre, Chad Anderson als Gitarrist, Jeremy Steinhouse  mit der Bassgitarre und Alex Bosson am Schlagzeug) aus Sacramento (Californien) ihr zweites Album „Terror Of The Cybernetic Space Monster“. Alle neun Songs sind brandneu und der Titelsong rundet das Album ab. Aber nicht irgendwie, sondern mit über 17!!! Minuten Spieldauer. Ashcraft sagt, er sei nicht sicher gewesen, wohin der Weg beim Schreiben des Albums führte. Sie seien so voller Ideen und Inspirationen. Zudem sei die gemeinsame Arbeit sehr harmonisch gewesen, so Sozos. Thematisch geht es um das menschliche Sein und dem Kampf des Guten und Schlechten in einem selbst.

Der Opener „Failed Hypothesis“ als reiner Instrumentalsong hält genau das, was der Titel verspricht. Im ersten Moment war ich irritiert und vermisste den Metal, aber der knallt dann nach rund eineinhalb Minuten richtig rein. Und genauso kräftig geht es dann auch mit „A King Is Born“ weiter. „Bury The Sun“ ist von bedeutend mehr Tempo, Doublebass, geprägt und setzt durch „Pausen“ tolle Akzente. Ähnlich schnell geht es mit „Atlas Obscura“ weiter. Allerdings wird das Tempo phasenweise zurückgenommen und einzelne Passagen sind sehr weich ohne jegliche harte Riffs oder Drums. Zudem besticht es durch ein tolles Gitarrensolo. Der Song ist insgesamt sehr abwechslungsreich. Die Doublebass gepaart mit einer tollen Gitarrenmelodie setzen in „Urth“ Highlights. Zudem ist der Gesang richtig schön kräftig und gleichzeitig klar. Gleiches gilt für „The Human Condition“. Hier setzten Dopplungen zusätzlich Akzente und mit dem Grundtempo spielen die Jungs ebenfalls. Und in den über acht Minuten Spieldauer nutzen sie vielfältige Mischungen und auch die Gitarrenarbeit ist zu genießen (Solo bei rund sechs Minuten). „Spectrum“ beginnt sehr ruhig mit ein paar Klaviertakten. Danach setzt Metal kraftvoll und rhythmisch ein, um die Instrumentenlinien zum Beginn des Gesangs zunächst wieder zurückzunehmen um dann wieder nach vorn zu drücken. Harmonisch und melodisch startet auch „Silent Skies“, bevor es voller und satter und vor allem schneller und kräftiger wird. Hier kommt die tolle Gesangsstimme nochmal richtig heraus. Und als Abschluss rundet der Titelsong „Terror Of The Cybernetic Space Monster“ mit über 17 Minuten Spieldauer dieses Album richtig gut ab. Es ist wie aus einem Guss und dennoch sehr abwechslungsreich. Es werden Akzente und Highlights gesetzt und kein Song wirkt nebensächlich oder als Füllwerk. Allerdings endet das Album mit diesen neun Songs auch.

Als Anspieltipps empfehle ich euch den Titelsong „Terror Of The Cybernetic Monster“ und „A King Is Born“.

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten.  

Tracklist:

1. Failed Hypothesis

2. A King Is Born

3. Bury The Sun

4. Atlas Obscura

5. Urth

6. The Human Condition

7. Spectrum

8. Silent Skies

9. Terror Of The Cybernetic Space Monster

Burg Herzberg Festival CD und DVD Auswahl

In diesem Jahr fand bereits zum 50. Mal das Burg Herzberg Festival, Huhnstadt, Breitenbach statt. Und das ist jawohl ein passender Anlass sich die CD und DVD Sammlung mal näher anzuschauen. Vor mir liegen vier CDs, darunter auch eine Doppel CD, und eine DVD und versuchen die musikalische Geschichte des Festivals darzustellen. Mit Schlagwörtern wie „Love and Peace“, „Handmade“ und „Fill Your Hearts with Joy and Love a Lot“ und genau dem aktiven Leben dessen überzeugt das Festival und auch die vorliegende Auswahl.

Die Doppel CD „Live at Hof Huhnstadt“ „wirft einen Blick auf das musikalische Treiben…zwischen 2005 und 2007“. Besonders hervorzuheben ist, dass natürlich viele große Künstler der Hauptbühne auf der Scheibe sind, aber auch junge Künstler, wie „Areknames“, die auf der Freakstage feierten, sind auf dem Album zu hören. Für eingefleischte Fans von beispielsweise den in der Szene bekannten „Van der Graaf Generator“ ist die Scheibe ein Muss. Und ganz allgemein sind natürlich die „Herzberg Blues Allstars“ immer einfach toll, auf der Scheibe u.a. vertreten durch „Chris Farlowe“, „Pete Brown“ und die „Hamburg Blues Band“. Aber auch geniale Künstler wie „Pavlov`s Dog“, „Manfred Mann`s Earth Band“, „Collosseum“ und der Folkmusiker und Straßenkünstler „Bernd Witthüser“ (mitlerweile leider verstorben) sind aufgenommen. Als zusätzliches Bonusmaterial gibt es ein tolles Booklet mit Fotos der tollen Momente, seien es Seifenblasen, Händchenhalten oder auch das Feiern und Tanzen von Groß und Klein barfuß u.a. im Matsch.

Aber auch die CD „Fill Your Hearts with Loy and Love a Lot“ besticht durch eine gigantische Auswahl. Direkt der Opener „Mighty Quinn“ von „Manfred Mann`s Earth Band“ in einer einfach abgefahrenen Version mit wahnsinnigem Intro überzeugt genauso wie „Guru Guru“, die in Amerika eine riesige Fangemeinde haben, mit „Living in the Woods“. Aber auch „Gong“, die in diesem Jahr wieder live auf dem Festival zu erleben waren, sind mit vertreten. Insgesamt überzeugen rund 80 Minuten Spieldauer.

„Burg Herzberg Festival since 1968 At The Festival“ bietet ebenfalls eine interessante Mischung. Seien es Kombinationen aus Tönen und Klänge, die einen in den Weltraum träumen lassen, wie bei „Hidra Spacefolk“, „Der tiefe Raum“ und „Weltraum“ oder die stimmungsmachende „Freak City Band“ und „The Hamburg Blues Band feat. Chris Farlowe und Mike Harrison“. Ein absolutes Highlight auf der Scheibe ist natürlich „After Dark“ von „Tito & Tarantula“, genauso wie die „Strassenjungs“.

Die „Burg Herzberg Festival Handmade“ stellt einige Künstler dar, die auf den reduzierten Einsatz von Instrumenten Wert legen und sich demnach hervorheben („Kofelgschroa“, „Fairport Convention“, „The Crazy World of Arthur Brown“ und als Highlight „Götz Widmann“, der ein absolut genial kritischer Liedermacher ist). Aber auch „New Model Army“ sind zu hören. Als weiteres besonderes I-Tüpfelchen sind „My Sleeping Karma“ zu nennen. Nachdem die Band mehrere Jahre auf der Freakstage begeisterte, spielten sie nun dieses Jahr auf der Hauptbühne.

Die DVD bietet ebenfalls einen Zusammenschnitt toller Momente, die Songs von z.B. „Ten Years After“, „The Love Band“ „Siena Root“ werden mit Bildmaterial der Bands und des Drumherums zusammengeschnitten dargestellt. So ist ein toller Einblick in das Festival sichergestellt. Mein Highlights hier sind „Tito & Tarantula“ mit „After Dark“, bei dem Fans mit auf die Bühne zum Feiern geholt werden, „Lucky Man“ von „W.I.N.D.“ und das einfach harmonisch und melodisch gigantische Lied „Mighty Quinn“ von „Manfred Mann`s Earth Band“, bei dem die ganze Festivalgemeinde feiert, tanzt, singt und einfach genießt.

Insgesamt kann ich euch jede dieser CDs und die DVD ans Herz legen.

Auf weitere 50. Jahre Burg Herzberg Festival!!!

Review – Ajay Mathur – Little Boat

Bereits im März erschien mit „Litlle Boat“ das vierte Album des Wahlschweizers, der in Indien geboren ist. Er liebt es Genres solange miteinander zu vermischen, bis der Song für ihn perfekt ist. Die Stimmung muss passen. Textlich hat er sich diesmal Unterstützung der Schriftstellerin Mary Lou von Wyl geholt. Die Wellenlänge der beiden stimmt überein und so sind die 12+1 Songs sehr emotional und wirken wie aus einem Guss.

Bereits der Opener „Here`s The Love“ vereint rhythmisch und dennoch melodisch Rock und Pop und erinnert an amerikanische Musik, die er selbst immer geliebt hat. Aber auch „Forget About Yesterday“ hat es in sich. Eine Kombination aus indischem Sound mit Mundharmonikaakzenten überzeugt. Und auch hier ist ein gewisses Maß an Rock und Blues dabei. „Start Living Again“ hat einen sehr ruhigen und melodischen Takt und setzt durch verstärkte Stimmdopplungen Highlights. Eine extrem ruhige Bluesader hat auch „Grooving in Paris“. Thematisch geht es um die Stärke, die man beim Aufstehen nach dem Fall gewinnen kann. Dies ist auch hoffnungsvoll im Titelsong „Little Boat“ so. „There We Are“ ist ebenfalls ein sehr melodischer Song und lädt zum genussvollen Hören ein. Besonders der Refrain überzeugt und unterschiedliche kleine Instrumenteneinsätze setzen Akzente. Mit toller Gitarrenarbeit beginnt „My Wallet Is A House Of Cards“. Insgesamt besticht dieser Titel durch raue Härte und Kraft des Rocks. Weicher und ruhiger als Rock-Ballade ist dann wieder „Ordinary Memory“. Typisch bluesrock-amerikanisch geht es dann mit „While I´m Still Standing Here“ weiter. Sehr harmonisch melodisch und dennoch für mich persönlich schon zu weich Richtung Volksmusik samt Schunkeln folgt „All Your Thoughts“. Mit indischen Instrumentenlinien geht es mit „Who`s Sorry Now“ weiter, bevor das Album mit „Time for Deliverance“ abgerundet hier. Hier setzen vor allem die Chöre und das Saxophon musikalisch Highlights.

Als Bonus gibt es den Titel „Kartehuus“ noch obendrauf. Es ist die schweizerische Version von „My Wallet Is A House Of Cards“. 

Als Anspieltipps empfehlen wir euch „Here`s The Love“ und „My Wallet Is A House Of Cards“.

Promoportal-Germay vergibt 8 von 10 Punkten.

Tracklist:

1. Here`s The Love

2. Forget About Yesterday

3. Start Living Again

4. Grooving In Paris

5. Little Boat

6. There We Are

7. My Walet Is A House Of Cards

8. Ordinary Memory

9. While I´m Still Standing Here

10. All Your Thoughts

11. Who`s Sorry Now

12. Time for Deliverance

13. Kartehuus

Review – milou & flint – blau über grün

Milou und Flint sind zwei eigenständige und musikalisch vielfältige Künstler. Ein zufälliges Zusammentreffen überzeugte und nun veröffentlichen sie nach ihrem gemeinsamen Debut „orange bis blau“ (2015) am 7.9.2018 ihr zweites Album „blau über grün“. Ihre Stimmen sind klar, der Einsatz der Instrumente reicht von Gitarre, Klavier, Akkordeon, Cello, Glockenspiel, Fußschlagzeug, Trompete zur Mundharmonika. Thematisch geht es um die Lust an Leben. Eine von Grund auf positive Lebenseinstellung wird vermittelt. Und alles entsteht durch die zwei gemeinsam. Die Instrumentenlinien sind genauso ein Gemeinschaftsprojekt wie die Texte. Und auch die Covergestaltung stammt aus der Feder der beiden, genauer gesagt von Milou selbst.

Opener „Herz aus Glas“ thematisiert die weitere Leidenschaft der Beiden: Reisen und Erleben. Handwerklich ist es gut gemacht und die Stimmen ergänzen sich harmonisch. Und auch „Hey du“ findet sich dort ein und stellt die Zufallsbekanntschaft am Bahnhof beim Warten dar. „Von dir geträumt“ hat zunächst einen sehr reduzierten Instrumenteneinsatz. „Hütten am Strand“ entstand gedanklich nach einem Gig an der Nordseeküste auf dem Deich. Und das hört man, instrumentalisch und auch textlich. Und auch „Vor deiner Tür“ ist ein lebensbejahender Song. „Schwalben Anfang Mai“ ist zudem als Singleauskopplung zu hören und ist ein durch und durch fröhliches Lied. Musikalisch auf den Punkt ist auch „Bauchgefühl“. Ein kleiner „Ausreißer“ ist „Mein Licht“. Hier stehen zunächst nicht die gemeinsam gesungen Textzeilen im Vordergrund, sondern der Gesang von Flint, den Milou dann später unterstützt. „Farben fallen“ ist sehr intensiv von den Instrumentenlinien her und hebt sich demnach ebenfalls hervor. Milous Liebe zu Frankreich hört man in „Vole avec moi“, auch durch den Einsatz der Instrumente. „Zugabe“ reiht sich dann wieder zu den ersten Liedern ein. Und als Abschluss der Scheibe ist noch einmal „Von dir geträumt“ als Orchesterversion zu hören.

Als Anspielstipps empfehle ich euch den Opener „Herz aus Glas“ um einen Eindruck zu erhalten, wie die meisten Songs dieser Scheibe aufgebaut sind. Aber auch „Mein Licht“ und „Bauchgefühl“ zeigen als Ausreißer das musikalische Handwerk.

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten. Handwerklich ist die Musik gut gemacht und auch vom Stil her werden sie begeisterte Hörer finden. Allerdings würden wir uns mehr Power, Fülle, Abwechslung und Tiefgang wünschen.

 

Tracklist:

1. Herz aus Glas

2. Hey du

3. Von dir geträumt

4. Hütte am Strand

5. Vor deiner Tür

6. Schwalben Anfang Mai

7. Bauchgefühl

8. Mein Licht

9. Farben fallen

10. Vole avec moi

11. Zugabe

12. Von dir geträumt (Orchesterversion)

Review – Marillion – All One Tonight

Am 13. Oktober vergangenen Jahres wurde das Konzert von Marillion in der einzigartigen „Royal Albert Hall“ in London aufgenommen und nun als Doppel-DVD veröffentlicht. Die ersten rund 75 Minuten sind die Titel „El Dorado“, „Living in Fear“, „The Leavers“, „White Paper“, „The New King“ und „Tomorrow`s New Country“ des Albums „FEAR“ mit einer unglaublichen Lichtershow zu genießen. Disc 2 beinhaltet dann „All One Tonight“ featuring in Praise of Folly & Special Guests „The Space“, „Afraid of Sunlight“, „The Great Escape“, „Easter“, „Go!“, „Man Of A Thousand Faces“, „Waiting To Happen“, „Neverland“ und „The Leavers: V. One Tonight“. Das Besondere und Spezielle dieser rund 80 Minuten ist die Begleitung durch Streicher, Flöten und auch ein Horn. Es ist einfach immer wieder faszinierend, wie unterschiedliche Stile gemeinsam tolle Projekte entstehen lassen. Und genau diese „Magie“ spürt man bei jedem einzelnen Künstler auf der Bühne. Durch die tolle Kameraführung aus diversen Blickwinkeln werden zusätzlich Akzente gesetzt, die dies unterstreichen. Die Augen der Musiker funkeln genauso wie die Musik selbst. Und diese Stimmung zeigt sich auch bei dem restlos begeisterten Publikum.

Für uns von Promoportal-Germany ist es immer wieder eine Freude solche Projekte besprechen zu dürfen und zu erleben, dass trotz aller Techniken und Möglichkeiten in Studios die wahre Liebe zur Musik im Echten und Live besteht.

Tracklist:

DVD 1:

1. El Dorado

2. Living in Fear

3. The Leavers

4. White Paper

5. The New King

6. Tomorrow`s New Country

DVD 2:

1. The Space

2. Afraid of Sunlight

3. The Great Escape

4. Easter

5. Go!

6. Man Of A Thousand Faces

7. Waiting To Happen

8. Neverland

9. The Leavers: V. One Tonight

Review – Live at Wacken 2017 – 28 Years Louder Than Hell

Auch in diesem Jahr erscheint kurz vor dem mega Festival Wacken Open Air 2018 die „Live at Wacken 2017 – 28 Years Louder Than Hell“ DVD und CD Box, 20. Juli 2018. Insgesamt gibt es auf zwei DVDs 45 live Mitschnitte einzelner Songs und auf zwei CDs 29 Titel. Gemixt wurde es von Cameron Webb und Sergio Chavez in den Maples Studios und gemastert  von  Andrew Alekel.

Die Auswahl zeigt Europe, Accept, Napalm Death, Inferum, Saltato Mortis, Pradise Lost, Apocalyptica, ASP, Kryptos, Rage, Tankard, Hämatom, Uli John Roth, Avantasia, Kreator, Subway to Sally und und und.

Besonders die Aufnahmen mit dem I-Tüpfelchen sind unsere Anspieltipps. Hierzu zählt beispielsweise Accept, die mit einem Orchester gemeinsam auf der Bühne spielen und der Sound so einfach noch Faster, Louder und Harder ins Ohr geht. Aber auch der Wacken Family Chor Mix „Heroes“ in Gedenken an Lemmy geht durch Mark und Bein.

Wir legen euch diese Box als Erinnerung an dieses wahnsinnige Erlebnis einfach ans Herz.

Tracklist:

 

DVD 1:

1. EUROPE – War Of Kings
2. EUROPE – Nothin‘ To Ya
3. UK SUBS – Disease
4. ACCEPT & ORCHESTRA – Breaker
5. NAPALM DEATH – How The Years Condemn
6. JET JAGUAR – Hunter
7. WITCHERY – Witchkrieg
8. E-AN-NA – Sârbă Ciobănească
9. INFERUM – Rotten King
10. NILE – In The Name Of Amun
11. KADAVAR – Doomsday Machine
12. EVIL SCARECROW – Space Dementia
13. CLAWFINGER – Recipe For Hate
14. SONATA ARCTICA – The Wolves Die Young
15. THE AMITY AFFLICTION – The Weigh Down
16. SALTATIO MORTIS – Wo Sind Die Clowns?
17. STEAK NUMBER EIGHT – Your Soul Deserves To Die Twice
18. PARADISE LOST – Embers Fire
19. PRONG – Divide and Conquer
20. APOCALYPTICA – Master of Puppets
21. APOCALYPTICA – Nothing Else Matters
22. SACRED REICH – Death Squad
23. CANDLEMASS – Dark Are the Veils of Death

 

DVD 2:

1. ASP – Ich Bin Ein Wahrer Satan
2. ASP – Ich Will Brennen
3. KRYPTOS – Full Throttle
4. TURBONEGRO – Hot For Nietzsche
5. MAX & IGOR CAVALERA – Ratamahatta
6. MAX & IGOR CAVALERA – Roots Bloody Roots
7. RAGE – Spirits Of The Night
8. TANKARD – Rapid Fire (A Tyrant’S Elegy)
9. RUSSKAJA – Traktor
10. TWILIGHT FORCE –   Riders Of The Dawn
11. KÄRBHOLZ – Evolution Umsonst
12. HEAVEN SHALL BURN – Voice Of The Voiceless
13. HEAVEN SHALL BURN – Counterweight
14. HAMATOM – Wir Sind Gott
15.  HEADCAT – Born To Lose, Live To Win
16. ULI JON ROTH – In Trance
17. AVANTASIA – The Scarecrow
18. KREATOR – Satan Is Real
19. KREATOR – Violent Revolution
20. FIT FOR AN AUTOSPY – Black Mammoth
21. SUBWAY TO SALLY –  Sieben
22. WACKEN FAMILY CHOIR MIX – Heroes

 

CD 1:

1. EUROPE – War Of Kings
2. UK SUBS – Disease
3. ACCEPT & ORCHESTRA –  Breaker
4. NAPALM DEATH – How The Years Condemn
5. JET JAGUAR – Hunter
6. WITCHERY – Witchkrieg
7. NILE – In The Name Of Amun
8. KADAVAR – Doomsday Machine
9. SONATA ARCTICA – The Wolves Die Young
10. SALTATIO MORTIS – Wo Sind Die Clowns?
11. STEAK NUMBER EIGHT – Your Soul Deserves To Die Twice
12. PARADISE LOST – Embers Fire
13. PRONG – Divide And Conquer
14. APOCALYPTICA – Nothing Else Matters
15. SACRED REICH – Death Squad
16. CANDLEMASS – Dark Are The Veils Of Death

 

CD 2:

1. ASP – Ich Bin Ein Wahrer Satan
2. TURBONEGRO – Hot For Nietzsche
3. MAX & IGGOR CAVALERA – Roots Bloody Roots
4. RAGE – Spirits Of The Night
5. Kärbholz  – Evolution Umsonst
6. HEAVEN SHALL BURN – Voice Of The Voiceless
7. HAMATOM – Wir Sind Gott
8. HEADCAT – Born To Lose, Live To Win
9. ULI JON ROTH – In Trance
10. AVANTASIA – The Scarecrow
11. KREATOR – Satan Is Real
12. SUBWAY TO SALLY – Sieben
13. THE WACKEN FAMILY CHOIR MIX – Heroes

 

Review – Tamara Banez` – Ecken und Kanten

Am 24. August wird durch das Label „Sturm und Klang“ von Liedermacher Konstantin Wecker eine neue Scheibe namens „Ecken und Kanten“ von Künstlerin Tamara Banez` veröffentlicht. Sie ist Singer- und Songwriterin am Klavier. Thematisch ist auf dem durch und durch kritischen Debutalbum für jeden was dabei, sei es politisch mit „Yukari“ und „Spitze Scherben“ oder auch sehr gefühlvoll und mit lauter Sehnsucht wie in „Eine Nacht“. Aber auch kraftvolle Duette wie „Du spielst – Du verlierst“ mit Robert Salagean/ Ni Sala werden ihre ganz eigenen Anhänger finden. Songs wie „Sinn“ und „Düsterer Tag“ regen einfach direkt zum Nachdenken an. Elektro-Pop- Elemente sind beispielsweise stark in „Schlaflied“ vertreten. Zudem ist mit „Ain´t Easy“ auch ein englischsprachiger Song dabei. Und um die „Abwechslung“ quasi komplett zu machen, spricht „Ärmel hoch“ die Wahrnehmung für die direkte Umwelt an und die schult diese. Als Abschluss der Scheibe ist noch eine Livesong „Wir bleiben hier“ zu genießen. Als zusätzliches Bonusmaterial gibt es ein Booklet mit Texten zu einigen Songs. 

Als Anspieltipps empfehlen wie euch „Yukari“ und „Eine Nacht“. Besonders ersteres zeigt die tolle Mischung aus weicher und gefühlvoller Stimme und Klaviermusik mit kritisch nachdenklichem Text.

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten und wünscht sich für die zukünftigen Alben noch einen Hauch mehr an direkten kritischen Anregungen zum Nachdenken und Wachrütteln.

Tracklist:

1. Sistas

2. Yukari

3. Eine Nacht

4. Du spielst – Du verlierst

5. Spitze Scherben

6. Sinn

7. Düsterer Tag

8. Schlaflied

9. Ain´t Easy

10. Ärmel hoch

11. Wir bleiben hier (Liveversion)

Review – Milian Otto – Wahnwitz und Gelegenheit

Milian Otto ist ein vielfältiger Künstler. Als Schauspieler hatte er unter anderem Festengagements in Düsseldorf und Zürich und wird 2018/2019 zum ersten Mal in der Roman-Adaption „Adam und Evelyn“ auf der Kinoleinwand zu sehen sein. Durch seine Liebe und Leidenschaft geprägt hat er „Lust an der Sprache“, „Lust am Erzählen“ und den „Willen, gehört zu werden“. Demnach folgt nun das Debutalbum „Wahnwitz und Gelegenheit“ als Liedermacher. Ganz nach dem Motto „Weniger ist Mehr“ schreib er seine Titel selbst, reduzierte den Instrumenteneinsatz auf ein Minimum und spielte alle Songs in Eigenregie ein.

Thematisch sind die Lieder mit wirklich echtem Inhalt gefüllt. Bereits das „Plädoyer“ thematisiert das menschliche Sein mit dem Fazit, dass zwei Menschen gemeinsam ein „Wir“ sind und zugleich immer noch zwei eigenständige Individuen bleiben sollten. „Schattenseite“ zeigt sehr deutlich den Sinn bzw. Unsinn des grandios vielfätigen Konsums und der unzähligen Möglichkeiten und entsprechender Ursachen und Folgen. Unterstützt wird es immer wieder mit dem Ausspruch: „Hurra, das ist der Mensch!“. Aber auch sehr persönliche Aspekte werden thematisiert, „Mich“, „Trauriges Lied“, „Krux“, „Sperrgebiet“ und „Nachtwache“. Zudem werden auch „einfach nur“ Geschichten bzw. Träumereien, „Tagtraum“ und „Der weiße Turm“ oder das Finden von genau DEM Partner fürs Leben, „Leora“ besungen. „Sonnenwende“ ist musikalisch ein sehr harmonisches und melodisches Lied. Bei „Trotz alledem“ ist zu bemerken, dass die Melodie sich auf ein traditionell schottisches Lied beruft, der Text aber von Milian selbst verfasst wurde, diesmal wieder mit politischem Thema.

Als Zusatz gibt es ein kleines Booklet mit allen Texten.  

Als Anspieltipps empfehlen wir euch „Plädoyer“ und „Schattenseite“.

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

Trackliste:

1. Plädoyer

2. Schattenseite

3. Mich

4. Tagtraum

5. Leora

6. Trauriges Lied

7. Krux

8. Sonnenwende

9. Sperrgebiet

10. Trotz alledem

11. Nachtwache

12. Der weiße Turm

Review – The Magpie Salute – High Water 1

 

Die neue Band von Rich Robinsons veröffentlicht am 10. August ihr Debutalbum „High Water 1“. Die Scheibe der US-amerikanischen Rockband wurde in den „Dark Horse Studios“ in Nashville aufgenommen. Eine erste Singleausklopplung ist jetzt schon digital erhältlich.

 

Es ist klassischer Rock `n Roll und Southern Rock. Alle 12 Titel sind typisch rockig und wie aus einem Guss. „Mary The Gypsy“ ist insgesamt sehr schön rhythmisch zum Reinkommen. Ebenfalls sehr gefühlvoll und mit einer tollen Akustikgitarrenarbeit überzeugt der Titelsong „High Water“. Etwas rotziger“ vom Gesang her ist dann „Send Me an Omen“, welches, wie oben bereits erwähnt, bereits als Single digital erhältlich ist. Klassisch rockig mit weichen Elementen, vor allem durch die Akustikgitarre, ist auch „For The Wind“. „Sister Moon“ und „Color Blind“ sind sehr gefühlvoll und harmonisch weich. Blueseinflüsse sind in „Take It All“ zu hören. Hinzu kommt ein relativ aggressiver und gepresster Gesang. Sehr rhythmisch melodisch ist „Walk On Water“. „Hand In Hand“ hat einen flotteren Grundsound und einen vielfältigen Instrumenteneinsatz. Typisch Southern Rock und dennoch sehr ruhig ist dann „You Found Me“. Etwas rhythmisch rockiger ist dann „Can You See“, allerdings kommt die „Fülle“ erst nach knapp einer Minute. „Open Up“ ist relativ düster und verbreitet eben genau diese Grundstimmung. Hervorzuheben ist das Gitarrensolo und der Gesang mit schön harmonischen Hintergrundchören.

 

Insgesamt ist das Album handwerklich gut gemacht. Es hält was es verspricht und was erwartet wird. Allerdings gibt es auch keine Überraschungen.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Mary The Gypsy

2. High Water

3. Send Me An Omen

4. For The Wind

5. Sister Moon

6. Color Blind

7. Take It All

8. Walk On Water

9. Hand In Hand

10. You Found Me

11. Can You See

12. Open Up

Review – Michael Romeo – War Of The Worlds – Part 1

 

Am 27. Juli veröffentlicht der US-amerikanische Gitarrist, Songwriter und Gründer der Progressive-Metal-Band Symphony X Michael Romeo sein neues Soloalbum „War Of The Worlds – Part 1“. Er selbst sagt, er mischt alles was ihm gefällt zusammen. Für ihn macht genau das die Kreativität von Musik aus. Und genauso facettenreich und abwechslungsreich ist auch die Scheibe.

 

Bereits der Opener „Introduction“ ist wider erwartend mit über dreieinhalb Minuten ein langes Intrumentalintro. Aber auch Titel wie „Black“, „Djinn“ und „Believe“ kommen mit rund sechs, fast siebeneinhalb und acht Minuten daher. Sie sind geprägt von wechselnden Stilrichtungen und vereinen Doublebass, aggressiven („Black“) oder auch sehr harmonischen und melodischen Gesang, beinahe fliegende und sehr detaillierte Gitarrensoli mit tollen Riffs und symphonischen Passagen („Black“) oder orientalische Klänge („Djinn“). Aber auch Hintergrundchöre sind bei sehr melodischen Anteilen im eigentlich temporeichen „Fear The Unknown“ zu genießen. Schnell, hart, aggressiv und mit harten Gesang und feinen Gitarrensoli kommen auch „Differences“ und „Oblivion“ daher. Besonders innovativ und interessant sind „F*cking Robots“ und „War Machine“ durch die Mischung typischer Metalelemente mit allerlei anderen Musikeinflüssen (klassische Symphonie). Sehr weich und harmonisch als Ballade beginnt der letzte Song der zehn Titel „Constellations“, bevor nach einer Minute die Härte des Schlagzeugs, Drama und ebenfalls wieder Symphonie zu hören sind.

 

Unserer Anspieltipps sind „F*cking The Robots“ und „War Machine“.

 

Insgesamt beeindrucken bei dem progressiven Stil mit viel Mainstreamcharme die Länge vieler Songs und die Mischung, so dass Promoportal-Germany 8 von 10 Punkten vergibt.

Tracklist

 

1. Introduction

2. Fear The Unknown

3. Black

4. F*cking Robots

5. Djinn

6. Believe

7. Differences

8. War Machine

9. Oblivion

10. Constellations

Review – Atrocity – Okkult II

 

Am 6. Juli 2018 wird das neue Album „Okkult II“ von „Atrocity“ veröffentlicht. Es ist die zweite Scheibe der Triologie, die bereits 2013 begann. Die aktuelle Scheibe wird begleitet von diversen I-Tüpfelchen. Uns erwarten neben der „normalen“ CD ein Mediabook mit vielen Instrumentaltiteln, eine Vinyl LP und diverse Fanartikel.

Atrocity sind Alexander Krull (Gesang), Thorsten Bauer (Gitarre und Bass), Pete Streit (Gitarre) und Joris Nijenhuis (Schlagzeug). Auf bereits fünf Kontinenten in über 50 Ländern und hunderten Konzerten begeisterten sie seit der Gründung 1985 mit ihrem Death Metal. 

 

Bereits der Opener „Masters Of Darkness“ zeigt was zu erwarten ist und gibt dem Genre und dem Albumtitel alle Ehre. Hart, düster und ein gekonnt gröhlender Gesang mit den zu erwartenden okkulten Chören als Highlights. „Shadowtaker“ fügt sich hier nahtlos an und auch „Bloodshed And Triumph“ überzeugt mit einer tollen Gitarrenarbeit und okkulten Akustikeinspielungen. Genauso geht es auch mit „Spell Of Blood“ weiter. Hier ist zu Beginn zusätzlich eine sehr punktierte Schlagzeugarbeit erkennbar. Als einziger deutschsprachiger Titel folgt „Menschenschlachthaus“ mit ordentlich Speed und viel Double Bass. „Gates To Oblivion“ beginnt, ähnlich wie „Infernal Sabbath“, mit „himmlischen“ Chören als Intro, bevor diese „nur noch“ einzelne Highlights in den durchweg klassischen Death Metal Songs setzen. Mit harten Drums und Riffs folgt „All Men Must Die“. Auch hier ist der Gesang typisch gröhlend. Abwechslung bringt „Phantom Ghost“ in die Scheibe. Zu den schnellen Instrumentenlinien gesellen sich stilistische Breaks, eine Mischung aus Sprechgesang und „tiefem“ Predigen, Chöre und auch kurze Schreie. Hinzu kommt ein nennenswertes Gitarrensolo in der zweiten Songhälfte. „Devil´s Covenant“ und „The Golden Dawn“ sind wieder typisch durch düstere Härte und Tempo geprägt, wobei auch hier Chöre Akzente setzen.

 

Als Anspieltipp empfehle ich euch „Phantom Ghost“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7-8 von 10 Punkten.

 

Live werden sie zur Release Show am 6.7. beim Sunstorm Open Air in Nordheim zu sehen sein. Weitere Termine sind zusätzlich geplant.

 

Tracklist:

 

1. Masters Of Darkness

2. Shadowtaker

3. Bloodshed And Triumph

4. Spell Of Blood

5. Menschenschlachthaus

6. Gates To Oblivion (Feat. Marc Grewe)

7. Infernal Sabbath

8. All Men Must Die

9. Phantom Ghost

10. Devil's Covenant (Feat. LG Petrov)

11. The Golden Dawn

Review – Motorjesus – Race To Resurrection

 

Am 15. Juni 2018 erscheint das nunmehr fünfte Album „Race To Resurrection“ der Mönchengladbacher Rocker „Motorjesus“. Nach einigen Veränderungen freuen wir uns nun auf eine noch rundere und ausbalanciertere Scheibe von Andy Peters (Gitarre), Chris „Howling“ Brix (Gesang) und Oliver Beck (Schlagzeug) mit Substanz.

Nach einem kurzen Rennbahnmotorenintro rockt „Tales From The Wrecking Ball“ mit einer gewissen Härte. Und bei ca. dreieinhalb Minuten Spieldauer folgt nach einem tollen Gitarrensolo und einer kleinen „Verschnaufpause“ eine neue Runde Action. „King Collider“ überzeugt durch ähnlich harte Drums und Riffs mit Breaks. Nicht ganz so hart, aber ebenso energiegeladen ist „Re-Ignite“. „Speedway Sanctuary“ fällt mit einer grandiosen Gitarrenarbeit auf, bevor ein „rotziger“ Gesang hinzukommt. Dies bleibt während der rund viereinhalb Minuten Spieldauer. Ähnlich ist „Casket Days“. Harmonisch und sehr melodisch als kraftvolle Ballade ist „The Infernal“. Danach geht es mit „Burning Black“ wieder härter zur Sache und ein Gitarrensolo in der zweiten Songhälfte beeindruckt erneut. „The Damage“ ist ebenfalls klassisch rockig. Nach einem ruhigen und harmonischen Intro kommt „The Storm“ dann richtig hart daher. Die künstlerische Freiheit oder das stilistische Mittel des Klicks während „Engines Of War“ überzeugen mich nicht. Aber das ist ja Geschmackssache. Insgesamt passt der Song mit seiner rockigen Härte und den punktierten Instrumentenlinien. „The Chase“ ist temporeicher und von genau diesem Speed geprägt, wobei eingefügte Funkansagen als Sprechgesang etwas Abwechslung bringen. „Runnung Out Of Time“ ist ebenfalls sehr schnell. „Awaken The Tyrants“ rundet die Scheibe vielfältig und insgesamt sehr rockig mit tollen Gitarrenlinien in ungefähr fünfeinhalb Spielminuten ab.

 

Als Anspieltipps lege ich euch „Re-Ignite“ und „The Infernal“ and Herz.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten, da die Studioarbeit handwerklich einwandfrei ist. Allerdings bleibt offen, ob diese vollen, satten und stimmvielfältigen Songs durch die drei Jungs live auch so möglich sind.

 

Tracklist:

 

1. Tales From The Wrecking Ball

2. King Collider

3. Re-Ignite

4. Speedway Sanctuary

5. Casket Days

6. The Infernal

7. Burning Black

8. The Damage

9. The Storm

10. Engines Of War

11. The Chase

12. Running Out Of Time

13. Awaken The Tyrants