Review – Rothacher – Quiet little place called the inside

Diese Scheibe gehört ganz ganz laut aufgedreht. Genau das Richtige für Musikbegeisterte, Indie-Rock Fans und einfach extrem alltagstauglich. Jeder Klang geht durch Mark und Bein. Der Schweizer veröffentlicht am 29.09.2017 unter dem Label „Waterfall of Colours“ sein Debutalbum. Aber im Musikbusiness ist er schon lange zu Hause: eine Ausbildung an der Jazz-Abteilung an der Musikhochschule in Basel, Gitarrist für viele bekannte Künstler, 2008-2015 Sänger und Frontman seiner Band Deadwerner samt zweier Alben und diversen Konzerten.

Sein erstes eigenes Album „Quiet little place called the inside“ verspricht mehr. In jedem Song hört man das technische Können und das bewusste Spielen mit der Musik.

Schon der Opener „Until The Lights Are Low“ ist rhythmisch und melodisch kraftvoll. „Lonely Man“ ist zu Recht wegen großer Ohrwurmgefahr sogar schon als Single veröffentlicht. „Never Gonna Be“ spielt mit sentimentalen Strophen und kräftigem Refrain, während „All I Want“ schneller und leichter wirkt. Härter geht es dann mit den Anfangsschlägen von „League Of Cognition“ weiter. Dieser Song überzeugt mich direkt. „Woman Like You“ behält dann alles bereit, was der Titel inspiriert: Liebe, Verzweiflung, Rückblicke in die Vergangenheit,… „Down And Out“ beginnt mit einem Hauch Blues, bevor der schnellere und kraftvolle Rock herauskommt. Der Titelsong „Quiet Little Place“ ist meiner Meinung nach zu Recht so ausgewählt: kraftvoll, liebevoll, hoffnungsvoll, einfach richtig gut. „Sunlight On My Skin“ ist pur und einfach und für Liebhaber genau das richtige. Mich erinnert es phasenweise aber an die Boygroupzeit der 90er. „Anything I Thought It`s Everything“ ist wieder stärker und „Where We Startet“ in den Anfangsklängen sogar sehr hart und überrascht dadurch später durch die weiteren weichen und melodischen Klänge, die zuerst nicht erwartet werden. Als Abschluss ist „Love Letter“ wie der Titel erahnen lässt eine wunderschöne Ballade mit Klavierklängen, die das Album würdig beendet.

Meine Anspieltipps für euch sind „Lonely Man“ und „League Of Cognition“.

Promoportal-germany vergibt 8 vom 10 Punkten!

Tracklist

1. Until The Lights Are Low

2. Lonely Man

3. Never Gonna Be

4. All I Want

5. League Of Cognition

6. Woman Like You

7. Down And Out

8. Quiet Little Place

9. Sunlight On My Skin

10. Anything I Thought It`s Everything

11. Where We startet

12. Love Letter

Review – David Crosby – Sky Trails

 

Das neue Album Sky Trails von David Crosby kommt am 29.9.17 in die Läden. Seine Musik ist noch immer  dem Folk Rock gewidmet, wobei einigen Songs auch leichte Einflüsse von Jazz, Pop und Country hören lassen.

 

Zwar entdeckt er für sich immer wieder neue Herausforderungen und experimentiert an den Strukturen der Sounds für die einzelnen Songs, aber die ruhige und sanfte Weise seiner Musik bleibt erhalten. Die Tracks sind alle von einer Band aufgenommen, teilweise neunköpfig, und wirken dennoch entspannend. Unterstützt wurde er bei den Aufnahmen durch Saxophonist Steve Tavaglione, Bassist Mai Agan, Drummer Steve DiStanislao, und seinen Sohn, Multi-Instrumentalist James Raymond. Dieser ist auch gleichzeitig Produzent der Scheibe. Insgesamt ist es ein sehr entspannendes Album, welches sich gut in die Reihe der anderen Scheiben Crosbys einfügt.

 

Als Anspieltipp möchte ich gerne direkt den ersten Song „She´s Got To Be Somewhere“ nennen, der auch schon als Single veröffentlicht wurde.

 

Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

01. She’s Got To Be Somewhere

02. Sky Trails

03. Sell Me a Diamond

04. Before Tomorrow Falls On Love

05. Here It’s Almost Sunset

06. Capitol

07. Amelia

08. Somebody Home

09. Curved Air

10. Home Free

Review – Polly’s Garden – The Almost Naked Truth

Am 13.10.2017 erscheint „The Almost Naked Truth“ von Polly’s Garden. Und bevor ich ins Detail gehe, möchte ich euch das Album einfach ans Herz legen. Es ist eine perfekte Mischung aus Blues, Soul, Rock, Country mit einer einzigartigen Abwechslung. Und dazu kommt eine gigantische Stimmvielfalt. Caroline Rey (Alt) singt immerhin seit fünfzehn Jahren in den unterschiedlichsten Settings. Patricia Szettele (Sopran) kann nach über zwanzig Jahren eine Spannbreite von Punk bis Rock als Lead- und auch als Backgroundsängerin vorweisen und Ruth Ferreira (Sopran) weiß ebenfalls was sie kann; Ausbildungen in Oper, Jazz und Blues, Gospelchor und auch eine 10jährige Leitung eines Frauenchors beweisen es.

Bei ihrem Album werden sie von Dani Bless und Joe Schwach an den Gitarren begleitet. Rainer Hagmann spielt Violine und Geri Zumbrunn Bass. 

Direkt der erste Song „Do Me A Favour“ lädt zum Swingen wie in den 50ern ein. Er ist sehr actionreich und schwungvoll und verbreitet so einfach gute Laune. Deshalb verwundert es nicht, dass der Song bereits als Single erhältlich ist. Bei „Runaway“ erkennt man durch die Weichheit und das Seichte direkt sehr deutlich die Stimmgewalt der Mädels. Die Istrumentenlinie unterstützt den Gesang sehr harmonisch. „Hot Summer ´84“ ist sehr melodisch und verleitet sofort zum Mitsingen. Die verlängerten Pausen der Instrumente in „Best Friend“ lenkt die Aufmerksamkeit gekonnt auf den wahnsinnig tollen Gesang und Text und unterstreicht die Ruhe, die dieser Song ausstrahlt. „Wanna Get Laid“ ist dann wieder aktiver, schneller und durch das Kurze und Knackige einfach fröhlich. „Make It Trough The Night“ beginnt mit einem härteren und kräftigeren Schlagzeugrhythmus, der seichter wird, sobald der Gesang einsetzt. Insgesamt ist es sehr harmonisch und melodisch. Als Kontrast hierzu beginnt „You Done Me Wrong“ zunächst eher düster und schwermütig mit einem eher rauchigen Gesangsteil. Nach ca 1,5 Minuten wendet sich Blatt. Der Gesang und die Instrumente wechseln passend zum Textwechsel. „Feel Alive“ ist dann wieder ruhiger, melodischer und verträumter. Bei der Coverversion von „Jolene“ (Original von Oktober 1973 von Dolly Parton) zeigen die Mädels erneut was sie können und interpretieren es auf ihre ganz eigene Art. „Can`t Break Me“ ist wieder ein sehr actionreiches Lied mit harten und kräftigen Gitarrenriffs, einfach passend zu Rock und Blues, aber einer sehr weichen Gesangstimme. Melodisch ansprechend ist auch „I Dont`t Care“. Fantasien bezüglich Westernfilmen werden wach. Als Abschluss des Albums ist „Holy Xmas“ eine ganz eigene 50er und Westernversion eines Weihnachtslieds mit Passagen von „Jingle Bells“.

Meine Anspieltipps für euch sind „Hot Summer ´84“ und „Make It Trough The Night“.

Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten.

Tracklist

1.    Do Me A Favour

2.    Runaway

3.    Hot Summer ´84

4.    Best Friend

5.    Wanna Get Laid

6.    Make It Trough The Night

7.    You Done Me Wrong

8.    Feel Alive

9.    Jolene

10. Can´t Break Me

11. I Don´t Care

12. Holy Xmas

 

 

Review – Ronnie Montrose – 10x10

Montroses Vision von 10 Songs, die von 10 berühmten Musikern der Rockszene gespielt und gesungen und somit eigen interpretiert werden, wird nun Wirklichkeit. Knapp 5 Jahr nach seinem Tod haben Bassist Ricky Phillips und Rummer Eric Singer, mit denen Montrose dieses Projekt bereits begonnen hatte, es in die Tat umgesetzt. Alle Songs hat Montrose selbst geschrieben. Demnach ist es kein Sammelsurium, sondern eine gelungene Mischung aus einer Feder.

Die Stärken der einzelnen Künstler sind einfach wahnsinnig gut und gelungen zusammengefügt. Hier seien als einige Beispiele der begnadete und nimmermüde Bluesmusiker Joe Bonamassa genauso genannt wie der beinahe einzigartige Bassist Glenn Hughes oder Edgar Winter und Sammy Hagger. Die Mischung macht´s. Das stimmt auch bei diesem Album. Sei es Melodicrock, Hardrock, Bluesrock,… es ist für jeden was dabei. Und die Qualität jedes einzelnen Songs ist wie erwartet Höchstmaß.

Anspieltipps sind definitiv alle Songs.

Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten.

Tracklist:

1. Heavy Traffic“ Feat. Eric Martin & Dave Meniketti

2. „Love Is An Art“ Feat. Edgar Winter & Rick Derringer

3. „Color Blind“ Feat. Sammy Hagar & Steve Lukather

4. „Still Singin’ With The Band“ Feat. Glenn Hughes, Phil Collen & Jimmy “Z” Zavala

5. „Strong Enough“ Feat. Tommy Shaw

6. „Any Minute“ Feat. Mark Farner & Ricky Phillips

7. „The Kingdom’s Come Undone“ Feat. Ricky Phillips & Joe Bonamassa

8. „One Good Reason“ Feat. Bruce Turgon & Brad Whitford

9. „Head On Straight“ Feat. Davey Pattison & Marc Bonilla

10. „I’m Not Lying“ Feat. Gregg Rolie, Tom Gimbel & Lawrence Gowan

Review - Black Country Communion - BCCIV

Black Country Communion in Form von Frontmann Glenn Hughes, Gitarrenvirtuose Joe Bonamassa, Jason Bonham und Derek Sherinian veröffentlichen im September 2017 wieder ein Album. Und das Ergebnis ist Rock vom Feinsten.

Zehn faszinierende Songs, die einfach abgehen. Harte Riffs, klare Sounds, kraftvolle und vielfältige Stimmen. Das Album ist einfach ein Muss und ein Hammer. Die Unterschiedlichkeit von Rock („Collide“, „Sway“, „Love Remains“), Blues („The Cove“) und dem wahnsinnigen Bass von Hughes („The Crow“) macht es einfach aus.

Jeder der vier Künstler beherrscht sein Handwerk bis ins Detail und das lassen sie den Hörer spüren und fühlen. Denn das Album geht unter die Haut. Herausragend ist „The Last Song For My Resting Place“, welches quasi alle Möglichkeiten der Musik mit Streichern, harten Gitarrenriffs und der einzigartigen Stimme Bonamassas zu einem wahren Meisterwerk der Kunst vereint. Genauso kraftvoll und einfach zum Feiern sind auch „Over My Head“ und „Wanderlust“. „Awake“ lässt sich wegen des Facettenreichtums auch nicht klar einordnen. Und das ist auch gut so. Ebenso ist es mit „When The Morning Comes“, was sowohl Rock ist als auch immer wieder klare Zeichen einer typischen Ballade setzt.

Demnach ist das Fazit ganz klar: Facettenreicher individueller Rock (im Stil des Classic Rock) zum Feiern!

Die Anspieltipps sind ganz klar „Over My Head und „The Last Song For My Resting Place“.

 

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist

1.    Collide

2.    Over My Head

3.    The Last Song For My Resting Place

4.    Sway

5.    The Cove

6.    The Crow

7.    Wanderlust

8.    Love Remains

9.    Awake

10. When The Morning Comes

11. With You I Go (Vinyl-Bonustrack)

Review – Nachtsucher – Komm mit mir!

Über Bekannte flatterte die Scheibe „Komm mit mir!“ von „Nachtsucher“ zu uns herein. Sie ist bereits seit 02.12.2016 veröffentlicht. Meine Neugier siegte natürlich, auch wenn ich persönlich eigentlich nicht so auf Gothic stehe.

Also mal los. Scheibe rein und los hören. Aus dem Loshören wird ein genaues Hinhören. Denn dass man über Geschmack streiten kann, ist kein ausschlaggebendes Kriterium. Und in der Szene finden die Jungs aus Hannover bestimmt ihre Fans. Demnach nehme ich mir mal alles einzeln vor: Instrumente, Stimme, Texte, Vielfalt, Abwechslung, Mischung,… Und am Ende ergibt das Ganze dann ein Gesamtkonzept…

Aber nun erstmal zu den einzelnen Komponenten. Die Stimme von Christian Fink ist auf ihre harte und mächtige Weise schon beeindruckend. Sie verspricht Potenzial, auch wenn er es noch nicht immer schafft sie sicher zu halten. Generell ist sie reizvoll, weil sie rau und rauchig ist. Die Zusammenstellung der einzelnen Instrumentenlinien ist für mich noch sehr neu, wie auch die Wechsel innerhalb der Songs, beispielsweise „Was du willst“, bei dem sie sehr krass sind. Die Texte bedienen auf ihre eigene Art und Weise sogar irgendwie alles. Insgesamt ist in jedem Song erkennbar, dass die Jungs ihrer Linie treu bleiben.

Mein persönliches Fazit zu der Scheibe ist: Potenzial ist erkennbar und ich hoffe, dass die Jungs auch weiterhin Arbeit in ihre Band stecken um alles auszuschöpfen.

Promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten.

Tracklist

1.    Intro

2.    Verlassen

3.    In dir

4.    Such nach mir

5.    Komm mit mir

6.    Verlier nicht die Zeit

7.    Was du willst

8.    Wenn du kommst

9.    Diese Nacht

10. Helden

11. In das Licht hinein

 

Review - Emil Bulls - „Kill Your Demons“

Am 29. September 2017 erscheint ein weiteres Studioalbum der Emil Bulls „Kill Your Demons“. Es ist kraftvoll, ehrlich und echt. Der Sound ist klar: harte Gitarrenriffs, schnelle und starke Drums und die Vocals sprechen durch eine ähnlich aggressiv Sprache für sich. Und dennoch ist eine harmonische Melodie immer präsent.

Hierbei überzeugt zum Beispiel „Black Flags“. Der Albumsong ist immer klar erkennbar. Es wird einfach bis ins Detail gearbeitet. Demnach ist auch das Cover passend gestaltet. Das Album verspricht für jeden etwas. Jeder wird sich in dem einen oder anderen Song, mit Musik und Texten über die Dämonen des alltäglichen Lebens, wiederfinden können. Die Jungs erfinden sich mit dieser Scheibe wieder einmal neu, experimentieren und probieren neue Mischungen, ohne sich selbst zu verlieren. Sie bleiben ihrem Grundgedanken treu. Und das wird alle alten und neuen Fans freuen.

Als Anspieltipps empfehlen wir „Euphoria“ und „Once And For All“.

Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten für eine echt starke Scheibe

 

Tracklist

1.    Kill Your Demons

2.    The Ninth Wave

3.    Black Flags

4.    Miss Magnetic

5.    One And For All

6.    The Anatomy Of Fear

7.    Mt. Madness

8.    Euphoria

9.    In Any Case Maybe

10. Gone Dark

11. Levels Ans Scales

12. Winterblood

13.  

Live können wir Emil Bulls 2017 auch bei ihrer „Kill Your Demons“ Tour sehen:

 

Supports: Vitja + Grizzly

02/11/17 Pratteln – Z7 (CH)

03/11/17 Karlsruhe – Substage

04/11/17 Wien – Flex (AT)

09/11/17 Osnabrück – Rosenhof

10/11/17 Kaiserslautern – Kammgarn

11/11/17 Regensburg – Airport

16/11/17 Hamburg – Markthalle

17/11/17 Jena – F-Haus

18/11/17 Dresden – Alter Schlachthof

23/11/17 Nürnberg – Hirsch

24/11/17 Salzburg – Rockhouse (AT)

25/11/17 Ulm – Roxy

30/11/17 Hannover – Musikzentrum

01/12/17 Berlin – Columbia Theater

02/12/17 Köln – Live Music Hall

06/12/17 Wiesbaden – Schlachthof

08/12/17 Saalbach/Hinterglemm – Bergfestival

09/12/17 München – Backstage

Review – Mellowtone – Broken Rooms

Die neue Scheibe „Broken Rooms“ (erschienen am 4.8.17) des Quintetts „Mellowtone“ gehört diskussionsfrei in den Trip-Hop Bereich, wenn auch ab und zu etwas Rock, Pop und Psychedelik durchschimmert. Die langsamen Songs bringen Melancholie vom Feinsten mit sich. Frontfrau Martina Birbaum der Schweizer legt viel Gefühl und Sentimentalität in ihre Stimme.

Es gibt bereits zwei Videotracks zu dem Titelsong „Brocken Rooms“ und „Kunstwerk“. Hierbei kann man sich einen guten Eindruck der Platte verschaffen, denn wirkliche musikalische Ausreißer gibt es nicht – für eingefleischte Fans wohl eine Freude, für mich eher ein „leider“ wert. Lediglich „Addicted“ lässt die Stimmung etwas heller wirken, wobei es ein synthetischer Track ist.

In ihrem Genre wissen sie was zu tun. Für die Band, die bereits seit 2008 besteht, ist es das zweite Album ihrer 10 jährigen gemeinsamen Aktivität (nur für Martina ist es das Debutalbum). 

Als Anspieltipp empfehle ich „Stay“. Allerdings sollte ich an dieser Stelle auch ganz ehrlich sagen, dass es aufgrund des Stils nicht meine Musik ist. Deshalb gilt, wer auf Trip-Hop steht und das in einer etwas „härteren/rockigeren“ Form, sollte sich dies Album nicht entgehen lassen, denn die Musiker beherrschen ihre Instrumente.

Aufgrund dessen vergibt promoportal-germany 7 von 10 Punkten.

 

Anne Melis

 

 

Tracklist:

    Long Gone

    Back

    Broken Rooms

    Addicted

    Keep Moving

    Keep Your Head up High

    Kunstwerk

    Feel Alive

    Stay

    Shadow

    A Friend

    Live Your Dream

    Someone

 

Review – Chris Rea – Road Songs For Lovers

Am 29.9. wird das neue Album „Road Songs for Lovers“ mit 12 Songs des legendären Gitarristen und Singer-Songwriters Chris Rea erscheinen. Aufgenommen wurde es Anfang des Jahres in den Metropolis Studios in London und die erste Single „The Road Ahead“ ist bereits seit dem 20.6. veröffentlicht.

Das Album berührt mich ganz ehrlich. Der Grund ist zum einen wohl seine einzigartige Stimme und zum anderen kann ich seine Liebe für das Reisen, welche Inhalt des gesamten Albums ist, sehr gut mit ihm teilen.

Er erzählt und verführt und durch seine tiefe, raue Stimme entführt er einen in die Welt der Weite und des unbekannten Neuen. Die Songs „Road Songs For Lovers“, „Happy On The Road“, „The Road Ahead“ und „The Last Train“ machen das ganz deutlich klar.

Musikalisch ist Rea höchst professionell - nach über 30 Millionen verkauften Alben wohl kein Wunder. Das hört man in jedem einzelnen Song. Er vereint die klassischen Blues Musiklinien mit für ihn typischen Melodien und gibt damit wohl eines seiner besten Alben heraus. Es ist irgendwie locker, irgendwie geschmeidig weich und dennoch bleibt der Blues ganz klar im Vordergrund. Einzelne Stücke werden zusätzlich vom Saxophon oder Klavier begleitet und andere beeindrucken durch ihren extrem satten groovigen Sound.

Unsere Anspieltipps sind ganz klar der Opener „Happy On The Road“ und der Titelsong „Road Songs For Lovers“.

Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten

Tracklist

01. Happy On The Road - 03:46

02. Nothing Left Behind - 05:29

03. Road Songs For Lovers - 04:13

04. Money - 05:57

05. Two Lost Souls - 04:46

06. Rock My Soul - 04:07

07. Moving On - 05:10

08. The Road Ahead - 04:16

09. Last Train - 06:33

10. Angel Of Love - 04:29

11. Breaking Point - 05:54

12. Beautiful - 03:40

Review – Thomas Andreas Beck – Stille führt

Der Österreicher Thomas Andreas Beck veröffentlicht mit seinem Album „Stille führt“ 11 ungeschönte Songs. Sie sind echt, ehrlich und man kann sogar sagen unbequem. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht in seinen Texten alle Themen an, die sonst so gerne klein gehalten werden - sei es Missbrauch, Kinderheim, Mobbing oder auch Selbstmord.

Musikalisch ist er genauso echt und ungefaket ehrlich. Er reduzierte sich auf ein minimalistisches Aufnehmen (alleine in einer Waldhütte mit einem Aufnahmegerät). Diese Authensität macht das Album einfach aus. Er selbst sagt: „Wenn du in egoistisch dröhnenden Zeiten etwas zu sagen hast, kannst du panisch zu brüllen beginnen – oder still und zärtlich werden.“ Das Album sei „wesentlich und ursprünglich“. Und das kann ich unterschreiben.

Er nutzt das Medium Musik mal ganz anders und regt zum aktiven Nachdenken und Handeln an. Seine Stimme ist dabei oft sehr zornig und die Klänge selten harmonisch, was das Album weiterhin authentisch macht, aber gleichzeitig auch nicht zu meinem Highlight.

Anspieltipps… hört einfach selbst rein. Jeder Song ist so ehrlich und intensiv, dass er für sich selbst sprechen kann.

Promoportal-germany vergibt aufgrund der musikalisch äußerst intensiven Leistung 7 von 10 Punkten.

Tracklist

1.    Stille führt

2.    Schaut’s hin

3.    Adi und Edi

4.    Opa ohne Kopf

5.    Heim

6.    Großer Held

7.    Die Stadt

8.    Mei Bua

9.    Große Mutter

10. Der Schrei

11. Die Erde bebt

Review - Braggarts – Exploring New Stars

Die Schweizer Braggarts veröffentlichen am 22.9.17 ihr zweites Album „Exploring New Stars“. Sie spielen klassischen Indie Rock mit energiegeladenem Sound. Auch Liebhaber von Dance und Wave werden ihre Freude an der Scheibe haben. Es ist musikalisch hoch professionell. Produzent ist Reto Peter (Green Day, Counting Crows).

Dass auch die Jungs selbst Spaß an ihrer Musik haben merkt man, denn bereits der Opener=Albumtitel „Exploring New Stars“ überzeugt mit griffigen Gitarrensounds (Raphi Niederberger), der unverkennbaren Stimme von Ralph Buetifoker und den satten Drums von Dionys Jäger. Ähnlich melodisch kräftig, aber auch mit einer geschmeidigen Note kommt dann „Spleen“ daher. Taktvoll etwas flotter und instrumententechnisch zurückhaltender zeigt „Speed Of Sound“ dann eine andere Facette der Jungs. „Different Light“, welches schon als Single erhältlich ist und zu der es ebenso schon ein Video gibt, überzeugt einfach mit guter Laune. „Demons“ beginnt schon fast nachdenklich sentimental mit einem gewissen dunklen Unterton. Diese ruhige Stimmung bleibt, wirkt aber später durch höhere Töne positiver. Ähnlich ist es auch bei „Waste Of Time“. Bei „Apologize“ ist die Stimme von Ralph zunächst stark im Vordergrund. Abwechslungsreich zwischen energisch und gefühlvoll kommt dann „For All Of You“ daher. Vom Einsatz der Instrumente schon fast experimentierfreudig zeigt sich „Voice Within“. „26 Days“ ist dann wieder ein richtig melodisch und fröhlich optimistischer Song. Klare Drums am Anschlag eröffnen „Brother“ und die Stimme von Ralph wird durch einen Chor verstärkt, was das Ganze einfach satter macht. Als Abschluss präsentieren die Jungs mit „One Drop“ nochmal einen kraftvollen, schnellen und energiegeladenen Song, der das Album in sich stimmig abrundet.

Meine beiden ganz persönlichen Anspieltipps sind aufgrund der Melodien und dem gute-Laune-Feeling „Exploring New Stars“ und „Different Light“. Von daher kann ich es sehr gut verstehen, dass das eine der Titelsong des Albums ist und das andere bereits als Single samt Video veröffentlicht wurde.

Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten

 

Tracklist

01. Exploring New Stars

02. Spleen

03. Speed Of Sound

04. Different Light

05. Demons

06. Waste Of Time

07. Apologize

08. For All Of You

09. Voice Within

10. 26 Days

11. Brothers

12. One Drop

Review – Jessy Martens – Tricky Thing

Die Hamburgerin begeistert durch ihre scheinbar perfekte Blues Stimme. Das gewisse Etwas ist einfach da – rauchig, kraftvoll und mit viel viel Gefühl singt sie jeden einzelnen Song ihrer neuen Scheibe „Tricky Thing“, die am 29. September erscheint.

Und das ist nicht nur eine Einzelmeinung. Immerhin darf sie sich schon mit dem Gewinn des German Blues Awards/ Deutscher Rockpreis brüsten.

Allerdings lässt weder sie sich noch ihre Musik ganz klar einem Genre zuordnen. Sie spielt und zeigt sich vielschichtig und weit gefächert. So hören wir zwar Blues, aber auch Jazz, Soul und Rock Fans wird dieses Album begeistern und die Melancholie und Hingabe ist scheint einfach einzigartig.

Die Mischung der Stile ist genauso gekonnt wie die Abwechslung zwischen kraftvollen und rockigen Songs zu gefühlvollen Balladen.

Aufgenommen wurde die Scheibe im Hamburger Hafenstudio von Marc Schettler, produziert von Stephan Gade.

Wir freuen uns auf die Tour (Tourdaten unten) mit „ihren vier Männern“, die sie auch schon auf den vorherigen Touren begleiteten.

Unsere Anspieltipps sind der „Undercover“ und natürlich der Titelsong „Tricky Thing“

Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten!

 

Anne Melis

 

TRACKLIST

1. Stronger 3:50

2. Pack Of Lies 4:50

3. Hush Now 6:07

4. Tricky Thing 4:34

5. Insanity 3:29

6. Undercover 3:48

7. Fire 5:14

8. Home 4:14

9. By Your Side 4:38

10. Giants 4:53

 

TOURDATEN - Jessy Martens and Band – Tricky Thing Tour:

19.10. Rheinberg, Schwarzer Adler

20.10. Soest, Alter Schlachthof

21.10. Münster, Hot Jazz Club

25.10. Eberswalde, Musik nach Kassenschluss

26.10. Aschaffenburg, Colos Saal

27.10. Mannheim, Bahnhof

30.10. Berlin, Frannz Club

02.11. Hamburg, Knust

10.11. Salzgitter, Kniestedter Kirche

11.11. Nordenham, Jahnhalle

17.11. Worpswede, Music Hall

24.11. Idstein, Scheuer

25.11. Reichenbach, Die Halle

05.01. Bensheim, Rex

06.01. Dortmund, Piano

17.01. Bielefeld, Forum

18.01. Köln, Yard Club

19.01. Freudenburg, Ducsaal

20.01. Siegen, Jazzclub

25.01. München, Legends Lounge

26.01. Mühldorf a.Inn, Haberkasten

27.01. Habach, Village

02.02. Isernhagen, Bluesgarage

03.02. Kiel, Räucherei

Review – The Scotty Bullock Trio - Love Seeker

Grandios!!!

Bei dem Frontcover von „Love Seeker“ von „The Scotty Bullock Trio“ habe ich auf den ersten Blick an alles gedacht… aber ganz bestimmt nicht daran, was ich höre.

Die Jungs aus Bayern mischen in einer fantastischen Art und Weise Rock, Blues, Soul und Country - sei es die Mundharmonika oder das „Geheule der wilden Wölfe“ in die Nacht. Der Gedanke an den wilden Westen ist direkt bei den ersten Liedern da. Und gleichzeitig zeigen sie, dass sie auch härtere und kräftige Riffs und Songs spielen können und es lieben. Sie alles es einfach krachen. Wahnsinn!  

Sie wissen was sie tun, und das direkt bei ihrem Debütalbum, welches am 15. September erscheint. Die Single „Hipster“ ist bereits jetzt erhältlich. Also ihr habt die Wahl: Ab-los-Single kaufen oder Termin der Albumveröffentlichung speichern oder am besten gleich beides. Es geht einfach in mich und lässt meinen Körper den Spaß, den die Jungs bei ihrer Musik haben, spüren. Sie spielen, reizen und das technisch hochwertig. Klare Melodien gekonnt unterbrochen und das immer mit kräftigen Vocals. Auch die entsprechenden Soli dürfen natürlich nicht fehlen. So kommt wirklich jeder auf seine Kosten.

Und das gecoverte „This is the life“ (Original von der schottischen Sängerin Amy Macdonald 2007) bekommt durch die Jungs eine ganz eigene neue Note.

Meine persönlichen Anspieltipps für euch sind, wie sollte es auch anders sein, Hipster! und Wagon Wheel, was wirklich alles hat – Gefühl, Spannung, Sentimentalität und kraftvolle Action.

Ich bleibe dabei… einfach ein grandioses Debutalbum, welches wir von promoportal dann auch mit 9 von 10 Punkten bewerten.

Anne Melis

 

Tracklist

01. Love Seeker...
02. White Lies and Barflies
03. Hipster!
04. Guitar Man
05. Jack the Ripper
06. This is the Life
07. Untrue
08. Wagon Wheel
09. The Road
10. ´49 Mercury Hell
11. Miss Anna
12. Memphis Trucker
13. 40 Miles to Vegas
14. Hipster! (Radio Edit)

Review – The Crüyshadows – Astromythology


The Crüxshadows – Die Band ist seit 25 Jahren im Geschäft und liefert nun mit „Astromythology“ bereits ihr achtes Album ab. Von der ursprünglichen Besetzung ist nur noch Sänger und Bandleader Rogue mit dabei. Aber das tut dem Album keinen Abbruch. Es besticht durch seine charismatische Stimme. Klassischer Synth Pop, der dem Darkwave, Electronic und Gothic zugeordnet werden kann.


Insgesamt sind es aber eher wenig düstere und dunkle Sounds. Das Gefühl von Leichtigkeit und guter Laune kommt auf. Viele Songs sind ohrwurmtauglich und könnten durch den poppigen Sound quasi direkt im Mainstreamradio gesendet werden, denn auch ordentlich Gefühl und Melancholie sind dabei. Die 13 Songs, die ein experimentelles Dasein der Band zeigen, erscheinen am 1.9.2017 über Timezone.
Trotz dessen und trotz unterschiedlicher musikalischer Elemente und wechselnden Rhythmen und Instrumentenschwerpunkten sticht für mich jedoch leider kein Song so richtig hervor. Die Band liefert insgesamt ein technisch gutes Gesamtwerk ab, welches für die langjährigen Fans als Bereicherung gesehen werden kann. Live sind sie in den nächsten Wochen ebenfalls auf deutschen Bühnen zu sehen!
Als Anspieltipps empfehle ich direkt den Opener „Helios“, der ebenfalls als Single erhältlich ist und für Balladenfans „Home“.


Promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten

Tracklist:
01 Helios
02 Singularities
03 Stay
04 Home
05 Infinity (You Don’t See Me)
06 Stargazer
07 Of Angels
08 My Telescope
09 Jupiter
10 Uncertainty (In Space And Time)
11 Starfall
12 In Gardens
13 Astronauts

The Astromythology Tour 2017
12.08.2017 Hildesheim – M’era Luna Festival
19.09.2017 Krefeld – Kulturfabrik
20.09.2017 Frankfurt – Das Bett
21.09.2017 Nürnberg – Hirsch
22.09.2017 Leipzig – Täubchenthal
23.09.2017 Dresden – beatpol
24.09.2017 Berlin – NUKE Club
26.09.2017 Hamburg – KNUST
27.09.2017 Leiden – Gebr. De Nobel (NL)
28.09.2017 Köln – LUXOR
29.09.2017 München – Backstage Club
30.09.2017 Kaiserslautern – Kammgarn
01.10.2017 Wien – Chelsea (A)

Review - Walter Trout – We’re all in this together


Klassischer Blues von der ganz feinen Sorte. Walter Trout hat sich für sein neues Album „We’re all in this together“ 14 Gäste (Kenny Wayne Shepherd, Joe Bonamassa, Sonny Landreth, Warren Haynes,…) des Genres eingeladen und quasi auf jeden einzelnen den ganz persönlichen Song zugeschnitten. Für die Fans des Genres bleiben einfach keine Wünsche offen. Es ist alles dabei, was zum Blues gehört – von griffigen Gitarrensounds über Mundharmonikaklänge zu Saxophoneinlagen.

Und das Ganze ist gepaart mit kräftigem Gesang, wobei diverse Soloeinlagen der Musiker mit ihren Instrumenten einen besonderen Stellenwert bekommen. Demnach existiert eine einzigartige Mischung und Vielfalt mit Rock und Jazz und auch ein bisschen Western kommt hinzu. Wie auch immer, es ist ein Album, was seinesgleichen sucht. Abwechslung pur und doch schafft Trout alles zu einem großen Ganzen zu verbinden. Seine (neu gewonnene) Lebensfreude ist einfach in jedem Song zu spüren.


Erscheinen wird das Album am 1.9.2017 durch die Provogue / Mascot Label Group / Rough Trade – also: zugreifen, zuhören und genießen!
Und wer den Ausnahmekünstler live erleben möchte, sollte sich darum kümmern an einem der Konzerte im Herbst in Deutschland teilnehmen zu können.


Meine ganz persönlichen Anspieltipps sind, wenn man davon bei so einem Brett von Album überhaupt sprechen kann, „Gonna Hurt Like Hell“ und „She Listens To The Blackbirf Sing“. Beide Songs bahnten sich direkt den Weg durch mein Ohr ins Blut und haben sich als Ohrwurm festgesetzt- einfach als würde man die Lieder schon in und auswendig kennen. Aber auch „Crash And Burn“ ist einfach ein Hammerstück in allen erdenklichen Facetten.


Promoportal-germany vergibt 9 vom 10 Punkten.


Tracklist:


01. Gonna Hurt Like Hell (feat. Kenny Wayne Shepherd)
02. Ain’t Goin‘ Back (feat. Sonny Landreth)
03. The Other Side of The Pillow (feat. Charlie Musselwhite)
04. She Listens To The Blackbird Sing (feat. Mike Zito)
05. Mr. Davis (feat. Robben Ford)
06. The Sky Is Crying (feat. Warren Haynes)
07. Somebody Goin‘ Down (feat. Eric Gales)
08. She Steals My Heart Away (feat. Edgar Winter)
09. Crash And Burn (feat. Joe Louis Walker)
10. Too Much to Carry (feat. John Németh)
11. Do You Still See Me At All (feat. Jon Trout)
12. Got Nothin‘ Left (feat. Randy Bachman)
13. Blues For Jimmy T. (feat. John Mayall)
14. We’re All In This Together (feat. Joe Bonamassa)

World Tour 2017


24.10. DE - Berlin, Columbia Theater
25.10. DE - Hannover, Blues Garage
26.10. DE - Bochum, Zeche
27.10. DE - Hamburg, Markthalle
28.10. DE - Halle/Westf., B & W Rhythm'N'Blues Festival
30.10. DE - Erfurt, Gewerkschaftshaus
31.10. DE - Dillingen-Saar, Lokschuppen

Review – Abandoned – Still Misanthrope

 

Seit dem 7. April 2017 gibt es endlich wieder Neues von den Trashern aus Darmstadt zu hören. Das Minialbum "Still Misanthrope" von Abandoned mit 4 plus 2 Songs ist nach 10jähriger Wartezeit einfach mehr als gelungen. Die Jungs waren ja auch in anderen Projekten fleißig und aktiv, statt zu faulenzen. Um so schöner, dass sie sich nach ihren ersten beiden Scheiben "Trash Notes" und "Trash you" nun wieder zusammengefunden haben. Und ihr gemeinsames neues Album kann sich sehen bzw. hören lassen. Die Songs sind eindringlich und energisch. Zu harten und schnellen Gitarrenriffs kommen schon fast melodische Vocals. Mir persönlich gefällt, dass es trotz Trash kein Gegröle oder Gegrunze ist. Aber leider sind es eben nur 4 plus 2 Songs. Als Anspieltipps empfehle ich Creeper.

Promoportal-germany gibt diesem kleinen Minialbum 7 von 10 Punkten.

Anne Melis

Tracklist

1.      It's alive

2.      Cataclysmic signs

3.      Creeper

4.      Fuck you bastard

"Bonüsse"

5.      Holy terror

6.      The oncoming storm

 

Review – Odium – As the world turns black
 
Im Herbst letzten Jahres ging die Band, wie im Sommer im Interview mit uns angekündigt, ins Studio Gernhart um unter der Leitung von Martin Buchwalter (u.a. Tankard, SuidAkrA) ihr neues Album aufzunehmen. „As the world turns black“ kommt mit neun Trash-Metal Songs der Hessen daher, wie wir es erwarten. Kraftvoll, in gewisser Weise melodisch, handwerklich sowohl musikalisch als auch gesanglich sicher und mit einem Hauch von Power und Speed Metal. Nach fast 25 Jahren im Geschäft wissen Odium einfach wie es funktioniert und was ihre Fans hören wollen. Am 14.07.2017 ist die Scheibe bei Black Sunset erschienen.
 
Und bereits am 30.06.2017 fand in Langenselbold die „Realease Party“ der etwas anderen Sorte statt. Die Jungs und Bassistin Beli nahmen sich Zeit für ihre Fans und Freunde. Sie genossen ihre Musik bei dem ein oder anderen Bier und feierten ihre neue Scheibe.
 
Weitere Infos findet ihr im aktuellen Interview, welches wir mit der gesamten Band führten.
 
Unsere Anspieltipps sind direkt die ersten beiden Songs der Platte. „The End Of Everything“ und „Point Of No Return“ lassen keinen Zweifel am einer gelungenen melodischen Trash Mischung aus starken Gitarrenriffs mit passenden Vocals.
 
Anne Melis
 
Tracklist
1. The End Of Everything
2. Point Of No Return
3. No Goodbye
4. Blind
5. Revolution
6. Frozen World
7. Time Is A Killer
8. As The World Turns Black
9. Inside The Incubus

Review: Elles Bailey - Wildfire

Elles Bailey veröffentlicht am 1. September ihren ersten Longplayer "Wildfire". Die aus Bristol stammende Musiker begeistert mit ihrer rauchig-klaren und dennoch leicht heiseren, vor allem aber starken Stimme. Auf der Scheibe gibt sie uns eine Mischung aus Blues, souligem Rock und Country zu hören. Man kann sowohl an Joe Bonamassa und Kenny Wayne Shepherd denken, als sich auch durch ihre ganz eigene Interpretation und Coverversion von Taylor Swifts "Shake it off" begeistern lassen. Aufgenommen wurde das Deputalbum sowohl in den Blackbird Studios in Nashville, USA und in den Modern World Studios in Tetburg, UK. Als Musiker fand sie sowohl in den USA als auch in England schnell Brent Mason, Chris Leuzinger (Garth Brooks) und Joe Wilkins für die klaren und starken Gitarren. Bobby Wood spielt Klavier, Mike Brignardello (Lynyrd Skynyrd) Bass und Wes Little (Stevie Wonder) Schlagzeug. Jonny Henderson (Robyn Ford, Matt Schofield) gibt durch die Orgelklänge den letzten Schliff.

Als persönliche Anspieltipps empfehle ich euch das gefühlvolle "What If I" und "Let me hear your scream" als kraftvolles rockiges Gegenstück.

Auf eine Tour, die im Frühjahr auch für Deutschland einige Konzerte bereithalten soll, freuen wir uns schon jetzt.

Promoportal-germany vergibt insgesamt 8 von 10 Punkten!

Tracklisting:

01 – Wildfire

02 – Same Flame

03 – What If I

04 – Barrel Of Your Gun

05 – Perfect Storm

06 – Let Me Hear You Scream

07 – Shake It Off (Cover Taylor Swift)

08 – Shakles Of Love

09 – Believed In You

10 – Howlin‘ Wolf

11 – Girl Who Owned The Blues

12 – Time’s A Healer (Bonus)

Anne Melis

Review: Jonny Lang - Sign

Das neue Album "Sign" von Jonny Lang kommt in Europa am 25. August über Provogue Records / Mascot Label Group heraus. Bereits die ersten Song "Make It Move" und "Snakes" sind wieder klare rockige Bluessong, bei denen er mit seiner Stimme und musikalischen Gimmicks spielt.

Auf der einen Seite sehr düster, aber immer gefühlvoll und vor allem kraftvoll. Die Gitarrenriffs sind weit gefächert und unterstützen die Vocals stimmig. "Last Man Standing" ist ein temporeicher Song und geht direkt in Mark und Bein. Beim Titelsong "Signs" spielt er mit seiner Stimme, den Instrumenten und somit auch mit uns. Immer wieder bremst er und verzerrt gekonnt. "What You're Made Of" ist insgesamt wieder ein sehr melodischer Song, obwohl Lang auch hier immer wieder durch sein Können neue Rhythmen miteinbringt. In "Bitter End" kommt ganz klar der moderne Ansatz, den sich der Künstler aufgebaut hat, hervor. Es ist weniger blueslastig, sondern härter und vor allem durch die Gitarrenriffs rockiger. Bei dem Liebeslied "Stronger Together" wird der extrem melodische Gesang und auch der instrumentelle Einsatz zusätzlich durch einen Chor unterstützt.

Melodisch und rockig kommt "Into The Light" daher, welches auch durch einen Chor mitgetragen wird und begeistert durch den klaren Rhythmus, bei dem zusätzlich mit den Gitarrenklängen gespielt wird. "Bring Me Back Home" ist genauso wie "Wisdom" und "Singing Song" ein sehr sehr ruhiges und gefühlvolles Stück. Vor allem bei dem zweigenannten ist der klare klassiche Blues direkt zu spüren und fühlen.

Alles zusammen fügt sich zu einem vielseitigen und vielschichtigen Album zusammen und zeigt sowohl das handwerkliche Können als auch die Einzigartigkeit des Gefühls des Künstler.

Um Anspieltipps zu geben, müsste ich das Album noch weiter und weiter und weiter hören. Es ist so vielseitig und unterschiedlich... Hört einfach selbst und genießt.

Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten

Tracklisting:
1. Make It Move
2. Snakes
3. Last Man Standing
4. Signs
5. What You're Made Of
6. Bitter End
7. Stronger Together
8. Into The Light
9. Bring Me Back Home
10. Wisdom
11. Singing Songs

Anne Melis

Review: Simo - Rise and Shine
 
Das dritte Studioalbum von "Simo" ist einerseits ganz klar an ihren Rock'n'Roll Wurzeln verankert, aber andererseits hören wir auch viele neue Einflüsse. Die drei Jungs aus Nashville veröffentlichen es am 15. September. Laut ihnen ist es ein Album über Veränderungen mit Rock, Blues, Soul, Funk usw.
 
Jedes einzelne Lied ist ein Versuchsobjekt gewesen um auszuprobieren welcher Einfluss am besten passt und was das ganze zu einem stimmigen Gesamtkonzept macht. Heraus kommt eine ganz eigene elektrische Mischung mit neuen Tönen. Entstanden sind die Songs während ihrer letzten "Tour" mit über 200 Gigs. Im Februar diesen Jahres ging es dann ins Studio und die Jungs werkelten mehr als kreativ Nacht für Nacht. Dies kann man auch deutlich hören.
 
Wir vom promoportal-germany haben das Album sehr intensiv gehört und konnten die Stimmungen und Schwingungen intensiv erleben.
 
Als Anspieltipps legen wir euch ganz deutlich "Shine" und "Be With You" ans Herz. Es liegt in der Sache an sich, dass die Coverversion natürlich auch verändert ist und die ganz persönliche Note der drei experimentierfreudigen Musiker herauskommt.
 
promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten!
 
Tracklisting:
1. Return
2. Meditation
3. Shine
4. People Say
5. Don't Waste Time
6. I Want Love
7. The Climb
8. Light The Candle
9. Be With You
10. The Light
11. I Pray
 
Anne Melis

 

Review – Versengold – „Funkenflug“ mit Single „Haut mir kein‘ Stein“

 

        

 

Auf die 14 neuen Songs des 8. Albums „Funkenflug“ kann man sich einfach freuen. Die 7 Bremer Jungs sind mittlerweile eine der erfolgreichsten deutschen Folk- und Mittelalterbands. Ihr Folksound ist einfach unverwechselbar und temperamentvoll. Neben Gitarre, Violine, Nyckelharpa, Bouzouki, Bass & Drums können wir nach wie vor seltener zu hörende Instrumente aus dem keltischen Raum genießen. Dies verdanken wir zum Glück ihrer stetigen Inspiration aus diesem Raum.

 

Und die Texte sind metaphernreich wie immer. Der Albumtitel „Funkenflug“ ist der beste Beweis, den die Jungs selbst auch so beschreiben: Mit positiver Grundstimmung wird der Funke als kleine Idee gesehen, aus dem etwas Großes werden kann, wenn das Feuer entfacht…

 

Die Single „Haut mir kein‘ Stein“ gibt es für euch schon seit dem 28. April. Thematisch geht es um das Leben, den Tod und die Vergänglichkeit. Hintergrund ist hier ein schwerer Autounfall des Sängers 2014. Aber es ist ein positives Lied. Das Leben soll gefeiert werden und die schönen Dinge genossen werden, solange es geht.  

 

Wer sich als Anspieltipps eine Ballade wünscht, dem lege ich den Song „Schnee fällt“ ans Herz.

 

Die gesamte Scheibe erscheint am 4.8.17 über RCA Deutschland. Aufgenommen wurde sie zusammen mit Produzent Jörg Umbreit in den Principal Studios. Zusätzlich wird es dies Album auch auf Vinyl geben.

 

Wer sich bis dahin nicht mehr gedulden möchte, der sollte sich die folgenden Tourdaten genauer ansehen. Bei der langen Liste, ist bestimmt für jeden etwas dabei.

 

Anne Melis

 

Tracklist:

 

Niemals sang- und klanglos

 

Funkenflug

 

Samhain

 

Haut mir kein‘ Stein

 

Feuergeist

 

Biikerbrennen

 

Nebelfee

 

Solange jemand Geige spielt

 

Verliebt in eine Insel

 

O’Rileys Lichterfest

 

Herz durch die Wand

 

Schnee fällt

 

Das wär‘ ein Traum

 

In aller Ohr

 

 

 

Versengold – LIVE 2017
23.04. Palma / Mallorca – Full Metal Cruise 5
24.04. Palma / Mallorca – Full Metal Cruise 5
25.04. Palma / Mallorca – Full Metal Cruise 5
28.04.
Losheim am See – Hexentanz Festival
29.04. Dortmund – MPS
30.04. Meissen – Albrechts-Burg-Fest
06.05. Weil am Rhein – MPS
07.05. Weil am Rhein – MPS
13.05. Leipzig – MPS
25.05. Rastede – MPS
26.05. Limbach-Oberfrohna – Schloss Wolkenburg/Reise durch die Zeit
27.05. Rastede – MPS
03.06. Hohenwestedt – MPS
04.06. Hohenwestedt – MPS
09.06. Interlaken (CH) – Greenfield
10.06. Wassenberg – MPS
11.06. Wassenberg – MPS
17.06. Berlin – MPS
24.06. Basthorst – MPS
25.06. Basthorst – MPS
08.07. Bückeburg – MPS
14.07. Wertheim – Burg Wertheim
15.07. Klaffenbach – Wasserschloss
21.07. Stetten – Stettener Spectaculum
22.07. Creuzburg – Creuzburg
23.07.
Dresden – MPS
28.07. Hirsau – Calwer Klostersommer
29.07. Karlsruhe – MPS
02.08. Wacken – W:O:A-Festival
03.08. Wacken – W:O:A-Festival
04.08.
Wacken – W:O:A-Festival
05.08. Köln – MPS
06.08. Köln – MPS
09.08. Eschwege – Open Flair
12.08. Höchstadt a.d.Aisch – Schlosshoffestival
13.08. Hildesheim – Mera Luna
19.08. Magdeburg –Festung Mark
26.08. Speyer – MPS
27.08. Speyer – MPS
02.09. Hamburg-Öjendorf – MPS
08.09. Herne – Mittelalterspektakel
09.09. Dreieichenhain – Hayner Burgfest
23.09. Maxlrain – MPS
24.09. Maxlrain – MPS

 

Versengold FUNKENFLUG – TOUR
06.10. Köln – Essigfabrik
07.10. Stuttgart – Club Wizemann
13.10. Erfurt – Club From Hell
14.10. Hannover – Musikzentrum
20.10. Hamburg – Große Freiheit 36
21.10. Oldenburg – Kulturetage
26.10. Wien (A) – Szene
27.10. München – Freiheiz
28.10. Aschaffenburg – Colos-Saal
03.11. Osnabrück – Rosenhof
04.11. Bochum – Matrix
10.11. Berlin – Kulturbrauerei
11.11. Dresden – Beatpol
17.11. Nürnberg – Hirsch
18.11. Karlsruhe – Substage

 

Review – Kotzreiz – Du machst die Stadt kaputt


Kotzreiz aus Berlin besticht durch schnörkellosen Punkrock der härteren Sorte, wie ich ihn gern habe. Die Scheibe ist schon etwas älter, aber immer noch eine echte Kaufempfehlung. Die Band besteht aus den drei Jungs Fabi, Tom und Christopher und wurde 2007 gegründet. Und es ist nicht unverständlich, dass die Scheibe aus 2010 inder Punkszene für Furore gesorgt hat. Auch heute noch ist sie ein Highlight des Genres. Der Stil der Band orientiert sich am alten deutschen Punkrock der früheren Jahre.

Nach diesem Album erschienen noch zwei weitere „Scheiße bleibt Scheiße“ und „Punk bleibt Punk“, die den Stil des ersten Longplayers fortsetzen. Nach den Schilderungen von Freunden kommt man auch live auf seine Kosten, was uns die Empfehlung aussprechen lässt sich das Ganze auf einem Konzert anzutun und sich im Vorfeld die Scheiben zu besorgen.

Das promoportal-germany vergibt für dieses Album 9 von 10 Punkrock Punkten.

Marc Debus

Tracklist

1

Knüppelvoll

1:44

2

Candlelight Döner

2:25

3

Berlin

2:33

4

Kotzreiz

2:05

5

Bauarbeiter Stuerb

2:05

6

Hab Karies

1:10

7

Saufen

2:06

8

Emosau

1:13

9

Alte Männer Rosten Nich

2:03

10

3 Hunde 65 Tage

3:09

11

Fussball

3:10

12

Blutpopel

0:06

13

Fernseh An

2:54

14

Leinen Los

3:10

Review - Anonym

Wer oder was ist das? Sie beschreiben sich selbst als fünf Frankfurter Jungs, die deutschen Hardrock lieben und sich ihm verschrieben haben. Ihr selbsternanntes Ziel ist das „Aufmischen des deutschen Hardrocks“. Sie wollen mitreißen und für gute Laune sorgen! Und das gelingt ihnen auch. Gegründet schon 93 und mit neuer Besetzung seit Oktober 16 aktiv erschien nun ihr zweites Album (aufgenommen im LTF Studio von Marc Bugnard): laut, hard, kräftig, aggressiv und authentisch.

 Manfred Müller singt mit seiner ganz individuellen hart rauhen Stimme eigene Stücke quasi ausnahmslos auf Deutsch. Klaus Klämptner und Richard Randale lassen unser Ohr bei rockigem Gitarrensound höherschlagen. O.K. ist für den harten Bass zuständig und die schnellen Anschläge an den Drums stammen von Peter Pauke.

Unsere Anspieltipps sind „Der Irre aus der 38“ und „Bleifuß“.

Promoportal-germany gibt dieser Scheibe 8 von 10 Punkten!

Anne Melis

Tracklist

1 Bahnhofsviertel

2 Stirb, Du Sau

3 Frankfurt

4 Das Bist Du

5 Der Irre Aus Der 38

6 Krieg

7 Armes Schwein

8 Wo Bist Du

9 Bleifuß

10 Spring

Review – Tommy Finke – Ein Herz für Anarchie

 

In der letzten Woche ist uns eine Scheibe aus dem deutschsprachigen Segment zugegangen, die nicht viel mit dem zu tun hat, was wir sonst besprechen. Der junge Künstler Tommy Finke liefert ein handwerklich und musikalisch gut gestaltetes Album ab. Leider vermisse ich hierbei Songs, die wirklich herausstechen, wie bei den meisten neudeutschen Popalben, die auf zu seichte Weise von der bösen Welt und dem harten Leben berichten. Menschen, in deren Plattenschränken sich Scheiben von „Wir sind Helden“, „Adel Tawil“, usw. finden, werden mit dieser Platte bestens belohnt und sollten zuschlagen.

Tommy bietet ein derartig stimmiges Gesamtkonzept ab, dass er sich mit den Größen dieses Genres messen kann. Wer allerdings aufgrund des Albumtitels „Ein Herz für Anarchie“ mit politisch kritischen oder freidenkerischen Aussagen rechnet, ist dann aber mit dem Album falsch beraten. Das letzte Stück der Scheibe, eine weitere Coverversion von Rios „Halt dich an deiner Liebe fest“ ist für meine Begriffe allerdings völlig falsch gewählt. Der unvergessene Künstler aus Berlin hat unzählige große Stücke geschaffen, warum es unverständlich ist, dass die neudeutsche Popgeneration sich immer wieder ausgerechnet an diesem Stück abarbeitet, zumal es schwer sein dürfte, die Qualität von Rio Reiser diesbezüglich zu erreichen. Alles in allem ein Album, wie man es von einem jungen deutschsprachigen Musiker erwartet.

Da sich hier handwerkliches Können durchaus erkennen lässt, gibt das promoportal-germany für das Album 7 von 10 Punkten mit dem Nachsatz „Not my cup of tea“.

Marc Debus

 

Tracklis:

01. Ein Herz für Anarchie 
02. Der Himmel über Berlin 
03. Strukturwandel (In der Mitte fehlt der Fluss) 
04. Die Revolution 
05. 9-Volt Blockbatterien 
06. Zerbrechlich 
07. Lavendel 
08. Bei lebendigem Leibe verpennen
09. Jüngstes Gericht 
10. David Bowie

11. Das nächste Jahrhundert

12. Halt dich an deiner Liebe fest

Joe Bonamassa – Live at Carnegie Hall – An acoustic evening - Review


Joe Bonamassa – immer wieder einzigartig!!!


Am 23.06.2017 erscheint mit „Joe Bonamassa – Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“ seine neuste Scheibe bei Provogue. Aber als reine CD entspräche das ja nicht dem „Workaholic“ Bonamassa. Zusätzlich zur Doppel CD mit den insgesamt 15 Tracks wird es eine Doppel DVD, eine Blue Ray und 3 LPs geben.


Am 21. und 22. Januar 2016 wurden die Songs aufgezeichnet. Und das nicht irgendwo, sondern in der Carnegie Hall. Laut ihm selbst habe er sein ganzes Leben lang darauf hingearbeitet, auf dieser Bühne, einer der renommiertesten der Welt, aufzutreten. Er sagte, dass diese Tour zu den anspruchsvollsten Ideen und Projekten zähle. Er spielte mit einer neunköpfigen Akustikband. Dieses Weltklasse-Ensemble setzte sich unter anderem aus Reese Wynans (Klavier), Anton Fig (Schlagzeug) und Eric Bazilian (Mandoline, Drehleier, Saxophon, Akustikgitarre, Gesang) und der chinesischen Cellistin und Erhuistin Tinao Guo zusammen. Zudem unterstütze und begleitete der ägyptische Percussionist und Komponist Hossam Ramzy das Projekt. Mahalia Barnes, Juanita Tippins und Gary Pinto aus Australien gaben die zusätzliche Note als das sogenannte „I-Tüpfelchen“ beim Backgrounsgesang.


Und wir sind der Meinung: Alle Mühe hat sich gelohnt!


Bonamassa ging es darum sich auf die Musik zu konzentrieren und ihr seine ganze Liebe zu widmen! Demnach gibt es sowohl bekannte Songs, die er in neue Arrangements verbunden hat, zu hören, als auch neue zu genießen.


Unser Anspieltipp ist direkt der erste Song der Scheibe. „This Train“ beginnt mit einem kraftvollen Klavierintro bevor Joe „offiziell“ anzählt und noch mehr Action beginnt!


Meine absoluten Highlights sind „Driving Towards The Daylight“ und „Black Lung Heartache“ und „Mountain Time“. Und das bestätigt sich auch in diesen neuen, noch „gefühlvolleren“, Versionen. 


Wir vom promoportal-germany bedanken uns mit 9 von 10 Punkten!


Anne Melis

Tracklist
CD 1
This Train
Drive
The Valley Runs Low
Dust Bow
Driving Towards The Daylight
Black Lung Heartache
Blue And Evil
Livin‘ Easy
Get Back My Tomorrow


CD 2
Mountain Time
How Can A Poor Man Stand Such Times And Live?
Song of Yesterday
Woke Up Dreaming
Hummingbird
The Rose

Cockney Rejects / Who Killed Janis Live im “Das Bett” (FFM) am 02.06.17 Review:


Pünktlich um 21:00 Uhr eröffneten die Rüsselsheimer „Who Killed Janis“ den Abend. Bei den ersten Songs der seit 2015 aktiven Jungs war Saal noch sehr leer, da die meisten Besucher den Sonnigen Abend erst mal lieber draußen mit Bier und Äppler verbrachten. Schnell wurde es aber voller, da die Band mit Ihrem „Motor City Street Rock ´n´Roll“ sehr zu überzeugen wussten. Die Bezeichnung passt auch wie die Faust aufs Auge zu dem was die Band darbietet. Quer durch alle Spielarten des Rock Covern sich Who Killed Janis mit einem sehr geilen eigenen Stil durch alle möglichen Hits. Von Janis Joplin bis Ramones, geht´s  immer schön Vollgas nach vorne, und damit es nicht langweilig wird, gibt´s schon mal Sangeseinlagen mit Megaphon oder Kazoo.  Nach ´ner Guten Stunde endete dann das sehr kurzweilige Set nach Zwei Zugaben. Hat sehr viel Spaß gemacht das Ganze, und hiermit sei die Band durchaus empfohlen. Wer Bock hat die mal zu buchen, gerne auch mal in kleinen Klubs / Pubs, der sollte die Jungs einfach mal kontaktieren. Infos, Rein hören & Kontakt auf Facebook: https://www.facebook.com/pg/WHOKILLEDJANIS/about/?ref=page_internal


Nach einer sehr kurzen Umbaupause legten dann Cockney Rejects vor einem recht gut gefüllten aber nicht ausverkauften Saal los - Auf die Diskussion über Eintrittspreise und Spekulationen über Bandgagen möchte ich hier nicht eingehen, aber 30 Euro Abendkasse haben sicherlich einige Menschen abgehalten -  Nur so viel dazu, soll jeder selbst entscheiden ob er den Preis hinblättert, aber wer an anderer Stelle kommentarlos für ähnliche Act´s deutlich mehr Kohle ausgibt oder ohne mit der Wimper zu zucken z.B. für Iron Maiden mehr als 100 Tacken zahlt, sollte vielleicht etwas weniger maulen.


Was soll man über Cockney Rejects noch groß sagen? „West-Ham-Hool-Band“ ;  “East End Street Punk“; “Namensgeber der Oi! Bewegung“ – Trifft wohl alles auf die Band zu die seit der zweiten Hälfte der 1970´er unterwegs ist und somit zu Recht zu den Urgesteinen der Punk-, Skinhead und Hooligan Szene gehört.  An anderer Stelle ist sicherlich genug zur Band verfasst…


Die Alten Säcke legten volle Kanne mit einem sehr Guten Streetpunk / Oi! Sound los und hatten während des ganzen Auftritts sichtlich Spaß am Spielen und das Publikum ging entsprechend  von Anfang an mit, was bei einem Altersdurchschnitt bei etwa 80% der Besucher von „Ü40“ manchmal schon etwas mit Leistungssport zu tun hatte. Sänger Jeff Geggus „Stinky Turner“  hüpfte während des gesamten Gigs Schattenboxend wie ein Duracell- Hase die Bühne auf und ab und es wurden Alle Hits rausgehauen. Um nur einige Songs zu nennen, von „War on the Terraces“ ; „Bad Man“; „I’m not a Fool“; „Where to Hell is Babylon“ und „Police Car“ bis “Greatest Cockney Rip-Off” ; “Running down the back Streets (Oi! Oi! Oi!)” & „I wanna be a Star“ war alles am Start was die Cockney Rejects seit weit über Drei  Jahrzehnten auszeichnet. Die eigene Version der Vereinshymne "I'm Forever Blowing Bubbles" durfte bei den Hammers Fans natürlich auch nicht fehlen. Eine feine Geste war auch, das  „The Power and  the Glory“ dem vor kurzen an Krebs verstorbenen Sänger von The BUSINESS, Micky Fitz gewidmet wurde – R.I.P. Micky!


Nach einigen Zugaben war der Spaß nach knappen 2 Stunden vorbei, und ich glaube keiner im Publikum ist zu kurz gekommen. Während manche anderen „Alte“ Bands mit Ihren Auftritten manchmal hart an der Peinlichkeit sind, oder diese Grenze schon deutlich überschritten haben, sind Cockney Recjets immer noch eine großartige Live-Band die das an diesem Abend auch sehr überzeugend unter Beweis gestellt haben.
Leider hatten die East-Ender überhaupt kein Merchandising dabei was doch einige Fans enttäuschte, und Bock auf ein Interview hatte die Band auch nicht, aber der Einladung auf das ein oder andere Kaltgetränk und einem netten Plausch Backstage bin ich dann doch gerne nachgekommen.  Nach einer guten Stunde voller derber Späße und echt freundlichem Unterhaltungen mit der ganzen Band über alles Mögliche, war es dann Zeit aufzubrechen. Thanks to  Jeff, Mick, Vince &  Andrew – Rock on Mates!


Die weiteren Auftritte sind sehr zu empfehlen – Infos dazu auf der Homepage der Cockney Rejects http://www.cockneyrejects.com/ oder auf Facebook https://www.facebook.com/pg/TheCockneyRejects/about/?ref=page_internal


Cheers & Oi!
Billy

The Legendary - Let`s get a little high – Review

Die bisher noch recht junge Band “The Legendary” verdient sich ihren Namen. Mit ihrem Debütalbum „Let´s get a little high“, welches am 19. Mai 217 veröffentlicht wird, legen sie ein richtiges Brett hin. Die Münchener Jungs spielen starke Grooves mit belebendem Sound. Obwohl sie sich selbst eigentlich als Stoner Rock Band bezeichnen, spiegeln sich viele verschiedene Einflüssen wieder. Es ist eine interessante Mischung aus Mainstream-Hooks mit unter anderem ZZ-Top-Feeling und abgelagertem Stoner-Schlamm. Die Inspirationen von Led Zeppelin bis hin zu heutigen Vertretern wie Black Stone Cherry und Queens of the stone age sind gut erkenn- und genießbar.

Bandleader Thorsten Rocks rauchige Stimme fügt sich nahtlos in sein Gitarrenspiel und die Drums von Schlagzeuger Stefan Tönjes ein. Den Bass spielt seit 2015 Sebastian Philipp. Und seit Sommer 2016 ergänzt Alexander Pozniak mit seiner Gitarre das Trio zum Quartett.

Insgesamt zaubert dir das Album in jedem Song ein breites Grinsen aufs Gesicht und bringt dich zum grooven und feiern. Es enthält quasi kein unnötiges Füllmaterial. Es geht einfach um gute Musik mit alten Inspirationen um uns erneut zu begeistern.

Aufgenommen haben die Jungs ihr Album in den Weltraumstudios in München mit Produzent Max Schlichter.

Als Anspieltipps können wir euch den Opener „Rocket Ship“ empfehlen. Die Jungs sind zunächst noch ganz höflich und zuvorkommend und dennoch will ich bei diesem eingängigen und melodischen Rock direkt tanzen.  

 „The Path“ und "Shot In The Dark" sind dann eher düster. Zweites entwickelt sich durch eine entsprechende Melodie und der Unterstützung eines Chors aber noch zu einem schon fast epischen Rocksound.

Die Single „Half a Devil“ gibt es auf Youtube für alle auch zum Antesten:

 

https://www.youtube.com/watch?v=NquBVZGRSgk

Insgesamt ist es einfach ein Brett von Debutalbum mit echten Grooves und intensivem Sound.

promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten!

Tracklist:

01 – Rocket Ship

02 – Let’s Get A Little High

03 – Half A Devil

04 – Sazerac Woman

05 – Feel Some

06 – The Path

07 – Shot In The Dark

08 – The Dirt

09 – Extraterrestrial

10 – Tomorrow

11 – Kissin‘A Kate

Anne Melis

Review – Cris Rellah – Crossroads

Der 34 jährige Schweizer Cris Rellah veröffentlichte am 12. Mai 2017 sein Debütalbum „Crossroads“. Der Titel ist gezielt gewählt. Denn er selbst stand schon des Öfteren in seinem Leben an einem Scheideweg. 2014, bei „The Voice of Germany“ wollten alle mit ihm arbeiten und er kam unter die Top Twenty. Aber Musik ist für ihn mehr als das Business der Castingshows.

Er entschloss sich für die Musik, für seine Musik. Die Texte und Töne stammen vollständig von ihm selbst und spiegeln seine Lebenseinstellung wider. Seine Stimme ist sehr gefühlvoll und ausdrucksstark, wenn auch bei einigen Songs eine extreme Melancholie und Tragik rüber kommt.

Insgesamt zählt das Album und seine Musik zum sommerlichen und lässigen Pop, der an verschiedenen Stellen eine Note des Soul miteinbringt. Unterstützt wird Cris Rellah bei seiner Scheibe durch Chöre, Streicher und ein Piano.

Als Anspieltipps empfehlen wir für Liebhaber von Chorgesängen den Opener “I Feel“.

Wer Cris ohne Balladenschema hören möchte, sollte zunächst das leicht funkige „Music“ oder das eher etwas rockigere „The Guy Next Door“ wählen.

promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten!

 

Tracklist / Infos

01. I Feel 3:26

02. Summertime 3:58

03. One Day 3:28

04. Music 3:19

05. I Try 4:16

06. For You 4:25

07. The Guy Next Door 4:28

08. All I Want 4:20

09. Patience 4:57

10. Breathe In Breathe Out 4:18

11. War 4:40

12. Skin 5:18

13. I Feel (Thomas Godel Short Remix) 3:00

14. Music (Thomas Godel Remix)

Anne Melis

 

 

Review – Konstantin Wecker – Poesie und Widerstand

 

Mit seinem neuen Doppelalbum „Poesie und Widerstand“ zeigt sich der Münchener Liedermacher Konstantin Wecker wie immer passend aktuell.  

In den 31 Titeln der CD, die am 26. Mai 217 erscheint, hat er zum einem seine alten Lieder neu erfunden und zum anderen auch neue aufgenommen. Das Album entstand anlässlich seines 70. Geburtstags und beinhaltet seine persönlichen Lieblingstitel aus seiner rund 50jährigen Schaffenszeit.  

Insgesamt ist das Album wie erwartet sehr abwechslungsreich. Konstantin Wecker hat eine erfrischende Mischung zwischen Solo, Trio und Orchester gefunden und wird von unterschiedlichen Gastmusikern unterstützt. Hier sind seine langjährige Cellistin Fany Kammerlander und sein ebenfalls treuer Begleiter Jo Barnikel am Klavier zu nennen. Aber auch  Multiinstrumentalisten Wolfgang Gleixner, Jens Fischer und der Gitarrist Severin Trogbacher sind involviert. Als weitere internationale Gastmusiker, Sänger und Sängerinnen hat Wecker sich eine einzigartige Vielfalt ins Boot geholt. Es geht um die österreichische Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager, die südamerikanische Sängerin Gaby Moreno, den Clueso-Drummer Tim Neuhaus aber auch um die Eurovision Song Contest-Abräumerin Conchita Wurst. Für die Mehrsprachigkeit sorgen der sizilianische Cantautore Pippo Pollina, Gothic-Rocker Asp sowie Cetin Oraner aus der Türkei.

Gerade passend zur momentanen politischen Lage ist der erste Song des Albums “Den Parolen keine Chance“. Zu diesem neuen Song veröffentlicht Konstantin Wecker ebenfalls ein neues Video.

Ebenso gilt es „Sage Nein“ hervorzuheben, denn das hören wir als Lied 2 des Albums gleich in mehreren Sprachen.

Weckers „Poesie und Widerstand“ wird durch ihn und all seine Gäste zu einem ganz besonderen „Best of“. Konstantin Wecker zeigt wie immer sein Fingerspitzengefühl für eine ganz besondere Auswahl seiner Lieder. Bei seiner großen Jubiläumstour 2017 wird er sie zudem auch live für seine Fans präsentieren. Und wir sind uns sicher, auch dies wird in seiner typisch untypischen Art und Weise sein, für die wir ihn lieben.

promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten!

Tracklist samt Gastmusikern

Disk 1

1 Den Parolen keine Chance (feat. Chris Schmitt (Bluesharp)

2 Sage Nein

3 Ich singe, weil ich ein Lied hab´ (feat. Gaby Moreno (Gesang)

4 Der alte Kaiser

5 Endlich wieder unten

6 Was passierte in den Jahren

7 Weltenbrand

8 Niemals Applaus (Für meinen Vater)

9 Liebesdank

10 Stirb ma ned weg (feat. Dominik Plangger (Gesang)

11 Was immer mir der Wind erzählt

12 Inwendig warm

13 Wut und Zärtlichkeit

14 Empört euch

15 Was keiner wagt

16 Sage Nein (Bonus-Version) (feat. Pippo Pollina (Gesang), ASP (Gesang), Conchita Wurst (Gesang), Cetin Oranger (Gesang)

Disk 2

1 Leben im Leben

2 Die Weiße Rose

3 Novalis

4 Alles das und mehr

5 Dass alles so vergänglich ist

6 Kleines Herbstlied

7 Wenn der Sommer nicht mehr weit ist

8 Das ganze schrecklich schöne Leben

9 Nur dafür lasst uns leben (feat. Christoph Well (Trompete)

10 Ich habe einen Traum (feat. Sandro Friedrich (Flöten)

11 Gracias a la Vida (feat. Gaby Moreno (Gesang), Pablo Miro (Gesang, Gitarre)

12 Questa nuova Realtà (feat. Pippo Pollina (Gesang)

13 Caruso (feat. Pippo Pollina (Gesang), Angelika Kirchschlager (Gesang)

14 Schlendern

15 Tropferl im Meer (feat. Dominik Plangger (Gesang), Claudia Fenzel (Geige), Michel Watzinger (Hackbrett)

 

 

Live Tourdaten

31.05.2017 – München, Circus Krone

01.06.2017 – München, Circus Krone

02.06.2017 – München, Circus Krone

04.06.2017 – Ulm, Kloster Söflingen

05.06.2017 – CH – Bern, Kursaal-Arena

06.06.2017 – CH – Zürich, Kongresshaus

11.06.2017 – Lohr am Main, Schlossplatz Open Air

12.06.2017 – Wolfhagen, Kulturzelt

13.06.2017 – Magdeburg, Seebühne

16.06.2017 – Erfurt, Thüringen rockt!

23.06.2017 – A – Kufstein, Festung Kufstein

17.07.2017 – Freiburg, ZMF

21.07.2017 – München, Circus Krone

22.07.2017 – Schloss Kapfenburg, Sommer Open Air

25.07.2017 – Winterbach, Zeltspektakel

28.07.2017 – A – Tulln, Donaubühne

29.07.2017 – A – Finkenstein, Burgarena

01.08.2017 – Isny, Theaterfestival

03.09.2017 – Gießen, Kultursommer

10.09.2017 – Legau, One World Festival

30.09.2017 – Jena, Volkshaus

13.10.2017 – Saarbrücken, Congress Halle

14.10.2017 – Regensburg, Audimax

17.10.2017 – Essen, Philharmonie

18.10.2017 – Dortmund, Konzerthaus

19.10.2017 – Bielefeld, Stadthalle

21.10.2017 – Düsseldorf, Tonhalle

23.10.2017 – Köln, Philharmonie

25.10.2017 – Stuttgart, Liederhalle

26.10.2017 – Friedrichshafen, Graf-Zeppelin-Haus

27.10.2017 – Radolfzell, Milchwerk

29.10.2017 – Hamburg, Laeiszhalle

01.11.2017 – Frankfurt, Alte Oper

02.11.2017 – Nürnberg, Meistersingerhalle

03.11.2017 – Wiesbaden, Kursaal

09.11.2017 – Halle, Händel Halle

10.11.2017 – Leipzig, Haus Auensee

12.11.2017 – Chemnitz, Stadthalle

13.11.2017 – Dresden, Kulturpalast

15.11.2017 – CH – Basel, Musical Theater

20.11.2017 – Berlin, Philharmonie

01.12.2017 – Kempten, BigBox

05.12.2017 – A – Bregenz, Festspielhaus

06.12.2017 – A – Innsbruck, Saal Tyrol

07.12.2017 – A – Salzburg, Haus für Mozart

09.12.2017 – A – Wien, Konzerthaus

10.12.2017 – A – Graz, Stefaniensaal

11.12.2017 – A – Linz, Brucknerhaus

16.12.2017 – Helmbrechts, Kulturwelten

 

 Anne Melis

Review: Maplerun – Partykrasher

Mit ihrem dritten Album Partykrasher geht die vierköpfige Band Maplerun aus Athen große Schritte vorwärts. Musikalisch bleiben sie ihrer eigenen Linie bei allen zehn Songs treu. Sie spielen klassischen alternativen Rock gepaart mit Metal-Sound-Einschlägen aus den USA. Trotz dieser erkennbaren Einflüsse haben sie ihren ganz eigenen Stil mit klassischen Metal- Gitarren-Riffs, harten Drums und melodischem Gesang.  

In Perfektion abgemischt und produziert wurde die Scheibe vom legendären Multi Grammy Award-Gewinner David Bottrill.

Gleich der Opener „D.I.Y.“ ist ein Highlight. Von einem Chor unterstützt thematisieren die Jungs die Welt, in der wir leben und fragen gleichzeitig, wie wir leben wollen? Aus dem Song „When You're Down Drugs“ ist klar die Botschaft zu erkennen, dass man sich nicht runterziehen lassen soll (hierbei sind die Depressionen aus der Sicht eines Teenagers aufgearbeitet), sondern: Dreh es um und ändere die Situation. Der Song „Krash“ kommt als guter alter Herzensbrecher daher und proklamiert als Fazit alles einfach rauszulassen!

Promoortal-germany vergibt hierfür 7 von 10 Punkten.

Tracklist:

D I Y

KEEP ON STARING

WHEN YOU’RE DOWN

GIVE IT TO YOU

PARTYBOMB

REPLACE ME

KRASH

WASTED

ARROW

REMEDY

 

Anne Melis

Review: Gasmac Gilmore – Begnadet für das Schöne
 
Mit ihrem neuen Album tobt sich das Österreicher Quartett wieder aus. Bei uns kommen direkt die pure Lebensfreude und der Spaß an der Musik hervor. Es ist originell und mitreißend. Denn komplett in ihrer Muttersprache zeigen die Jungs ihre Vielfalt. Ob Rock, Polka oder Punk, um nur einiges zu nennen – alles ist dabei. Die Jungs spielen und singen melodisch emotional und im nächsten Moment überschlagend schnell. Der Gesangsstil von Frontmann Matthias Wick ist einfach einzigartig.
 
Dies hört man besonders bei unseren Anspieltipps: ‚Fantastisch‘ eröffnet das Album als erstes Lied. Wer eine Ballade mit tragischer Singstimme und Polkamelodik hören möchte, dem empfehle ich ‚Es geht mir nicht so gut‘. Und auch hinter dem zunächst klischeehaftigen Titel ‚Lieb dich, Baby’ verbirgt sich nichts Kitschiges.
 
Das Promoportal-germany vergibt hierfür 8 von 10 Punkten
 
Tracklist:
• Fantastisch
• So schön
• Hier kommt die Braut
• Schokolade
• Valerie
• Es geht mir nicht so gut
• Pistole im Mund
• Manchmal
• Lieb dich, Baby
• Ich trage nicht Krawatte
 
Anne Melis

Review: Bloodbound – War Of Dragons

Das Album der schwedischen Powermetalband ist zwar bereits seit Februar im Handel zu bekommen, uns aber jetzt erst in die Hände gefallen. Da die Scheibe alles bietet, was eine Band dieses Genres bieten sollte, haben wir uns entschlossen sie unseren Lesern direkt noch einmal ans Herz zu legen, wenn sie nicht bereits entdeckt worden ist. Melodische Songlinien und Chöre im Hintergrund lassen die Scheibe sehr pathetisch und trotzdem kraftvoll daherkommen. Jedenfalls gibt die Formation um Patrik Johansson alles und das Album stellt gegenüber den schon beeindruckenden Vorgängeralben noch einmal eine echte Steigerung dar.

Wer sich noch nicht sicher ist sollte die Songs „Guardians At Heaven´s Gate“, Symphony Satana“ oder „King Of Swods“ anspielen, die einen guten Überblick darüber geben, was auf dem Longplayer geboten wird. Wir haben uns über die Scheibe in jedem Fall sehr gefreut und hoffen, dass die Band dieses bombastische Konzept auch auf der Bühne umsetzen wird.

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9 von 10 möglichen Punkten.

Trackliste:
01. A New Era Begins
02. Battle In The Sky
03. Tears Of A Dragonheart
04. War Of Dragons
05. Silver Wings
06. Stand And Fight
07. King Of Swords
08. Fallen Heroes
09. Guardians At Heaven's Gate
10. Symphony Satana
11. Starfall
12. Dragons Are Forever

Review: Tempel Koludra – Promo CD

Da kommt man bei einem Konzertbesuch zu einer Promo CD dieser Band und ist als Black Metal Fan beim Hören durchaus angenehm berührt und gleichzeitig auch überrascht. Irgendwie hat das Ganze in vielen Bereichen etwas magisches, vor allem das Intro lässt mich als jemanden, der sich immer mit ritueller Magie und Crowleyismus beschäftigt hat, an Rituale der Crowleyschen Wachszylinderaufnahmen denken – eventuell auch deshalb, weil mich der angeschnittene Stern auf dem Cover an das Logo der Astrum Argenteum denken lässt.

Auch die Musik hört sich so an, als ob sie einer Zeremonie als Hintergrundmusik dienen könnte. Düster und schwer ist das Album, aber durchaus hörenswert. Ein Blick auf die Facebookseite der Band lohnt sich für die Fans der düstereren Metalgilde sicherlich. Wir stufen es als ein sehr passables Machwerk ein, wenn man bedenkt, dass es sich um eine Promo CD handelt….und die st bereits aus dem Jahre 2013. Man kann sich hier nur der Hoffnung hingeben, dass baldigst eine Scheibe der Band erscheinen wird.

Das Promoportal-germany gibt hierfür düstere 8 von 10 möglichen Punkten

Tracklist:

  • Panta Rhei
  • I Ginnungagap
  • Ritualist
  • Zornissen
  • Valkairos

 

Review: Danko Jones – Wild Cat.

Da ist sie, die neue Scheibe des Kanadiers Dank Jones. Viele seiner Fans werden auf das gute Stück gewartet haben und werden musikalisch vermutlich genau da abgeholt, wo sie abgeholt werden wollen. Nach dem ersten Hören der Scheibe ist klar, dass man eine typische Danko Jones Scheibe vor sich hat. Nichts wirklich musikalisch Neues…aber wer will das auch schon. Immerhin haben AC7DC auf diese Weise unzählige Alben produziert, die ein immer dankbares Publikum gefunden haben

Auch die Wahl der Texte liegt wie gewohnt im Sex and Drugs and Rock´n´Roll Bereich und schließt an die Songwritings der vorangegangenen Alben Nahtlos an. Die Scheibe hat den gewohnten Druck und die Band tritt kraftvoll auf wie eh und jeh. Mit elf neuen Songs wird der Käufer bedient und wenn man wirklich Anspieltipps braucht so empfehlen wir „You Are My Woman“, „Diamond Lady“ und „Going Out Tonight“

Das Promoportal-germany gibt dafür 9 von 10 Rock´n´Roll Punkte

Tracklist:
01.I Gotta Rock
02.My Little RnR
03.Going Out Tonight
04.You Are My Woman
05.Do This Every Night
06.Let’s Start Dancing
07.Wild Cat
08.She Likes It
09.Success In Bed
10.Diamond Lady
11.Revolution (Then We Make Love)

Review: Quinn Sullivan – Midnight Highway

Ein wirklich junger Künstler, der mit seiner neuen Scheibe „Midnight Highway“ bereits mit seinem dritten Studioalbum aufwarten wird. Geboten wird Bluesrock vom Feinsten mit einem von Quinn selbst gesungenen Leadgesang, der eingängig ist und dabei kein bisschen verstaubt wirkt.

Obendrein haben wir hier einen begnadeten Gitarristen vor uns, der trotz jungen Jahren sein Instrument virtuos zu beherrschen scheint.  So ist auch nicht verwunderlich, dass sich in der Liste der Künstler, mit denen er bereits auf den Bühnen dieser Welt musiziert hat Namen wie Joe Bonamassa und die Los Lobos finden. Verwunden tut uns dies nicht.

Der in dieser Szene wohlbekannte Tom Hambridge hat ihn in vermutlich genau deshalb auch in seinen in Nashville ansässigen Blackbird Studios produziert und der Scheibe den letzten hochprofessionellen Schliff verpasst.

Als Anpieltipps nenne ich den Opener des Albums, „Something For Me“, der auch gut die Gitarrenarbeit von Quinn hören lässt und „“She Gets Me“. Ebenfalls gelungen ist das Beatles Cover „When My Guitar Gently Weeps“

Das Promoportal-germany in der Blueskategorie stolze 9 von 10 Punkten. Ein Künstler von dem hoffentlich noch mehr folgen wird!!!!

 

Tracklist:

  • Something For Me
  • Tell Me I'm Not Dreaming
  • Midnight Highway
  • Crazy Into You
  • Eyes For You
  • Lifting Off
  • She Gets Me
  • Rocks
  • Going
  • Graveyard Stone
  • Big Sky
  • While My Guitar Gently Weeps
  • Buffalo Nickel

 

Review: The Beauty of Gemina – Live in Zürich

Mit dieser Scheibe liefert die Schweizer Band um  den Sänger Michael Sele ein sehr beeindruckendes Album ab, das das Können der Band vor Publikum beeindruckend unter Beweis stellt. Powergeladen wird die melodische Musik der Band dargeboten und lässt einen erahnen, was live von der Band zu erwarten ist. In jedem Fall braucht sich „The Beauty Of Gemina“ vor der Veröffentlichung ihrer Live Darbietungen nicht zu fürchten, sondern hat damit deutlich gezeigt, dass nicht nur die Studioalben ein Ohrenschmaus sind. Da es auch eine DVD zu der Live CD gibt, kann man sich dies auch ansehen und ich war dabei nicht weniger begeistert. Hier kann man sehen, wie die düstere Musik der Band erst richtig zelebriert wird.

Das Konzert ist in voller Länge zu sehen (und Hören) und auch als Digipack mit ausgedehntem Booklet und als Blueray erhältlich. Jeder der die Studioalben der Band mag und sich in der düsteren Musiklandschaft zu Hause fühlt wird hierbei vollumfänglich bedient und kann nichts falsch machen. Auf in den Laden….das Album ist ab dem 17.03.2017 erhältlich.

Wir geben für dieses Paket 8 von 10 Punkten

Tracklist:

  • CD 1:
  • Intro – End
  • Bitter Sweet Good-Bye
  • Haddon Hall
  • Another Death
  • King‘s Men Come
  • Darkness
  • Suicide Landscape
  • Kingdoms Of Cancer
  • Crossroads
  • Wonders

 

  • CD 2:
  • A Thousand Lakes
  • Rumours
  • Seven-Day Wonder
  • Dark Rain
  • Endless Time To See
  • Waiting In The Forest
  • All Those Days
  • This Time
  • The Lonesome Death Of A Goth DJ
  • Close To The Fire
  • Down On The Lane

Besetzung:

Review. AXXIS Retrolution

Nach dreijährigem Warten haben wir endlich die neue Scheibe von Bernhard Weiß Mannen AXXIS in Händen. Die Band hat das gute Stück Retrolution getauft und liefert damit ihr vierzehntes Album ab. Sogar das Cover halte ich persönlich für einen echten Hingucker und ich fühle mich an Stephen Kings „Christine“ erinnert.

Das Hören des Albums macht schon beim ersten Mal Spaß, abwechslungsreich und super abgemischt hat AXXIS einen echten Knaller abgeliefert. Vom Harten, rifflastigen Stück, bis zur eingängigen Ballade ist eigentlich alles dabei. Bernhards Gesang setzt dem Ganzen hierbei immer noch das i Tüpfelchen auf. Wir können das Album uneingeschränkt empfehlen und geben dafür folgende Anspieltipps. Als Ballade „Queen Of The Wind“ und ansonsten „All My Friends Are Liars” und “Burn Down Your House” – aber es lohnt sich das Album komplett zu hören – also einfach gleich kaufen. Grüße an AXXIS und wir freuen uns auf das nächste Live-Date mit euch.

Das Promoportal-germany gibt 9 von 10 möglichen Punkten für das Album

Tracklist:

1. Burn! Burn! Burn!
2. All My Friends Are Liars
3. Dream Chaser
4. Burn Down Your House
5. Rock The Night
6. The World Is Mine
7. Do It Better
8. Queen Of The Wind
9. Seven Devils
10. This Is My Days
11. Somebody Died At The Party
12. Heavy Metal Brothe
13. Welcome To My Nightmare

Anne Melis

Review: Eric Gales – Middle Of The Road

Der Gitarrist und Ausnahmemusiker Eric Gales veröffentlicht mit seiner Scheibe „Middle Of The Road“ einen weiteren Meielnstein seines Schaffens. Eric hat bereits mit der Eric Gales Band mehrere Alben auf einem Majorlabel veröffentlicht und wurde musikalisch mehr als einmal mit Jimi Hendrix verglichen.

Seine neue Scheibe wurde mit Fabrizio Grossi produziert, der viele namhafte Musiker, wie Steve Vai und Joe Bonamassa produziert hat. Das Album wurde in verschiedenen Studios aufgenommen, klingt aber trotzdem als sei alles aus einem Guss. Gales spielt auf dem Album die Gitarre und den Bass und hat den Leadgesang übernommen. Außerdem waren LaDonna Gales mit dem Backroundgesang, Maxwell Drummey am Meltron, Dylan Wiggis an der Orgel und Eric von Aaron Haggerty am Schlagzeug beteiligt….und sie bieten gemeinsam Blues vom Feinsten.

Anspielen sollte man das Cover Boogie Man und Change in me. Wir freuen uns das Gales mit einem neuen Album zurück ist und geben der Scheibe 9 von 10 Punkten…..Daumen hoch!!!!

1. Good Time

  2. Change In Me (The Rebirth)

  3. Carry Yourself

  4. Boogie Man (feat. Gary Clark Jr.)

  5. Been So Long

  6. Help Yourself (feat. Christone "Kingfish" Ingram)

  7. I've Been Deceived

  8. Repetition (feat. Eugene Gales)

  9. Help Me Let Go

  10. I Don't Know

  11. Swamp

Review: EXTINCTION - …..And Infinity Remains

Eine Band aus dem Raum Marburg stellt sich mit ihrer neuen Scheibe vor. EXTINCTION besteht aus Manuel (Vocals), Benny (Guitar, Backing Vocals), Chris (Guitar), Basti (Bass) und Danilo an den Drums. Der Stil der Band ist etwas schwieriger zu beschreiben. Sie selbst nennen es Melodic Death Metal, aber es sind auch Elemente enthalten, die eher an Metalcore erinnern. Ich empfehle sich das Album anzuhören und selbst zu entscheiden, wo man das Ganze einordnet.

Was man in jedem Fall sagen kann: Die Band macht gute Musik und stellt sich mit dem Debütalbum gut dar. Gute Gesangslinien, harte Gitarrenarbeit und eine wirklich gute Rythmusgruppe lassen keine Wünsche offen. Als Anspieltipps können wir „Caught By the Sea“ und „Psychosomnia“ empfehlen.

Wir vergeben für das Album 8 von 10 Punkten und hoffen auf weitere Scheiben der Band.

Tracklist:

1. ….And Infinity Remains

2. Caught By The Sea

3. Memories

4. The Revenant

5. Schattenschlieren

6. The Harbour

7. The Sky Beneath

8. Creation´s Crown

9. Psychomania

10. Dumping Indolence

Review: Tenside – Convergence

Mit „Convergence“ liefert die Münchner Band Tenside ihr sechstes Album ab. Der Sound ist geblieben, wie man es von der Vorgängerscheibe gewohnt war, allerdings hat sich musikalisch etwas getan. Die Band ist im Gesamtkonzept bei den Stücken melodischer geworden, was ihrer Musik einen weiteren positiven Aspekt gebracht hat.

Trotzdem findet sich das Album deutlich im Metal-Core Genre wieder und bedient die Fans, die Tenside bisher schätzten mit einer Top-Scheibe ihrer Band. Gleich den ersten Song „That Is What We Die For“ kann von uns als Anspieltipp empfohlen werden, weil er den Rest des Albums gut repräsentiert. Des Weiteren sollte man „Unbreakable“, „The Faceless“ und „Army Of The Dawn“ hören, um sich einen Überblick zu verschaffen. Wem diese Songs gefallen, der ist auch mit dem Rest der Scheibe gut bedient. Das Album besticht durch starke, melodische Gitarrenarbeit und den speziellen Gesang des Frontmanns, der einen ganz eigenen Reiz hat.

Mir hat das Album gut gefallen und es hat mich an das Vorgängeralbum „Nova“ erinnert, obwohl ich der Ansicht bin, dass die Band mit „Convergence“ noch einen guten Schlag zugelegt hat.

Das promoportal-germany gibt hierfür 8 von 10 Punkten.

Tracklist:

  • This Is What We Die For
  • Unbreakable
  • Faith Over Fears
  • The Shades Of Night
  • Army Of The Dawn
  • Eternal Contempt
  • Built For Eternity
  • New Slaves
  • Raise The Flag
  • Iron Will & Golden Heart
  • The Faceless

 

 

 

 

Review: Predator - Irish Metal

In Dublin I get a new (old) and seldom record from Jane and Peter. Predator sounds like the 80ties....and it could be, its cause the most songs was recordet this time. The band was founded by Peter Dickson and Alan Byrne in 1987 and they start to make Irish Heavy Metal.....and not British.....thats a difference.

The music is like you expect it for that period of metal. Hard riffs played by Niall McGreevy and Thommy Whelan and a singer -Sean McBride- with a good and sometimes very high voice. Later the band become more thrash influenced....but they not really lost there style.

Whelan left the band and they changed the singer to John O´Brian. A short time later Jerry Galvin replaced the second guitar. The band supporte ANTHRAX and Queensryche. O´Brian was replaced by Lar Fraser and some problems with the label killed the band in 1992. But in that 5 years they made a lot of good songs and the re - released on that album in 2014. Very seldom, I said that before, but if you can get one.....take it!!!!

9 of 10 points from the promoportal-germany for a great old HEAVY METAL band

Tracklist:

1 Predator  
2 Bloodmoney  
3 Hold the Reins  
4 Lost Control  
5 Celtic Attack (EP Outtake Version)  
6 Scream Dream  
7 Mirror Mirror  
8 No Disgrace  
9 Celtic Attack  
10 New Beginning  
11 Freddom Lies  
12 Dreamscape  
13 Saracen  
14 Four Seasons  
15 No More Words  
16 Living Lies  
17 Believe Me

Review: Uli John Roth – Tokyo Tapes Revisited


Eine Augen und Ohrenweide ist mit dem Packet der Tokyo Tapes Revisited bei mir eingetroffen. Uli John Roth ist durch seine Tage bei den Scorpions bekannt geworden und ist auf seinem Instrument noch immer eine Größe, an der man auf keinen Fall vorbeikommt. Diese Qualität hat der Mann auch nicht verloren. In diesem Packet sind jedenfalls alle wirklich wichtigen Songs, die Uli John Roth geschrieben hat nun endlich auch zum Sehen enthalten und sie sind hervorragend aufgearbeitet worden, so dass mit modernem Sound und Abmischtechnik ein wahres Neuhörgefühl der Stücke wahrzunehmen ist.

„The Sails of Charon“ ist genauso enthalten wie “In Trance” und „Pictured Life“. Neuaufgelegt, aber noch immer im alten Stil, kann ich mich kaum satt hören. Die alten Scorpionsscheiben stehen nach wie vor in Vinyl bei mir zu Hause und ich bin begeistert von diesem Geniestreich, den Uli John Roth mit diesem Live Packet der letztjährigen Neuauflage als CD nachliefert. Mit der Qualität der Aufnahmen und einem tollen Booklet ist man als Käufer auch deutlich gut bedient.

Nicht nur für Hardrockfans der ersten Stunde ist das dieses Livemeisterwerk zu empfehlen, sondern auch für die junge Generation. Hört und seht euch einfach mal eine Größe der alten Zeit in neuem Gewand an und ihr werdet begeistert sein. Wir waren es jedenfalls (damit spreche ich für weitere Teile der Redaktion neben mir).

Einmal wieder 10 von 10 Punkten vom promoportal-germany.

Review: Sound Storm – Vertigo

Symphonic Metal soll es sein und ist es auch. Nichts Neues oder wegweisendes, aber ein typisches Synphonic Metal Album ist es doch. Die Italiener haben allerdings nebenbei auch noch eine TV-Serie als Nebenprodukt, für die sie natürlich die Musik liefern. Joost Van Den Broek, der unter anderem auch EPICA und viele andere Bands des Genres produziert, hat dies auch bei dem Album von Sound Storm getan. Ab dem 02 Dezember wird das Album erhältlich sein und es lohnt sich, die Scheibe für den Plattenschrank zu erstehen. Jedenfalls stellt das Album unserer Meinung nach eine Steigerung zum letzten Werk „Immortalia“ dar.

Es bleibt zu sagen: Ein wirklich gutes Album des Genres, für das das promoportal-germany 7 von 10 Punkten gibt.

Tracklist:
01 - Vertigo
02 - The Dragonfly
03 - Metamorphosis
04 - Forsaken
05 - Original Sin
06 - The Ocean
07 - Spiral
08 - Gemini
09 - Alice
10 - The Last Breath

Review: Konstantin Wecker – Ohne Warum live
 
Was soll man sagen. Konstantin Wecker liefert mit diesem Live-Album die Aufnahme der Bühnenshow zu seinem vorherigen Studioalbum, das ebenfalls schon eine hervorragende Nummer war. Ich bin begeistert mit welcher Ausstrahlung dieses Album rüberkommt. Wecker ist als begnadeter Pianist und Songwriter mit Band noch besser in Szene gesetzt als alleine.
 
Konstantin Wecker ist aus der deutschen Musik nicht wegzudenken. Immer kritisch, immer provokant und gerne bereit seine Meinung auch öffentlich zu äußern – was ihm sicher nicht nur Zuspruch einbringt. Aber er steht zu seiner Meinung und das ist gut so. Meiner Meinung nach kommt dies auf diesem Live-Album auch gut heraus. Die Ansagen sprechen dabei eine eigene Sprache.
 
Ich kann dieses Album nur empfehlen und das promoportal-germany gibt für ein Album, das normalerweise nicht unser Genre ist 9 von 10 Punkten
 
Tracklist:
 
• Es ist schon in Ordnung
• Ansage: Begrüßung
• Novalis
• Vaterland
• An meine Kinder
• Eins mit deinem Traum
• Ansage: Georg Heym
• Der Krieg
• Fast ein Held
• Wenn unsere Brüder kommen
• Ansage: Frau Petry singt
• Die Gedanken sind frei
• Heiliger Tanz
• Auf der Suche nach dem Wunderbaren
• Gefrorenes Licht (für Hans-Peter Dürr)
• Ansage: Denk mit dem Herzen
• Ich habe einen Traum
• Vom Glück des Lebens
• Ansage: Angelus Silesius
• Ohne Warum (Sunder Warumbe)

 

Review Annisokay - Devil May Care
Nach dem beeindruckenden Erfolg des letzten Albums liefert Annisokay mit "Devil May Care" den nächsten Longplayer ab.....und der hat es auch wieder in sich. Das Konzept der letzten Scheibe wird nahtlos fortgesetzt und es würde mich nicht wundern auch dieses Album in den deutschen Albumcharts wiederzufinden.

Eingängige Songs mit Refrains zum mitsingen, lassen den Hörer schnell Zugang zum Album finden. Als Gastsänger konnte der Emil Bulls Sänger Christoph Freydorf für den Song "Thumbs Up Thumps Down" gewonnen werden, dass ich auch als Anspieltipp nennen möchte. Als Weitere nenne ich "Blind Line" und "Loud". In jedem Fall hat dasAlbum eine Menge Potential, auch wenn ich hierund da den Eindruck gewonnen habe, dass man sich vieleicht etwas mehr Zeit für das Album hätte nehmen sollen, um ein echtes Brett daraus zu machen.

So gibt das promoportal-germany 8 von 10 Punkten für ein gutes Metalcore-Album.

Tracklist:
1. Loud
2. What's Wrong
3. Smile
4. D.O.M.I.N.A.N.C.E.
5. Blind Lane
6 Thumbs Up Thumbs Down
7. Hourglass
8. Photographs
9. Gold
10. The Last Planet

Review: Rezet - Reality Is A Lie

Großartig……einfach großartig…..und so beginne ich eine Review eigentlich nie. Rezet war mir bis zum Wochenende absolut unbekannt und ich habe nicht gewusst, was mich im Vorfeld von ANVIL erwartet, aber das ich guten oldschool Thrash-Metal geboten bekomme war dann doch ein absolute Überraschung…..zum Glück habe ich die neue Scheibe der Band mitgenommen. Die Kunst-Metaller werden her vermutlich abbrechen zu lesen, weil sie der Meinung sind, Musik dieser Sorte sei zu einfach gestrickt….aber mal ehrlich….ich möchte mir beim Headbangen auch nicht den Hals verknoten.

Die Scheibe hat das Ganze dann getoppt. Live schon ein absolutes Brett, kam dann in der Abspielmaschine der Spaß beim Hören ebenso geil rüber. In diesem Zusammenhang kann ich nur das legendäre „Kill´Em All“ Album von Metallica nennen und „Bounded By Blood“ von Exodus, um eine passende stilistische Einordnung vorzunehmen….hier wird das Konzept logisch fortgesetzt….ach….und nochmal GROßARTIG!

Jedenfalls waren die Jungs nicht nur geil auf der Bühne, sondern auch absolut nett als Interviewpartner. Der Sänger Ricky und der Schlagzeuger Bastian haben uns Rede und Antwort gestanden und Ricky hat erwähnt, dass er mit 13  angefangen hat an dem Konzept der Band zu arbeiten. Die Jungs sind in den Neunzigern geboren, als der Metal gerade das erste Mal am Sterben war und trotzdem handelt es sich bei ihrer Musik nicht um eine schwache Nachgeburt, sondern um eine absolute Bereicherung für das Thrash Segment.

Mir bleib eigentlich nur eins zu sagen….auch wenn ich mich dabei wiederhole….GROßARTIG!!!!!!!

Anspieltipps sind „Reality Is A Lie“ und „Cannibal´s Revenge“….und ordentlich das Haupthaar schütteln dabei.
Das Promoportal gibt seltene 10 von 10 Punkten….weiter so!!!!!!

Interview mit der Band siehe: https://youtu.be/zy2glQ_F6d8


Tracklist:
1 Reality Is A Lie
2. Madmen
3. Dying In The States
4. Cannibal´s Revenge
5. Braking The Chains
6 Checkmate (War Is Hell)
7. Too Smart To Live
8. Worm In The Core
9. Lost
10. Fght For Your Life
11. Like A Wolf

 

Review: Los Bandidos - Apokalypse der Liebe


Was soll ich sagen - irgendwie eine lustige Scheibe, die wir von den Los Bandidos hier angeboten bekommen. Die Jungs aus Jena legen irgendwie mächtig los und vor allem der Spaß kommt dabei kein bisschen zu kurz. Allerdings passt das Ganze nicht so in meinen Musikgeschmack....die Sounds erinnern an die NDW und die oft zu poppigen Beats sind nicht ganz so mein Ding....auch wenn ich mich als Metaller von "Pik Ass" einer Coverversion von Motörheads "Ace Of Spades" angenehm berührt fühle.

In jedem Fall ist es Musik die gute Laune verbreitet und sicher einige Freunde finden wird. Jedenfalls kann die Band heute schon auf eine immense Konzertkarriere mit über 1000 Gigs verweise. Lustige Liedtitel wie "Petra und der Wolf" zeigen jedenfalls, dass die Band auch eine Menge Spaß beim schreiben ihrer Songs hat und das dann live auch rüberbringen kann

Das Promoportal-germany gibt 7 von 10 Punkten dafür.

Tracklist:
01 Onyx 5.7 (3:52)
02 Suzi Rage (4:05)
03 Hitbeat (3:54)
04 Koh Wai Khan (2:49)
05 Terrorgefahr auf der B7 (1:45)
06 Das schwarze Loch (3:51)
07 Ein gutes Geschäft (3:24)
08 Pik Ass (3:02)
09 Der Präsident will tanzen (3:50)
10 Petra und der Wolf (3:31)
11 Typhoon der Leidenschaft (3:11)
12 Der unheimliche Surfer (2:25)
13 Aktiv (3:14)
14 Apokalypse der Liebe (11:00)

Konzerte 2016:

13.11. EMMERKINGEN - Cafe Ohne
14.11. TÜBINGEN - Blauer Salon
15.11. PFULLENDORF - Cafe Mokkafloor
17.11. WIEN(AUT) - Arena
18.11. REGENSBURG - Tiki Beat
19.11. RAVENSBURG - Irish Pub
25.11. DRESDEN - Groovestation
26.11. JENA - Cafe Wagner
06.12. FREIBURG - Räng Täng Club
07.12. BERN (CH) - Brasserie Loraine
08.12. BIEL (CH) - Du Commerce
09.12. HEILBRONN - Complex 23
10.12. KÖLN - Sonic Ballroom
26.12. BERLIN - Bassy Club
28.12. LEIPZIG - Werk 2

Review: Beth Hart – Fire on the Floor

Beth Hart ist uns al seine der neuen Größen des Bluesrock bekannt, die des Öfteren mit Joe Bonamassa die Bühnen der Welt unsicher gemacht hat. Jetzt folgt am 14.10.2016 eine neue Scheibe der Ausnahmekünstlerin.

Was erwartet den Hörer auf der Scheibe. Wir waren etwas erstaunt über die eher poppigen Töne einiger Stücke, aber ansonsten macht die Stimme von Beth Hart denselben voluminösen Eindruck, wie man es gewohnt ist. Etwas schwerer als die Alben zuvor kommt der Longplayer zwar daher, aber wer die Stimme der Künstlerin liebt kann eigentlich nur begeistert sein.

Mir persönlich liegen als Anspieltipps die Stücke „Love Gangster“ und „Coca-Cola“ als Empfehlung am Herzen. Für ruhigere Abende ist die Scheibe gut geeignet und von musikalischer Seite lässt die Produktion nichts zu wünschen übrig.

Das Promoportal-germany gibt dafür 7 von 10 Punkten.

Tracklist:

  • Jazz Man
  • Love Gangster
  • Coca Cola
  • Let's Get Together
  • Love Is A Lie
  • Fat Man
  • Fire On The Floor
  • Woman You've Been Dreaming Of
  • Baby Shot Me Down
  • Good Day To Cry
  • Picture In A Frame
  • No Place Like Home

Review: Saxon – Let me feel your power

Wieder einmal bringt Saxon eine Live-CD auf den Markt. Ich glaube ich kenne keine andere Band, von denen ich so viele Live Scheiben besitze wie von Saxon. Das Paket kommt mit 2 CDs und 2 DVDs daher, die zum größten Teil in Chicago und München mitgeschnitten worden. Eine Stücke sind aber auch in Brighton eingespielt worden. Die Band zeigt sich auf den Scheiben von ihrer besten Seite und ein Feuerwerk der besten Stücke wird für die Hörer (und Seher) abgebrannt. Saxon wie man sie liebt und von Live Auftritten her kennt.

Die Scheibe ist gut produziert und gibt einen Einblick in das gesamte Schaffen der Band. Von den Hits alter Tage, bis zu neuem Material ist alles vertreten. Wenn man Saxon schon einmal auf der Bühne erlebt hat, hat man hier das Gefühl, wieder mittendrin zu stehen. Wer Saxon liebt kommt hier voll auf seine Kosten und wird den Kauf nicht bereuen. Ein Blick in die Setlist sollte den Kauf noch vereinfachen.

Das Promoportal-germany gibt hierfür 8 von 10 Punkten

Tracklist:

CD1:

  • Battering Ram
  • Motorcycle Man
  • Sacrifice
  • Destroyer
  • Power And The Glory
  • 20000FT
  • Devil's Footprint
  • Heavy Metal Thunder
  • Queen Of Hearts
  • Princess Of The Night
  • Wheels Of Steel
  • 12. Denim And Leather
  • Crusader
  • Eye Of The Storm
  • Battalions Of Steel
  • Requiem

CD2:

  • Bonus (Live In Chicago):
  • Motorcycle Man
  • Battering Ram
  • This Town Rocks
  • Sacrifice
  • Power And The Glory
  • Solid Ball Of Rock
  • Dallas 1 PM
  • Heavy Metal Thunder
  • Rock The Nations
  • The Eagle Has Landed
  • Wheels Of Steel
  • Backs To The Wall
  • Just Let Me Rock
  • Strong Arm Of The Law
  • 747 (Strangers In The Night)
  • Princess Of The Night
  • Crusader
  • Denim And Leather

 

 

Review: Seek Irony – Tech N´Roll

Heute stellen wir einen Newcomer vor, der ursprünglich aus dem Staate Israel stammt. Mittlerweile leben die Jungs in Amerika und haben sich dazu entschieden eine etwas ungewöhnliche Musikmischung an den Start zu bringen. Irgendwie ist es zwar schon Rockmusik, aber immer wieder drücken Rave Elemente dem Ganzen ihren Stempel auf.

Ich persönlich finde es etwas gewöhnungsbedürftig und werde mich sicherlich nicht unter den Fans befinden, wenn die Band hier in Europa aufspielen wird. Interessant ist die Mischung allerdings doch, zumal wieder einmal neue Wege beschritten werden, wie es in früheren Jahren bei Musikrichtungen wie Indstrial und Grunge schon der Fall war. Hierfür spricht, dass Sylvia Massy sich der Band in der Produktion angenommen hat, die auch Bands wie „System Of A Down“ unter ihren Fittichen hat 

Wer Rockmusik mag, die durch technische Finessen angereichert wird ist hier jedenfalls richtig. Für mich stellt das Ganze zwar keine musikalische Revolution dar, wie manch einer im Vorfeld behauptet hat, aber man kann es sich durchaus anhören 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 7 von 10 Punkten. 

Tracklist: 

  • She
  • Tech N’Roll
  • Devil In Me
  • Skin2Skin
  • When You Lie
  • Running Towards The End Of The World
  • Low
  • Peel Me Away
  • Ravelution
  • Tragically Driven
  • Head Above The Water

 

Review: Poets Of The Fall – Clearview

Am Freitag erscheint das neue Album der finnischen Band Poets Of The Fall im deutschen Handel. Das Album heißt „Clearview“ und ist der achte Longplayer, den die Band auf den Markt wirft. In Finnland ist die Band sehr erfolgreich und dieser Erfolg schwappt langsam aber sicher auf den Rest von Europa über. Solider Rock, der gut hörbar ist und auch manches Mal ruhigere Töne anschlägt ist der Grund für diesen Erfolg 

Für mein Empfinden ist das Ganze zu rund und kommerziell, aber für die Radiofangemeinden, die solche Musik lieben ist es genau das Richtige. Wenn man das aktuelle Album mit den Vorgängern vergleicht, hat man sogar den Eindruck, dass hierbei noch mehr Augenmerk auf die Radiotauglichkeit gelegt wurde 

Allerdings ist natürlich auch einiges positives zu vermerken. Das Album wurde wieder hervorragend produziert und im Bereich der Gitarre ist solides Handwerk zu verbuchen. Des Weiteren würde ich mir mehr Musik wie diese im Radio wünschen, weil es hierfür deutlich eine Bereicherung darstellt, wenn man sich überlegt, was man dort mittlerweile alles zu hören bekommt. Einen Hardrocker begeistert die Scheibe sicher nicht, aber zumindest anständige Rockmusik bekommt man geboten. 

Das Promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten 

Tracklist:

01. Drama for life
02. The game
03. The child in me
04. Once upon a playground rainy
05. Children of the sun
06. Shadow play
07. Center stage
08. The labyrinth
09.
Crystalline
10. Moonlight kissed

 

 
Interview mit Steve Rothery von Marillion zum neuen Album F.E.A.R (Fuck Everyone And Run) 

Interview von Marc Debus (promoportal-germany) mit Steve Rothery (Marillion u.a.)

 

Promoportal: Hi Steve, ich freue mich, dass wir die Gelegenheit zu diesem Interview haben. 

Steve: Hallo Marc, ich freue mich auch und Grüße alle eure Leser. 

Promoportal: Steve, ihr habt eine neue Scheibe gemacht, mit dem provokativen Namen F.E.A.R., was Fuck Everyone And Run heißt. Kannst du uns dazu etwas erzählen? 

Steve: Klar kann ich das. F.E.A.R. ist ein Album, dass von seiner Intension viele gesellschaftliche Probleme anspricht, ohne dabei eine politische Wertung abzugeben. Wenn man den Song „New Kings“ betrachtet, der sich mit den Menschen beschäftigt, die durch finanziellen Erfolg in der Lage sind, gesellschaftlichen Einfluss zu nehmen und über andere zu bestimmen, weißt du was ich meine. In einer Zeit, in der der PREXIT, Bankenkrisen und Flüchtlinge unsere Gesellschaft beschäftigen, sollte man kritisch darauf schauen, wie wir mit diesen Dingen umgehen. Wir können erkennen, dass vieles vom Geld manipuliert wird und dass dahinter immer einzelne Personen stehen. Oft wird dabei sehr unmenschlich gehandelt und solche Dinge müssen angesprochen werden, damit die Menschen darüber nachdenken und sich eine eigene Meinung bilden. Heute versuchen viele Menschen Macht zu bekommen und oft wird man selbst von solchen Menschen gebraucht oder auch