Review: Jack Pott – Adoleszensgeschichten

 

Frischer Wind weht auch in der Punkszene und so ist es nicht verwunderlich, dass neue Bands in dem Genre nachziehen. Die fünf Jungs aus Bad Schwartau geben zumindest auf der Scheibe ordentlich Gas, haben deutsche Texte, die zum Feiern, nachdenken und mitsingen einladen.  Leider sind auf der Scheibe nur vier Songs vertreten, die machen aber deutlich Laune auf mehr. Leider sind die 12 Minuten doch etwas knapp….aber nun gut.

 

Die Sache ist zumindest sauber produziert und die Band gibt mit der Scheibe ein rundum gelungenes Bild ab. Ein netter Song über „Robert Geiss“ lässt mich nicht nur schmunzeln und mit „Scheisse, wieder verkackt“ behandeln sie ein Thema, das wohl jeder kennt. Der erste Song „Alle meine Freunde“ behandelt das Älter werden. Mit dem letzten Song „Traurig Nr. 3“ bekommt dann der politisch rechte Flügel auch sein Fett weg…gut so würden wir sagen.

 

Punk von jungen Leuten mit Niveau und Spaß dabei. Das Promoportal-germany und Crossfire vergeben 8 von 10 Punkten….das nächste Mal ein paar mehr Songs Jungs…..das würde mich freuen.

 

Tracklist

01 Alle meine Freunde
02 Scheiße wieder verkackt
03 Robert Geiss
04 Traurig Nr. 3

Line-Up

Alex – Vocals und Synth
Hannes – Bass
Leo – Drums
Justin- Rythm-Guitar und Vocals

The Other - Haunted

 

Review – The Other – Haunted

 

(A.M.) Am 12. Juni veröffentlichten „The Other“ ihr neues Album „Haunted“. Rod Usher (Gesang), Ben Crowe (Gitarre), Pat Laveau (Gitarre), Aaron Torn (Bass) und Dr. Caligari (Schlagzeug) spielen Horrorpunk mit Powermetaleinschlägen.

 

„Mark Of The Devil“ startet das Album mit schnellen Beats und interessanter Melodielinie. Druckvoll geht es dann mit „We're All Dead“ weiter, auch wenn der Song insgesamt nicht so interessant ist. Ganz anders überzeugt dann „Turn It Louder“. Dieser Titel hat Strophen mit einprägsamen Stakatolinien und der Refrain lädt zum Mitsingen ein. Der Hymnencharakter ist absolut präsent. Ruhiger, aber durchaus interessant, folgt „Dead To You - Dead To Me“. Mit guter Punklinien zum Spaßmachen geht es deutschsprachig mit „Was Uns Zerstört“ weiter.

 

Eine langsamere Punknummer ist „On My Skin“. Allerdings zieht das Arrangement auch hier im Refrain nochmal deutlich an und verspricht viel. Mit einem schnellen Beat und einem prägnanten Schlagzeug ist „1408 & 217“ gespielt. In „Vampire Girl“ ist besonders der Text hervorzuheben, der wirklich mehr als nett anzuhören ist. „Absolution“ ist wieder eine gute deutschsprachige Punknummer, die sich kritisch äußert. Fazit: kein Gott, kein Führer, keine Religion. In „Fading Away“ zeigen die fünf Musiker wieder ihre ruhige Ader. Der Song ist langsam, aber gut. „Creepy Crawling“ ist eine klassisch schöne Punknummer und „To Hell And Back“ wieder langsamer. Beim letzten Song, „The Silence After The First Snow“, ist eine Ähnlichkeit zu den „Ärzten“ nicht zu verkennen.

 

Unsere Anspieltipps sind „Turn It Louder“ und „Vampire Girl“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Mark Of The Devil

We're All Dead

Turn It Louder

Dead To You - Dead To Me

Was Uns Zerstört

On My Skin

1408 & 217

Vampire Girl

Absolution

Fading Away

Creepy Crawling

To Hell And Back

The Silence After The First Snow

 

Review – Sündenklang – Jahresringe

 

(A.M.) „Sündenklang“ ist das neue Projekt um Sänger und Frontmann Martin Soer von „Stahlmann“. Mit dem Album „Jahresringe“, welches über AFM Records veröffentlicht wurde, gibt Soer tiefe und persönliche Einblicke in sein Leben. Die Texte thematisieren seine Lebensereignisse. Der Dark-Pop bzw. Electro-Pop der schwarzen Szene ist meist sehr melancholisch arrangiert und enthält zusätzliche Akzente anderer Stile, wie beispielsweise Industrial, bereit. Aber auch emotional wird durch unter anderem eine Klavierballade („Du bist mein Licht“) alles gegeben.

 

„Schnitt im Schnitt“ ist ein Titel mit tollem Rapp. Hingegen überzeugt mich der Sprechgesang in „Auf den Weg“ weniger. In „Staub“ bekommen die Keyboard Synthies ihren ganz eigenen Platz. So eine Fokussierung auf ein Instrument wirkt positiv, da kein Klangbrei entsteht. Gleiches gilt für „Wenn alles brennt“. In dem Titel ist die Drumlinie nämlich langsam und dadurch sehr prägnant. Mit ordentlich vielen Elektrobeats ist „Antiheld“ arrangiert. Hier kommen bei mir zudem auch Gedanken an „Rammstein“ bezüglich des Gesangs auf. Und „1000 Stimmen“ erinnert in gewissen Momenten an „Falco“.    

 

Insgesamt ist es ein vielfältiges Album. Man erkennt ein Gesamtkonzept und gleichzeitig wird Abwechslung geboten. Es beinhaltet neue Arrangements und auch alt Bewährtes von anderen wird genutzt.

 

Unsere Anspieltipps sind „Du bist mein Licht“ und „1000 Stimmen“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Schnitt Um Schnitt

Staub

Schwarze Götter

Wenn alles brennt

Von Träne zu Regen

Du bist mein Licht (feat. Leandra)

Antiheld

1000 Stimmen

Auf den Weg

Vergeben und vergessen

 

Review – Left Hand Path – Left Hand Path

 

 

(A.M.) Bereits am 17. Juni 2019 veröffentlichte die aus Rumänien stammende Band „Left Hand Path“ ihr gleichnamiges Debut über das Label „Loud Rage Music“. Cristian Aionese (Gesang), Wagner Tamás (Gitarre), Ádám András (Gitarre), Szenasi Attila (Bass) und José Morales (Schlagzeug) spielen Progressive Extreme Metal.

Der Opener ist ein „Intro“. Hier wird der Hörer in einer Fabrik willkommen geheißen und von zusätzlichen Schreien begrüßt. Hart und düster geht es dann mit „The Hole In Man“ weiter. Da mich persönlich Crunting einfach nicht überzeugt, stechen die Gitarrenarrangements extrem positiv hervor, wenn die Double Bass nicht gerade dominiert. „Cognitive Ills“ fügen sich entsprechend an. Kurze Minibreaks setzten Akzente. Zunächst schön rockig beginnt „Egoschism“. Dieser Titel folgt dem Genre dann aber auch zielsicher. Für den Titelsong „Left Hand Path“ gibt die Band nochmal richtig Gas. Mit ordentlich Druck wird in weiten Teilen gewummert. Aber ab der Songmitte sind auch Arrangements der geheimnisvollen Art und ausgiebige Gitarrensoli zu hören. Ruhiger und verhältnismäßig melodisch beginnt der letzte Song „Greater Than Us“, bevor auch dieser nochmal genretypisch Fahrt aufnimmt.

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 5 von 10 Punkten und wünschen sich zukünftig eine quantitativ höhere Songliste und ein qualitatives Herausstechen aus der Masse.      

 

Tracklist:

 

Intro

The Hole In Man

Cognitive Ills

Egoschism

Left Hand Path

Greater Than Us

Gesamtspielzeit: 27:42 min

 

 

Review – Efémero – Movimento Efémero do Cosmos

(A.M.) Aus Portugal kam am 20. März 2020 ein neues Album namens „Movimento Efémero do Cosmos“ der Band „Efémero“ im Bereich des Atmospheric Black Metal auf den Markt. Die Scheibe beinhaltet lediglich vier Songs. Diese sind aber entsprechend breit und zeitlich lang. Die Gesamtspielzeit beträgt 40:58 min. Insgesamt erzeugen alle Titel durch Klavierklänge, verzerrte Gitarren, Orchestereinlagen und Synthies eine Traurigkeit und Melancholie.

Der Opener „Desvanecer“ verbreitet durch die Arrangements der Instrumentenlinien eine durchweg ruhige und durchaus melancholisch düstere Stimmung. „雨女“ hat ein paar deutlich freundlicher angelegte Momente. Dies wird durch die Wahl der höheren Töne realisiert. Jedoch ist in beiden Songs die Gesangsstimme sehr düster hauchend und lässt eher an Verschwörungen, Beschwörungen und das Anrühren von Hexentrunks denken. Gleiches gilt auch für „Geosmina“. Dieser Titel fügt sich passend an. Auch hier sind die Instrumentenlinien durch das Klavier sehr harmonisch und der Gesang düster. „Antártica“ folgt entsprechend. Hier habe ich allerdings die gesamte Zeit das Gefühl, dass noch etwas fehlt. Damit meine ich den Moment, ab welchem der Song vollständig ist und bezüglich des Tempos nicht mehr hinterherhängt. Hier ist der Gesang zwar dunkel, aber eine komplett düstere Stimmung wird nicht mehr erzeugt.

Alles in allem ist es ein Album, welches sehr melancholisch arrangiert ist und einen zur Ruhe bringt. Die Traurigkeit überwiegt, aber auch freundliche Passagen zur positiven Entspannung finden ihren Platz. 

Promoportal-Germany und Crossfire Magazine vergeben 6 von 10 Punkten.    

 

Tracklist:

Desvanecer

雨女

Geosmina

Antártica

 

Gesamtspielzeit: 40:58 min

 

 

Review – Molly´s Peck – Hope You Don´t Mind

(A.M.) Julia Selbherr aus Deutschland und Guilherme Castelhano aus Brasilien sind das Duo „Molly´s Peck“. Am 05. Juni 2020 veröffentlichen sie ihr zweites Album „Hoe You Don´t Mind“. Als Gastmusiker konnten sie u.a. John Avila, Sammy Avila und Izzy Gordon gewinnen.

Der Albumtitel ist auch gleich der erste Song der Scheibe. „Hope You Don´t Mind“ lässt direkt hören, worauf wir uns freuen können. Die zwei ausgebildeten Musiker überzeugen mit einer Mischung aus Soul und Blues. Dies führen sie auch in „You Should Know“ weiter. Hier setzten die Gitarrenlinie zu Beginn direkt Highlights. Aber auch die variantenreiche Stimmgewalt beeindruckt. „High“ ist dann ein eher ruhiger Song. Hier wird der Schwerpunkt auf jede Menge Gefühl gelegt; hat was.

In „Água de Beber“ bringt die zusätzliche Stimme von Izzy Gordon weitere Qualitäten mit rein. Allerdings ist dieser Titel für mich zu ausufernd. Ruhig, melodisch und minimalistisch, u.a. durch die Akustikgitarre, ist „Ray Of Light“ arrangiert. Bläser bringen in „My Man“ unglaubliche Abwechslung in die Songs. Der Soul und Blues werden so weiterhin gut durch diese Auswahl verkörpert. „See You Tonight“ bringt dann nochmal alles zusammen und ist ebenfalls ein starker Song. Hier setzten sie Gitarrenlinien mit Solo und auch die Stimmkraft absolute Akzente. 

Unsere Anspieltipps sind „Hope You Don´t Mind“ und „See You Tonight“.    

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.


Tracklist:

Hope You Don´t Mind

You Should Know

High

Água de Beber

Ray Of Light

My Man

See You Tonight

 

Review – Sinister – Deformation Of The Holy Realm

 

(A.M.) Über Massacre Records veröffentlichen „Sinister“ am 29. Mai 2020 ihr neues 14! Album namens „Deformation Of The Holy Realm“.

Nach einem dramaturgisch anmutenden Intro „The Funeral March“ mit Glockenklängen folgt mit dem Titelsong „Deformation Of The Holy Realm“ ordentlicher Death Metal. Und so geht auch die gesamte Scheibe weiter. Düstere Instrumentenlinien und Crunting bestimmen die Songs. In „Deformation Of The Holy Realm“ setzen „hellere“ Gitarrenlinien punktierte Akzente. „Apostles Of The Weak“ fügt sich entsprechend an. Vom Grundtakt her rockiger, da die Gitarrenlinien hart gespielt sind, geht es mit „Unbounded Sacrilege“ weiter. „Unique Death Experience“ ist von Beginn an schlagzeuglastig arrangiert. Dies ändert sich für ein Gitarensolo gegen Ende. Düster und zunächst verspielt ist „Scourged By Demons“, bevor es dann ein typischer Death Metal Song wird, der von den Rhythmen und den Tempi her Abwechslung bietet.

In „Suffering From Immortal Death“ setzt ein kurzes Gitarrensolo Akzente. „Oasis Of Peace - Blood From The Chalice“ beginnt mit einem Intro per Mönchschorgesängen, bevor der Titel richtig an Fahrt aufnimmt. Von dem Gesamtkonzept weicht „The Ominous Truth“ etwas ab. Dieser Song beginnt mit einem düsteren Intro und hat mittendrin sehr schnelle Double Bass Phasen. Allerdings ist auch „Entering The Underworld“ als ein, sagen wir es mal, eigensinniges Autro arrangiert. Hier schließt sich der Kreis zum Opener „The Funeral March“.

 

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

 

Sinister sind:

Adrie Kloosterwaard – Gesang

Michal Grall – Gitarre

Ghislaine van der Stel – Bass

Toep Duin – Schlagzeug  

 

Tracklist:

The Funeral March

Deformation Of The Holy Realm

Apostles Of The Weak

Unbounded Sacrilege

Unique Death Experience

Scourged By Demons

Suffering From Immortal Deat

Oasis Of Peace - Blood From The Chalice

The Ominous Truth

Entering The Underworld

 

Gesamtspielzeit: 45:18 min

 

 

 

Review: Wolf Schubert-K. with Family and Friends – Odyssey

(M.D.) Hier liegt sie nun vor uns, die neue Scheibe von Wolf Schubert-K. Nachdem ich Wolf einige Male auf Live-Konzerten erleben konnte und seine alten Alben immer wieder zurück auf meinen Plattenteller finden, ist das neue Werk natürlich ein MUSS.

Die Scheibe hat 9 Stücke, die Wolf in der bereits bekannten, gut produzierten Weise abliefert. Ein Album, dass schon nach zwei Songs tierisch Laune macht. Wolf hat auf der Scheibe Songs veröffentlicht, die textlich aus seinem Leben sprechen. Er arbeitet seine früheren Drogen- und Alkoholprobleme auf und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Heute hat er diese Zeit hinter sich gelassen, die erwartungsgemäß sein Leben schwer beeinflusst hat.

Blues mit Gefühl und dem Tiefgang, den man spüren kann, weil die Inhalte der Lieder aus dem eigenen Leben heraus entstanden sind. Wolfs Musik nimmt mit und begeistert und ich habe das erste Hören der Scheibe sehr genossen…und das bedeutet, sie wandert direkt ins Auto, um sie erst einmal ordentlich abzunudeln, was für mich ein Zeichen ist, dass mich das Album über das normale Maß anspricht.

Jetzt wünsche ich mir die ersten Live-Termine, um das Konzept auf einer Bühne sehen zu können…und es entsprechend abzufeiern. Ein großes Lob an Wolf und alle Musiker, die an der Entstehung des Albums beteiligt waren,…authentisch, gefühlvoll und super produziert…Hut ab!!

Mitgewirkt haben: Wolf Schubert-K. (Gitarre, Harmonika, Banjo, Mandoline), Tom Ripphahn (Drums, Orgel Piano, E-Gitarre Bouzouki und Produzent), Bine Morgenstern (Gesang), Matze Schmidt (E-Gitarre, Banjo) und Uli Klapdor (Bass) Daniel Tochtermann (Dobro), Jule Heidmann und Paula „Romie“ Stenger (Backroundchor).

 

Das Promoportal-germany gibt 9 von 10 Punkten für das Album….Ein Hinhörer!!!

Bestellen: www.wolfschubert-k.com oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Tracklist:

01. Beg, Borrow Or Steal
02. All I Wanted To Convey
03. Wheels
04. Are You Man Enough?
05. Ramblin
06. Flashbacks
07. I Can’t Wait
08. Free Spirit
09. The Ballad Of Rusty And Sin

Gesamtspielzeit 44.18

 

Review: Mit Ohne Strom – Schizotopia

(M.D.) Mit „Schizotopia“ liefert die Zwei-Mann-Formation „Mit Ohne Strom“ ihr zweites Album ab. Insgesamt 13 Stücke unplugged sind auf der Scheibe zu finden und die machen in Arrangement und Gesamtausführung schon richtig Spaß. Es wird fleißig gecovert und wir bekommen Songs von Alestorm, Sabaton, In Flames und Wizo um die Ohren gehauen. Die Namen lassen dann auch darauf schließen, dass nicht nur Heavy Metal als Grundlage dient, sondern auch der Punkrock dabei nicht fehlt.

Auf der Scheibe finden sich aber auch eigene Songs der Band, die nicht minder Freude bereiten. So ist das Ganze ein gelungener Mix, den es sich anzuhören lohnt. Als Anspieltipps nennen wir deshalb einen Coversong und einen eigenen Song der Band. „Rosti der Rotschopf“ als eigene Schöpfung ist ebenso interessant arrangiert wie „Spieluhr“ von Rammstein.

  Das Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Meilensteine (Intro)
02. Würmer im Kopf
03. Madman
04. Drink
05. Beer.Drink.Fuck [Explicit]
06. Primo Victoria
07. Spieluhr
08. Rosti der Rotschopf
09. The Wizard’s Might
10. Only For The Weak
11. Seegurke [Explicit]
12. MOS Hardcore
13. Offenbachs Niveau (Outro)

Gesamtspielzeit: 41 Minuten

 

Review – Sons Of A Wanted Man – Kenoma

(A.M.) Bereits Anfang Februar brachten die Belgier „Kenoma“ nach vorherigen kleineren Veröffentlichungen ihr Debutalbum „Kenoma“ über Les Acteurs De L'Ombre Label heraus. Jan Buekers singt, Didier Boost und Pieter Jans spielen Gitarre, Josse Theunkens spielt den Bass und Kevin Steegmans das Schlagzeug. Die sieben Titel sind alle im Black und Post Metal arrangiert.

„Kenoma“ als Opener und Titelsong zeigt mit seinen knapp elf Minuten Spielzeit einiges der Band. Es gibt Gegröle und Gebrülle zu hören, die Instrumentenlinien sind weitestgehend hart und schnell arrangiert und dröhnend aufgenommen, so dass eine düstere Stimmung entsteht. Aber auch einzelne, schon fast melodische, Parts, sind eingespielt, so dass es etwas lockerer und abwechslungsreicher wird. „Serpentine“ fügt sich dem Black und Post Metal Genre ein. Isa Holliday konnte die Band für den Gesang in „Canine Devotaion“ gewinnen. So kommt diesbezüglich eine weitere Facette mit ins Spiel. Insgesamt ist aber auch dieser Song eher melancholisch gespielt.

Etwas ruhiger und ebenfalls düster geht es dann mit „Under A Lightless Sky“ weiter. „Absent“ und „Amor Fati“ fügen sich passend in das Konzept ein. Sehr ruhige Instrumentenlinien sind für den letzten Titel „Pleroma“ zusammengestellt, der als kurzes Instrumentalstück schon fast ein Autro darstellen kann. Dies entspannt mich etwas, da ich persönlich kein Fan des Genres bin. 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 6 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

01. Kenoma

02. Serpentine

03. Canine Devotion [ft. Isa Holliday]

04. Under A Lightless Sky

05. Absent

06. Amor Fati

07. Pleroma

Gesamtspielzeit: 47:19 min

 

 Review – The Spirit – Cosmic Terror

(A.M.) Am 7. Februar 2020 veröffentlichten „The Spirit“ ihr zweites Album namens „Cosmic Terror“ über AOP Records. Die Saarländer zählen sich weitestgehend zum Melodic-Death und Black-Death-Metal Genre. Nach ihrer Gründung 2015 lieferten sie ihr Debutalbum ab und waren auf Konzerttour samt einigen Festivalauftritten. 

Im Opener „Serpent As Time Reveals“ dominieren die Gitarrenlinien, vor allem gegen Ende, und die Double Bass. Den Gesang kann man trotz des genretypischen Grölens noch in vielen Teilen verstehen. Die Scheibe kommt aber auch mit einem kleinen Booklet mit den Texten auf den Markt. Ähnlich geht es dann mit „Strive For Salvation“ weiter. In „Repugant Human Scum“ wird es insgesamt nochmal eine Nummer härter und rauer, wobei die ausführlichen Gitarrenlinien hier mit etwas weicheren Arrangements glücklicherweise für Abwechslung sorgen. „The Path Of Solitude“ folgt durch und durch hart im genretypischen Stil. Gleiches gilt für „Pillars Of Doom“. Aber auch hier bekommen die Gitarrenlinien einen großen Raum.

In „The Wilde Emptiness“ steht die Double Bass wieder sehr im Vordergrund. Wobei sich die einzelnen Songs sehr ähneln. Die Arrangements und die Instrumentenlinien, der Einsatz und die Variationen sind extrem gleich und lassen mich Abwechslung, Akzente und Highlights deutlich vermissen. Dies wird auch durch den ruhigeren Part in der Songhälfte nicht anders, denn dies war bei den vorherigen Songs ebenfalls schon so. Leider zieht sich diese Meinung, welche meine ganz persönliches ist, auch beim letzten Titel des Albums „Cosmic Terror“ durch. Lediglich die Tatsache, dass dies ein reines Instrumentalstück ist, sorgt für ein Abheben von den anderen. 

Genrefans, die sich intensiv Zeit nehmen, um viele Einzelheiten herauszufiltern, werden mit dieser Scheibe insgesamt aber gut bedient werden, auch wenn sie nichts für mich ist. 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben für eine handwerkliche gute Arbeit, die für Genrefans eine Bereicherung sein wird 5,5 von 10 Punkten.

 

The Spirit sind:

M.T. – Gesang und Gitarre, A.T. – Bass, M.S. – Schlagzeug

 

Tracklist:

 

Serpent As Time Reveals

Strive For Salvation

Repugnant Human Scum

The Path Of Solitude

Pillars Of Doom

The Wilde Emptiness

Cosmic Terror

Gesamtspielzeit: 41:44 min

 

 

Konstantin Wecker ruft mit seiner neuen CD „Poesie in stürmischen Zeiten“ zu Spenden für in Not geratene Künstler und Künstlerinnen auf!

Lieder, die die Welt umarmen


München. „Mei Willy, Du kannst dir nicht vorstellen was hier grad los ist. Die Welt ist von einem Virus befallen und alles, was bisher gültig war, ist auf den Kopf gestellt.“ In den schweren Zeiten der Pandemie lässt Konstantin Wecker sein Kultlied neu aufleben. Zu hören ist der „Willy 2020“ auf der aktuellen CD „Poesie in stürmischen Zeiten“, auf der zum ersten Mal die beliebte Trio-Besetzung mit der Cellistin Fany Kammerlander und dem Pianisten Jo Barnikel auf einem Album zu erleben ist. Mit dabei ist auch die Liedermacherin Sarah Straub, die als Gastmusikerin mit Konstantin Wecker das Duett „Niemand kann die Liebe binden“ singt.
    
Der Live-Mitschnitt, den bislang über 45.000 Menschen auf YouTube aufgerufen haben, entstand Ende März bei einem Streaming-Konzert in einem Münchner Tonstudio.

Zu hören übrigens hier: https://www.youtube.com/watch?v=08LcvohsVeM

„Für Johann Wolfgang Goethe waren Gedichte Küsse, die man der Welt gibt. In diesem Sinne wollen wir mit den 18 Liedern und Gedichten, in Zeiten, die eine körperliche Nähe ausschließen, die Menschen umarmen. So viele Konzerte mussten wir bereits absagen und verschieben und all jenen, die gerne zu uns gekommen wären, können wir hiermit eine Freude machen“, so Konstantin Wecker, der mit den Einnahmen auch anderen Künstlern unter die Arme greift. Fünf Euro pro verkaufter CD gehen an die Musiker und Musikerinnen seiner Plattenfirma sowie an das Produktionsteam, denen alle in Corona-Zeiten die künstlerische Existenz unter den Füßen wegbricht.“

 
Und so kann und will Konstantin Wecker auch mit dieser außergewöhnlich entstandenen CD das tun, was ihm schon immer am Herzen liegt: den Menschen Zuversicht geben und Mut machen auf eine Zeit, in der vieles wieder leichter wird und er den Willy wieder auf der Bühne singen wird.

„Poesie in stürmischen Zeiten“ ist vorbestellbar und ab 15. Mai 2020 exklusiv im Sturm & Klang Shop erhältlich: https://sturm-und-klang.de/product/poesie-in-stuemischen-zeiten.


Digital ist die CD ab 15. Mai 2020 bei allen legalen Download-Händlern und Streaming-Portalen erhältlich.


Mehr Infos unter:
YT: https://www.youtube.com/user/Weckerswelt
FB: https://www.facebook.com/Konstantin-Wecker-111564412194266/
Homepage: www.wecker.de
Homepage S+K: https://sturm-und-klang.de/

 

Wir haben für euch in das Album reingehört und haben uns eine eigene Meinung gebildet. Neben dem gutgemeinten Anliegen, Künstler in einer schweren Zeit zu begleiten und zu unterstützen, hat Wecker mit dieser CD auch eine wirklich hörenswerte Scheibe auf den Markt gebracht

 

Wer Wecker und seine Band schon einmal Live erlebt hat, hat auch nichts anderes erwartet. Musikalisch, sowie textlich auf hohem Niveau und mit dem zu erwartenden Tiefgang. Viele bekannte Songs des Künstlers wie „Sage Nein“ oder „Willy“ in der 2020 Version sind enthalten. Auch vier Gedichte bekommen Raum auf der Scheibe und sind hörenswert.

 

Ich persönlich habe das Album sehr genossen und mich gefreut, dass ein Künstler es geschafft hat so schnell auf die Krise zu reagieren. Hut ab…und dabei die Hoffnung, dass dieses Konzept auch die gewünschten Früchte trägt.

 

Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten für dieses einzigartige Album.

 

Tracklist:

 

Ich singe, weil ich ein Lied hab´
Gedichte sind Küsse
Willy 2020
Stürmische Zeiten mein Schatz
Die Erziehung reformieren
Für meine Kinder
Liebesdank
Liebeslied


Vier Gedichte:

Über die Zärtlichkeit

Liebes Leben

Du liebst

Gelebtes Leben


Lieber ein politisch kluger Virus

Der Virus
Ich habe Angst
Heiliger Tanz
Vorstellung Sarah Straub
Niemand kann die Liebe binden (Feat. Sarah Straub)
Den Parolen keine Chance
Was immer mir der Wind erzählt
Poesie ist Widerstand
Wut und Zärtlichkeit
Für Mikis Theodorakis
Lied der Lieder
Sage Nein
Was keiner wagt
Verabschiedung
Gracias a l

Gesamtspielzeit 79:22

 

 

 

Review – Witchfinder – Hazy Rites

(A.M.) Nach der Gründung der französischen Band „Witchfinder“ im Jahre 2016 lieferten sie 2017 ihr erstes Album ab und der Erfolg sprach direkt für sich. Ihr Stoner- und Hardcore-Rock begeisterte. Und dann veröffentlichten sie Ende März 2019 ihren zweiten Longplayer in Form von „Hazy Rites“.

Schwermütig und mit dichten Gitarrenlinien ist der Opener „Ouija“ arrangiert. Ein „Dröhnen“ ist nicht zu überhören. Dies geht auch in „Satan´s Haze“ so weiter. Hier kommt durch das teilweise dominierende Schlagzeug und den entsprechenden Bass noch eine weitere Note Härte hinzu. „Covendoom“ fügt sich entsprechend an und bietet, genauso wie „Satan´s Haze“ leider nur kurze Parts der Abweichungen zur Abwechslung. Nicht ganz so schwermütig lässt sich „Sexual Intercorse“ zu Beginn erahnen. Dröhnende Instrumentenlinien dominieren auch in „Wild Trippin`“. „Sorry“ entspricht dem weiterhin. Der breite Sound des Basses macht es massig. Textlich ist dieser Song extrem auf den Titel reduziert. Gegen Ende variieren die Arrangements dann etwas. Dies gilt auch für „Dans I`instant“. Am Ende der über 10 Minuten Gesamtspielzeit sind durch das Keyboard Orgelklänge zu hören.

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 4,5 von 10 Punkten. Die Band wird im Genre ihre Fans finden bzw. hat dies schon getan, aber mich spricht es leider absolut nicht an und zudem kann ich persönlich quasi keinerlei Abwechslung heraushören. Nichts desto trotz ist es sauber produziert und der breite Soundteppich samt Schwermütigkeit gewünscht. 

 

Tracklist:

 

Quija

 Santan´s Haze

 Covendoom

 Sexual Intercourse

 Wild Trippin`

 Sorry

 Dans I`instant

 Gesamtspielzeit: 58:03

 

 Review – The Order – Supreme Hypocrisy

(A.M.) Im Hard Rock/Heavy Metal Genre veröffentlichen „The Order“ am 22. Mai 2020 über Massacre Records ihr neues Album „Supreme Hypocrisy“. Dies ist das sechste Album von Gianni Pontillo (Gesang), Bruno Spring (Gitarre), Andrej Abplanalp (Bass) und Mauro "Tschibu" Casciero (Schlagzeug).

„The Show“ ist ein durch und durch rockiges Stück, welches mit einem tollen Gitarrensolo Akzente setzt. Härter und noch druckvoller folgen der Albumtitelsong „Supreme Hypocrisy“ und „Back To Reality“. Eine ebenfalls volle und rockige Nummer ist „Dreams Are Not The Same“. Mit einem weiteren Gitarrensolo punktet „Save Yourself“. Schneller geht dann „“No Messiah“ ab. „August In Miami“ füllt die Scheibe meines Erachtens, was in Ordnung geht. Danach geht es dann härter und vor allem düster und schwerer mit „Where I Come From“ weiter. Mit der Ballade „Sometimes“, die sich per Instrumenteneinsatz quasi auf ein Klavier minimalisiert, hauen sie eine grandiose Ballade mit unendlich viel Gefühl raus. Und mit „Only The Good Die Young“ runden sie das Album sehr melodisch und gleichzeitig melancholisch ab.

 

Unsere Anspieltipps sind „The Show“ und „Sometimes“.

 Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

 Tracklist:

 

The Show

Supreme Hypocrisy

Back To Reality

Dreams Are Not The Same

Save Yourself

No Messiah

August In Miami

Where I Come From

Sometimes

Only The Good Die Young

 

Gesamtspielzeit: 47:28 min

 

Review - OZ – Forced Commandments

(A.M.) Über Massacre Records veröffentlichen die fünf Skandinavier „OZ“ am 22. Mai 2020 ihr nunmehr achtes Album namens „Forced Commandments“. Der Stil ist klarer klassischer Heavy Metal.

Der Opener „Goin´Down“ haut nach einem Intro richtig rein und geht druckvoll nach vorne. Ein Gitarrensolo darf hierbei natürlich nicht fehlen. Mit der gleichen Kraft kommt auch „Prison Of Time“ rüber und lädt zum direkten Headbangen ein. „Switchblade Alley“ ist ähnlich arrangiert, geht aber nicht an mich, da mir das gewisse Etwas fehlt. Die Power kommt dann direkt mit dem ersten Schrei in „Revival“ wieder. Hier sind die Instrumentenlinien wirklich extrem klassisch, voll und satt. Und gewisse Hymnenanteile sind ebenfalls dabei. Das Gitarrensolo setzt dann das letzte Highlight. Gesanglich gefällt mir „The Ritual“ nicht, da es für mich persönlich zu viel kreischendes Quietschen ist. Hier retten die Gitarrenlinien und die klare Rhythmuslinie vieles.

„Spiders“ ist dann ein wieder klassischer Metalsong, der mit ordentlich Druck nach vorne geht und mit einem ausgiebigen Gitarrensolo, welches melodisch in Perfektion abgestimmt ist, statt einfach drauf loszuspielen und die anderen Instrumentenlinien irgendwann wieder zu treffen. Und danach kommt plötzlich ein ganz ruhiger und melancholischer Part dazu, nicht schlecht. Gefühlvoll geht es mit der Ballade „Long And Lonely Road“ weiter. Es folgt „Liar“ mit einem virtuosen Gitarrenintro, bedeutend mehr Tempo und einem teilweise kreischenden Gesang.

Drei Bonustracks, die auf der CD, aber nicht per Vinyl zu hören sind, vervöllständigen das Album. Kraftvoll ist „Diving Into The Darkness“ arrangiert und gespielt. Mit einer gewissen Note Rotz im Gesang bringt „Break Out“ nochmal Akzente rein. Abschließend ist „Kingdom Of War“ mit klaren und kräftigen Rhythmen für den nötigen Druck nach vorne arrangiert, bevor es nach der Hälfte für einen Moment ordentlich an Tempo zulegt.

 

Unsere Anspieltipps sind „Prison Of Time“ und „Revival“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Goin' Down

Prison Of Time

Switchblade Alley

Revival

The Ritual

Spiders

Long And Lonely Road

Liar

Diving Into The Darkness (Bonus)

Break Out (Bonus)

Kingdom Of War (Bonus)

Gesamtspielzeit: 54:32 min

Review: V.E.R.S.U.S. – Doktrin

Mit Doktrin liefert die Truppe um Nils Baloun ihre zweite Scheibe ab, die sie auch selbst produziert haben. Untertitel der Scheibe „Eier, Herz, Wille, Verstand“. Was hat man zu erwarten. Musikalisch folgt die Scheibe dem alten Konzept der Band und es wird Deutschrock geboten, bei dem auch die Texte lesenswert sind.

Nils am Gesang und an der Gitarre, wird von Sascha am Schlagzeug / Backings, Eddie am Bass / Backings und Sepp an der Gitarre / Backings verstärkt. Die Metaleinflüsse sind bei den Songs deutlich herauszuhören und das tut dem Gesamtkonzept der Scheibe gut.

Meine Anspieltipps sind „Angst“, und „Feuer“. Aber jeder andere Song des Albums ist hörenswert und das Album ist in Produktion und Inhalt jedem Deutschrock Fan zu empfehlen. Frankfurter Jungs, die mit Biss an die Sache herangehen und eine energiegeladene Scheibe abliefern….Weiter so!!!

 

Das Promoportal-germany gibt dafür 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

VorSpiel
V.E.R.S.U.S
Eier, Herz und Verstand
Angst (ist nur ein Wort)
Kein Ende zu sehen
Stunde Null
W.I.R.
Auf Nimmerwiedersehen
Der Zeit zuvorkommen
Halt die Worscht hoch
Feuer
Neue Wege
Esperanza

Review – Fairyland - Osyrhianta

(A.M.) Am 22. Mai 2020 veröffentlichen „Fairyland“ ihre neue Scheibe „Osyrhianta“. Bei dem vierten Longplayer handelt es sich um ein Konzeptalbum, welches zur Serie der vorherigen gehört. Thematisch geht es eine Welt namens Osyrhia, ihre Landschaft und die Bewohner und spielt 3000 Jahre zuvor. Diesmal sind Francesco Cavalieri (Gesang), Willdric Lievin (Bass), Sylvain Cohen (Gitarre), Philippe Giordana (Keyboards) und JB Pol (Schlagzeug) mit von der Partie. Trotz der vielen personellen Wechsel bleiben sie dem Symphonic Power Metal treu und besinnen sich musikalisch auch auf ihre Wurzeln.

Mit einem erzählenden Intro „The Age Of Birth“ stimmen sie direkt gut ein und lassen den Hörer in fremde Welten entfliehen. In „Across The Snow“ kommt dann etwas mehr Fahrt in das Ganze. Dies gilt auch für „The Hidden Kingdom Of Eloran“. Hier überzeugt zudem die durchaus kräftige Stimme des Italieners Giordana. Chöre unterstützen hier. Für „Eleandra“ haben sie sich gesangliche Unterstützung durch Elisa C Martin geholt, die bei vorherigen Alben der Band ebenfalls schon aktiv war und ein Gitarrensolo setzt zusätzliche Akzente. „Heralds Of The Green Lands“ drückt dann ordentlich vor, hat aber auch ganz ruhige Momente. An zauberhafte Welten lassen mich die ersten Klänge von „Alone We Stand“ denken, bevor dieser Titel, meiner Meinung nach, glücklicherweise, ebenfalls voller und satter wird.

Flotter geht es dann mit „Hubris Et Orbis“ weiter und sehr dramatisch beginnt „Mount Mirenor“. Dieser Song entwickelt sich dann leicht, fröhlicher, hat sehr verträumte Passagen und versprüht musikalisch Optimismus. Gleiches gilt für „Of Hope And Despair In Osyrhia“. Hier kommt aber auch der nötige Druck hinzu, um im Genre zu bleiben. In den insgesamt 12 Minuten Spielzeit ist einiges an Abwechslung dabei. Allerdings ist dies für mich persönlich zu übertrieben. Für den letzten Song der Scheibe „The Age Of Light“ haben sie sich noch Flora Spinelli und Victoria Cohen dazu geholt. So wird auch hier für Vielfalt gesorgt.

 

Unsere Anspieltipps sind „The Age Of Birth“ und „The Hidden Kingdom Of Eloran“.     

 

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

The Age Of Birth

Across The Snow

The Hidden Kingdom Of Eloran

Eleandra

Heralds Of The Green Lands

Alone We Stand

Hubris Et Orbis

Mount Mirenor

Of Hope And Despair in Osyrhia

The Age Of Light

Gesamtspielzeit: 57:10 min

Review: Hathors – Grief, Roses & Gasoline

(M.D.) Das dritte Album der Band, ist nach eigenen Angaben so frisch und ungebändigt, dass es auch das Debütalbum hätte gewesen sein können. Nun…wir werden sehen. Marc Bouffè ist das einzige Bandmitglied, was von den ersten beiden Scheiben der Kombo erhalten geblieben ist. Er hat die Band mit Dominique Destraz an den Drums und Marco Naef am Bass neu besetzt.

Das neue Line Up tut der Band gut. Die Scheibe kommt mit einem guten Sound, das John Goodmanson in Seattle gemixt hat, der auch Bands wie Wu-Tang Clan und Pavement bereits in den Fingern hatte. Zumindest ist die Band dem Grunge treu geblieben, was man direkt beim Titeltrack „Where Were You“ deutlich hören kann. Auch fast epische Stücke sind auf der Scheibe zu finden, so dass 5:49 Minuten lange Revolver, dass einen düsteren Charme versprüht.

Alles in allem hat die Scheibe mehr pepp als die Vorgängeralben, zeigt aber in vielen Bereichen Ähnlichkeiten zu den Vorgängern, so dass man sagen kann das die Hathors zwar ihrem Stil treu geblieben sind, aber den Sound und die Vielseitigkeit deutlich gewonnen hat. Mit diesem Album von Noisolution ist zumindest allen Grunge Liebhabern bestens gedient

 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Where Were You

It Takes Forever

Sleepwalker

Disaster

Rock This Town

The Valley

Give It Away (For Her)

The Less You Know (The Better it feels)

Loose Ends

Revolver

Apathy

 

Gesamtspielzeit: 37 Minuten

Review – Jacob Brass – Circletown

 

(A.M.) Internationale Popmusik aus München kann auch anders sein. Dies beweist „Jacob Brass“ nun mit seinem dritten Album namens „Circletown“, welches er am 21. Mai 2020 veröffentlicht. Die zehn Titel sind echt und spiegeln ihn wider. Er hat es demnach auch selbst aufgenommen, eingespielt und produziert. Das Booklet stellt die Thematik ebenfalls dar. Zum einen sind hier alle Songtexte abgedruckt und zum anderen muss man es drehen, wenn man alles lesen möchte. Gleiches gilt für die Tracklist auf der Coverrückseite.

 

Die erste Hälfte der insgesamt zehn Songs setzt sich thematisch mit ihm selbst und seiner Familie inklusive der Zusammengehörigkeit auseinander. In den Titeln 5-10 geht es um das eigene Scheitern und die eigenen hohen Erwartungen. Jedoch wird es für mich nicht „düsterer“ gespielt, wie es von anderen beschrieben wird.

 

Auf jeden Fall versteht er seine Kunst. Er singt mal ruhig (u.a. „Mystery Road“), mal melancholisch (u.a. „Reason“, „American Dream“, „Circle Town“) und mal optimistisch (u.a. „Thailand“, „Run Away“). Dazu begleitet er sich sowohl am Klavier (u.a. „Reason“, „Avalance“) als auch mit der Akustikgitarre („Mystery Road“, „Lost In Beijing“, „Circle Town“ und „If We Don`t Act Now“). Aber auch das Schlagzeug ist mit von der Partie (u.a. „Mystery Road“ und „Avalance“). Die Titel lassen oftmals viel Gefühl herüberschwappen. Aber einige Arrangements finde ich auch anstrengend („If We Don´t Act Now“ und „American Dream“).

 

Insgesamt wird dieses Album seine Fans begeistern, auch wenn er mich persönlich nicht dazuzählen können wird.

 

Unsere Anspieltipps sind „Run Away“ und „I Will Stay“.

 

Promoportal-Germany vergibt 5 von 10 Punkten, da es handwerklich höchst professionell gemacht ist.

 

Tracklist:

Reason

Mystery Road

Lost In Beijing

Avalance

Thailand

Circletown

Run Away

If We Don´t Act Now

American Dream

I Will Stay