Review – Abandoned – Still Misanthrope

 

Seit dem 7. April 2017 gibt es endlich wieder Neues von den Trashern aus Darmstadt zu hören. Das Minialbum "Still Misanthrope" von Abandoned mit 4 plus 2 Songs ist nach 10jähriger Wartezeit einfach mehr als gelungen. Die Jungs waren ja auch in anderen Projekten fleißig und aktiv, statt zu faulenzen. Um so schöner, dass sie sich nach ihren ersten beiden Scheiben "Trash Notes" und "Trash you" nun wieder zusammengefunden haben. Und ihr gemeinsames neues Album kann sich sehen bzw. hören lassen. Die Songs sind eindringlich und energisch. Zu harten und schnellen Gitarrenriffs kommen schon fast melodische Vocals. Mir persönlich gefällt, dass es trotz Trash kein Gegröle oder Gegrunze ist. Aber leider sind es eben nur 4 plus 2 Songs. Als Anspieltipps empfehle ich Creeper.

Promoportal-germany gibt diesem kleinen Minialbum 7 von 10 Punkten.

Anne Melis

Tracklist

1.      It's alive

2.      Cataclysmic signs

3.      Creeper

4.      Fuck you bastard

"Bonüsse"

5.      Holy terror

6.      The oncoming storm

 

Review – Odium – As the world turns black
 
Im Herbst letzten Jahres ging die Band, wie im Sommer im Interview mit uns angekündigt, ins Studio Gernhart um unter der Leitung von Martin Buchwalter (u.a. Tankard, SuidAkrA) ihr neues Album aufzunehmen. „As the world turns black“ kommt mit neun Trash-Metal Songs der Hessen daher, wie wir es erwarten. Kraftvoll, in gewisser Weise melodisch, handwerklich sowohl musikalisch als auch gesanglich sicher und mit einem Hauch von Power und Speed Metal. Nach fast 25 Jahren im Geschäft wissen Odium einfach wie es funktioniert und was ihre Fans hören wollen. Am 14.07.2017 ist die Scheibe bei Black Sunset erschienen.
 
Und bereits am 30.06.2017 fand in Langenselbold die „Realease Party“ der etwas anderen Sorte statt. Die Jungs und Bassistin Beli nahmen sich Zeit für ihre Fans und Freunde. Sie genossen ihre Musik bei dem ein oder anderen Bier und feierten ihre neue Scheibe.
 
Weitere Infos findet ihr im aktuellen Interview, welches wir mit der gesamten Band führten.
 
Unsere Anspieltipps sind direkt die ersten beiden Songs der Platte. „The End Of Everything“ und „Point Of No Return“ lassen keinen Zweifel am einer gelungenen melodischen Trash Mischung aus starken Gitarrenriffs mit passenden Vocals.
 
Anne Melis
 
Tracklist
1. The End Of Everything
2. Point Of No Return
3. No Goodbye
4. Blind
5. Revolution
6. Frozen World
7. Time Is A Killer
8. As The World Turns Black
9. Inside The Incubus

Review: Elles Bailey - Wildfire

Elles Bailey veröffentlicht am 1. September ihren ersten Longplayer "Wildfire". Die aus Bristol stammende Musiker begeistert mit ihrer rauchig-klaren und dennoch leicht heiseren, vor allem aber starken Stimme. Auf der Scheibe gibt sie uns eine Mischung aus Blues, souligem Rock und Country zu hören. Man kann sowohl an Joe Bonamassa und Kenny Wayne Shepherd denken, als sich auch durch ihre ganz eigene Interpretation und Coverversion von Taylor Swifts "Shake it off" begeistern lassen. Aufgenommen wurde das Deputalbum sowohl in den Blackbird Studios in Nashville, USA und in den Modern World Studios in Tetburg, UK. Als Musiker fand sie sowohl in den USA als auch in England schnell Brent Mason, Chris Leuzinger (Garth Brooks) und Joe Wilkins für die klaren und starken Gitarren. Bobby Wood spielt Klavier, Mike Brignardello (Lynyrd Skynyrd) Bass und Wes Little (Stevie Wonder) Schlagzeug. Jonny Henderson (Robyn Ford, Matt Schofield) gibt durch die Orgelklänge den letzten Schliff.

Als persönliche Anspieltipps empfehle ich euch das gefühlvolle "What If I" und "Let me hear your scream" als kraftvolles rockiges Gegenstück.

Auf eine Tour, die im Frühjahr auch für Deutschland einige Konzerte bereithalten soll, freuen wir uns schon jetzt.

Promoportal-germany vergibt insgesamt 8 von 10 Punkten!

Tracklisting:

01 – Wildfire

02 – Same Flame

03 – What If I

04 – Barrel Of Your Gun

05 – Perfect Storm

06 – Let Me Hear You Scream

07 – Shake It Off (Cover Taylor Swift)

08 – Shakles Of Love

09 – Believed In You

10 – Howlin‘ Wolf

11 – Girl Who Owned The Blues

12 – Time’s A Healer (Bonus)

Anne Melis

Review: Jonny Lang - Sign

Das neue Album "Sign" von Jonny Lang kommt in Europa am 25. August über Provogue Records / Mascot Label Group heraus. Bereits die ersten Song "Make It Move" und "Snakes" sind wieder klare rockige Bluessong, bei denen er mit seiner Stimme und musikalischen Gimmicks spielt.

Auf der einen Seite sehr düster, aber immer gefühlvoll und vor allem kraftvoll. Die Gitarrenriffs sind weit gefächert und unterstützen die Vocals stimmig. "Last Man Standing" ist ein temporeicher Song und geht direkt in Mark und Bein. Beim Titelsong "Signs" spielt er mit seiner Stimme, den Instrumenten und somit auch mit uns. Immer wieder bremst er und verzerrt gekonnt. "What You're Made Of" ist insgesamt wieder ein sehr melodischer Song, obwohl Lang auch hier immer wieder durch sein Können neue Rhythmen miteinbringt. In "Bitter End" kommt ganz klar der moderne Ansatz, den sich der Künstler aufgebaut hat, hervor. Es ist weniger blueslastig, sondern härter und vor allem durch die Gitarrenriffs rockiger. Bei dem Liebeslied "Stronger Together" wird der extrem melodische Gesang und auch der instrumentelle Einsatz zusätzlich durch einen Chor unterstützt.

Melodisch und rockig kommt "Into The Light" daher, welches auch durch einen Chor mitgetragen wird und begeistert durch den klaren Rhythmus, bei dem zusätzlich mit den Gitarrenklängen gespielt wird. "Bring Me Back Home" ist genauso wie "Wisdom" und "Singing Song" ein sehr sehr ruhiges und gefühlvolles Stück. Vor allem bei dem zweigenannten ist der klare klassiche Blues direkt zu spüren und fühlen.

Alles zusammen fügt sich zu einem vielseitigen und vielschichtigen Album zusammen und zeigt sowohl das handwerkliche Können als auch die Einzigartigkeit des Gefühls des Künstler.

Um Anspieltipps zu geben, müsste ich das Album noch weiter und weiter und weiter hören. Es ist so vielseitig und unterschiedlich... Hört einfach selbst und genießt.

Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten

Tracklisting:
1. Make It Move
2. Snakes
3. Last Man Standing
4. Signs
5. What You're Made Of
6. Bitter End
7. Stronger Together
8. Into The Light
9. Bring Me Back Home
10. Wisdom
11. Singing Songs

Anne Melis

Review: Simo - Rise and Shine
 
Das dritte Studioalbum von "Simo" ist einerseits ganz klar an ihren Rock'n'Roll Wurzeln verankert, aber andererseits hören wir auch viele neue Einflüsse. Die drei Jungs aus Nashville veröffentlichen es am 15. September. Laut ihnen ist es ein Album über Veränderungen mit Rock, Blues, Soul, Funk usw.
 
Jedes einzelne Lied ist ein Versuchsobjekt gewesen um auszuprobieren welcher Einfluss am besten passt und was das ganze zu einem stimmigen Gesamtkonzept macht. Heraus kommt eine ganz eigene elektrische Mischung mit neuen Tönen. Entstanden sind die Songs während ihrer letzten "Tour" mit über 200 Gigs. Im Februar diesen Jahres ging es dann ins Studio und die Jungs werkelten mehr als kreativ Nacht für Nacht. Dies kann man auch deutlich hören.
 
Wir vom promoportal-germany haben das Album sehr intensiv gehört und konnten die Stimmungen und Schwingungen intensiv erleben.
 
Als Anspieltipps legen wir euch ganz deutlich "Shine" und "Be With You" ans Herz. Es liegt in der Sache an sich, dass die Coverversion natürlich auch verändert ist und die ganz persönliche Note der drei experimentierfreudigen Musiker herauskommt.
 
promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten!
 
Tracklisting:
1. Return
2. Meditation
3. Shine
4. People Say
5. Don't Waste Time
6. I Want Love
7. The Climb
8. Light The Candle
9. Be With You
10. The Light
11. I Pray
 
Anne Melis

 

Review – Versengold – „Funkenflug“ mit Single „Haut mir kein‘ Stein“

 

        

 

Auf die 14 neuen Songs des 8. Albums „Funkenflug“ kann man sich einfach freuen. Die 7 Bremer Jungs sind mittlerweile eine der erfolgreichsten deutschen Folk- und Mittelalterbands. Ihr Folksound ist einfach unverwechselbar und temperamentvoll. Neben Gitarre, Violine, Nyckelharpa, Bouzouki, Bass & Drums können wir nach wie vor seltener zu hörende Instrumente aus dem keltischen Raum genießen. Dies verdanken wir zum Glück ihrer stetigen Inspiration aus diesem Raum.

 

Und die Texte sind metaphernreich wie immer. Der Albumtitel „Funkenflug“ ist der beste Beweis, den die Jungs selbst auch so beschreiben: Mit positiver Grundstimmung wird der Funke als kleine Idee gesehen, aus dem etwas Großes werden kann, wenn das Feuer entfacht…

 

Die Single „Haut mir kein‘ Stein“ gibt es für euch schon seit dem 28. April. Thematisch geht es um das Leben, den Tod und die Vergänglichkeit. Hintergrund ist hier ein schwerer Autounfall des Sängers 2014. Aber es ist ein positives Lied. Das Leben soll gefeiert werden und die schönen Dinge genossen werden, solange es geht.  

 

Wer sich als Anspieltipps eine Ballade wünscht, dem lege ich den Song „Schnee fällt“ ans Herz.

 

Die gesamte Scheibe erscheint am 4.8.17 über RCA Deutschland. Aufgenommen wurde sie zusammen mit Produzent Jörg Umbreit in den Principal Studios. Zusätzlich wird es dies Album auch auf Vinyl geben.

 

Wer sich bis dahin nicht mehr gedulden möchte, der sollte sich die folgenden Tourdaten genauer ansehen. Bei der langen Liste, ist bestimmt für jeden etwas dabei.

 

Anne Melis

 

Tracklist:

 

Niemals sang- und klanglos

 

Funkenflug

 

Samhain

 

Haut mir kein‘ Stein

 

Feuergeist

 

Biikerbrennen

 

Nebelfee

 

Solange jemand Geige spielt

 

Verliebt in eine Insel

 

O’Rileys Lichterfest

 

Herz durch die Wand

 

Schnee fällt

 

Das wär‘ ein Traum

 

In aller Ohr

 

 

 

Versengold – LIVE 2017
23.04. Palma / Mallorca – Full Metal Cruise 5
24.04. Palma / Mallorca – Full Metal Cruise 5
25.04. Palma / Mallorca – Full Metal Cruise 5
28.04.
Losheim am See – Hexentanz Festival
29.04. Dortmund – MPS
30.04. Meissen – Albrechts-Burg-Fest
06.05. Weil am Rhein – MPS
07.05. Weil am Rhein – MPS
13.05. Leipzig – MPS
25.05. Rastede – MPS
26.05. Limbach-Oberfrohna – Schloss Wolkenburg/Reise durch die Zeit
27.05. Rastede – MPS
03.06. Hohenwestedt – MPS
04.06. Hohenwestedt – MPS
09.06. Interlaken (CH) – Greenfield
10.06. Wassenberg – MPS
11.06. Wassenberg – MPS
17.06. Berlin – MPS
24.06. Basthorst – MPS
25.06. Basthorst – MPS
08.07. Bückeburg – MPS
14.07. Wertheim – Burg Wertheim
15.07. Klaffenbach – Wasserschloss
21.07. Stetten – Stettener Spectaculum
22.07. Creuzburg – Creuzburg
23.07.
Dresden – MPS
28.07. Hirsau – Calwer Klostersommer
29.07. Karlsruhe – MPS
02.08. Wacken – W:O:A-Festival
03.08. Wacken – W:O:A-Festival
04.08.
Wacken – W:O:A-Festival
05.08. Köln – MPS
06.08. Köln – MPS
09.08. Eschwege – Open Flair
12.08. Höchstadt a.d.Aisch – Schlosshoffestival
13.08. Hildesheim – Mera Luna
19.08. Magdeburg –Festung Mark
26.08. Speyer – MPS
27.08. Speyer – MPS
02.09. Hamburg-Öjendorf – MPS
08.09. Herne – Mittelalterspektakel
09.09. Dreieichenhain – Hayner Burgfest
23.09. Maxlrain – MPS
24.09. Maxlrain – MPS

 

Versengold FUNKENFLUG – TOUR
06.10. Köln – Essigfabrik
07.10. Stuttgart – Club Wizemann
13.10. Erfurt – Club From Hell
14.10. Hannover – Musikzentrum
20.10. Hamburg – Große Freiheit 36
21.10. Oldenburg – Kulturetage
26.10. Wien (A) – Szene
27.10. München – Freiheiz
28.10. Aschaffenburg – Colos-Saal
03.11. Osnabrück – Rosenhof
04.11. Bochum – Matrix
10.11. Berlin – Kulturbrauerei
11.11. Dresden – Beatpol
17.11. Nürnberg – Hirsch
18.11. Karlsruhe – Substage

 

Review – Kotzreiz – Du machst die Stadt kaputt


Kotzreiz aus Berlin besticht durch schnörkellosen Punkrock der härteren Sorte, wie ich ihn gern habe. Die Scheibe ist schon etwas älter, aber immer noch eine echte Kaufempfehlung. Die Band besteht aus den drei Jungs Fabi, Tom und Christopher und wurde 2007 gegründet. Und es ist nicht unverständlich, dass die Scheibe aus 2010 inder Punkszene für Furore gesorgt hat. Auch heute noch ist sie ein Highlight des Genres. Der Stil der Band orientiert sich am alten deutschen Punkrock der früheren Jahre.

Nach diesem Album erschienen noch zwei weitere „Scheiße bleibt Scheiße“ und „Punk bleibt Punk“, die den Stil des ersten Longplayers fortsetzen. Nach den Schilderungen von Freunden kommt man auch live auf seine Kosten, was uns die Empfehlung aussprechen lässt sich das Ganze auf einem Konzert anzutun und sich im Vorfeld die Scheiben zu besorgen.

Das promoportal-germany vergibt für dieses Album 9 von 10 Punkrock Punkten.

Marc Debus

Tracklist

1

Knüppelvoll

1:44

2

Candlelight Döner

2:25

3

Berlin

2:33

4

Kotzreiz

2:05

5

Bauarbeiter Stuerb

2:05

6

Hab Karies

1:10

7

Saufen

2:06

8

Emosau

1:13

9

Alte Männer Rosten Nich

2:03

10

3 Hunde 65 Tage

3:09

11

Fussball

3:10

12

Blutpopel

0:06

13

Fernseh An

2:54

14

Leinen Los

3:10

Review - Anonym

Wer oder was ist das? Sie beschreiben sich selbst als fünf Frankfurter Jungs, die deutschen Hardrock lieben und sich ihm verschrieben haben. Ihr selbsternanntes Ziel ist das „Aufmischen des deutschen Hardrocks“. Sie wollen mitreißen und für gute Laune sorgen! Und das gelingt ihnen auch. Gegründet schon 93 und mit neuer Besetzung seit Oktober 16 aktiv erschien nun ihr zweites Album (aufgenommen im LTF Studio von Marc Bugnard): laut, hard, kräftig, aggressiv und authentisch.

 Manfred Müller singt mit seiner ganz individuellen hart rauhen Stimme eigene Stücke quasi ausnahmslos auf Deutsch. Klaus Klämptner und Richard Randale lassen unser Ohr bei rockigem Gitarrensound höherschlagen. O.K. ist für den harten Bass zuständig und die schnellen Anschläge an den Drums stammen von Peter Pauke.

Unsere Anspieltipps sind „Der Irre aus der 38“ und „Bleifuß“.

Promoportal-germany gibt dieser Scheibe 8 von 10 Punkten!

Anne Melis

Tracklist

1 Bahnhofsviertel

2 Stirb, Du Sau

3 Frankfurt

4 Das Bist Du

5 Der Irre Aus Der 38

6 Krieg

7 Armes Schwein

8 Wo Bist Du

9 Bleifuß

10 Spring

Review – Tommy Finke – Ein Herz für Anarchie

 

In der letzten Woche ist uns eine Scheibe aus dem deutschsprachigen Segment zugegangen, die nicht viel mit dem zu tun hat, was wir sonst besprechen. Der junge Künstler Tommy Finke liefert ein handwerklich und musikalisch gut gestaltetes Album ab. Leider vermisse ich hierbei Songs, die wirklich herausstechen, wie bei den meisten neudeutschen Popalben, die auf zu seichte Weise von der bösen Welt und dem harten Leben berichten. Menschen, in deren Plattenschränken sich Scheiben von „Wir sind Helden“, „Adel Tawil“, usw. finden, werden mit dieser Platte bestens belohnt und sollten zuschlagen.

Tommy bietet ein derartig stimmiges Gesamtkonzept ab, dass er sich mit den Größen dieses Genres messen kann. Wer allerdings aufgrund des Albumtitels „Ein Herz für Anarchie“ mit politisch kritischen oder freidenkerischen Aussagen rechnet, ist dann aber mit dem Album falsch beraten. Das letzte Stück der Scheibe, eine weitere Coverversion von Rios „Halt dich an deiner Liebe fest“ ist für meine Begriffe allerdings völlig falsch gewählt. Der unvergessene Künstler aus Berlin hat unzählige große Stücke geschaffen, warum es unverständlich ist, dass die neudeutsche Popgeneration sich immer wieder ausgerechnet an diesem Stück abarbeitet, zumal es schwer sein dürfte, die Qualität von Rio Reiser diesbezüglich zu erreichen. Alles in allem ein Album, wie man es von einem jungen deutschsprachigen Musiker erwartet.

Da sich hier handwerkliches Können durchaus erkennen lässt, gibt das promoportal-germany für das Album 7 von 10 Punkten mit dem Nachsatz „Not my cup of tea“.

Marc Debus

 

Tracklis:

01. Ein Herz für Anarchie 
02. Der Himmel über Berlin 
03. Strukturwandel (In der Mitte fehlt der Fluss) 
04. Die Revolution 
05. 9-Volt Blockbatterien 
06. Zerbrechlich 
07. Lavendel 
08. Bei lebendigem Leibe verpennen
09. Jüngstes Gericht 
10. David Bowie

11. Das nächste Jahrhundert

12. Halt dich an deiner Liebe fest

Joe Bonamassa – Live at Carnegie Hall – An acoustic evening - Review


Joe Bonamassa – immer wieder einzigartig!!!


Am 23.06.2017 erscheint mit „Joe Bonamassa – Live At Carnegie Hall – An Acoustic Evening“ seine neuste Scheibe bei Provogue. Aber als reine CD entspräche das ja nicht dem „Workaholic“ Bonamassa. Zusätzlich zur Doppel CD mit den insgesamt 15 Tracks wird es eine Doppel DVD, eine Blue Ray und 3 LPs geben.


Am 21. und 22. Januar 2016 wurden die Songs aufgezeichnet. Und das nicht irgendwo, sondern in der Carnegie Hall. Laut ihm selbst habe er sein ganzes Leben lang darauf hingearbeitet, auf dieser Bühne, einer der renommiertesten der Welt, aufzutreten. Er sagte, dass diese Tour zu den anspruchsvollsten Ideen und Projekten zähle. Er spielte mit einer neunköpfigen Akustikband. Dieses Weltklasse-Ensemble setzte sich unter anderem aus Reese Wynans (Klavier), Anton Fig (Schlagzeug) und Eric Bazilian (Mandoline, Drehleier, Saxophon, Akustikgitarre, Gesang) und der chinesischen Cellistin und Erhuistin Tinao Guo zusammen. Zudem unterstütze und begleitete der ägyptische Percussionist und Komponist Hossam Ramzy das Projekt. Mahalia Barnes, Juanita Tippins und Gary Pinto aus Australien gaben die zusätzliche Note als das sogenannte „I-Tüpfelchen“ beim Backgrounsgesang.


Und wir sind der Meinung: Alle Mühe hat sich gelohnt!


Bonamassa ging es darum sich auf die Musik zu konzentrieren und ihr seine ganze Liebe zu widmen! Demnach gibt es sowohl bekannte Songs, die er in neue Arrangements verbunden hat, zu hören, als auch neue zu genießen.


Unser Anspieltipp ist direkt der erste Song der Scheibe. „This Train“ beginnt mit einem kraftvollen Klavierintro bevor Joe „offiziell“ anzählt und noch mehr Action beginnt!


Meine absoluten Highlights sind „Driving Towards The Daylight“ und „Black Lung Heartache“ und „Mountain Time“. Und das bestätigt sich auch in diesen neuen, noch „gefühlvolleren“, Versionen. 


Wir vom promoportal-germany bedanken uns mit 9 von 10 Punkten!


Anne Melis

Tracklist
CD 1
This Train
Drive
The Valley Runs Low
Dust Bow
Driving Towards The Daylight
Black Lung Heartache
Blue And Evil
Livin‘ Easy
Get Back My Tomorrow


CD 2
Mountain Time
How Can A Poor Man Stand Such Times And Live?
Song of Yesterday
Woke Up Dreaming
Hummingbird
The Rose

Cockney Rejects / Who Killed Janis Live im “Das Bett” (FFM) am 02.06.17 Review:


Pünktlich um 21:00 Uhr eröffneten die Rüsselsheimer „Who Killed Janis“ den Abend. Bei den ersten Songs der seit 2015 aktiven Jungs war Saal noch sehr leer, da die meisten Besucher den Sonnigen Abend erst mal lieber draußen mit Bier und Äppler verbrachten. Schnell wurde es aber voller, da die Band mit Ihrem „Motor City Street Rock ´n´Roll“ sehr zu überzeugen wussten. Die Bezeichnung passt auch wie die Faust aufs Auge zu dem was die Band darbietet. Quer durch alle Spielarten des Rock Covern sich Who Killed Janis mit einem sehr geilen eigenen Stil durch alle möglichen Hits. Von Janis Joplin bis Ramones, geht´s  immer schön Vollgas nach vorne, und damit es nicht langweilig wird, gibt´s schon mal Sangeseinlagen mit Megaphon oder Kazoo.  Nach ´ner Guten Stunde endete dann das sehr kurzweilige Set nach Zwei Zugaben. Hat sehr viel Spaß gemacht das Ganze, und hiermit sei die Band durchaus empfohlen. Wer Bock hat die mal zu buchen, gerne auch mal in kleinen Klubs / Pubs, der sollte die Jungs einfach mal kontaktieren. Infos, Rein hören & Kontakt auf Facebook: https://www.facebook.com/pg/WHOKILLEDJANIS/about/?ref=page_internal


Nach einer sehr kurzen Umbaupause legten dann Cockney Rejects vor einem recht gut gefüllten aber nicht ausverkauften Saal los - Auf die Diskussion über Eintrittspreise und Spekulationen über Bandgagen möchte ich hier nicht eingehen, aber 30 Euro Abendkasse haben sicherlich einige Menschen abgehalten -  Nur so viel dazu, soll jeder selbst entscheiden ob er den Preis hinblättert, aber wer an anderer Stelle kommentarlos für ähnliche Act´s deutlich mehr Kohle ausgibt oder ohne mit der Wimper zu zucken z.B. für Iron Maiden mehr als 100 Tacken zahlt, sollte vielleicht etwas weniger maulen.


Was soll man über Cockney Rejects noch groß sagen? „West-Ham-Hool-Band“ ;  “East End Street Punk“; “Namensgeber der Oi! Bewegung“ – Trifft wohl alles auf die Band zu die seit der zweiten Hälfte der 1970´er unterwegs ist und somit zu Recht zu den Urgesteinen der Punk-, Skinhead und Hooligan Szene gehört.  An anderer Stelle ist sicherlich genug zur Band verfasst…


Die Alten Säcke legten volle Kanne mit einem sehr Guten Streetpunk / Oi! Sound los und hatten während des ganzen Auftritts sichtlich Spaß am Spielen und das Publikum ging entsprechend  von Anfang an mit, was bei einem Altersdurchschnitt bei etwa 80% der Besucher von „Ü40“ manchmal schon etwas mit Leistungssport zu tun hatte. Sänger Jeff Geggus „Stinky Turner“  hüpfte während des gesamten Gigs Schattenboxend wie ein Duracell- Hase die Bühne auf und ab und es wurden Alle Hits rausgehauen. Um nur einige Songs zu nennen, von „War on the Terraces“ ; „Bad Man“; „I’m not a Fool“; „Where to Hell is Babylon“ und „Police Car“ bis “Greatest Cockney Rip-Off” ; “Running down the back Streets (Oi! Oi! Oi!)” & „I wanna be a Star“ war alles am Start was die Cockney Rejects seit weit über Drei  Jahrzehnten auszeichnet. Die eigene Version der Vereinshymne "I'm Forever Blowing Bubbles" durfte bei den Hammers Fans natürlich auch nicht fehlen. Eine feine Geste war auch, das  „The Power and  the Glory“ dem vor kurzen an Krebs verstorbenen Sänger von The BUSINESS, Micky Fitz gewidmet wurde – R.I.P. Micky!


Nach einigen Zugaben war der Spaß nach knappen 2 Stunden vorbei, und ich glaube keiner im Publikum ist zu kurz gekommen. Während manche anderen „Alte“ Bands mit Ihren Auftritten manchmal hart an der Peinlichkeit sind, oder diese Grenze schon deutlich überschritten haben, sind Cockney Recjets immer noch eine großartige Live-Band die das an diesem Abend auch sehr überzeugend unter Beweis gestellt haben.
Leider hatten die East-Ender überhaupt kein Merchandising dabei was doch einige Fans enttäuschte, und Bock auf ein Interview hatte die Band auch nicht, aber der Einladung auf das ein oder andere Kaltgetränk und einem netten Plausch Backstage bin ich dann doch gerne nachgekommen.  Nach einer guten Stunde voller derber Späße und echt freundlichem Unterhaltungen mit der ganzen Band über alles Mögliche, war es dann Zeit aufzubrechen. Thanks to  Jeff, Mick, Vince &  Andrew – Rock on Mates!


Die weiteren Auftritte sind sehr zu empfehlen – Infos dazu auf der Homepage der Cockney Rejects http://www.cockneyrejects.com/ oder auf Facebook https://www.facebook.com/pg/TheCockneyRejects/about/?ref=page_internal


Cheers & Oi!
Billy

The Legendary - Let`s get a little high – Review

Die bisher noch recht junge Band “The Legendary” verdient sich ihren Namen. Mit ihrem Debütalbum „Let´s get a little high“, welches am 19. Mai 217 veröffentlicht wird, legen sie ein richtiges Brett hin. Die Münchener Jungs spielen starke Grooves mit belebendem Sound. Obwohl sie sich selbst eigentlich als Stoner Rock Band bezeichnen, spiegeln sich viele verschiedene Einflüssen wieder. Es ist eine interessante Mischung aus Mainstream-Hooks mit unter anderem ZZ-Top-Feeling und abgelagertem Stoner-Schlamm. Die Inspirationen von Led Zeppelin bis hin zu heutigen Vertretern wie Black Stone Cherry und Queens of the stone age sind gut erkenn- und genießbar.

Bandleader Thorsten Rocks rauchige Stimme fügt sich nahtlos in sein Gitarrenspiel und die Drums von Schlagzeuger Stefan Tönjes ein. Den Bass spielt seit 2015 Sebastian Philipp. Und seit Sommer 2016 ergänzt Alexander Pozniak mit seiner Gitarre das Trio zum Quartett.

Insgesamt zaubert dir das Album in jedem Song ein breites Grinsen aufs Gesicht und bringt dich zum grooven und feiern. Es enthält quasi kein unnötiges Füllmaterial. Es geht einfach um gute Musik mit alten Inspirationen um uns erneut zu begeistern.

Aufgenommen haben die Jungs ihr Album in den Weltraumstudios in München mit Produzent Max Schlichter.

Als Anspieltipps können wir euch den Opener „Rocket Ship“ empfehlen. Die Jungs sind zunächst noch ganz höflich und zuvorkommend und dennoch will ich bei diesem eingängigen und melodischen Rock direkt tanzen.  

 „The Path“ und "Shot In The Dark" sind dann eher düster. Zweites entwickelt sich durch eine entsprechende Melodie und der Unterstützung eines Chors aber noch zu einem schon fast epischen Rocksound.

Die Single „Half a Devil“ gibt es auf Youtube für alle auch zum Antesten:

 

https://www.youtube.com/watch?v=NquBVZGRSgk

Insgesamt ist es einfach ein Brett von Debutalbum mit echten Grooves und intensivem Sound.

promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten!

Tracklist:

01 – Rocket Ship

02 – Let’s Get A Little High

03 – Half A Devil

04 – Sazerac Woman

05 – Feel Some

06 – The Path

07 – Shot In The Dark

08 – The Dirt

09 – Extraterrestrial

10 – Tomorrow

11 – Kissin‘A Kate

Anne Melis

Review – Cris Rellah – Crossroads

Der 34 jährige Schweizer Cris Rellah veröffentlichte am 12. Mai 2017 sein Debütalbum „Crossroads“. Der Titel ist gezielt gewählt. Denn er selbst stand schon des Öfteren in seinem Leben an einem Scheideweg. 2014, bei „The Voice of Germany“ wollten alle mit ihm arbeiten und er kam unter die Top Twenty. Aber Musik ist für ihn mehr als das Business der Castingshows.

Er entschloss sich für die Musik, für seine Musik. Die Texte und Töne stammen vollständig von ihm selbst und spiegeln seine Lebenseinstellung wider. Seine Stimme ist sehr gefühlvoll und ausdrucksstark, wenn auch bei einigen Songs eine extreme Melancholie und Tragik rüber kommt.

Insgesamt zählt das Album und seine Musik zum sommerlichen und lässigen Pop, der an verschiedenen Stellen eine Note des Soul miteinbringt. Unterstützt wird Cris Rellah bei seiner Scheibe durch Chöre, Streicher und ein Piano.

Als Anspieltipps empfehlen wir für Liebhaber von Chorgesängen den Opener “I Feel“.

Wer Cris ohne Balladenschema hören möchte, sollte zunächst das leicht funkige „Music“ oder das eher etwas rockigere „The Guy Next Door“ wählen.

promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten!

 

Tracklist / Infos

01. I Feel 3:26

02. Summertime 3:58

03. One Day 3:28

04. Music 3:19

05. I Try 4:16

06. For You 4:25

07. The Guy Next Door 4:28

08. All I Want 4:20

09. Patience 4:57

10. Breathe In Breathe Out 4:18

11. War 4:40

12. Skin 5:18

13. I Feel (Thomas Godel Short Remix) 3:00

14. Music (Thomas Godel Remix)

Anne Melis

 

 

Review – Konstantin Wecker – Poesie und Widerstand

 

Mit seinem neuen Doppelalbum „Poesie und Widerstand“ zeigt sich der Münchener Liedermacher Konstantin Wecker wie immer passend aktuell.  

In den 31 Titeln der CD, die am 26. Mai 217 erscheint, hat er zum einem seine alten Lieder neu erfunden und zum anderen auch neue aufgenommen. Das Album entstand anlässlich seines 70. Geburtstags und beinhaltet seine persönlichen Lieblingstitel aus seiner rund 50jährigen Schaffenszeit.  

Insgesamt ist das Album wie erwartet sehr abwechslungsreich. Konstantin Wecker hat eine erfrischende Mischung zwischen Solo, Trio und Orchester gefunden und wird von unterschiedlichen Gastmusikern unterstützt. Hier sind seine langjährige Cellistin Fany Kammerlander und sein ebenfalls treuer Begleiter Jo Barnikel am Klavier zu nennen. Aber auch  Multiinstrumentalisten Wolfgang Gleixner, Jens Fischer und der Gitarrist Severin Trogbacher sind involviert. Als weitere internationale Gastmusiker, Sänger und Sängerinnen hat Wecker sich eine einzigartige Vielfalt ins Boot geholt. Es geht um die österreichische Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager, die südamerikanische Sängerin Gaby Moreno, den Clueso-Drummer Tim Neuhaus aber auch um die Eurovision Song Contest-Abräumerin Conchita Wurst. Für die Mehrsprachigkeit sorgen der sizilianische Cantautore Pippo Pollina, Gothic-Rocker Asp sowie Cetin Oraner aus der Türkei.

Gerade passend zur momentanen politischen Lage ist der erste Song des Albums “Den Parolen keine Chance“. Zu diesem neuen Song veröffentlicht Konstantin Wecker ebenfalls ein neues Video.

Ebenso gilt es „Sage Nein“ hervorzuheben, denn das hören wir als Lied 2 des Albums gleich in mehreren Sprachen.

Weckers „Poesie und Widerstand“ wird durch ihn und all seine Gäste zu einem ganz besonderen „Best of“. Konstantin Wecker zeigt wie immer sein Fingerspitzengefühl für eine ganz besondere Auswahl seiner Lieder. Bei seiner großen Jubiläumstour 2017 wird er sie zudem auch live für seine Fans präsentieren. Und wir sind uns sicher, auch dies wird in seiner typisch untypischen Art und Weise sein, für die wir ihn lieben.

promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten!

Tracklist samt Gastmusikern

Disk 1

1 Den Parolen keine Chance (feat. Chris Schmitt (Bluesharp)

2 Sage Nein

3 Ich singe, weil ich ein Lied hab´ (feat. Gaby Moreno (Gesang)

4 Der alte Kaiser

5 Endlich wieder unten

6 Was passierte in den Jahren

7 Weltenbrand

8 Niemals Applaus (Für meinen Vater)

9 Liebesdank

10 Stirb ma ned weg (feat. Dominik Plangger (Gesang)

11 Was immer mir der Wind erzählt

12 Inwendig warm

13 Wut und Zärtlichkeit

14 Empört euch

15 Was keiner wagt

16 Sage Nein (Bonus-Version) (feat. Pippo Pollina (Gesang), ASP (Gesang), Conchita Wurst (Gesang), Cetin Oranger (Gesang)

Disk 2

1 Leben im Leben

2 Die Weiße Rose

3 Novalis

4 Alles das und mehr

5 Dass alles so vergänglich ist

6 Kleines Herbstlied

7 Wenn der Sommer nicht mehr weit ist

8 Das ganze schrecklich schöne Leben

9 Nur dafür lasst uns leben (feat. Christoph Well (Trompete)

10 Ich habe einen Traum (feat. Sandro Friedrich (Flöten)

11 Gracias a la Vida (feat. Gaby Moreno (Gesang), Pablo Miro (Gesang, Gitarre)

12 Questa nuova Realtà (feat. Pippo Pollina (Gesang)

13 Caruso (feat. Pippo Pollina (Gesang), Angelika Kirchschlager (Gesang)

14 Schlendern

15 Tropferl im Meer (feat. Dominik Plangger (Gesang), Claudia Fenzel (Geige), Michel Watzinger (Hackbrett)

 

 

Live Tourdaten

31.05.2017 – München, Circus Krone

01.06.2017 – München, Circus Krone

02.06.2017 – München, Circus Krone

04.06.2017 – Ulm, Kloster Söflingen

05.06.2017 – CH – Bern, Kursaal-Arena

06.06.2017 – CH – Zürich, Kongresshaus

11.06.2017 – Lohr am Main, Schlossplatz Open Air

12.06.2017 – Wolfhagen, Kulturzelt

13.06.2017 – Magdeburg, Seebühne

16.06.2017 – Erfurt, Thüringen rockt!

23.06.2017 – A – Kufstein, Festung Kufstein

17.07.2017 – Freiburg, ZMF

21.07.2017 – München, Circus Krone

22.07.2017 – Schloss Kapfenburg, Sommer Open Air

25.07.2017 – Winterbach, Zeltspektakel

28.07.2017 – A – Tulln, Donaubühne

29.07.2017 – A – Finkenstein, Burgarena

01.08.2017 – Isny, Theaterfestival

03.09.2017 – Gießen, Kultursommer

10.09.2017 – Legau, One World Festival

30.09.2017 – Jena, Volkshaus

13.10.2017 – Saarbrücken, Congress Halle

14.10.2017 – Regensburg, Audimax

17.10.2017 – Essen, Philharmonie

18.10.2017 – Dortmund, Konzerthaus

19.10.2017 – Bielefeld, Stadthalle

21.10.2017 – Düsseldorf, Tonhalle

23.10.2017 – Köln, Philharmonie

25.10.2017 – Stuttgart, Liederhalle

26.10.2017 – Friedrichshafen, Graf-Zeppelin-Haus

27.10.2017 – Radolfzell, Milchwerk

29.10.2017 – Hamburg, Laeiszhalle

01.11.2017 – Frankfurt, Alte Oper

02.11.2017 – Nürnberg, Meistersingerhalle

03.11.2017 – Wiesbaden, Kursaal

09.11.2017 – Halle, Händel Halle

10.11.2017 – Leipzig, Haus Auensee

12.11.2017 – Chemnitz, Stadthalle

13.11.2017 – Dresden, Kulturpalast

15.11.2017 – CH – Basel, Musical Theater

20.11.2017 – Berlin, Philharmonie

01.12.2017 – Kempten, BigBox

05.12.2017 – A – Bregenz, Festspielhaus

06.12.2017 – A – Innsbruck, Saal Tyrol

07.12.2017 – A – Salzburg, Haus für Mozart

09.12.2017 – A – Wien, Konzerthaus

10.12.2017 – A – Graz, Stefaniensaal

11.12.2017 – A – Linz, Brucknerhaus

16.12.2017 – Helmbrechts, Kulturwelten

 

 Anne Melis

Review: Maplerun – Partykrasher

Mit ihrem dritten Album Partykrasher geht die vierköpfige Band Maplerun aus Athen große Schritte vorwärts. Musikalisch bleiben sie ihrer eigenen Linie bei allen zehn Songs treu. Sie spielen klassischen alternativen Rock gepaart mit Metal-Sound-Einschlägen aus den USA. Trotz dieser erkennbaren Einflüsse haben sie ihren ganz eigenen Stil mit klassischen Metal- Gitarren-Riffs, harten Drums und melodischem Gesang.  

In Perfektion abgemischt und produziert wurde die Scheibe vom legendären Multi Grammy Award-Gewinner David Bottrill.

Gleich der Opener „D.I.Y.“ ist ein Highlight. Von einem Chor unterstützt thematisieren die Jungs die Welt, in der wir leben und fragen gleichzeitig, wie wir leben wollen? Aus dem Song „When You're Down Drugs“ ist klar die Botschaft zu erkennen, dass man sich nicht runterziehen lassen soll (hierbei sind die Depressionen aus der Sicht eines Teenagers aufgearbeitet), sondern: Dreh es um und ändere die Situation. Der Song „Krash“ kommt als guter alter Herzensbrecher daher und proklamiert als Fazit alles einfach rauszulassen!

Promoortal-germany vergibt hierfür 7 von 10 Punkten.

Tracklist:

D I Y

KEEP ON STARING

WHEN YOU’RE DOWN

GIVE IT TO YOU

PARTYBOMB

REPLACE ME

KRASH

WASTED

ARROW

REMEDY

 

Anne Melis

Review: Gasmac Gilmore – Begnadet für das Schöne
 
Mit ihrem neuen Album tobt sich das Österreicher Quartett wieder aus. Bei uns kommen direkt die pure Lebensfreude und der Spaß an der Musik hervor. Es ist originell und mitreißend. Denn komplett in ihrer Muttersprache zeigen die Jungs ihre Vielfalt. Ob Rock, Polka oder Punk, um nur einiges zu nennen – alles ist dabei. Die Jungs spielen und singen melodisch emotional und im nächsten Moment überschlagend schnell. Der Gesangsstil von Frontmann Matthias Wick ist einfach einzigartig.
 
Dies hört man besonders bei unseren Anspieltipps: ‚Fantastisch‘ eröffnet das Album als erstes Lied. Wer eine Ballade mit tragischer Singstimme und Polkamelodik hören möchte, dem empfehle ich ‚Es geht mir nicht so gut‘. Und auch hinter dem zunächst klischeehaftigen Titel ‚Lieb dich, Baby’ verbirgt sich nichts Kitschiges.
 
Das Promoportal-germany vergibt hierfür 8 von 10 Punkten
 
Tracklist:
• Fantastisch
• So schön
• Hier kommt die Braut
• Schokolade
• Valerie
• Es geht mir nicht so gut
• Pistole im Mund
• Manchmal
• Lieb dich, Baby
• Ich trage nicht Krawatte
 
Anne Melis

Review: Bloodbound – War Of Dragons

Das Album der schwedischen Powermetalband ist zwar bereits seit Februar im Handel zu bekommen, uns aber jetzt erst in die Hände gefallen. Da die Scheibe alles bietet, was eine Band dieses Genres bieten sollte, haben wir uns entschlossen sie unseren Lesern direkt noch einmal ans Herz zu legen, wenn sie nicht bereits entdeckt worden ist. Melodische Songlinien und Chöre im Hintergrund lassen die Scheibe sehr pathetisch und trotzdem kraftvoll daherkommen. Jedenfalls gibt die Formation um Patrik Johansson alles und das Album stellt gegenüber den schon beeindruckenden Vorgängeralben noch einmal eine echte Steigerung dar.

Wer sich noch nicht sicher ist sollte die Songs „Guardians At Heaven´s Gate“, Symphony Satana“ oder „King Of Swods“ anspielen, die einen guten Überblick darüber geben, was auf dem Longplayer geboten wird. Wir haben uns über die Scheibe in jedem Fall sehr gefreut und hoffen, dass die Band dieses bombastische Konzept auch auf der Bühne umsetzen wird.

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9 von 10 möglichen Punkten.

Trackliste:
01. A New Era Begins
02. Battle In The Sky
03. Tears Of A Dragonheart
04. War Of Dragons
05. Silver Wings
06. Stand And Fight
07. King Of Swords
08. Fallen Heroes
09. Guardians At Heaven's Gate
10. Symphony Satana
11. Starfall
12. Dragons Are Forever

Review: Tempel Koludra – Promo CD

Da kommt man bei einem Konzertbesuch zu einer Promo CD dieser Band und ist als Black Metal Fan beim Hören durchaus angenehm berührt und gleichzeitig auch überrascht. Irgendwie hat das Ganze in vielen Bereichen etwas magisches, vor allem das Intro lässt mich als jemanden, der sich immer mit ritueller Magie und Crowleyismus beschäftigt hat, an Rituale der Crowleyschen Wachszylinderaufnahmen denken – eventuell auch deshalb, weil mich der angeschnittene Stern auf dem Cover an das Logo der Astrum Argenteum denken lässt.

Auch die Musik hört sich so an, als ob sie einer Zeremonie als Hintergrundmusik dienen könnte. Düster und schwer ist das Album, aber durchaus hörenswert. Ein Blick auf die Facebookseite der Band lohnt sich für die Fans der düstereren Metalgilde sicherlich. Wir stufen es als ein sehr passables Machwerk ein, wenn man bedenkt, dass es sich um eine Promo CD handelt….und die st bereits aus dem Jahre 2013. Man kann sich hier nur der Hoffnung hingeben, dass baldigst eine Scheibe der Band erscheinen wird.

Das Promoportal-germany gibt hierfür düstere 8 von 10 möglichen Punkten

Tracklist:

  • Panta Rhei
  • I Ginnungagap
  • Ritualist
  • Zornissen
  • Valkairos

 

Review: Danko Jones – Wild Cat.

Da ist sie, die neue Scheibe des Kanadiers Dank Jones. Viele seiner Fans werden auf das gute Stück gewartet haben und werden musikalisch vermutlich genau da abgeholt, wo sie abgeholt werden wollen. Nach dem ersten Hören der Scheibe ist klar, dass man eine typische Danko Jones Scheibe vor sich hat. Nichts wirklich musikalisch Neues…aber wer will das auch schon. Immerhin haben AC7DC auf diese Weise unzählige Alben produziert, die ein immer dankbares Publikum gefunden haben

Auch die Wahl der Texte liegt wie gewohnt im Sex and Drugs and Rock´n´Roll Bereich und schließt an die Songwritings der vorangegangenen Alben Nahtlos an. Die Scheibe hat den gewohnten Druck und die Band tritt kraftvoll auf wie eh und jeh. Mit elf neuen Songs wird der Käufer bedient und wenn man wirklich Anspieltipps braucht so empfehlen wir „You Are My Woman“, „Diamond Lady“ und „Going Out Tonight“

Das Promoportal-germany gibt dafür 9 von 10 Rock´n´Roll Punkte

Tracklist:
01.I Gotta Rock
02.My Little RnR
03.Going Out Tonight
04.You Are My Woman
05.Do This Every Night
06.Let’s Start Dancing
07.Wild Cat
08.She Likes It
09.Success In Bed
10.Diamond Lady
11.Revolution (Then We Make Love)

Review: Quinn Sullivan – Midnight Highway

Ein wirklich junger Künstler, der mit seiner neuen Scheibe „Midnight Highway“ bereits mit seinem dritten Studioalbum aufwarten wird. Geboten wird Bluesrock vom Feinsten mit einem von Quinn selbst gesungenen Leadgesang, der eingängig ist und dabei kein bisschen verstaubt wirkt.

Obendrein haben wir hier einen begnadeten Gitarristen vor uns, der trotz jungen Jahren sein Instrument virtuos zu beherrschen scheint.  So ist auch nicht verwunderlich, dass sich in der Liste der Künstler, mit denen er bereits auf den Bühnen dieser Welt musiziert hat Namen wie Joe Bonamassa und die Los Lobos finden. Verwunden tut uns dies nicht.

Der in dieser Szene wohlbekannte Tom Hambridge hat ihn in vermutlich genau deshalb auch in seinen in Nashville ansässigen Blackbird Studios produziert und der Scheibe den letzten hochprofessionellen Schliff verpasst.

Als Anpieltipps nenne ich den Opener des Albums, „Something For Me“, der auch gut die Gitarrenarbeit von Quinn hören lässt und „“She Gets Me“. Ebenfalls gelungen ist das Beatles Cover „When My Guitar Gently Weeps“

Das Promoportal-germany in der Blueskategorie stolze 9 von 10 Punkten. Ein Künstler von dem hoffentlich noch mehr folgen wird!!!!

 

Tracklist:

  • Something For Me
  • Tell Me I'm Not Dreaming
  • Midnight Highway
  • Crazy Into You
  • Eyes For You
  • Lifting Off
  • She Gets Me
  • Rocks
  • Going
  • Graveyard Stone
  • Big Sky
  • While My Guitar Gently Weeps
  • Buffalo Nickel

 

Review: The Beauty of Gemina – Live in Zürich

Mit dieser Scheibe liefert die Schweizer Band um  den Sänger Michael Sele ein sehr beeindruckendes Album ab, das das Können der Band vor Publikum beeindruckend unter Beweis stellt. Powergeladen wird die melodische Musik der Band dargeboten und lässt einen erahnen, was live von der Band zu erwarten ist. In jedem Fall braucht sich „The Beauty Of Gemina“ vor der Veröffentlichung ihrer Live Darbietungen nicht zu fürchten, sondern hat damit deutlich gezeigt, dass nicht nur die Studioalben ein Ohrenschmaus sind. Da es auch eine DVD zu der Live CD gibt, kann man sich dies auch ansehen und ich war dabei nicht weniger begeistert. Hier kann man sehen, wie die düstere Musik der Band erst richtig zelebriert wird.

Das Konzert ist in voller Länge zu sehen (und Hören) und auch als Digipack mit ausgedehntem Booklet und als Blueray erhältlich. Jeder der die Studioalben der Band mag und sich in der düsteren Musiklandschaft zu Hause fühlt wird hierbei vollumfänglich bedient und kann nichts falsch machen. Auf in den Laden….das Album ist ab dem 17.03.2017 erhältlich.

Wir geben für dieses Paket 8 von 10 Punkten

Tracklist:

  • CD 1:
  • Intro – End
  • Bitter Sweet Good-Bye
  • Haddon Hall
  • Another Death
  • King‘s Men Come
  • Darkness
  • Suicide Landscape
  • Kingdoms Of Cancer
  • Crossroads
  • Wonders

 

  • CD 2:
  • A Thousand Lakes
  • Rumours
  • Seven-Day Wonder
  • Dark Rain
  • Endless Time To See
  • Waiting In The Forest
  • All Those Days
  • This Time
  • The Lonesome Death Of A Goth DJ
  • Close To The Fire
  • Down On The Lane

Besetzung:

Review. AXXIS Retrolution

Nach dreijährigem Warten haben wir endlich die neue Scheibe von Bernhard Weiß Mannen AXXIS in Händen. Die Band hat das gute Stück Retrolution getauft und liefert damit ihr vierzehntes Album ab. Sogar das Cover halte ich persönlich für einen echten Hingucker und ich fühle mich an Stephen Kings „Christine“ erinnert.

Das Hören des Albums macht schon beim ersten Mal Spaß, abwechslungsreich und super abgemischt hat AXXIS einen echten Knaller abgeliefert. Vom Harten, rifflastigen Stück, bis zur eingängigen Ballade ist eigentlich alles dabei. Bernhards Gesang setzt dem Ganzen hierbei immer noch das i Tüpfelchen auf. Wir können das Album uneingeschränkt empfehlen und geben dafür folgende Anspieltipps. Als Ballade „Queen Of The Wind“ und ansonsten „All My Friends Are Liars” und “Burn Down Your House” – aber es lohnt sich das Album komplett zu hören – also einfach gleich kaufen. Grüße an AXXIS und wir freuen uns auf das nächste Live-Date mit euch.

Das Promoportal-germany gibt 9 von 10 möglichen Punkten für das Album

Tracklist:

1. Burn! Burn! Burn!
2. All My Friends Are Liars
3. Dream Chaser
4. Burn Down Your House
5. Rock The Night
6. The World Is Mine
7. Do It Better
8. Queen Of The Wind
9. Seven Devils
10. This Is My Days
11. Somebody Died At The Party
12. Heavy Metal Brothe
13. Welcome To My Nightmare

Anne Melis

Review: Eric Gales – Middle Of The Road

Der Gitarrist und Ausnahmemusiker Eric Gales veröffentlicht mit seiner Scheibe „Middle Of The Road“ einen weiteren Meielnstein seines Schaffens. Eric hat bereits mit der Eric Gales Band mehrere Alben auf einem Majorlabel veröffentlicht und wurde musikalisch mehr als einmal mit Jimi Hendrix verglichen.

Seine neue Scheibe wurde mit Fabrizio Grossi produziert, der viele namhafte Musiker, wie Steve Vai und Joe Bonamassa produziert hat. Das Album wurde in verschiedenen Studios aufgenommen, klingt aber trotzdem als sei alles aus einem Guss. Gales spielt auf dem Album die Gitarre und den Bass und hat den Leadgesang übernommen. Außerdem waren LaDonna Gales mit dem Backroundgesang, Maxwell Drummey am Meltron, Dylan Wiggis an der Orgel und Eric von Aaron Haggerty am Schlagzeug beteiligt….und sie bieten gemeinsam Blues vom Feinsten.

Anspielen sollte man das Cover Boogie Man und Change in me. Wir freuen uns das Gales mit einem neuen Album zurück ist und geben der Scheibe 9 von 10 Punkten…..Daumen hoch!!!!

1. Good Time

  2. Change In Me (The Rebirth)

  3. Carry Yourself

  4. Boogie Man (feat. Gary Clark Jr.)

  5. Been So Long

  6. Help Yourself (feat. Christone "Kingfish" Ingram)

  7. I've Been Deceived

  8. Repetition (feat. Eugene Gales)

  9. Help Me Let Go

  10. I Don't Know

  11. Swamp

Review: EXTINCTION - …..And Infinity Remains

Eine Band aus dem Raum Marburg stellt sich mit ihrer neuen Scheibe vor. EXTINCTION besteht aus Manuel (Vocals), Benny (Guitar, Backing Vocals), Chris (Guitar), Basti (Bass) und Danilo an den Drums. Der Stil der Band ist etwas schwieriger zu beschreiben. Sie selbst nennen es Melodic Death Metal, aber es sind auch Elemente enthalten, die eher an Metalcore erinnern. Ich empfehle sich das Album anzuhören und selbst zu entscheiden, wo man das Ganze einordnet.

Was man in jedem Fall sagen kann: Die Band macht gute Musik und stellt sich mit dem Debütalbum gut dar. Gute Gesangslinien, harte Gitarrenarbeit und eine wirklich gute Rythmusgruppe lassen keine Wünsche offen. Als Anspieltipps können wir „Caught By the Sea“ und „Psychosomnia“ empfehlen.

Wir vergeben für das Album 8 von 10 Punkten und hoffen auf weitere Scheiben der Band.

Tracklist:

1. ….And Infinity Remains

2. Caught By The Sea

3. Memories

4. The Revenant

5. Schattenschlieren

6. The Harbour

7. The Sky Beneath

8. Creation´s Crown

9. Psychomania

10. Dumping Indolence

Review: Tenside – Convergence

Mit „Convergence“ liefert die Münchner Band Tenside ihr sechstes Album ab. Der Sound ist geblieben, wie man es von der Vorgängerscheibe gewohnt war, allerdings hat sich musikalisch etwas getan. Die Band ist im Gesamtkonzept bei den Stücken melodischer geworden, was ihrer Musik einen weiteren positiven Aspekt gebracht hat.

Trotzdem findet sich das Album deutlich im Metal-Core Genre wieder und bedient die Fans, die Tenside bisher schätzten mit einer Top-Scheibe ihrer Band. Gleich den ersten Song „That Is What We Die For“ kann von uns als Anspieltipp empfohlen werden, weil er den Rest des Albums gut repräsentiert. Des Weiteren sollte man „Unbreakable“, „The Faceless“ und „Army Of The Dawn“ hören, um sich einen Überblick zu verschaffen. Wem diese Songs gefallen, der ist auch mit dem Rest der Scheibe gut bedient. Das Album besticht durch starke, melodische Gitarrenarbeit und den speziellen Gesang des Frontmanns, der einen ganz eigenen Reiz hat.

Mir hat das Album gut gefallen und es hat mich an das Vorgängeralbum „Nova“ erinnert, obwohl ich der Ansicht bin, dass die Band mit „Convergence“ noch einen guten Schlag zugelegt hat.

Das promoportal-germany gibt hierfür 8 von 10 Punkten.

Tracklist:

  • This Is What We Die For
  • Unbreakable
  • Faith Over Fears
  • The Shades Of Night
  • Army Of The Dawn
  • Eternal Contempt
  • Built For Eternity
  • New Slaves
  • Raise The Flag
  • Iron Will & Golden Heart
  • The Faceless

 

 

 

 

Review: Predator - Irish Metal

In Dublin I get a new (old) and seldom record from Jane and Peter. Predator sounds like the 80ties....and it could be, its cause the most songs was recordet this time. The band was founded by Peter Dickson and Alan Byrne in 1987 and they start to make Irish Heavy Metal.....and not British.....thats a difference.

The music is like you expect it for that period of metal. Hard riffs played by Niall McGreevy and Thommy Whelan and a singer -Sean McBride- with a good and sometimes very high voice. Later the band become more thrash influenced....but they not really lost there style.

Whelan left the band and they changed the singer to John O´Brian. A short time later Jerry Galvin replaced the second guitar. The band supporte ANTHRAX and Queensryche. O´Brian was replaced by Lar Fraser and some problems with the label killed the band in 1992. But in that 5 years they made a lot of good songs and the re - released on that album in 2014. Very seldom, I said that before, but if you can get one.....take it!!!!

9 of 10 points from the promoportal-germany for a great old HEAVY METAL band

Tracklist:

1 Predator  
2 Bloodmoney  
3 Hold the Reins  
4 Lost Control  
5 Celtic Attack (EP Outtake Version)  
6 Scream Dream  
7 Mirror Mirror  
8 No Disgrace  
9 Celtic Attack  
10 New Beginning  
11 Freddom Lies  
12 Dreamscape  
13 Saracen  
14 Four Seasons  
15 No More Words  
16 Living Lies  
17 Believe Me

Review: Uli John Roth – Tokyo Tapes Revisited


Eine Augen und Ohrenweide ist mit dem Packet der Tokyo Tapes Revisited bei mir eingetroffen. Uli John Roth ist durch seine Tage bei den Scorpions bekannt geworden und ist auf seinem Instrument noch immer eine Größe, an der man auf keinen Fall vorbeikommt. Diese Qualität hat der Mann auch nicht verloren. In diesem Packet sind jedenfalls alle wirklich wichtigen Songs, die Uli John Roth geschrieben hat nun endlich auch zum Sehen enthalten und sie sind hervorragend aufgearbeitet worden, so dass mit modernem Sound und Abmischtechnik ein wahres Neuhörgefühl der Stücke wahrzunehmen ist.

„The Sails of Charon“ ist genauso enthalten wie “In Trance” und „Pictured Life“. Neuaufgelegt, aber noch immer im alten Stil, kann ich mich kaum satt hören. Die alten Scorpionsscheiben stehen nach wie vor in Vinyl bei mir zu Hause und ich bin begeistert von diesem Geniestreich, den Uli John Roth mit diesem Live Packet der letztjährigen Neuauflage als CD nachliefert. Mit der Qualität der Aufnahmen und einem tollen Booklet ist man als Käufer auch deutlich gut bedient.

Nicht nur für Hardrockfans der ersten Stunde ist das dieses Livemeisterwerk zu empfehlen, sondern auch für die junge Generation. Hört und seht euch einfach mal eine Größe der alten Zeit in neuem Gewand an und ihr werdet begeistert sein. Wir waren es jedenfalls (damit spreche ich für weitere Teile der Redaktion neben mir).

Einmal wieder 10 von 10 Punkten vom promoportal-germany.

Review: Sound Storm – Vertigo

Symphonic Metal soll es sein und ist es auch. Nichts Neues oder wegweisendes, aber ein typisches Synphonic Metal Album ist es doch. Die Italiener haben allerdings nebenbei auch noch eine TV-Serie als Nebenprodukt, für die sie natürlich die Musik liefern. Joost Van Den Broek, der unter anderem auch EPICA und viele andere Bands des Genres produziert, hat dies auch bei dem Album von Sound Storm getan. Ab dem 02 Dezember wird das Album erhältlich sein und es lohnt sich, die Scheibe für den Plattenschrank zu erstehen. Jedenfalls stellt das Album unserer Meinung nach eine Steigerung zum letzten Werk „Immortalia“ dar.

Es bleibt zu sagen: Ein wirklich gutes Album des Genres, für das das promoportal-germany 7 von 10 Punkten gibt.

Tracklist:
01 - Vertigo
02 - The Dragonfly
03 - Metamorphosis
04 - Forsaken
05 - Original Sin
06 - The Ocean
07 - Spiral
08 - Gemini
09 - Alice
10 - The Last Breath

Review: Konstantin Wecker – Ohne Warum live
 
Was soll man sagen. Konstantin Wecker liefert mit diesem Live-Album die Aufnahme der Bühnenshow zu seinem vorherigen Studioalbum, das ebenfalls schon eine hervorragende Nummer war. Ich bin begeistert mit welcher Ausstrahlung dieses Album rüberkommt. Wecker ist als begnadeter Pianist und Songwriter mit Band noch besser in Szene gesetzt als alleine.
 
Konstantin Wecker ist aus der deutschen Musik nicht wegzudenken. Immer kritisch, immer provokant und gerne bereit seine Meinung auch öffentlich zu äußern – was ihm sicher nicht nur Zuspruch einbringt. Aber er steht zu seiner Meinung und das ist gut so. Meiner Meinung nach kommt dies auf diesem Live-Album auch gut heraus. Die Ansagen sprechen dabei eine eigene Sprache.
 
Ich kann dieses Album nur empfehlen und das promoportal-germany gibt für ein Album, das normalerweise nicht unser Genre ist 9 von 10 Punkten
 
Tracklist:
 
• Es ist schon in Ordnung
• Ansage: Begrüßung
• Novalis
• Vaterland
• An meine Kinder
• Eins mit deinem Traum
• Ansage: Georg Heym
• Der Krieg
• Fast ein Held
• Wenn unsere Brüder kommen
• Ansage: Frau Petry singt
• Die Gedanken sind frei
• Heiliger Tanz
• Auf der Suche nach dem Wunderbaren
• Gefrorenes Licht (für Hans-Peter Dürr)
• Ansage: Denk mit dem Herzen
• Ich habe einen Traum
• Vom Glück des Lebens
• Ansage: Angelus Silesius
• Ohne Warum (Sunder Warumbe)

 

Review Annisokay - Devil May Care
Nach dem beeindruckenden Erfolg des letzten Albums liefert Annisokay mit "Devil May Care" den nächsten Longplayer ab.....und der hat es auch wieder in sich. Das Konzept der letzten Scheibe wird nahtlos fortgesetzt und es würde mich nicht wundern auch dieses Album in den deutschen Albumcharts wiederzufinden.

Eingängige Songs mit Refrains zum mitsingen, lassen den Hörer schnell Zugang zum Album finden. Als Gastsänger konnte der Emil Bulls Sänger Christoph Freydorf für den Song "Thumbs Up Thumps Down" gewonnen werden, dass ich auch als Anspieltipp nennen möchte. Als Weitere nenne ich "Blind Line" und "Loud". In jedem Fall hat dasAlbum eine Menge Potential, auch wenn ich hierund da den Eindruck gewonnen habe, dass man sich vieleicht etwas mehr Zeit für das Album hätte nehmen sollen, um ein echtes Brett daraus zu machen.

So gibt das promoportal-germany 8 von 10 Punkten für ein gutes Metalcore-Album.

Tracklist:
1. Loud
2. What's Wrong
3. Smile
4. D.O.M.I.N.A.N.C.E.
5. Blind Lane
6 Thumbs Up Thumbs Down
7. Hourglass
8. Photographs
9. Gold
10. The Last Planet

Review: Rezet - Reality Is A Lie

Großartig……einfach großartig…..und so beginne ich eine Review eigentlich nie. Rezet war mir bis zum Wochenende absolut unbekannt und ich habe nicht gewusst, was mich im Vorfeld von ANVIL erwartet, aber das ich guten oldschool Thrash-Metal geboten bekomme war dann doch ein absolute Überraschung…..zum Glück habe ich die neue Scheibe der Band mitgenommen. Die Kunst-Metaller werden her vermutlich abbrechen zu lesen, weil sie der Meinung sind, Musik dieser Sorte sei zu einfach gestrickt….aber mal ehrlich….ich möchte mir beim Headbangen auch nicht den Hals verknoten.

Die Scheibe hat das Ganze dann getoppt. Live schon ein absolutes Brett, kam dann in der Abspielmaschine der Spaß beim Hören ebenso geil rüber. In diesem Zusammenhang kann ich nur das legendäre „Kill´Em All“ Album von Metallica nennen und „Bounded By Blood“ von Exodus, um eine passende stilistische Einordnung vorzunehmen….hier wird das Konzept logisch fortgesetzt….ach….und nochmal GROßARTIG!

Jedenfalls waren die Jungs nicht nur geil auf der Bühne, sondern auch absolut nett als Interviewpartner. Der Sänger Ricky und der Schlagzeuger Bastian haben uns Rede und Antwort gestanden und Ricky hat erwähnt, dass er mit 13  angefangen hat an dem Konzept der Band zu arbeiten. Die Jungs sind in den Neunzigern geboren, als der Metal gerade das erste Mal am Sterben war und trotzdem handelt es sich bei ihrer Musik nicht um eine schwache Nachgeburt, sondern um eine absolute Bereicherung für das Thrash Segment.

Mir bleib eigentlich nur eins zu sagen….auch wenn ich mich dabei wiederhole….GROßARTIG!!!!!!!

Anspieltipps sind „Reality Is A Lie“ und „Cannibal´s Revenge“….und ordentlich das Haupthaar schütteln dabei.
Das Promoportal gibt seltene 10 von 10 Punkten….weiter so!!!!!!

Interview mit der Band siehe: https://youtu.be/zy2glQ_F6d8


Tracklist:
1 Reality Is A Lie
2. Madmen
3. Dying In The States
4. Cannibal´s Revenge
5. Braking The Chains
6 Checkmate (War Is Hell)
7. Too Smart To Live
8. Worm In The Core
9. Lost
10. Fght For Your Life
11. Like A Wolf

 

Review: Los Bandidos - Apokalypse der Liebe


Was soll ich sagen - irgendwie eine lustige Scheibe, die wir von den Los Bandidos hier angeboten bekommen. Die Jungs aus Jena legen irgendwie mächtig los und vor allem der Spaß kommt dabei kein bisschen zu kurz. Allerdings passt das Ganze nicht so in meinen Musikgeschmack....die Sounds erinnern an die NDW und die oft zu poppigen Beats sind nicht ganz so mein Ding....auch wenn ich mich als Metaller von "Pik Ass" einer Coverversion von Motörheads "Ace Of Spades" angenehm berührt fühle.

In jedem Fall ist es Musik die gute Laune verbreitet und sicher einige Freunde finden wird. Jedenfalls kann die Band heute schon auf eine immense Konzertkarriere mit über 1000 Gigs verweise. Lustige Liedtitel wie "Petra und der Wolf" zeigen jedenfalls, dass die Band auch eine Menge Spaß beim schreiben ihrer Songs hat und das dann live auch rüberbringen kann

Das Promoportal-germany gibt 7 von 10 Punkten dafür.

Tracklist:
01 Onyx 5.7 (3:52)
02 Suzi Rage (4:05)
03 Hitbeat (3:54)
04 Koh Wai Khan (2:49)
05 Terrorgefahr auf der B7 (1:45)
06 Das schwarze Loch (3:51)
07 Ein gutes Geschäft (3:24)
08 Pik Ass (3:02)
09 Der Präsident will tanzen (3:50)
10 Petra und der Wolf (3:31)
11 Typhoon der Leidenschaft (3:11)
12 Der unheimliche Surfer (2:25)
13 Aktiv (3:14)
14 Apokalypse der Liebe (11:00)

Konzerte 2016:

13.11. EMMERKINGEN - Cafe Ohne
14.11. TÜBINGEN - Blauer Salon
15.11. PFULLENDORF - Cafe Mokkafloor
17.11. WIEN(AUT) - Arena
18.11. REGENSBURG - Tiki Beat
19.11. RAVENSBURG - Irish Pub
25.11. DRESDEN - Groovestation
26.11. JENA - Cafe Wagner
06.12. FREIBURG - Räng Täng Club
07.12. BERN (CH) - Brasserie Loraine
08.12. BIEL (CH) - Du Commerce
09.12. HEILBRONN - Complex 23
10.12. KÖLN - Sonic Ballroom
26.12. BERLIN - Bassy Club
28.12. LEIPZIG - Werk 2

Review: Beth Hart – Fire on the Floor

Beth Hart ist uns al seine der neuen Größen des Bluesrock bekannt, die des Öfteren mit Joe Bonamassa die Bühnen der Welt unsicher gemacht hat. Jetzt folgt am 14.10.2016 eine neue Scheibe der Ausnahmekünstlerin.

Was erwartet den Hörer auf der Scheibe. Wir waren etwas erstaunt über die eher poppigen Töne einiger Stücke, aber ansonsten macht die Stimme von Beth Hart denselben voluminösen Eindruck, wie man es gewohnt ist. Etwas schwerer als die Alben zuvor kommt der Longplayer zwar daher, aber wer die Stimme der Künstlerin liebt kann eigentlich nur begeistert sein.

Mir persönlich liegen als Anspieltipps die Stücke „Love Gangster“ und „Coca-Cola“ als Empfehlung am Herzen. Für ruhigere Abende ist die Scheibe gut geeignet und von musikalischer Seite lässt die Produktion nichts zu wünschen übrig.

Das Promoportal-germany gibt dafür 7 von 10 Punkten.

Tracklist:

  • Jazz Man
  • Love Gangster
  • Coca Cola
  • Let's Get Together
  • Love Is A Lie
  • Fat Man
  • Fire On The Floor
  • Woman You've Been Dreaming Of
  • Baby Shot Me Down
  • Good Day To Cry
  • Picture In A Frame
  • No Place Like Home

Review: Saxon – Let me feel your power

Wieder einmal bringt Saxon eine Live-CD auf den Markt. Ich glaube ich kenne keine andere Band, von denen ich so viele Live Scheiben besitze wie von Saxon. Das Paket kommt mit 2 CDs und 2 DVDs daher, die zum größten Teil in Chicago und München mitgeschnitten worden. Eine Stücke sind aber auch in Brighton eingespielt worden. Die Band zeigt sich auf den Scheiben von ihrer besten Seite und ein Feuerwerk der besten Stücke wird für die Hörer (und Seher) abgebrannt. Saxon wie man sie liebt und von Live Auftritten her kennt.

Die Scheibe ist gut produziert und gibt einen Einblick in das gesamte Schaffen der Band. Von den Hits alter Tage, bis zu neuem Material ist alles vertreten. Wenn man Saxon schon einmal auf der Bühne erlebt hat, hat man hier das Gefühl, wieder mittendrin zu stehen. Wer Saxon liebt kommt hier voll auf seine Kosten und wird den Kauf nicht bereuen. Ein Blick in die Setlist sollte den Kauf noch vereinfachen.

Das Promoportal-germany gibt hierfür 8 von 10 Punkten

Tracklist:

CD1:

  • Battering Ram
  • Motorcycle Man
  • Sacrifice
  • Destroyer
  • Power And The Glory
  • 20000FT
  • Devil's Footprint
  • Heavy Metal Thunder
  • Queen Of Hearts
  • Princess Of The Night
  • Wheels Of Steel
  • 12. Denim And Leather
  • Crusader
  • Eye Of The Storm
  • Battalions Of Steel
  • Requiem

CD2:

  • Bonus (Live In Chicago):
  • Motorcycle Man
  • Battering Ram
  • This Town Rocks
  • Sacrifice
  • Power And The Glory
  • Solid Ball Of Rock
  • Dallas 1 PM
  • Heavy Metal Thunder
  • Rock The Nations
  • The Eagle Has Landed
  • Wheels Of Steel
  • Backs To The Wall
  • Just Let Me Rock
  • Strong Arm Of The Law
  • 747 (Strangers In The Night)
  • Princess Of The Night
  • Crusader
  • Denim And Leather

 

 

Review: Seek Irony – Tech N´Roll

Heute stellen wir einen Newcomer vor, der ursprünglich aus dem Staate Israel stammt. Mittlerweile leben die Jungs in Amerika und haben sich dazu entschieden eine etwas ungewöhnliche Musikmischung an den Start zu bringen. Irgendwie ist es zwar schon Rockmusik, aber immer wieder drücken Rave Elemente dem Ganzen ihren Stempel auf.

Ich persönlich finde es etwas gewöhnungsbedürftig und werde mich sicherlich nicht unter den Fans befinden, wenn die Band hier in Europa aufspielen wird. Interessant ist die Mischung allerdings doch, zumal wieder einmal neue Wege beschritten werden, wie es in früheren Jahren bei Musikrichtungen wie Indstrial und Grunge schon der Fall war. Hierfür spricht, dass Sylvia Massy sich der Band in der Produktion angenommen hat, die auch Bands wie „System Of A Down“ unter ihren Fittichen hat 

Wer Rockmusik mag, die durch technische Finessen angereichert wird ist hier jedenfalls richtig. Für mich stellt das Ganze zwar keine musikalische Revolution dar, wie manch einer im Vorfeld behauptet hat, aber man kann es sich durchaus anhören 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 7 von 10 Punkten. 

Tracklist: 

  • She
  • Tech N’Roll
  • Devil In Me
  • Skin2Skin
  • When You Lie
  • Running Towards The End Of The World
  • Low
  • Peel Me Away
  • Ravelution
  • Tragically Driven
  • Head Above The Water

 

Review: Poets Of The Fall – Clearview

Am Freitag erscheint das neue Album der finnischen Band Poets Of The Fall im deutschen Handel. Das Album heißt „Clearview“ und ist der achte Longplayer, den die Band auf den Markt wirft. In Finnland ist die Band sehr erfolgreich und dieser Erfolg schwappt langsam aber sicher auf den Rest von Europa über. Solider Rock, der gut hörbar ist und auch manches Mal ruhigere Töne anschlägt ist der Grund für diesen Erfolg 

Für mein Empfinden ist das Ganze zu rund und kommerziell, aber für die Radiofangemeinden, die solche Musik lieben ist es genau das Richtige. Wenn man das aktuelle Album mit den Vorgängern vergleicht, hat man sogar den Eindruck, dass hierbei noch mehr Augenmerk auf die Radiotauglichkeit gelegt wurde 

Allerdings ist natürlich auch einiges positives zu vermerken. Das Album wurde wieder hervorragend produziert und im Bereich der Gitarre ist solides Handwerk zu verbuchen. Des Weiteren würde ich mir mehr Musik wie diese im Radio wünschen, weil es hierfür deutlich eine Bereicherung darstellt, wenn man sich überlegt, was man dort mittlerweile alles zu hören bekommt. Einen Hardrocker begeistert die Scheibe sicher nicht, aber zumindest anständige Rockmusik bekommt man geboten. 

Das Promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten 

Tracklist:

01. Drama for life
02. The game
03. The child in me
04. Once upon a playground rainy
05. Children of the sun
06. Shadow play
07. Center stage
08. The labyrinth
09.
Crystalline
10. Moonlight kissed

 

 
Interview mit Steve Rothery von Marillion zum neuen Album F.E.A.R (Fuck Everyone And Run) 

Interview von Marc Debus (promoportal-germany) mit Steve Rothery (Marillion u.a.)

 

Promoportal: Hi Steve, ich freue mich, dass wir die Gelegenheit zu diesem Interview haben. 

Steve: Hallo Marc, ich freue mich auch und Grüße alle eure Leser. 

Promoportal: Steve, ihr habt eine neue Scheibe gemacht, mit dem provokativen Namen F.E.A.R., was Fuck Everyone And Run heißt. Kannst du uns dazu etwas erzählen? 

Steve: Klar kann ich das. F.E.A.R. ist ein Album, dass von seiner Intension viele gesellschaftliche Probleme anspricht, ohne dabei eine politische Wertung abzugeben. Wenn man den Song „New Kings“ betrachtet, der sich mit den Menschen beschäftigt, die durch finanziellen Erfolg in der Lage sind, gesellschaftlichen Einfluss zu nehmen und über andere zu bestimmen, weißt du was ich meine. In einer Zeit, in der der PREXIT, Bankenkrisen und Flüchtlinge unsere Gesellschaft beschäftigen, sollte man kritisch darauf schauen, wie wir mit diesen Dingen umgehen. Wir können erkennen, dass vieles vom Geld manipuliert wird und dass dahinter immer einzelne Personen stehen. Oft wird dabei sehr unmenschlich gehandelt und solche Dinge müssen angesprochen werden, damit die Menschen darüber nachdenken und sich eine eigene Meinung bilden. Heute versuchen viele Menschen Macht zu bekommen und oft wird man selbst von solchen Menschen gebraucht oder auch mißbraucht, was ich sehr bedenklich finde. 

Wir haben uns viel Zeit für die Texte des Albums genommen. Ich glaube, dass man Dinge benennen muss, um sie in den Fokus anderer Menschen zu rücken. Viele Menschen sind mit den Handlungen unserer Regierungen nicht einverstanden, trauen sich aber auch nicht etwas gegen deren Handlungen zu unternehmen. Früher gingen die Menschen öfters auf die Straße, in dieser Hinsicht hat sich vieles geändert. Deshalb glaube ich, dass Probleme angesprochen werden müssen, damit Missstände wieder in den Blick der Gesellschaft geraten. 

Für das Album haben wir außerdem schon sehr gute Reviews erhalten, unter anderem vom „Guardian“ der in England eine sehr große Zeitung ist.  

Promoportal: Das hört sich ziemlich gut an. Ich kann von meiner Seite aus sagen, dass ich auch von der Produktion und natürlich von der Musik begeistert war, weil ich Gelegenheit hatte das Album im Vorfeld zu hören. Ich würde sagen in Konsequenz ein typisches Marillion Album. 

Steve: Danke – das freut mich 

Promoportal: Steve, kannst du uns etwas zur Tour sagen, die ihr zu dem Album machen werdet? 

Steve: Natürlich. Wir haben schon einige Konzerte in Europa gegeben und werden natürlich auch nach Deutschland kommen. In diesem Jahr waren wir diesbezüglich fleißig und haben bereits in Süd-Amerika einige Shows gespielt. Ein Highlight war auch die Show, die wir in Verona gespielt haben. Des Weiteren hatten wir das Glück einige Festivals in diesem Sommer zusammen mit Queen und Foreigner zu bestreiten, worüber wir uns sehr gefreut haben. 

Promoportal: Wenn du Bands ansprichst, mit denen ihr sicher seit Jahren zu tun habt und die ihr gut kennt, stelle ich an diesem Punkt einmal die Frage, was sich deiner Meinung nach im Rock´n´Roll Business am meisten verändert hat. 

Steve: (lacht) Was man in jedem Fall sagen kann, ist das sich die großen Rockbands deutlich länger halten als Popbands. Wir waren viele Jahre bei EMI unter Vertrag und in dieser Zeit hat der Label sicherlich mehr Geld verdient als die Band, das gilt insbesondere für das „Misplaced Childhood“ Album. Heute hilft das Internet vielen Bands eigene, neue Wege zu gehen. Die Fanbase der Bands wird dadurch häufig größer und man bekommt mehr Rückmeldung von den Leuten, die unsere Musik lieben. Allerdings sehe ich diese Entwicklung auch kritisch, weil Streamings den Bands nicht das gleiche Geld einbringen, wie es früher die Alben getan haben und dadurch natürlich auch weniger Tonträger verkauft werden. Was ich ebenfalls als schwierig ansehe, ist die Tatsache, dass große Gesellschaften heute die Veranstaltungsorte für Konzerte kontrollieren und dort ihre eigenen Gesetze machen. Deshalb spielen wir gerne auch in kleineren, familiäreren Clubs, die uns auch eine andere Nähe zu unseren Fans ermöglichen. Ich persönlich mag diese Gigs sowieso viel lieber, als Großveranstaltungen. Kreativität macht einen Künstler aus und das bedeutet auch, dass man dem Wandel als Musiker begegnen muss. Wir verkaufen auf unseren Konzerten, wie auch alle anderen Bands, T-Shirts und Fanartikel und gewinnen dadurch wieder eine Möglichkeit Geld einzunehmen. Vor vielen Jahren haben Leute viel Geld für Alben ausgegeben. Ich erinnere mich, dass die Platte „Wish You Were Here“ von Pink Floyd das erste Album war, was über 3 Pfund gekostet hat…und wir haben es trotzdem gekauft. Heute geben die Fans Geld für andere Fanartikel aus, das ist der Gang der Zeit. 

Promoportal: Das verstehe ich gut. Hast du noch andere Projekte, mit denen du im Moment etwas machst? 

Steve: Ja, die gibt es. Ich arbeite an einem akustischen Projekt, wo eine Platte in der Weihnachtszeit erscheinen wird. Ich mache dies seit geraumer Zeit mit Peter und Steve live und jetzt wird endlich ein Tonträger erscheinen. Des Weiteren wirke ich bei einem Album mit, das mit dem Titel „Between Here And There“ im November erscheinen wird. 

Promoportal: Das hört sich nach einer produktiven Zeit an. Wir bedanken uns bei dir für das Interview und freuen uns darauf dich mit Marillion und dem neuen Album baldigst Live zu erleben. 

Steve: Ich bedanke mich auch und Grüße noch einmal alle Leser eurer Seite und alle unsere Fans.

 

Titelliste des neuen Albums F.E.A.R. von Marilion:

 

1. El Dorado (I) Long - Shadowed Sun 

2. El Dorado (II) The Gold

3. El Dorado (III) Demolished Lives

4. El Dorado (IV) F E A R

5. El Dorado (V) The Grandchildren Of Apes

6. Living in Fear

7. The Leavers (I) Wake Up In Music

8. The Leavers (II) The Remainers

9. The Leavers (III) Vapour Trails In The Sky

10. The Leavers (IV) The Jumble Of Days

11. The Leavers (V) One Tonight

12. White Paper

13. The New Kings (I) Fuck Everyone And Run

14. The New Kings (II) Russia's Locked Doors

15. The New Kings (III) A Scary Sky

16. The New Kings (IV) Why Is Nothing Ever True

17. The Leavers (VI) Tomorrow's New Country

 

 

Review: [Soon] – Better Days

In der nächsten Woche erscheint die Scheibe der  „Better Days“ von [Soon] in den Plattenläden.  Was erwartet den Hörer hierbei….eigentlich die Frage, die wir uns immer stellen.  Vor allem mit Liveauftritten hat sich die Band aus Hamburg einen Namen gemacht und unzählige Konzertbesucher begeistert. Eine diverse Bekanntheit hat die Band somit erreicht. Der schweremütig anmutende Metal, der aber in keinem Fall der Gothic Schiene zuzuordnen ist wird von den drei Jungs auf der Scheibe vituos und gut produziert dargeboten. Eine Freude beim Hören stellt sich da automatisch ein.

Metal mit starken Riffs und druckvollen Gitarren ist ein Markenzeichen der Band und somit stellt die fünfte Scheibe eine stiltreue Fortsetzung ihrer Vorgänger dar. Mir persönlich sagt die Scheibe jedenfalls zu und ich kann nur noch einige Anspieltipps anbieten. Der Titel zum Album „Better Days“ und das erste Stück „Rather In You Mind“ liefern meiner Meinung nach einen guten Eindruck der Scheibe ab.

Das Promoportal-germany vergibt für das gute Stück 8 von 10 Punkten

Gesang – Eric
Gitarre und Bassgitarre – Lenny
Schlagzeug – Jakob

Tracklist:

·         Rather In Your Mind

·         Empty Promises

·         Blessing In Disguise

·         Better Days

·         Danger At Hand

·         Against The Grain

·         Truth

·         Attempts To Deceive

·         Out Of Mind

Review: Joe Bonamassa – Live At The Greek Theater

Was wird man zu erwarten haben, wenn das momentane Urgestein des Blues Joe Bonamassa ein Live-Packet aus zwei CDs und zwei DVD, insgesamt 22 Songs,s abliefert? – die Frage beantwortet sich eigentlich von selbst. Wieder einmal zeigt das Machwerk mit welcher Perfektion und Akribie Bonamassa nicht nur seine Studioalben produziert, sondern auch seine Liveauftritte zelebriert.

Die DVDs und die CDs bieten den gleichen Konzertmitschnitt, aber dieser ist vom Feinsten. Mit Kirk Fletcher, Reese Waynes, Michale Rhodes und Anton Fig ist die Band hervorragend besetzt. Dazu kommen mit Juanita Tippins, Jade McRae und Mahalia Barnes drei gestandene Backroundsängerinnen, die Bonamassa gesanglich nicht nur unterstützen, sondern eine wirkliche Bereicherung darstellen. Dann darf man auch die Bläser mit Lee Thornburg, Ron Ziubla und Pauli Zerra nicht vergessen, die mit Soli und Seiteneinlagen begeistern. Die Show ist auf den DVDs aus allen Blickwinkeln mitgeschnitten und bietet einen super Eindruck, was man von Bonamassa live erwarten darf. Ich selbst habe mittlerweile zwei seiner Shows selbst gesehen und ich war bei beiden von der Qualität und der Liveperfomance begeistert.

Die zweite DVD bietet Special Features und Interviews (unter anderem auch mit den Eltern Bonamassas) und rundet das Bild gut ab. Das Promoportal-germany kann die Scheibe jedem nur ans Herz legen und empfehlen, der den Blues liebt – danach wird er ihn noch mehr lieben.

Wir vergeben 10 von 10 Punkten….und das tun wir selten!!!!

https://youtu.be/LrGALDL2pVc

Tracklist:

DVD 1 und CDs1:
01. Beginnings
02. See See Baby
03. Some Other Day, Some Other Time
04. Lonesome Whistle Blues
05. Sittin‘ On The Boat Dock
06. You’ve Got To Love Her With A Feeling
07. Going Down
08. I’ll Play The Blues For You
09. I Get Evil
10. Breaking Up Somebody’s Home
11. Angel Of Mercy
12. Cadillac Assembly Line
13. Oh, Pretty Woman
14. Let The Good Times Roll
15. Never Make You Move Too Soon
16. Ole Time Religion
17. Nobody Loves Me But My Mother
18. Boogie Woogie Woman
19. Hummingbird
20. Hide Away
21. Born Under A Bad Sign
22. The Thrill Is Gone
23. Riding With The Kings

DVD2:
01. Growing Up Joe (A conversation with Joe’s parents)
02. Riding With The Kings (Official Music Video)
03. Caveman’s Hacked iPhone (Behind The Scenes)
04. Joe’s Big Fat Greek (Photo gallery)

Tourdaten:

05.05.2017 Stuttgart (Porsche-Arena)
06.05.2017 Münster (MCC Halle Münsterland)
08.05.2017 Baden-Baden (Festspielhaus)
10.05.2017 Hamburg (Barclaycard Arena)
12.05.2017 Düsseldorf (Mitsubishi Electric Halle)
13.05.2017 Bremerhaven (Stadthalle)
14.05.2017 Hannover (Swiss Life Hall)
16.05.2017 Freiburg (Rothaus Arena)
17.05.2017 Ravensburg (OberschwabenHalle)
19.05.2017 Leipzig (Arena Leipzig)
20.05.2017 München (Olympiahalle)

 

Review: Budderside

 

Budderside it eine neue Kombo, die von Patrick Stone gegründet wurde. Er hat bei verschiedenen bekannten Bands als Sänger mitgewirkt, unter anderem bei Quiet Riot, ohne jemals in einer der Bands längerfristig zu verbleiben. Er hat nun mit Budderside seine eigene Band ins Leben gerufen.

 

Was erwartet uns auf der Scheibe, außer das Phil Campell (Motörhead) bei dem Song Ska Bra Gitarre spielt? Zumindest kein Hard Rock bzw. Heavy Metal, sondern eher Poprock, mit vielen abwechslungsreichen Varianten. Der Gastauftritt von Campell dürfte am Produzenten Paul Inder (Sohn von Lemmy Kilmister) und dem ehemaligen Motörhead Manager Todd Singermann liegen, der die Band managt. Man nimmt deutlich wahr, dass es sich um ausgesprochen gute Musiker handelt, die sich in dieser Band zusammengefunden haben, aber stilistisch lässt sich das Werk nur schwer einordnen.

 

Für Liebhaber der härteren Klänge wird die Scheibe wohl nicht das richtige sein, aber Hörer, die es ruhiger und abwechslungsreich mögen sind hier gut bedient. Fazit des Promoportals: Handwerklich saubere Mucke für Freunde ruhigerer Klänge

 

Wir vergeben hierfür 7 von 10 Punkten

Eine Hörprobe gibt es hier:

 https://youtu.be/V48Li8Rqi9A

 

Tracklist:

 

  • Genocide
  • Ska Bra
  • Pain
  • X-Girlfriend
  • Clear Blue Sky
  • Open Relationship
  • My Religion
  • The Envelope
  • Let This One Breathe
  • Can’t Wrap My Head Around You

 

Besetzung:

 

 

 

 

 

Review: Abstürzende Brieftauben – „Doofgesagte leben länger“

Am 9. September kommt ein neues Album der legendären Abstürzenden Brieftauben in den Handel, was uns dazu veranlasst der Scheibe vorab etwas Aufmerksamkeit zu schenken.

Gesehen habe ich die Jungs das letzte Mal Ende der Achtziger Jahre und am Stil hat sich zum Glück nichts geändert. Schnell lustig, aber immer mit einer ernsten Note im Hintergrund kommt das Duo noch immer wie ein Brett daher. Live sind die beiden ja bereits seit einigen Jahren wieder erlebbar, aber die neue Scheibe ist natürlich ein weiterer Meilenstein in der Bandgeschichte – neue Songs nach 23 Jahren!!!!

Es ist schön zu sehen, dass die Band nach dem Tod von Gründungsmitglied Konrad Kittner 2006 nun wieder am Start ist…..und das als Zweimannband, wie am Anfang. Ich freu mich jedenfalls schwer auf die Shows.

Das Promoportal-germany gibt für die neue Scheibe 9 von 10 Punkten

 

Titelliste:

01. Das Grauen Teil 3
02. Ausschlafen
03. Pieke Punk
04. Lindener Girls
05. Freiheit stirbt
06. Nie wieder Pegida
07. No Future war gestern
08. Keine Termine
09. Der Roadie Job ist gar nicht so einfach wie man denkt
10. Tim Buktu
11. Pause
12. Die Blumen sind für sie Herr Polizist
13. Weißt du was du mich mal kannst
14. Im Garten sind Mörder
15. Die Tauben kommen
16. Vorbei

 

Live 2016/2017:

20.08.16          Abstürzende Brieftauben       Kamen    Umsonst & Draussen Open Air

26.08.16          Abstürzende Brieftauben       Niedergörsdorf   Spirit from the Street Festival

03.09.16          Abstürzende Brieftauben       Herzebrock-Clarholz      JUZ Klein Bonum

10.09.16          Abstürzende Brieftauben       Sarstedt      Sarstedt Open Air / Juz Klecks

23.09.16          Abstürzende Brieftauben       Magdeburg    Factory

24.09.16          Abstürzende Brieftauben       Erfurt    Studentenzentrum Engelsburg

27.09.16          Abstürzende Brieftauben       Dresden  Chemiefabrik

28.09.16          Abstürzende Brieftauben       Wien           

29.09.16          Abstürzende Brieftauben       Augsburg   Kantine

30.09.16          Abstürzende Brieftauben       Braunschweig     B58

05.10.16          Abstürzende Brieftauben       Trier   Juz Exzellenzhaus

06.10.16          Abstürzende Brieftauben       Koblenz    Circus Maximus

07.10.16          Abstürzende Brieftauben       Köln    Essigfabrik (als Support von 3. Wahl)

08.10.16          Abstürzende Brieftauben       Weinheim   Cafe Central

28.10.16          Abstürzende Brieftauben       Mühlhausen  "Aufmucken gegen Rassismus" Festival

29.10.16          Abstürzende Brieftauben       Lichtenfels  Paunchy Cats

04.11.16          Abstürzende Brieftauben       Würzburg   Posthalle (Support von WIZO)

05.11.16          Abstürzende Brieftauben       Wiesbaden  Alter Schlachthof (Support WIZO)

06.11.16          Abstürzende Brieftauben       Saarbrücken   Garage (Support von WIZO)

17.11.16          Abstürzende Brieftauben       Jena   Rosenkeller

18.11.16          Abstürzende Brieftauben       Göttingen Tangente

19.11.16          Abstürzende Brieftauben       Leipzig  Teenage Warning Festival/ Felsenkeller

08.12.16          Abstürzende Brieftauben       Kiel   Schaubude

09.12.16          Abstürzende Brieftauben       Hamburg  Hafenklang

17.12.16          Abstürzende Brieftauben       Hannover   Kulturzentrum Faust / 60er Jahre Halle

06.01.17          Abstürzende Brieftauben       Berlin    BiNuu

14.01.17          Abstürzende Brieftauben       Düsseldorf    Stone im Ratinger Hof

20.01.17          Abstürzende Brieftauben       Karlsruhe   Alte Hackerei

21.01.17          Abstürzende Brieftauben       Marburg    KFZ

Review: Cotzraiz -Fehlpressung

Nachdem wir Cotzraiz auf dem Rockpütt in Düsseldorf das erste Mal live erleben konnten, muss einfach eine Review ihrer letzten Scheibe folgen. Was live schon sauber rüberkam bestätigt sich auf der Scheibe der Weseler Band. Deutscher Punkrock, wie er sein muss. Ordentlich Druck nach vorne und auch textlich mit einer provokanten und doch auch immer wieder ironischen Note....so soll es sein. Hier hat sich guter Punkrock alter Schule mit aktuellen Themen in den Texten gepaart. Mir hat die Scheibe jedenfalls gleich zugesagt.....ich hab sie im Auto mehrere Male hintereinander weg gedudelt......da schmeckt das Fahrbier gleich besser.

Wer Punkrock liebr kommt hier auf seine Kosten, egal ob Altpunk oder junge Socke. Man kann im Booklet das gesamte Textmaterial finden und die Scheibe ist super abgemischt. Im Gegensatz zu alten Tagen sind die Texte zu verstehen und der Sound ist prall.....irgendetwas muss sich über die Jahre ja verändern. Nach den beiden vorherigen Alben "Heil Cotzraiz" und "1000 Jahre Cotzraiz" ist dies bereits die dritte Scheibe der Combo....hoffentlich geht es so weiter. Die ganz kurzen Stücke "A","B" und "Aus" erinnern mich an S.O.D. ......falls die noch jemand kennt.....ich habe jedenfalls herzlich gelacht. Das die Jungs von ihrer Mucke überzeugt sind, sagt uns der Song "Was Punk ist bestimmen wir". Zu erwähnen ist noch die ausgefallene Instrumentierung, die neben dem üblichen Elektrokram auch Akkordeon und Staubsauger enthält.....und noch viels mehr (Zwiebel, Kissen mit Bürste etc).....alles will ich nicht verraten....schaut selbst.

Das promortal-germany gibt hiefür 8 einhalb von 10 Punkten.......mal 'n' Brett würd ich sagen!

Review: Odium – The Science Of Dying

Gestern hat uns sein spannender Longplayer von Odium aus dem Rhein-Main-Gebiet erreicht der sich nicht nur hören lässt, sondern besondere Aufmerksamkeit verdient. Der Name war mir ein Begriff, ich wusste allerdings nicht, dass die Band noch existiert. Gegründet wurde die Band bereits 1993 und das treibende Element Rochus Pfaff spielt auch heute noch die Gitarre in einer mittlerweile veränderten Formation.

Was erwartet einem nun mit der neuen Scheibe der Band, die, nach einem etwas längeren Hin und Her, nun im Handel zu erwerben ist. Druckvoller, aggressiver Metal, der einem Altmetaller wie mir unendlich viel Spaß macht. Eingängige Riffs und ein passender Gesang liefern einen gut strukturierten Thrash-Metal, der durch seine eingängigen Melodielinien gut im Gehörgang kleben bleibt.
Besonders nett fand ich die Tatsache, dass unser alter Freund Paul DiAnno (die Urstimme von Iron Maiden), beim Song „Die With Pride“ seinen Gesang zum Besten gibt, was eindeutig für die Band spricht. Ich habe mehrmals mit ihm zusammengesessen und weiß, das Paul sehr kompromisslos seine Meinung äußert, was ihm gefällt und was nicht….und dies schien ihm zu gefallen. Hut ab und auf diesem Wege auch noch mal gute Besserung an Paul, der längere Zeit im Krankenhaus war.

Weitere Anspieltipps sind „Who I Am“ und „The Standard Operation Procedure“. Ich denke die Scheibe wird vielen Metalern das Herz höher schlagen lassen, deshalb sagen wir – SCHLAGT ZU!!!. …..wenn auch nur beim Kauf der Scheibe.

Wir wünschen den fünfen alles Gute und hoffen baldmöglichst für ein paar Bilderchen und ein Interview einem ihrer Gigs beizuwohnen (für ein paar Bierchen natürlich auch) Odium sind: Rochus Pfaff – Gitarre, David Hübsch – Gitarre, Belinda Ann Smaka – Bass, Ralf Runkel – Gesang undMarcel Müller – Schlagzeug…..und wir wünschen viel Erfolg in naher Zukunft.

Ein besonderer Dank gebührt Silke und Dietmar, die uns den Kontakt hergestellt haben und die Scheibe zur Besprechung in unserem Briefkasten plazierten!!!!

Das promoportal-germany gibt für die Scheibe 9 von 10 Punkten und legt sie allen Lesern ans Herz. Eine Band muss nicht zu den Top 10 gehören um klasse zu sein….also traut euch und kauft mal was Neues!!!!

Tracklist

1. The Science Of Dying
2. Who I Am
3. The Standard Operation Procedure
4. Die With Pride (mit Paul Di Anno!!!)
5. Pain
6. War
7. A Tragedy
8. Princess Of Death
9. The Answer

Review: Kafkas – St Helena

Es ist lange her, dass ich etwas von den Kafkas gehört habe. Jedenfalls war es nicht in diesem Jahrhundert, sondern eher im letzten. Jetzt ist mir per Post eine neue Scheibe der Band zugegangen und ich war gespannt. Schon nach den ersten Songs des Albums war klar, dass die Kafkas sich in Bezug auf ihren Stil treu geblieben sind.

Oft wird darauf verwiesen, dass die Band bei den vorherigen 5 Alben große Mengen ihrer Tonträger verkauft haben und die neue Scheibe hat gute Chancen den vorherigen nichts nachzustehen. Ich bin immer wieder froh, wenn eine Scheibe einer Band auf meinem Tisch landet, die ich früher gerne gehört habe und die Zeit und der Kommerz die Band nicht besiegt haben. Wer die Kafkas kennt und mochte, kommt mit der Scheibe voll auf seine Kosten und wer sie nicht kennt, hat hiermit einen guten Grund sie kennen zu lernen.

Das promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten für eine starke deutschsprachige Band

01. Kein Meer
02. Was dir fehlt
03. Ich falle
04. Wo ist Marx
05. Endorphine
06. Lass uns durchdrehen
07. Kompassherz
08. Weil sie kein Herz haben
09. Immer noch nicht müde
10. Diese Hände
11. Schöne Grüsse
12. Ich tanze nackt in meinem Zimmer
13. Nicht nach Hause

 

Review: Gov't Mule - The Tel-Star Sessions

Eine neue "alte" scheibe von Warren Haynes und Allen Woodys Band, die sie nach ihrer Allmann Brothers Zeit gegründet haben findet sich ab Freitag in den Plattenläden. Auf der Scheibe findet si h aber kein neues Material, sondern alte Demos und Studioversionen, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Die Aufnahmen stammen von 1994 aus den Tel Star Studios und dokumentieren das ganz frühe Schaffen der Band. Die Aufnahmen wurden mit Bud Snyder gemacht, der auch viel mit den Allman Brothers als Tontechniker gearbeitet hat.

Man bekommt starke Stücke der Band zu hören, die bisher auf einem Longplayer gelandet sind....schade....aber zum Glück mit dieser Veröffentlichung nun gut aufgearbeitet.
Das Album bietet einen guten Einblick in das frühe Schaffen der Band. Warren Haynes Gitarrenarbeit ist wie immer brilliant und es gibt auch Erstversionen von Stücken zu hören, die später auf Alben bereits zu hören waren. Ein tolles ZZ-Top Cover rundet die Scheibe weiter ab.

Für Fans ein Album das man haben sollte, auch wenn das Meiste bereits in Endversionen veröffentlicht worden ist. Ich hab die Scheibe genossen und sie passt gut in meine Gov't Mule Sammlung. Warren ist ein toller Musiker und ein sympathischer Gesprächspartner....wie er uns vor einigen Monaten bewiesen hat.

Das Interview findet ihr auf Youtube oder unten in den Kommentaren...viel Spaß dabei.

Das Promoportal gibt 9 von 10 Punkten für ein historisches Werk

The Tel-Star Sessions Tracklist:
01. Blind Man In The Dark
02. Rocking Horse
03. Monkey Hill
04. Mr. Big
05. The Same Thing
06. Mother Earth
07. Just Got Paid
08. Left Coast Groovies
09. World Of Difference
10. Bonus Track: World Of Difference (Alternate Version/Original Mix)

Interview mit Warren Haynes: https://youtu.be/StsF9pANv0s

GOV’T MULE veröffentlichen neues Archivalbum “The Tel-Star Sessions“ am 05. August

Pre-Listening - “Blind Man In The Dark”

 

Die Rocklegende Gov’t Mule veröffentlicht am 05. August 2016 über die Mascot Label Group ihr neues Album „The Tel-Star Sessions“. Es enthält bislang unveröffentlichte Demos ihrer allerersten Aufnahmen in den gleichnamigen Studios in Bradenton, Florida, die im Juni 1994 entstanden sind. Die neu gemischten und gemasterten Songs wurden vom Original-Line-Up Warren Haynes, Allen Woody und Matt Abts eingespielt und fangen die Rohheit und Spannung der frühesten Tage von Gov’t Mule ein.

 

„Consequence Ouf Sound“, ein Cover von ZZ Tops „Just Got Paid”, ist nicht nur der erste Song des Albums, sondern auch die erste Single. Wer das ab sofort erhältliche www.mule.net Pre-Order Bundle oder das Album ab Freitag, den 13. Mai bei iTunes, Apple Music und Amazon vorbestellt, erhält den Song gratis dazu.

 

Die Songs auf „The Tel-Star Sessions“ waren ursprünglich für das Debütalbum geplant, gerieten dann jedoch in Vergessenheit. Zumindest bis jetzt. Die zehn Tracks sind als MP3 Download, auf CD sowie als 180g Doppel-Vinylset erhältlich, außerdem als Limited Edition mit anderem Artwork und weißem Vinyl.

 

„The Tel-Star Sessions“ erscheint pünktlich zur „Smokin‘ Mule 2016 Tour“, auf der sie von Blackberry Smoke begleitet werden. Gemeinsam spielen sie am 25. August auch eine Show im berühmten Red Rock Amphitheater in Colorado. Die Band hat außerdem für September einige Shows mit ZZ Top angekündigt, deren Vorverkauf ebenfalls am 13. Mai startet. Derzeit sind Gov’t Mule in Europa auf Tour, kehren jedoch im Juni wieder in die Staaten zurück um dort beim Mountain Jam als Headliner aufzutreten. Weitere Infos gibt es unter www.mule.net.

Mit “Blind Man In The Dark” gibt es schon mal einen mega starken Song vorab zu hören: https://youtu.be/mefvAdnJIY4

 

Die Tracks des neuen Albums stammen aus einer Zeit, als Gov’t Mule lediglich als experimentelles Nebenprojekt galt. In diesem Jahr nahmen sich Haynes und Woody eine Auszeit von den Allman Brothers. Dass sie zu einer der beständigsten, aktivsten und meist respektierten Bands der Welt werden sollten, war das Letzte, an das sie dachten. Die Pläne des Trios – Haynes, Woody und Schlagzeuger Matt Abts, mit dem Haynes er bereits in der Dickey Batts Band gespielt hatte – bestanden lediglich aus einem Low-Budget-Album sowie einigen Shows. Die Fans dürfen sich auf ein improvisiertes Zusammenspiel freuen, jene beeindruckende Fähigkeit, die seitdem zum Hauptmerkmal von Gov’t Mules Alben und Konzerten geworden ist.

 

Seinerzeit arbeiteten sie mit dem Toningenieur der Allman Brothers, Bud Snyder, zusammen und nahmen sich den Rat des legendären Produzenten Tom Dowd zu Herzen, alle Instrumente gleichzeitig live einzuspielen. Gov’t Mule verkrochen sich im Tel-Star Studio und wollten den Sound eines Rock-Powertrios zurückbringen. Auch die Bassgitarre sollte „schmutziger“ klingen, ein markantes Stilmittel des Rock in den frühen 80er Jahren. Beeinflusst wurden sie hauptsächlich von Bands wie Cream, Jimi Hendrix Experience und ZZ Top, dennoch vermischte sich die Suche nach einem vertrauten Sound mit dem Grunge und Rock der frühen 90er Jahre. Damals wussten sie jedoch noch nicht, dass ihnen die Magie, die sie während der Sessions geschaffen hatten, eine so erfolgreiche musikalische Reise ermöglichen würde. Es ist unglaublich spannend, in diese Zeit zurückzukehren und zu erfahren, wie alles begann.

 

 Weitere Infos:

http://mule.net/

https://www.facebook.com/govtmule

http://instagram.com/govtmule

https://twitter.com/govtmuleband

 

 

The Tel-Star Sessions Track Listing:

1.       Blind Man In The Dark

2.       Rocking Horse

3.       Monkey Hill

4.       Mr. Big

5.       The Same Thing

6.       Mother Earth

7.       Just Got Paid

8.       Left Coast Groovies

9.       World Of Difference

10.    Bonus Track: World Of Difference (Alternate Version/Original Mix)

 


Review: Alien Drive – Are you the enemy

 

Heute höre ich mir wieder einmal ein Werk einer neu gegründeten Band an die unter dem Namen „Alien Drive“ an den Start geht. Erschienen ist das gute Stück bereits im Oktober 2015, aber erst heute auf unserem Tisch gelandet. Marco Pirolo hat die Band formiert und eine musikalisch interessante Mischung auf die Scheibe gebannt. Grungelastige Gitarren und melodische Gesangslinien lassen die Scheibe nicht langweilig werden.

Die Band um Pirolo trägt mit einem fetten Sound das ihrige zum Konzept ihres kreativen Bandgründers bei und es entsteht ein Gesamtkonzept, dass mir persönlich gut gefallen hat. Anspieltipps unsererseits sind „Velvet Bullets“ und „All these bitter days“. Rockmusik, die eine größere Hörerschaft verdient hat und deswegen brechen wir hier ein Zepter für „Are you the enemy“ und vergeben 8 von 10 Punkten für das Erstlingswerk der Band….weiter so!!!!

P.S. Das zweite Werk der Band befindest sich bereits in der Mache….wir freuen uns drauf.

Tracklist:

Mainstream Dolls Kill Rock ´n´ Roll
All These Bitter Days
Lost In The Fire
Chemical Soul
This Disease
If Only You Could Stay
Scavenge My Life
Velvet Bullets
So Hard To Break You
Burning Your Head
Yellow & Red
When They Come

Review: Destination Anywhere – Unter den Wolken

 

Tja was soll ich sagen. Im ersten Moment war ich skeptisch beim Erhalt dieser CD, weil ich die Ergüsse der neuen Deutschrockbarden nicht mehr hören kann. Entweder ist es pathetisches Gejammer, oder wir haben den nächsten Böhse-Onkelz-Verschnitt am Start (böse und hart – is ja klar), den keiner braucht.

 

Hier haben wir es mit einer Band zu tun, die sich dem Ska und Alternativ-Punk-Rock verschrieben haben. Es sind Bläser zu hören und die Scheibe macht auf irgendwie gute Laune. Ich mag solche Musik sehr, zumal ich selbst in dem Genre vor zwanzig Jahren musikalisch unterwegs war. Anhörenswert sind „Komm hör doch auf“ und „Gift“

 

Wer es punkig mag kommt in jedem Fall auf seine Kosten. Ich wünsche den Jungs um Sänger David Conrad volle Konzertsäle und viel Erfolg mit ihrer Scheibe

 

Das promoportal-germany gibt 8 von 10 Punkten….weiter so!!!

 

Tracklist:

Komm, hör doch auf
Ohne Dich
Couchurlaub
Alina
Gift
Kasatschok
Regisseur
Dein Stalker
Zimmer in London
Traurig an der Bar
Das Gefühl
Totenkopf im Herz
Die Sterne und das Meer

 

Review:  Buffalo Summer – Second Sun

 

Eine neue Bluesband aus Wales? Ja -  genauso ist es. Die vier Musiker stammen aus dem Süden Englands. Die Wurzeln der Musiker liegen somit in einer Region, die durch schwere Arbeit geprägt worden ist – Ideal um die traditionellen Inhalte des Blues zu transportieren.

Die Band spielte bereits mit den Walking Papers zusammen in Deutschland und war Live schon in einigen Ländern unterwegs. Nun folgt nach ihrem Erstlingswerk der zweite Longplayer. Dieser entstand, weil Barrett Martin auf der Tour in Europa auf die Jungs aufmerksam wurde und ihnen anbot, eine Scheibe mit ihnen aufzunehmen.

Schließlich wurde das Album bei UDR Records veröffentlicht und die Band hat den größten Teil des Materials live eingespielt und nur wenige Nachbearbeitungen vorgenommen. Diese Atmosphäre ist dann auch auf der gesamten Scheibe wahrnehmbar.

Anspieltipps sind „Make You Mine“ und „Light Of The Sun“. Wir vergeben für eine neue Band in der Blueslandschaft 8 von 10 Punkten…..mir gefällts!!!

Tracklist:

 

Money

Heartbreakin' Floorshakin'

Make You Mine

Neverend

As High As The Pines

Light Of The Sun

Levitate

Into Your Head

Little Charles

Priscilla

Bird On A Wire

Water To Wine

 

Review: Beyond The Black – Lost In Forever

 

Nach dem knalligen Erstlingswerk “Songs Of Love And Death” steht nun das zweite Album von Beyond The Black kurz vor Veröffentlichung. Die Band aus Mannheim legt ein ordentliches Tempo vor und somit kann man den zweiten Longplayer ab dem 12. Februar in den Geschäften finden.

Der druckvolle Symphonic-Metal der Band hat es jetzt schon einigen Fans angetan. Auch auf dem zweiten Album zeigt Sängerin Jennifer Haben wieder beeindruckend ihr Können. Beim Song „Beautiful Lies“ ist sogar der Masterplan-Sänger Rick Altzi mit dabei.

Wenn sie nun die Scorpions auf ihrer 50jährigen Jubiläumstour begleiten kann deutlich als weitere Ehrung der Newcomer gesehen werden.

Das Album bietet was man nach dem gigantischen Debüt erwarten konnte. Druckvollen Symphonic-Metal, der mir teilweise zu glatt erscheint. Ich stehe auch hierbei eher auf die etwas aggressiveren Varianten. Das ist aber Geschmackssache und ändert nichts an dem hervorragend produzierten Album. Anspieltipps sind in jedem Fall der Titelsong „Lost In Forever“ und „Dies Irea“. Solides Material aus Mannheim, dass zumindest noch einiges erwarten lässt.

Das promoportal-germany gibt hierfür 8 von 10 Punkten

Tracklist:

 Lost In Forever
 Beautiful Lies
 Written In Blood
 Against The World
 Beyond The Mirror
 Halo Of The Dark
 Dies Irae
 Forget My Name
 Burning In Flames
 Nevermore
 Shine And Shade
 
Heaven In Hell
 Love’s A Burden

Konzerttermine (mit den Scorpions):

14.03.2016 – Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle
16.03.2016 – München, Olympiahalle
18.03.2016 – Dortmund, Westfalenhalle
19.03.2016 – Mannheim, SAP Arena
21.03.2016 – Hamburg, Barclaycard Arena
23.03.2016 – Berlin, Mercedes-Benz Arena
24.03.2016 – Leipzig, Arena Leipzig
26.03.2016 – Frankfurt, Festhalle Frankfurt
27.03.2016 – Köln, LANXESS Arena

 

 

 

Zum 25jährigen Bestehen von Gammaray wird es ab Ende Juli 2015 alle Alben der Band als Deluxe-Doppel-CDs noch einmal in den Handel zu bringen. Auf der ersten CD werden die Alben in neu gemasterter Version aufgelegt und auf der zweiten CD der Deluxe-Alben wird Bonusmaterial enthalten sein. Das beinhaltet alte und neue Live-Aufnahmen der Band, Studioaufnahmen Alternativversionen älterer Songs und vieles mehr.

 

Die Band macht somit altes Archivmaterial zugänglich und erweiterter die Orginalalben um dieses Bonusmaterial. Gleichzeitig wird das Cover der Platte in einer veränderten Form präsentiert, wie man am Bild zum Artikel entnehmen kann. Die Jungs um Kai Hansen haben sich in jedem Fall jede erdenkliche Mühe gegeben den Fans ein attraktives Paket zu den remasterten Alben zu liefern.

 

Mit dem jetzt vorliegenden Album „Heading For Tomorrow“ erscheint als erstes das Debutalbum von Gammaray in der neuen Form. Viele der Stücke, die Gammaray zu dem gemacht haben was sie heute sind waren auf diesem Album enthalten. Vor allem der Titeltrack „Heading For Tomorrow“ und „Heaven Can Wait“ möchte ich dabei erwähnen.

 

In jedem Fall lohnt es sich die Scheibe zu kaufen, weil der Sound der Stücke um einiges brillanter erscheint, als auf dem Orginalalbum. Auch die Live Aufnahmen und Zusatzstücke machen einen besonderen Reiz aus und zeigen auch durch die Variationen von Songs die Entstehungsgeschichte einzelner Stücke gut auf. Für Fans der Band stellt das Album sicher eine Bereicherung dar, weil es auch Demoversionen von Songs gibt, bei denen bereits Kai Hansen singt und nicht Ralf Scheepers.

 

Wer das Album noch gar nicht hat sollte zur Anniversary Edition greifen, weil es wesentlich umfangreicher ist als das Orginalalbum. Ansonsten bleibt zu einem bereits weltweit gelobten Klassiker nichts zu sagen, außer dass dieses Packet ausgesprochen gelungen erscheint!!!!

 

CD 1 - Studio Album

 

01. Welcome
02. Lust for Life
03. Heaven Can Wait
04. Space Eater
05. Money
06. The Silence
07. Hold Your Ground
08. Free Time
09. Heading for Tomorrow
10. Look at Yourself (Uriah Heep Cover)
11. Mr. Outlaw (Japanese Bonus Track)
12. Sail On (B-Side from “Heaven Can Wait” EP)
13. Lonesome Stranger (B-Side from “Heaven Can Wait” EP)

 

CD 2 - Bonus-CD

 

01. Who Do You Think You Are?
02. Heaven Can Wait (EP Version)
03. Money (Demo - Kai on Vocals)
04. Sail On (Demo - Kai on Vocals)
05. Heading for Tomorrow (live)
06. Space Eater (live)
07. The Silence (Demo - Kai on Vocals)
08. Mr. Outlaw (Instrumental Version)
09. Heaven Can Wait (Demo - Kai on Vocals)
10. Heading for Tomorrow (Karaoke Version)
11. Space Eater (Karaoke Version)
12. Lonesome Stranger (Demo)