Preview: The Restarts - Uprising (Pirates Press Records, 25.10.2019)

 

(F.B.) The Restarts sind zurück mit Ihrem Sechsten Longplayer, jetzt das erste mit Jeremy an der Schießbude. Stolze 14 Monate habe die 3 Jungs aus Hackney, London's East End an der Scheibe gefeilt, und das hat sich wieder einmal gelohnt.

Mit Ihrem großartigem Sound aus trashigen Old School Punk & schönen Offbeat/Ska Elementen sind die Restarts ja seit 1995 ne echte Bank. Dementsprechend gehen die 12 Songs von „Uprising“ auch ab wie Schmidt´s Katze. Der opener „Panic“ legt als reines HC-Punk Stück gleich mal ordentlich vor. Mit „Living a Lie“ folgt ein treibender Streetpunk/Oi! Hammer & weiter geht’s mit der feinen Ska-Punk Nummer „Shut Doors“ um dann mit „First World Problems“ wieder die volle Aggro-Punk Breitseite rauszuhauen. „Out and Proud“ und The One Percent“ hauen genau wie der Titeltrack „Uprising“ in die gleiche geile Old School Achtziger Punk Kerbe – Klassel


Ohne dabei Gas rauszunehmen wird dann mit „Black Dog“ wieder ein toller Punk Song mit Off-Beat ala Blaggers abgeliefert. „A Dark Day in September“ ist dann die nächste Streetpunk Hymne, bevor mit „The Fork“ wieder etwas mehr HC-Punk mit schön angepissten Sing-a-Longs aufwartet. Mit „20 Years“ gibt es nochmal ne sehr SKA lastige Nummer, bevor mit dem ziemlich abgedrehten „New World Order“ das Album viel zu schnell am Ende ist.

Das Songwriting ist durchweg mit zurecht angepisster Harter Kritik an Gentrifizierung, Homophobie, Rassentrennung und an politischem Wahnsinn. Aber auch Themen wie Mentale Gesundheit, Suchtproblematik oder die fürchterlichen Zustände, die im Dschungel von Calais an der Tagesordnung sind. The Restarts reden nicht nur über solche Missstände, sondern unterstützen auch aktiv vor Ort, so war u.a. Robin beruflich einige Zeit in Palästina und arbeitete dort im Bereich der humanitären Hilfe.


Die Jungs sind eben einfach große Klasse, menschlich wie musikalisch. Tolle Menschen, Tolles Album, das von Vorn bis hinten Spaß macht.

Das Album ist erhältlich auf Pirates Press Records als CD, LP & Digital Download (1500pcs. Black Vinyl, 250pcs. Ultra-Clear w/ Black “Smoke” Vinyl & 250pcs. Blood Red Vinyl): https://shop.piratespressrecords.com/…/the-restarts-uprisin…

 

Promoportal-Germany gibt für „Uprising“ 8.5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:
1. Panic
2. Living A Lie
3. Shut Doors
4. First World Problems
5. Out And Proud
6. The One Percent
7. Uprising
8. Black Dog
9. A Dark Day In September
10. The Fork
11. 20 Years
12. New World Order

 

The Restarts line up: Kieran - bass & vocals, Robin - guitar & vocals und Jeremy – drums

 

Bandseite auf FB: https://www.facebook.com/therestarts/

The Restarts - "Uprising": https://www.youtube.com/watch?v=q7aP7OspeY4

The Restarts - "20 Years": https://www.youtube.com/watch?v=aOK4uKIWJdc

The Restarts - "Out and Proud": https://www.youtube.com/watch?v=fhb6Y2G6a8o

 

 

Preview: RAMOMS – Teachers Pet Single (Pirates Press Records, release date: 13.12.2019)

 

(F.B.) Hier also die zweite von drei geplanten Singles der all-female-Ramones-parody/tribute-Band Ramoms.

Nach der doch etwas flachen „Problem Child“ Single, kommen die Vier Damen aus Philadelphia nun mit „Teachers Pet“ etwas besser daher.

Dreimal Bubblegum Ramones Sound gibt´s auch hier. Auch diese Single ist mich nicht mehr als durchschnittlich, wobei „The PTA took my Mommy away“ wenigstens noch etwas lustig ist. Der Gesang erinnert immer noch an Alvin and the Chipmunks, wenn auch nicht ganz so penetrant wie auf der ersten EP.

Nach wie vor aber not my Pint of Cider. Mehr wie ein Schulterzuckendes “Ganz nett” lockt mir das nicht hervor.

Die Single gibt´s auf Pirates Press Records (500 x Olive Green w/ White Splatter vinyl): https://shop.piratespressrecords.com/…/ramoms-teachers-pet-7

 

Promoportal-Germany gibt für „Teachers Pet“ 4.5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:
Side A:
1. Going Into 3rd
2. The PTA Took My Mommy Away
Side B:
1. Beat On The Brat

RAMOMS sind: Jodi Ramom – Vocals, Sharon Ramom – Guitar, Molly Ramom – Bass, Ginger Ramom – Drums

Ramoms auf FB: https://www.facebook.com/ramomsband/

Preview: Insanity - Moneyfest (Bastardized Recordings, 13.12.2019)

 

(F.B.) Mitten aus der Schweiz, aus dem beschaulichen Kanton Luzern kommt ein mächtiges Soundgewitter in Form des vierten Longplayers von Insanity auf uns zu. Die 5 Jungs sind ja schon eine ganze weile auf nem hohen Level unterwegs, und durch etliche Internationale Gigs, Festivals und Headliner Touren, u.a. Kuba, Europa, Balkan, Japan, Korea & Süd/Ost Asien, ne feste Größe in der weltweiten Hardcore Szene.

Mit „Moneyfest“ machen Insanity konsequent weiter mit Ihrem ganz eigenen Style aus Hardcore ala Madball oder Hatebreed gemischt mit Punk, garniert mit fetten Metal-Riffs & jeder Menge Shouts und Sing-a-Longs.
Die 12 Songs des Albums sind durch die Bank weg verdammt druckvoll und schieben ne unglaubliche Soundmauer nach vorn. Dabei immer schön abwechslungsreich, mal mehr Trashig Metallastig, mal fette Moshstücke, mal im Vordergrund die schön alte HC Schule, mal derbe Crossover Smasher. Immer schön aggressiv, wütend und ordentlich angepisst. Alles immer sehr gesellschaftskritisch mit nem dicken Batzen Ironie, statt erhobenen Zeigefinger. Sehr sympathisch.

Das Album gefällt komplett auf Anhieb, alle Songs gehen sauber ab und Ausfälle sind auf „Moneyfest“ nicht zu verzeichnen. Fällt daher schwer was hervorzuheben, aber unbedingt mal reinhören bei „You will Die First“, „Safe Me“, „Food Comes First“, „These Days“ oder „Hate Everyone“.

Bereits als Preorder erhältlich als CD, Package Deal mit T-Shirt, DL & auf Vinyl (100pcs. White & 200pcs. Black) auf Bastardized Recordings: http://shop.bastardizedrecordings.de/product_info.php…

 Promoportal-Germany gibt für „Moneyfest“ 8.0 von 10 Punkten.

 

Tracklist:
1. How We Ride
2. Business
3. Seven Sins
4. You Will Die First
5. Moneyfest
6. Save Me
7. Dead Presidents
8. Food Comes First
9. Struggle
10. These Days
11. Hate Everyone
12. Can't Stop Won't Stop

 

Insanity Line-Up: Vocals - Tobias Küng, Lead Guitar - Michael Portmann, Rhythm Guitar - Yannick Balmer, Drums - Raphael Renggli & Bass - Livio "Pery" Zemp

 

Facebook Seite der Band: https://www.facebook.com/insanity.metal/

Insanity - Moneyfest (Official Video): https://www.youtube.com/watch?v=LJK-6sACQv8

Insanity - You Will Die First (Official Video): https://www.youtube.com/watch?v=yVfCx8FiJqQ

Review: Pink Floyd – The Later Years

Ein wahnsinniges CD und Digitalpaket wird hier von Pink Floyd auf den Markt geworfen, an dem die Fans der Band nur schwerlich vorbeikommen werden. Das riesige Set aus 5 CDs, 6 Blurays und 5 DVDs erscheint am 29. November 2019 und beinhaltet unveröffentlichtes Material der Band. Das Paket hat natürlich seinen Preis und wird mit fast 350 Euro nicht unbedingt jeden ansprechen.

Die Band hat sich allerdings wirklich Mühe gegeben, den Fans etwas Erstklassiges zu bieten. „A Momentary Lapse Of Reasons“ wurde komplett überarbeitet und neu abgemischt. Dazu kommt eine Menge an Material aus den Alben „The Divison Bell“, „A Momentary Lapse Of Reasons“ und „Endless River“, dass es bisher noch nicht zu hören gab. Auch Videomaterial zu diesen drei Alben ist beinhaltet und umfasst fast sieben Stunden Material. Gigantisch!!!

Ebenso sind die Konzerte in Venedig von 1989 und das Knebworth Konzert von 1990 enthalten und umfassen auch bisher unveröffentlichtes Material. Die Reihe setzt sich so fort. Unveröffentlichtes Material zu „Pulse“ und der Film zu „Endless River“ lassen das Herz höherschlagen.

Hinzu kommt das bisher unveröffentlichte Konzert von Gilmoure, Wright und Mason, dass sie zum Gedenken an Syd Barrett 2007 gegeben haben auf CD und Blueray.

Um das Ganze abzurunden ist ein Textbuch, ein Fotobuch mit 60 Seiten, und reproduzierte Tourprogramme (Pink Floyd World Tour 1987/1988, Pink Floyd Live 1989, Pink Floyd European Tour 1994) enthalten, dass Fans glücklich machen wird. All dies wurde erstellt von Aubrey Powell von Hipgnosis und Peter Curzon von den Storm Studios. Als Add Ons sind auch reproduzierte Tourpässe, Sticker und Poster enthalten.

Es soll auch eine Doppel-CD bzw. Vinyl geben, die die Highlights des Pakets enthalten soll und sicher erschwinglicher sein wird, obwohl das Gesamtpaket natürlich seinen Reiz hat.

Promoportal-germany vergibt hierfür 9 von 10 Punkten, was am immens hohen Preis liegt. Der Inhalt der Box ist allerdings auch bestechend und lohnt sich für Fans der Band in jedem Fall !!!!

 

Tracklist:

CD 1

  1. Signs Of life (Remix 2019)
  2. Learning To Fly (Remix 2019)
  3. The Dogs Of War (Remix 2019)
  4. One Slip (Remix 2019)
  5. On The Turning Away (Remix 2019)
  6. Yet Another Movie (Remix 2019)
  7. Round And Around (Remix 2019)
  8. A New Machine, Part 1(Remix 2019)
  9. Terminal Frost (Remix 2019)
  10. A New Machine, Part 2 (Remix 2019)
  11. Sorrow (Remix 2019)

CD 2

  1. Shine On You Crazy Diamond (Parts 1-5) (Live. Remix 2019)
  2. Signs Of Life (Live. Remix 2019)
  3. Learning To Fly (Live. Remix 2019)
  4. Yet Another Movie (Live. Remix 2019)
  5. Round And Around (Live. Remix 2019)
  6. A New Machine, Part 1(Live. Remix 2019)
  7. Terminal Frost (Live. Remix 2019)
  8. A New Machine, Part 2 (Live. Remix 2019)
  9. Sorrow (Live. Remix 2019)
  10. The Dogs Of War (Live. Remix 2019)
  11. On The Turning Away (Live. Remix 2019)

CD 3

  1. One Of These Days (Live. Remix 2019)
  2. Time (Live. Remix 2019)
  3. On The Run (Live. Remix 2019)
  4. The Great Gig In The Sky (Live. Remix 2019)
  5. Wish You Were Here( Live. Remix 2019)
  6. Welcome To The Machine (Live. Remix 2019)
  7. Us And Them (Live. Remix 2019)
  8. Money (Live. Remix 2019)
  9. Another Brick In The Wall, Part 2 (Live. Remix 2019)
  10. Comfortably Numb (Live. Remix 2019)
  11. One Slip (Live. Remix 2019)
  12. Run Like Hell( Live. Remix 2019)

CD 4

  1. One Of These Days (Live in Hannover 1994)
  2. Astronomy Domine (Live in Miami 1994)
  3. The Dogs Of War (Live in Atlanta 1987)
  4. On The Turning Away (Live In Atlanta 1987)
  5. Run Like Hell (Live In Atlanta 1987)
  6. Blues 1 (Unreleased, 1994 Recording)
  7. Slippery Guitar (Unreleased, 1994 Recording)
  8. Rick’s Theme (Unreleased, 1994 Recording)
  9. David’s Blues (Unreleased, 1994 Recording)
  10. Marooned (Unreleased, 1994 Recording)
  11. Nervana (Unreleased, 1994 Recording)
  12. High Hopes Early Version (Unreleased, 1994 Recording)

CD 5

  1. Shine On You Crazy Diamond (Parts 1-5) (Live in Knebwoth 1990)
  2. The Grat Gig In The Sky (Live in Knebwoth 1990)
  3. Wish You Were Here (Live in Knebwoth 1990)
  4. Sorrow (Live in Knebwoth 1990)
  5. Money (Live in Knebwoth 1990)
  6. Comfortably Numb (Live in Knebwoth 1990)
  7. Run Like Hell (Live in Knebwoth 1990)

 

Review: Eskimo Callboy – Rehab

Eskimo Callboy stehen ganz eigenen Metalcore, was sie auch auf ihrer neuen Scheibe wieder unter Beweis stellen. Mit sehr unterschiedlichen Gesangsparts und seltsamen Rap-Einlagen ist das Ganze stilistisch eine eher gewöhnungsbedürftige Mischung, die scheinbar ein annehmbares Gesamtkonzept für Fans der Band darstellt.

Die letzte Platte zeigte, dass sich einige Hörer mit dieser Art Musik identifizieren können, zumal die Scheibe Platz 6 der Charts erreicht hat. Ich persönlich kann der Scheibe nicht besonders viel abgewinnen. Die Stilbrüche sind zum Teil so schlimm, dass man das Gefühl gewinnen kann, hier wurde bei der Zusammenstellung gewürfelt. Manche Songs bewegen sich vom Gesangsstil eines Disneysongs bis hin zum Death-Metal Stil, was eher anstrengend als innovativ klingt.

Gleichzeitig ist der Sound eher künstlisch und die elektronischen Spielereien machen die Musik für mich noch anstrengender. Der Sound bewegt sich zwischen alten Kraftwerkalben und dem Versuch die Möglichkeiten eines Synthesizers bis an die Grenze auszureizen. Unterlegt wird das Ganze mit verzerrten Gitarren und einem zu künstlich klingenden Schlagzeug. Alles in Allem zumindest nichts was ich mir kaufen würde!

Promoportal-germany gibt 4 von 10 Punkten

Setlist

 

Take Me
Rehab
It’s Going Down
Hurricane
Disbeliever
Okay
Made By America
Supernova
Lost
Nice Boi

Prism

 

Tour:

01.12.19 (DE) Berlin – Metropol
03.12.19 (CZ) Prague – Storm Club
04.12.19 (HU) Budapest – Dürer Kert
05.12.19 (AT) Wien – Simm City
06.12.19 (AT) Saalbach Hinterglemm – Bergfestival
07.12.19 (DE) Köln – Palladium
08.12.19 (DE) Hamburg – Docks
13.12.19 (BE) Hasselt – Muziekodroom
14.12.19 (DE) Herford – Krampus Fest
15.12.19 (DE) Karlsruhe – Knockdown Festival
17.12.19 (F) Paris – Gibus
18.12.19 (CH) Zürich – Komplex 457
19.12.19 (DE) München – Tonhalle
20.12.19 (DE) Nürnberg – Löwensaal

Review: AXXIS 30 Jahre – Best Of EMI Years

Eine grandiose Zusammenstellung der AXXIS Songs, die bei EMI in den 80ziger und 90ziger Jahren erschienen  sind, erwartet den Hörer auf dieser Doppel-CD von AXXIS.  Das besondere an der Scheibe ist, dass aller Songs neu eingespielt wurden und somit in voller Soundbreite einer modernen Produktion ins Ohr gehen. Erfreulicherweise hat sich die Band diese Arbeit gemacht, die sich nach dem Hören der beiden Silberlinge auch wirklich gelohnt hat.

Die Jungs liefern eine gute Bandbreite ihrer ersten 4 Scheiben ab und erfreulicherweise ist das erste Album der Band mit sagenhaften 9 Songs vertreten, eine gute Entscheidung.  Beim Song „Living In A World“ konnte zudem Gitarrist Sacha Gerstner von Helloween zu einen Gastauftritt herangezogen werden. Alles in allem eine Runde Nummer, die in neuer Aufnahmequalität prima rüberkommt. Altes Material in einem wirklich schönen neuen Mantel.

Promoportal-germany gibt hierfür 8 von 10 Punkten….eine Scheibe die jedem AXXIS Begeisterten runter gehen wird wie Öl

Tracklist

CD 1
1. Living in a world 3:52
2. Kingdom of the night 4:11
3. Never say never 3:43
4. Fire and Ice 4:03
5. Young souls 3:32
6. Love is like an ocean 3:29
7. The moon 3:56
8. Tears of the trees 4:28
9. Kings made of steel 3:32
10. Save me 4:16
11. Touch the rainbow 3:07
12. Rolling like thunder 4:06

CD 2
1. Ships are sailing 3:55
2. Little look back 4:16
3. Face to face 5:27
4. Stay don't leave me 4:17
5. Little war 3:53
6. Brother moon 4:50
7. Waterdrop 4:20
8. Ecstasy 3:28
9. C'est la vie 2:58
10. Just a story 3:09
11. Helena 4:09
12. The show is over 4:23

Review – Luke Combs – What You See Is What You Get

 

(A.M.) Am 8. November wird die zweite Scheibe des amerikanischen Country Rock Musikers „Luke Combs“ „What You See Is What You Get“ veröffentlicht. Bereits sein Erstlingswerk „This One´s For You“ eroberte die Szene drüben. Und der Name wird auch diesmal Gesetz sein - nicht nur, weil er selbst trotz des Erfolgs ehrlich und echt geblieben ist, sondern auch, weil die Musik ehrlich ist.

Von den insgesamt 17 Titeln der Scheibe eröffnet „Beer Never Broke My Heart“ und gibt direkt einen passenden Einblick bzw. Ausblick auf die weiteren Songs. Denn auch „Refrigerator Door“ lässt ihn gesanglich und auch die Gitarre im Mittelpunkt stehen. Das Schlagzeug beispielsweise ergänzt und gibt zusätzliche Fülle. „Even Though I´m Leaving“ ist dann durchgängig etwas ruhiger und sentimentaler. Klavierklänge eröffnen „Lovin´ On You“ und der Countrysound nimmt weiter Fahrt auf. Dies ist auch bei „1,2 Many“ der Fall. Allerdings ist zwischenzeitlich ein Song, „Moon Over Mexiko“, zu hören, der für mich einfach nebenbei läuft, aber keine besondere Aufmerksamkeit erhascht.

Etwas Abwechslung durch punktierte Instrumentenklänge zu Beginn bringen dann „Blue Collar Boys“ und „New Every Day“ mit sich. Insgesamt ist der zweite Song schön voll und satt. „Reasons“ folgt. Hier ist seine Gesangsstimme sehr im Vordergrund und die Instrumentenlinien unterstützen dies, wie bei den meisten anderen Titeln auch. Wieder typischer im Country Music Stil mit einer Note Pop geht es mit „Every Little Bit Helps“ weiter, bevor „Dear Today“ in weiten Teilen sehr minimalistisch gespielt ist. Hiermit ist gemeint, dass sein Gesang bis fast zur Mitte eigentlich nur von einer Gitarre begleitet wird. Für mich wäre dies für den gesamten Song sehr lohnenswert gewesen.

Der Titelsong der Scheibe „What You See Is What You Get“ folgt voll, satt und sehr melodisch, harmonisch. „Does To Me (Feat. Eric Church)“ und „Angels Workin´ Overtime“ fügen sich entsprechend an. Hier ist die Country Music durch einzelne Akzente wieder etwas mehr im Vordergrund. Der Titel „All Over Again“ scheint als Name erstmal grundsätzlich sehr beliebt zu sein und folglich gibt es viele ähnliche Titel, die bereits von anderen Künstlern veröffentlicht sind und sich auch in den Instrumentenlinien und der Stimmung, die im Hörer ausgelöst wird, sehr ähneln. Seicht, weich und emotional geht die Scheibe mit „Nothing Like You“ und „Better Together“ zu Ende. Der zweite Titel setzt mit den Gitarrenlinien tolle Akzente und ist demnach ein würdiger Abschluss des Albums.

Unsere Anspieltipps sind „1,2 Many“ und der Albumtitel „What You See Is What You Get“.

 

Promoportal-Germany vergibt 6,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Beer Never Broke My Heart

Refrigerator Door

Even Though I´m Leaving

Lovin´ On You

Moon Over Mexiko

1,2 Many (Feat. Brooks & Dunn)

Blue Collar Boys

New Every Day

Reasons

Every Little Bit Helps

Dear Today

What You See Is What You Get

Does To Me (Feat. Eric Church)

Angels Workin´ Overtime

All Over Again

Nothing Like You

Better Together

Review – Induction – Induction

 

(A.M.) Am 18. Oktober veröffentlichen die fünf Metaller von „Induction“ ihr gleichnamiges Debütalbum. Wir können uns auf progressiven und symphonischen Power Metal freuen. Eine Mischung aus Riffs mit einer 7-Saiten-Gitarre, ein gewisses Maß an Fantasy und Epik, eingängige Melodien, ein Orchester (Peter Crowley) und ein eine markante Gesangsstimme warten auf. Insgesamt kommt mit der CD ein Booklet, welches neben allen Songtexten auch Bilder in Fantasy Manier jedes Bandmitglieds zeigt.

 

Der Opener „A Message In Sand“ ist als Intro für die Scheibe direkt mit viel Epik und Abenteuerlust in unglaubliche und unbekannte Welten gespielt. Weiter geht es mit „By The Time“. Hier ist das Schlagzeug dominierender. Aber dennoch werden wir weiter in die Welt der Geister und Feen gezogen. Und auch in „Pay The Price“ folgen die Musiker diesem Pfad. Synthies zu Beginn und eine hervorstechende Gitarrenarbeit überzeugen. „The Outwitted Consecration“ ist sehr dramatisch gespielt, nicht zuletzt durch den vollen Einsatz des Orchesters. Mit Glockenklängen und Hintergrundchören startet auch „Hiraeth“, bevor die Gitarrenlinien das absolute Highlight des Titels darstellen. Der Song ist insgesamt etwas ruhiger.

 

Härter und im Stil klassischer Power Metal ist in „Mirror Make Believe (My Enemy)“ gespielt. Akzente setzt die Double Bass. „At The Bottom“ ist durch die Chöre wieder sehr episch. Zudem zieht das Tempo phasenweise ordentlich an. Dies gilt auch für „The Riddle“. Dieser Song ist insgesamt aber auch härter. Es folgt „A Nightmare´s Dream“ mit viel Dramatik entsprechend dem Songtitel. „My Verdict“ ist dann phasenweise wieder flotter gespielt und die Drums setzten, genauso wie der Wechsel der Gesangsstimme, punktierte Akzente. Der letzte Song des Albums „Sorrow´s Lullaby“ hat zum Schluss nochmal alles drin: Fantasy, Epik, Härte, Dramatik und jede Menge Power.

 

Unsere Anspieltipps sind „By The Time“ und „Sorrow´s Lullaby“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

A Message In Sand

By The Time

Pay The Price

The Outwitted Consecration

Hiraeth

Mirror Make Believe (My Enemy)

At The Bottom

The Riddle

A Nightmare´s Dream

My Verdict

Sorrow´s Lullaby

Review – Freedoom – Endzeitgeist

 

(A.M.) Zu Beginn des Jahres entstand das „Projekt“ „Freedoom“. Und nun veröffentlichen die zwei Freunde ihre erste EP „Endzeitgeist“. Zu haben ist die Scheibe auf den bekannten Streaming-Seiten und auch physisch in einer Kartonstecktasche. Das Besondere der beiden ist ihr nicht ganz gleicher Musikgeschmack. So kommt es mit Oi-Punkt/ Streetrock und Metal/ Hardcore zu einem schönen Crossover.

 

Alle Songs verkörpern diesen Crossover. Die Gitarrenlinien sind hart und sehr dominant. Aber auch das Schlagzeug steht dem nichts nach. Es ist sehr punktiert gespielt und wechselt die Tempi auch innerhalb der einzelnen Songs immer wieder, um so weitere Akzente zu setzten. Die Songs geben ein Gesamtbild ab und bleiben dem Crossover sehr treu. So sticht kein Titel besonders hervor, weder im positiven noch im negativen Sinne. Die deutsche Sprache fügt sich hier entsprechend ein, da sie ja nicht gerade als eine melodische Gesangssprache gilt.  

 

Unsere Anspieltipps entfallen, da alle Songs stilistisches sehr ähnlich sind und die Fans des Crossovers begeistern werden.

 

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Endzeitgeist

Konsument

Virtuelle Zombies

Anti-Euch

Zeit und Geld

DSDPSEUDOSTAR

Fang an zu leben!

Review – Joe Bonamassa – Live At The Sydney Opera House

 

(A.M.) Am 25. Oktober 2019 veröffentlicht der Ausnahme-Blueser „Joe Bonamassa“ sein neues Album „Live At The Sydney Opera House“ über Mascot Label Group.

 

Und was sollen wir sagen: Wie erwartet, da gewohnt, haut Bonamassa damit wieder richtig einen raus. Der Opener „The Train“ lässt uns beim Intro an „Jethro Tulls“ „Locomotive Breath“ denken. Insgesamt hat dieser Titel in seinen über 8 Minuten Spieldauer direkt alles an Können in sich, was wir uns von Bonamassa erhoffen. Danach geht es mit „Mountain Climbing“ weiter. Hier haben die Bläser einen besonderen Auftrag. Sie unterstützen den Bass gekonnt, so dass auch dieser Song zu einem Feuerwerk wird. Zunächst extrem ruhig und gefühlvoll spielt Bonamassa bei „Drive“ seine Gitarre und entschwindet auch gesanglich voll und ganz in diesem Titel. „Love Ain´t A Love Song“ beginnt auf dieser Scheibe mit einem tollen Gitarrensolo. Dies wird von den anwesenden Fans entsprechend gewürdigt. Und was sollen wir sagen: Zu Recht! Danach geht es mit Bläsern und Keyboard weiter und auch die Backgroundsängerinnen unterstützen in Perfektion. Somit wird der Song immer voller und satter.

 

Es folgt „How Deep This River Runs“. Hier sticht die extrem markante Gesangsstimme von Bonamassa extrem hervor, aber auch die weibliche Unterstützung setzt Akzente. Die ebenfalls rund 8 Minuten Songlänge sind einfach zum Genießen. Weiter geht es mit „Mainline Florida“. Hier ist besonders das sehr ausgiebige Gitarrensolo zu bemerken. „The Valley Runs Low“ lädt uns zunächst in den „Wilden Westen“ ein. Der Song entwickelt sich extrem harmonisch und geht schon fast Richtung klassischer Ballade. So zeigt Bonamassa auch diese Seite seiner Musik sehr gut. „Blues Desperation“ ist absolut abwechslungsreich. Ruhige und weiche Passagen mit enormer Zurückhaltung und durch Minimalismus geprägt, wechseln sich mit vollen und satten Teilen ab, in denen jeder Musiker alles gibt und die Facetten seines Instrumentes deutlich spielt. Besonders die Bläser betonen diese Parts. Als Abschluss der Scheibe ist „No Place For The Lonely“ aufgenommen. Der Blues steht hier musikalisch ganz eindeutig im Vordergrund. Somit ist dieser Titel an dieser Stelle mehr als perfekt gewählt.

 

Unsere Anspieltipps sind „This Train“ und „Love Ain´t A Love Song“, wobei eigentlich alle neun Titel des Albums grandios sind.

 

Promoportal-Germany vergibt 10 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

This Train

Mountain Climbing

Drive

Love Ain´t A Love Song

How Deep This River Runs

Mainline Florida

The Valley Runs Low

Blues Of Desperation

No Place For The Lonely

Review – Armored Dawn – Viking Zombie

 

(A.M.) Am 18. Oktober veröffentlichten „Armored Dawn“ ihr Album „Viking Zombie“.

 

Bereits der Opener „Ragnarok“ überzeugt durch klassischen Rock. Zuvor gibt es aber noch einen kleinen Einspieler von Gewitter und Kirchenglocken. Und auch synthetische Effekte dürfen nicht fehlen und setzten somit direkt erste Highlights. Ähnlich klassisch rockig hart folgt „Animal Uncaged“. Hier ist besonders das Gitarrenende in der zweiten Songhälfte hervorzuheben. Der Albumtitel „Zombie Viking“ fügt sich entsprechend an und wirkt in seiner Fülle sehr harmonisch. Härter und einiges flotter folgt „Fire And Flames“. „The Eye Of The Wolves“ hat neben viel Bass Drum auch immer wieder punktierte Breaks als stilistisches Element. Harmomisch und dennoch rockig geht es mit „Face To Face“ weiter. Im Verhältnis zu den vorherigen Songs ist „Drowing“ zu Beginn eher träge und zurückhaltend und sorgt so für Abwechslung.

 

„Heads Are Rolling“ ist dann wieder härter. Die Gitarre „schreit“ zwischenzeitlich. Und auch der Titel wird weniger gesungen, als mehr mit viel Kraft und Power „gebrüllt“. Danach geht es mit „Blood On Blood“ weiter. Neben der Double Bass sind Rhythmus und schon fast Melodien hier besonders kennzeichnend. Hier sollte das Gitarrensolo aber auch extra erwähnt werden. „Embrace The Silence“ geht dann noch einen Schritt weiter Richtung Harmonie und wird dem Titel so entsprechend gerecht. Als letzter Song gibt „Rain Or Fire“ nochmal richtig Gas. Hier sind die Synthies wieder stark vertreten und auch die Fülle des Gesangs ist zu bemerken.

 

Unsere Anspieltipps sind der Opener „Ragnarok“ und der Titelsong „Zombie Viking“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Ragnarok

Animal Uncaged

Zombie Viking

Fire And Flames

The Eyes Of The Wolves

Face To Face

Drowning

Heads Are Rolling

Blood On Blood

Embrace The Silence

Rain Or Fire

 

Review: Loreena McKennitt – Live at the Royal Albert Hall

 

 

 

(M.D.) Loreena McKennitt liefert nach ihrer diesjährigen Lost Souls Tour eine Doppel CD mit ihrem Konzert aus der Royal Albert Hall in London ab, dass die Herzen der Fans höherschlagen lassen wird. Die Tour ging durch ganz Europa und war mit vielen hochkarätigen Musikern besetzt. Loreena wählte die Show in der historischen Royal Albert Hall in London aus, um ein weiteres einzigartiges Live Album zu produzieren, auf dem man die Perfektion der Live-Auftritte ihrer Band hervorragend miterleben kann.

 

Das Konzert zur CD fand am 13.03.2019 in London statt. Der 148 jährige Bau bot hierfür eine würdige Atmosphäre. Bereits im Jahr 1993 eröffnete sie hier ein Konzert für Mike Oldfield und ist seit dieser Zeit von der Halle begeistert. Neben ihrer eigentlichen Band sind Gastmusiker zu hören, wie Daniel Casares an der Flamneco-Gitarre, Ana Alcaide an der Nyckelharpa und dem in diesem Jahr verstorbenen Hossam Ramzy mit beiner einzigartigen Percussionarbeit.

 

Das Album umfasst Stücke aus der gesamten Schaffensperiode der Künstlerin, einschließlich Stücken ihres neusten Studioalbums. Das Album umfasst 20 Songs und somit das gesamte Konzert mit einer Gesamtspiellänge von mehr als 100 Minuten.

 

Loreena Mc Kennitt hat hier wieder einmal bewiesen, mit welcher Perfektion sie auch Live zu hören ist und ein absolut empfehlenswertes Album abgeliefert.

 

Promoportal-germany vergibt seltene 10 von 10 Punkten für dieses Album!!!!!

 

Tracklist: 

Disk 1 von 2 (Live) 

 

Bonny Portmore

All Souls Night

A Hundred Wishes

Ages Past, Ages Hence

Ballad Of The Foxhunter

Marco Polo

Spanish Guitars And Night Plazas

The Star Of The County Down

The Two Trees

The Bonny Swans

 

Disk 2 von 2 (Live)  

 

The Mystic'S Dream

Santiago

As I Roved Out

Manx Ayre

The Lady Of Shalott

The Mummers' Dance

The Old Ways

Lost Souls

 

Zugaben: 

Tango To Evora

Dante'S Prayer

 

Review – Nówfrago – Now In Common

 

(A.M.) Der Berner Songwriter Matthias Gunsch veröffentlicht am 18.Oktober mit seiner Band „Nówfrago“ das neue Album „Now In Common“ über das Label „Edel“. Die Mischung aus Indipendent, Rock, Alternative und jeder Menge Gefühl passt genau zu dieser herbstlichen Jahreszeit.

 

Der Opener „Days In Everywhere“ hat Klavier, Piano und rockige Bass- und Schlagzeuglinien vereint. „A Place To Hide“ ist weitestgehend sehr entspannend ruhig. Aber auch eine gewisse Schwermütigkeit schwingt mit. Ähnlich lässt sich „This Is How I Feel“ beschreiben. Wobei der Titel wieder etwas aktiver und fröhlich freundlich wird. „Our Life As Sunset“ ist sehr experimentell und die einzelnen Instrumentenlinien werden differenziert betont. Dies ist auch in „No Surrender“ der Fall. Hierbei bekommen aber die Klavierlinien und Streicher gesonderte Aufmerksamkeit.

 

„Then The Pawn“ beginnt sehr zurückhaltend, düster und schwer. Dann wird es experimentell hektisch und versprüht eine leicht panische Stimmung, bevor das Klavier besänftigend eingreift. Enorm harmonisch folgt „On Common Ground“. „Up Is The New Down“ fügt sich passend in das Gesamtkonzept ein und rundet das Album gemeinsam mit „Fredens Ni Liver“ absolut passend ab.

 

Unsere Anspieltipps sind „On Common Ground“ und „Fredens Ni Liver“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.  

 

Tracklist:

1.    Days In Everywhere

2.    A Place To Hide

3.    This Is How I Feel

4.    Our Life As Sunset

5.    No Surrender

6.    Then The Pawn

7.    On Common Ground

8.    Up Is The New Down

9.    Fredens Ni Liver

Review – Konstantin Wecker und die Bayrische Philharmonie

unter der Leitung von Mark Mast – Weltenbrand

 

(A.M.) Vor mir liegt das neue Werk „Weltenbrand“ von dem deutschen Liedermacher „Konstantin Wecker“. Seit seinem 72. Geburtstag am 1. Juni 2019 ist er, gemeinsam mit dem Kammerorchester der Bayrischen Philharmonie auf Konzerttournee. Diese wird noch das gesamte Jahr in Deutschland, der Schweiz und in Österreich stattfinden. Tourdaten sind unten zu finden. Und nun wird er am 11. Oktober passend dazu dieses Album als Doppel CD über sein Label „Sturm und Drang“ veröffentlichen.

 

Und ohne irgendetwas vorweg zu nehmen. Es ist absolut brillant, wie jedes einzelne Lied interpretiert wird. Der Einsatz des Kammerorchesters fügt sich in Perfektion jeder Textzeile an und unterstreicht und unterstützt so jegliche Intention. So werden auch Lieder, die bereits schon über 40 Jahre alt sind, neu arrangiert und gespielt. Die Titel sind eine Auswahl aus den letzten rund 40 Jahren Musikgeschichte Weckers und sprühen vor Energie, klagen an, wirken gekonnt hektisch und gleichzeitig liebevoll und aktiv mutmachend. Hierzu zählen auch vertonte Gedichte der großen deutschen Dichter und Schriftsteller.

 

Zudem gibt Konstantin Wecker immer wieder zusätzlich Erklärungen zu seinen Texten, stellt seine Einstellung und seinen Standpunkt klar dar und nimmt durch diese wahre Ehrlichkeit keine Rücksicht.

 

Wir können dies einfach nur empfehlen.

 

Promoportal-Germany vergibt diskussionslos 10 Punkte!

 

Punkt!

 

Tourdaten:

11.08.2019          Darmstadt – Darmstädter Residenzfestspiele

29.08.2019          Altusried – Freilichtbühne

07.10.2019          Berlin – Philharmonie

14.10.2019          Köln – Philharmonie

17.10.2019          Hamburg – Laeiszhalle

29.10.2019          München – Philharmonie

30.10.2019          München – Philharmonie

04.11.2019          Düsseldorf – Tonhalle

08.11.2019          Freiburg – Konzerthaus

10.11.2019          Wuppertal – Stadthalle

14.11.2019          Dresden – Kulturpalast

25.11.2019          Dortmund – Konzerthaus

26.11.2019          Essen – Philharmonie

27.11.2019          Hannover – Kuppelsaal

01.12.2019          A – Wien –  Konzerthaus

09.12.2019          CH – Bern – Kursaal

10.12.2019          CH – Luzern – KKL

27.12.2019          Nürnberg – Meistersinger Halle

28.12.2019          Erfurt – Alte Oper

30.12.2019          Mainz – Halle 45

 

 

Tracklist:

 

CD 1:

1. Nur dafür lasst uns leben

2. Ein Plädoyer für die Ohnmächtigen

3. Stürmische Zeiten mein Schatz

4. Ballade vom Puff das Freiheit heißt

5. Ansage Schlaflied / An meine Kinder (Medley)

6. Schlaflied

7. An meine Kinder

8. Liebesdank

9. Ansage an den Mond

10. An den Mond

11. All die unerhörten Klänge

12. Zeig's ihnen Greta - Die Welt muss weiblich werden

13. Und das soll dann alles gewesen sein

14. Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn? (Erich Kästner)

15. Frieden im Land

16. Das macht mir Mut

17. Nur dafür lasst uns leben (Reprise)

18. Im Namen des Wahnsinns

19. Hexeneinmaleins

20. Der Gefangene (Erich Mühsam)

21. Den Parolen keine Chance

22. Immer wieder Beethoven

23. Jetzt, da du Abschied bist

 

CD 2:

1. Heiliger Tanz

2. Ansage Kir Royal

3. Kir Royal Titelmusik

4. Ansage Tango Joe

5. Der Tango Joe

6. Ansage vom Schwimmen in Seen und Flüssen

7. Vom Schwimmen in Seen und Flüssen

8. Aus: An die Nachgeborenen (Bertholt Brecht)

9. Ich habe Angst

10. Empört euch

11. Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen (Rainer Maris Rilke)

12. Weltenbrand

13. Die weiße Rose

14. Warum ich kein Patriot bin

15. Ich habe einen Traum

16. Ansage Das Leben will lebendig sein

17. Das Leben will lebendig sein

18. Ansage Lied der Lieder

19. Lied der Lieder

20. Sage nein

21. Caruso

22. Schlendern

23. Aus: Wunderliches Wort: Die Zeit vertreiben! (Rainer Maria Rilke)

 

 Saxon veröffentlichen mit „The Eagle Has Landed“ ein weiteres Livealbum, zu den unzähligen schon existierenden, aus den Jahren der Bandgeschichte. Somit erwartet einem nichts wirklich Neues, aber das Album bewegt sich trotzdem auf einem guten Niveau, sowohl in der Auswahl der Titel, als auch in der Aufnahmequalität. Enthalten sind Konzertmitschnitte von 2007 bis 2018, die an den unterschiedlichsten Orten aufgenommen wurden. Unter anderem finden sich Aufnahmen vom Bang Your Head Festival und vom Wacken Open Air.

 

Die drei CD´s enthalten Songs, die die gesamte Schaffensperiode der Band abbilden. Als Gastmusiker sind Phil Cambell, Fast Eddie Clarke und Andy Sneap zu hören. Für einen SAXON Fan ist das Album ein absolutes Muss und für Neueinsteiger ist es ebenfalls, gerade wegen der musikalischen Bandbreite, ein absolut empfehlenswertes Live-Album.

 Promoportal-Germany vergibt für das Album 9 von 10 Punkten und kann nur empfehlen die kommende „Castles & Eagles“ Tour zu besuchen.

 

 

 

Tracklist

 

 

CD 1:

 

 

1. State Of Grace (Berlin 2007)

2. Red Star Falling (Berlin 2007)

3. Attila The Hun (Berlin 2007)

4. If I Was You (Sheffield 2007)

5. Witchfinder General (Berlin 2009)

6. Demon Sweeney Todd (Berlin 2009)

7. The Letter + Valley Of The Kings (London 2009)

8. Machine Gun (London 2009)

9. Live To Rock (Berlin 2009)

10. Hammer Of The Gods (Berlin 2011)

11. Back In ´79 (Berlin 2011)

12. I´ve Got To Rock (To Stay Alive) (Berlin 2011)

13. Call To Arms (Berlin 2011)

14. Rock ´n´ Roll Gypsy (Berlin 2011)

15. Chasing the Bullet (Berlin 2011)

16. Play It Loud (Berlin 2011)

 

 

CD 2:

 

1. Sacrifice (BYH Balingen 2013)

2. Night Of The Wolf (BYH Balingen 2013)

3. Conquistador + Drum Solo (BYH Balingen 2013)

4. Stand Up And Fight (BYH Balingen 2013)

5. Crusader (Wacken Open Air 2014)

6. Battalions Of Steel (Wacken Open Air 2014)

7. The Eagle Has Landed (Wacken Open Air 2014)

8. Power And The Glory (Wacken Open Air 2014)

9. Dallas 1PM (Wacken Open Air 2014)

10. Princess Of The Night (Wacken Open Air 2014)

11. Denim And Leather (Wacken Open Air 2014)

 

 

CD 3:

 

1. Eye Of The Storm (Zoetemeer 2015)

2. 747 (Strangers In The Night) with Phil Campbell (Helsinki 2015) (Video bei YouTube)

3. Killing Ground (London 2016)

4. Ace Of Spades with Fast Eddie Clarke (London 2016)

5. 20,000 FT. with Andy Sneap (San Antonio 2018)

6. Thunderbolt (San Antonio 2018)

7. Sons Of Odin (Los Angeles 2018)

8. This Town Rocks (Los Angeles 2018)

9. Nosferatu (The Vampire´s Waltz) (Manchester 2018)

10. Predator (Manchester 2018)

11. They Played Rock And Roll (Stockholm 2018)

12. The Secret Of Flight (London 2018)

13. Battering Ram (London 2018)

 

Review – Sarah Straub – Alles Das und mehr

 

(A.M.) Die deutsche Liedermacherin „Sarah Straub“ aus Bayern veröffentlicht nun ein weiteres Album, über „Konstantin Weckers“ Label „Sturm und Drang“. Während die ersten zwei in englischer Sprache waren bzw. sind, singt die Psychologin mit Doktortitel nun deutsch. Sie interpretiert viele Lieder ihrer Vorbilder „Wecker“, „Wader“ und auch „Niedecken“ auf ihre Weise. Diese und auch erste eigene deutsche Titel werden auf ihren Konzerten hoffentlich auch zu hören sein. Immerhin stand die Trägerin des Deutschen Rock- und Pop-Preises auch schon auf großen Festivals auf der Bühne, und das mit unter anderem „The Hooters“, „Lionel Richie“, „Joe Cocker“, „Spandau Ballet“, „James Blunt“ und „Anastacia“.

 

„Ich singe, weil ich ein Lied hab`“ ist mit dem Klavier begleitet und ihre Stimmgewalt und ihr Gefühl zur Musik kommen hier schon sehr deutlich hervor. Mit sehr weichen Klavierklängen beginnt „Das ganze schrecklich schöne Leben“. Und auch hier überzeugt ihre Darstellung. „Empört euch“ ist dann auch musikalisch entsprechend aggressiver und schneller (Klavier und Streicher). Aber auch ihr Gesang variiert passend dazu. Harmonisch und schon fast sentimental sind wohl die treffendsten Adjektive zu ihrer Interpretation von „Niemand kann die Liebe binden“. „Den Parolen keine Chance“ ist als reiner Akustiktitel mit der deutschen Nationalhymne im Klang ebenfalls ein mehr als ansprechender Song. Das Klavier begleitet den Gesang zu „Was keiner wagt“ und auch zu „Leben im Leben“. „Du bist so hässlich“ regt auf eine leichte Weise zum Denken an. Danach geht es mit dem teilweise bayrisch gesungenen „Inwendig warm“ weiter. Eher dramatisch, für meinen Geschmack leider übertrieben, folgt „Uferlos“. Auf den Punkt bringt die Ansage vor „Die weiße Rose“ den politischen Standpunkt ohne weichzuspülen. Ebenfalls kritisch geht es mit „Alles Das und mehr“ weiter. Den Abschluss dieses Albums bildet eine weitere Interpretation von „Niemand kann die Liebe binden“, diesmal gemeinsam mit Konstantin Wecker.   

 

Unsere Anspieltipps sind „Empört euch“ und „Niemand kann die Liebe binden“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Ich singe, weil ich ein Lied hab´

2. Das ganze schrecklich schöne Leben

3. Empört euch

4. Niemand kann die Liebe binden

5. Den Parolen keine Chance

6. Was keiner wagt

7. Leben im Leben

8. Du bist so hässlich

9. Inwendig warm

10. Uferlos

11. Die weiße Rose

12. Alles Das und mehr

13. Niemand kann die Liebe binden (mit Konstantin Wecker)

 

 

Review – Beth Hart – War In My Mind

 

(A.M.) Über Mascot Label Group veröffentlicht Beth Hart am 27. September 2019 ihr neues Album „War In My Mind“. Schon das Cover lässt viel erahnen. Sie sitzt am Klavier und über ihr tobt ein Gewitter. Ein Blitz fährt in ihren Kopf.

 

Und musikalisch ist dies Album echt, glatt und ehrlich. Schon bei ihren Live-Konzerten präsentiert sich die Musikerin immer sehr persönlich gegenüber ihrem Publikum und gibt viel von ihrem Inneren frei. Und dies ist auch auf dieser Scheibe pur zu genießen. So wundern die vielen positiven Kritiken, schon vor der Veröffentlichung, nicht.

 

„Band Woman Blues“ als Opener wartet mit Action und Ehrlichkeit auf. „War in My Mind“ lässt dann die unverkennbare soulige Stimme mit leichter Instrumentenbegleitung in den Vordergrund rücken und steigert sich gegen Ende mit Fülle. Ähnlich weich und sehr gefühlvoll geht es mit „Without Words In The Way“ weiter. „Let It Grow“ ist ein Titel, der sich im Sekundentakt immer weiter ausbreitet. Von Beginn an etwas flotter ist „Try A Little Harder“. Hier kommt ihre Kraft, auch in der Stimme, deutlich heraus, auch wenn der Titel in der Mitte einen Moment ruhiger wird. Mit sehr harmonischen und vordergründigen Klavierklängen ist „Sister Dear“ gespielt. Danach folgt „Spanish Lullabies“. Wie der Name schon erahnen lässt, ist eine Note typisch spanischer Klänge mit von der Partie. Insgesamt ist dieser Titel wieder sehr kraftvoll. „Rub Me For Luck“ erinnert durch die Dramatik und Power der Stimme an den Bond Titeltrack „Skyfall“. Danach geht es mit dem ebenfalls vollen und satten „Sugar Shack“ weiter. Sehr emotional und gefühlvoll ist „Woman Down“. Dies wird durch die Klavierbegleitung perfekt verstärkt. Gleiche Kriterien gelten bei „Thankful“. Dieser Titel ist aber, entsprechend dem Text, auch musikalisch fröhlicher und freundlicher gespielt und gesungen. Als Abschluss ist „I Need A Hero“ gerade zu perfekt. Dieser Titel rundet die gesamte Geschichte ab und unterstreicht die Ehrlichkeit der Songs.    

 

Unsere Anspieltipps sind der Albumtitel „War In My Mind“ und „Thankful“.

 

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Bad Woman Blues

2. War In My Mind

3. Without Words In The Way

4. Let It Grow

5. Try A Little Harder

6. Sister Dear

7. Spanish Lullabies

8. Rub me For Luck

9. Sugar Shack

10. Woman Down

11. Thankful

12. I Need A Hero

Review – Metal United Down Under – Volume II – The Voice From The Underground

 

(A.M.) Vor mir liegt eine CD auf der 16 Songs von 16 Bands gepresst sind. Sie sind das Ergebnis der schwierigen Auswahl von über 100 Bands, die in über 10 australischen Städten gespielt haben. Das Format „Metal United Down Under“ wurde nun schon mehre Jahre gefeiert.

 

Das aktuelle Album beginnt mit „Into The Night“ von „Walk With Kings“. Dieser Titel ist hart, mystisch und aggressiv depressiv. Ähnlich geht es mit „Sink“ von „Annihilist“ weiter. Wobei der Gesang eher dem Grunting zuzuordnen ist. „To Conquer“ von „Medics Of Pain“ folgt dann eher wieder typisch rockig hart, wobei der Gesang eine ganz eigene Note hat. Kräftig geht es dann mit „Mechanical Eye“ von „Psychosemantics“ weiter. „Wings Of Death“ von „Deathnir“ legt dann wieder an Tempo der Instrumentenlinien zu. „Bitter End“ von „Enter 6“ ist ebenfalls sehr flott und der Gesang sehr düster und neben der Double Bass dominant. Hier fügen sich „Unleash Hell“ von „Killrazer“ und „Liars Dice“ von „Lethal Vendetta“ entsprechend an und steigern Trash und Speed.

 

„Tales For Young And Old“ von „Lavidius“ ist wieder sehr dunkel gesungen und „The Sundew Trail“ von „Level H“ verbreitet ebenfalls eine düstere Stimmung. Hart, kräftig und mit ordentlich Speed geht es dann auch mit „Blackout“ von „Upon A Falling Empire“ weiter. „You People“ von „Odysseus Reborn“ ist dann wieder eher klassisch rockig und teilweise sehr schwerfällig träge gesungen. „Gorruption“ von „Puncture Wound“ ist häftiges Grunting mit Speed und Trash. Eher dramatisch ist wohl die passende Beschreibung für „Augment“ von „Nitro Zeus“. „The Kurgan“ von „Chud“ ist purer Speed- und Trashmetal und „New One“ von „Lab A“ als letzter ausgewählter Titel hebt sich durch seinen individuellen Gesang an.

 

Promoportal-Germany vergibt für dieses Konzept der Veröffentlichung 10 von 10 Punkten.

 

Unsere Anspieltipps entfallen allerdings.

 

Tracklist:

1. Walk With Kings – Into The Night

2. Annihilist – Sink

3. Medics Of Pain – To Conquer

4. Psychosemantics – Mechanical Eye

5. Deathnir – Wings Of Death

6. Enter 6- Bitter End

7. Killrazer – Unleash Hell

8. Lethal Vendetta – Liars Dice

9. Lavidius – Tales For Young And Old

10. Level H – The SUndew Trial

11. Upon A Falling Empire – Blackout

12. Odysseus Reborn – You People

13. Puncture Wound – Gorruption

14. Nitro Zeus – Augment

15. Chud – The Kurgan

16. Lab A – New One

 

Review – Primal Creation – Demockracy

 

(A.M.) Die Trashmetaller „Primal Creation“ veröffentlichten ihr Album „Demochracy“ bereits 2017, rund drei Jahre nach ihrer Gründung. Das Album mit den neun Songs kommt mit einem Booklet mit den acht Songtexten daher, denn „Memories“ ist ein fast reiner Instrumentalsong. „The Mockracy“ ist im Hintergrund klar strukturiert. Ein reines „Geballer“ ist hier nicht zu hören. Ähnliches gilt auch für „Vote Clown – Await The Trap“ mit druckvollen Gitarrenlinien. „Cast The First Stone“ und „Good Riddance“ fügen sich entsprechend an. Die Texte sind insgesamt auch für „neue“ Hörer gut verständlich.

 

Sirenen setzen bei „Retain The Fight“ Akzente und „Emperor“ hat klassische Rockelemente. „Vote Clown - A Lost Cause“ fügt sich wieder entsprechend hart und trashig an und hat einzelne reine Sprechpassagen als gesangliches Stilmittel. Danach folgt der fast reine Instrumentaltitel „Memories…“, der durch die Instrumentenlinien sehr freundlich wirkt. Hart endet das Album dann mit „…Of Diminishing Returns“, der die Fortsetzung von „Memories…“ darstellt.

 

Unsere Anspieltipps sind The Mockracy“ und „Emperor“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. The Mockracy

2. Vote Clown - Await The Trap

3. Cast The First Stone

4. Dood Riddance

5. Retain The Fight

6. Emperor

7. Vote Clown – A Lost Cause

8. Memories…

9. …Of Diminishing Returns

 

Review – Crobot – Motherbrain

 

(A.M.) „Crobot“ veröffentlichten am 23. August ihre neue Scheibe „Motherbrain“ über Mascot Label. Klassischer Heavy Metal mit hartem Gesang, klaren Riffs und ohne Schnick Schnack beschreibt das Album wohl am besten, wobei auch die ein andere Crossover Linie zu hören ist und Gedanken an „Nirvana“ bezüglich des Seattlerocks, vor allem im zweiten Teil des Albums, aufkommen. Bei „Burn“ überzeugt das Gesamtkonzept und setzt durch die reinen Instrumentenlinien bei rund zwei Minuten Spieldauer Akzente. „Keep Me Down“ folgt sehr hart und heftig.  Nach einem virtuosen Beginn geht es dann doch noch härter und kräftiger weiter. Die Rede ist von „Drown“. Besonders die verzerrten Gitarren sind hier zu nennen. Gesanglich ist dieser Song insgesamt etwas weicher.

 

Düster und gesanglich schon fast mystisch zurückhaltend folgt „Low Life“, bevor aber auch der Gesang zulegt. „Alpha Dawg“ hat dann immer mal etwas von Südstaatenrock und „Stoning The Devil“ ist ebenfalls eher kräftig „träge“. „Gasoline“ folgt dann wieder mit harten Riffs. Zunächst getragen und dann mit Volldampf geht es mit „Destroyer“ weiter. „Blackout“ und „After Life“ fügen sich beide entsprechend an. Und auch „The Hive“ ist hier zu bemerken. Dieser Song ist durchgängig getragen kräftig und hart.

 

Unsere Anspieltipps sind „Burn“ und „Destroyer“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Burn

2. Keep Me Down

3. Drown

4. Low Life

5. Alpha Dawg

6. Stoning The Devil+

7. Gasoline

8. Destroyer

9. Blackout

10. After Life

11. The Hive

 

Review – Cirkus Prütz – White Jazz – Black Magic

 

(A.M.) Über Metal Ville Band & Laben Pool veröffentlichten die Schweden „Cirkus Prütz“ ihr Album „White Jazz – Black Magic“. Ihr Südstaaten Rock mit Blues, Zydeco und ein wenig Soul und Swamp kennzeichnet jeden Titel. Bereits der Opener „Leave Me Alone“ überzeugt und das Gitarrensolo setzt Akzente. Die heiße Atmosphäre kommt auch in „Mojo“ rüber. „Shotgun Wedding Blues“ versetzt einen weiterhin gedanklich in den trockenen, wilden Westen. „Aim To Please“ hat zusätzlich noch eine schöne Bluesnote und gleichzeitig wird der klassische Rock´n´Roll gefeiert. Danach setzt der Instrumentalsong „Blues For Fallen Brothers“ sowohl vom Titel her als auch von den Instrumentenlinien her schon fast wehmütige Akzente.

 

Actionreicher und härter folgt „Hell To Pay“. Auch hier ist der Text musikalisch gut umgesetzt. Ähnlich geht es mit „Ready To Go“ weiter. Wieder freundlicher und schon fast fröhlich folgt „Friends“. Und auch „Hats ´n´Strats“ hat den typischen Südstaatenmusikcharakter. Hier ist die heiße Gesangsstimme sehr markant. „Zombie Stomp“ ist musikalisch allerdings anders umgesetzt, als mich der Titel zunächst erwarten lässt. Der Rock hat auch ganz klar Oberhand.

 

Insgesamt ist es wirklich ein gelungenes Album, bei dem die Songs rund sind, aber keiner wirklich hervorsticht.

 

Unsere Anspieltipps sind demnach sehr persönlich gewählt: „Leave Me Alone“ und „Hell To Pay“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Leave Me Alone

2. Mojo

3. Shotgun Wedding Blues

4. Aim To Please

5. Blues For Fallen Brothers

6. Hell To Pay

7. Ready To Go

8. Friends

9. Hats ´n´ Strats

10. Zombie Stomp

Review – Novi – Modern-Day Goddness

 

(A. M.) Am 9. August veröffentlicht das Duo „Novi“, bestehend aus Mishell Ivon Walton und Basti Braun ihr erstes Album „Modern-Day Goddness“. Während Mishell Ivon für die Texte und den Gesang verantwortlich ist, übernimmt Basti den Part der Musik. Er selbst spielt Bass und Keyboards. Chris Kilgenstein (Gitarre), Felix Kirner (Keyboards), Matthias Baeuerlein (Schlagzeug und Percussion) und Caro Roeske (Backgroundgesang) unterstützen fleißig.

 

Das gesamte Album ist eine Mischung aus Funk, Pop, Soul und Elektro. Und dies hört man direkt beim Opener „Goldfish Memory“, da die Stile sich hier im Wechsel ergänzen. Besonders in der zweiten Songhälfte wird der Titel voller und satter. Mit mehr als viel Gefühl im Gesang geht es mit „Real Love Stories“ weiter. Soulig folgt „Amsterdam“. Mit Funk und Soul ist als nächstes der Albumtitel „Modern-Day Goddness“ zu genießen. „Spinning“ zählt dann eher zu der regulären Popebene und ist durch die hohen Instrumentenlinien sehr fröhlich gespielt. Gediegener ist dann wieder „Black Violet“.

 

Typischer Funk ist in „Ones & Tows“ umgesetzt. Mit härteren Breaks in den Instrumentenlinien als stilistische Elemente geht es dann mit „Havoc“ weiter. „Red Balloons“ ähnelt in der Spielweise bzw. bezüglich des Gefühls, welches ausgestrahlt wird, an „Spinning“. Schwermütig ist ein passendes Adjektiv für den Beginn von „Wednesday´s Child“. Und auch im Verlauf bleibt dieser Titel irgendwie melancholisch. Richtig schön soulig geht es dann mit „Frames“ weiter. Es folgt eine weitere Version von „Black Violet“, bevor das Album mit „My Friend“ sehr gefühlvoll seinen Abschluss findet.

 

Unsere Anspieltipps sind „Real Love Stories“ und „Frames“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten, da es handwerklich gut gemacht ist, aber nicht unser typisches Genre trifft.

 

Tracklist:

1. Goldfish Memory

2. Real Love Stories

3. Amsterdam

4. Modern-Day Goddness

5. Spinning

6. Black Violet

7. Ones & Twos

8. Havoc

9. Red Balloons

10. Wednesday´s Child

11. Frames

12. Black Violet (Reprise)

13. My Friend

 

Review – Balls Gone Wild – High Roller

 

(A. M.) Am 26. Juli veröffentlichten die 2012 in Köln gegründeten „Balls Gone Wild“ ihr „Metalville Labeldebut“ „High Roller“. Nach einigen Neubesetzungen besteht das aktuelle Trio nun seit Ende 2017. Alle drei Künstler haben zudem noch weitere Bands und sind demnach schon seit Zeiten fest im Musikgeschehen verankert. Und dies hört man an. Die offizielle Beschreibung des „Kick Ass Rock“ mit fließenden Übergängen zwischen Punk und Hardrock ist mit viel Leidenschaft gespielt. Ob es nun wirklich, wie der Pressetext informiert, wie ein „Resultat einer außerehelichen Liaison zwischen Motörhead und AC/DC“ ist oder doch eher geiler Riffrock der alten Schule like „Krokus“ oder ähnlichen ist, bleibt dann jedem selbst zu entscheiden.

 

Sicher ist auf jeden Fall, dass der Opener „High Roller“, der gleichzeitig der Titelsong ist, mit ordentlichen Riffs daherkommt und direkt in Mark und Bein übergeht. Aber auch „Leave Me Alone“ steht dem nichts nach. Punktgenau mit tollen Gitarrenlinien und einem leicht hart aggressiven Gesang überzeugt der Song. In „Danger“ sind die Drums zunächst und auch im Verlauf sehr im Vordergrund. Dies sehe ich ganz einfach als gelungene Abwechslung zu den meisten Mixen. Später kommt dann noch ein grandioses Gitarrensolo hinzu. Typisch rockig geht es dann mit „Keep It Hot“ weiter. Gesanglich sind Strophen und Refrain hier deutlich getrennt, denn im Refrain wird nochmal richtig Gas gegeben. „Heartbreaker“ ist dann von Beginn an flott und bringt die Mischung aus Punk und Rock perfekt zum Vorschein bzw. auf die Ohren.

 

„MoFo“ legt vom Tempo her nochmal extrem einen zu, was mir persönlich nicht auf Anhieb gefällt, aber definitiv mehr als gekonntes Handwerk zeigt, da es durchgängig sauber gespielt ist und nichts verschwimmt und vermischt. Wieder klassisch rockig mit überzeugenden Riffs folgt „Nö Way Out“. „Balls Gone Wild“ ist dann auch der Titel des nächsten Songs und ein Mitwippen bzw. Headbangen ist hier quasi vorprogrammiert. Gleiches gilt für „Satan´s Son“, wobei hier eine weitere gewisse zusätzliche Härte mitschwingt. So fügt sich dann auch „Flying High“ an. Bei dem Titel haben die Jungs das Tempo nochmal richtig angezogen, bleiben aber immer noch deutlich in der Punk- und Hardrocklinie, sehr schön. Hier ist auch wieder das Gitarrensolo in der zweiten Songhälfte ein absolutes Highlight. „Devil´s Woman“ rundet die ganze Scheibe dann klassisch hardrockig ab.

 

 

Insgesamt ist dieses Album mehr als der Knaller und wirklich jedem zu empfehlen, der auf schönen klassischen Punk- und Hardrock der alten Schule steht. Die Titel sind zu genießen oder auch zum Abfeiern einfach genial geeignet. Sie sind neu und dennoch haben sie alles Positive der vergangenen Zeiten inne. Und wer es ganz genau möchte, kann mit dem Booklet als Hilfe fast komplett textsicher und bis ins Unendliche mitsingen,- grölen, -schreien und einfach abrocken.  

 

Unsere Anspieltipps sind „High Roller“ und „Flying High“.

 

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. High Roller

2. Leave Me Alone

3. Danger

4. Keep It Hot

5. Heartbreaker

6. MoFo

7. Nö Way Out

8. Balls Gone Wild

9. Satan´s Son

10. Flying High

11. Devil´s Woman

 

Review – Adriano Batolba Trio – How Much Does It Cost If It´s Free?

 

(A.M.) Ab dem 8. August wird es ein weiteres Album „How Much Does It Cost If It´s Free?“ des Trios „Adriano Batolba Trios“ geben. Der „Rockabilly“ und „Hillbilly“ als Synonym für zeitlose Rockmusik bleibt bei jedem Titel.

 

So verspricht der Opener „Last One On My List“ bereits viel, überzeugt durch die Zusammensetzung des Instrumentenlinien, den „verzerrten“ Gesang und das Gitarrensolo. Mit weiterer Action fügen sich „Jacqueline“ und „Love Means Trouble“ an, wobei ersteres deutlich flotter und zweiteres härter ist, vor allem in der Gitarrenarbeit. Im gleichen Stil folgt „Troublemaker“. Für „Your Last Mistake“ haben sie „Darrel Higham“ als Gastmusiker (Gitarre) eingeladen. Eine dunklere Note, die durchaus positiv als Abwechslung zu sehen ist, ist das Ergebnis. „Fame“ ist dann wieder klassischer, wobei für meinen Geschmack, etwas zu „harmonisch ruhig“.

 

Dementgegen folgt „Just Because“ sehr flott. Ordentlich rockig, wenn auch meiner Meinung nach, etwas zu träge langsam, geht es mit „Hell Yeah“ weiter. In „How I Roll“ setzt die gesangliche Unterstützung und Begleitung von „The Silverettes“ weitere Akzente. „Been There, Done That“ fügt sich passend an. Ein Gefühl von „Sommer und Sonne“ stellt sich bei „Habanera Baby“ ein und lässt an „Santana“ Titel denken. „Patricia Vonne“ ist hier mit Kastagnetten und Gesang mit von der Partie. „Cotton In The Barn“ ist ein quasi reiner Akapellasong. Das Bango von „Jochen Bens“ setzt in „Forever In My Mind“ gepaart mit der gesanglichen Unterstützung durch „Ira Silverette“ Highlights. „Ira Silverette“ singt auch beim letzten Song „Secret Agent Man“.      

 

Unsere Anspieltipps sind „Last One On My List“ und „Habanera Baby“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Last One On My List

2. Jacqueline

3. Love Means Trouble

4. Troublemaker

5. Your Last Mistake

6. Fame

7. Just Beaucause

8. Hell Yeah

9. How I Roll

10. Been There, Done That

11. Habanera Baby

12. Cotton In The Barn

13. Forever On My Mind

14. Secret Again Man

 

Review – Things That Need To Be Fixed – Neverest

 

(A.M.) Am 28. Juni haben „Things That Need To Be Fixed“ („Things“) ihr Album „Neverest“ veröffentlicht. Nach wie vor lassen sie sich nicht in eine bestimmte Schublade, eine Sparte oder ein Genre stecken. Sie lieben das Spiel mit der Musik und lassen quasi jegliche Einflüsse aus Punk, Metalcore und Rap zu, mischen das Ganze noch mit etwas Pop-Punk und könnten so am ehesten zum Easycore zählen.

 

Die Scheibe beginnt mit ziemlich genau 30 Sekunden Action. Fette und flotte Riffs fügen sich mit harten und schnellen Schlagzeuganschlägen zusammen und textlich ist der Titel „Morphin´ Time“ Gesetz, da es außer ihm eigentlich nur ein kurzes Grunting gibt. Richtig geht es dann mit „Breaking Barriers“ los. Dieser Song hat dann neben einer tollen Punk und Pop Mischung auch Rap und Heavy Rap Passagen bereit. Mir persönlich gefallen die flotten Rhythmen am besten. „Oceans“ verbreitet dann erstmal gute Laune. In „Bad Girl“ kommt dann wieder mehr Härte mit Heavy Rap durch. Hier gefallen mir die klassisch rockigen Parts am besten. Voll und satt mit ordentlich Power folgt „Through The Fire“. Hier haben sich „Things“ „Jakob Preissler“ dazu geholt.

 

„Tales Of Broken Chairs“ ist ebenfalls rockig und fett. Weiter geht es mit „Neon Rain“ mit Unterstützung durch „Darius Asgarian“. Dieser Song ist ebenfalls rockig mit einigen Gimmicks (Grunting, Speed, harte Riffs, weicher Gesang, rhythmische Staus, usw.). Hart und sehr gefällig folgt „Robots & Dragons“. In der zweiten Songhälfte ist dann auch der Heavy Rap wieder vertreten. Sehr melodisch ist „I Can Stay“. Dieser Titel ist auf den ersten Blick sehr weich. „Scars Like These“ ist fast durchgängiger Heavy Rap. Nur der Refrain weicht gesanglich ab. Poppiger geht es mit „Press Reset“ weiter. Mit „Read Your Mind“ schließt das nochmal schön voll und satt rockig Album.

 

Unsere Anspieltipps sind „Breaking Times“ und „Tales Of Broken Chairs“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Morphin´ Time

2. Breaking Barriers

3. Oceans

4. Bad Girl

5. Trough The Fire

6. Tales Of Broken Chairs

7. Neon Rain

8. Robots & Dragons

9. I Can Stay

10. Scars Like These

11. Press Reset

12. Read Your Mind

Review – Gov´t Mule – Bring On The Music – Live At The Capitol Theatre

 

(A.M.) „Govt´t Mule“ veröffentlichen nun über „Mascol Label Group“ zu ihrem 25.Jährigen wieder ein Live Album. Und dies ist nicht nur irgendwie so eins. Es gibt eine Doppel CD und ab dem 19. Juli auch eine DVD. Inhaltlich dürfen wir uns über eine Auswahl der letzten drei Studioalben freuen. Alle vier Musiker verstehen ihr eigenes Handwerk perfekt und bilden dennoch eine Einheit, bei der jeder zu seiner Zeit in den Vordergrund rückt. Dies ist auch hier zu genießen.  

 

Schon die Doppel-CD verspricht viel und lässt für die DVD viel erhoffen. Die CD One hat eindeutig die actionreicheren Titel zum Genießen. „Traveling Tune (Part 1)“ ist klassisch bluesig und bei den ersten Takten von „Railroad Boy“ spürt bzw. hört man direkt, wie sehr das Publikum bei ihnen ist. Warren Haynes und Co verstehen ihr Handwerk einfach bis ins Detail. Ähnlich lässt sich auch die Stimmung bei „Mule“ beschreiben. Wobei der Song an sich nochmal eine ganze Nummer rockiger ist.

 

„Beautifully Broken“ folgt mit viel Gefühl, bevor „Drawn That Way“ wieder aggressiver ist. Rockig und gleichzeitig sehr emotional geht es mit „The Man I Want To Be“ und „Funny Little Tragedy > Massage In A Bottle < Funny Little Tragedy“ weiter. „Far Anyway“ ist in weiten Teilen sehr zurückhaltend und schon fast melancholisch. Voller und satter folgen „Sin´s A Good Man´s Brother“ und „Mr. Man“. Als letzten Titel der ersten CD haben sie „Dark Was The Night, Cold Was The Ground“ ausgesucht. Hier kommen alle Vorzüge der vier Musiker nochmal perfekt heraus.

 

Die CD Two beginnt mit „Life Before Insanity“ sehr gefühlvoll bluesig. Verspielter folgt „Thorns Of Life“ und „Revolution Come, Revolution Go“ ist wieder etwas actionreicher. Verspielt und zugleich gefühlvoll geht es mit „No Need No Suffer“ und „Dreams & Songs“ weiter. Eine gewisse rockigere Note hat dann „Time To Confess“, während „Comeback“ als absolut geniale Rockballade angesehen werden kann. Voll und satt ist „World Boss“ und auch der Albumtitel „Bring On The Music“ hat eigentlich alles in sich, was man sich wünschen kann. Bildlich gesehen rundet „Traveling Tune (Part 2) das Album genauso ab, wie „Traveling Tune (Part 1)“ es eröffnet hat.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

CD One:

1. Traveling Tune (Part 1)

2. Railroad Boy

3. Mule

4. Beautifully Broken

5. Drawn That Way

6. The Man I Want To Be

7. Funny Little Tragedy > Massage In A Bottle < Funny Little Tragedy

8. Far Away

9. Sin`s A Good Man´s Brother

10. Mr. Man

11. Dark Was The Night, Cold Was The Ground

CD Two:

1. Life Before Insanity

2. Thorns Of Life

3. Revolution Come, Revolution Go

4. No Need To Suffer

5. Dreams & Songs

6. Time To Confess

7. Comeback

8. World Boss

9. Bring On The Music

10. Traveling Tune (Part 2)

Review – Pablo Infernal – Monologues

 

(A.M.) Bereits Ende letzten Jahres (12. Oktober 2018) veröffentlichten die vier Schweizer „Pablo Infernal“ ihr Album „Monologues“. Die Scheibe ist in zwei Teile geteilt. Die letzten fünf Songs haben den zusätzlichen Untertitel „Tales Of Tritone“. Dazu gibt es ein kleines Booklet mit allen Texten. 

 

Insgesamt ist ihre Musik nicht klar einzuordnen, denn zu der Grundstimmung des 70er Jahre Rocks kommen die unterschiedlichsten Einflüsse. Aber eins ist klar: Es gefällt auf Anhieb und die Songs passen wunderbar zusammen.

 

Bereits der Opener „Howlin` Wolf“ hat fette Riffs von Flavio Scano und eine mehr als kräftige und vor allem typisch rockige Stimme von Altin Asllani. „Honey Bee“ beginnt mit einem verzerrten Gitarrenpart, bevor auch hier die vielfältige Gesangsqualität von Asllani Akzente setzt. Dazu ist der Rhythmus von Jan Jossi (Schlagzeug) und Fabio Schoeni (Bass) grandios. Etwas schwermütiger folgt „Electric Teardrop“. Hier werden zudem Synthies genutzt, die mir persönlich nicht so zusagen, bevor der Song für eine Weile an Fülle gewinnt und sich melodisch fortsetzt. Weiter geht es mit „Sweet Dilemma“. Hier sind besonders die Gitarrenlinien samt Solo hervorzuheben. Etwas dramatisch und schon fast verzweifelt spielen die Jungs „Wild Indigo Child“.

 

Der zweite Teil der Scheibe „Tales Of Tritone“ beginnt mit „O.F.I.O.“ sehr hart und mit einer Mischung aus flottem Sound und Zurückhaltung. „Devil`s Heart“ ist insgesamt extrem rockig mit entsprechender Kraft und Power. Ähnlich, aber auch mit einer Note Schwermütigkeit, folgt „Where The Truth Lies“. Mit zusätzlichen Synthies geht es mit „Desert Highway“ weiter. Dieser Titel fügt sich passend an. Mit ein paar, für meinen Geschmack, „Anlaufschwierigkeiten“ ist „Tritone (Conclusion)“ der letzte Song des Albums.

 

Unsere Anspieltipps sind „“Howlin` Wolf“ und „Honey Bee“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Howlin` Wolf

2. Honey Bee

3. Alectric Teardrop

4. Sweet Dilemma

5. Wild Indigo Child

Tales Of Tritone

1. O.F.I.O.

2. Devils Heart

3. Where The Truth Lies

4. Desert Highway

5. Tritone (Conclusion)

 

Review – Limited Booze Boys – 20 Years Fast + Loud

 

(A.M.) Die deutsche Band „Limited Booze Boys“ haben am 7. Juni ihr neues Album „20 Years Fast And Loud“ veröffentlicht. Ob der Name wirklich umgesetzt wird, haben wir für euch herausgefunden. Tom (Gesang und Keyboards), Koppi (Gesang und Rhythmusgitarre), Harti (Bass) und Wanze (Schlagzeug) sind für ihren keltischen Rock mit ordentlich Dampf bekannt.

 

„Life Is A Pig“ eröffnet die Scheibe auf jeden Fall schonmal richtig fett, flott und es bleibt eigentlich nicht aus, den Song beim Autofahren laut aufzudrehen und zu feiern. Schneller mit Punkmanier geht es mit „Head Against The Wall“ weiter. Von daher erfüllen schon die ersten beiden Songs die Erwartungen des Albumtitels. Beim Zweiten kommt dann der keltische gute Laune Rhythmus mit entsprechenden Einspielern des Keyboards super gut durch. Ähnliches gilt auch für „Tattoo Boy“. Die Lust auf mehr steigt bei mir weiter. Und „I Come From“ ist genauso kraftvoll. Eine Mischung und hartem Gesang und vollen Dudelsackklängen mit entsprechenden Tempiwechseln macht ihn quasi einzigartig und lädt zum Feiern ein.

 

In „Mr. Meier“ dominieren eigentlich durchgängig harte Riffs. Feierfreudig folgt „I Don´t Know“. Auch hier spielen die Dudelsäcke eine große Rolle und setzen Akzente. Härter und schneller geht es mit „United“ weiter. „Pretty Girl“ im Anschluss ist dann schon fast schwermütig, da es zu Beginn einiges langsamer gespielt ist und erst im Laufe Fahrt aufnimmt. Der „Limited Booze Boys Song“ fällt dann zunächst erst etwas aus der Reihe und ich brauche einen Moment um ihn zu verstehen, auch um die einzelnen Instrumente (Banjo, Akkordeon,…) zu ordnen.

 

„Faster“ ist insgesamt sehr düster gespielt und gesungen. Danach geht es mit „Feelings“ weiter. Dieser Titel hat einiges in sich und verbindet die einzelnen Highlights der vorherigen Songs schön miteinander. „Rust“ ist auf der Melodie von „Yellow Submarine“ gesungen, wobei die Variationen in Tempo und Punktierung absolut toll sind und meinen persönlichen Geschmack voll und ganz treffen.

 

Unsere Anspieltipps sind „Life Is A Pig“ und „Rust“.

 

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Life Is A Pig

2. Head Against The Wall

3. Tattoo Boy

4. I Come From

5. Mr. Meier

6. I Don´t Know

7. United

8. Pretty Girl

9. Limited Booze Boys Song

10. Faster

11. Feelings

12. Rust

  

Review – Al-Berto & The Fried Bikinis – Yallingup

 

(A.M.) Am 30. Juni veröffentlicht der Schweizer „Al-Berto“ sein viertes Album namens „Yallingup“. Er thematisiert dort seine Eindrücke seiner Reisen als Weltenbummler, Surfer und begeisterter Bergsteiger mit den unterschiedlichsten Menschentypen, die er dabei trifft.

 

„Sharkes Don`t Eat Zebras“ als Opener hat direkt die erwartete und interessante Mischung parat. Die unterschiedlichsten Instrumentenlinien fließen ein und setzten Highlights, wobei mit Bläsern wohl keiner wirklich rechnet. Und dennoch passen sie. Fröhlich, mit „Sommer-Sonne“ Gedanken und sowohl spanischem als auch englischen Text, folgt „My Brain Is On Vacation“. Mit Akustikgitarre und Pfeifen beginnt „Bread Instead“. Hinzu kommen diverse „kuriose“ Geräuschmischungen. Spanisch und englisch gesungen geht es mit „Prison Of Thoughts“ weiter. Etwas flotter und dennoch musikalisch gemixt ist dann „Feel The Flow“. Fröhlich kommt auch „Walking On Gold“ daher. „Slow Driver“ ist ebenfalls sehr interessant und hat viele Geräuschmischungen als experimentelle Elemente. Allerdings dauert es sehr lange, bis der Song auf mich „voll“ wirkt. Dies könnte aber zwecks Titel auch so gewünscht sein. Gemütlich und entsprechend dem Titel „Feet In The Sand“ ist dieser Song auch instrumentell aufgebaut. Experimentell folgt „La Buena Vida“, was diesmal völlig entgegen meiner Erwartungen ist. „I Know I Can Walk All Night“ ist einer der „düstersten“ Titel des Albums.   

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten, da es interessant ist, aber nicht wirklich „Unser“.

 

Tracklist:

1. Sharkes Don`t Eat Zebras

2. My Brain Is On Vacation

3. Bread Instead

4. Prison Of Thoughts

5. Feel The Flow

6. Walking On Gold

7. Slow Driver

8. Feet In The Sand

9. La Buena Vida

10. I Know I Can Walk All Night

Review – Fortnight Circus – Artificial Memories

 

(A.M.) Über FNC Records ist das Album „Artificial Memories“ von „Fortnight Circus“ veröffentlicht. Die Münchener Progressive Crossover Rock Band hat einen eigenen Stil mit der Mischung uns harten Riffs, Gesang, Rap und Synthesizern auf ihrem Album.

 

„Pandemonium (Overutre)“ ist ein reiner instrumentaler Song mit durchaus experimentellen Elementen. Die gekonnte Mischung aus Gesang und Rap folgt dann in „Taking Over The Time“. Ähnliches gilt auch für „Mirage“. Wobei dieser Titel insgesamt etwas weicher wirkt und Synthies Akzente setzen. Mit Klavier- bzw. Keyboardlinien geht es zu Beginn von „A New Love“ weiter. Der Rap macht dies dann rockiger, ebenso wie die klaren Gitarrenriffs. Und das Gitarrensolo ist ein absolutes Highlight. Flotter und zunächst rein auf Rap getrimmt folgt „The Tempted Long Shot“. Der Gesang mit Hena Khan bietet genauso Abwechslung, wie die zwischenzeitlichen Synthies, die mich gedanklich in ein Videogame für Kids entführen. „Song Of Broken Words“ beginnt dann mit schweren Klavierklängen und bleibt in der Stimmung dramatisch. Kräftig und düster aggressiv mit entsprechendem Rap geht es mit „Obey The Voice Within“ weiter, bevor es mit dem weicheren Gesang zwischenzeitlich etwas harmonischer wird. „Daylight Shadows“ fügt sich entsprechend abwechslungsreich an. Dramatik, gewisse weiche Sanftheit und Emotionalität. Härter, vor allem durch die Riffs, folgt „Lucid Nightmare“. Akzente setzten die Synthies gegen Ende. Und mit genau diesen beginnt auch „Devil Inside“, bevor es aggressiver und härter wird. Synthetische und experimentelle Elemente folgen gegen Ende auch nochmal, genauso wie klassische Rock Elemente. Mit Synthies startet auch „Midnight Scar“, gepaart mit klaren und starken Riffs und einem abwechslungsreichen Gesang. Direkt hart folgt „Absolut Zero“. Wobei die rockigen Elemente auch hier nicht fehlen. Mit Klavier- bzw. Keyboardlinien beginnt der letzte Song der Scheibe, der Bonustrack „Of Angels & Agony“. Der Gesang ist zunächst ebenfalls sehr weich und harmonisch und passt sich gut an. Hier kommt die tolle Stimme richtig zum Vorschein. Und auch das Gitarrensolo ist positiv zu bemerken. 

 

Unsere Anspieltipps für euch sind „Mirage“ und „Of Angel & Agony“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Pandemonium (Overture)

2. Taking Over The Time

3. Mirage

4. A New Love

5. The Tempted Long Shot feat. Hena Khan

6. Song Of Broken Words

7. Obey The Voice Within

8. Daylight Shadow

9. Lucid Nightmare

10. Devil Inside

11. Midnight

12. Absolute Zero

13. Of Angels & Agony (Bonus Track)

Teramze

Review – Teramaze – Are We Soldiers

 

(A.M.) Am 21. Juni veröffentlichen die Progressive Metaller „Teramaze“ nach vier Jahren, in denen die vier Australier teilweise auch anders aktiv waren, ihr Album „Are We Soldiers“ über Mascot Label.

 

„Fight Or Flight“ beginnt als Opener mit einem symphonischen Intro, bevor es mit Einsetzen des Gesangs eher melodisch und sehr sanft wird. Der Titelsong „Are We Soldiers“ folgt dann, versucht härter mit einem Hauch Aggressivität. Allerdings ist diese Umsetzung für mich persönlich nicht komplett gelungen, da es zu poppige Teile gibt. Das Gitarrensolo zu Beginn der zweiten Songhälfte überzeugt aber wieder. Mit „Control Conguer Collide“ geht es weiter. Hier ist zunächst ebenfalls eine düstere Stimmung zu erkennen, die durch die Bässe unterstützt wird. Danach entwickelt sich der Song extrem harmonisch. „From Saviour To Assassin“ fügt sich entsprechend kritisch und aggressiv an und „Orwellian Times“ ist in weiten Teilen wieder eher Mainstream und poplastig, wobei auch experimentelle Highlights zu hören sind. Ähnlich poppig, aber mit tollen Gitarrenparts geht es mit „M.O.N.S.T.E.R.S.“ weiter. „Weight Of Humanity“ ist dann wieder aggressiver, wobei auch hier harmonische Parts Akzente setzten. Zunächst sehr ruhig, dann kräftiger, geht es mit „Fact Resistant Human“ weiter. Wie in einem Horror- oder Psychofilm vor dem Kampf beginnt „The One Percent Disarm“, bevor die Double Bass zwischenzeitlich immer wieder richtig Gas gibt. Der letzte Song der Scheibe, „Depopulate“ ist auf der einen Seite höchst aggressiv und kraftvoll und zudem in anderen Passagen extrem poppig und in wieder weiteren Teilen sehr dramatisch und melancholisch.

 

Als Anspieltipp empfehle ich den „Depopulate“, da dieser Song wirklich alles in sich hat.

 

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten, da es zwar für mich persönlich nichts Dauerhaftes ist, aber Geschmäcker ja zum Glück verschieden sind und es handwerklich nichts auszusetzten gibt.

 

Tracklist:

1. Fight Or Flight

2. Are We Soldiers

3. Control Conquer Collide

4. From Saviour To Assassin

5. Orwellian Times

6. M.O.N.S.T.E.R.S.

7. Weight Of Humanity

8. Fact Resistant Human

9. The One Percent Disarm

10. Depopulate

 

Review – De Wolff - Live & Outta Sight II

 

(A.M.) Am 14. Juni werden die niederländer Psychedelic- und Bluesrocker „De Wolff“ ihr neues Album „Live & Outta Sight II“ veröffentlichen. Es ist eine Scheibe aus Mitschnitten diverser Konzerte und knüpft an das Album „Live & Outta Sigt“ an.

 

Der Opener „Big Talk“ ist klassisch rockig mit fetten Riffs. Ein Highlight dieses Songs ist der experimentelle Teil bei rund vier Minuten Spieldauer. In „Sugar Moon“ geben die Keyboardklänge Masse. Verfeinert wird der Bluessong durch weiblichen Backgroundgesang. Ruhiger und gefühlvoller Blues ist in „Medicine“ zu genießen. Viele Passagen haben diverse Gitarrenspielereien inne. Kräftiger folgen dann „Tombstone Child“ und „California Burning“. Ersteres geht direkt in Mark und Bei und zweites setzt mit den Keyboardlinien Akzente. „Deceit & Woo“ hat in den knapp elf Minuten Spieldauer von kräftigem Rock und Blues bis zu experimentellen Teilen alles in sich. Der Song ist weitestgehend rein instrumental. „Share The Ride“ ist wieder typischer Blues. „Tired Of Loving You“ setzt den Schwerpunkt auf Psychedelic. Sehr harmonisch und melodisch, mit erneut weiblichem Backgroundgesang, folgt „Outta Step & Ill At Ease“. „Double Crossing Man“ hat als absolutes Highlight ein tolles Solo einer Hammond-Orgel und auch der letzte Song des Albums, „Love Dimension“ fügt sich nahtlos in das Konzept ein und rundet die Scheibe schön ab.

 

Unsere Anspieltipps sind „Big Talk“ und „Tombstone Child“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Big Talk