Review: KERRY KING - FROM HELL I RISE (REIGNING PHOENIX RECORDS, 17.04.2024 [46:34min])

 

(F.B.) Kurz nach Ankündigung zum Release seines ersten Solo-Albums gab es die überraschenden News von der Slayer-Reunion, zumindest für ein paar ausgesuchte Gigs und Festivals. Marketing Gag oder ernstgemeinte Annäherung? Vielleicht auch nur das große Abkassieren, Wer weiß…egal. Zurück zum Dreizehn-Song starken Langspieler, zu demsich Kerry noch folgende illustre Mitstreiter ins Studio holte. Als da wären, an der Gitarre Phil Demmel (ex-Machine Head), am Bass Kyle Sanders (Hellyeah), an der Schießbude Paul Bostaph, der ja schon beim letzten Slayer Line-Up die Felle bearbeitete und Sänger Mark Osegueda (Death Angel). Warum der Herr King die beiden bereits auf dem Slayer Album "Repentless" vertretenen Songs „Rage“ und Titeltrack „From Hell I Rise“ auf sein Solo-Werk packt, entzieht sich meiner Kenntnis. Nicht das die Tunes etwa schlecht wären, aber warum die Zweitverwurstung? Ideenmangel? Auch egal.

Wie nicht anders zu erwarten, steckt in der Veröffentlichung natürlich auch viel Slayer drin, und zwar Sound-technisch aus fast allen Schaffensphasen. Und das ballert schon ordentlich. Alles, was Kerry und Slayer über Dekaden so auszeichnete findet sich hier ein; Fetter Thrash Metal, Klassische Punk Elemente, schneller Hardcore-Punk und Old School Heavy Metal… OK, viel Heavy Metal. Entgegen ersten Befürchtungen bleibt die Überfrachtung von Gitarren-Soli weitgehendst Mangelware was der Hörbarkeit auf jeden Fall zuträglich ist, da die Tracks nicht unnötig zerlegt werden, nur weil sich der Künstler an den sechs Saiten mal so richtig selbst verwirklichen möchte. Hierzu gibt es ja genügend Beispiele anderer Gitarreros auf Solopfaden, wo das Ganze in ziemlicher Nervigkeit mündet. Stichwort Gitarren; Das Zusammenspiel von Phil und Kerry klappt hervorragend und ergänzt sich super. Der Bass setzt schöne Akzente und ist ein stabiler Treiber des Ganzen.

Das gilt ebenfalls für das rundum überzeugende Schlagzeug. Alles nun auf Slayer zu reduzieren, würde dem Werk nicht gerecht werden, hier gibt es wahrlich genügend Eigenständigkeit, alleine schon die schon teilweise an Tech-Trash angelegten Spielweisen setzen sich da ab. Das Gleiche gilt für die Vocals von Mark Osegueda, ohne aber zu sehr an seine Hauptband Death Angel zu erinnern. Allein mit „Tension“ und „Toxic“ hauen die Jungs mal so zwei richtig fette Highlights raus. Hammer Tunes! Wer hier allerdings große Innovationen oder besondere Originalität erwartet hat, bekommt stattdessen Arrangements in bewährter Old School Manier. Gefällt mir persönlich sehr gut und tritt auch mit ausreichend Wumms in den Allerwertesten. Allerdings bin ich aber auch ohne jeglichen Anspruch an die Scheibe rangegangen.

 

Fazit: Klasse Langspieler, der super durchrauscht, und dem man die ein bis zwei kleinen Schwächen eben mal so durchgehend lässt, weil der Rest einfach zu gut ist.

 

Für die „KERRY KING - FROM HELL I RISE” gibt´s von Promoportal-Germany und Crossfire 8.5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Diablo

Where I Reign

Residue

Idle Hands

Trophies Of The Tyrant

Crucifixation

Tension

Everything I Hate About You

Toxic

Two Fists

Rage

Shrapnel

 

From Hell I Rise

 

Review: Konstantin Wecker - Der Soundtrack meines Lebens

 

Auf seinem neuen Album liefert uns Konstantin Wecker die Stücke, die er für Film und Fernsehen gemacht hat. Der Livemittschnitt von drei Stunden fast alle diese Momente zusammen und Wecker präsentiert die Stücke mit Band und dem Orchester der Bayerischen Philharmonie. Im Publikum waren viele Bekanntheiten aus Film und Fernsehen, die zum Teil in den Produktionen für die Wecker die Musik geschrieben hat mitgewirkt haben. Unter ihnen waren auch Friedrich von Thun und Mario Adorf.

Das Album umfasst die ganze Show, die auf dem Tollwood Sommerfestival 2023 aufgenommen wurde. Viele dieser Stücke sind jedem bekannt, zumal Wecker mit vielen namhaften Regisseuren zusammengearbeitet hat. Darunter die Titelmusik von Kir Royal von Helmut Dietl oder die Stücke aus dem Film Schtonk.

Nicht nur die Musik, sondern auch Weckers Ansagen geben viel von dem wieder, was ihn bei diesen Filmen und seiner Mitarbeit bewegt hat. Ein Zeitzeugnis, dass für Wecker-Fans unumgänglich sein dürfte und mit seinen drei Stunden auch wirklich etwas zu bieten hat. Das Ganze ist als Doppel CD oder 3LP Packet erhältlich.

Ein tolles Live-Erlebnis, dass gut produziert 9 von 10 Punkten für das Promoportal-germany wert ist.

 

Tracklist:

Begrüßung und Einführung (live)

Beim Jodeln juckt die Lederhose (live)

Anmoderation Schwestern oder die Balance des Glücks (live)

Titelmusik Schwestern oder die Balance des Glücks (live)

Miriam Thema aus Schwestern oder die Balance des Glücks (live)

Anmoderation Es könnte schon gehen (live)

Es könnte schon gehen (live)

Anmoderation Die weiße Rose (live)

Titelmusik Die weiße Rose (live)

Hans Thema aus Die weiße Rose (live)

Die weiße Rose (live)

Anmoderation Peppermint Frieden (live)

Schabernack aus Peppermint Frieden (live)

Traum Nr.1 (live)

Anmoderation Hello Mr. Frieden (live)

Hello Mr. Frieden aus Peppermint Frieden (live)

Anmoderation Atemnot (live)

Abschiednehmen (live)

Kir Royal Titelmusik (Opening) (live)

Moderation 1 Kir Royal (live)

Senta Berger zu Kir Royal (live)

Mona Nr.1 (live)

Anmoderation Die blauen Husaren (live)

Die blauen Husaren (live)

Kir Royal Titelmusik (live)

Mario Adorf zu Kir Royal (live)

Moderation 2 Kir Royal (live)

Anmoderation Spaltprozesse / Der Geisterwald (live)

Der Baum (live)

Anmoderation Schtonk (live)

Schtonk Medley (live)

Walkürenritt nach Börnersdorf (live)

Anmoderation Tango Joe (live)

Tango Joe (live)

Anmoderation Ein Mann für jede Tonart (live)

Habe Dank / Jetzt, da du Abschied bist (live)

Anmoderation Ärzte: Dr. Schwarz und Dr. Martin (live)

Ärzte: Dr. Schwarz und Dr. Martin Medley / Fliegen mit dir (live)

Anmoderation Apollonia (live)

Nix im Übel aufnehma / Heut schaun die Madl wia Äpfel aus (live)

Anmoderation Mit fünfzig küssen Männer anders (live)

Niemand kann die Liebe binden (live)

Anmoderation In der Mitte eines Lebens (live)

Sissys Sterbearie aus In der Mitte eines Lebens (live)

Jo Baier zu Liesl Karlstadt und Karl Valentin (live)

Liesl Karlstadt und Karl Valentin Medley (live)

Anmoderation 1945 (live)

Titelmusik 1945 (live)

Anmoderation Es kann legitim sein, was nicht legal ist (live)

Revoluzzer (live)

Anmoderation Gipfelsturm (live)

Soscheeschoa (live)

Nur dafür lasst uns leben/Das wird eine schöne Zeit (live)

Anmoderation Tropferl im Meer (live)

Tropferl im Meer (live)

Anmoderation Jeder Augenblick ist ewig (live)

Jeder Augenblick ist ewig (live)

 

 

Review: Defects - Modern Error

 

(M.D.) Ein Album einer neuen Band, dass sich gar nicht so jung anhört, sondern soundtechnisch eher Ende der 90 er zu verorten ist geht in diesen Tagen auf den Markt. Dabei muss man sagen, dass dieser Sound gewollt ist und die Produktion diesen prima in Szene setzt. Kraftvoll knallen die Drums aus den Boxen und harter Riffsound darf dabei auch nicht fehlen.

Die Stimme von Tony Maue gibt dem ganzen den letzten Schliff. Hierbei zeigt er, dass er sowohl mit ruhigeren Passagen als auch mit den brachialen Stimmausbrüchen alles richtig macht. Die Songs sind sauber arrangiert und das Album wirkt bis zum letzten Ton nicht langweilig.

Mit diesem Debutalbum legt die Band eine hohe Messlatte an. Ich bin gespannt, was aus diesem Haus noch so kommen wird. Hier geht es jedenfalls ordentlich ab …und dich hatte viel Spaß dabei. Ein Brett vor dem Herrn.

Das Promoportal vergibt 9 von 10 Punkten…weiter so meine Herren!

 

Tracklist

Intro

Scapegoat

End Of Days

Dream Awake

Another Heart To Bleed

Recurring

Lockdown

Echo Chamber

Interlude

Modern Error

Broken Bloodlines

Goliath

Second To None

Gone To Waste

Review: Ayreon - 01011001 - Live Beneath the Waves

 

Ein großes CD und DVD-Paket legt Ayreon hier den Fans vor, mit dem sich die Prog-Metal Band ein eigenes Zeichen. Das Ganze legt die Band als 3LP, Set 2CD+DVD Set, Blu-ray, Earbook und in digitalen Formaten vor. Es wurde sich viel Mühe gegeben, dass Konzept umzusetzen und so ist ein hörens- und sehenswertes Gesamtkonzept entstanden, dass die Band ins rechte Licht rückt. Arjen Lucassen, Joost van den Broek (Keyboard), Ed Warby (Schlagzeug), Johan van Stratum (Bass), Timo Somers (Gitarre) und Marcel Coenen (Gitarre) sorgen für eine tolle Konzertatmosphäre, die sogar zu Hause ein Gefühl für die brachiale Macht der Musiker auf der Bühne sind. Außerdem gesellen sich unzählige Gastmusiker hinzu, wie Simone Simons (Epica), Damian Wilson (Threshold), Anneke van Giersbergen, Jonas Renkse (Katatonia), Tom Englund (Evergrey), Daniel Gildenlow (Pain of Salvation), Marcela Bovio (MaYan), Brittney Slayes (Unleash the Archers), Hansi Kürsch (Blind Guardian), John Jaycee Cuijpers (Praying Mantis), Maggy Luyten (Beautiful Sin), Michael Mills (Toehider) und der bekannte niederländische Musiker Wudstik.

Im Gesamtkonzept wird dem Fan einiges geboten, dass sich lohnt diese Scheibe zu erwerben. Auch für Neueinsteiger in die Musik von Ayreon wird hier ein deutliches Zeichen gesetzt. Hier kommt echtes Live-Feeling auf, das es wirklich in sich hat.

Das Promoportal-germany vergibt 9,5 von 10 Punkten für eine Hammer-Livealbum mit vielen Extras.

 

Tracklist Doppel-CD:

Tracklist:

CD 1

Age Of Shadows

Comatose

Liquid Eternity

Connect The Dots

Beneath The Waves

Newborn Race

Ride The Comet

Web Of Lies

 

CD 2

The Fifth Extinction

Waking Dreams

The Truth Is In Here

Unnatural Selection

River Of Time

E=MC2

The Sixth Extinction

Review: Kensington Road - Charlie is Alive
 
Die letzten beiden Alben der Band Kensington Road hatten es in sich und sind auch bei uns bei der Bewertung durchweg gut weggekommen. Die Messlatte für das neue Album liegt also hoch. Irgendwo im alternativen Rock angesiedelt  hat die Band in jedem Fall ein grosses Publikum erreicht. Die vier Jungs legen entsprechend auch auf diesem Album recht stark los und schon nach den ersten drei Songs ist klar, dass auch hier wieder ein tolles Album am Start ist. Sänger Stefan Tomek gibt dabei wieder das gewohnt gute Bild ab und auch der Rest der Band liefert Musik, die aus einem Guss zu sein scheint, die einen Sound produzieren, der auf ein gut eingespieltes Team hinweist.
 
Das Album bietet typische, fetzige Songs der Band an, aber auch ruhige Songs wie "The Glitch" haben durchaus etwas für sich. Im Gesamtkonzept wieder ein völlig stimmiges und gelungenes Album, dass man sicherlich öfters hören kann. Als Anspieltipps empfehle ich "Charlie Is Alive", "The Glitch" und "Brandy And Coke". Ein Album dessen Anschaffung sich lohnt.
 
Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9 von 10 Punkten.
 
Tracklist:
Charlie Is Alive
Like A Ghost
Road To You
Sad Juli
The Glitch
Flowers In Japan
The Lowdown
Obsession, Possession, Liberation, Salvation
Brandy And Coke
Short Walk

Review: Miriam Hanika - Schilflieder
 
Ruhige Töne ist man von Miriam Hanika gewohnt und entsprechend ist dies auch auf ihrem neuen Album Faun. Mit ihrer Oboe gilt sie als Ausnahmekünstlerin, die dem Instrument mit ihrer Musik eine neue Plattform bietet. Sie setzt das Instrument nicht nur gemeinsam mit anderen klassischen Instrumenten ein, sondern kombiniert dieses auch mit Elektrogitarrensound. 
 
Wo genau man diese Musik einordnen soll fällt schwer, in jedem Fall ist das Ganze aber als interessant und wenig langweilig einzustufen. Innovativ und mit Spielfreude wird ein völlig eigenständiges Konzept dargeboten. Besonders hörenswert finde ich die Stücke "Firneis" und "Faun", die einen guten Eindruck des Albums vermitteln. Ungewöhnlich, schön und ungewohnt...wer so etwas mag, kommt an diesem Album nicht vorbei.
 
Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten.
 
Tracklist:
Intro 01:03
Tide 04:27
Faun 03:36
Cie 04:27
Wanderlust (Re-Recorded) 04:02
Grenadill 05:30
Ruhe im Sturm (Re-Recorded) 04:04
September (Re-Recorded) 05:47
Firneis 05:20
 

 

Review: ERIKA SPENCER – Go

Mit Go legt Erika Spencer ihr Erstlingswerk vor. Die Künstlerin, die aus der Schweiz stammt, hat 10 Songs auf der Scheibe untergebracht. Im Soul verwurzelt setzt Erika sich mit ihren Ängsten und Gefühlen auseinander und hat es geschafft ein stimmiges Gesamtwerk auf die Beine zu stellen.

Musikalisch ist das Album schwer zu fassen. Irgendwo zwischen Pop, Folk und Jazz bewegt sich das Ganze. Die Songs sind dabei unterschiedlich und ideenreich konzipiert und werden dadurch nicht zu einem langweiligen Einheitsbrei. Erika hat eine Stimme, die sie ebenso interessant einzusetzen vermag, wie auch die zu hörenden Instrumente.

Sie hat ausreichend Bühnenerfahrung und viele Soloauftritte oder im Duo absolviert. Die Erfahrungen haben sicher zu dem guten Sound des Albums beigetragen, das allerdings mit kompletter Band verwirklicht wurde. Ein Album in das man in jedem Falle reinhören sollte, wenn man intelligent arrangierte, etwas ruhigere Musik zu schätzen weiß.

Für das Album vergibt das Promoportal-germany 8 von 10 Punkten.

Tracklist:

Go

A Glimpse Of The Infinite

Fade

You'd Do The Same For Me

Silly

You At All

A Game To Be Played

Come Child

You Are

The Wrestle

 

 

Review: P.O.D. - Veritas

(M.D.) Das neue Album von P.O.D. wird ab Freitag erhältlich sein. Die aus Kalifornien stammende Formation ist bereits seit 2000 unterwegs und eine tatsächliche Größe de NU-Metal. Andere Formationen aus dieser Zeit, z.B. Linkin Park, haben allerdings mittlerweile einen anderen Bekanntheitsgrad erreicht. Die erste Singleveröffentlichung des Songs "Drop" spricht auf jeden Fall klare Worte und zeigt, dass die Band noch immer einiges zu bieten hat. Mit diesem Song startet dann auch der Longplayer und wir sind gespannt, ob es so weitergeht.

 

Nicht alle Songs knallen wie der erste, aber im Großen und Ganzen gibt die Scheibe ein ausgesprochen stimmiges Bild ab. Mit dabei ist auch Tatiana Shmayluk von Jinjer, die im zweiten Song ihren Gesang beisteuert. Allerdings geschieht nicht wirklich etwas Neues und manches auf der Scheibe wirkt, als ob die Band es schon vor längerer Zeit geschrieben hätten und die Songs es erst jetzt auf eine Scheibe geschafft haben. Alles in Allem kann man sagen, dass esein solides Album ist, dass allerdings keine wirklichen Highlights außer dem ersten Song enthält. Musikalisch gut abgemischt wummert das Ganze kraftvoll aus den Boxen und wird damit sicher seine Fans finden und alte Fans ansprechen.

 

Für die Scheibe gibt es 7,5 von 10 Punkten vom Promoportal-germany

 

Tracklist:

Drop (feat. Randy Blythe of Lamb Of God)

I Got That

Afraid To Die (feat. Tatiana Shmayluk of Jinjer)

Dead Right

Breaking

Lay Me Down (Roo’s Song)

I Won’t Bow Down

This Is My Life (feat. Dead American)

Lies We Tell Ourselves

We Are One (Our Struggle)

Feeling Strange

Review: Simon Stadler – Okay

Mit Okay veröffentlicht der österreichische Künstler Simon Stadler nun sein zweites Studioalbum. Stadler zeigt wieder, was er auf dem Klavier drauf hat und entführt die Zuhörer in Blues, Jazz, Pop oder Klassik und unterlegt das Ganze mit intelligenten Texten. Verschiedene Künstler begleiten ihn bei diesem Unterfangen und runden die Songs ab.

Mit 10 Stücken ist man in jedem Fall gut bedient. Das Album erscheint wieder auf Konstantin Weckers Label „Sturm und Klang“ und ist in seiner Gesamtheit wirklich rund produziert, so dass sowohl Gesang als auch die Instrumente optimal zur Geltung kommen.

Das Album knüpft an die letzte Scheibe nahtlos an und wer Liedermachermusik mag ist hier in jedem Fall richtig. Für ein gelungenes Gesamtkonzept vergibt das Promoportal-germany 7,5 von 10 Punkten.

Tracklist:

Schönes Mädchen

Auch Regen geht

Okay

Doch sie liebt mich

Am Rande der Gesellschaft

Palindrom

Wind über´m Meer

Heimat-Hafen-Ozean

Manchmal

Ich weiß

Review: KLAUS MICHEL – Stromboli

Zwölf Songs liefert Klaus auf seiner neuen Scheibe Stromboli den Hörern ab. Ein Album, dass die typische Note des Künstlers zeigt uns sich ruhig, aber kontinuierlich durch den Gehörgang ins Gehirn frisst. Klaus hat hier wieder alles richtig gemacht, wenn mir auch nicht alle Songs gut gefallen. Alles in allem aber trotzdem ein großartig produziertes Album, dass mich in Passagen an ruhige Scheiben von Pink Floyd denken lässt.

Es ist auch beachtenswert, wie viele Menschen an diesem Album mitgewirkt haben und Klaus ihre musikalische Unterstützung haben zukommen lassen. So werden ganze 15 Künstler genannt, die die Scheibe bereichert haben. Das Album ist gut produziert und alle Instrumente kommen gut abgemischt zu Geltung. Etwas, was nicht immer üblich ist und wofür Klaus mit Peter Dümmler zusammen selbst verantwortlich ist.

Wer ruhige Musik mag, die abwechslungsreich und farbig präsentiert wird, ist hier in jedem Fall richtig. Das promoportal-germany vergibt 8,5 von 10 Punkten….Danke Klaus!!!

 

Tracklist:

 

Stromboli

Here With You

Don´T Be Cruel To A Fool

Fading Away

As A Friend

War (Again)

Lost Again

This Is How

Alright

Tunnels And Fences (Gaza)

Going Down

In Fall

Review: BERSTEN - Welk

Bei der Kölner Band Bersten geht es ziemlich zur Sache. Das zumindest ist der erste Eindruck, den man beim Reinhören gewinnen kann. Die EP Welk ist bereits die zweite Veröffentlichung der Hardcore-Buben, die erste Veröffentlichung haben wir leider nicht mitbekommen. Die fünf Songs der Scheibe „Bersten“ sozusagen aus den Lautsprechern und machen mir die Band in jedem Fall schon sympathisch.

Das das Ganze auch noch in Deutsch präsentiert gefällt mir schon alleine deswegen, weil ich auch lieber deutschsprachige Songs mache. Selbst produziert und mit dem Label NTH Records zusammen vertrieben ist die Scheibe in jedem Fall eine Erwerbung wert. Wer stimmige Songs mit ordentlichem Druck mag ist bei dieser Band in jedem Fall gut beraten und bekommt dabei ordentlich was auf die Ohren. Ich denke auch Live wird hier sicherlich der Pit am Kochen sein.

Die Lyrics sind ebenfalls interessant. Irgendwo zwischen Weltschmerz und Rebellion angesiedelt, durchaus kritisch und nachdenklich. Auch hier wird kein Einheitsbrei produziert, sondern nachgedacht.

 

Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten für eine Scheibe, die überzeugt hat. Ich würde sagen hier ist noch Potetial nach oben…Weiter so!!!

 

Tracklist:

Tundraherzen

Tetris

Fusion

D’Acosta

Baumhaus

Review: LOREENA MCKENNITT - The Road Back Home 

Die Musik von Loreena McKennitt steht seit Jahrzehnten vor allem für hervorragende Qualität und die besinnlichen Stunden, die sie damit beschert. Aktuell ist sie wieder auf Konzertreise durch Deutschland und gleichzeitig erscheint ihr neues Live-Album, das zeigt, wie sie ihre Musik zelebriert. Präsentiert werden Aufnahmen, die auf kleineren Folk-Festivals in Ontario aufgenommen wurden. Dabei spielt sie mit der Folk-Band „The Bookends“ zusammen. Aufgenommen wurde im Jahr 2023, also bekommen wir sehr frisches Material geboten.

Loreena McKennitt spielt ihre Songs, die aber von der Band sehr eigenständig unterlegt werden, was eine interessante Mischung ergibt. Die Stimme von Loreena ist nach wie vor einzigartig, aber auch die gesangliche Unterstützung aus der Band kann sich hören lassen. Vor allem bei„Sí Bheag, Sí Mhór / Wild Mountain Thyme“, das gleichzeitig als Anspieltipp zu nennen ist, ist der mehrstimmige Gesang besonders prägnant und hörenswert.

Aufnahmetechnisch wurde auch alles richtig gemacht. Die Songs klingen warm und man versteht jedes Wort und hört jeden Ton, der gespielt wird, ohne das klassische Live-Feeling zu verlieren. 42:39 dauert das Ganze und ist in keinem Part langweilig oder seicht. Wer ein großartiges Album der Künstlerin haben möchte, ist hier jedenfalls gut beraten. Für die Kenner ihrer Musik ist das Album unumgänglich und sollte in der Sammlung auf keinen Fall fehlen.

Für ein tolles Hörerlebnis mit wirklich guter Musik vergibt das Promoportal-germany 10 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Searching for Lambs

Mary and the Soldier

On a Bright May Morning

As I Roved Out

Custom Gap

Bonny Portmore

Greystones

The Star of the County Down

Salvation Contradiction

Sí Bheag, Sí Mhór / Wild Mountain Thyme

 

Review. Walter Trout - Broken

(M.D.) Walter Trout ist im Bereich des Bluesrock eine Legende. Der Musiker hat ca. 30 Alben veröffentlicht, die es in sich haben und das erwartet man auch von seinem neusten Werk. Tatsächlich hat Trout nichts von seiner alten Kraft eingebüßt und man bekommt Bluesrock vom Feinsten geboten. Produziert wurde das Album wieder von Eric Corne, der schon mehrfach mit Trout zusammengearbeitet hat. Interessanterweise konnte er Dee Snider von den legendären Twistet Sister zu einem Gastauftritt auf der Scheibe gewinnen, ebenso wie Beth Hart und den Mundharmonikavirtuosen Will Wild.

Gleich der Titelsong "Broken", bei dem Beth Hart singt ist eine musikalische Höchstleistung und begeistert mich völlig. Der nächste Song, der mich abholt ist "No Magic (In The Street)", der jedes Bluesrockerherz höher schlagen lässt. Auch der Song "I’ve Had Enough" mit Dee Snider hat es in sich und bewegt sich auch im etwas härteren Bereich, was den Song allerdings erst recht interessant macht. Alles in allem bietet das Album 12 starke Songs, die Trouts Ruf gerecht werden. Eine Scheibe die sicher häufiger bei mir laufen wird.

 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür die vollen 10 von 10 Punkten

 

Tracklist:

Broken (feat. Beth Hart)

Turn And Walk Away

Courage In The Dark

Bleed (feat. Will Wilde on Harmonica)

Talkin' To Myself

No Magic ( in the street )

I've Had Enough (feat. Dee Snider)

Love Of My Life

Breathe - written by Richard Gerstein

Heaven Or Hell

I Wanna Stay

Falls Apar

Review: Achim Reichel - Schön war es doch - Das Abschiedskonzert

 

Achim Reichel steht seit vielen Jahren für gute deutschsprachige Musik, die eigentlich jedem aus Radio und Fernsehen bekannt sein dürfte. Bereits in den 60er Jahren war Reichel musikalisch mit den ganz Großen der Szene unterwegs. Als Bandmitglied der Rattles dürfte er noch vielen in Erinnerung sein, mit denen er bereits 1963 eine Tournee mit den Rolling Stones bestritten hat und 1966 dann sogar mit den Beatles unterwegs war. Danach war er mit seiner Band A&R Machines eher im elektronischen Bereich beheimatet und hat auch hier bahnbrechende Alben veröffentlicht. Was ebenfalls viele Menschen nicht wissen, ist das Reichel der letzte Besitzer des legendären "Star-Club" war, in dem die Beatles einen großen Schritt in Richtung Bekanntheit gemacht haben.

Der Name des Albums ist eine Hommage an Hildegard Knef und ihrem gleichnamigen Song "Schön war es doch". Der Song findet sich dann auch als Coverversion auf dem Album wieder. Das Live-Album bietet dann einen Querschnitt durch die Musikwelt Reichels und beinhaltet viele Stücke, die man lange nicht mehr gehört hat. Auch von älteren Alben sind Lieder vorhanden und die Liveproduktion lässt nichts zu wünschen übrig. Das Album ist hervorragend produziert und fängt die Atmosphäre der Konzerte gut ein. Wer das Album gehört hat und Karten für die laufende Tour im Säckel hat, kann sich hier einen ersten Eindruck abholen, was ihn erwarten wird.

Die Doppel-CD ist eine Reise durch das musikalische Schaffen eines großen deutschen Künstlers, dass man in seiner Sammlung haben sollte.

 

Das Promoportal-germany vergibt 9,5 von 10 Punkten für ein großartiges Live-Album mit Flair und Charme.

 

Tracklist:

CD 1

Fliegende Pferde

Wahre Liebe

Der Spieler

Am besten Du gehst

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins

Sophie mein Henkersmädel

Nis Randers

Exxon Valdez

Trutz blanke Hans

John Maynard

Regenballade

Der Mond ist aufgegangen

 

CD 2

Herr von Ribbeck 94

Steaks + Bier + Zigaretten

Halla Ballu Balle

Boxer Kutte

Kuddel Daddel Du

Aloha Heja He

Kreuzworträtsel

Leben leben

Halt die Welt an (für immer glücklich mehr geht nicht)

Aber schön war es doch (Studio-Bonustrack)

 

Review: Today was Yesterday 

Die Band Today Was Yesterday besteht aus den beiden Musikern Ty Dennis und Angelo Barbera, die keine Neulinge in dieser Branche sind. Sie machen beide bereits viele Jahre Musik und haben in verschiedenen Projekten in den letzten 25 Jahren zusammengearbeitet. Dies führte nun zum eigenen Projekt der Musiker, bei dem sie durch Robby Krieger von den legendären DOORS und Alex Lifeson von RUSH unterstützt werden. Die beiden namhaften Künstler für das Projekt zu gewinnen, sagt schon etwas darüber aus, was man hier zu erwarten hat. Bei einem weiteren Song ist dann auch noch er Jazzer Ed Roth dabei.

Musikalisch ist die Musik im Progressiv-Rock beheimatet und bietet gut ausgefeilte Songs, die sehr eingängig sind und auch bei mehrfachem Hören nicht langweilig werden. Schon der Eingangssong "Grace" überzeugt und zeigt deutlich, was die Band musikalisch zu bieten hat. Hier und da weist das Album zwar Längen auf, aber sicherlich kann man sagen, dass hier eine gelungenes Debütalbum am Start ist. Man kann hoffen, dass hier noch mehr folgen wird. Als weitere Anspieltipps nach dem gelungenen Opener nenne ich hier  "If I Fall (Silly Games)" und "My Dog Is My God". Auch die anderen Songs der Scheibe sind hörenswert, stechen allerdings nicht so sehr aus dem Gesamtkonzept heraus.

 

Das Promoportal-germany vergibt hier 7,5 von 10 Punkten, für ein tolles neues Projekt.

 

Tracklist:

Grace (mit Alex Lifeson)

A Louder Silence (mit Alex Lifeson)

On My Own (mit Alex Lifeson)

I Take All (mit Ed Roth)

My Dog Is My God (mit Alex Lifeson)

Faceless Faraway Song (mit Alex Lifeson)

If I Fall (mit Robby Krieger)

Rukus

Borrowed

My New Low (mit Alex Lifeson)

Review: SAXON - Hell, Fire And Damnation

(M.D.) Das neue Album von Saxon ist tatsächlich eine Freude. Der Longplayer lässt wieder an alte Tage der Band erinnern und hat ordentlich Druck, was das Metaller-Herz höherschlagen lässt. Immerhin ist dies bereits das 24te Album der Band, die aber immer noch nicht verlernt hat, was die Fangemeinde hören will. Frontmann Biff Biyord hat es gesanglich noch immer drauf und die Riffings der Scheibe sprechen für sich. Hier wurde bei der Produktion imn jedem Fall alles richtig gemacht. Die Band klingt kraftvoll, wie eh und jeh und die musikalische Produktion lässt nichts zu wünschen übrig.

Als Anspieltipps empfehle ich "Kubla Khan And The Merchant Of Venice" und "Super Charger". Wer auf die Ära des NWOBHM steht, kommt an diesem Album in jedem Fall nicht vorbei

Das Promoportal-germany vergibt 9,5 von 10 Punkten...die alten Herren hams noch drauf!

Tracklist:

The Prophecy

Hell, Fire And Damnation

Madame Guillotine

Fire And Steel

There’s Something In Roswell

Kubla Khan And The Merchant Of Venice

Pirates Of The Airwaves

1066

Witches Of Salem

Super Charger

Review: Paddy Goes To Holyhead – Best Of 35 Years 

Nach wirklich langer Abstinenz ist nun ein neues Album der Irish-Folk Formation Paddy Goes To Holyhead erschienen. Ein neues Album war irgendwie lange überfällig…und das Album „Silence“ aus der Coronakrise gab nicht wirklich viel her…aber irgendwie ist es dann doch nicht neu, weil es eine Best-Of der letzten 35 Jahre ist…allerdings nur was viele Stücke angeht…aber auch das ein oder andere unveröffentlichte Stück ist auf der Scheibe gelandet.

Außerdem sind viele Stücke als Aufnahmen der neuen Formation Paddy Schmidt, Almut Ritter, Uhu Bender und Günter Bozem auf dem Silberling zu hören, was neben den alten Originalaufnahmen einen besonderen Reiz ausmacht. Eines der Stücke, die Live immer von der Band gefordert werden, „The Titanic“ ist so z.B. im neuen Kostüm zu hören.

Für alle Fans der Band ein absolutes Muss…und für Neueinsteiger in die Musik von Paddy Goes To Holyhead ein großartiges Einstiegsalbum. Cover und Bocklet lassen nichts zu wünschen übrig und dieses enthält alle Texte und jede Menge Bilder, die die Jahre der Band dokumentieren…wir wünschen euch noch weiter 35 Jahre.

Das Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten, dass man allen Irish-Folk -Liebhabern ans Herz legen kann

 

 

Tracklist:

Roll On Restless Rider

Bound Around

Vincent

Desiree

The Titanic (Neue Version)

Johnny Went To The War

Doolin

Far Away

The Sally Gardens

Here's To The People

I Don't Want To Say Goodnight

Whiskey When I'm Dry

Love Song No.

Seldom Sober

Tales Of Never Ending Days

The Japanese Rock'N'Roll-Band

Carickfergus - Inisheer

The Gipsies' Wedding Day

A Last Song

Review: Highest Primzahl On Mars – Escape From Moronia 

Einige glauben ja, die Zeiten des deutschen Krautrocks seien vorbei, aber hier liefert die Band „Highest Primzahl On Mars“ den Beweis, dass dem nicht so ist. Gerade erst vier Wochen auf dem Markt belebt man den Krautrock wieder und begibt sich auf eine spacige Reise.

Die Band besteht aus vier Leuten, an der Gitarre – Arun Kumar, zweite Gitarre und Theremin – Dietrich Skrock, am Bass, FX – Frank Diedrich und am Schlagzeug – Gerd Böhme. Die Jungs veröffentlichen auf Sunhair Music…der Name dürfte einigen Lesern im Zusammenhang mit Ax Genrich, dem ehemaligen Gitarristen von Guru Guru. ein Begriff sein, da er mit Sunhair zusammen einige Scheiben eingespielt hat.

Der erste Song hat es dann mit über 18 Minuten gleich in sich. Hier beweist die Band gleich, dass sie sehr experimentierfreudig ist und der Song scheint in unterschiedliche Parts geteilt zu sein, die aber irgendwie doch zusammengehören. Ein gelungener Einstieg, der sich hören lassen kann. „Hung Up On A Game“ ist dann nur ein Drittel so lang wie der Vorgänger, besticht aber durch eine hörbare Schwere. Dafür ist bei „Dwarfs On A Hill“ ein eher fröhlicher Unterton zu hören, der in den zwölf Minuten fast schon dazu anregt das Tanzbein zu schwingen.

Die beiden letzten Songs sind dann ähnlich lang mit 14.50 Minuten und 10.46 Minuten, so dass nach einer Gesamtspielzeit von über 62 Minuten nur fünf Stücke durch die Gehörmuscheln gerauscht sind. Die Band hat ein wirklich hörenswertes Album zustande gebracht, was dem Genre des Krautrocks durchaus gerecht wird. Die Scheibe wird sicher noch einige Male laufen. Der Sound ist gut abgemischt und die Fülle der Produktion spricht für saubere Arbeit…leider geht dabei ein klein wenig des Krautrockfeelings verloren, dass improvisierte Stücke mit sich bringen…aber was solls!

Das Promoportal-germany vergibt starke 8 von 10 Punkten für ein gelungenes Debütalbum…wir hoffen da kommt mehr.

 

 

Tracklist:

 

Escape From Moronia

Hung Up On A Game

Dwarfs On A Hill

Herff’s Cosmic Comet Ride

Foreground Radiation

Review: LIAB – Lost in a bar 

(M.D.) Liab hat es sich zur Aufgabe gestellt Musik in altherkömmlichen Stil zu verwirklichen…und das ist ihnen auf dieser Scheibe gut gelungen. Immerhin haben sie sich auch über 10 Jahre damit beschäftigt alte Soul- und Jazzstücke auf die Bühnen zu Bringen. Erste eigene Einflüsse kamen durch das Hinzufügen eigener Texte in bayrischer Mundart hinzu und bildeten so ein Gesamtkonzept, was schließlich auch zu dieser Scheibe geführt hat. Das Scheibchen ist zwar bereits im März erschienen und lag auf dem Stapel der Platten zum Abarbeiten, aber sie ist auch Ende des Jahres noch eine Empfehlung Wert für Menschen, die gerne einmal etwas hören wollen, was nicht dem Mainstream entspricht.

Im Gesamtkonzept glaubt man einem Konzert vor 40 Jahren beizuwohnen, aber dieser Eindruck ist ja auch gewünscht. Auch textlich finde ich mich bei vielem hier durchaus wieder. Die Kritik an der „Ich-möchte-umsonst-Musik-Streamen“ Welt zum Beispiel teile ich gänzlich. Das hier etwas geschehen muss, wenn man eigenständige Musiker erhalten will ist klar. Der Einheitsbrei der finanzierten Musik, die uns sonst irgendwann erschlagen wird, möchte ich mir gar nicht vorstellen…dann lieber Eigenbrödler wie LIAB und dutzende Andere, die das Musikbusiness bereichern und bunt machen. Wo bleibt denn hier die Unterstützung all der Regebogendenker?

In jedem Falle haben die drei Musiker Ulla Niedermeier (Gesang und Kazzoo), Ray Mohra (Piano, Mandoline, Ukulele, Gesang) und Andy Kuhn (Schlagzeug, Percussion, Kazoo, Kumbaya-Flöte, Gesang) hier alles richtig gemacht um aus der Masse herauszustechen. Das Promoportal-germany vergibt für die Scheibe 9 von 10 Punkten…und zwar gerade deswegen, weil sie nicht dem Mainstream entspricht, sondern die Leidenschaft von drei Künstlern widerspiegelt.

 

Tracklist:

Hey Wanderer

Schau mi ned so a

Corona Song

Herbst in Paris

Die Ballade von Hinterkaifeck

Des mit uns

Wenn du jetzt gehst

Lullaby

Liadl vom Erfolg

Review: Guru Guru – The Incredible Universe Of Guru Guru

(M.D.) Guru Guru ist eine Band, die aus der deutschen Musikszene seit ihrer Gründung im Jahr 1968 nicht wegzudenken ist. Besonders interessant dabei ist die Mischung, die ihre Musik ausmacht und die Band sich immer neu erfinden lässt. Jetzt legt die Band um Mani Neumeier sogar eine neue Scheibe auf ihrem eigenen Label vor. Bereits im November 2023 erschienen, landete sie aber erst jetz auf dem Besprechungstisch.

Man erwartet von der Band die typischen Stil- und Genrewechsel, mit denen sie immer gespielt hat. Eine Mischung aus Rock, Prog-rock, Jazz, Elektromusik und auch Rock haben sie nie an einer Musikrichtung festgehalten. Auf der neuen Scheibe gehen sie sogar noch weiter und man hört beim Song „Guru Guru is in da Haus“ sogar moderen Hip-Hop Linien heraus. Spannend und experimentell wie immer wird hier ein ganz eigenes Stück Musik dargeboten, auf das man sich natürlich einlassen muss. Die Fans der Band erwarten nichts anderes und jungen Leuten könnten diese frischen Töne im Set sogar die Tür zur Musik der Band öffnen.

Auch an Gastmusikern wurde nicht gespart. So ist sogar der legendäre Arthur Brown, der vor allem durch den Gesang bei Kingdom Come bekannt geworden ist, bei dem Song „Hold The Jelly zu hören. Mit Gesang und Gitarre ist Luigi Archetti an drei Songs beteiligt und Maya Selima singt die Hintergrundstimme bei zwei anderen Songs der Scheibe. Als letztes ist noch Etsuko Watanabe als Sänger von „Freedom“ zu nennen und Conni Maly hat für diesen Song die Programmierung des Synthesizers übernommen. Zum Glück kann man sagen, dass viele Köche nicht immer den Brei verderben, sondern hier haben sie ihn eher angereichert.

Mir persönlich gefällt die Scheibe sehr gut, zumal bei Guru Guru noch immer eine musikalische Entwicklung zu hören ist Das Promoportal-germany und Crossfire vergeben für einen Geniestreich des modernen Krautrocks 9,5 von 10 Punkten…und zwar wirklich verdient.

 

Tracklist:

Free Krautrock!  4:03

Freedom  4:22

Back to the Roots  3:30

I'm Sorry  4:00

Guru Guru's in da House  5:35

Hold the Jelly  4:58

Woke  4:31

Life is a Gamble  5:27

Wilma  3:54

Elektrolurch Mutation '23  4:08

Sampo Incredible  5:14

 

Gesamtlaufzeit         49:42

Review: VERO NOUK - Verronée 

(M.D.) Vero Nouk bietet ein interessantes Konzept an, dass sicherlich ungewöhnlich ist. Die deutsche Musikerin schreibt französische Chansons. Sie liefert mit Verronée ihre erste EP ab und erzählt, dass der Titel aus den beiden Worten "Vero" und "erronée" zusammengesetzt ist, ihre Vornahmen und dem französischen Wort für FEHLER. Sie hat die Texte mit dem Schauspieler Christoff Raphael Mortagne zusammen verfasst und setzt das Ganze musikalisch in einem Trio um. Sie selbst spielt Autoharp und Gitarre und sing natürlich. Der Multiinstrumentalist Roman Andor spielt Gitarre, Bass, Klavier, Cello, Geige, Klarinette, Flöte und Tenorhorn. Mortagne liefert zum Konzept die gesprochenen Passagen.

Interessant ist das Konzept in jedem Fall, aber auch gewöhnungsbedürftig. Die Songs beleuchten verschiedene Facetten des Lebens und alles in allem ist die Scheibe musikalisch und gesanglich gut abgestimmt. Man muss sich einhören, aber die Stimme von Vero macht das Konzept spannend. Sicherlich wird nach der EP noch mehr folgen 

Das Promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 L`effet de café

Mon esprit qui se promène

Le vagabound fatiqué

Mon visage

Peur

La chanson de Prévert

 

Review: Fat Greatls - Roher Hammel

(M.D.) Zum Ende des Jahres will das Promoportal nicht versäumen, dem Album der Fat Greatls noch eine Besprechung zu gönnen, Zumal alleine der Albumtitel "Roher Hammel" das schon wert ist. Die Mannheimer Jungs treten auf der Scheibe ordentlich aufs Gaspedal und liefern Stoner-Rock, wie man ihn sich wünscht...oder ist es doch mehr Punkrock...ich denke, das sollte man selbst entscheiden.

In jedem Falle macht die Mucke ordentlich Spaß und läuft bei mir tatsächlich häufiger im Player, als ich anfangs angenommen hätte. Die Scheibe ist zwar schon aus dem Jahr 2015 und es hat seit dieser Zeit ein paar Umbesetzungen gegeben, aber das tut wenig zur Sache. Heute haut die Bands zumindest noch genauso drauf wie 2015 und stellt LIVE sicherlich ein Erlebnis dar. Laut, brachial und ungebärdig, wie es sich für eine durchgeknallte Rockformation gehört. Eines der neuen Mitglieder, das heute hinter der Schießbude sitzt, kennen wir zumindest gut...und der passt zum Rest...gelle Maik ;-)

Das Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten…immer weiter so!

 

Tracklist:

Sixteen Beers

Lazy Star

Dawn Of The Dead

Hit By Truck

Pushin' Me Too High

Sister Heavenly

Shot Down In The Night

Time To Crawl

Down By Me

Fucked Up

German Steel

White Zombie

Review: IRXN - Gierig und Geil 

Schon etwas länger her, dass uns das Album von IRXN erreicht hat, aber wir wollen trotzdem nicht versäumen es zu besprechen. Der Name IRXN stammt aus dem Mittelhochdeutsch und bedeutet Kraft...und das wollen die Herrschaften auf ihrem Album auch unter Beweis stellen. Gängiger und gut hörbarer Folkrock ist dann auch das, was aus den Lautsprechern dringt und durchaus zum Mitmachen anregt. Hier wird sicherlich LIVE ordentlich das Tanzbein geschwungen werden. Inhaltlich beschäftigen sich die Texte z.B. mit einem sagenhaften Pakt mit einem Kobold, dem Trinken, den Nächten um Weihnachten herum und anderen Themen. In bayrischer Mundart präsentiert ist das Ganze noch ein wenig einzigartiger und muss nicht in der Flut deutscher Folkrockbands untergehen, die in den letzten Jahren aufgetaucht sind.

Musikalisch gut eingespielt, mit gut verstehbarem Gesang und einer sauberen Produktion macht das Ganze dann doch schon einiges her. Mir persönlich gefällt das Gesamtkonzept gut und man kann die Hoffnung hegen, dass es bei IRXN so weitergehen wird. 

Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten und hofft auf die Gelegenheit, irgendwann auch mal LIVE dabei sein zu können.

 

Tracklist:

1. Gierig und Geil

2. Goggolori

3. Skal

4. Unschuld (Album-Version)

5. Hey ah ho

6. Ned desselbe

7. Kumm danz

8. Freizeit

9. Traumland

10. Rauhnacht (Samhain-Version)

11. Bonus: Giasing

12. Bonus: Höchste Zeit

13. Herbstlaub

Tasting: SKID ROW - Midnight Vodka - Brands For Friends 

(M.D.) Mit dem Midnight Vodka liefert die Firma Brands For Fans die nächste Flasche Hochprozentigen als signature edition für die Band Skid Row. Wie auch bei den bisher verkosteten Abfüllungen der Firma ist hier kein schlechtes Produkt in die Flaschen abgefüllt worden. Der Vodka hat einen guten, abgerundeten Geschmack, der nicht aufdringlich oder fuselig ist. In jedem Fall ein Vodka, der sowohl pur, als auch für Mischungen zu gebrauchen ist. Es wurden für die Band auch zwei Sorten Rum abgefüllt, den wir zum Verkosten allerdings nicht erhalten haben. Wir gehen davon aus, dass auch hier kein schlechtes Produkt an den Mann gebracht wird.

Der Vodka hat 40% und ist alles in allem ein gut trinkbarer Tropfen. Mit 35.90 Euro ist er allerdings auch nicht ganz billig. Die beiden Rum, die für die Band abgefüllt wurden schlagen sogar mit stolzen 85 Euro für den Life Ultra Premium Rum und stolzen 99.90 für die Limited Edition Collection zu Buche.

 

Das Promoportal-germany vergibt für diese Produkt 8,5 von 10 Punkten. Ein guter Vodka, der geschmacklich alles bietet, was man von einem guten Vodka erwarten kann. Der Preis ist allerdings nicht günstig, was Fans der Band aber sicher nicht abhalten wird eine Flasche zu kaufen, zumal auch das Design des Etiketts sehr gelungen ist.

Review: Voltwechsel - Frei und doch gefangen

Erst jetzt sind wir an die CD von Voltwechsel geraten, die bereits länger im Besprechungshaufen von uns liegt. Leider kommt es so immer wieder einmal vor, dass wir etwas nachliefern müssen, genau wie in diesem Fall. Bereits anfang des Jahres ist das Album auf den Markt gekommen, was man nach mehrmaligem Hören in die Grunge-Ecke schieben kann, allerdings wird dabei Deutsch gesungen. Das Album macht durchaus Spaß und klingt trotz des eher alten Stils frisch und animierend. Bei manchem Song ist man versucht loszuhüpfen und die Band schafft es gute Laune zu verbreiten. Die vier Jungs geben in jedem Fall ordentlich Gas, ohne dabei langweilig zu wirken.

Die Band stammt aus Graz und man ist sicherlich gut beraten, die Band Live anzuschauen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Wenn bei Auftritten das Gleiche rüberkommt, wie auf dem Longplayer wird as sicher ein Fest. Ich empfehle "Heute leben wir" und  "Mein altes Ich" als Anspieltipps, weil man hier die Kraft der Band und den Spaß beim Spielen deutlich heraushört. 

Vom Promoportal-germany gibt es hierfür 8,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Intro

Nuklear

Frei und doch gefangen

Mein altes ich

Fiktion oder real

Ohne Ziel und Weg

Heute leben wir

Wir sind eins

Held meiner Zeit

Angst

An dem Tag an dem du gingst

Schrei

Geboren um zu sein

Review: Endtime Prophets- A New Religion 

(M.D.) Das Album, der Entime Prophets ist uns bei ihrem Auftritt beim Sicking High Rock Festival in die Hände gefallen. Den düsteren Sound der Band, den wir Live bereits erlebt haben, setzt sich auf der Scheibe fort. Elektronische Sounds mischen sich mit harten Riffs und ergeben eine schwermütige Atmosphäre. Der Gesang bewegt sich zwischen Crowlings und cleanen Parts, die das Ganze abwechslungsreich gestalten.

Die Produktion der Scheibe kann ebenfalls als gelungen angesehen werden. Ebenso finden sich der Gesang der Gastmmusikerin Lisa Mosinki bei dem Song "Deep Within" und von Andy Kunz bei "Wildfire". Im Großen und Ganzen ist die Musik nicht mein Geschmack, aber trotzdem wurde hier von der Band alles richtig gemacht und es werden sich sicherlich viele Hörer dieses Genres mit der Scheibe gut anfreunden können. Musikalisch passt alles und die Produktion, ist wie bereits erwähnt, auch gut gelungen, so dass die Scheibe ordentlich aus den Boxen hämmert. 

Von dieser Band werden wir sicherlich noch mehr zu hören bekommen. Das Promoportal-germany vergibt hierfür 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. WELCOME TO THE END OF THE WORLD

2. THE MORE TO COME (feat. OneSaidZero)

3. BEYOND THE RED LINE

4. THE CHOSEN ONES

5. DEEP WITHIN (feat. Lisa Mosinski)

6 .THE DEVIL IN ME

7. A PLACE WHERE I WANNA BE

8. NEW RELIGION

9. THE CURE

10. WILDFIRE (feat. Andy Kuntz/VANDEN PLAS)

11 ENDTIME PROPHETS

12. KINGS ON THE RUN (TMTC REMIX by OneSaidZero)

13. WILDFIRE (OneSaidZero REMIX)

14. WILDFIRE (ENDTIME PROPHETS VS. DJKC REMIX)

Review: Iron Echo-EP

(M.D.) Die Jungs von Iron Echo sind uns auf dem Sicking High Rock Festival per Zufall untergekommen und der Auftritt der Band ist tatsächlich in guter Erinnerung geblieben. Die fünf Jungs haben auf der Bühne überzeugt und ein wirklich eindrucksvolles Metal-Brett abgeliefert. Gleichzeitig haben wir ihre Erstlings-EP von Johnny, dem Frontmann der Formation erhalten und hier zeigt sich ebenfalls, dass hier noch einiges zu erwarten sein dürfte, obwohl nur zwei Stücke enthalten sind.

Guter Metal, der eingängig in der Tradition alter 80ziger Größen zelebriert wird und direkt ins Ohr geht. Produziert wurde das Ganze unter anderem in Zusammenarbeit mit Ralf Scheepers und Achim Köhler, was schon zeigt in welche Richtung der Zug rollt. Wir hoffen baldigst auf einen Longplayer der Formation. Alles in allem wird hier jedenfalls alles richtig gemacht. Eine saubere Produktion, eingängige Songs und auch Live eine Band die mehr als nur sehenswert ist...eine Band, die man abfeiern kann. Man sollte sich das Ganze also in jedem Fall ansehen, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt.

Das Promoportal-germany vergibt hier starke 9 von 10 Punkten, mit dem deutlichen Ausspruch: Weiter so Jungs!

 

Tracklist:

Last Man Standing

Ready To Rumble

Review: Start75 - Start75

Die Band Start75 ist ein Soloprojekt des Sängers und Gittaristen Thorsten Voigt, der als Gitarrist bei der Punkband "Der dicke Polizist" spielt. Weiterhin besteht die Band aus Norbert Domm am Keyboard, Mathias Drösemeier (Gesang und Gitarre), Carsten Weidner am Bass und Sören Schilling am Schlagzeug. Das Debütalbum ist mit dem Bandnamen betitelt und wir sind gespannt, was das Quintett zu bieten hat.

Alles in allem würde ich vorab sagen, dass hier alles richtig gemacht wurde. Die Produktion ist gut und die Musik durchaus hörbar. Jedenfalls hat die Band sich nicht bemüht, die gängigen Maistreamgeschmäcker zu bedienen und hier ein durchaus eigenständiges Werk mit eigener Duftmarke produziert.

Indie Rock, den man gut hören kann und der für die Zukunft noch ein wenig mehr erwarten lässt. Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten für ein gelungenes Erstlingswerk. Weiter so!!!

 

Tracklist:

Jetzt

Musik

Aus Grau wird Weiß

Küss mich

Der Mann im roten Shirt

Star

TOD

Keinen Termin

Anchorage

Kälte

Pianoman

Ziggy und ICH

Review: Hani Abadi - Tiamat 

Das Album Tiamat wartet mit 13 Stücken auf, die sich durch die verschiedensten Musikstiele hangeln. Das ist auch der Grund dafür, dass sich das Werk schwer einordnen lässt und kein Genre so richtig abbildet. Abaldi selbst ist in mehreren Funktionen auf dem Album vertreten. Er singt, spielt Bass und Klarinette oder auch die Gitarre bei verschiedenen Stücken. Des Weiteren hat er sich verschiedene Musiker zu seinem Projekt dazugeholt, die sicherlich auch zu der umfänglichen Stilmischung beitragen. Zudem stammen die Musiker aus verschiedenen Ländern in Europa, Asien und Südamerika. Auch dies hat sicherlich noch zu der Unterschiedlichkeit der Stücke beigetragen.

Als Hörer trifft mich diese Mischung allerdings genauso und ich finde Stücke, die mir zusagen und Stücke, die überhaupt nicht zu meinem Hörgefühl passen. Deshalb ist es schwierig die Scheibe zu bewerten. Produziert und musikalisch gut umgesetzt ist das Konzept in jedem Fall und sicherlich wird durch die Vielschichtigkeit auch fast jkeder etwas finden, dass zu ihm passt. Mir persönlich ist das allerdings nicht genug, da ich eine Scheibe nur dann kaufe, wenn sie mir größtenteils gefällt. Abaldi zeigt auf seinem Album eine musikalische Vielfältigkeit, die nicht unbedingt jedermanns Sache sein dürfte.

Vom Promoportal-germany gibt es für dieses schwer zu fassende Album 6,5 von 10 Punkten

 

Tracklist:

Dementia

My Story

Take Me Away

Distance

Kiss of Steel

The Wanderer

Falling Leaf

Eulogy

Oblivion

Whispers

Take It Away

Trapped

Trophy

 

 

Review: Odium Times Are Changing 

Odium steht seit 30 Jahren für guten Thrash Metal und das wird gefeiert. Zuerst gibt es ein fettes Festival, dass die Band mit vielen Acts zusammen feiert (U.A. Tankard, Last Jeton, Sapiency, Buried In Smoke u.a.), sondern sie präsentieren mit Times Are Changing auch eine auf 666 Exemplare begrenzte EP, die mit 6 Knallersongs der Band daherkommt.

Somit ist jetzt der zwölfte Tonträger der Band am Start. Seit einiger Zeit hat sich am Schlagzeug etwas getan und Dominik Fox verstärkt die Truppe, der auch schon mit Maidens Paul Di´Anno musiziert hat. Hier hat man sich in jedem Fall eine erstklassige Rhythmusmaschine an Bord geholt. Ansonsten sind Ralf Runkel, Rochus Pfaff, Dave Hübsch und Beli Smaka so brachial wie eh und jeh. Das gibt der Tonträger dann auch eindrücklich wieder, vor allem bei den Livetracks, die sich auf der Scheibe finden. Hier bekommt man tierische Lust einen der nächsten Gigs zu besuchen…also los.

Die neuen Stücke auf der EP „Times Are Changing“, Pain Session“ und „Broken“ zeigen die Entwicklung der Band, die es hier schafft, melodiösere und eingängigere Linien zu präsentieren, ohne auch nur einen Strich auf der Richterskala der alten Härte zu verlieren. Sauber produziert und mit einer tatsächlichen Thrash-Empfehlung an alle Metaller dieser Welt, hat der Tonträger voll überzeugt. So was gibt es nicht so oft und zeigt, dass die alten Hasen des Genres es immer noch drauf haben.

Das Promoportal-germany vergibt starke 9,5 von 10 Punkten

 

Tracklist:

Times Are Changing

Broken (But Alive)

Pain Seasson

The End Of Everything (Live)

Abyss (Live)

No Goodbye (Live)

 

Review: Madness - THEATRE OF THE ABSURD PRESENTS C'EST LA VIE 

Ab kommender Woche wird das neue Madness Album in den Plattenläden erhältlich sein. Madness steht seit Jahrzehnten als Garant für gute Pop-Rockmusik, deshalb sind wir gespannt, was die Scheibe uns bringt. 13 Scheiben haben die Jungs schon auf den Markt geworfen, die letzte vor 7 Jahren. Seit Ende der 70iger haben wir hier einen Dinosaurier seines Genres am Start und freuen uns darauf, was sie zu bieten haben.

14 Songs sind in den letzten Jahren entstanden, die sowohl auf Vinyl als auch als CD erhältlich sein werden. Die Band hat das Album selbst produziert und das ist ihnen wirklich gut gelungen. Gut abgestimmte Instrumentalparts mit eingängigen Arrangements und der gewohnten Stimme, die auf dem gesamten Album gut zur Geltung kommt. Musikalisch gefällt mir das Ganze immer noch sehr gut und auch die Ska-Einflüsse in ihrer Musik sind erhalten geblieben. Die Texte sind durchaus auch anmerkenswert, weil die Band kritische und auch tiefgründige Textpassagen bietet, die durchaus zum Nachdenken anregen. Auch hier hat man alles richtig gemacht. 

Ala Anspieltipps empfehle ich den Titeltrack "Theatre Of The Absurd" und "Lockdown And Frack Off". Das Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten für eine wirklich zeitlose Scheibe

 

Tracklist:

Theatre Of The Absurd

If I Go Mad

Baby Burglar

C’est La Vie

What On Earth Is It (You Take Me For?)

Hour Of Need

Round We Go

Lockdown And Frack Off

Beginners 101

Is There Anybody Out There?

The Law According to Dr. Kippah

Run For Your Life

Set Me Free (Let Me Be)

In My Street

Review: Claudia Kurver - Leichtmetall 

Claudia Kurver präsentiert mit dem Album "Leichtmetall" ihr erstes Soloprojekt, dass sich den etwas härteren Tönen mit deutschen Texten widmet. Etwas wirklich Neues ist das zwar auch nicht, aber die Künstlerin hat ein Projekt verwirklicht, dass ihr seid der Corona-Krise am Herzen lag. Mit einigen alten Kollegen und Freunden wurde dann das Projekt auf die Beine gestellt und umgesetzt.

Bei der Umsetzung ist dann allerdings etwas entstanden, was ich noch nicht einmal mehr als Leichtmetall bezeichnen würde, weil hier doch sehr Mainstream produziert würde und ein wenig mehr Härte dem Ganzen sicherlich gestanden hätte. Textlich wäre ein wenig mehr Tiefgang sicherlich auch wünschenswert gewesen und es entsteht der Gesamteindruck, dass man nur darauf gesetzt hat, möglichst ein breites Massenpublikum zu erreichen, mit einem Hauch von "bösem" Rockanstrich. Der durchaus professionellen Produktion kann man zumindest in Klang und Umsetzung der musikalischen Arrangements noch etwas abgewinnen, so dass in diesem Bereich zumindest ein solider Tonträger entstanden ist.

Mir persönlich ist das Album zu weichgespült und man hätte auch im Bereich des Songwritings nicht ganz so oberflächlich bleiben sollen. Meine Abspielgeräte werden aber trotzdem die Scheibe nicht wiedersehen, weil ich eher auf Musik stehe, die sich um irgendein Alleinstellungsmerkmal bemüht, was hier leider fehlt.

 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 5 von 10 Punkten.

 

 

Tracklist:

Wo ist die Zeit

Einfach nur ne Nacht

Tanz mit mir im Regen

Schloss aus Sand

Lass uns fliegen

Lebenselixier

Hinterm Horizont

Wir sind für immer

Der Sturm bricht los

Review Indeatherence - And From The Shadows They Shall Rise!
 
Indeatherence machen modernen melodic Deathmetal und präsentieren mit Godspeed nun ihr neustes Album über Mascot. Die sechs Jungs aus Leipzig haben sich 2020 gegründet und sich auf den Weg gemacht etwas Neues im Bereich des Melodic Death Metal zu schaffen. Die Frage die sich stellt, ist, ob ihnen das gelungen ist.  Die Combo besteht aus Alexandra Schaedler /Gesang, Christian Litzba / Gesang, Daniel Korzin / Gitarree, Stefan Korb / Gitarre, Tom Zwinzscher / Schlagzeug und Thomas Pangert am Bass. Sie haben sich bemüht inhaltlich tiefergehende Texte zu schreiben und diese in ihre Musik zu verpacken. Die Scheibe ist zwar gut gelungen, aber ein wirklich herausstechendes Werk des Genres ist es nicht, allerdings bodenständig gut produziert und durchaus angemessen umgesetzt, reihen sie sich zwischen den anderen Bands des Genres gut ein.
 
Die Mischung aus weiblichem und männlichen Gesangsparts setzt ein unverkennbares Zeichen und gestaltet die Songs abwechslungsreich, die die Band druckvoll und gut arrangiert umzusetzen versteht. Das Album ist liebevoll gestaltet und das Album wartet mit einem künstlerisch gut gestalteten Frontcover auf. Ein durchaus gelungenes Gesamtkonzept, was für ein Debütalbum tatsächlich bemerkenswert ist.
 
Hören sollte man "180 Degrees", "Hymns Of The Fallen" und "As The Heavens Slept". Vom Promoportal-germany gibt es für die gelungene Erstveröffentlichung 8 von 10 Punkten
 

Tracklist:

1 Rise End Shine
2 Roll The Dice
3 180 Degrees
4 Riffs At The Lake
5 Scars
6 Decay
7 Godspeed
8 Run End Gone
9 As The Heavens Slept
10 Hymns Of The Fallen
11 Lucid Dreams

ROLLING STONES – Hackney Daimonds

(E.Heppke.) 18 Jahre nach „A Bigger Bang“ servieren die Rock Dinosaurier ihr 24. Studio Album. Mit der Single Auskopplung „Angry“  legen die Altrocker in typischer Stones Manier los, ein toller Rocksong der sich anbietet den langjährigen Live Opener „Start Me Up“ abzulösen. „Get Close“ rockt genauso weiter, bevor die Stones es mit „Depending On You“ ruhiger angehen. Hier jetzt jeden Song einzeln vorzustellen ist nicht notwendig, denn jeder einzelne hat das Prädikat ExtraKlasse.  „Dreamy Skies“ erinnert mich sehr stark an den 1968 veröffentlichten Song „No Expectation“. Neben illustren Gästen - Elton John, Stevie Wonder, Paul McCartney und Lady Gaga, sind auch zwei ehemalige Wegbegleiter auf HACKNEY DAIMONDS vertreten, Bassist Bill Wyman und der vor zwei Jahren verstorbene Charlie Watts, dessen einzigartiges Drumming auf „Mess It Up“ und „Live By The Sword“ zu hören ist. Ein Mega Highlight ist das siebenminütige „Sweet Sounds Of Heaven“, Mick Jagger im Duett mit der stimmgewaltigen Lady Gaga.

Ein großartiges Album, das sicher viele so nicht erwartet haben, zwölf Klasse Songs, abwechslungsreich, rockig und typisch Rolling Stones. Für mich das Top Ten Album 2023.

 

Tracklist:

ANGRY

GET CLOSE

DEPENDING ON YOU

BITE MY HEAD OFF

WHOLE WIDE WORLD

DREAMY SKIES

MESS IT UP

LIVE BY THE SWORD

DRIVING ME TOO HARD

TELL ME STRAIGHT

SWEET SOUNDS OF HEAVEN

ROLLING STONE BLUES

Mötley Crüe – Re-Release des Albums Shout At The Devil

 

Vierzig Jahre ist das nun schon her…Mann wir werden alt. Ich erinnere mich noch daran, wie ich die schwarze Scheibe mit dem Pentagramm das erste Mal in der Hand gehalten habe. Nun gibt es die Wiederveröffentlichung und BMG veröffentlicht gleichzeitig Unmengen an Promomaterial rund um die Scheibe.

Besonders die Super Deluxe Box hat es in sich. Hier bekommt man das neu remasterte Album auf LP, CD und Kassette inklusive der Reproduktion der original  7” Singles  “Too Young To Fall In Love” und “Looks That Kill”. Dazu gibt es ein Pentagram Séance Board, Devil Board, Metal 7”Adapter, Lithographien, Tarot Karten, einen Devil Kerzenhalter und mehr. Sieben seltene Demo Tracks wurden wiederbelebt und als „SHOUT AT THE DEVIL DEMOS & RARITIES“ zugefügt.

In jedem Fall ist die remasterte Scheibe hörenswert, weil man alles rausgekitzelt hat, was möglich war. Nun klingt der Klassiker noch voller und das ist in jedem Falle das Anhören wert, wenn man die Songs auch auswendig kennt.

Eine gelungene Wiederveröffentlichung, die wir nicht bepunkten wollen, weil das Album seit Jahrzehnten für sich spricht.

 

Verfügbar als:

Boxset

1CD Lenticular

1CD

1LP Picture Disc

Colour 1LP

SD DIGITAL ALBUM // DOLBY ATMOS DIGITAL ALBUM

 

Deluxe Limited Box Set:

• Original Album Remastered Orange/Gelb Splatter LP

• Shout At The Demos & Rarities Rot/Weiss Splatter LP

• Shout At The Devil CD

• Shout At The Devil Kassette

• “Looks That Kill” White 7” Vinyl

• “Too Young To Fall In Love” Orange 7” Vinyl

• Devil Board mit Metall- Planchette

• Metal Pentagram 7” Adapter

• Pentagram Fell Tasche

• Devil Kerzenhalter (ohne Kerze)

• Tarot Karten von allen Bandmitgliedern

• 12” x 12” Pentagram Séance Board

• Zwei 12” x 12” Shout At The Devil Blood Album Cover Litho Kunstdrucke

 

Album Tracklist:

In The Beginning

Shout At The Devil

Looks That Kill

Bastard

God Bless The Children Of The Beast

Helter Skelter

Red Hot

Too Young To Fall In Love

Knock ‘Em Dead, Kid

Ten Seconds To Love

Danger

 

 

 

Shout At The Demos & Rarities Tracklist:

Shout At The Devil (Demo)

Looks That Kill (Demo)

Knock ‘Em Dead, Kid (Demo)

Too Young To Fall In Love (Demo)

Hotter Than Hell (Demo for “Louder Than Hell”)

I Will Survive (Demo)

Black Widow (Demo)

King Falcon – King Falcon

Drei aus den USA stammende Musiker sind King Falcon und mit dem Album gleichen Namens legen sie über Mascot ihre erste Veröffentlichung vor. Sänger und Gitarrist Michael Rubin, James Terranova am Bass und Tom Diognardi am Schlagzeug präsentieren uns elf Songs, die es tatsächlich in sich haben. Rockig, ein bisschen punkig, aber mit jeder Menge Druck überzeugt das Trio beim Hören direkt. Manchmal ist der Sound ein bisschen sehr Mainstream-lastig, aber was solls. Wie man das Ganze dann genau beschreiben kann ist schwierig, aber die Mucke geht zumindest schwer ins Ohr.

Trotz der Tatsache, dass elf Stücke zu hören sind, dauert die gesamte Scheibe nur 32 Minuten…da hätte doch noch was drauf gepasst Jungs. Egal, die Scheibe ist in jedem Fall gut gelungen und man sollte sich „Set Me Free“ und „Cadillac“ anhören

Vom Promoportal-germany gibt es hierfür 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Everybody's Down (2:39)

2eady Set Go (2:30)

Cadillac (3:02)

Set Me Free (2:56)

Rabbit Gets The Gun (3:02)

Soul Sucker (3:05)

Ride (3:02)

My Name Is (3:02)

Touch (2:36)

1On Your Soul (3:00)

Go On (2:53)

Review: Earthside - "Let the Truth Speak"
 
Mit "Let The Truth Speak" erscheint das neue Album von Earthside über Mascot. Das zweite Album der Band wird ab November in den Plattenläden verfügbar sein. Das Album bietet innovativen Metal, der nicht nur künstlerisch gut umgesetzt wird, sondern auch nicht ganz alltäglich ist. Die Texte sind ebenfalls durchdacht und man muss sich bei diesem Album nicht mit platten Attitüden rumschlagen.
 
Die Band wartet in jedem Song mit Gastmusikern auf, die das Gesamtpaket noch interessanter werden lassen, weil sehr unterschiedliche Einflüsse in das Gesamtkonzept eingehen. Die Grundbesetzung der Band bestehet aus Jamie van Dyck (Gitarre und Gesang) Frank Sacramone (Keybord und Gesang) Ryan Griffin (Bass) und Ben Shanbrom (Schlagzeug und Gesang). Die Band ist gut eingespielt und vor allem die Rhythmusgruppe sorgt für guten Druck von hinten. Alles in allem ein wirklich interessantes Album mit vielen Facetten, die unter anderem durch die mannigfaltigen Gäste erreicht werden. In jedem Fall hörenswert und zu empfehlen.
 
Das Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten.
 
Tracklist:
But What If We're Wrong (ft. Sandbox Percussion)
We Who Lament (ft. Keturah)
Tyranny (ft. Pritam Adhikary)
Pattern Of Rebirth (ft. AJ Channer)
Watching The Earth Sink
The Lesser Evil (ft. Larry Braggs & Sam Gendel)
Denial's Aria (ft. Keturah, VikKe & Duo Scorpio)
Vespers (ft. Gennady Tkachenko-Papizh & VikKe)
Let The Truth Speak (ft. Daniel Tompkins & Gennady Tkachenko-Papizh)
All We Knew And Ever Loved (ft. Baard Kolstad)

Review: Sarah Straub – Keine Angst 

(M.D.) Nach der Veröffentlichung ihrer letzten EP „Tacheles“ folgt nun das komplette Album „Keine Angst“. Sarah präsentiert zwölf Stücke, die sich inhaltlich, in alter Liedermachertradition, mit eigenen Erlebnissen auseinandersetzen. Langsam, mit Klavier unterlegt präsentiert die Künstlerin ein Album, dass es sich durchaus zu hören lohnt. Die Texte sind durchdacht und die Künstlerin setzt die Inhalte auch musikalisch gut um.

Verschiedene Künstler haben sich instrumental ebenfalls mit eingebracht. So gibt es Gitarrenparts von Andreas Ferra und Flo Hirle und hier und da einen prägenden Saxophoneinsatz.

Auch im Dialekt singt sie das Lied „D’zeit hoilt alle Wunda“, was dadurch einen ganz besonderen Charme gewinnt. Dieses Stück sollte man sich neben „Du bist so schön, wenn du lachst“ und „Bumerang“ in jedem Fall anhören. Das Album erscheint wieder auf Konstantin Weckers Label Sturm & Klang und hier muss man sagen, dass durchweg gut produzierte Werke das Haus verlassen.

In jedem Fall ein schönes Album, für alle die es etwas ruhiger mögen. Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Du bist so schön, wenn du lachst

Rufus

Das Einmachglas

Schokoeis mit Sahne

Bumerang

Ich dreh mich um dich

Lego

Liebeslied im alten Stil

Das Spiel (Hanika Straub Banez Version)

Pandemiewalzer

Falten zählen

D'Zeit hoilt alle Wunda

Meine Seele hat dich, Liebster

Mein Glück (Piano Live Version)

Review: SIO STEINBERGER - Farbspiele 

Das neue Werk von Sio Steinberger heißt Farbspieler und ist ab sofort im Plattenhandel verfügbar. Am Bass ist Raoul Walton dabei (Marius Müller Westernhagen, H.-R. Kunze, Roachford , Julia Neigel), Jacob Brass als Sänger, Fany Kammerlander am Cello (sie spielte schon Auftritte mit Peter Gabriel, Deep Purple und Konstantin Wecker), Andreas Keller am Schlagzeug und an Percussions,  Daniel Betz an Piano & Keyboard und Alex Klier Bassist & Toningenieur der ebenfalls Erfahrungen mit vielen Musikern einbringt. Inhaltlich geht es um das menschliche Miteinander, Toleranz und Akzeptanz, die Sio sehr am Herzen liegen. Sein soziales Engagement ist ihm besonders wichtig und er setzt dies auch bei seiner Arbeit mit den verschiedensten Menschen ein, unter anderem auch Personengruppen mit den unterschiedlichsten sonderpädagogischen Förderbedarfen.

Das neue Album bietet über 60 Minuten Musik des Künstlers, die textliche tiefe zeigen und musikalisch hervorragend arrangiert sind. Musikalisch manchmal poppig, hier und da im Soul oder Rock beheimatet, bleiben die Stücke abwechslungsreich und spannend. Eine Mischung, die dem Album guttut. Die über alles liegende Botschaft ist in jedem Fall unterstützenswert und das Album lässt sich wirklich gut hören, ohne belehrend zu wirken. Hier hat Sio alles richtig gemacht. 

Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten für ein innovatives Album, mit einer ambitionierten Botschaft.

 

Tracklist

Farbspieler-Ouvertüre

Tuchfühlung

Leichtigkeit des Seins

Ein Hoch auf das Leben

Menschenskinder

Ich komm wieder

Deine Farben

Schmetterlinge

Wo leben wir

Komm her

Sicht der Dinge

Gibts das noch

Virus

Hans im Glück

Auf der Reise

Wir sind auf Sendung!

Zusammenhalten

Review: Andy Taylor - Man's A Wolf To Man 

Mit "Man´s A Wolf To Man" präsentiert Andy Taylor sein drittes Soloalbum. Taylor ist den meisten bekannt über seine Bandmitgliedschaft bei Duran Duran und nun werden wir sehen, was er als Solokünstler mit anderen Musikern abliefert. Gesundheitlich hat der Musiker eine Krebsdiagnose hinter sich und diese Erfahrungen sind sicherlich in das Album mit eingegangen. Jedenfalls spricht der Albumtitel schon dafür, dass sich Taylor mit menschlichen Abgründen beschäftigt. Taylor hat die meiste Arbeit in seinem eigenen Studio, in seinem Haus auf Ibiza aufgenommen. Er bewahrt den klassischen Sound der Rockmusik und mit modernen Spielereien braucht man auf diesem Album nicht zu rechnen.

Im klassischen Stil ist ein wirklich gutes Album entstanden und nebenbei arbeitet Taylor auch mit Duran Duran bereits am neuen Studioalbum. Taylor hat unter anderem mit Ricky Warwick (The Almighty, Blackstar Riders, Thin Lizzy) beim Titeltrack zusammengearbeitet. Taylor hat verschiedene Künstler an seinem Werk mitarbeiten lassen, wobei ihm wichtig war, dass sie aus seiner Heimat stammen. Mit Tina Arena liefert er ein tolles Duett mit dem Song "Try To Get Even" ab. Alles in allem ein gelungenes Album, dass man mit Freude hören kann 

Das Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten für ein tolles Album, dem im Wesentlichen nichts fehlt.

 

Tracklist:

Man’s a Wolf to Man

Influential Blondes

Did it For You

Try to Get Even

Reachin’ Out to You

Getting it Home

The Last Straw

This Will Be Ours

Gotta Give

Big Trigger

Man’s a Wolf to Man (Reprise)

Review: Melanie Wiegmann & Carl Carlto - Glory Of Love 

Mit "Glory Of Love" kommt ein Album, dass von Melanie Wiegemann und Carl Carlto (Gitarrist bei Peter Maffay, Udo Lindenberg und vielen mehr) produziert worden ist. Wer hier allerdings viel neue Musik erwartet ist falsch beraten, da das Duo vornehmlich bekannte Stücke neu interpretiert. Verschiedene Stzücke aus verschiedenen Genres werden hier präsentiert und irgendwie ist nicht wirklich zu erkennen, ob irgendein roter Faden dabei im Blick gewesen ist. Manchmal wirkt das Ganze ein wenig langweilig, hat aber hier und da auch Passagen, die gut gelungen sind. Leider fehlt es häufig an Dynamik und so wird das Album maximal eine gute Begleitmusik für ein abendliches Dinner werden. Das eigene Stück "Dreamer" ist allerdings angenehm gut gelungen und sollte wegweisend für die Zukunft sein. Der Ratschlag mehr eigene Stücke zu machen ist keineswegs böse gemeint, sondern man hört hier, dass hier deutlich mehr zu erwarten ist.

Das Format bringen die beiden mit verschiedenen Musikern auch auf die Bühne und kündigen eine Tour im November und Dezember des Jahres an. Mir persönlich sind hier zu viele Songs gecovert worden, obwohl das Potential zu Eigenkompositionen mehr als gegeben ist. Musikalisch harmonieren die beiden Künstler in jedem Fall.

 

Das Promoportal-germany vergibt 6,5 von 10 Punkten.

 

Trackliste: (Glory Of Love)

 

01. Long Monday

02. Black Muddy River

03. Glory Of True Love

04. If I Needed You

05. Sunday Morning

06. Dance Me To The End Of Love

07. Dreamer

08. Here, There And Everywhere

09. A Hard Rain’s A-Gonna Fall

10. Wildflowers

11. Lovin‘ In My Baby’s Eyes

12. I’Ll Be Your Baby Tonight

13. Love Hurts

14. Route 66

15. The Rose

 

“Glory of Love” Tour 2023

 

Di, 21.11.23 Münster, Jovel

Mi, 22.11.23 Leverkusen, Scala

Fr, 24.11.23 Aurich, Stadthalle

Sa, 25.11.23 Dresden, Schlachthof kl. Saal

Mo, 27.11.23 Berlin, Wintergarten

Di, 28.11.23 Augsburg, Spectrum

Mi, 29.11.23 Aschaffenburg, Colos-Saal Do, 30.11.23 Osnabrück, Rosenhof

Fr, 01.12.23 Worpswede, Musichall

Sa, 02.12.23 Erfurt, HsD

So, 03.12.23 Isernhagen, Blues Garage

Di, 05.12.23 Leipzig, Kupfersaal

Mi, 06.12.23Hamburg, Fabrik

Review: RAVENSTINE – Ravenstine

(E.H.) Nach vielen Jahren wage ich mich mal wieder an eine CD Besprechung.

Das Debut-Album von RAVENSTINE dreht sich in meinem CD-Player zum Xten -Mal. Die abwechslungsreichen 8 Eigenkompositionen überzeugen durch Melodie, Härte, Top Gesang (Zanil Tataj und John A.B.C. Smith) und instrumentales Können. Schon der Opener „Ravenstine“ weist die Richtung, moderner Hardrock /Heavy Metal, zelebriert von fünf erstklassigen Musikern. Ich will hier nicht jeden einzelnen Song beurteilen, denn jeder hat seine eigene Struktur, wobei „Still Alive“ durch geschickt eingesetzte Gimmicks (u.a. Trompete) besticht und „Shut Up And Clap“ ein kurzes Instrumental ist. Den Abschluss dieser CD beschließen zwei geil vorgetragene Coverversionen, „I Don`t Know“ von Ozzy, cool dargeboten von Martin Sosna, bei der ersten Hörprobe dachte ich, ist das Ozzy Himself. Und auch das Pink Floyd Cover „Run Like Hell“ hat die Band Klasse umgesetzt, Hut ab. Eine durchweg gelungene Debut Scheibe, der ich auf einer Richterskala von 0-10 eine 8 gebe. Wer die Chance hat die Band Live zu sehen, es lohnt sich.

Tracklist: 

Ravenstine

Lady Luck

Freedom Day

Still Alive

Shut Up and Clap

Push it to the Limit

Blue Light

Raise your Head

I Don't know

Run like Hell

Review: Andreas Diehlmann Band - Long Way To Go

Was hat Andreas mit seiner Band hier für eine Scheibe abgeliefert. Ich habe das gute Stück im Auto viele Male rauf und runter genudelt und bin begeistert. Klassische Blueslinien, die die Band zur Perfektion umzusetzen versteht...einfach toll. Andreas hat seine Stimme auf der Scheibe deutlich rauer angelegt, was der Musik allerdings hervorragend steht. Die Gitarre sticht mit guten Linien heraus und auch die Rhythmusgruppe muss in Bezug auf das Grooven nichts mehr dazu lernen. Hier passt einfach alles. Auch die in der Besetzung neu vorhandene Orgel von Tom Bornemann ist eine tolle und gelungene Erweiterung des vorher bestandenen Trios.

Mit dem Stück "Broken (Into Little Bits)" ist der Band auf dieser Scheibe ein absolutes Glanzstück gelungen. Das Stück hat ein sehr prägende Melody Line, die an "Still Got The Blues" von Gary Moore erinnert. Somit ist hier auch der absolute Anspieltipp für das Album genannt. Hierbei muss noch einmal die Gitarrenarbeit und auch die prägenden und harmonischen Solos von Andreas herausgehoben werden. Insgesamt gibt es keinen Song, der nicht irgendwie etwas ganz Eigenes hat, ohne das Gesamtkonzept der Scheibe in Frage zu stellen. Mit "The Sky Is Crying" hat die Band auch ein Coverstück im Gepäck, das im Original von Elmore James stammt. Auch diese Version ist wirklich gelungen und die Musiker drücken dem Stück einen eigenen Stempel auf.

Für diese absolut gelungene Blues-Scheibe vergibt das Promoportal-germany 10 von 10 Punkten. Eine Scheibe die es sich zu kaufen lohnt. Wer guten Blues liebt liegt hier absolut richtig und auch LIVE kann ich diese Band wirklich nur empfehlen.

 

Besetzung:

Andreas Diehlmann (vocals, guitars)

Tom Bonn (drums)

Jörg Sebald (bass)

Tom Bornemann (organ)

 

Tracklist:

 

Long Way To Go

Pretty Baby

Way To Hell

Broken (Into Little Bits)

Burning Slow

Bad Luck

Wedding Dress

Baby It’s Gonna Rain All Night

The Sky Is Crying

Review: HEADCAT - WALK THE WALK...TALK THE TALK, Dreamcatcher und Live in Berlin

HeadCat, eine Band, die es von der Besetzung her deutlich in sich hatte, allerdings nie so richtig zum Vorschein getreten ist. Gegründet von Lemmy Kilmister (MOTÖRHEAD), Slim Jim Phantom (THE STRAY CATS) und Danny B. Harvey (THE ROCKATS, LONESOME SPURS). Bei dieser Formation ist klar was zu erwarten ist. Die Band hat vornehmlich verschiedene Songs aus dem Rockabilly und dem Rock´n´Roll gecovert und auf zwei Alben unter die Leute gebracht...und man kann sagen, dass sie das gut gemacht haben.

Mit viel Power und dem richtigen Grundton werden Songs von Elvis Presley, Chuck Berry, Eddie Cochran und anderen Größen des Business abgerockt. Beim Hören der Scheibe kommt dann auch die richtige Stimmung auf, obwohl die Aufnahmen schon ein wenig in die Jahre gekommen sind. In jedem Fall eine gelungene Scheibe und auch die beiden eigenen Stücke der Band haben es in sich. Wer guten Rock´n´Roll mag ist hier richtig bedient, zumal einige wirklich gute Stücke des Genres in die Mangel genommen wurden. Eine tolle Wiederveröffentlichung, die man sich durchaus zulegen kann.

Dazu kommen die beiden Live-Scheiben Dreamcatcher und Live in Berlin, die das Paket der Wiederveröffentlichung gut abrunden und zeigen, was die Band Live drauf hatte. Zwei Stunden Live-Mucke und viele Stücke, die auf dem Studioalbum nicht enthalten sind, machen das Ganze zum Glanzstück dieser Wiederveröffentlichung. In jedem Fall kommt jeder Käufer auf seine Kosten, bei dem was es hier alles zu hören gibt.

Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten, für eine Paket voll mit fetzigem Rock´n´Roll, das sich vor allem wegen der neuen Live-Scheiben lohnt.

 

Tracklist Walk The Walk...Talk The Talk:

American Beat (Headcat)

Say Mama (Gene Vincent)

I Ain't Never (Webb Pierce)

Bad Boy (Larry Williams)

Shaking All Over (Johnny Kidd)

Let It Rock (Chuck Berry)

Something Else (Eddie Cochran)

The Eagle Flies On Friday (Headcat)

Trying To Get To You (Elvis Presley)

You Can't Do That (Lennon/McCartney)

It'll Be Me (Jerry Lee Lewis)

Crossroads (Robert Johnson)

 

 

Live In Berlin

Good Rockin' Tonight

Something Else

American Beat

Always in My Way

Let It Rock

Not Fade Away

Fool's Paradfise

Susie Q

Big River

Shakin' All Over

The Eagle Flies On Friday

It'll Be Me

Bad Boy

I Can Tell

Rock This Town

My Babe

Matchbox

Crossroads

Introductions

Say Mama

Blue Suede Shoes

 

 

Dreamcatcher - Live At Viejas Casino

Good Rockin' Tonight

Fight For Your Life

Something Else

Always in My Way

Not Fade Away

Let It Rock

Fool's Paradise

Susie Q

Five Long Years

Big River

Shakin' All Over

It'll Be Me

Bad Boy

Route 66

Rock 'n' Roll Will Save You

Introductions

Matchbox

Crossroads

Review: Oxymorron - Melanin Punk

Mit Melanin Punk bringt die Band Oxymoron ihren ersten Longplayer auf den Markt. Die Musik ist im Punkrock verortet und die Scheibe wird bei Mascot erscheinen. Was erwartet uns bei diesem Album? Die Band präsentiert tatsächlich guten und rauen Punkrock, der ins Ohr geht und zum Mitfeiern einläd. Prägende Riffs und ordentlich Druck sorgen dann für den passenden Gesamteindruck. Hier und da fühlt man sich an andere Bands des Genres erinnert, aber insgesamt machen die Jungs ihre Sache eigenständig und bodenständig gut.

Wirklich Neues kann man allerdings nicht erwarten, aber ein solides Punkrockalbum kauft man hier in jedem Fall. Als Anspieltipps empfehle ich den Opener "Graveyard Words" und "Insomnioa". Man kann hoffen, von der Band wieder zu hören, weil hier für ein Erstlingswerk alles richtig gelaufen ist.

 

Das Promoportal-germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Enemy

Graveyard Words

Look Alive (Netic)

Head for the Hills

Melanin Punk

Last Call

Mike Shinoda Flow

Insomia

Re-Up

Moon Chasers

Review: Joe Bonamassa - Blues Deluxe Vol. 2 

Was soll man sagen, die CD Schmiede Bonamassa legt schon wieder ein neues Album vor. Der Name des Albumsist eine Homage an sein erstes Album, das Biues Deluxe hieß. Auf dem neuen Album finden sich acht Coverversionen bekannter Songs, die Bonamassa wie immer gekonnt in Szene zu setzen versteht. Zudem finden sich zwei Versionen des ersten Albums, "Hope You Realize It (Goodbye Again)" und "Is It Safe To Go Home“ in neuem Gewand. Wie immer ist die Gitarrenarbeit des Künstlers der prägendste Teil der Scheibe und die Solos sind für jeden Gitarristen eine Offenbarung. Hier versteht jemand sein Handwerk zu einhundert Prozent.

Schön ist, dass Bonamassa sich auf dieser Scheibe wieder dem reinen Blues gewidmet hat und weniger rockige Nummern enthalten sind. Besonders gelungen sind der "Twenty Four Hour Blues" und der "Lazy Poker Blues", die Bonamassa Gitarrenarbeit zum Glänzen bringen. 

Das Promoprtal-germany vergibt für ein ambitioniertes Album, das alten Blues wieder lebendig werden lässt 8 von 10 Punkten

 

Tracklist:

 

Twenty-Four Hour Blues (Original von Bobby “Blue” Bland)

It’s Hard But It’s Fair (Original von Bobby Parker)

Well, I Done Got Over It (Original von Guitar Slim)

I Want to Shout About It (Original von Ronnie Earle & The Broadcasters)

Win-O (Original von Pee Wee Crayton)

Hope You Realize It (Goodbye Again)  (Original von Joe Bonamassa & Tom Hambridge)

Lazy Poker Blues (Original von Fleetwood Mac)

You Sure Drive a Hard Bargain (Original von Albert King)

The Truth Hurts Feat Kirk Fletcher and Josh Smith (Original von Kenny Neal)

Is It Safe To Go Home (Original geschrieben von Josh Smith)

Review: Heavy Water - Dreams Of Yesterday 

Biff Byford und sein Sohn stellen mit Dreams Of Yesterday ihre zweite Scheibe unter dem Namen Heavy Water vor. Zu hören sind 10 Songs, die die vier Musiker kraftvoll präsentieren. Man kann deutlich eine Steigerung zum letzten Album wahrnehmen und die Band hat eine gute Entwicklung hingelegt. Ein guter Hardrock-Sound wird geboten, der bei keinem der Stücke langweilig ist oder nervt. Man kann im Gesamtkonzept von einem gelungenen Songwriting reden, dass die Band gut in Szene zu setzen versteht. Der Gesang von Biff ist noch immer prägend, wobei er bei vielen Songs von seinem Sohn Seb passend unterstützt wird, der auch für die Produktion des Albums verantwortlich zeichnet.

Als Anspieltipps für dieses Album empfehlen wir "Another Day" und "Shadows Of Life". Allerdings sollte man durchjaus in mehr Songs derScheibe reinhören, wenn sich Gelegenheit dazu ergibt. Ich persönlich finde das Album sehr gelungen und hoffe noch auf mehr Scheiben der Vater und Sohn Produktion.

Das Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 

Dreams Of Yesterday

Don’t Take It For Granted

How Much Can You Take

Castaway

Shadows Of Life

Never Love Again

Another Day

Be My Saviour

Chain Reaction

Life To Live

 

Besetzung:

Seb Byford – Gitarre und Gesang

Biff Byford – Bass und Gesang

Tom Witts – Schlagzeug

Callum Witts – Keyboards auf “Life To Live”

 

Review: Vandenberg - Sin 

Die Band Vandenberg ist vielen bereits bekannt und bisher stand die Band für metallische Qualität. Der erste Unterschied ist, dass sich am Gesang eine Umbesetzung ergeben hat und Ronnie Romero von Mats Levén ersetzt wurde. Dies hat aber der Band keinen Abbruch beschert und es wird weiterhin gute Musik im typischen Stil präsentiert. Das Album bietet 9 neue Songs, die man gut hören kann. Zwar sind auch schwächere Nummern dabei, in die man sich einhören muss, hier sei der erste Track "Thunder and Lightning" genannt, aber auch absolute Kracher wie "Walking On Water" sind dabei.

Insgesamt aber eine stimmige Scheibe, die man sich durchaus zulegen sollte, wenn man auf guten Hard Rock steht. Der Gesang von Levén steht seinem Vorgänger um nichts nach und auch an den Instrumenten wird nach wie vor gute Arbeit geleistet.

 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Thunder And Lightning

House On Fire

Sin

Light It Up

Walking On Water

Burning Skies

Hit The Ground Running

Baby You've Changed

Out Of The Shadows

Review Brian Setzer - The Devil Allways Collect 

Brian Setzer...ein Name, der den meisten geläufig sein dürfte, die die Musik der Stray Cats mögen. Setzer hat allerdings auch schon immer Soloalben produziert und so ist es bei "The Devil Allways Collect“,.purer und guter Rock´n´Roll in klassischer Manier wird geboten und das ist etwas das Setzer wirklich kann.  Insgesamt ist die Scheibe hervorragend abgemischt und man kann sich auf ein gutes Klangerlebnis freuen. Tolle Gitarrenarbeit ist ein weiteres Markenzeichen der Platte und die Backroundsängerinnen dürfen bei klassischem Rock´n´Roll auch nicht fehlen.

Somit kann man sagen, dass Setzer mit seiner Band das abliefert, was man von ihm erwartet und dabei auf wirklich hohem Niveau produziert hat.  Mit der Scheibe kauft man sich 11 gute Rock-Nummern, die man wirklich öfters hören kann. Mal ruhiger, mal härter aber immer auf den Punkt gespielt. Als Anspieltipps nennen wir den bekannten Country Song "Girl On the Billboard", den Setzer gekonnt als Rockabilly Nummer neu umsetzt, "Rock Boys Rock", der auch genau diesen Rock bietet und den etwas ruhigeren "The Devil Allways Collect".

Das Promoprtal-germany vergibt hier 10 von 10 Punkten, für ein Album das ordentlcih rockt.

 

Tracklist:

Rock Boys Rock
The Devil Always Collects
Girl On the Billboard
The Living Dead
What’ll It Be Baby Doll?
Black Leather Jacket
She’s Got A Lotta…Soul!
Play That Fast Thing (One More Time)
A Dude’ll Do (What a Dude’ll Do)
Psycho Suzie
One Particular Chick

Review SIMPLE MINDS - NEW GOLD DREAM - LIVE AUS PAISLEY ABBEY 

(M.D.) New Gold Dream ist eines der legendären Alben der Simple Minds aus dem Jahr 1982. Umso erfreulicher ist diese Veröffentlichung, die uns den Auftritt aus der Paisley Abbey in Schottland präsentiert. Jim Kerr, der Frontmann der Band, zeigt hier besonders, was er mit seiner Stimme zu leisten in der Lage ist. Der Auftritt ist wirklich gut abgemischt und präsentiert die Band von ihrer besten Seite. Die Besetzung bei dem Auftritt war wie folgt: Jim Kerr (Gesang), Charlie Burchill (Gitarren, Keyboards), Gordy Goudie (akustische Gitarre), Ged Grimes (Bass), Cherisse Osei (Schlagzeug) und Sarah Brown (Gesang).

Der Auftritt fand am 6 Oktober 2022 statt und zeigt, dass die Band hier nichts an ihrer alten Kraft eingebüßt hat. Wer ein wirklich gutes Live-Album zu seiner Sammlung hinzufügen will, ist hier richtig beraten. Eine Band die in der Lage ist, in ihren alten Tagen ihr Publikum noch so kraftvoll zu bedienen versteht macht in jedem Fall alles richtig 

Das Promoprtal-germany vergibt hierfür 9,5 von 10 Punkten und ich als Hörer verbleibe begeistert zurück. Dieses Album werde ich sicherlich häufiger hören.

 

 

Tracklist:

Someone Somewhere In Summertime

Colours Fly and Catherine Wheel

Promised You A Miracle

Big Sleep

Somebody Up There Likes You

New Gold Dream (81- 82- 83- 84)

Glittering Prize

Hunter and the Hunted

King Is White and In the Crowd

Review John Liedermann - Ich mach mir die Welt 

(M.D.) Die neue Scheibe von John Liedermann bedient sich in ihrem Titel einer Zeile aus dem wohl fast jedem bekannten Lied von Pippi Langstrumpf...aber was hat es damit auf sich? In jedem Fall ist das Ganze musikalisch sehr vielfältig und man hat rockige Stücke, neben Reggea Klängen und sanfteren Stücken. Stilistisch ist es zumindest nicht nur in einer Ecke zu verorten. Die Texte sind sarkastisch, manchmal ernst, aber sie regen immer zum Nachdenken an. Hier hat Liedermann in jedem Fall alles richtig gemacht.

Die Musik ist wegen ihrer Unterschiedlichkeit ein besonders interessantes Element dieser Produktion. Mal regt es zum Headbangen an, mal zum Mitwippen und irgendwie verbreitet das gute Laune, was die CD nicht direkt im Plattenschrank verschwinden lassen wird. Hier sollte man einem ambitionierten deutschsprachigen Musiker eine Chance geben und sich dieses Werk zulegen. 

Das Promoportal-germany vergibt 8,5 von 10 Punkten für einen Longplayer der wirklich Spaß macht

 

Tracklist:

Lektion Nummer 1

Spaß haben

Ein Bier zu viel

Gute Laune

Alien

Vorbei

Meer

Hassistdas!

Kokosnusshalligalli

Arschlochleben

Ganz klein

Leer

Abschiedslied, bye bye

Review – Black Stone Cherry – Screamin´ At The Sky

(A.M.) Am 29. September 2023 werden „Black Stone Cherry“ ihr neues Album „Screamin´ At The Sky“ über Mascot Records veröffentlichen. Als die Scheibe eintrudelte, war die Vorfreude schon groß und musste direkt laut gehört werden. Ob die Erwartungen, die durch die vorherigen Alben und die Liveshows nun da sind, gestillt werden können, blieb in dem Moment einfach zu hoffen. Und was soll ich sagen?

Der Opener, der gleichzeitig der Titel des Albums ist, „Screamin´ At The Sky“ wartet direkt zu Beginn sehr hart auf. Und als dann der Gesang dazukommt, bin ich einfach selig. So viel Leidenschaft kann durch eine Stimme doch eigentlich gar nicht rüberkommen, oder? - Irgendwie ist es möglich. Die Kombination der einzelnen Instrumentenlinien inklusive des Gesangs ist einfach der Wahnsinn. Diese kräftige Härte ist auch bei „Nervous“ sehr deutlich im Vordergrund. In „When The Pain Comes“ stehen dann zunächst die Drums im Vordergrund. Der Bass kommt verstärkend hinzu und das Gitarrensolo setzt dann nochmal einen drauf, Wahnsinn! Aber auch im nächsten Song, „Out Of Pocket“ legen die Jungs bzw. Herren nochmal einen drauf. Hier ist der Gesang nämlich deutlich aggressiver und im Refrain schon fast brüllend, schreiend.

Die Power und Kraft geht dann in „Show Me What It Feels Like“ genauso weiter. In „R.O.A.R.“ ist nach einem starken und kräftigen Beginn dann ein deutlich melodischer Gesang zu genießen und in „Smile, World“ setzt das Gitarrensolo Akzente. „The Mess You Made“ ist ein Titel, der einfach knallt und Spaß macht. Gesanglich schon fast zunächst sanft und dann schreiend hart geht es mit „Who Are You Today“ weiter, bevor „Not Afraid“ schon fast reduziert und verzögernd hängend trotz unterschwelliger Kraft folgt. Relativ melodisch und sehr sehnsüchtig emotional wirkt „Here´s To The Hopeless“ auf mich. Der letzte Song der Scheibe, „You Can Have It All“, hat neben starken Melodien auch wieder ordentlich Kraft und einen eindringlichen Rhythmus. Zur Scheibe hinzu kommt ein kleines Booklet mit allen Songtexten.  

 

Promoportal-Germany vergibt 9 oder 10 von 10 Punkten. Der mögliche eine Punkt Abzug liegt wohl, dass ich unsicher bin, wie sehr ich als Fan oder objektiv als Pressemitarbeiter/ Kritiker gehört und genossen und anschließend niedergeschrieben habe. 

 

Tracklist:

Screamin´ At The Sky

Nervous

When The Pain Comes

Out Of Pocket

Show Me What It Feels Like

R.O.A.R.

Smile, World

The Mess You Made

Who Are You Today

Not Afraid

Here´s To The Hopeless

You Can Have It All

Review Dokken – Heaven Comes Down

Ende Oktober erscheint ein neues Album der Band Dokken, die sich in den letzten Jahrzehnten einen echt guten Namen erspielt hat. Das mittlerweile 13te Studioalbum der Band knüpft an den Highlights der alten Tage an und bietet genau den Sound, den man von Dokken erwartet. Die Band um Don Dokken zeigt hier in jedem Fall, wie es geht und liefert ein wirklich erstklassiges Album ab. Schon das erste Hören zeigt, das die Herren nichts von dem verlernt haben, was sie ausmacht. Brettige Gitarrenlinien und der prägende Gesang von Don Dokken stechen signifikant heraus und machen das Album zu etwas besonderem. Wer auf den Sound der 80er und 90er Jahre steht ist hier genau richtig, wenn auch die neuen Techniken auf alles noch einmal eine Scheibe obendrauf legen und man mit einer guten Anlage in ein echtes Klangerlebnis starten kann.

Schade ist, das die Scheibe nur zehn Stücke hat, aber diese haben es zumindest in sich. Als Anspieltipp nennen wir den Startsong "Fugitive" und "Just Like A Rose". Das Promoportal-germany vergibt starke 9,5 von 10 Punkten.

 

Tracklisting:

Fugitive

Gypsy

Is It Me Or You?

Just Like A Rose

I’ll Never Give Up

Saving Grace

Over The Mountain

I Remember

Lost In You

Santa Fe

Review: BOXI BARRÉ - „Ilona – B Punkt“

 

 Auf dem Sturm und Klang Label veröffentlicht die Band Boxi Barré ihr Album "Ilona B-Punkt". Was erwartet uns auf dem Album, dass die Band selbst im Jazz verortet. Die Berliner Band um Sänger Heiko Heat ist ein Quartett und weiterhin sind Bernd Kuchenbäcker / Kontrabass, Marcus Werner /Gitarre und Alexander Schlott / Schlagzeug. Die Texte bewegen sich zwischen kritisch und ironisch und bereichern das Gesamtkonzept, dass zwischen Sing und Jazz anzusiedeln ist. Positive Töne und heitere Musiklinien machen die Scheibe gut hörbar und man gewöhnt sich an die Musik der Jungs. Sicherlich werde ich diese Scheibe noch einige Male hören, weil hier etwas recht Unübliches auf den Markt kommt. 

Hörenswert als Anspieltipps sind "Goldener Hahn und "Ein Wunder", wobei auch die anderen zehn Songs alle etwas haben. das Promoportal-germany vergibt 8,5 von 10 Punkten und freut sich auf mehr von dieser Band.

 

Tracklist:

Goldener Hahn

Ende vom Lied

Fernsehkoch

Ilona

Wenn der Bass einsetzt

Ein Wunder

Tanzdrang

Die Liebe

Unschuldiges Herz

Freu Dich

Liebeskranke Männerherzen

B Punkt

Review: Katrin Rosenzopf - unErhoerte Lieder (Live) 

Mit dem Album "Unerhoerte Lieder" legt Katrin Rosenzopf ihr neues Live-Album vor, das im August 2022 auf der Burg Obervoitsberg entstanden ist. Rosenzopf produziert nach wie vor auf dem Label "Sturm und Klang" von Konstantin Wecker, mit dem sie seit längerem erfolgreich zusammenarbeitet. Die Künstlerin, die selber das Klavier spielt, arbeitet bei dem vorangegangenen Studio-Album mit Manfred Grube zusammen, der am Saxophon, der Querflöte und der Klarinette mit dabei ist. Die Künstlerin präsentiert ihre Lieder in deutscher Sprache Live, die sich mit dem Leben an sich und unserer Gesellschaft auseinandersetzen. Sie verarbeitet auch bekannte Gedichte von Erich Kästner und Texte von Konstantin Wecker, Wolfgang, Josefine und Stefanie Rosenzopf. Im Gegensatz zum vorangegangenen Studio Album begleitet sie sich hierbei nur selbst am Klavier und das Album zeigt, was die Künstlerin kann. Ihre Ansagen machen hierbei ebenfalls viel aus, weil sie Informationen zu einzelnen Stücken und ihrer Entstehung gibt.

Insgesamt eine interessante Mischung aus Liedermachermusik und Jazzarangements wird hier gekonnt Live dargeboten. Die Künstlerin präsentiert ihre Stücke mit viel Gefühl und einer eingängigen Singstimme, die durchaus als prägend für das gesamte Album bezeichnet werden kann. 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür starke 9 von 10 Punkten, für ein Talent der neuen Liedermacherszene, die Live eine wirklich gute Figur macht und ein Album dass man sich in einer ruhigen Minute zu Gemüte führen sollte.

Tracklist:

CD 1

1 Das Riesenspielzeug

2 Art(ig)

3 Text

4 Kleine Sonntagspredigt

5 Text

6 Die Entwicklung der Menschheit

7 Im Auto über Land

8 Text

9 Zur Fotografie eines Konfirmanden

10 Sachliche Romanze

11 Text

12 Gewisse Ehepaare

13 Text

14 Worte

15 Text

16 Lügner

17 Text

18 Gegensätze

 

CD 2

1 Das Eisenbahngleichnis

2 Text

3 Die Zunge der Kultur reicht weit

4 Text

5 Plädoyer einer Frau

6 Text

7 Spiegelbild

8 Musterexemplar

9 Text

10 Lebenswege

11 Text

12 Beugen

13 Text

14 Lebenslauf pessimistisch

15 Text

16 Frage ohne Namen

17 Text

18 Jeder Augenblick ist ewig

19 Text

20 Dem Revolutionär Jesus zum Geburtstag

21 Der Baum

22 Begegnungen

Review: Any Given Sin - War Within

Mit Any Given Sin hat der Mascot Label einen vielversprechenden Newcomer am Start, der nun mir War Within sein Debuetalbum abliefert. Handwerklich gut gemacht präsentiert die Band ihr Album, ohne letztlich ein wirkliches Highlight auf der Scheibe abzuliefern. In jedem Fall steckt aber einiges an Potential in der Band, das sicher noch mehr erwarten lässt. Die Zusammensetzung der Band und auch die Arrangements der Band sind stimmig und eingängig. Es wird moderner Metal geboten, der aber lediglich das Genre gut bedient, ohne ein Alleinstellungsmerkmal zu zeigen. Die Band ist wie folgt besetzt: Victor Richie (Gesang), Mike Conner (Gitarre), Rich Stevenson (Bass) und Mike Showalter (Schlagzeug).

Wer gerne etwas anspielen möchte, dem empfehlen wir die Songs "Calm Before The Storm" und "Cold Bones". Das Fazit bleibt jedoch, dass sich die Band zu sehr nach den alten Größen des Genres anhört. Hierfür gibt das Promoportal-germany 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

War Within

Calm Before The Storm

Another Life

Cold Bones

Follow You

Insidious

Ball And Chain

The Way I Say Goodbye

House On Fire

Dynamite

Still Sinking

 

Review: Conquer Divide – Slow Burn

Conquer Divide ist ein neuer Name für uns und die Scheibe hat es in sich. Düstere Riffs , die eingängig ins Ohr gehen mit stimmigen Linien und einer interessanten Gesangsmischung von Sängerin Kiarely Taylor und Bassist Janel Duarte. Die Songs driften gelegentlich in einen interessanten industrial Sound ab, was das Gesamtkonzept nur noch interessanter werden lässt. Gesamt gesehen ist keiner der Songs langweilig und das erfrischendste ist die Unterschiedlichkeit der Songs, die sie für sich stehen lassen und trotzdem ein Gesamtkonzept abliefern, das der Band gut zu Gesicht steht.

Wir empfehlen den Song "Atonnement", der auch schon als Single Auskopplung erschienen ist als Anspieltipp. Für die softeren Töne der Band sollte man "Pressure" hören und als drittes in jedem Fall "Over It", der auch auf einem Punkalbum hätte erschienen sein können 

Für die Scheibe vergibt das Promoportal-germany starke 9 von 10 Punkten. Langeweile kommt bei diesem Album nicht auf

Tracklist:

Atonement

N E W H E A V E N

Paralyzed

welcome2paradise

PRESSURE

system_failure

playing w/ fire

Over It.

Afterthought.wav

the INVISIBLE

wide awake

OnlyGirl

gAtEkEePeR

Review: Nadine Fingerhut - Hafen & Meer

Mit Hafen und Meer legt die Liedermacherin Nadine Fingerhut ihr neues Album vor.  Bereits mit 15 hat sie angefangen Musik zu machen und nun erscheint bereits ihr viertes Album. Mittlerweile ist sie beim Sturm & Klang Label gelandet, dass Konstantin Wecker gehört.

Die Texte des Albums schöpfen aus dem Erfahrungsschatz der Sängerin und beleuchten verschiedene Aspekte ihres Lebens. Meist melancholisch ist das Album, aber in jedem Fall hörenswert. Songs, die zum Denken anregen und auch schwierige Phasen des menschlichen Lebens behandeln, wie zum Beispiel der Song "Frühstücksraum", der von einem Seniorenheim handelt. Eine Mischung gut durchdachter Lieder erwartet den Hörer und Nadine Fingerhut versteht die Hörer abzuholen. Auf dem Album dürfte für jeden ein Song sein, mit dem er auch etwas verbindet. Das Reinhören lohnt sich in jedem Fall.

Wir empfehlen hierfür "Frühstücksraum, "Irgendwas ist immer" und das langsame "Warten auf das Licht".

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 7,5 von 10 Punkten

 

Besetzung:

Nadine Fingerhut    Gesang, Akustikgitarre

Frank Wesemann    E-Gitarre

Erik Regul     Bass, Tasteninstrumente, Drums

Thomas Schröder    Drums

 

Tracklist:

Hafen und Meer

Karte vom Meer

Irgendwas ist immer

Für einen Tag

Frühstücksraum

Kleines Mädchen

Blatt im Wind

Weck mich nicht auf

Warten auf das Licht

Mama

Review: Tillmann - Vom Reisen
 
Tillmann ist ein Duo aus Bayern, das aus Gitarrist/Sänger Thomas Kiemle und  Dieter Kandler, der Drums und Backroundgesang übernimmt, besteht. Früher bestand die Truppe sogar noch aus einem Mann mehr, das ist aber schon mehr als zehn Jahre her. Mit vom Reisen meldet sich Tillmann nun zurück. Melodische Stücke mit deutschen Texten stehen bei der Arbeit des Duos im Vordergrund. Die Trexte sind hintergründig, manchmal rockiger oder melancholisch und man erkennt schnell was die Jungs bewegt. Mich persönlich holt das Ganze zwar nicht so ab, aber handwerklich gibt es bei dem Duo nichts zu meckern.
 
Das Album bietet neun neue Stücke von denen wir zum Reinhören "Vom Reisen" und "Die fetten Jahre empfehlen. Ein abwechslungsreiches Album für das das Promoportal-germany 8 von 10 Punkten vergibt.
 
Trackliste:
1. Zeit
2. Ein Leben lang
3. Vom Reisen
4. Weißt du wo ein Lachen ist
5. Supersonic Flyer
6. Am See
7. Nicht so wichtig
8. Durch die Nacht
9. Die fetten Jahre

Review: THE MYSTICAL HOT CHOCOLATE ENDEAVORS - A Clock Without A Craftsman 

Neues aus der Prog-Rock Ecke landet mit The Mystical Hot Chocolate Endeavors auf unserem Tisch. Das Album "A Clock Without A Craftsman" ist das zweite Studioalbum der Formation. Das Doppelalbum wartet mit insgesamt 13 Songs auf, die sich mit gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzen. Textlixh hat das Ganze entsprechenden Tiefgang und hier wurde sich beim Songwriting wirklich Mühe gegeben. Es ist nicht erstaunlich, dass die Band diese Scheibe während der Coronazeit geschrieben und geplant hat.

Entsprechend ist der Sound des Albums sehr vielseitig und verbindet harte Klänge mit getrageneren Parts, die sich aber stimmig zusammensetzen. Erhältlich wird ads Ganze ab August 2023 sein und Fans progressiver Musik kommen hierbei in jedem Fall auf ihre Kosten 

Für ein stimmiges und atmosphärisches Doppelalbum vergibt das Promoportal-germany 8 von 10 Punkten

 

Tracklist.

CD 1

 

The Clock

Come Hell Or High Water

Present, But Not Here

It All Has To Mean Something

I’ll Never Be

Outta Sight Outta Mind

Eye To Eye

CD 2

 

How Much Longer?

Sorry

The Deceiver

AOTTFDTSR

In His Image

A Clock Without A Craftsman

Review: UNBLESSED DIVINE - Portal To Darkness 

(M.D.) Eine neue Band am Firmament des Death Metal stellt sich vor. Unblessed Divine präsentieren uns mit "Portal To Darkness" ihr Erstlingswerk mit insgesmat 8 Stücken. Klassisch gespielter Death Metal wird präsentiert, der sich tatsächlich gut hören lässt. Die Erstveröffentlichung hat die Band mit "Book Of Lies" vorgenommen, das sich der Heiligen Schrift widmet. Der Song kann bereits bei Youtube abgerufen werden und zeigt, wohin die Marschrichtung geht.

Die übrigen Songs des Albums schlagen musikalisch in die gleiche Kerbe und sind im Gesamtkonzept nicht schlechter als die Single Veröffentlichung. Ich empfehle sich hier noch "God Of Darkness und "I Feed" anzuhören. Für mich sind die elektronischen Anteile der Musik allerdings hier und da etwas gewöhnungsbedürftig. Das liegt aber vermutlich daran, dass ich elektronische Musik nur dann mag, wenn sie rein auf elektronische Mittel setzt und eher sphärisch angelegt ist. Allerdings erzeugt die Band hiermit düstere Aspekte, die sonst so wohl nicht möglich wären. 

Alles in allem ein gelungenes Debütalbum mit neuen Aspekten für den Death Metal. Vom Promoportal-germany gibt es hierfür 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 

Book Of Lies

Replace The Light

The Dark Supremacy

Blacken The Soul

God Of Darkness

The Exalted One

I Feed

The Glorious Flames

Review: Destination Anywhere - Mehr davon

Das neue Album der Formation Destination Anywhere wurde bereits mit der Single "Bassdrum" beworben und findet sich ab sofort in den Plattenläden. Die Formation wird auf dem neuen Album von Bläsern unterstützt und zeigt sich irgendwo zwischen Rock, Ska und Punk angeordnet. Dass die Band sich eigentlich auflösen wollte, scheint mit dem neuen Album und den aktuellen Tourdaten zumindest vom Tisch zu sein...und das Album ist die logische Fortsetzung des letzten Albums "Bomben", dass man um die Bläsersätze erweitert hat.

Mir macht das Album Spaß und die skalastigeren Songs lassen wirklich Freude aufkommen.  Besonders gefallen haben mir die "Looser Hymne (Halb so gut wie du)" und "Stark sein", die ich somit auch als Anspieltipps nennen möchte. In jedem Fall hat die Band eine gute Entscheidung getroffen weiterzumachen und wir wünschen den Jungs volle Konzerte für ihre Tour.

 

Das Promoportal-germany vergibt für ein Album, bei dem man manchmal geneigt ist das Tanzbein zu schwingen, 8 von 10 Punkten

 

Tracklist:

Episches Intro

Erkennst du mich denn wieder?

Bassdrum

Loser-Hymne (Halb so gut wie du)

Es macht mich traurig zu versuchen diese Welt zu verstehen

Filter

Zombie

Es geht mir gut mit Bläsern

Sonne

Das ist kein TikTok

Siggi

Schlafen

Stark sein

 

”Mehr Davon“ - Tour 2023

30.09 // Circus Maximus // Koblenz

02.10 // Druckluft // Oberhausen

05.10 // Ponyhof // Frankfurt am Main

06.10 // Tsunami Club // Köln

07.10 // Astra Stube // Hamburg

13.10 // Bei Chez Heinz // Hannover

 

14.10 // Vortex Surfer Musikclub // Siegen

 

Review: Steve Lukather - Bridges

Irgendwie wird es um die alten TOTO Musiker nie ruhig und das ist, bei dem was auf unserem Tisch landet, auch gut so. Bridges ist Lukathers neues Soloalbum, auf dem aber eine Menge alter Freunde aus TOTO Tagen nicht unerheblich mitgewirkt haben. Joseph Williams mit sechs Songs und David Paich mit vier Songs haben einen Großteil des musikalischen Materials geschrieben und Lukather selbst sagt, dass hier eine Brücke zwischen seiner Soloarbeit und den alten Tagen mit TOTO geschlagen wurde, was auch den Albumtitel erklärt. Stan Lynch und Randy Goodrum waren hingegen maßgeblich an den Texten beteiligt. Auch Simon Phillips ist am Schlagzeug bei mehreren Songs vertreten, genauso wie Shannon Forrest an mehreren Songs beteiligt war. Lee Sklar und Jorgen Carisson von Gov´t Mule spielen bei verschiedenen Stücken den Bass und Steve Maggiora spielt bei einem Stück das Keyboard. Die Liste der Musiker bsteht also aus Musikern aller TOTO Phasen und namhaften anderen Gastmusikern, die diese Zusammenstellung besonders interessant machen. Zu guter Letzt hat auch Steve Lukathers Sohn Trev noch bei dem Album mitgewirkt, was das Ganze noch familiärer macht.

Musikalisch stehen die Stücke den Produktionen der Band um nichts nach. Gute Songkonzepte und einprägsame Texte machen das Album aus. Lukathers Gitarrenarbeit ist wie immer gut und prägt das Album mit, dass durch die große Anzahl an Mitmusikern besonders facettenreich geworden ist, ohne dabei die rote Linie vermissen zu lassen. Langsame Stücke wie "All Forever Must End" und "Someone" stellen dann auch noch heraus, dass Lukather ein wirklich guter Sänger ist. Ebenfalls genannt werden müssen die Songs "Far From Over" und "Not My Kind Of People", die man sich als Anspielt Tipps ebenfalls anhören sollte. Guter Mainstream-Rock, der den Geist der alten Tage gut wiedergibt.

 

Ein rundherum gelungenes Album von großen Musikern verdient 9,5 von 10 Punkten vom Promoportal-germany.

 

Tracklist:

Far From Over

Not My Kind of People

Someone

All Forevers Must End

When I See You Again

Take My Love

Burning Bridges

I’ll Never Know

Review: Motörhead - Live At The Montreux Jazz Festival ’07

Ab nächster Woche wird eine neue Live-Scheibe von Motörhead als Doppel-CD und Doppel-Vinyl erhältlich sein, die den Auftritt auf dem Montreux-Jazz-Festival 2007 präsentiert. Aus Montreux kommen in der letzten Zeit viele Livemitschnitte von Legenden aus verschiedenen Musikgenres. Die Aufnahmen haben bisher alle gezeigt, dass die Mitschnitte von hier hervorragend sind und tatsächlich eine Bereicherung darstellen. Das Konzert von Motörhead, dass im Auditorium Stravinski auf der "Kiss Of Death" Tour aufgenommen wurde reiht sich hier nun ein. Ein Feuerwerk von 19 Motörhead Songs wird abgebrannt und man hört deutlich welche Stimmung die Band damals im Saal verbreitet hat.

Ein schönes Live-Album, dass für Fans der Band sicherlich eine Bereicherung darstellen wird. Ansonsten ist es ein weiteres, typisches Motörhead Live-Album. Welches Live_Album der Band man bevorzugt und wie viele davon man braucht ist hierbei sicherlich eine andere Frage. In jedem Fall gut produziert und eine weitere tolle Live-Scheibe der Band:

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 8,5 von 10 Punkten...vor allem wegen der tollen Atmosphäre und einem guten Sound.

 

Tracklist:

Snaggletooth

Stay Clean

Be My Baby

Killers

Metropolis

Over The Top

One Night Stand

I Got Mine

In The Name Of Tragedy

Sword Of Glory

Rosalie (Thin Lizzy Cover)

Sacrifice

Just ‘Cos You Got The Power

Going To Brazil

Killed By Death

Iron Fist

Whorehouse Blues

Ace Of Spades

Overkill

Review: GRETCHENS PUDEL - Kein schöner Land

Gretchens Pudel war mir bisher unbekannt, deshalb war ich verwundert, dass die Band bereits seit 10 Jahren deutsche Volkslieder neu vertont. Ein interessantes Konzept wie ich meine, deshalb bin ich auf die Scheibe auch entsprechend gespannt. "Kein schöner Land" ist das zweite Album der Formation, die alten Liedern ein neues Gewand gibt.

Die Band besteht aus Jan Kappes aus Stuttgart am Kontrabass, Julian Losigkeit aus Mannheim am Schlagzeug, Pianist Adrian Rinck aus Landau, Sänger Ralf Eßwein aus Germersheim und Jan Kamp an der Posaune. Die Band versteht es den Liedern durch kleine Kniffe eine neue Bedeutung zu geben und sie lustig umzuarangieren, so dass man beim Hören eine Menge Spaß hat. Hier muss allerdings jeder selbst entscheiden, ob ihm das gefällt...mir persönlich hat das Hören viel Spaß gemacht, auch wenn das Stück kein Dauerbrenner in meinem Player werden wird. Das Album erscheint auf dem Label Sturm und Klang von Konstantin Wecker und wird ab dem 07.07.2023 in den Plattenläden verfügbar sein.

Für ein ideenreiches und interessantes Album vergibt das Promoportal-germany 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Du, Du, Du

Kein schöner Land

Beide Augen zu

Augustin

FuchsEXPLICIT

3. Sinfonie, 3. Satz

Die Gedanken

Wunderliches Wort

Ich bin ein König

Weißt Du wieviel - Du weißt nichts!

Horch was kommt

Männlein

Review: Arjen Lucassen´s Supersonic Revolution - Golden Age Of Music

Das Projekt wurde von Arjen Lucassen (Ayreon, Star One) aus der Taufe gehoben. Eigentlich wollte man nur einen Song für eine Cover-CD zusteuern, aber dann wurde daraus doch ein wesentlich umfänglicheres Projekt, was schließlich sogar eine CD hervorgebracht hat. In jedem Fall ein kreatives Ende für eigentlich nur einen Cover Song von ZZ-Top. Doch was ist bei den Eigenkompositionen herausgekommen?

Das Album bietet klassischen Rock im Stil der 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, ohne dabei irgendwie altbacken zu wirken. Seine Mitmusiker hierbei sind Koen Herfst (Vandenberg, Epica) am Schlagzeug, Timo Somers (Vengeance, Delain) an der Gitarre und Joost van den Broek (After Forever) am Keyboard. Arjen Lucassen selbst spielt den Bass und John Jaycee Cuijpers (Praying-Mantis) ist für den Gesang zuständig. Somita haben sich hier fünf hochwertige und erfahrene Musiker zusammengetan und das kann man auch hören. Der Sound der Scheibe ist gut abgemischt und alle Instrumente und auch der Gesang kommen gut zum Tragen und stellt eines der wichtigsten Elemente dieser Formation dar.

Des Weiteren gefällt mir der Gesamtsound gut, mit Gitarrenriffs, die ins Ohr gehen, einer treibenden Rhytmusgruppe und dem bereits erwähnten Gesang, der zum Teil an alte Dio Scheiben erinnert. Anspieltipps für die Scheibe sind "The Glamattack", "Burn It Down" und der T-Rex Coversong "Children Of The Revolution".

Das Promoportal-germany vergibt für ein wirklich starkes...ungeplantes Album 9.5 von 10 Punkten. Wir wünschen uns, dass hier noch mehr kommt!

 

Tracklist:

SR Prelude

The Glamattack

Golden Age Of Music

The Rise Of The Starman

Burn It Down

Odyssey

They Took Us By Storm

Golden Boy

Holy Holy Ground

Fight Of The Century

Came To Mock, Stayed To Rock

Children Of The Revolution

Heard It On The X

Fantasy

Love Is All

Review: Girlschool - WTFortyfive?

Der vierzehnte Longplayer von Girlschool ist auf dem Weg in die Plattenläden und wie man am Titel sieht gehen die nicht mehr ganz so jungen Damen sehr humorvoll mitdem Älterwerden um. In jedem Fall sind sie sehr umgänglich und immer voller Spielfreude, wie wir sie erlebt haben...ob auf der Bühne oder im Interview ein sehr symphatisches Trüppchen. Schon die Vorabveröffentlichung "Are You Ready" ließ vermuten, dass die Band in althergberachter guter Rock´n´Roll Manier daherkommt...und so ist es dann auch auf dem Rest der Scheibe.

12 Songs hat die Scheibe und sie ist tatsächlich keine Minute langweilig. Zur Zeit ist die Band wie folgt besetzt: Kim McAuliffe - Gitarre undGesang, Denise Dufort - Schlagzeug, Jackie Chambers - Gitarre und Backgroundgesang und Tracey Lamb - Bass. Als Anspieltipps bieten sich der Opener "It Is What It Is" und "Up To No Good" an. Beim letzten Stück "Born To Raise Hell", einem Motörhead-Cover, sind dann noch Biff Byford von Saxon, Phil Campell von Motörhead und Duff McKagan von Gus´n´Roses mit von der Partie.

 

Eine durchweg runde Scheibe, die es sich zu hören lohnt. Rock´n´Roll never die…hierfür gibt es starke 9,5 von 10 Punkten.

 

Setlist:

It Is What It Is

Cold Dark Heart

Bump In The Night

Barmy Army

Invisible Killer

Believing In You

It’s A Mess

Into The Night

Are You Ready? (feat. Joe Stump)

Up To No Good

Party

Born To Raise Hell (feat. Biff Byford, Phil Campbell & Duff McKagan)

Review: Leader Of Down - The Screwtape Letters

Eine neue Scheibe von Leader Of Down ist und ins Haus geflattert und nun schauen wir uns einmal an, was uns dabei erwartet. Besonders bekannt wurde die Band ja, weil Michael "Würzel" Burston hier Gitarre gespielt hat. Der ehemalige Motörhead Gitarrist, der bereits 2011 verstorben ist, hat hier eindeutig seinen Stempel aufgedrückt. Doch nun stellt sich die Frage, was aus der Combo geworden ist. Heute besteht die Band aus Matt Baker (Gesang), Tim Aktkinson (Bass), Alex Ward (Gitarre) und Dan Akaoui (Schlagzeug).

Hier und da kommen Erinnerungen an Motörhead bei bestimmten Liedparts auf, aber im Großen und Ganzen ist es doch ein eigenständiges Werk. Musikalisch kommen eher Erinnerungen an die guten alten englischen Metalbands auf, die den NWOBHM mitbegründet haben. Starke Stücke wie "Cat's Eye Night" und "Hitmann" stechen hierbei aus der Scheibe heraus. Mir persönlich sagt das Gesamtkonzept zu...starke Gitarren, gute Bass und Schlagzeugarbeit mit prägendem Gesang machen hierbei vieles aus. Die Scheibe wird sicherlich häufiger in meinem CD-Player landen, da man die Musik wirklich gut hören kann. Die Formation besticht durch gute Settings und man kann das Herzblut förmlich hören, dass in ihre Musik hineinfließt

 

Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten...weiter so!!

 

Setlist:

 

Cat’s Eye Night

Holloway Motel

Hitman

The Screwtape Letters

Dodging The Landlord

Here’s Johnny

Let Them Know Your Name

Whiskey Preacher

You Might

Midnight In London

 Review: Valid Blue - The Missing Link

(A.M.) Am 30. Juni veröffentlicht die deutsche fünfköpfige Band „Valid Blue“ ihr neues Studioalbum namens „The Missing Link“. Es ist die Fortführung ihres Debütalbums von 2021 und soll schon jetzt auf Album Nr. 3 „M.A.R.S.“, welches 2025 erscheinen soll, vorbereiten. Das klingt spannend und durchdacht geplant.

Die „nur“ sechs Songs der Scheibe haben insgesamt eine Spiellänge von fast 40 Minuten. So wird also wohl jeder auf seine Kosten kommen. Zudem ist es dann auch nicht verwunderlich, dass es ausgiebige Gitarrensoli, die oft „unerwartet“ virtuos werden, zu genießen gibt. Und mitten im einzelnen Song kommt es zu „unerwarteten“ Brüchen. Der Sound allgemein ist im Vergleich zum Debutalbum noch härter und teilweise düsterer und die Melodielinien definitiv nicht geglättet. Sie nutzen wieder Synthesizer und setzen diese gekonnt ein. Im Minibucklet sind alle Texte der Songs gedruckt. Zudem sind bereits jetzt drei Titel „Bucket List“, „First Woman an Mars“ und „Poison (In My Veins)“ per Video veröffentlicht. Die Band sagt von sich selbst, dass sie nicht genau wissen, welches Genre sie genau bedienen. In eine feste Schublade sollte man sie nicht packen. Gegebenenfalls wird es irgendwann klarer. Bis dahin werden sie, so allen öffentlichen Infos nach, modernen progressiven Rock spielen.

Der erste Song „Bucketlist“ beginnt mit einem relativ langen Intro. Insgesamt wird der Titel sehr düster und hart. Dies wird durch gekonnte Breaks im eher aggressiven Gesang verstärkt. Aber auch die Beachtung zwischen dem Inhalt des Gesungen („Run“) und der entsprechend deutlich schnelleren Instrumentenlinien ist hervorzuheben. „All I Want“ besticht durch den aufeinander abgestimmten Gesang der beiden Sängerinnen. Hier werden Härte und auch eine weiche Note deutlich. Insgesamt ist dieser Song melodischer und wirkt harmonischer. Nach gut vier Minuten folgt dann eins der bereits genannten ausgiebigen Gitarrensoli. Kurz vor Songende wird dieser dann sehr ruhig. Kräftiger geht es dann mit „The Handbook For A Succesful Life“ weiter bzw. los. Das der Gesang nach den ersten knapp eineinhalb Minuten dann sehr harmonisch wird, bezeichnet einen der unerwarteten Wechsel. Solche Wechsel von Takt, Tempo und Gesangseinsatz folgen in dem Song mehrfach und wiederholen sich aber auch immer wieder. Die angesprochenen Synthies sind in „Poison (In My Veins)“ zu Beginn und zum Ende hin genutzt und geben ein mystisches Gefühl. Aber auch hier gibt es Veränderungen durch den härteren und im Vordergrund stehenden Schlagzeugeinsatz im Wechsel mit den Gitarrensoli, die teilweise schon verzerrt eingesetzt wirken. Düster und gleichzeitig durch Synthies aufgeheitert und mit harten Schlagzeug- und Gitarrenanschlägen folgt „Breathe“. Der Gesang ist ebenfalls abwechslungsreich zwischen düster und aggressiv und in Teilen mit sehr hellen Passagen. Das Gitarrensolo ist am Songende sehr harmonisch und diesmal eher klassisch gespielt. Der letzte Titel des Albums „First Woman On Mars“ weckt in mir zunächst Gefühle von Weite und entspannter Ruhe. Aber schnellere Passagen und auch unterschiedliche Einsätze von Synthesizereffekten folgen. 

 

Das Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 

Bucketlist

All I Want

The Handbook For A Succesful Life

Poison (In My Veins)

Breathe

First Woman On Mars

Review. YET NO YOKAI – Wir sind da

Aus der Schweiz stammt diese Combo, die aus Thomas Seidmann (Gesang & Gitarre), Samuel Birrer (Schlagzeug und Backroundgesang), Timo Keller (Synthi), Luca Staffelbach (Percussions) sowie Simon Pfister (Bass) besteht. Die Band gibt es zwar bereits länger, aber erst im Jahr 2018 ging es so richtig los. Damit stammt der neue Krautrock Sound also aus der Nähe von Luzern.

Aber wie stellen die Jungs sich an? Der erste Song „Nebelmeer“ ist geprägt von einem mitnehmenden Gitarrensound und das Ganze lässt sich erst einmal gut an. Der nächste Song, der mich begeistert ist „Asphalt Astronaut“ und man bekommt den Eindruck, die Jungs bemühen sich den Krautrock logisch fortzusetzen. „calling For Love“ hat einen Sound, der an arabische Gefilde erinnert und die Band wechselt deutsche und englische Texte ab. „Coma In Paradise“ setzt beim Tangerine Dream Feeling an und zeigt die Vielseitigkeit der Band. Alles in allem eine hörenswerte Scheibe, die man sich als Krautrockfan bedenkenlos zulegen kann, zumal man etwas Neues aus diesem Bereich präsentiert bekommt.

 

Das Promoportal-germany und Crossfire vergeben 8 von 10 Punkten für ein wirklich innovatives Album…weiter so!!

 

Tracklist:

 

Nebelmeer

Black Meadow

Asphalt Astronaut

Calling For Love

Haraban

Coma In Paradise

Fast Franz

Aufzug / Liebe Liebe

 

Laufzeit: 40:57 Min

 

Review: Black Sabbath - Live Evil - 40th Anniversary Super Deluxe Edition

(M.D.) Das legendäre Live-Album von Black Sabbath erlebt eine wirklich gelungene Widerveröffentlichung. Das auf der Mob Rules Tour entstandene Album ist gigantisch und die Querelen um das Album selbst haben schließlich dafür gesorgt, dass Ronnie James Dio seine eigene Band gründete.

Zwei Audiomixe des Konzerts sind in dieser Version enthalten - die Originalfassung und eine remasterte Version. Zudem ist ein Hardcover Buch mit Bildern und Texten enthalten und alles zusammen wird in einer edlen Box präsentiert. Der neue Mix hört sich besonders gut an und ist sicherlich einer der Gründe, die das Komplettpaket interessant machen. Für mich ist das Ganze eine gelungene Zusammenstellung, die sich sowohl für Fans als auch für Neueinsteiger lohnt. Eine Bewertung fällt mir allerdings schwer, zumal das Album an sich indiskutabel gut ist...wie man dann dabei eine Neuveröffentlichung werten soll ist schwierig.

Das Gesamtpaket hingegen halte ich für gelungen und hierfür gibt es dann auch 9 von 10 Punkte....die Aufmachung und der Inhalt sind umfangreich und wirklich gut gemacht, wobei die remasterte Fassung des Konzerts das eigentliche Highlight ist.

 

LIVE EVIL (40th ANNIVERSARY SUPER DELUXE EDITION)

 

CD Track Listing

 

E5150

Neon Knights

N.I.B.

Children of the Sea

Voodoo

Black Sabbath

War Pigs

Iron Man

 

The Mob Rules

Heaven and Hell

The Sign of the Southern Cross

Heaven and Hell (Reprise)

Paranoid

Children of the Grave

Fluff

 

LP Track Listing

 

Side One

E5150

Neon Knights

N.I.B.

Children of the Sea

Voodoo

 

Side Two

Black Sabbath

War Pigs

Iron Man

 

Side Three

The Mob Rules

Heaven and Hell

 

Side Four

The Sign of the Southern Cross

Heaven and Hell (Reprise)

Paranoid

Children of the Grave

Fluff

Review Yusuf - King Of A Land

(M.D.) Da erscheint doch tatsächlich ein neues Album von Yusuf, der den meisten Menschen unter dem Namen Cat Stevens besser geläufig sein durfte. Das alleine ist schon bemerkenswert, aber auch die Ankündigung, dass er auf dem Glastonbury-Festival auftreten wird, ist erstaunlich, nachdem es jahrelang still um den Künstler war. Kurz davor wird man die neue Scheibe kaufen können, die uns jetzt schon vorliegt.

Das Album ist über einen langen Zeitraum entstanden und die ersten Aufnahmen haben bereits 2011 stattgefunden. Herausgekommen ist ein vielseitiges Album mit 12 Stücken, die sowohl textlich als auch musikalisch zu dem Künstler passen. Für das Cover zeichnet sich ein Künstler verantwortlich, der vor allem Kinderbücher illustriert. Reynolds hat hier nicht nur das Cover, sondern auch Bilder im Booklet zugesteuert. Mehrere Studios haben an dem Werk über die Jahre mitgearbeitet und trotzdem ist ein Album entstanden, dass in seiner Gesamtheit logisch ist.

Fans des Künstlers sollten sich das Album in jedem Fall zulegen, aber auch ansonsten ist das Album empfehlenswert und es macht tatsächlich Spaß es zu hören. Songs wie "King Of A Land", "Pagan Run" und "Take The World Apart" haben das Zeug wieder zu Klassikern zu werden. 

Das Promoportal-germany vergibt 8,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 

Train on a Hill

King of a Land

Pagan Run

He is True

All Nights, All Days

Another Night in the Rain

Things.

Son of Mary

Highness

The Boy Who Knew How to Climb Walls

How Good it Feels

Take the World Apart

Review: LE MUR – Keep Your Fear Away From Me

Le Mur…ein interessantes Konzept, dass allerdings für viee Hörer ein ungewohnter Hörgenuss werden wird, da die Stücke extrem lang sind. Für die vier Stücke des Albums braucht die Band annähernd 50 Minuten und musikalisch kommt die Scheibe eher ruhig daher. Die Kombo zieht lediglich gegen Ende ihres letzten Eposes etwas an.

Mir persönlich ist der Longplayer der Bochumer etwas zu unausgegoren und ich kann mich nicht entscheiden in welches Genre ich das Ganze schieben soll. Sicherlich beherrschen die Jungs ihre Instrumente, aber die Art der Musik geht mir leider so gar nicht ins Ohr, obwohl ich sogar für Krautrock etwas übrighabe.

Die Texte stammen von Jiddu Krishnamurti, der mir auf Grund seiner Lehre nicht unbekannt ist. Immerhin hat sogar Anni Besant ihn 1910 zum Weltenlehrer erklärt. Seine Lehren sind eng mit der Theosophischen Gesellschaft verwoben und ihre Inhalte sind für Interessierte durchweg lesenswert. Was das allerdings mit der Musik von Le Mur zu tun hat, ist etwas unklar. Außer der Tatsache, dass man auf experimentelle Musiklinien zurückgreift, die schon einiger Meditation bedürfen…mit der Krishnamurti sich auch beschäftigt hat.

Ich komme nicht umhin, das Gesamtkonzept als interessant zu bezeichnen, allerdings spricht die Scheibe mich überhaupt nicht an

Das Promoportal-germany vergibt 4 von 10 Punkten, für ein experimentelles Gesamtkonzept.

 

Trackllist:

…The Past Will Be Perfect… 15:00

Today Is The Day / The Beauty Of Now 09:27

Another Life / Burning The Tree / I See You 11:19

…For The Puzzles Of The Future 12:12

Review Andreas Dielmann Band - Long Way To Go

Neun neue Songs präsentiert uns Andreas auf seinem Neuen Album. Ich habe mich sehr gefreut, da die Live-Erlebnisse mit ihm und seiner Band in den letzten Jahren, vor allem beim Guitar Heroes Festival in Joldelund, immer ein genussreiches Highlight waren.

Im typischen Sound der Band geht es dann zur Sache und man bekommt genau das, was man erwartet hat. Tolle Gitarrenlinien und eine Rhythmusgruppe, die einen absolut starken Background bietet. Hier machen Tom und Jörg einen Super-Job. Auch das Keyboard ist harmonisch und gut eingesetzt und unterstützt das Gesamtkonzept hervorragend. Blues mit Gefühl und Sothern-Rock-Einflüssen wird bei Andreas halt zelebriert. Auch einen Coversong hat die Band mit dabei, nämlich "The Sky Is Crying" von Elmore James, der ebenfalls eindrucksvoll präsentiert wird. Das Gesamtkonzept ist, wie auch bei den letzten Longplayer, absolut stimmig und hörenswert.

Als Anspieltipps nennen ich "Bad Luck und "Broken (Into Little Bits)", die einen guten Eindruck vermitteln, was die Band hier geleistet hat. Das Promoportal-germany vergibt 9,5 von 10 Punkten, für eine Blues-Rock-Scheibe, die genau den Nerv trifft...Andreas!!....Bitte, bitte mach weiter so!!!!

 

Tracklist:

Long Way To Go

Pretty Baby

Way To Hell

Broken (Into Little Bits)

Burning Slow

Bad Luck

Wedding Dress

Baby It’s Gonna Rain All Night

The Sky Is Crying

 

Besetzung:

Andreas Diehlmann (Gesang, Gitarre)

Tom Bonn (Schlagzeug)

Jörg Sebald (Bass)

Tom Bornemann (Keyboard)

Review: Eliades Ochoa - Guajiro

Der Name Eliades Ochoa wird einigen Leuten ein Begriff sein, weil der Musiker Mitbegründer des weltbekanneten Buena Visat Social Clubs ist. Mit Guajiro veröffentlicht er nun ein Soloalbum, dass ab dem 26.05.2023 erhältlich sein wird. Seit der legendären Veröffentlichung hat der Künstler bereits neun Alben veröffentlicht und genießt weltweit eine große Bekanntheit. Zu den Gastmusikern des Albums zählen Rubén Blades, Joan (Wasser) As Police Woman und Charlie Musselwhite. Gleichzeitig kündigt der Künstler eine Welttournee an, um sein neustes Werk vorzustellen, worauf sich seine Fans sicher sehr freuen werden.

Stilistisch werden südamerikanische Töne mit Country Einschlägen gemischt und so entsteht bei seinen eigenen Kompositionen eine interessante Mixtur, die es zu Hören lohnt. Die Texte sind kritisch und beschäftigen sich mit den Erfahrungen, die der Künstler in seinem Leben gamacht hat. Die Stimme von Ochoa prägt dieses Album natürlich ebenso, wie schon den Song "Chan Chan" des Buena Vista Social Clubs. Mit 86 Jahren hat Ochoa noch immer die musikalische Kraft der alten Tage 

Das Promoportal-germany vergibt für ein interessantes Album 8,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 

Vamos a Alegrar el Mundo

Soy Guajiro

Creo en la Naturaleza (feat. Joan As Police Woman)

Pajarito Voló (feat. Rubén Blades)

Ando Buscando una Novia

Abrazo de Luz

Anita Tun Tun Tun

Canto Para Ti Guajira

Se Soltó Un León

West (feat. Charlie Musselwhite)

Los Ejes de Mi Carreta

Review: DR. JOHN - THE MONTREUX YEARS

Die Veröffentlichungen aus der Reihe The Montreux Years nehmen kein Ende und schon wieder landet ein hochwertiges Live-Album aus den verschiedenen Auftritten von Dr. John in Montreux auf unserem Tisch. Wie auch bei den anderen Alben haben sich die Macher die Mühe gemacht die Highlights der Auftritte auf dieser Scheibe zusammenzustellen, was sehr gut gelungen ist. Die Aufnahmen sind zwischen 1996 und 2012 entstanden und werden nun erstmals dem breiten Publikum angeboten.

Das Schaffen des Musikers aus New Orleans wird mit diesem Album gut dargestellt. Da Dr John verschiedene Musikstile repräsentierte, bewegen sich die Aufnahmen zwischen Funk, Blues, Jazz,Pop, Boogie-Woogie, und auch Rock. Da der Musiker leider am 06. Juni des Jahres 2019 verstorben ist, ist es besonders erfreulich, dass diese Aufnahmen nun erhältlich sein werden. Dr. John hat zwar mehr als 30 Alben in seiner Karriere aufgenommen und als Gastmusiker bei vielen Produktionen fungiert, aber Live-Aufnahmen repräsentieren einen Künstler immer besonders gut. Schon der erste Song "Professor Long Hair Boogie" gibt diese Live-Atmosphäre hervorragend wieder. Als weiteren Anspieltipp empfehle ich "Big Chief".

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9 von 10 Punkten....wieder ein großartiges Album aus der Montreux-Reihe.

 

Tracklist:

 

Professor Longhair Boogie (Live – Montreux Jazz Festival 1986)

You Ain’t Such a Much (Live – Montreux Jazz Festival 1986)

Sick and Tired (Live – Montreux Jazz Festival 1986)

Stack-a-Lee (Live – Montreux Jazz Festival 1986)

Accentuate the Positive (Live – Montreux Jazz Festival 2007)

Right Place, Wrong Times (Live – Montreux Jazz Festival 2004)

Rain (Live – Montreux Jazz Festival 2007)

Going Back to New Orleans (Live – Montreux Jazz Festival 1993)

Makin’ Whoopee  (Live – Montreux Jazz Festival 1995)

Big Chief (Live – Montreux Jazz Festival 2011)

In a Sentimental Mood / Mississippi Mud / Happy Hard Times (Medley) (Live – Montreux Jazz Festival 2012)

Love for Sale (Live – Montreux Jazz Festival 2007)

Let the Good Times Roll (Live – Montreux Jazz Festival 1995)

Review SHAKIN' STEVENS - Re-Set

Shakin Stevens - ein Name den meine Generation aus der guten alten Disco Zeit noch kennt. Nun veröffentlicht der Künstler ein neues Album und bietet 32 Minuten neue Musik. Aber was kann man erwarten? Hat der Künstler sich verändert oder schlägt er in die alte Kerbe.

Man merkt, dass sich etwas geändert hat, wenn man sich mit den doch sehr inhaltsschweren Texten auseinandersetzt, die im Booklet abgedruckt sind. Hier werden ernste Themen behandelt und man merkt, dass sich hier ein nachdenklicher Musiker auf den Weg gemacht hat, neues und anderes Material zu produzieren als in alten Tagen. Ein wirklicher Gewinn, wie ich behaupten möchte. Traurige Inhalte wie in George und auch die Zerstörung unseres Planeten wird in Tick Tock angesprochen. Alles in allem ist hier der Weg eher in die Richtung der Songwriter gegangen und die wilden Disco Zeiten scheinen Vergangenheit. Musikalisch ist mir das Ganze in jedem Fall lieber, da sogar hier und da bluesige Untertöne zu vernehmen sind. Hier hat ein Künstler eine echte Entwicklung genommen und etwas Neues geschaffen.

Für ein angenehm gutes Album vergibt das Promoportal-germany 9,5 von 10 Punkten. Wenn Shakin Stevens diesen Weg musikalisch weiter beschreitet, dann werde ich sicherlich mit im gehen.

 

Tracklist:

 

George (3:17)

Not In Real Life (3:07)

It All Comes Round (2:57)

MAY (3:46)

All You Need Is Greed (3:08)

Tick Tock (3:17)

Beyond The Illusion (3:57)

Hard Learned Lesson (2:57)

Dirty Water (2:57)

Re-Set (3:06)

Review: GRAHAM NASH – Now

Ein großer Name setzt die Erwartungen an ein Album natürlich hoch. Graham Nash wurde mit den Bands Crosby, Stills und Nash und den Hollies bekannt. Er hat es geschafft mit beiden Bands in die Rock´n´Roll Hall Of Fame einzuziehen, was man als sehr beachtlich ansehen kann. Wenn man bedenkt, dass seine Kariere 1964 mit den Hollies begann, weiß man wie lange er die Bretter schon beschreitet, die die Welt bedeuten.

In den letzten Jahren war er viel alleine unterwegs und hat als Solokünstler gezeigt, was er noch kann. OIch selbst konnte ihn bei einem einzigartigen Auftritt auf dem Burg Herzberg Festival 2021 erleben und bestaunen. Ein großer Musiker mit einer beachtlichen Bühnenpräsenz.

Das neue Album ist knüpft da an, wo Nash seit Jahren beheimatet ist. Er arbeitet auf dem Album mit seinem langjährigen Keyborder Todd Caldwell zusammen, der in auch auf seinen Touren begleitet. Des Weiteren sind die Gitarristen Shane Fontayne und Thad DeBrock, am Schlagzeug Toby Caldwell und Bassist und Schlagzeuger Adam Minkoff mit dabei. Die Texte zeigen was den Künstler heutzutage bewegt. Kritisch und mit wachem Auge sieht er, was er musikalisch anprangert und thematisiert. Manchmal kritisch und auch melancholisch beleuchtet er das Leben. Auch politisch äußert er sich und bemängelt die Fehlinformationen, die in der Welt verbreitet werden. In jedem Fall ein gutes Folkalbum, was hier die Neuerscheinungen Liste bereichert. Als zusätzliches Highligt hat sich Allan Clarke, sein ehemaliger Bandkollege der Hollies, bei dem Song "Buddy´s Back" mit eingefunden. Mit 81 Jahren scheint der Künstler kein bisschen müde zu sein. Auch musikalisch ist das Album, wie man es von Nash erwartet. Gute Gitarrenarbeit und harmonische Umsetzung.

 

Hier gibt es 9 von 10 Punkten vom Promoportal-germany, für ein starkes Album eines alten Meisters

 

Tracklist:

 

Right Now

A Better Life

Golden Idol

Stars And Stripes

Love Of Mine

Theme From Pastorale

In A Dream

Stand Up

Feels Like Home

Buddy’s Back

Follow Your Heart

I Watched It All Come Down

When It Comes To You

Review: ALCATRAZZ - Take No Prisoners

(M.D.) In den letzten Jahren waren Alcatrazz fleißig und haben einige Alben auf den Markt geworfen. Nun folgt mit Take No Prisoners schon wieder ein neues Album, der schon etwas betagteren Metalband aus Amerika.

Ein erstes Hören begeistert schon einmal...hier fällt nichts aus der Reihe und das Album hinterlässt das Gefühl es noch einmal hören zu müssen. Im Gegensatz zu anderen neuen Produktionen fällt auf, dass es nicht so bombastisch abgemischt worden ist, was allerdings irgendwie auch wieder einmal ganz angenehm ist...hier hämmern die Bässe nicht noch durch die Wohnung des Nachbarn am Ende der Straße.

Man merkt, dass die Band ihren Wurzeln treu geblieben ist und deshlab belommt man Metal der alten Schule zu hören, der mir persönlich sehr gut gefällt. Im Song Don't Get Mad… Get Even laufen ann auch noch Girlschool als Gastmusikerinnen auf, was auch zeigt in welchen Gefilden der Longplayer schwimmt. Spätestens nach dem zweiten Durchlauf des Albums ist mir klar, dass ich es genau wegen seinem schönen "Oldstyle" sicher häufiger hören werde. Als Anspieltipps empfehle ich die beiden Songs Alcatrazz und Battlelines

Das Promoportal-germany vergibt 8,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Little Viper

Don't Get Mad… Get Even

Battlelines

Strangers

Gates of Destiny

Alcatrazz

Holy Roller (Love's Temple)

Power in Numbers

Salute the Colours

 

Bring on the Rawk

Strangers

Gates of Destiny

Alcatrazz

Holy Roller (Love's Temple)

Power in Numbers

Salute the Colours

Bring on the Rawk

Review: Guru Guru – Three Faces Of Guru Guru

Wer nach über fünfzig Jahren Bandgeschichte hier etwas Neues erwartet, wird leider enttäuscht sein. Mit „Three Faces Of Guru Guru“ erscheint lediglich ein Sampler, der Songs der Band aus ihrer Schaffenszeit zusammenfasst. Der Sampler gibt sich allerdings die Mühe, die stilistischen Richtungen der Band auf drei CD´s zu sortieren. So werden die Bereiche Rock, Space und World angeboten.

Auf der Space CD kommen die eher experimentellen Songs der Band zum Tragen und so hört man neben dem „LSD-Marsch“ auch den „Elektrolurch“ und den „Atommolch“. In jedem Fall eine spannende Zusammenstellung der sicherlich nicht immer nüchtern entstandenen Songs der Band.

Die Cd-World nimmt sich den Songs der Band an, die die verschiedensten Klänge der Welt miteinschließen. Hier hört man Instrumente aus Asien und Afrika und fühlt sich phasenweise in andere Länder versetzt. Auch hier ist eine Gute Sammlung zustande gekommen, die „Tamil Nadu“, Pow Wow und „Ooga Booga“ enthält.

Die CD-Rock wird für die meisten Hörer dann der eingängigste Bereich sein, den die Band produziert hat. Auch hier hat man sich bemüht aus allen Schaffensphasen Songs einfließen zu lassen. Einige davon waren jahrelang Favoriten meiner Krautrock-Playlists. Ich nenne hier „Rock´n´Roll Machine“, „Formentera“ und „Moshi Moshi“.

Der Sampler zeigt, was die Jungs um Mani Neumeier über die vielen Jahre geleistet haben. Mani ist der Einzige, der über die gesamte Schaffensphase in der Band war, während die anderen Musiker der Band häufiger gewechselt haben. Dass die Band noch immer großartig ist, konnte ich in den letzten Jahren mehrfach LIVE erleben. Wer einen Einblick in die Geschichte und das Leben der Band haben will, sollte sich die Biographie von Mani Neumeier besorgen, oder die Biographie des ehemaligen Gitarristen Ax Genrich. Hier wird deutlich klar, wie das Lebensgefühl entstanden ist, aus dem ihre Musik resultierte.

Alles in allem bietet der Sampler nichts Neues, ist aber für den Einstieg in das Schaffen der Band gut geeignet. Eine Punktzahl zu vergeben, für Musik, die zum Teil bereits Jahrzehnte auf dem Markt ist fällt mir schwer. Die Zusammenstellung bietet aber einen guten Überblick und verdient deshalb vom Promoportal-germany, als auch von Crossfire 7 von 10 Punkten.

Tracklist:

 

CD 1 (72:00)

Moshi Moshi (3:08)

Jet Lag (5:04)

A Handy Plus (5:05)

Formentera (5:37)

Iddli Killer (East) (3:07)

For Ivy (2:12)

Dos War I (3:58)

Was Fur 'Ne Welt (5:54)

L. Torro (4:32)

1Tribes and Vibes (4:34)

I Am Rolling Through The City (4:27)

Moroso (4:09)

Rock 'n' Roll Machine (4:04)

Inkarnation Stomp (4:13)

Electric Junk (11:56)

 

CD 2 (77:30)

Space Baby (6:40)

Dark Blue Star (5:03)

Jupiter God (6:35)

Skylab (7:36)

Globetrotter (6:58)

Blue Huhn (Finkenbacher Spätlese Blues) (3:15)

Die Verkündung (5:05)

Galactic Human (5:55)

Atommolch (9:17)

Der LSD Marsch (9:57)

Electrolurch Mutation (11:09)

 

CD 3 (69:56)

Tamil Nadu (5:16)

Living in the Woods (5:46)

Pow Wow (4:57)

Izmiz (4:30)

Ooga Booga (11:06)

Paramashivam (5:14)

Taoma (6:05)

A Trip to Gurustan (8:49)

Nombiri (5:07)

Don't Worry About the Koto (5:11)

Das Lebendige Radio (7:55)

 

Gesamtspielzeit: 219:26

Review: Joe Bonamassa - Tales Of Times

it Tales Of Time präsentiert Joe Bonamassa sein neuestes Live-Album, dass er selbst als die beste seiner Live-Produktionen beschreibt. Was erwartet die Fans nun bei diesem Album? Nicht nur als CD kommt die Scheibe daher, sondern es liegt auch eine DVD bei, die die Performance auf der Bühne zeigt und eine tolle Atmosphäre bietet. Aufgenommen im legendären Red-Rock-Theater zeigt Bonamassa mit seiner Band was er live zu bieten hat. Das 2022 aufgenommene Konzert zeigt wie sehr die Band aufeinander eingespielt ist und was sie auf der Bühne zu leisten in der Lage sind. Vor allem von seinem letzten Album Time Clocks sind viele Stücke zu hören, aber auch die älteren Nummern haben es natürlich in sich. Der Blues-Rocker zeigt eindrucksvoll mit seinen verschiedenen Gitarren, wie sehr er mit seinem Instrument verwachsen zu sein scheint.

Auch ist hier noch einmal eindrucksvoll zu sehen, wie gut der erst kürzlich verstorbene Bassist Michael Rhodes in der Band eingebunden war und was für einen großartigen Bassisten die Musikwelt mit ihm verloren hat. Er wurde 2019 in die Music-Hall-of Fame aufgenommen. Er hat in seiner Karriere mit vielen Persönlichkeiten gearbeitet, so z.B. für Johnny Cash, Dolly Parton, Mark Knopfler, Joan Oates, Lionel Ritchie, Elton John und viele andere.

Mir persönlich gefällt die Atmosphäre des Red-Rock-Theaters sehr gut und wer Bonamassa schon erleben konnte, bekommt hier in eindrucksvoller Kulisse genau das geboten, was er erwartet. Gleichzeitig ist auf der DVD das gesamte Konzert in seiner gesamten Länge und Zusammenstellung zu sehen, während es auf den CDs Umstellungen und Auslassungen gibt, was aus Platzgründen erfolgt ist. Im Gesamtpaket wird hier allerdings alles geboten, was das Herz begehrt. Bonammasa ist immer wieder für Überraschungen gut und er hat ein Händchen dafür, Dinge so zu produzieren, wie die Fans es sich wünschen.

 

 

Das Promoportal-germany vergibt hier die gesamten 10 der zu vergebenen Punkte...und das mit gutem Recht....ein tolles Gesamtpaket.

 

Tracklist:

 

CD/LP

Notches

The Heart That Never Waits

Curtain Call

Mind's Eye

Questions And Answers

The Loyal Kind

Known Unknowns

Time Clocks

Just 'Cos You Can Don't Mean You Should

Evil Mama

 

BLU-RAY:

Notches

The Heart That Never Waits

Curtain Call

Mind's Eye

Questions and Answers

The Loyal Kind

Known Unknowns

Time Clocks

Evil Mama

Midnight Blues

I Didn't Think She Should Do It

Just 'Cos You Can Don't Mean You Should

Mountain Time

 

Bonus Features:

Dust Bowl

Band Intros

The Ballad of John Henry

Besetzung:

 

Bass - Michael Rhodes

Gesang - Joe Bonamassa

Gitarre - Joe Bonamassa

Keys - Reese Wynans

Schlagzeug - Anton Fig

Sonstige - Lee Thornburg (Trompete) Paulie Cerra (Saxofon)

 

MICHEL PETRUCCIANI: THE MONTREUX YEARS

Eine neue Veröffentlichung as der Reihe "The Montreux Years" ist auf unserem Tisch gelandet. Diesemal widmet sich die Aufnahme den Konzerten, die Michel Petrucciani auf dem Montreux Jazz Festival gegeben hat. Der Künstler ist leider sehr früh im Alter von nur 36 Jahren verstorben, umso schöner ist es, dass diese Aufnahmen nun an die Öffentlichkeit gebracht werden. Es wurden 11 Stücke aus drei Konzerten ausgewählt, die auf dem Tonträger in wirklich guter Qualität zu hören sind.

 Wie auch bei den anderen Aufnahmen der Reihe ist die Tonqualität eines der Markenzeichen, die die Aufnahmen zu einem wahren Live-Erlebnis werden lassen. Dazu kommt die Performance von Petrucciani, der eigene Kompositionen genauso virtuos wiedergibt, wie das Medley, dass aus Miles Davis Stücken besteht. In jedem Fall wieder eine Veröffentlichung, die es sich zu kaufen lohnt. Tonqualität und Auswahl ist gut getroffen und die Wertigkeit der Reihe setzt sich nahtlos fort.

Für ein weiteres tolle Konzerterlebnis aus Montreux gibt das Promoportal-germany 9 von 10 Punkten.

 

TRACKLIST:

 

35 Seconds of Music and More (Live from the Montreux Jazz Festival 1998)

Estate (Live from the Montreux Jazz Festival 1990)

Little Peace in C for U (Live from the Montreux Jazz Festival 1998)

Autumn Leaves (Live from the Montreux Jazz Festival 1996)

My Funny Valentine (Live from the Montreux Jazz Festival 1996)

Miles Davis Licks (Live from the Montreux Jazz Festival 1990)

Summertime (Live from the Montreux Jazz Festival 1993)

Take The ‘A’Train (Live from the Montreux Jazz Festival 1993)

So What (Live from the Montreux Jazz Festival 1996)

You Are My Waltz (Live from the Montreux Jazz Festival 1993)

Rachid (Live from the Montreux Jazz Festival 1990)

 

Review Jan Degehardt - Inshallah

Mit "Inshallah" veröffentlicht der Liedermacher Jan Degenhardt sein viertes Studioalbum auf dem Label „Sturm und Klang“ von Konstantin Wecker. Inhaltlich beschäftigen sich die Songs mit Religion, Flucht, Vertreibung und den dadurch entstehenden Problemen. Degenhardt hat hier ein Thema aufgegriffen, dass in der heutigen Zeit nicht aktueller sein kann. Degenhardt schreitet als Liedermacher einen Weg, den auch sein Vater Franz-Josef Degenhardt beschritten hat... und er macht seine Sache gut. Eigenständig und musikalisch versiert setzt er in seinen Liedern Akzente, die durch gute texterische Arbeit komplettiert werden.

Für das Album konnte Degenhardt zudem eine Menge guter Gastmusiker verpflichten. So ist z.B. der aus Kuba stammende Perkussionist Pedro Maceo und der deutsch-kolumbianischen Pianist Christian Renz Paulsen mit von der Partie. Degenhardt scheut sich nicht politische und brisante Themen anzufassen und das zeichnet diese Scheibe aus. Man merkt, dass hier jemand viel über diese Welt und ihre Veränderungen nachdenkt, ohne dabei platte Slogans einer Seite zu wiederholen. In jedem Falle wurde hier alles richtig gemacht und die Fans der ersten drei Scheiben werden hier eine logische Fortsetzung von Degenhardts Musik sehen können. Ein wirklich gutes, nachdenklich stimmendes Liedermacheralbum, für das das Promoportal-germany 8,5 von 10 Punkten vergibt.

 

Trackliste:

 

SMS an den Ministerpräsidenten

Alex

Sie ist Muslima

Hungerstreik im Kanzleramt

Sieben Tode 6. Inshallah

Helwa ya Baladi

Meine eigene Drohne

Whistleblower

Der Große Zurücksetzen

Was war mit ihr?

Der übernächste Morgen

Review: Connor Selby
 
Eine wirklich gelungene Blues Scheibe legt Connor Selby mit seinem ersten Album vor. Im Geiste alter Blesgrößen steht Selby musikalisch um nichts nach, sondern fügt sich ohne Wenn und Aber in die Reihe hörenswerter Bluesmusiker ein. Unbekannt ist Selby nicht...er hat bereits mehrere Preise in England abgesahnt und sogar schon als Support Act für THE WHO agiert.
 
Das Album wurde bereits 2021 in Eigenregie auf den Markt gebracht, findet aber nun über Provogue Records weltweit den Weg in die Plattenläden. Erweitert um vier neue Songs gibt es dann auch ganze 75 Minuten, gut arrangierte Songs zu hören. Die Stimme von Selby ist wirklich hörenswert und unermauert ein absolut stimmiges Gesamtkonzept. Für mich tatsächlich ein großes Album, dass bekannteren Künstlern des Genres um nichts nachsteht. Absolute Hinhörer sind "If You´re Gonna Leave Me", "I Can´t Let You Go" und "Show Me A Sign". In jedem Falle eine gute Mischung an Songs, die erfreulicherweise auch nicht alle gleich klingen, sondern schon hier und da funkige, poppige oder gar gspelhafte Akzente setzen.
 
Eine Scheibe die die 9 von 10 Punkten des Promoportal-germany mehr als verdiesnt. Ich hoffe Selby macht weiter so und liefert baldigst neues Material ab.
 
Tracklist:
 
I Can't Let You Go
Falling In Love Again
If You're Gonna Leave Me
Emily
The Man I Ought To Be
Hear My Prayer
Show Me A Sign
Anyhow
Waitin' On A Sunny Day
Starting Again
I Shouldn't Care (Bonustrack)
Love Letter To The Blues (Bonustrack)
My Baby Don't Dig Me (Bonustrack)
The Deep End (Bonustrack)

Review: The Cold Stares - Voices
 
The Cold Stares haben sich in den letzten Jahren einen Namen im Bluessektor erarbeitet und präsentieren uns nun mit Voices ihr brandneues Album. Neu ist allerdings, der dritte mann der sich zu dem Duo hinzugesellt hat und somit aus dem Ganzen ein Trio entstanden ist. Neben Chris Tapp an der Gitarre und dem Gesang, Brian Mullins (Schlagzeug) ist nun der Bassist Bryce Klueh mit von der Partie und gibt dem Sound einen neuen, groovigen Touch, der dem Gesamtkonzept wirklich gut tut.
 
Gesanglich ist natürlich alles beim Alten und die Stimme von Chris überzeugt nach wie vor und schon beim ersten Stück der Scheibe "Nothing But The Blues" ist der Neuzugang Brycve Klueh gut in Szene gesetzt und zeigt was er kann. Deshalb kann man diesen Stück auch als ersten Anspieltipp unsererseits nennen. Weitere Stücke, die sich zum Reinhören eigen sind "Lights Out" und "Waiting for The Rain Again". Auch die ruhigeren Stücke haben es in sich, was  "Sorry I Was Late" gut belegt. 
 
Alles in Allem eine wirklich gelungene Scheibe, die es sich zu Hören...und zu kaufen lohnt. Wer guten Bluesrock mag ist hier völlig richtig. Das Promoprtal-germany vergibt 9,5 von 10 Punkten. 
 
Tracklist:
 
Nothing But The Blues
Come For Me
The Joy
Light's Out
Got No Right
Sorry I Was Late
Voices
Waiting For The Rain Again
Sinnerman
Throw That Stone
It's Heavy
Thinking About Leaving Again
The Ghost

Review OTHERWISE - GAWDZILLIONAIRE 

 

(M.D.) Musik aus Las Vegas von Otherwize kommt mit ihrem neuen Album in die Läden. Bereits das fünfte Studioalbum von den Rockern ist damit auf dem Tisch.

Wie gewohnt stampft harter Rock aus den Boxen und man kann gleich sagen, dass die Band ihrem alten Stil treu geblieben ist. Mir persönlich gefallen die einfallsreichen Riffings von Ryan Patrick und der prägnante Gesang von Adrian Patrick. Auch die Rhythmusgruppe mit Joe Conner am Schlagzeug und Nick Bedrosian am Bass drückt gewaltig von hinten. Besonders mittgenommen haben mich die Songs "Coffins" und "La Familia". Interessant ist auch der Song, der in Zusammenarbeit mit dem Rapper Ekoh entstanden ist und ein Super Crossover zwischen den Musikrichtungen ist.

Nach dem ersten Hören musste die Scheibe noch einmal im Player durchlaufen und das Promoportal-germany vergibt starke 9 von 10 Punkten. Ein wirklich gelungenes Album.

 

Tracklist:

Full Disclosure

Exit Wound

New Way To Hate

Failure

Coffins

Hollywood Minute

Gawdzillionaire (feat. Ekoh)

La Familia

Paradise (feat. Heidi Shepherd)

Exorcism

Camouflage

No Rain

Review: Zebrahead - II (EP)

Zebrahead hat mittlerweile als Band über 20 Jahre auf dem Buckel und nun flattert eine neue Scheibe in die Plattenläden. Die Band ist ihrem Stil in jedem Fall treu geblieben und es rotzt ordentlich aus den Boxen los. Schon nach den ersten 2 Songs lehne ich mich zurück und freue mich, dass hier klanglich alles beim Alten geblieben ist, obwohl neue Songs aus den Boxen dröhnen. Manchmal etwas metalischer als früher, aber in jedem Fall etwas, was mir persönlich gut gefällt.

Irgendwie juckt es einem beim Hören direkt ein wenig Poco zu tanzen und hierbei hat Zebrahead alles richtig gemacht. Rotzig, laut mit Rap-Elementen wird hier ein Feuerwerk abgebrannt, dass man so schnell nicht vergessen wird. Ein Album das Spaß macht und trotz seiner Kürze mehr als zu empfehlen ist. Ala Anspieltipps empfehle ich den ersten Track "No Tomorrow" und mein Highlight "Evil Anonymous".

Für die EP gibt es vom Promoportal-germany 8 von 10 Punkten

 

Tracklist:

 

No Tomorrow

Licking On A Knife For Fun

Evil Anonymous

Middle Seat Blues

F.L.F.U.

Review Mona Mur - Snake Island

Mona Mur ist kein Neuling auf dem Gebiet der Musik. Bereits seit den 80ziger Jahren ist sie musiklaisch unterwegs und natürlich entsprechend auch schon in Erscheinung getreten. Ihre Band Mona Mur & Die Mieter ist sicherlich vielen bekannt, zumal sie hier mit Musikern der Einstürzenden Neubauten zusammengearbeitet hat. Dem Industrial ist sie auf ihrer nun erscheinenden neuen Platte zumindest treu geblieben.

Von Ralf Goldkind produziert und von Jon Caffery (Joy Division, Kraftwerk, Einstürzende Neubauten, Linton Kwesi Johnson) nachbearbeitet, hat die Sängerin bei ihrem neuen Werk alles richtig gemacht. Unerwartete Soundarrangements sorgen auf der Scheibe für den nötigen Spaß. Auch das Cover des Motörhead Klassikers "Ace of Spades" ist ein wirklicher Hinhörer. Ebenso hat sie En-Esch (Klaus Schandelmaier) als Gastmusiker gewinnen können, mit dem sie bereits in Vergangenheit häufiger zusammengearbeitet hat 

 

Ein wahres Feuerwek erstklassiger Industrial/Punkmusik mit charismatischem Gesang und vielen unerwarteten Soundelementen wird bei den Fans dieses Genres sicherlich auf die nötige Gegenliebe stoßen. Als Anspieltipps empfehlen wir das bereits angesprochene "Ace Of Spades", "Dream Rider" und "Tiny House". Hier geht es in jedem Falle ziemlich abgefahren zur Sache und das Promoportal-germany vergibt starle 9 von 10 Punkten für einen echten Kracher!!!

 

Tracklist:

 

Dream Rider

Manipulator

Shades

Ace of Spade

Schieldwall

Warriors

Venus and Mars

Tiny House

Rake

Your Eyes

Review: Saxon More Inspirations 

 

Ein neues Album der britischen Institution Saxon kommt in die Plattenläden. Mit "More Inspirations" melden sich die Hardrocker zurück und zeigen damit, dass sie nach über 40 Jahren noch lange nicht gedenken die Gitarren an den Nagel zu hängen. Die zweite Scheibe mit Coverversionen, die im typische Saxon Stil präsentiert werden ist interessant zu hören und manche Songs machen wirklich Spaß.

Insgesamt hat Saxon zwar schon einige bessere Alben abgeliefert, aber trotzdem wird hier Saxon geboten, wie man es erwartet, obwohl keine eigenen Songs dabei sind. Musikalisch hat die Band einen deutlichen Wiedererkennungswert und man zeigt auch hier, warum man gerade in Deutschland seit langem so erfolgreich ist. Wie immer ist das Ganze gut abgemischt und produziert und man bekommt ein erstklassiges Hörerlebnis geboten. Die Interpretationen der Stücke sind allerdings sicher Geschmackssache. "Substitute" von The Who ist nicht mein Highlight, allerdings sind andere Stücke, wie z.B. "The Faith Healer" von den Alex Harvey gut gelungen, obwohl mir die Bollock Brothers Version doch besser gefällt. Im Song "Gypsy" von Uriah Heep hört man, dass dies nicht so Byfords Gesangslinien sind, obwohl der Song im Großen und Ganzen gut gelungen ist. So könnte ich die Liste meiner Einschätzungen fortsetzen, aber hier sollte doch jeder selbst urteilen.

Eine Saxon Platte, die nur aus Coverversionen besteht, ist zwar interessant, aber eine Scheibe der Band mit eigenen Songs ist für mich doch deutlich mehr wert. Für das Album vergibt das Promoportal-germany 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 

1. We’ve Gotta Get Out of This Place

2. The Faith Healer

3. From the Inside

4. Chevrolet

5. Substitute

6. Gypsy

7. Man On the Silver Mountain

8. Detroit Rock City

9. Razamanaz

10. Tales of Brave Ulysses

Review DONOTS - Better days not included

Das neue Donots Album ists seit kurzem erhältlich und auch schon überall im Äther der Radiosender zu hören. Punkrock?...nun ja, ich sehe das an dieser Stelle etwas anders. Mit Punkrock hat das Ganze weniger zu tun, ich empfinde hier eher eine Nähe zur Musik von Sportfreunde Stiller als eine Nähe zum Punkrock. Sicherlich wird das Album im weichgespülten Mainstream gut ankommen, aber die rotzigen Punkzeiten der Band sind scheinbar lange vorbei.

Besonders witzig finde ich, dass vier der auf dem Album enthaltenen Songs, bereits auf dem Vorgängeralbum enthalten sind, was erst vor einigen Monaten in die Läden gekommen ist. Warum man die Songs erneut auf ein Album presst ist mir schleierhaft, es sei denn es war nicht genügend neues Songmaterial vorhanden…dann hätte man besser noch etwas warten sollen.

Alles in allem geht es also mehr poppig als punkig zur Sache und man wird mit den Songs sicherlich eine breite Masse erreichen. Mit Punk hat das allerdings gar nichts mehr zu tun, aber zum Geld verdienen ist das sicher der richtige Weg. Geboten werden neben Intro und Outro 12 Songs, die sich nach dem ersten und zweiten Hören so wenig voneinander unterscheiden, dass man auf den Player schauen muss, um zu sehen, welcher Song gerade läuft.

Das Promoportal-germany vergibt 4 von 10 Punkten. Gut produziert und Instrumente und Gesang sind vernünftig abgemischt, was die 4 Punkte rechtfertigt…aber meiner Meinung nach ein Schuss in den Ofen

Tracklist:

 

Intro 0:22

Nothing Left 3:09

You Cannot 3:17

Outshine The World 3:29

The Story So Far 4:44

Suitcase Life 4:01

True Faith 4:11

Wordplay 3:46

16 Tons 3:49

Cranky Person 3:14

Static 3:20

The One Song 3:41

Got Some Nerve 5:52

Outro

Review REDLIGHT KING - In Our Blood

Redlight King Liefert mit „In Our Blood“ ihr neustes Album ab, dass in die gleiche Kerbe schlägt, wie die vorangegangenen Scheiben der Band. Rock´n´Roll der Oberklasse, der direkt mit dem Opener der Scheibe schon zum Kopfschütteln animiert. Bekannt geworden ist die Formation unter anderem durch Songs, die in bekannten Hollywood-Action-Filmen als Filmmusik genutzt worden. Zu nennen sind hier die Filme „The Avengers", „Iron Man 3" und „The Italian Job".

Des Weiteren war die Band mit mehreren großen Acts auf Tour, darunter Linkin Park und Halestorm. Die Scheibe ist gut produziert, allerdings schwer einzuordnen. In jedem Fall ein Longplayer die im Mainstream gut ankommen, in der reinen Heavy Metal Gemeinde allerdings sicherlich nicht den riesigen Absatz finden wird. Das Projekt von Sänger und Gitarrist Mark Kasprzyk lässt sich aber gut hören, auch wenn es nicht meine Lieblingsscheibe werden wird. Unterstützt wird Kasprzyk hierbei von Julian Tomarin, Brian Weever und Mark Goodwin.

Die etwas härteren Songs des Albums wie „Paid Off“, lassen sich aber gut hören und ich hätte mir davon ein wenig mehr gewünscht. Ansonsten ist mir der Sound zu glatt und, leider muss ich es hier sagen, manchmal zu poppig. Wer wissen möchte was ich meine, dem empfehle ich den Song „Evil Lies“ anzuspielen.

Eine gut produzierte Platte, die man irgendwo zwischen Pop und Rock einordnen muss. Dafür vergibt das Promoprtal-germany 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 

Cold Killer

In Our Blood

King Again

Eye Of A Hurricane

Heavy Heart

Raise The Dead

Paid Off

End Of A Shotgun

Evil Lies

Do You Wanna Live

My Execution

Review Kardinal Sin - S.A.L.I.G.I.A

Ein neues Album aus der Feder der schwedischen Powermetal-Band Kardinal Sin präsentieren ihr neues Album S.A.L.I.G.I.A. bei Massacre Records. Das Album beschäftigt sich mit Krieg und Zerstörung und einer Welt, die uns in die Apokalypse treibt. Dabei werden Themen aus allen Jahrhunderten textlich thematisiert. Musikalisch ist die Band ihrem Stil treu geblieben und das Album ist hervorragend produziert, so dass die einzelnen Instrumente und auch der Gesang gut zur Geltung kommen. Mir persönlich erscheint es zwar manchmal instrumentalisch zu aufgeblasen und ich frage mich immer, wie man das auf einer Bühne ohne technischen Schnickschnack zur Präsentation bringen will...aber Samples gehören ja heute zum Geschäft, auch wenn nicht jeder sie mögen muss.

Im Fazit bleibt mir hier zu sagen, dass das Album gut hörbar ist, aber für mich keinen echten Highlight-Song enthält. Irgendwie wird das Genre des Power-Metal zwar gut bedient, aber es fehlen deutlich die herausstechenden Elemente, bzw. die Songs, die einem nicht mehr aus dem Ohr gehen. Für mich in jedem Fall kein Album, was ständig in einem meiner Player nudeln wird. Das Album wird als CD, Vinyl und auf digitalen Kanälen erhältlich sein.

 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 6 von 10 Punkten

 

Tracklist:

 

They Crashed in the Storm

The Beginning of the End (Wasteland Symphony Pt: 1)

Siege of Jerusalem

Lost Imperium (Wasteland Symphony Pt: 2)

Reveal The Sinners Soul

S.A.L.I.G.I.A

In The Line of Fire

Devastation

The Velvet Lies

The Aftermath (Wasteland Symphony Pt: 3)

Review PACO DE LUCÍA: The Montreux Years

(M.D.) Eine weitere Veröffentlichung aus der Reihe der "Montreux Years", die bisher immer von hoher Qualität geprägt waren, hat unseren Reviewtisch erreicht und wir freuen uns auf das Album. Diesmal werden die Auftritte von Paco De Lucia beleuchtet, die er auf den Montreux-Jazzfestivals gespielt hat. De Auftritte hat der Künstler zwischen 1984 und 2012 gespielt und von allen Auftritten sind Stücke zu hören. Wie bei den vorherigen Aufnahmen ist eine hohe Qualität der Liveaufnahmen zu verzeichnen und die Atmosphäre der Auftritte konnte dadurch gut eingefangen werden. So sollte sich eine Liveaufnahme anhören und man bekommt das Gefühl selbst dabei gewesen zu sein...sehr schön.

Auch die Auswahl der Stücke, die der begnadete Flamenco-Gitarrist zum Besten gibt lässt sich sehen. Bekannte Stücke wie "La Barossa" und "Buana Buana King Kong" sind enthalten und man kann deutlich hören, welche Freude De Lucia bei seinen Live-Performances hat. Ein tolles Album nicht nur für Fans guter Flamenco-Musik. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Reihe "The Montreux Years" bisher nur tolle Zusammenstellungen verschiedener Künstler geliefert hat, die nur zu empfehlen sind. Mit der Paco De Lucia Aufnahme wird dies fortgesetzt. Wir hoffen auf noch mehr Veröffentlichungen dieser Reihe und genießen nun noch einmal die virtuosen Aufnahmen von De Lucia.

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 

Vámonos (Live -Montreux Jazz Festival 2012)

La Barrosa (Live -Montreux Jazz Festival 2006)

Solo Quiero (Live -Montreux Jazz Festival 1984)

Alta Mar (Live -Montreux Jazz Festival 1984)

El Tesorillo (Live -Montreux Jazz Festival 2006)

Buana Buana King King (Live -Montreux Jazz Festival 1984)

Variaciones de Minera (Live -Montreux Jazz Festival 2012)

Zyryab (Live -Montreux Jazz Festival 2006)

Review ALI FARKA TOURÉ - VOYAGEUR

Der bekannte afrikanische Gitarrist Ali Farka Touré ist bereits im Jahr 2006 verstorben, aber noch immer gibt es Material von ihm, das Posthum veröffentlicht wird. Mit dem Album Voyageur wird im März 2023 eine weitere Sammlung seiner Werke auf den Markt gebracht. Seine Musik wurde 2010, nach seinem Tod, bereits mit einem Grammy ausgezeichnet, was nicht nur für seinen Bekanntheitsgrad, sondern auch für die Qualität seiner Musik bezeichnend ist.

Das Album beinhaltet Stücke aus der gesamten Karriere des Künstlers und bei drei Stücken ist die bekannte, auch aus Mali stammende, Musikerin Oumou Sangaré mit von der Partie. Die bisher unveröffentlichten Stücke geben einen guten Einblick in das Arbeiten von Touré, die nicht nur zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind, sondern auch an Orten, die auf der ganzen Welt verteilt liegen. Trotz des Alters der Aufnahmen wirkt seine Musik weiterhin frisch und inspirierend und auch die Aufnahmen sind qualitativ hervorragend produziert und abgemischt.

Die schon unbekannten Stücke sind genauso atemberaubend wie das bereits bekannte Material. Die verschiedenen afrikanischen Instrumente, die die Stücke vielfältig untermalen geben dem Ganzen den Charm des Kontinents und man verspürt Lust zu verreisen und diese Musik vor Ort zu hören. Die Stücke stammen alle aus dem Archiv von Nick Gold, der diese Stücke von Touré erhalten hat. Man kann nur hoffen, dass seine Touré-Bibliothek noch größer ist und diesbezüglich noch ein paar Veröffentlichungen folgen werden.

Nicht nur für Musikfans die Touré bereits kennengelernt haben, sondern auch für Neueinsteiger, die seine Musik bisher nicht kannten, ist das Album eine gute Investition. Wer gute Gitarrenarbeit mit innovativen Elementen liebt ist hier in jedem Fall richtig bedient und wird seine Freude an virtuoser Gitarrenarbeit und fremdländischen Klängen haben. Erhältlich ist die Scheibe als 180 Gramm Vinyl, CD und auch digital.

Das Promoportal-germany vergibt hier 9 von 10 Punkten...mit einem Dank, dass solche Perlen doch noch veröffentlicht werden.

 

Tracklist:

 

Safari

Malahani

Sambadio (Acoustic)

Banolobourou (feat. Oumou Sangaré)

Chèrie (feat. Oumou Sangaré)

Kenouna

Sadjona (feat. Oumou Sangaré)

Sambadio (Electric)

Kombo Galia

Review: Louisa Specht - Vom Werden

(M.D.) Louisa Specht veröffentlicht ihre neue EP "Vom Werden" auf dem Label "Sturm und Klang" von Konstantin Wecker. Die Künstlerin erzählt Geschichten und Erlebnisse, die sie bei ihrem Werden beschäftigt und geprägt haben. Hier greift sie auch Themen auf, die eher wenig beleuchtet werden, wie z.B. die Seiten des eigenen Ichs, die man lieber nicht haben möchte. Sie unterlegt das Ganze mit gefühlvoller, ansprechender Liedermachermusik, die ein stimmiges Gesamtkonzept erzeugt.

In jedem Fall sind die fünf Stücke der EP sehr gut produziert und Louisa Specht versteht es einen eigenen Sound zu etablieren. In der alten Tradition des Liedermachertums wirkt die Musik trotzdem eher frisch und wenig altbacken. Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist warum sie hier keine Longplayer produziert, sondern nun schon die zweite EP in Folge auf den Tisch legt.

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 8 von 10 Punkten

 

Tracklist:

 

Rätsel

Manipulation

Vom Werden

Schwarz-Weiß

Fraglos

Review: Silent Eyes – Silent Eyes

Silent Eyes ist aus Australien und möchte gerne in der Progrock/Progmetal-Ecke eingestuft werden, aber was ist da dran. Aus der Promotion-CD ist nicht sonderlich viel zu entnehmen, aber zumindest der Tonträger lässt dann etwas hören. Der Sänger der Band Keelan Butterick, der eigentlich Sänger der Band Stare At The Clouds ist, veröffentlicht mit Silent Eyes sein erstes Soloprojekt.

Für einen Longplayer hat das Material nicht gereicht, sondern es handelt sich hier um eine EP mit 5 Stücken. Anders als bei seiner Band Stare At The Clouds ist die Musik eher gediegen und ich Stufe das Ganze eher in der Liedermacher Kategorie ein. Die Songs sind melancholisch und werden dominiert von Buttericks Stimme, die zu den Stücken gut passt und eine entsprechende Atmosphäre erzeugt. Alles in allem 5 Songs, die durchaus hörbar sind, mir allerdings persönlich zu düster sind. Schwierig ist es hier eine wirkliche Einstufung der CD vorzunehmen, weil auch Fans des Gothicrock hier sicherlich richtig beraten sind.

Wer es düster mag und sich mit Musik anfreunden kann, die eher wenig weltbejahend ist, ist hier zumindest richtig aufgehoben. Das Album ist gut instrumentiert und abgemischt, was als absoluter Pluspunkt zu werten ist. In jedem Fall Hat Butterick mit seinem Projekt ein konzeptionell durchdachtes Album auf den Markt gebracht, dass seine Fans finden wird. Mein Fall ist es nicht, aber das steht auf einem anderen Blatt.

 

Das Promoportal-germany und Crossfire vergeben hierfür 7 von 10 Punkten

 

Tracklist:

 

Homeward Bound

The City

Ocean Blues

These Days

For You

Review: TYRA – Redemption

Das erste Album der Sängerin und Songwriterin Tyra, die aus Luxemburg stammt ist ab Februar erhältlich. Die Künstlerin hat bereits durch mehrere Single-Veröffentlichungen in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht…nun folgt der lange überfällige Longplayer.

Tyra erzählt aus ihrem Leben…dabei hat sie eine vergangene Betziehung im Fokus, die ihr offensichtlich nicht gut getan hat. Die Songs geben einen Einblick in ihre Emotionen und die schwierige Zeit, die sie erlebt hat. Musiklaisch ist das Ganze genauso gefühlvoll umgesetzt und die Musik spiegelt, was Tyra empfindet.

Gut produziert und umgesetzt präsentiert sie 7 Songs, die sicherlich vielen gefallen werden. Mir ist das Ganze ein wenig zu emotional und auch zu popig, aber trotz allem im Gesamtkonzept gut umgesetzt

 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

 

In Your Eyes

Underwater

Karma [Explicit]

Heavenly Way to Sin

Dream Girl

House of Glass

S.O.S.

Review: DA OIDE SCHLOG - Aufn 12er

Da sind sie schon wieder, die Herren von d Da Oide Schlog, mit einem Neuen Album, das wieder eine Mischung aus gutem Rock mit bayrischer Mundart verspricht.

Der Titeltrack legt dann auch gleich richtig los und gibt die Marschrichtung vor. Gute harte Riffings und ein Text, den man mit dem nötigen Augenzwinkern sehen kann. In diesem Stil geht es dann auch weiter und wir freuen uns über Texte wie beim „Prachtweib“ der „Klosterschwester“ und dem „Woiperdinger“, die einem manchmal mehr als ein leichtes Schmunzeln entlocken. Musikalisch ist das Ganze gut unterlegt und die Produktion lässt sowohl den Instrumenten als auch dem durchaus hörenswerten Gesang den nötigen Raum. Ich glaube, ich habe in meiner letzten Review schon gesagt, dass ich das Konzept gerne einmal LIVE sehen würde.

Bei dieser Scheibe wurde alles richtig gemacht und ich kann sie nur jedem ans Herz legen, der es witzig und rockig mag…eventuell könnte man schon sagen, dass es so ein bisschen Punkrock ist 

Das Promoportal-germany vergibt hier 9 von 10 Punkten…ich freue mich schon auf den Nachschlag beim nächsten Album.

 

Track List:

Aufn 12

Prachtweib

Magda – der Stern von Weiden

Klosterschwester

Pumuckl

Kinder

Faschingsprinz

Nachtschicht

Landsknecht

Amawanz

Woiperdinger

Da Traum

Mei Geist (Bonus)

Review: Redemption - I am The Storm
 
Am 17 März erscheint die neue Scheibe von Redemption - "I am The Storm". Es ist bereits s5 Jahre her, dass die letzte Scheibe der Jungs erschienen ist, deswegen sind wir gespannt, was sie nun aus dem Hut zaubern.
Neben eigenen Stücken wurden auch zwei Stücke gecovert: "Turn It On Again" von Genesis und "Red Rain" von Peter Gabriel.  
 
Dem Stil des progressiven Powermetal ist die Band treu geblieben und sie haben hier wieder ein druckvolles, gut produziertes Album abgeliefert. Tom S. Eglund (auch bei Evergrey) begeistert mit tollen Gesangslinien und wer powervolle Riffs liebt ist hier gut beraten. Auch die Rhythmusabteilung macht alles richtig und sorgt für den Druck aus den hinteren Reihen. Das Album wird als Digipack und als Doppel-LP erscheinen. Auch Gastmusiker wurden zur Produktion hinzugezogen. Simone Mularoni (DGM), Chris Poland (Ex- Megadeath) und Hendrik Danhage (Evergrey) konnten gewonnen werden.  
 
Der Titeltrack "I am The Storm" kann als Anspieltipp genannt werden, ebenso wie "Resilence". Von den beiden Coversongs sollte man sich den Genesis-Track "Turn It On Again" anhören. Für ein druckvolles und gut konzipiertes Album vergibt das Promoportal-germany 8 von 10 Punkten
 
Tracklist:
01. I Am The Storm 
02. Seven Minutes From Sunset 
03. Remember The Dawn
04. The Emotional Depiction Of Light 
05. Resilience 
06. Action At A Distance
07. Turn It On Again 
08. All This Time (And Not Enough) 
09. The Emotional Depiction Of Light (Remix) 
10. Red Rain

 

Review: Gurd - Hallucinations

(A.M.) Nach acht Jahren veröffentlichten die vier Schweizer von „GurD“ bereits im September 2022 ihr 11. Album. „Hallucinations“ wartet mit zehn kräftigen, trashigen und dennoch groovigen Songs auf. Und wie auch immer haben es die Jungs geschafft, dass sie die Platte auch als Venyl produzieren konnten, obwohl das Rohmaterial doch scheinbar einfach eine Rarität und nicht zu bekommen wird. Aber ihnen ist es geglückt und es sei ihnen gegönnt.

In guten 40 Minuten Spielzeit präsentieren V.O. Pulver (Gesang und Gitarre), Pat (Gitarre und Backgroundgesang), Franky (Bass und Backgroundgesang) und Steve (Schlagzeug) handwerklich einwandfreie Stücke, bei denen der Fuß nicht lange ruhig bleiben kann. Als zusätzliche Gastmusiker haben sie sich auch ehemalige Bandmitglieder dazu geholt. Namentlich sind es Bruno Spring, der die Soli bei „I Like The Pain" spielt und Tommy B., der die Gitarrensoli bei bei „Fear" and „Ship In Distress" spielt.

Insgesamt sind die Songs „Merry Go Round", „Devil's Bread" und „Taste For More" sehr trashig und werden demnach so ihr Liebhaber finden, auch wenn es nicht meins ist. „Fear" und „I Like The Pain" bestechen mit ihren Riffs und den Schlagzeuglinien.

So ist also für jeden etwas dabei. Fakt ist, es ist keine Weltneuheit, denn die Jungs bleiben ihrer Linie treu, aber es ist auch kein böses Haar dran zu lassen.

 

Als Anspieltipps empfehle ich für den Trash „Taste For More“ und für den heavy Groove „I Like The Pain“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Merry Go Round

I Like The Pain

To The Floor

Fear

Devil's Bread

Ghosts Of Black Holes

Out Of Hand

Ship In Distress

Taste For More

Egoist

 

Review: Lions Law - The Pain, The Blood And The Sword

(M.D.) Das Album von Lions Law ist bereits aus dem Jahr 2020 und hat jetzt erst unseren Review-Haufen erreicht. Auf der Scheibe werden uns 13 krachige Songs präsentiert, die knapp 40 Minuten dauern. Nach dem ersten Song kann man nur sagen…wirklich stark.

Was wird geboten? Knalliger Oi Punk / Street Punk aus Paris ist die Antwort. Es ist bereits der vierte Longplayer der Jungs, der in keinem Fall langweilig klingt. Ich kenne nur eins der Vorgängeralben und denke, die beiden anderen sollte ich mir auch noch zulegen. Irgendwie macht die Scheibe ordentlich Laune und man gerät dabei in Partystimmung…mit ein paar Bieren macht das sicher noch mehr Spaß.

Anspieltipps sind „Damaged Heart“, „The Reaper“ und „Escape“. Musik zum Feiern…was wir alle immer mehr nötig haben, bei dem Sch… der sich um uns herum abspielt.

 

Das Promoportal-germany vergibt für ein echt starkes Punkalbum 9 von 10 Punkten…hoch die Tassen!!!

 

TRACKLIST

Intro

Pbs

The Reaper

Destin Criminel

Escape

Un Jour

Roses And Fire

Fidèle

The Enemy

Damaged Heart

Sablier

Revenge

Pathfinder

Destined To Fall

Review: DeWolff – Love, Death & In Beetween

(M.D.) DeWolff sind eine Band, die für guten Bluesrock mit einem kräftigen Schuss Classicrock stehen. Die recht junge Band aus Holland hat es damit bereits bis ins Vorprogramm der Black Crowes geschafft, was einiges heißt. Bei den Konzerten haben sie deutlich gezeigt, dass sie mit großen Nummern mithalten können und auf der Bühne eine mächtige Präsenz mit gutem Gesang, tollen Gitarrenlinien, gutem Orgelsound und einem drückenden Schlagzeug bieten.

Die neue Scheibe haut genau in diese Kerbe und setzt das erst kürzlich Live gehörte, auf einem neuen Studioalbum nahtlos fort. Die dreiköpfige Band zeigt auch auf diesem Studioalbum, dass sie den Sound der 80er Jahre gut neu zu interpretieren verstehen und man hat das Gefühl, Musik aus einer Zeitmaschine zu hören.

Schon bei unserem Interview hatte Pablo uns erzählt, dass er das Gefühl einer Predigt in Memphis irgendwie musikalisch umsetzen wollte. Aufgenommen wurde mit alten analogen Aufnahmegeräten und tatkräftiger Unterstützung einiger Freunde…durch und durch gelungen kann man sagen.

Als Anspieltipps empfehle ich „Counterfeit Love“, Night Train“ und „Will O´The Wisp“, wobei auch die anderen Songs gut in den Gehörgang kriechen. Ich denke hier wird jeder seinen Lieblingssong selbst finden müssen.

Das Promoportal-germany vergibt 9,5 von 10 Punkten für ein Hammeralbum…wir freuen uns schon auf mehr aus der Feder von DeWollff

 

Tracklist:

 

Night Train

Heart Stopping Kinda Show

Will O' The Wisp

Jackie Go To Sleep

Rosita

Mr. Garbage Man

Counterfeit Love

Message For My Baby

Gilded (Ruin Of Love)

Pure Love

Wontcha Wontcha

Queen Of Space & Time

Review: Steve Vai presents – Vai/Gash

(M.D.) Steve Vai veröffentlicht mit Gash ein Album, das zwar „neu“ ist, aber eigentlich doch bereits einige Jahre auf dem Buckel hat. Wie kommt das? Vai hat das Album mit einem alten Freund, Johnny „Gash“ Sombrotto im Jahr 1991 aufgenommen. Gash ist kurze Zeit darauf verstorben und deshalb lag das Album viele Jahre auf Eis, weil Vai es nicht veröffentlichen wollte.

Ein Album das acht Sogs enthält, die im Classic / Blues Rock beheimatet sind. Es ist kein typisches Vai Album, das durch seine Gitarrenarbeit geprägt ist, sondern deutlich ein Album, das als Gemeinschaftsproduktion zu sehen ist und Gash als Sänger genauso zur Geltung bringt, wie Vai an der Gitarre. Die Musik macht Spaß und Fans von guter Rockmusik kommen in jedem Fall auf ihre Kosten. Hier kann man bewusst sagen „gemeinsam ist man stark“, weil ein stimmiges Album entstanden ist, das beiden Künstlern gerecht wird.

Bluesige Nummern wie „Busted“ wechseln mit fetzigeren Nummern wie „New Sensation“. Das Album macht Spaß beim Hören, auch wenn es nicht mehr ganz zeitgemäß erscheint…was mir besonders gefällt.

Das Promoportal-germany vergibt 8,5 von 10 Punkten für ein geiles Bikeralbum.

 

Tracklist:

 

In The Wind

Busted

Let's Jam

Woman Fever

She Saved My Life Tonight

Danger Zone

New Sensation

Flowers Of Fire

Review: Al Stone -Boundaries

(M.D.) Auf ihrem Album „Boundaries“ präsentiert und Al Stone 11 neue Songs, die zwischen Classic-Rock und guter alter Südstaatenmusik angesiedelt sind. Das zweite Album der Künstlerin ist gut produziert und man kann hierbei ein Lob an die Tontechnik aussprechen…hier wurde alles richtig gemacht.

Der Opener des Albums „The River“ kann gleich überzeugen. Gute Melodielinien und der Gesang zeigen, wohin es gehen soll. Es folgt die flottere Nummer „Stitches“, die für mich persönlich das erste Highlight der Platte darstellt. Später schlägt „Cosmic Mate“ in die gleiche Kerbe und holt mich erneut ab. Auch die langsameren Nummern haben es ins sich, hier sei als „Anspieltipp „Those Days“ genannt. Das Schluss-Stück „Through The Haze“ mss als Anspieltipp aber ebenfalls noch genannt werden.

Einfacher guter Rock´n´Roll mit einem von Al´s Stimme geprägten Flair, mal langsamer und mal fetzig machen durchaus Spaß. Hier ist für jeden etwas dabei, der eingängige Musiklinien und eine groovende Band mag. Das Promoportal-germany vergibt hierfür 8,5 von 10 Punkten.

Noch zu erwähnen ist, dass es sich lohnt sich Al Stone live anzuschauen. Ob sie ein Akkustik-Set spielt oder in gewohnt rockiger Manier auftritt ist dabei egal, für Stimmung und gute Laune wird gesorgt…weiter so Al!!!

 

Tracklist:

 

1 The River

2 Stitches

3 Damn Heart

4 Uninvited

5 Those Days

6 Cosmic Mate

7 Leave The Light On

8 Phony

9 Wild Child

10 Boundaries

11 Through The Haze

Review: Uriah Heep – Chaos and Colours

(M.D.) Ein neues Album von Uriah Heep dreht sich im CD-Spieler und meine Spannung steigt. Das die Herren noch lange nicht zum alten Eisen gehören, haben sie uns bei ihrer 40-jährigen Bühnenjubiläumstour Ende 2022 mehr als deutlich unter Beweis gestellt. Eine solche Bühnenpräsenz und eine derart eingespielte Band muss man erst einmal finden. Deshalb ist es besonders spannend zu hören, was aus deren Feder nun auf uns zukommt.

Die Band besteht aus Mick Box (Lead Guitar / Vocals), Phil Lanzon (Keyboards / Vocals, seit 1986), Bernie Shaw (Lead Vocals, seit 1986), Russell Gilbrook (Drums & Percussion, seit 2007) und Dave Rimmer (Bass Guitar / Vocals, seit 2013). Somit ist sogar der letzte Zugang der Band fast 10 Jahre Teil der Maschine. Geboten wird solider Rock´n´Roll, wie man ihn von der Band gewohnt ist und die Stücke wirken kein bisschen verstaubt oder altbacken. Hervorragend produziert und mit einem Supersound wird man belohnt, der auch zu Hause ein kraftvolles Bild der Band aus den Boxen kommen lässt. Der Opener „Save Me Tonight“ zeigt wo es langgeht und es folgen weitere 10 Stücke auf dem neuen Longplayer.

Als nächstes begeistert mich „Hail The Sunrise“ , dass vor allem durch die Gitarrenlinien besticht. Gefolgt von „Age Of Changes“, dass das Zeug zum Ohrwurm hat.  Mit „One Nation One Sun“ folgt dann eine Ballade, die sich nahtlos an die alten Schmachtfetzen der Band anreiht.-Beim nun sechsten Song angekommen kann ich sagen, dass bis hierher schon Mal alles stimmt. Zwei Lieder weiter folgt „You´ll Never Be Alone“, dass durch tolle Klavierpassagen und seine Länge auffällt. Wenn man dann das letzte Stück „Closer To Your Dreams“ erreicht hat, ist man erstaunt, dass „Chaos And Colours“ hier schon enden…es hätte ruhig noch etwas weiter gehen können.

Eine tolle Scheibe, bei der ich nicht wirklich einen Anspieltipp aussprechen kann, weil die gesamte Platte nicht einen schwachen Song enthält. Ich rate beim Anspielen eifach frei zu wählen…irgendwie glaube ich es dürfte immer passen.

Das Promoportal-germany vergibt hier seit langem das erste Mal wieder 10 von 10 Punkten…die alten Haudegen haben es noch drauf und manch junge Band sollte sich die Scheibe einfach einmal anhören.

 

Tracklist:

 

Save Me Tonight

Silver Sunlight

Hail the Sunrise

Age of Changes (CD only)

Hurricane

One Nation, One Sun

Golden Light

You’ll Never Be Alone

Fly Like an Eagle

Freedom to Be Free

Closer to Your Dreams

 

 

Review: Exorcizphobia – Digitotality

(M.D.) Nachdem wir die Jungs in brachialer trashiger Manier im nächsten Jahr live gesehen haben, was wirklich ein überzeugender Auftritt war, widmen wir uns jetzt ihrem Longplayer „Digitotality“.

Die tschechische Band hält, was sie verspricht. Das Album spiegelt wider, was wir live schon erleben konnten. Bereits der dritte Longplayer der Jungs (was mir sagt, ich muss mir die ersten beiden Scheiben noch zulegen). Solide Riffs, starke Vocals und eine mächtig draufhauende Rythmusgruppe prägen die 8 Songs der Scheibe. Ein mächtiges Thrashbrett, dass man sich dringend zulegen sollte, auch wenn die Band in Deutschland nicht ganz so bekannt ist.

Als Anspieltipps sind „Corporate Dance“ und das instrumentale Stück „Oumuamua“ die deutlich zeigen, was die Jungs draufhaben. Das Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten für eine Thrash-Metal-Scheibe, die es mehr als verdient hat.

 

Tracklist:

Desires Of The Flesh 5:23

Corporate Dance 3:34

Digitotality 4:15

Profit At All Cost 4:40

Correct Opinions 4:55

Ancient Deception 6:08

Oumuamua 9:21

Perception Is the Key 8:02

Review: In Sanity – For We Triumph

(M.D.) Ende 2022 ist das Album der Paderborner Jungs bei uns eingetroffen und im Bearbeitungsstapel nun aufgetaucht…besser spät als nie. Was bietet uns die Powermetalformation „In Sanity“ auf ihrem neuen Album?  Immerhin ist die Scheibe bereits die vierte Studioproduktion der Formation, was von Beständigkeit zeugt.

Der Sound der Scheibe ist gut gemischt und man setzt auf Powermetal, der von verschiedenen Einspielern durchzogen ist, aber mächtig Druck erzeugt. Bereits der erste Track des Albums „Phoenix Rises“ zeigt, was man auf dieser Scheibe zu erwarten hat. Produziert wurde das Album von Sebastian Levermann von Orden Ogan und man kann diverse Parallelen zwischen den beiden Bands nicht von der Hand weisen.

Hier und da kratzt das Album und die Songs noch an anderen verwandten Genres des Powermetals, ist aber hauptsächlich hier angesiedelt. Die meisten Songs gehen gut ins Ohr, bieten jetzt allerdings nichts wirklich Neues oder irgendeine Linie, die die Band von anderen Vertretern der Szene erheblich abheben würde. In allen Songs begeistern die Gitarrenlinien, die gut ausgearbeitet sind und für mich den herausragendsten Part der Scheibe darstellen. Alles in allem kein Album, dass zu meinen Favoriten zählen wird, aber handwerklich gut gemacht und sicherlich für Fans des Genres durchaus interessant.

Als Anspieltipps empfehle ich den bereits ersten Song des Albums „Phoenix Rises“ und „Back From The Dead“, der thematisch mit den beiden vorherigen Songs verstrickt ist. Das Promoportal-germany vergibt für dieses gut produzierte und in Teilen starke und kraftvolle Album 7 von 10 Punkten…und ich denke hier ist noch Luft nach oben.

 

Tracklist:

 

Phoenix rises

Ultima veritas

Support your metal

Crown of corruption

Guilty sin

A perfect storm

Back from the dead

Flowers of war

Are you in

For we triumph

Sweet surrender

Review: Motörhead – Seriously Bad Magic

Bad Magic war das 22te und letzte Studioalbum von Motörhead und erlebt nun schon seine erste Re-Release in aufgepeppter Form. Knapp 8 Jahre ist es her, dass der Longplayer erschienen ist, aber was bietet die neue Edition, was das Album früher nicht hatte. „Seriously Bad Magic“ wird als Double 12” Vinyl, CD Digipak mit Bonus Disc, Limited Edition Boxset, Digitaler Download und als Streaming erhältlich sein.

Die herausragendste Neuerung ist eindeutig CD Nummer zwei, die das Konzert von 2015 auf dem Fuji Rock Festival in Japan enthält. Hier erlebt man noch einmal, welche Kraft die Band auch in ihrer Endphase noch hatte. Man kann sagen das Album lohnt sich schon alleine wegen dieser Liveaufnahme.

Des Weiteren sind aber auch zwei Songs enthalten, die bei der Entstehung des Albums aufgenommen und nicht veröffentlicht wurden. Hierbei handelt es sich um „Bullet In Your Brain“ und „Greedy Bastards“.

Alles in allem eine Re-Release, die sich wegen der einzigartigen Live-Show schon lohnt, das komplette Album und zwei unveröffentlichte Songs enthält. Dafür vergeben wir als Promoportal-germany 9 von 10 Punkten

 

Tracklist:

 

1. Victory Or Die

2. Thunder & Lightning

3. Fire Storm Hotel

4. Shoot Out All of Your Lights

5. The Devil

6. Electricity

7. Evil Eye

8. Teach Them How To Bleed

9. Till The End

10. Tell Me Who To Kill

11. Choking On Your Screams

12. When The Sky Comes Looking For You

13. Sympathy For The Devil

14. Heroes

15. Bullet In Your Brain

16. Greedy Bastards

 

LIVE AT MT FUJI ROCK FESTIVAL 2015

Tracklist

:

1. We Are Motörhead

2. Damage Case

3. Stay Clean

4. Metropolis

5. Over the Top

6. String Theory

7. The Chase is Better Than the Catch

8. Rock It

9. Lost Woman Blues

10. Doctor Rock

11. Just ‘Cos You Got the Power

12. Going to Brazil

13. Ace of Spades

14. Overkill

 

Motörhead:

Lemmy Kilmister – Vocals/Bass

Phil Campbell – Guitars

Mikkey Dee – Drums

Tasting: HELLOWEEN – Seven Keys Pumpkin Spiced Gin

Wieder einmal hat uns ein Gin erreicht, der im Namen einer Band abgefüllt worden ist und gekostet werden will. Irgendwie erschließt sich mir zwar nicht, warum so viele Bands mittlerweile Gin oder ähnliches in ihrem Namen abfüllen, da ich aber zum Probieren geladen werde, soll es mir auch recht sein.

Der Gin von Helloween verspricht zumindest spannend zu sein, da er mit Kürbis versetzt worden ist…ich bin gespannt, ob sich die Note herausschmecken lässt. Irgendwie sollte bei dem Preis von 32,99 pro Flasche ein diverses Alleinstellungsmerkmal verkaufsförderlich sein.

Beim Probieren muss man wieder feststellen, dass die Firma Brands For Fans keinen schlechten Kram abfüllt, sondern schon hochwertiges in den Flaschen landet. Die Zeiten, in denen man versucht hat, schlechten Alkohol mit großen Bandnamen zu verkaufen ist wohl vorbei. Der Gin ist weich, und hat eine markante Wacholdernote…und tatsächlich schmeckt man dann auch den Kürbis heraus. Eher ein Gin, der pur seine Eigenarten am besten entwickelt. Der Geschmack verbleibt eine ganze Weile im Mund und ist nicht unangenehm oder aufdringlich.

Alles in allem wieder ein gutes Produkt, dass wirklich mit dem Kürbisgeschmack prächtig als Aushängeschild für Helloween geeignet ist. Ein guter Gin, der 8,5 von 10 Punkten verdient hat.

Review: Die Phonauten – Keine Arbeit

Die Phonauten sind Jörg „Spike“ Hamers und Marc „Mary“ Leymann, die als Duo ihre erste Scheibe, mit 12 Stücken, „Keine Arbeit“ auf den Markt werfen. Die beiden Multiinstrumentalisten haben hierbei dann auch den gesamten musikalischen Background selbst gestaltet.

(M.D.) Eine Scheibe mit vielen Gegensätzen und sehr unterschiedlichen Stücken zeigt, dass die Beiden keineswegs stilgebunden agieren und sich auf kein Genre so richtig festlegen. Ob das daran liegt, dass sie noch in der Findungsphase sind, oder das Spektrum so gewünscht war, kann ich nicht sagen. Allerdings ist kein Stück dabei, dass sich nicht hören lässt, sondern es sind immer gute Arrangements, die zum Teil noch durch den Wortwitz der Texte gewinnen. Logischerweise ist damit garantiert, dass jeder Hörer sein Stück auf der Scheibe finden wird.

Mir persönlich hat die Bandbreite gut gefallen, weil das Album und die Musik sich so nicht in eine Ecke drücken lässt und zwei gute Musiker zeigen, was sie so alles drauf haben… mit dem Stück „Keine Arbeit“ nehmen sie dieses Musikerleben und das faule Rumhängen ohne Arbeit auf die Schippe…wer kennt nicht jemanden der denkt, Musik machen sei eine laue Sache und nichts wert…zumindest denken das irgendwie alle, die Musik streamen und den Künstlern die Wurst auf dem Brot nicht gönnen. Hier wäre ein Umdenken auch dringend angesagt.

Die Scheibe ist das Hören wert und bekommt vom Promoportal-germany 9 von 10 Punkten…vor allem weil die Musik Spaß macht…weiter so Jungs!!!

 

Tracklist:

 

Keine Arbeit

Na,Na,Na,Na

Wieder da

Optimist

Aufhören

Volksmusik

Tanz das Saxofon

1000 Meilen

Muschi Shy

Zuviel

Mexikanerin

Vollgas

 

 

Review: Simon Stadler - Ohne Last

(M.D.) Simon Stadler macht Musik seit seiner frühen Jugend und beherrscht mehrere Instrumente, die er sich zum Teil selbst beigebracht hat. Klavier, Klarinette und Gitarre gehören dazu. Nun ist der Künstler auf dem Label von Konstantin Wecker und veröffentlicht unter seinem Namen das Album „Ohne Last“.

Der Künstler sagt, dass er sich früher an der Musik von Wecker und Udo Jürgens orientiert und diese sogar gecovert hat. Heute bewegt er sich selbst in diesem Metier mit eigenen Songs, die sich mit dem Leben beschäftigen.

So erzählen die Songs Geschichten aus Stadlers Leben und beleuchten seine Sicht darauf. Insgesamt Musik, die man gut hören kann und teilweise melancholische Züge trägt. Den letzten Song der Scheibe hat er mit Wecker zusammen eingespielt, was sicherlich für sich spricht.

Ein gutes Liedermacheralbum mit dem Potential für mehr. Das Promoportal-germany vergibt 7,5 von 10 Punkten für einen wirklich guten Start.

 

Tracklist:

 

Ohne Last

Unsre Zeit

Du bleibst du

Mein Leben

Altstadt

Sie

Herbstwind

Liebesworte

Uns zwei

Weil immer was geht

Tiefe Wasser

Dafür lasst uns streiten - Stadler, Simon / Wecker, Konstantin

Review: DEAD UNITED – Fiend Nö 1

(M.D.) Das Album der Horrorpunkband Dead United ist bereits von 2021, aber erst jetzt auf unserem Tisch gelandet…also wird natürlich reigehört.

Die Jungs stammen aus dem Umfeld von Würzburg und sind schon länger in dem Genre unterwegs. Deshalb ist Fiend Nö 1 auch schon das dritte Album der Combo. In jedem Fall ein gelungenes Album, was sowohl Musik, Tontechnik und auch das Cover angeht. Hier passt irgendwie alles. Punkig, ruppig…also alles, was man von einer Punkband so erwarten kann. In jedem Fall drückt das Album ordentlich und macht von der ersten bis zur letzten Nummer Spaß. Sogar einen Song von Tom Jones, Unusual, haben sie gecovert…und auch das passt.

 

Anspieltipps sind Fuck The Fiends, Unusual und das getragenere Waltz of The Damned. Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten…echt nicht schlecht!!!

 

Tracklist:

The old Spook Sanatorium on Kill Hill

Green Glowing Skulls

Unusual

Mr. Reptile

The Zombie Shake

Fuck the Fiends !!!

Dawn at Red Rock

Scream! Oh Baby, Scream!

Nancy

It came from Above

Aaaahhhhhhh! Some Bees!

Waltz of the Damned

Review: Bockwurscht Bude – Sippenhaft

(M.D.) Seit Mitte der 90er gibt es die Band Bockwurscht Bude, die uns mit Sippenhaft nun ihren neusten Longplayer präsentiert. Es ist bereits die vierte Scheibe, die die Jungs aus Brandenburg in die Player bringen wollen und wir sind gespannt, was uns nun präsentiert wird.

Für mich in jedem Falle Punkrock, der mir ins Ohr geht. 12 Songs werden präsentiert und gehen mit gut verständlichen Texten ins Ohr. So wie es in diesem Genre üblich ist sind die Nummern relativ kurz und die Scheibe schafft es auf etwas mehr wie 30 Minuten, die sich aber lohnen. Die Texte sind durchaus hintergründig und man bekommt hier keine platten Phrasen um die Ohren gehauen, sondern ist auch gehalten den Denkapparat anzuwerfen und ein wenig nachzudenken. Als Anspieltipps empfehle ich “Scherbenhaufen“, „Dreck“ und „Scheißsong“, aber auch die anderen Songs fallen deshalb weder aus dem Konzept, noch sind sie wirklich schlechter…die drei sind meine persönliche Präferenz.

Alles in allem deutscher Punkrock, wie er sein sollte…von allem ein bisschen, nie langweilig, rotzig und man ist geneigt das Pogo-Tanzbein zu schwingen. Ich würde mich freuen, die Jungs mal live zu sehen, denn das macht sicherlich viel Freude. Für ein wirklich starkes Album vergibt das Promoportal-germany 9 von 10 Punkten…weiter so…Punkrock never dies!!

 

Tracklist:

Scherbenhaufen

Arschlecken

Dreck

Dieser Weg

Helden

Strandgut

Kollateralschaden

Alltag

Einbahnstraße

Scheißsong

MørDog

Patentrezept

Review – Dragonland – The Power Of The Nightstar

(A.M.) Am 14. Oktober 2022 veröffentlichte die Melodic Power Metal Band „Dragonland“ nach 10 Jahren ihr neues Album namens „The Power Of The Nightstar“.

Neben den klassischen Musikelementen des Genres nutzten sie diesmal mehr elektronische Sounds durch Synthies. „The Awakening“ ist als Einführung in die Geschichte zu sehen und sehr dramatisch. „A Light In The Dark“ beinhaltet dann die bereits angesprochenen Synthies. Ansonsten ist der Song typisch im Stil des Power Metals mit vielen melodischen Gesangsparts. Flotter und mit einem tollen Gitarrensolo folgt „Flight From Distruction“. „Though The Galaxies Endless“ ist deutlich ruhiger und insgesamt sehr harmonisch. Die Double Bass macht den nächsten Titel „The Scattering Of Darkness“ nach einem ruhigen beginn im Verlauf voller und satter. Ein sehr harmonischer Doppelgesang in „A Threat From Beyond The Shadows“ steht gegen die schnellen Instrumentenlinien. Hier sind die spielerischen und stilistischen Elemente sehr gut genutzt.

Ein ganz ruhiger Instrumentalsong folgt. „Aphelion“ könnte als Intro für „Celestial Aquadron“ angesehen werden. Denn dieser Song strotzt nur so vor Power und Kraft und das Gitarrensolo ist wirklich gut. Mit einem klassischen Power Metal Song geht es mit „Resurrecting An Ancient Technology“ weiter. Danach folgt der Titelsong des Albums, „The Power Of The Nightstar“, sehr kräftig, mit einem flotten Double Bass Einsatz und einem sehr melodischen Refrain. Im dramatischen „Final Hour“ wird der Sprechgesang zum Erzählen der Geschichte genutzt. Dies ist aber scheinbar nur eine Vorbereitung auf das noch dramatischere „Journey´s End“, welches mit einer Spielzeit von über neun Minuten daherkommt. Als Abschluss wird es mit Klavierklängen in „Oblivion“ nochmal ruhiger und wieder melodisch. 

Als Anspieltipps sind der Titelsong „The Power of The Nightstar“ und „A Threat From Beyond The Shadows“ zu nennen.

Promoportal-Germany vergibt 6,5 von 10 Punkten. Die Platte ist solide und stimmig, aber kein Song haut mich voll vom Hocker.  

 

Tracklist:

The Awakening

A Light In The Dark

Flight From Distruction

Through The Galaxies Endless

The Scattering Of Darkness

A Threat From Beyond The Shadows

Aphelion

Celestial Squadron

Resurrecting An Ancient Technology

The Power Of The Nightstar

Final Hour

Journey´s End

 

Oblivion

 

Review: Gabrielle Aplin - Phosporescent

Im Januar erscheint das neue Album „Phosporescent“ von Gabrielle Aplin. Die Künstlerin hat das Album während der Corona-Krise geschrieben und aufgenommen. Entstanden ist das Ganze in Somerset in England, wohin Gabrielle kurz zuvor gezogen ist. Die Umgebung und die Landschaft haben sie, nach eigenen Angaben, inspiriert und dafür gesorgt, dass sie neue Ideen für dieses Album entwickeln konnte.

Auch die Hoffnung sich nach dem abgeschottet sein, wieder mit Freunden treffen zu können hat sie bewegt. Viele Gedanken in und um die Lockdownzeit, die Natur der Umgebung und die Möglichkeit nachzudenken haben dann zu diesem Album geführt, dass siedann letztendlich im „The Lark’s Tongue“ Studio aufgenommen hat.

Stilistisch ist das Ganze im Folk / Pop beheimatet und die Künstlerin ist in der Lage das Gefühl ihrer Songs stimmlich und musikalisch zu transportieren. Wer es etwas sanfter mag, ist hier an der richtigen Adresse. Als Songwriterin macht Gabrielle alles richtig und ist auf einem guten Weg, größere Bekanntheit zu erlangen.

Für ein solides, gut produziertes Album vergibt das Promoortal-germany 8 von 10 Punkten

 

Tracklist:

‘Skylight’

‘Never Be The Same’

‘Good Enough’

‘Anyway’

‘I Wish I Didn’t Press Send’

‘Take It Easy’

‘Don’t Know What I Want’

‘Call Me’

‘Half In Half Out’

‘Mariana Trench’

‘Don’t Say’

Review: Dan Brooklyn – The Great Beast

(M.D.) Dan Brooklyns Album „The Great Beast“ beschäftigt sich mit dem Magier und Freidenker Aleister Crowley, deshalb landete das Album auch auf meinem Tisch Ich selbst beschäftige mich seit über 30 Jahren, immer wieder einmal mit diesem Thema und habe die Orte, die Brooklyn in seinen Liedern besingt meist mehrmals besucht. Musikalisch interessant umgesetzt wird Leben und Wirken von Mr. Crowley mit Industrial- und Metalcoreklängen beleuchtet.

Zumindest hat sich Brooklyn mit der Person Crowleys deutlich auseinandergesetzt, was an den Texten gut nachzuvollziehen ist. Wer Thelema Abbey oder Boleskine House besucht hat, kann bestätigen, dass hier eine Präsenz zu spüren ist. Vielleicht hat das in Boleskin-House mit dem misslungenen Abramelin Ritual damit zu tun und es ist so, wie es der Text wiedergibt:

„Mr. Crowley failed to cast all the spirits out,

So he locked the residue on the inside oft he house,

The undone ritual left the entities unbanned,

Even till the day abysmal forces roam the land.“ 

Ich habe das Haus das erste Mal besucht, als es noch in Besitz von Jimmy Page war und irgendetwas ist zu spüren an diesem Ort, aber so negativ war es dann doch nicht.

Es war ebenso in den Resten von Netherwood House in Hastings, die noch lange einen Pub beherbergten, der leider mittlerweile verlorengegangen ist, weil man dort eine Neubausiedlung gebaut hat und auch in Thelema Abbey auf Sizilien…und vor allem im „Chamber of the Nightmares“, Crowleys Schlafzimmer. Hier setzt Brooklyn die Textzeile:

„The walls are closing in

Nightmarish frescos come to life

The walls they are whispering

Watch my ghoulish creations thrive“

Heute ist von all dem nicht mehr viel vorhanden. Bei meinem ersten Besuch in diesem Raum waren zumindest Teile der Fresken noch erhalten, die heute von, vermutlich christlichen, Bilderstürmern von den Wänden gekratzt worden sind. Es stimmt, was Brooklyn beschreibt. Crowley hat hier versucht seinen Geist zu öffnen und dabei auch viele Drogen konsumiert. Bei meinem ersten Besuch war der Satz in seinen Gemälden „Stab your demoniac smile to my brain! Soak me in cognac, cunt and cocaine" zum größten Teil noch zu lesen…2017 war auch dieser fast gänzlich verschwunden

Warum man den Song Mr. Crowley neu interpretieren musste, kann ich nicht sagen, aber hier hat sich jemand deutlich mehr mit dem Magier auseinandergesetzt als Ozzy, der sich nicht sehr tiefgründig mit Aleister Crowley beschäftigt hat.

Alles in allem ein Album, dass sich inhaltlich um eine diverse Aufarbeitung von Crowleys Leben bemüht. Musikalisch ist es nicht so ganz meine Nummer, auch wenn es musikalisch gut besetzt ist. Mit Caleb Bingham (Ex-Five Finger Death Punch) hat er sich schon hochkarätige musikalische Hilfe geholt. Nur mit ihm zusammen hat er das Album im Studio eingespielt. Insgesamt gut recherchiert, aber der Tiefgang fehlt dabei doch ein wenig. Mit dem Namen Aleister Crowley zu schockieren hat schon bei Marilyn Manson nicht mehr funktioniert. Wer Crowleys Werke kennt, sich mit seinem Leben und den Widersprüchen darin auseinandergesetzt hat, erfährt hier nichts wirklich Neues. Die Lehre an sich fällt dabei leider ein wenig vom Tisch…“Do what thou wilt shall be the Whole of the Law“….and THINK!

 

Das Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 8,5 von 10 Punkten

 

Tracklist:

93 (The Dawn Of An Enigma)

Boleskine House

The Power Of Darkness Is More Than Just A Superstition

The Midnight Flower Unfurled

The Equinox Of The Gods

Droppings From The Host Of Heaven

The Great Beast

The Most Powerful Being In The World

Chamber Of Nightmares

Scattered Through The Galaxy Like Grains Of Sand

Liber XLIV (The Mass Of The Phoenix)

The Poet

Mr. Crowley

 

Gesamtspielzeit 30:03 Minuten

 

Review Atrocity – Okkult III

(M.D.) Mit Okkult III wird die Triologie der Atrocity Okkult Alben abgeschlossen. Die Death Metal Band hat sich aber keineswegs lumpen lassen und ein drittes, wirklich gutes Album in der Reihe nachgelegt. Zu bekommen ist das Ganze als 2-CD Mediabook, limitierte Vinyl LP, limitiertes Box Set sowie in verschiedenen digitalen Versionen.

Wer die ersten beiden Alben bereits besitzt, wird das Dritte in jedem Fall kaufen müssen…beziehungsweise wer sich Okkult III zulegt kommt kaum umhin sich die Vorgängeralben zuzulegen. Die Band hat sich auf dem Album ein paar Kollegen dazugeholt, die die Band unterstützen. Mit Elina Siirala (Leaves‘ Eyes, Angel Nation), Zoë Marie Federoff (Catalyst Crime, Cradle Of Filth) und Robse Dahn (Equilibrium) haben sie in jedem Falle nichts falsch gemacht.

Mir persönlich ist das Album ein wenig zu sehr mit Soundeffekten aufgepimpt, aber das ist von der Band beabsichtigt und deshalb wurde hierfür mit Katie Halliday eine Spezialistin hinzugezogen, die sich bereits in verschiedenen Produktionen, auch in Fernsehserien hervorgetan hat. Ein gewaltiger, düsterer Sound wird auf dem gesamten Album geboten, der es in jedem Falle hörenswert macht. Mein Liebling wird es zwar nicht werden, aber gut produziert und abgemischt, wird es sicherlich seine Fans finden.

Das Promoportal-germany gibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Desecration of God 05:09

Fire Ignites    03:54

Born to Kill    03:20

Bleeding for Blasphemy     05:18

Priest of Plague       03:17

Malicious Sukkubus           04:35

Lycanthropia 04:38

Faces from Beyond 05:02

Cypka 04:37

Teufelsmarsch 04:39

 

Spielzeit: 44:29

Review U.D.O. – The Legacy

(M.D.) Ein neues Album eines alten Helden. U.D.O. veröffentlicht „The Legacy“ und die Urstimme von Accept geht gewohnt stimmgewaltig an den Start. Mit „The Legacy“ erscheint das mittlerweile 19te Album von Udos eigner Band. Erfreulich ist, dass er trotz seiner 70 Lebensjahre noch in alter Frische am Start ist und noch immer guten, kernigen Metal liefert, der es in sich hat.

Die Scheibe bietet einen guten Abriß durch die 35jährige Bandgeschichte und bietet dem Hörer 31 Songs. Wer noch keine U.D.O. Alben besitzt bekommt hier einen guten Überblick über das Schaffen der Band, aber auch für Fans ist die Zusammenstellung durchaus den Kauf wert 

Für einen schönen Weihnachtssampler 2022 gibt das Promoportal-germany 9 von 10 Punkten….Udo hats einfach drauf!

 

Tracklist

Disc 1

1. Fear Detector

2. Metal Never dies

3. Wilder life (Rare Bonus Track)

4. Pandemonium

5. One Heart One Soul

6. Make The Move

7. What A Hell Of A Night (Rare Bonus Track)

8. Pain

9. Decadent

10. Falling Angels (Rare Bonus Track)

11. Metal Machine

12. Steelhammer

13. Dust And Rust (Rare Bonus Track)

14. I Give As Good As I Get

15. Rock’n’roll Soldiers

16. Dominator

 

Disc 2

1. Mastercutor

2. Vendetta

3. 24/7

4. Blind Eyes

5. Man And Machine

6. Like A Lion

7. Shout It Out

8. Holy

9. Freelance Man

10. Independence Day

11. Metal Eater

12. Future Land

13. Blitz Of Lightning

14. We’re History

15. Break The Rules

16. Go Back To Hell

17. They Want War

Gesamtspielzeit: 151:10

 

Review Kenny Wayne Shepherd Band - Trouble Is....25

25 Jahre ist Kenny Wayne Shepherd nun mit seiner Musik am Start, was zum Namen des Albums geführt hat. Wer ihn schon einmal LIVE gesehen hat, weiß, dass man bei seinen Auftritten Blues vom Feinsten geboten bekommt. Gefühlvoll, druckvoll und immer mit einzigartigen Solos warten seine Songs auf…und so setzt es sich auf dem neuen Album fort. Neu….Hmmm….eigentlich ist das Album eine Neuinterpretation seines ersten Albums, aber das hat es in sich, weil man die Routine und die Spielerfahrung aus den Stücken heraushört

13 starke Songs, die mal mehr bluesige, dann rockige und auch mal funkige Momente bieten, aber zu keinem Zeitpunkt des Hörens langweilig erscheinen. Die Solos haben die typische Klasse und zeigen was Shepherd auf seinem Ast (heute) zu bieten hat. Besonders gut gefallen haben mir die Songs „True Lies“, „(Long) Gone“ und das langsame „Ballad Of A Thin Man“, die alle als Anspieltipps gesehen werden können.

Das komplette Album gefällt mir persönlich sehr gut, auch wenn es sich um bereits bekannte Stücke handelt. Kenny Wayne Shepherd ist aus der Bluesszene nicht mehr wegzudenken und man kommt an seiner Band auch nicht mehr vorbei. Hochklassiger Blues, der sich in die Gehörgänge bohrt und in Erinnerung bleibt.

 

 

Für ein tolles Album zum Ende des Jahres vergibt das Promoportal-germany 9,5 von 10 Punkten….hier passt ALLES!!!

 

Tracklist:

Slow Ride

True Lies

Blue on Black

Everything Is Broken

I Don’t Live Today

(Long) Gone

Somehow, Somewhere, Someway

I Found Love (When I Found You)

King’s Highway

Nothing To Do With Love

Chase the Rainbow

Trouble Is…

Ballad of A Thin Man

Review: Bryan Ferry - Taxi

BMG ist mit der Re-Release von Bryan Ferrys (Roxy Music) Soloalbum „Taxi“ am Start. Die Scheibe wird limitiert auf gelbem Vinyl und als CD in einer etwas größeren Hülle auf den Markt kommen.

Das Album selbst hat auch schon fast 20 Jahre auf dem Buckel und wurde bekannt für seine gelungenen Coverversionen, die Bryan Ferry eingesungen hat. Die Neuauflage lohnt sich für die Personen, die das Orginalalbum noch nicht besitzen und auf Ferrys Musik stehen. Gut produziert und modern abgemischt macht man dann hierbei nichts falsch

Für eine gelungene Wiederveröffentlichung vergibt das Promoportal-germany 7 von 10 Punkten.

 

Track List

I Put A Spell On You

Will You Love Me Tomorrow

Answer Me

Just One Look

Rescue Me

All Tomorrow’s Parties

Girl of My Best Friend

Amazing Grace

Taxi

Because You’re Mine

Review: Mollust - Mother Universe

Mollust starten mit ihrem neuen Album "Mother Universe" erneut durch. Bereits seit übere 11 Jahren ist diese Formation am Start und mischt Elemente aus Metal und klassischer Musik, zu einem interessanten Konzept zusammen. Auch auf der Bühne, mit vielen Instrumenten und Kostümen ein mittlerweile bekannter Act für Augen und Ohren. Nun folgt das dritte Album der Truppe und man bekommt genau das was man erwartet. Das Album stellt die logische Fortsetzung dieses Erfolgskonzeptes dar.

Mit über 80zig Minuten Spielzeit bekommt man zumindest im Umfang schon mal einiges geboten. Eine Reise durchs Universum ist Inhalt der Scheibe und man hat sie, wie in der griechischen Mythologie mit den passenden Göttern in Beziehung gestzt. Monumental und episch kommt das Ganze darher und es ist eine spannende Mischung, die aus den Lautsprechern dringt. Man kann nur hoffen, dass die Band es schaffen wird, diese Klangfülle bei den kommenden Live-Shows ebenfalls präsentieren zu können.

Mir persönlich sind solche Produktionen zu überladen und schwer greifbar, da ich nicht mehr in der Lage bin darüber zu entscheiden, wie viele Samples und Computereffekte genutzt worden sind, um den episch klingenden Klangteppich zu erzeugen. Außerdem bin ich ausreichend bedient, was Ariengesang in solchen Produktionen angeht. Bei Nightwish fand ich das damals innovativ, heute ist es leider ein wenig ausgeleiert.

Ansonsten ein gut produziertes Album, dass allerdings nicht mein Favorit werden wird. Das Promoportal-germany gibt für eine ordentliche Produktion, die bei den Fans des Genres sicher seine Hörer finden wird, 7 von 10 Punkten.

 

Tracks:

Cosmic Ouverture

Sun – Journey of Icarus

Cosmic Promenade

Saturn – Human Clockwork

Cosmic Promenade

Venus – Poems of Love

Cosmic Promenade

Earth – Beauty of Diversity

Cosmic Promenade

Mars – The Game is Over

Cosmic Promenade

Mercury – The Desert Inside

Cosmic Promenade

Moon – Ostracised Companions

Cosmic Promenade

Jupiter – When Divine Winds Rage

Cosmic Promenade

Uranus – The Butterfly and the Spider

Cosmic Promenade

Neptune – Wrath of the Sea

Cosmic Promenade

Pluto – The Raven’s Lullaby

Cosmic Epilogue

Review: Grey Attack – Afterworld

(M.D.) Mit ihrem dritten Album „Afterworld“ ist die Band einen guten Schritt nach vorne gegangen. Bei der CD-Releaseparty haben sie schon eindrücklich unter Beweis gestellt, was sie mittlerweile draufhaben. Die Formation hat sich zu einer wirklich bodenständigen Heavy Matel/ Hard Rock Band entwickelt.

Das gut produzierte Album bietet den Hörern 11 neue Songs, die es in sich haben. Beim Hören tritt wirklich keinerlei Langeweile auf und die Band begeistert mit interessanten Intros und gutem druckvollen Metal. Das Coverdesign wurde erneut von Eric Philippe aus Belgien erstellt.

Als Anspieltipps von diesem Album nenne ich „Into the light“ der mit unterschwelligen Gewittertönen und gutem Intro begeistert, das rockige „Change Your Mind“ und das ruhigere „Let´s Love This Life 

Das Promoportal-germany vergibt 8,5 von 10 Punkten…unser Tipp: Besucht die Jungs Live es lohnt sich.

 

Tracklist

Into The Light

Afterworld

Simple Life

My Last Dance

Change Your Mind

Lost

Where I Belong

The End

I Still Can Fly

Let’s Love This Life

Fading Grey

Review: Gilbert O Sullivan - The best of

(M.D.) Mit dieser „Best Of“ CD von Gilbert O Sullivan ballert uns BMG wieder ein Samplerbrett vor den Latz, was sich gewaschen hat. Auf 3 CD´s wird das musikalische Wirken von O Sullivan aufgelegt und gut abgemischt präsentiert. Ganze 67 Songs sind auf den 3 CD´s enthalten und somit kommt man in jedem Fall auf seine Kosten. Wer von O Sullivan noch nichts gehört hat, kann sich hier einen wirklich umfänglichen Überblick verschaffen.

Der irische Sänger ist während seines Lebens mit vielen Preisen geehrt worden, hat mit vielen namhaften Kollegen zusammengearbeitet und sich mit seiner Arbeit sein eigenes Denkmal gesetzt. Er hat sich bei der „Best of“ die Mühe gemacht die Songs selbst zusammenzustellen und man bekommt dabei wirklich viel zu hören.

Handwerklich und technisch gibt es hier absolut nichts zu beanstanden. Eine tolle Zusammenstellung, um einen vielseitigen Künstler kennenzulernen, oder um seine Sammlung zu komplettieren

Das Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten, weil hier alles dargeboten wird, was O Sullivan ausmacht.

 

CD 1 - Get Down (75 Min 34 Sek):

 

Get Down

Matrimony

No Way

Ooh-Wakka-Doo-Wakka-Day

Too Much Attention

Ooh Baby

You Get Be Going

I Don't Love You But I Think I Like You

Stick In The Mud

Thunder And Lightning

Call On Me

Where Did You Go To

A Friend Of Mine

Doing What I Know

Victor E

Let Me Know

Take Love (featuring KT Tunstall)

Never Say Di

So What

Doesn'T It Make You Sick (Mortar And Brick)

Hablando Del Rey De Roma

Say Goodbye

Get Down (Remix)

 

CD 2 - Alone Again (73 Min 40 Sek):

 

Alone Again (Naturally)

Nothing Rhymed

Out Of The Question

Why Oh Why Oh Why

Miss My Love Today

Lost A Friend

Dear Dream

I Wish I Could Cry

A Minute Of Your Time

I'll Never Love Again

Houdini Said

Answers On A Postcard (Please)

Break It To Me Gently

What's It All Supposed To Mean

All They Wanted To Say

Le Bygones Be Bygones (featuring Mick Hucknall)

Tomorrow Today

Because Of You

You Don't Have To tell Me

Parrish

Where Would We Be (Without Tea)

One Door Closes

 

CD 3 - Love...Gilbert (77 Min 22 Sek):

 

What's In A Kiss

Clair

No Matter How I Try

Who Was It

We Will

That's Love

Can I Go With You

I Hope You'll Stay

You Are You

Can't Think Straight (Duet with Peggy Lee)

Taking A Chance On Love

Can't Get Enough Of You

Missing You Already

Happiness Is Me And You

The Niceness Of It All

I Guess I'll Always Love You

That's The Kind Of Love I Need

At The Very Mention Of Your Name

Young At Heart (We'll Always Remain)

The Marriage Machine

That's Why I Love You

 

Bonus Track:

Christmas Song (I'm Not Dreaming Of A White Christmas)

 

Review:  Lucy van Kuhl – Auf den zweiten Blick

(M.D.) Ein neues Album der Liedermacherin Lucy van Kuhl ist auf unserem Tisch gelandet. Das Album „Auf den zweiten Blick“ beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Facetten des Lebens, die halt eher auf den zweiten Blick wahrgenommen werden, anstatt im Vordergrund zu stehen.

Das Klavierspiel von Lucy kommt wie immer ausgesprochen frisch und virtuos von der Scheibe  und auch die Texte sind tiefgründig und kritisch…und manche stimmen nachdenklich. Eigentlich macht sie als Liedermacherin hier alles richtig, weil man genau das aus diesem Genre erwartet. Da sie Germanistik studiert hat, und sowohl einen Kabarett-Preis als auch einen Preis für ihre Songtexte bekommen hat, scheint dies auch nicht verwunderlich.

Mir persönlich gefällt das Album gut und die Produktion präsentiert sowohl das musikalische, als auch die Texte in gut abgewogener Form. Hier wurde jedenfalls alles richtig gemacht.

Für ein Album, das textlich wirklich gut und musikalisch ausgewogen und ansprechend daherkommt und somit sicherlich noch öfters im CD-Spieler landen wird, gibt das Promoportal-germany 8,5 von 10 Punkten….Danke Lucy 

Tracklist:

 

Da fang ich doch erst gar nicht damit an

Wo ist Frau Schmidt?

Haus in der Provence

Deutsche im Urlaub

Auf den zweiten Blick

Ich will dich

Erwartungshaltung

Jeden Nachmittag im Park

Jung, jung, jung

Prinzessin sein

Wann hab ich zum letzten Mal?

Review: Greenband – Going Back

(M.D.) Vor einigen Tagen habe ich ein Liveinterview mit Shay Kavanagh von den Dublin Legends (formaly The Dubliners) durchgeführt und dabei ist mir die CD seines neuen Musikprojekt in die Hände gefallen. Shay hat, wie so viele Musiker, die Zeiten der Corona Lockdowns genutzt und mitStephan Leason, Mick Mcguire und Barry Mcguire ein neues Album eingespielt.

Natürlich wird Irish Folk geboten, der aber genauso präsentiert wird, wie man es erwartet. Musikalisch gut ausgewogen schafft es die Band in die Fußstapfen der großen alten Folk Bands zu treten und nahtlos in deren Tradition anzuschließen. Dies ist bei der musiklaischen Erfahrung der Truppe auch kein Wunder, zumal in der Historie der Bandmitglieder einige andere Bands stehen, z.B. The Dubliners, The Dublin City Ramblers, Mary Black, The Fureys und Davey Arthur und The Dublin Legends, mit denen sie bereits Musik gemacht haben.

Die Spielfreude und das irische Lebensgefühl ist das, was die Scheibe ausmacht. Man möchte dabei sein, wenn die Jungs in einem rauchgeschwängerten Pub ihre Musik zum besten geben. In jedem Fall ist die Scheibe allen Freunden des Irish Fplk ans Herz zu legen und wir wünschen der Band alles Gute für die Zukunft, viele tolle Gigs, die sie hoffentlich auch einmal nach Deutschland führen werden.

Das Promoportal-germany vergibt hier 9,5 von 10 Punkten für Folk der Spitzenklasse.

 

Tracklist:

Going Back

Clarc to here

Farewell toTarwachie

Covid Dole

Casttle Kelly´s Set

Dublin in yy tears

Mad lady and me

The Piunch and Judy man

Sexy Jig Set

Flight of Earls

Drops of Brandy Set

Travelling people

Dirty old town

Review – Borealis - Illusions

(A.M.) Die kanadische Melodic Band „Borealis“ veröffentlichten am 7. Oktober 2022 nun nach rund vier Jahren der Produktion ein weiteres Studioalbum namens „Illusions“.

Mit einem stimmungsvollen und mystisch geheimnisvollen Intro beginnt das Album. Der Songtitel „Illusions“ ist gleichzeitig auch der Albumtitel und verrät so schon viel von dem, was zu erwarten ist. Mit „Ashes Turn To Rain“ geht es voll und satt weiter. Ein melodischer Gesang und weitere Chöre sind in den rund fünf Minuten Spieldauer genauso zu genießen wie ausgiebige Gitarrenparts. Danach folgt mit über sieben Minuten Spiellänge „My Fortress“. Dieser Titel zeigt deutlich, wie viel Dramatik man musikalisch entwickeln kann. Düsterer beginnt „Pray For Water“. Dieser Song wird im Verlauf etwas freundlicher. Jedoch kommt nach einem aufwändigen Aufbau der Spannungskurve nichts weiter. „Burning Tears“ ist die Ballade, ruhig und mit durchgehendem Doppelgesang. Der dann folgende Song wirkt durch den Double Bass Einsatz zunächst unruhig. Jedoch wirkt dieser bewusst und akzentuiert gesetzt, so dass die melodischen Parts ebenfalls zur Geltung kommen.

Flotter geht es mit „Light Of The Sun“ weiter. In den rund sechseinhalb Minuten Spieldauer sind extrem schnelle Parts genauso enthalten wie virtuose Spielereien mit der Gitarre. Bei „Face Of Reality“ bin ich zunächst irritiert. Der Titel wirkt, als sei ein anderer Sänger aktiv. Weiter geht es mit „Bury Me Alive“. Dieser Song packt mich aufgrund seiner Kraft. Die Chöre sind einfach toll. Die Gitarrenlinien begeistern mich und das Solo ist sehr kurz und knapp gehalten, aber ein eindeutiges Highlight. Mit melodischem Gesang wartet auch „Abandon All Hope“ auf. Der Song ist sehr kraftvoll. Die dunklen Parts werden durch helle Gitarrenlinien aufgelockert. Als Abschluss gibt es „The Phantom Silence“ mit über elf Minuten. In dieser Zeit sind ausgiebige Instrumentalpassagen und punktierte Double Bass Parts. Die Gesangsteile sind meist melodisch und meist per Doppelgesang. Insgesamt ist der Titel sehr abwechslungsreich und dennoch wiederholend 

Als Anspieltipps sind „Ashes Turn To Rain“ und „Bury Me Alive“ zu nennen.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:
1.    Illusions feat. Christine Hals
2.    Ashes Turn To Rain
3.    My Fortress
4.    Pray For Water
5.    Burning Tears feat. Lynsey Ward
6.    Believer
7.    Light Of The Sun
8.    Face Of Reality
9.    Bury Me Alive
10.    Abandon All Hope
11.    The Phantom Silence

Review: Loreena McKennitt – Under A Winter´s Moon (A concert of Carols and Tales)

 

Mit „Under A Winter´s Moon“ erscheint das 16te Album von Loreena McKennitt. Produziert hat sie es wieder selbst in ihrem eigenen Label Quinland Road. Doch was erwartet uns auf diesem Album. Die Artwork zeigt unter anderem ein Reh, mit rotem Schmuck im Geweih…und tatsächlich bekommen wir ein Album mit Liedern und Texten, die sich um das Weihnachtsfest drehen.

Für die gesprochenen Worte konnte die Künstlerin Jeffrey Red George, Tom Jackson und Cedric Smith gewinnen. Aufgenommen wurden die Stücke bei Konzerten im Dezember des Jahres 2021 in Stratford. Loreena bietet dieses Mal zwei CD´s mit insgesamt 23 Songs an. Alte Weihnachtslieder und auch Lieder vorangegangener Alben sind zu hören. Die Live-Atmosphäre macht dann noch ein ganz eigenes Flair, das die Kanadierin mit ihrem Ensemble zu zelebrieren versteht. Loreena singt und spielt wie immer die Harfe, Keyboard und Akkordeon. Der Rest der Besetzung waren Caroline Lavelle / Cello, Graham Hargrove / Percussion, Errol Fischer / Geige, Pete Watson / Gitarre und Bouzouki, und Cait Watson/ Irische Flöte.

Für mich ein weiteres typisches Album der kanadischen Künstlerin, die vor allem durch die Atmosphäre, die sie auf einer Bühne erzeugt und ihren Perfektionismus etwas ganz Besonderes ist. Ein Album, dass in die Vorweihnachtszeit passt, ohne kitschig zu sein. 

Das Promoportal-germany vergibt hier 10 von 10 Punkten…wie immer ein Hörgenuss der Extraklasse.

 

CD 1

Tom Jackson Reads The Sky Woman Story

Bululalow

Let Us The Infant Greet

The Wexford Carol

Banquet Hall

Dickens Dublin

Un Flambeau Jeanette, Isabelle / I Saw Three Ships Medley

Jeffrey George Recites Winter Diamonds

Huron Carol

Let All That Are To Mirth Inclined

 

CD 2

Snow

A Child’s Christmas In Wales, Part One

The Holly and the Ivy

A Child’s Christmas In Wales, Part Two

God Rest Ye Merry, Gentlemen

A Child’s Christmas In Wales, Part Three

Gloucestershire Wassail

A Child’s Christmas In Wales, Part Four

Good King Wenceslas

A Child’s Christmas In Wales, Part Five

Coventry Carol

A Child’s Christmas In Wales, Part Six

In The Bleak Midwinter

Review: Lee Aaron – Elevate

Es ist schön etwas Neues von Lee Aaron zu hören. Die Rockröhre hat mich in meinen jungen Jahren bereits fasziniert und auch ihr letzter Auftritt auf dem Bang Your Head Festival war erstaunlich gut. Umso erfreulicher ist es, dass nun ein neues Album von ihr auf meinem Tisch liegt.

Das Album wurde während der Covid Pandemie geschrieben. Die Band liefert hier ein tolles Set ab. Prägnante Gitarrenlinien, grooviger Gesang und einprägsame Songkompositionen werden geboten. 10 Stücke umfasst die Scheibe und man kann hoffen, dass es mit der Band so weitergeht. Auch textlich ist das Ganze interessant. Aaron kritisiert, dass Menschen sich durch soziale Medien auseinanderbringen lassen und fordert auf lieber zusammen zustehen…hier geben wir ihr völlig recht.

Das Album ist eine Empfehlung wert, weil es eingängig, rockig und durchdacht ist. Das Promoportal-germany vergibt hier 9,5 von 10 Punkten

Tracklist:

Rock Bottom Revolution

Trouble Maker

The Devil U Know

Freak Show

Heaven’s Where We Are

Still Alive

Highway Rome

Red Dress

Spitfire Woman

Elevate

Review: Black Sabbath – Mob Rules DELUXE

Mit „Mob Rules“ kommt die zweite Black Sabbath DELUXE Edition dieses Jahr heraus. Besonders gelungen ist das Konzept, neben dem Orginalalbum, das remastered wurde, Bonus Tracks und Live Mitschnitte zu präsentieren, die die Dynamik der damaligen Shows gut eigefangen haben.

Die Präsenz und das gesangliche Können von Ronnie James Dio sticht hierbei besonders heraus und ist bei den Live- Mitschnitten besonders intensiv zu erleben. Die Deluxe Version bietet ein aufklappbares Cover, das aufwendig gestaltet wurde und enthält ein Booklet mit vielen Informationen, Storys und Bildern, die sich um das Album drehen.

Selbst wer die Scheibe schon im Schrank stehen hat, macht mit diesem Album nichts verkehrt, zumal alleine die Liveaufnahmen den Kauf wert sind.

Für die gelungene Deluxe-Veröffentlichung vergibt das Promoportal-germany 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

CD 1:

Original Album (2021 Remaster)

1. „Turn Up The Night“

2. „Voodoo“

3. „The Sign Of The Southern Cross“

4. „E5150“

5. „The Mob Rules“

6. „Country Girl“

7. „Slipping Away“

8. „Falling Off The Edge Of The World“

9. „Over And Over“

 

 Bonus Tracks:

10. „The Mob Rules“ – Heavy Metal Soundtrack Version

11. „Die Young“ – Live B-Side Of „Mob Rules“ 7″

12. „The Mob Rules“ – New 2021 Mix *

 

Live At The Hammersmith Odeon London (31/12/81 – 2/1/82)

13. „Country Girl“

14. „Slipping Away“

15. „The Mob Rules“

16. „Voodoo“

 

Live At Portland Memorial Coliseum, Portland, OR, April 22, 1982:

17. Intro *

18. „Neon Knights“

 

CD 2:

Live At Portland Memorial Coliseum, Portland, OR, April 22, 1982

 

1. „N.I.B.“

2. „Children Of The Sea“

3. „Voodoo“

4. „Black Sabbath“

5. „War Pigs“

6. Drum Solo

7. „Iron Man“

8. „The Mob Rules“

9. „Heaven And Hell“

10. Guitar Solo

11. „Sign Of The Southern Cross/Heaven And Hell“ – Reprise

12. „Paranoid“

13. „Children Of The Grave“

Review: Black Sabbath - Heaven And Hell Deluxe

Die Wiederveröffentlichung eines Klassikers von Black Sabbath kann kein Fehler sein und das Album musikalisch zu bewerten erübrigt sich irgendwie von selbst. Trotz allem machen wir auf diese gelungene Widerveröffentlichung aufmerksam und bewerten ebenfalls das Gesamtkonzept.

Was wird geboten: Zwei CDs werden in einem aufwendig aufgemachten Cover, mit einem schönen Booklet mit unveröffentlichten Fotos und Storys präsentiert. Die erste CD ist das remasterte Orginalalbum, das dadurch gewaltig and soundtechnischer Qualität gewintt. Die zweite CD enthält Bonustracks und Aufnahmen der Konzerte in Hartford im August 1980 und im Hammersmith Odeon, dass an zwei Terminen im Dezember 1981 und im Januar 1982 gespielt wurde. Hier wird schnell klar, was Black Sabbath zu dieser Zeit auf der Bühne dargestellt hat.

Alles in allem eine Wiederveröffentlichung, die allen Black Sabbath Fans einiges zu bieten hat. Unveröffentlichte Aufnahmen und ein hervorragende remastertes Orginalalbum. Hier kann man nichts falsch machen. 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9 von 10 Punkten

 

Disc One: Original Album (Remastered)

 

“Neon Knights

Children Of The Sea

Lady Evil

Heaven And Hell

Wishing Well

Die Young

Walk Away

Lonely Is The Word

 

Disc Two: Bonus Tracks

 

Children Of The Sea” – Live B-Side Of “Neon Knights

Heaven And Hell” – Live B-Side Of “Die Young

Lady Evil” – 7” Mono Edit (unreleased on CD)

 

Hartford Civic Center, Hartford, CT (August 10, 1980)

 

Neon Knights

Children Of The Sea

Heaven And Hell

Die Young

 

Hammersmith Odeon, London (Dec 31, 1981- Jan 2, 1982)

 

E5150

Neon Knights

Children Of The Sea

Heaven And Hell

 

Review: Monty Alexander – The Montreux Years

Eine neue Veröffentlichung aus der Reihe „The Montreux Years“, die bisher immer hervorragende Live-Aufnahme verschiedener Ausnahmekünstler in unseren CD Schacht geliefert hat.

Die Zusammenstellung aus Auftritten von Monty Alexander umfasst die Jahre 1993 bis 2016. Der Ausnahmepianist zeigt hier, was er Live zu bieten hat. Die Aufnahmen die BMG in dieser Reihe veröffentlicht sind sauber gemischt und bieten alles, was man von Liveaufnahmen erwarten kann. Die Atmosphäre ist gut eingefangen und man hört förmlich den Spaß, den Alexander beim Spielen hat.

Insgesamt neun Stücke sind auf dem Album enthalten und die Scheibe ist nicht nur eine Empfehlung für Menschen, die Monty Alexander bereits kennen, sondern man sollte sie sich auch zulegen, wenn man virtuose Klaviermusik liebt. Man hört die Einflüsse seiner karibischen Herkunft, die er gut in seine Musik einzubringen versteht. Ein Hauch lateinamerikanische Unbeschwertheit macht sich beim Hören breit.

Für uns wieder eine großartige Zusammenstellung aus den weltbekannten Montreux Jazz Festival Aufnahmen, die 9 von 10 Punkten vom Promoportal-germany verdient.

 

Tracklist:

The Serpent (Live – Montreux Jazz Festival 1995) 05:48

The Work Song (Live – Montreux Jazz Festival 2016) 07:53

Hurricane Come and Gone (Live – Montreux Jazz Festival 2016) 09:49

Night Mist Blues (Live – Montreux Jazz Festival 2014) 08:14

Linstead Market (Live – Montreux Jazz Festival 1993) 08:34

Crying (Live – Montreux Jazz Festival 1995) 07:45

No Woman No Cry / Get Up Stand Up (Medley) (Live-Montreux Jazz Festival 2014) 08:14

Renewal (Live – Montreux Jazz Festival 1993) 09:46

A Nod to Bob (Live – Montreux Jazz Festival 1995) 11:58

Review: Iron Savior - Reforged – Ironbound (Vol. 2)

Iron Savior, eine Band die den meisten Metalfans bekannt sein dürfte. Bereits 1996 geründet, war sie immer ein Garant für guten Powermetal, der es in sich hat. Mit dem Album Reforged - Ironbound (Vol. 2) wird ein Konzept fortgesetzt, dass aus dem Missstand entstanden ist, dass die frühen Alben der Band nicht mehr lieferbar sind. Die Band hat die Songs hierfür neu eingespielt und veröffentlicht somit altes Material in neuem Gewand.

Die Zusammenstellung des zweiten Samplers umfasst 23 Songs, die vor 2004 veröffentlicht worden sind. Man hat sich entschlossen die Aufnahmen neu zu machen und hat damit nicht nur altes Material neu bearbeitet, sondern auch die Möglichkeiten der neuen Technik genutzt, um den Sound entsprechend zu verbessern...was vollumfänglich gelungen ist. Die Band um Piet Sielck hat mit diesem Konzept alles richtig gemacht und der Kauf des Albums lohnt sich auch für alle die, die die alten Scheiben noch ihr Eigen nennen können.

Kai Hansen von Helloween, als alter Freund von Piet Sielck, ist ebenfalls als Gastgittarist zu hören. Auch ein neues Stück ist enthalten, die Coverversion von "Sweet Dreams" der Eurythmics. Mir persönlich gefallen die Neuaufnahmen sehr gut, wofür die technische Überarbeitung das ihre beiträgt.

Das Promoportal-germany vergibt für eine besondere Art der Widerveröffentlichung 8,5 von 10 Punkten.

 

Tracklisting:

CD1:

Children Of The Wasteland

Protect The Law

Starborn

Deadly Sleep

Forces Of Rage

Brothers (Of The Past)

The Battle

Unchained

Seek And Destroy

Solar Wings

Made Of Metal

Predators

 

CD2:

Ironbound

Paradise

Thunderbird

Tyranny Of Steel

Riding Free

Starchaser

Living On A Fault Line

Crazy

Sweet Dreams

 

Crazy Radio Edit

 

Review: Buch - Loopyworld, die frühen Tage von Iron Maiden

Ein interessantes Buch hat uns erreicht und ich habe direkt mit dem Querlesen angefangen...und mich festgebissen. Das Buch vwurde von Steve Newhouse verfasst, dessen Spitzname Loopy war und der zur Crew der Band von 1978 bis 1984 gehörte. Eine spannende Zeit der Band, wo Paul Di´Anno noch Frontmann der "Eisernen Jungfrau" war. Das ist aber noch nicht alles. Loopy war nicht nur Mitglied der Bandcrew, sondern er kannt Di´Anno bereits aus der Schule und war gut mit ihm befreundet.

Loopy berichtet über die Zeiten im Proberaum, kleine und größere Auftritte der Band und das Tourleben und den Alltag drumherum. Auch den Wechsel der Frontbesetzung zu Bruce Dickinson erlebte er mit und verließ die Crew erst, nachdem das legendäre Powerslave Album in der Karibik aufgenommen worden war. Das beeinhaltet im Falle von Loppy weit über 300 Shows und viele, viele Geschichten, die sich in dieser Zeit zugetragen haben. Interessant für jeden der Maiden mag und sich an solchen alltäglichen Geschichten um Partys und harte Arbeit erfreut. Der bekannte Iron Maiden Coverzeichner Derek Riggs hat das Frontcover mit einem "Eddy" versehen, was noch ein nettes Ad-On ist. Auf Englisch ist das Buch bereits länger erhältlich und wird nun auch dem deutschsprachigen Raum zugänglich gemacht.

Interessant ist, dass Newhouse der einzige Autor neben Di´Anno selbst ist, der sich der frühen Tage der Band angenommen hat und, dies gilt es zu betonen, selbst dabei gewesen ist. Man bekommt tatsächlich einen guten Eindruck dieser Zeit, obwohl es nicht wirklich Neues zu lesen gibt. Das Buch basiert auf Loopys Erinnerungen und den Tagebucheinträgen, die er zu dieser Zeit gemacht hat. Er erlebte den ersten Gig der Band in einem Pub und verließ sie erst nach der Studiozeit zum Powerslave-Album...bevor die Band seine Dienste nicht mehr brauchte. Das Buch lässt die Gründe allerdings offen. Ich halte das Buch für ein absolutes Muss für jeden, der sich als Fan der Band bezeichnet. Ebenfalls positiv zu erwähnen sind die zahlreichen unveröffentlichten Bilder aus dieser Zeit, die eine Zeitreise beim Lesen perfekt machen. Unterhaltsame Literatur, die man gut mit einem Bier und einem Whisky genießen kann,

 

 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 8 von 10 Punkten...."Up The Irons"

 

Dio At Donington UK: Live 1983 & 1987

Hier bekommt man zwei wirklich großartige Konzerte von Ronnie James Dio zu hören, die gleichzeitig noch in einer hervorragenden Tonqualität dargeboten werden. Ich selbst habe Dio 1987 auf dem Monster-Of-Rock in Deutschland das erste Mal erleben dürfen und das hat auch meine Begeisterung für Dio ins unermessliche gesteigert.

Gleichzeitig bieten die Setlists der beiden alles was das Herz begehrt. So bekommt man ebenfalls Songs aus der Rainbow und Black Sabbath Zeit des Sängers geboten. Die Wiederveröffentlichung bietet im LP wie im CD-Format jeweils ein ausgiebiges Booklet mit schönen Bildern und ein 3D Cover. Die beiden LPs sollen als Doppel LP erscheinen, wovon die vierte Seite nur eine Zeichnung haben wird. Für Fans, die diese Alben noch nicht haben ist diese Wiederveröffentlichung von BMG ein unbedingtes Muss.

Das Promoportal-germany kann diese beiden Alben weiterhin nur empfehlen.

Tracklist

CD 1: 1983

Stand Up And Shout (3:50)

Straight Through The Heart (4:49)

Children Of The Sea (6:16)

Rainbow In The Dark (4:38)

Holy Diver (5:09)

Drum Solo (0:41)

Stargazer (1:43)

Guitar Solo (1:39)

Heaven And Hell (11:06)

Man On The Silver Mountain (3:33)

Starstruck (0:47)

Man On The Silver Mountain [Reprise] (2:30)  

 

CD 2: 1987

Dream Evil (4:56)

Neon Knights (4:44)

Naked In The Rain (7:29)

Rock And Roll Children (2:47)

05:Long Live Rock 'n' Roll (4:39)

The Last In Line (4:12)

Children Of The Sea (1:22)

Holy Diver (1:28)

09:Heaven And Hell (3:12)

Man On The Silver Mountain (4:29)

All The Fools Sailed Away (4:23)

The Last In Line [Reprise] (1:12)

Rainbow In The Dark (5:12)