Review. Paul Gilbert - WROC

Paul Gilbert ist sicherlich einigen als hervorragender Gitarrist bekannt, was er bei seinen Bands Racer X und Mr. Big schon unter Beweis gestellt hat. Nun hören wir erneut von ihm, mit diesem Album, dass er mit WROC - „Washington’s Rules of Civility“ betitelt hat. Genau um diese Regeln dreht es sich dann auch in den Songs und machen das Album somit zu einer Rückschau auf diese historischen Regeln.

Nach eigenen Angaben, hat ihn dieses Werk inspiriert, dass Washington, basierend aus alten Regeln, die aus Frankreich stammten, erstellt hat. Nun gibt es sozusagen die erste moderne Fassung davon, die auch noch in eindrucksvolle Gitarrenlinien gepackt worden ist. Bei der Produktion hat Gilebrt dann die Stücke live mit seiner Band in den Hallowed Halls in Portland, Oregon eingespielt. Mit von der Partie waren Nick D’Virgilio am Schlagzeug, Doug Rappoport an der Gitarre und Timmer Blakely am Bass. Später hat Gilbert dann noch Gesangsspuren hinzugefügt und damit war die Arbeit getan. Die Energie der live eingespielten Stücke ist gut zu spüren und das Album ist musikalisch ausgesprochen vielfältig. Die Songs sind zwischen Blues und Mainstreamrock, der aber auch Ausreißer in Metal-Linien aufweist…sehr beeindruckend

Das Album verbindet historisches mit modernem, zelebriert großartige Melodien und eingängige Rhythmen und ist irgendwie nie langweilig. Hier hat Gilbert alles richtig gemacht und das Album ist meiner Meinung nach eine lohnende Anschaffung. Das Promoportal-germany vergibt hier 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Keep Your Feet Firm and Even   4:45

Show Not Yourself Glad (At the Misfortune of Another) 4:36

Maintain a Sweet and Cheerful Countenance 3:51

Go Not Thither 4:53

Orderly And Distinctly 4:59

If You Soak Bread in the Sauce 3:54

Let Thy Carriage 3:56

Speak Not Evil of the Absent 3:26

Turn Not Your Back (To Others) 3:05

Conscience is the Most Certain Judge 4:57

Every Action Done in Company   3:43

Spark of Celestial Fire 8:11

George Washington Rules 3:03