Review: Tomorrow’s Outlook – Black Waves

Mit Black Waves folgt nun das dritte Studioalbum der norwegischen Band, die deutlich im Power-Metal einzuordnen ist. Es handelt sich um ein Konzeptalbum, dass sich mit den Küstenorten Norwegens beschäftigt, und deren Geschichte, die von der rauen See, Schiffsuntergängen und Fischfang geprägt worden ist. Musikalisch ist das Album gut abgemischt und bietet druckvollen Metal, der allerdings zu keiner Zeit überladen wirkt. Vielleicht liegt es daran, dass die Band auf Chöre oder bombastische Instrumentierungen verzichtet hat, was dem Album aber gut steht.

Das Cover wurde von Rado Javor gestaltet, der stimmungsvoll ein Küstenmotiv mit brennenden Gebäuden und einem Ruderboot in Szene gesetzt hat. Ich kannte die Band bisher nicht, überlege nun aber tatsächlich, ob ich mir deren Vorgängeralben zulegen werde, weil mir das Album sehr gut gefällt. Die Band besteht aus Tony Johannessen (Gesang), Øystein Kvile Hanssen (Gitarre), Valentino Francavilla (Gitarre), Andreas Stenseth (Bass), Tobias Øymo Solbakk (Schlagzeug) und Trond Nicolaisen der am Songwriting beteiligt war. Besondere Anspieltipps sind für mich der Titeltrack "Black Waves" und "Wait For The Sun" 

Das Promoportal-germany vergibt hier 9 von 10 Punkten...so sollte Metal sein.

 

Tracklist:

Eventide

Oceans of Sadness

Black Hearts and Roses in Snow

Black Waves

Silver Ghost

Wait for the Sun

Lament of the Damned

When Falls the Axe

The Monument10. The Still (Aria cover)