Klassik Review: The Magic Of Radio – Ugly Men For Rent 

Heute schreibe ich einmal etwas über eine Scheibe, die tatsächlich häufiger den Weg in meinen Rekorder im Auto findet, und die auch nach 18 Jahren noch immer so viel Spaß macht wie damals.

Alte Weggefährten aus dem Bereich der Musik, mit denen ich zum Teil auch schon musiziert habe, haben diese Band aus der Taufe gehoben und dabei irgendwie alles richtig gemacht. Jörg Schneider am Gesang beeindruckt mit seinen Gesangslinien auf der gesamten Scheibe, Kay Lohrey trommelt ein gut platziertes und keiner Zeit langweiliges Schlagzeug, Oliver Geibig zeigt an der Gitarre, was Masse ist, und liefert gute Riffs, einprägsame Linien und gute Solos, während Tomi Göttlich mit dem Bass für den nötigen Unterton sorgt und dabei alles richtig macht.

Einige Gastmusiker waren auch dabei. So haben zum Beispiel Jörg Kulmann, Verena Geibig und Miriam Wehnes Backingvocals beigesteuert. Oliver Geibig hat Keyboards eingespielt und Percusiionselemente kamen von Walter und Frank.

Ich konnte die Formation damals noch im Proberaum und bei einem Live Gig erleben und habe dabei ordentlich abgerockt. Schon der Titeltrack „Anybody Out There“ kann als Anspieltipp genannt werden, aber auch der groovige Song „Falling“ und der supergeile Song „Push“ sollten sich angehört werden. Alles in Allem ist aber die ganze Scheibe ein wirklich stimmiges Konzept, bei dem es schade ist, dass es in dieser Konstellation nicht weitergegangen ist, aber bei dieser Scheibe passt einfach alles.

Oli hat die Scheibe auch abgemischt und gemastert, was auch gut gelungen ist, so dass alle Parts der Band gut zum Tragen kommen.

 

Das Promoportal germany vergibt 9,5 von 10 Punkten für ein Album, das heute noch genauso knallt wie damals.

 

Tracklist:

Anybody Out There 3:35

You Re Not The One 3:37

Across The Danish-Chinese Border 4:54

Nothing At All 4:13

Falling  5:46

Top Of The Food Chain 3:39

Caught In A Day 4:08

Tell Me 5:16

Push 4:13

Words Can T Say 5:54

One Man Is Standing 4:10

She S Coming Back 3:47

Under My Skin 4:08

Review: DAMPF - No Angels Alive

Ein neues Album aus dem schönen Schweden liefern Dampf mit "No Angels Alive" ab. Das Album zeigt die gewohnten Stilelemente der Band, die sich durch weiblichen Gesang mit ordentlichen Growl-Einlagen auszeichnet. Mit ordentlich Vollgas geht es dann auf der Scheibe zugange und die Fans der Band werden hier in gewohnter Weise bedient. Mir persönlich gefallen die Growl-Einlagen nicht so sehr...aber das ist ja nun einmal Geschmackssache.

Die Produktion des Albums lässt nichts zu wünschen übrig und alle musikalischen Elemente werden gut in Szene gesetzt. Der Sound reicht aus, um auch die Nachbarn zu beglücken. Musikalisch wird hier und da auch anderes geboten, bis hin zu Folk-Rock Einlagen, die dem Album zu einer interessanten Musikmischung verhelfen. Alles in allem ein gut gelungenes neues Scheibchen, das man durchaus empfehlen kann. Mit dem neuen Album kann sogar ich mich mehr anfreunden als mit den Vorgängern.

Für ein interessantes Album vergibt das Promoportal-germany 8,5 von 10 Punkten

 

Tracklist:

No Angels Alive

Masquerade

Ghost

Might As Well Have Died

Heart Of Darkness

War With The World

Hellfire

Away

Mists Of Avalon (Don’t Wake Me Up)

Dark Side Of My Moon