Review: Madhouse - Plead The 5th 

Mit Madhose ist Glamrock aus Österreich, genauer gesagt aus der Hauptstadt Wien am Start. In Bezug auf dieses Genre machen die Jungs ihren Job gut und klingen dabei nicht steril, sondern rotzig und unangepasst...so sollte es sein. Das erklärt auch, warum die Truppe ihren mittlerweile dritten Longplayer auf die Plattenteller und die CD-Schubladen bringt. Eingängige Riffs, gute Gesangsparts und merkenswerte Refrains sorgen dann dafür, dass man sagen muss, hier passt alles.

Die Fans dieses Musikstils werden hier in jedem Fall auf der gesamten Bandbreite bedient und dürften dem Album eine Menge abgewinnen können. Auch diese Truppe konnten wir bereits live erleben und auch dabei haben sie eine mehr als nur gute Figur gemacht und das Zelt entsprechend angeheizt. Dieses Album ist zwar alles andere als eine Neuerfindung, kann aber durchaus neben größeren Namen bestehen. Einige der Songs weißen extremes Mitgröhl-Potential auf und animieren bei Livekonzerten auch direkt das Publikum, dies zu tun. 

Ein gutes Album, mit nicht wirklich außergewöhnlichen Songs, aber solchen, die das Genre voll bedienen. Hierfür gibt das Promoportal-germany 8 von 10 Punkten.

  

Tracklist:

Midnite Fever

We Run Riot

Bring On The Night

Shotgun Rider

Wicked Hearts

Get A Grip

Live And Tease

It's A Monster In My Head

I'll See You In My Dreams

Mad To The Bone

Loveplace

I Die Alone

You Got The Tail Down