
Review: Bleed From Within - Zenith
Bleed From Within ist ein Name, der mittlerweile aus der Szene nicht mehr wegzudenken ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das mittlerweile siebente Album der Jungs in Kürze erscheinen wird. Es erscheint so, dass noch immer Großes aus Schottland auf den Markt kommt, obwohl es nur ein kleiner Teil des englischen Königreichs ist. Vieleicht liegt es ja an dem guten Whisky in dieser Region.
Über Nuclear Blast erscheint nun dieses Werk der Metalcore Recken und nach erstem Hören kann man nur sagen, dass sich ein Kauf in jeden Fall lohnt. Die Band setzt nahtlos da an, wo sie beim letzten Album aufgehört haben, und die Fans der Schotten werden dieses Album in jedem Fall feiern. Nichtsdestotrotz lohnt sich der Kauf natürlich auch für Neueinsteiger, die dann vieleicht auch auf die früheren Longplayer zurückgreifen werden. Gute und abwechslungsreiche Gesangs- und Groelparts, sowie druckvolle Riffs und eine starke, wummernde Rhythmusgruppe sorgen für ein beeindruckendes Klangerlebnis. Düster, schwer und zu keinem Zeitpunkt langweilig, zeigt die Scheibe in jedem Fall, dass die Band noch stärker dasteht als in früheren Tagen.
Für mich sind der Song "God Complex" und "Known By No Name" die Anspieltipps dieser Scheibe. Für mich persönlich ein gutes Album aus einem Genre, das mir nicht besonders liegt. Das Album ist sauber produziert, aber mit den Gesangslinien dieser Musikrichtung werde ich mich wohl nie richtig anfreunden können...das ist aber nur meine Meinung.
Für das Album vergeben wir trotzdem 8 von 10 Punkten, weil vor allem die gut gespielten Gitarrenparts bei dieser Bewertung mit eingeflossen sind.
Tracklist:
1. Violent Nature
2. In Place Of Your Halo
3. Zenith
4. God Complex
5. A Hope In Hell
6. Dying Sun
7. Immortal Desire (ft. Brann Dailor)
8. Chained To Hate
9. Known By No Name
10. Hands Of Sin (ft. Josh Middleton)
11. Edge Of Infinity