Livereview: Joe Bonamassa - Mannheim 29.04.2026

 

Die S.A.P. Arena in Mannheim war bis auf den letzten Platz gefüllt, was bei einer musikalischen Größe wie Joe Bonamassa natürlich nicht verwunderlich erscheint. Wie man es von Bonamassa gewohnt ist beginnt das Konzert pünktlich und der Künstler zieht mit seiner hervorragenden Band das Publikum direkt in den Bann. Schnell bekommt man einen Eindruck von Lachy Doley aus Australien, der den langjährigen Besetzung Reese Wynans Ende 2025 ersetzt hat. Tolle Solos und einzigartiges Spiel sind auch bei ihm an der Tagesordnung.

 

Bonamassa präsentiert eine große Auswahl an eigen Stücken und Coverversionen anderer Künstler, die mit großartigen Solos gespickt sind. Jeder Künstler auf der Bühne kann sich hierbei präsentieren und einen Einblick in sein Können darbieten. Das Konzert endet nach fast zwei Stunden mit dem Song "Mountain Time" und hinterlässt nur zufriedene Gesichter. Ich persönlich kann nur sagen, dass ich Bonamassa noch nie schlecht erlebt habe und sich Konzerte mit ihm in jedem Fall immer lohnen. Wer Bonamassa noch nicht gesehen hat sollte dies dringend nachholen, den hier wird Musik zelebriert und jeder Liebhaber guter Bluesmusik kommt dabei sicher auf seine Kosten. 

 

Besetzung:

Joe Bonamassa - Gitarre, Gesang

Josh Smith - Gitarre

Lachy Doley - Hammond-Orgel

Calvin Turner - Bass

Lemar Carter - Schlagzeug

Jade MacRae - Backroung Gesang

Dannielle De Andrea - Backround Gesang

 

 

Tracklist:

Breakthrough

Trigger Finger

TwentyFour Hour Blues - Bobby “Blue” Bland cover

Well, I Done Got Over It - Guitar Slim cover

Happier Times

Drive by the Exit Sign

The Last Matador of Bayonne

Pack It Up - Freddie King cover

Well, Well - Delaney & Bonnie cover

Play Video

I Want to Shout About It - Ronnie Earl and the Broadcasters cover

It's Hard But It's Fair - Bobby Parker cover

A Million Miles Away - Rory Gallagher cover

Zugabe:

Mountain Time