Cockney Rejects / Who Killed Janis Live im “Das Bett” (FFM) am 02.06.17 Review:


Pünktlich um 21:00 Uhr eröffneten die Rüsselsheimer „Who Killed Janis“ den Abend. Bei den ersten Songs der seit 2015 aktiven Jungs war Saal noch sehr leer, da die meisten Besucher den Sonnigen Abend erst mal lieber draußen mit Bier und Äppler verbrachten. Schnell wurde es aber voller, da die Band mit Ihrem „Motor City Street Rock ´n´Roll“ sehr zu überzeugen wussten. Die Bezeichnung passt auch wie die Faust aufs Auge zu dem was die Band darbietet. Quer durch alle Spielarten des Rock Covern sich Who Killed Janis mit einem sehr geilen eigenen Stil durch alle möglichen Hits. Von Janis Joplin bis Ramones, geht´s  immer schön Vollgas nach vorne, und damit es nicht langweilig wird, gibt´s schon mal Sangeseinlagen mit Megaphon oder Kazoo.  Nach ´ner Guten Stunde endete dann das sehr kurzweilige Set nach Zwei Zugaben. Hat sehr viel Spaß gemacht das Ganze, und hiermit sei die Band durchaus empfohlen. Wer Bock hat die mal zu buchen, gerne auch mal in kleinen Klubs / Pubs, der sollte die Jungs einfach mal kontaktieren. Infos, Rein hören & Kontakt auf Facebook: https://www.facebook.com/pg/WHOKILLEDJANIS/about/?ref=page_internal


Nach einer sehr kurzen Umbaupause legten dann Cockney Rejects vor einem recht gut gefüllten aber nicht ausverkauften Saal los - Auf die Diskussion über Eintrittspreise und Spekulationen über Bandgagen möchte ich hier nicht eingehen, aber 30 Euro Abendkasse haben sicherlich einige Menschen abgehalten -  Nur so viel dazu, soll jeder selbst entscheiden ob er den Preis hinblättert, aber wer an anderer Stelle kommentarlos für ähnliche Act´s deutlich mehr Kohle ausgibt oder ohne mit der Wimper zu zucken z.B. für Iron Maiden mehr als 100 Tacken zahlt, sollte vielleicht etwas weniger maulen.


Was soll man über Cockney Rejects noch groß sagen? „West-Ham-Hool-Band“ ;  “East End Street Punk“; “Namensgeber der Oi! Bewegung“ – Trifft wohl alles auf die Band zu die seit der zweiten Hälfte der 1970´er unterwegs ist und somit zu Recht zu den Urgesteinen der Punk-, Skinhead und Hooligan Szene gehört.  An anderer Stelle ist sicherlich genug zur Band verfasst…


Die Alten Säcke legten volle Kanne mit einem sehr Guten Streetpunk / Oi! Sound los und hatten während des ganzen Auftritts sichtlich Spaß am Spielen und das Publikum ging entsprechend  von Anfang an mit, was bei einem Altersdurchschnitt bei etwa 80% der Besucher von „Ü40“ manchmal schon etwas mit Leistungssport zu tun hatte. Sänger Jeff Geggus „Stinky Turner“  hüpfte während des gesamten Gigs Schattenboxend wie ein Duracell- Hase die Bühne auf und ab und es wurden Alle Hits rausgehauen. Um nur einige Songs zu nennen, von „War on the Terraces“ ; „Bad Man“; „I’m not a Fool“; „Where to Hell is Babylon“ und „Police Car“ bis “Greatest Cockney Rip-Off” ; “Running down the back Streets (Oi! Oi! Oi!)” & „I wanna be a Star“ war alles am Start was die Cockney Rejects seit weit über Drei  Jahrzehnten auszeichnet. Die eigene Version der Vereinshymne "I'm Forever Blowing Bubbles" durfte bei den Hammers Fans natürlich auch nicht fehlen. Eine feine Geste war auch, das  „The Power and  the Glory“ dem vor kurzen an Krebs verstorbenen Sänger von The BUSINESS, Micky Fitz gewidmet wurde – R.I.P. Micky!


Nach einigen Zugaben war der Spaß nach knappen 2 Stunden vorbei, und ich glaube keiner im Publikum ist zu kurz gekommen. Während manche anderen „Alte“ Bands mit Ihren Auftritten manchmal hart an der Peinlichkeit sind, oder diese Grenze schon deutlich überschritten haben, sind Cockney Recjets immer noch eine großartige Live-Band die das an diesem Abend auch sehr überzeugend unter Beweis gestellt haben.
Leider hatten die East-Ender überhaupt kein Merchandising dabei was doch einige Fans enttäuschte, und Bock auf ein Interview hatte die Band auch nicht, aber der Einladung auf das ein oder andere Kaltgetränk und einem netten Plausch Backstage bin ich dann doch gerne nachgekommen.  Nach einer guten Stunde voller derber Späße und echt freundlichem Unterhaltungen mit der ganzen Band über alles Mögliche, war es dann Zeit aufzubrechen. Thanks to  Jeff, Mick, Vince &  Andrew – Rock on Mates!


Die weiteren Auftritte sind sehr zu empfehlen – Infos dazu auf der Homepage der Cockney Rejects http://www.cockneyrejects.com/ oder auf Facebook https://www.facebook.com/pg/TheCockneyRejects/about/?ref=page_internal


Cheers & Oi!
Billy