Review – Yune – Agog

 

(A.M.) Am 24. April 2021 veröffentlichten „Yune“ ihr Debutalbum „Agog“. Die Dänen verstehen ihr Handwerk und zaubern 10 Songs im Indie Stile auf eine Scheibe.

„Orkensangen“ als Opener ist insgesamt schwer, ruhig und melancholisch. Bei „Odd One Out“ ist der Bass vorherrschend. Dementsprechend ist auch dieser Song eher schwer. Hinzu kommt Hundebellen als zusätzlicher Effekt. Generell nutzen sie Synthies häufig und gerne. Dies zeichnet sie eindeutig aus. Ein wenig verhalten und gesanglich gekonnt hinterherhängend geht es mit „Low“ weiter. Hier scheppert das Schlagzeug phasenweise als stilistisches Element. Danach folgt „Part 2“.

Eine Steigerung der Dramatik, die aber nicht zum Höhepunkt gelangt, ist in „Maple“ zu hören. „Running Down The Hourglass“ ist der weitaus fröhlichste Song der Scheibe und insgesamt sehr melodisch. Wobei die Titel alle eher schwermütig sind. Immerhin geht es thematisch um hoffnungslose Situationen und die Versuche, aus diesen herauszukommen. Energiegeladen kommt aber „Unna“ als nächstes. Es folgt wieder sehr zurückhaltend „Copy Of You“, bevor „Gold“ melancholisch und dennoch freundlich und „Far Gone“ wieder schwermütig das Album entsprechend abrunden.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „Low“ und „Gold“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Orkensangen

Odd One Out

Low

Part 2

Maple

Running Down The Hourglass

Unna

Copy Of You

Gold

Far Gone