Review: Freedoom – Breche aus!

(M.D.) Recht überschaubar kommt die Scheibe von Freedoom daher. 7 Songs mit einer Gesamtspielzeit von nur ganzen 18 Minuten. Ich war gespannt was mir da geboten werden würde. Stilistisch ist das Ganze recht punkig, was mir schon mal gut gefällt.

„Breche aus“ legt in jedem Fall gut los und drückt schön nach vorne, so wie es in diesem Genre sein sollte und „Gier frisst Hirn2 macht da nahtlos weiter. Mit „Spring“ wird es etwas melodischer, dafür folgen danach mit „Mutter Erde“ und „Suggardaddy und Sugarbabe“ wieder zwei fetzige Nummern im Anschluss. Textlich ist das Ganze allerdings bisher nicht so ganz meine Nummer. „Uhrwerk“ und „Neuanfang“ beenden das Ganze dann in gleicher Manier. Erster Eindruck…nochmal hören.

Alles in Allem ein Silberling, der durch seine „old style“ Art überzeugt. Man weiß nicht, ob er im Studio, der Küche oder im Proberaum entstanden ist, aber er hört sich natürlich, düster und fetzig an, was in der überproduzierten Musiklandschaft ganz frisch daherkommt. An manchen Texten müsste man arbeiten, aber im Grunde ist es auch wieder nicht so schlecht, dass man sich das Maul Zereisen müsste. Ich würde sagen weiter so, daraus könnte nämlich noch mehr werden.

Das Promoportal-germany und Crossfire vergeben dafür 7,5 von 10 Punkten

 

Tracklist:

Breche aus!

Gier frisst Hirn

Spring!

Mutter Erde

Sugardaddy und Sugarbabe

Uhrwerk

Neuanfang