Review: Kaskadeur – Uncanny Valley

(M.D.) Eine interessante Mischung aus Metal und Stoner-Rock erwartet den Hörer der Scheibe, die bereits 2020 erschienen ist. Dies hat vermutlich damit zu tun, dass die Band aus Teilen aus der Stoner-Band Stonehenge entstanden ist, weil die Musiker der Meinung waren, dass man die gereifte Musik unter anderem Bandnamen präsentieren müsse. In jedem Fall drückt die Scheibe ordentlich und es macht Spaß ihr zu lauschen. Ein einprägsamer Gesang 8wenn auch spärlich eingesetzt) und gute musikalische Performance der Band machen das Gesamtkonzept aus.

Interessant ist auch das Konzept der kurzen Zwischenstücke, die sich immer zwischen den Hauptstücken einreihen (in der Tracklist haben wir deshalb die Hauptstücke fett markiert). Die Zwischenstücke sind trotzdem nicht zu vernachlässigen und machen ebenfalls Spaß. Im Laufe des Hörens stellt man fest, dass insbesondere die Keyboards ein prägendes Element der Band sind, die gut gespielt und mit vielen Variationen versehen den Sound der Band enorm bereichert.

Besonders gut gefallen haben mir das bedrohlich wirkende „Apply Physics) und der Titeltrack „Uncanny Valley“. Die Scheibe ist in jedem Fall als lohnenswert zu bezeichnen und wird bei Freunden des Stoner und Prog-Rock ihre Hörer finden. Ich würde sagen weiter so….und benennt euch erst einmal nicht wieder um!!

 

Das Promoportal-germany und Crossfire vergeben 8,5 von 10 Punkten

 

Besetzung:

Enrico Semler - guitar, lead vocals

Johannes Walenta - organ, synths, backing vocals

Michael Paukner - bass, backing vocals

Ole Fischer - drums

 

Tracklist:

Valleywaltz 01:06

Uncanny Valley 03:22

[Least_Mean_Squares] 00:32

Flashback Fatkids 05:49

Apply_Physics( ) 00:43

Part Of Your DNA 04:20

Snarc'51 00:58

The Death Of Basic Trust 05:57

#Nearest_Neighbor(Searching): 00:57

Spacegear Awayteam 07:01

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Bonzen Haben Alles 05:33

 

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