Review – Miriam Hanika – Louise

Nach der Veröffentlichung ihres Debutalbums „Wanderlust“, welches vor rund einem Jahr erschien, folgt nun der zweite Streich. Miriam Hanke veröffentlichte am 7. Mai 2021 ihr neues Album „Louise“ ebenfalls über Konstantin Weckers Label Sturm und Klang. Sie selbst spielt mit drei Instrumenten ihre eigenen Arrangements und hat sich zudem noch weitere Unterstützung geholt. Gesanglich ist sie fast immer alleine vertreten.

„Zwei Boote“ lässt ihre harmonische und weiche Stimme direkt erkennen. Inhaltich thematisiert sie sehr optimistisch das gemeinsame Sein im Laufe der Zeit. Weiter geht es mit einer Geschichte der Optimistin „Louise“. Louise war für Miriam Hanke eine besondere Frau. Details hierzu sind im kleinen Booklet aufgeführt. Dieses Lied ist echt, ehrlich, gefühlvoll und verdeutlicht die Tiefe der Musik von Miriam Hanke. „Ruhe im Sturm“ ist durch die Instrumentenlinien sehr gut dargestellt und ein reines Instrumentalstück. Danach folgt „Pastell“.

Bei „Schwalben“ ist Konstantin Wecker selbst mit von der Partie und ergänzt den gesanglichen Part. Anschließend sind wieder sehr weiche Klänge in „Kokon“ zu hören. Gleiches gilt auch für „Gemeinsam Einsam“. Hier verrät der Titel schon einiges über den Inhalt. „September“ ist ein weiterer Instrumentalsong, der zeitweise sehr schwer auf mich wirkt. Die letzten beiden Stücke des Albums sind „Der Traum vom Meer“ und „Etiketten“. Beide sind sehr harmonisch arrangiert und gespielt und regen zum ruhigen Nachdenken an.

Insgesamt ist dies Album gut aufgenommen und hat auch textlich einen Sinn. Jedoch ist es nicht meine Art Musik und es fehlt ein wenig Abwechslung oder ein Ausreißer oder ähnliches.

 

Als Anspieltipp gilt für mich auf jeden Fall „Louise“

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Zwei Boote

Louise

Ruhe im Sturm

Pastell

Schwalben (feat. Konstantin Wecker)

Kokon

Gemeinsam einsam

September

Der Traum vom Meer

Etiketten