Review: Budderside – Spiritual Violence

Budderside präsentiert mit „Spiritual Violence“ ihr zweites Album. Nach dem Senkrechtstart der Band, erfolgreichen Auftritten mit Motörhead, Anthrax und Slayer, freut man sich nun, dass ein neuer Longplayer am Start ist.

Das erste Stück „Wide Awake“ zeigt dann auch gleich, wo es lang gehen wird. Der Song drückt und man hofft gleichzeitig, dass es so bleiben wird. Die nächsten Songs schlagen in die gleiche Kerbe. „Zen“ gab es schon als Videovorabveröffentlichung und lässt nichts zu wünschen übrig. Bei „Amber Alert“ wird das Ganze mit der Stimme von Carla Harvey angereichert, die bei den „Butcher Babies“ Frontfrau ist und danach geht es direkt weiter mit dem nächsten Gast, Phil Campbell von Motörhead. Die Freundschaft mit der Band ist auf den gemeinsamen Auftritten entstanden, zumal Budderside sich auch auf deren Label befindet. Schade, dass Lemmy das nicht mehr erleben durfte.

„I´m A Man“ ist dann nicht ganz so meine Nummer. Es driftet eher in den Crunch ab, ist mir aber grundsätzlich zu soft. Dann covert man Johnny Cash (zum Glück kann es nicht mehr andersherum sein, weil Cash immer die Lorbeeren beim Covern abgegriffen hat…Zu Recht). Die Version von „Folsom Prison Blues“ ist härter als das Orginal und hat auch ordentlich Dampf. Was einem dann besser gefällt ist dann eine andere Frage. Mit „Things We Do“ wagt man sich dann gleich an die nächste Musiklegende heran. Ein „Led Zeppelin“ Cover, mit Kinderchor, dass man sich meiner Meinung nach einfach hätte schenken sollen.

Zum Glück findet man mit „Feels So Good“ wieder in die Anfangslinie zurück. Ich atme durch. Auch das letzte Stück „Daygobah“ passt wieder in meine Welt und verhilft der Scheibe zu einem würdigen Ende.

Gut produziert, abwechslungsreich und mit einigen Ohrwürmern kommt das neue Album daher, auch wenn es einige Längen aufweist. In jedem Fall hörenswert und die Fans der Band werden sich mit dem Album identifizieren können und vom Stil her werden zumindest die Teenies drauf stehen. Das Promoportal-germany vergibt hier 8 von 10 Punkten.

 

Band

Patrick Stone – Vocals

Sam Koltun – Guitars

Logan Nikolic – Guitars

Gabe Maska – Bass

Jeff Dewbray – Drums

 

Tracklist:

Wide Awake

Zen

Amber Alert (feat. Carla Harvey/Butcher Babies)

Pardon Me (feat. Phil Campbell/Motörhead)

I´m A Man

Folsom Prison Blues

Things We Do

Feels So Good

Soul Searches

Daygobah

 

Spielzeit: 33:42 Min.