Review – Thundermother – Heat Wave

(A.M.) Bereits am 31. Juli veröffentlichten „Thundermother“ über AFM Records ihr neues, nunmehr viertes, Album namens „Heat Wave“. Die 13 Songs sind in jedem Fall energiegeladen und machen Spaß. Sie nutzen Hard Rock, Metal, Blues und auch Punkelemente und liefern so ein abwechslungsreiches und kräftiges Album ab.  Eigentlich war für diesen Herbst eine Release Tour geplant. Es bleibt wohl abzuwarten, wie, wann und ob dies realisiert werden kann.

Direkt der Opener „Loud And Alive“ zeigt, was zu erwarten ist: Hard Rock, eine Note Rock´n´Roll und ordentlich Power und Druck, wie es Metalhörer lieben. Auch das Gitarrensolo lässt eigentlich keine Wünsche offen. Ein bisschen Blues zum klassischen Rock gibt es dann bei „Dog From Hell“ auf die Ohren. „Back In ´76“ ist eine ruhigere, aber keinesfalls langweile, Nummer, die durchaus an die vergangenen 40 Jahre Rockmusik denken lässt. Hingegen geben sie bei „Into The Mud“ richtig Gas bezüglich des Tempos, was mir persönlich jetzt nicht so gefällt, aber qualitativ durchaus Charme hat. Hier ist das Basssolo mal eine andere Nummer der Akzentuierung, dem ein Gitarrensolo folgt. Danach geht es mit dem Titelsong „Heat Wave“ in typischer Rock´n´Roll Manier, mit ordentlich viel Power und einem passenden Gitarrensolo, weiter.

„Sleep“ ist eine sehr melodiöse Ballade, bei der alleine die Gesangsqualität atemberaubend ist, einfach schön, auch wenn dies Adjektiv für Hard Rock und Metal dann doch eher selten treffend ist. In diesem Fall gibt es keine Diskussionen. Klassisch rockig und wieder ordentlich kräftig gibt „Driving In Style“ auf die Ohren. Hart, aber bezüglich des Tempos wieder etwas verhaltener, ist „Free Ourselves“ arrangiert. „Mexico“ fügt sich entsprechend rockig, mit einer Note Blues, an. Gleiches gilt für „Purple Sky“. Der rauchige Gesang unterstreicht die Stimmung gekonnt. „Ghosts“ ist dann wieder klassisch rockig, mit ordentlich Wums, der zum Headbangen einlädt. Flotter, aber nicht weniger animierend, ist „Somebody Love Me“ aufgestellt, wobei auch hier Gedanken an frühere Musikstücke sehr schnell stark in den Vordergrund rücken. „Bad Habits“ geht ebenfalls direkt in Mark und Bein und lässt meinen Kopf sofort im Takt mitwippen.

 

Alles in allem ist dies Album keine Neuerfindung des Rades, aber es macht einfach Spaß, da es mit Power, Leidenschaft und Euphorie gespielt ist.

Besetzung: Filippa Nässil (Gitarre), Guernica Mancini (Gesang), Emlee Johansson (Schlagzeug), Majsan Lindberg (Bass)

Unsere Abspieltipps sind „Loud And Alive“ und „Sleep“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Loud And Alive

Dog From Hell

Back In ‘76

Into The Mud

Heat Wave

Sleep

Driving In Style

Free Ourselves

Mexico

Purple Sky

Ghosts

Somebody Love Me

Bad Habits