Review: Andreas Diehlmann Band – Mercy On Me

 

(M.D.) Eine nette Bemusterung ist und durch Andreas Diehlmann zuteil geworden, der die Promotion seiner Band auch mit in die eigenen Hände genommen hat. Nach einem kurzen Kontakt flatterte eine CD mit einer Menge anderem Promomaterial in unser Haus. Vornehmlich geht es natürlich um die Musik, die auf einer Scheibe zu hören ist, aber auch der freundliche Kontakt erscheint uns mehr als erwähnenswert…man ist da ja auch anderes gewohnt ;-(

Den Hörer der Scheibe erwarten 9 Stücke…und ich lehne mich im Wohnzimmer zurück. Mit „Price To Pay“ startet das Album und ich bin ab dem ersten Moment sehr positiv überrascht. Southern Rock vom Feinsten, mit tollen Soli, dringt aus den Lautsprechern und lässt hoffen, dass dies auf der Scheibe so weitergeht.

Mit „Evil Ways“ geht es bluesig weiter und es zieht der Geist großer Southern-Rock-Musik mit durch den Raum. Ob es nun mehr an ZZ-Top oder Lynard Skynard erinnert, kann ich nicht genau sagen, aber es trifft das, was ich an Musik mag. „Just Got Paid steht seinen beiden Vorgängern um nichts nach und ich bin jetzt schon froh, diesen Longplayer im Laufwerk zu haben. Das erste Mal den Hut gezogen habe ich in jedem Fall schon.

„Black Moon bricht dann etwas aus der Reihe aus und erinnert mehr an die Helden der Hippie-Ära und ihre psychodelisch anmutenden Soli, die sich auch hier finden und das Stück zwar anders, aber gleichermaßen toll rüberkommen lässt. Mit „Come On Over“ kehrt die Band dann zum vorherigen Stil zurück und man würde am liebsten den Cowboyhut aufsetzen und das Pferd besteigen. Markante Riffs lassen das Stück noch lange im Ohr nachklingen.

Auch der nächste Song „Got To Get Over It“ passt sich in dieses Konzept ein, wie auch „You Got No Clue“.Vermutlich würden auch die guten alten texanischen Bands den Hut ziehen, weil die Band es schafft den Stil gut rüber zu bringen, ohne das man dabei den Eindruck gewinnt, irgendwelche altbekannten Riffs und Stücke nur neu aufgelegt zu bekommen. Hier gelingt es Diehlmann und seinen Jungs eine ganz eigene Note zu entwickeln.

Mit „Shadows Of Memories folgt dann das deutlich längste Stück des Albums. Mit Orgeluntermalungen und einem eindrucksvollen Solo ist das Stück aber in keinem Fall zu langatmig oder wirkt überzogen. Eine runde Sache trotz der Länge, die die vielen Facetten der Band noch einmal gut beleuchtet und das Können der Jungs noch einmal herausstellt.

Das Album schließ dann mit dem Titel „Mercy On Me“, mit dem der Hörer dann noch ein letztes, klassisches Southern-Rock-Stück um die Ohren geballert bekommt. Nachdem dann Ruhe eingekehrt ist, frage ich mich was ich dazu nun Schreiben soll…ich entscheide mich als erstes für einen Whisky (allerdings einen Schotten), setze mich wieder hin und drücke auf PLAY….die Review kann ich auch danach noch schreiben.

Das Promoportal-germany vergibt für dieses Brett 9 von 10 Punkten….eine absolut empfehlenswerte Scheibe….also kaufen!!!!!!!

 

Tracklist:
01. Price To Pay
02. Evil Ways
03. Leave Me Alone
04. Black Moon
05. Come On Over
06. Got To Get Over It
07. You Got No Clue
08. Shadows Of Memories
09. Mercy On Me

Gesamtspielzeit: 43:35