Review – Sons Of A Wanted Man – Kenoma

(A.M.) Bereits Anfang Februar brachten die Belgier „Kenoma“ nach vorherigen kleineren Veröffentlichungen ihr Debutalbum „Kenoma“ über Les Acteurs De L'Ombre Label heraus. Jan Buekers singt, Didier Boost und Pieter Jans spielen Gitarre, Josse Theunkens spielt den Bass und Kevin Steegmans das Schlagzeug. Die sieben Titel sind alle im Black und Post Metal arrangiert.

„Kenoma“ als Opener und Titelsong zeigt mit seinen knapp elf Minuten Spielzeit einiges der Band. Es gibt Gegröle und Gebrülle zu hören, die Instrumentenlinien sind weitestgehend hart und schnell arrangiert und dröhnend aufgenommen, so dass eine düstere Stimmung entsteht. Aber auch einzelne, schon fast melodische, Parts, sind eingespielt, so dass es etwas lockerer und abwechslungsreicher wird. „Serpentine“ fügt sich dem Black und Post Metal Genre ein. Isa Holliday konnte die Band für den Gesang in „Canine Devotaion“ gewinnen. So kommt diesbezüglich eine weitere Facette mit ins Spiel. Insgesamt ist aber auch dieser Song eher melancholisch gespielt.

Etwas ruhiger und ebenfalls düster geht es dann mit „Under A Lightless Sky“ weiter. „Absent“ und „Amor Fati“ fügen sich passend in das Konzept ein. Sehr ruhige Instrumentenlinien sind für den letzten Titel „Pleroma“ zusammengestellt, der als kurzes Instrumentalstück schon fast ein Autro darstellen kann. Dies entspannt mich etwas, da ich persönlich kein Fan des Genres bin. 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 6 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

01. Kenoma

02. Serpentine

03. Canine Devotion [ft. Isa Holliday]

04. Under A Lightless Sky

05. Absent

06. Amor Fati

07. Pleroma

Gesamtspielzeit: 47:19 min