Review – Witchfinder – Hazy Rites

(A.M.) Nach der Gründung der französischen Band „Witchfinder“ im Jahre 2016 lieferten sie 2017 ihr erstes Album ab und der Erfolg sprach direkt für sich. Ihr Stoner- und Hardcore-Rock begeisterte. Und dann veröffentlichten sie Ende März 2019 ihren zweiten Longplayer in Form von „Hazy Rites“.

Schwermütig und mit dichten Gitarrenlinien ist der Opener „Ouija“ arrangiert. Ein „Dröhnen“ ist nicht zu überhören. Dies geht auch in „Satan´s Haze“ so weiter. Hier kommt durch das teilweise dominierende Schlagzeug und den entsprechenden Bass noch eine weitere Note Härte hinzu. „Covendoom“ fügt sich entsprechend an und bietet, genauso wie „Satan´s Haze“ leider nur kurze Parts der Abweichungen zur Abwechslung. Nicht ganz so schwermütig lässt sich „Sexual Intercorse“ zu Beginn erahnen. Dröhnende Instrumentenlinien dominieren auch in „Wild Trippin`“. „Sorry“ entspricht dem weiterhin. Der breite Sound des Basses macht es massig. Textlich ist dieser Song extrem auf den Titel reduziert. Gegen Ende variieren die Arrangements dann etwas. Dies gilt auch für „Dans I`instant“. Am Ende der über 10 Minuten Gesamtspielzeit sind durch das Keyboard Orgelklänge zu hören.

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 4,5 von 10 Punkten. Die Band wird im Genre ihre Fans finden bzw. hat dies schon getan, aber mich spricht es leider absolut nicht an und zudem kann ich persönlich quasi keinerlei Abwechslung heraushören. Nichts desto trotz ist es sauber produziert und der breite Soundteppich samt Schwermütigkeit gewünscht. 

 

Tracklist:

 

Quija

 Santan´s Haze

 Covendoom

 Sexual Intercourse

 Wild Trippin`

 Sorry

 Dans I`instant

 Gesamtspielzeit: 58:03