Review – Firewind – Firewind

(A.M.) Am 15. Mai 2020 veröffentlichten „Firewind“ ihr gleichnamiges Album über AFM Records. Die Power Metaller liefern damit ein achtes Brett ab. Gus G (Ozzy Osbourne, Arch Enemy, Dream Evil) überzeugt mit seinem Gitarrenspiel einfach komplett. Mit den Riffs und Soli zeigt er, dass er sein Handwerk versteht und weiß, was er kann. Im Herbst 2019 gewann er Herbie Langhans (Avantasia, Radiant, Seventh Avenue) als neuen Sänger für die Band. Und mit Petros Christo (Bass) und Jo Nunez (Schlagzeug) sind sie dann komplett.

Die insgesamt elf Titel sind überwiegend im sauberen und druckvollen Power Metall Genre anzusiedeln, setzten aber immer wieder Akzente und es gibt geringfügige Ausreißer. Während in „Welcome To The Empire“ ein ausgiebiges Gitarrenintro einstimmt, hebt sich „Devour“ durch glorifizierenden Gesang uns eine kraftvolle Double Bass ab. An eine Hymne denke ich bei „Rising Fire“. Marschierend und motivierend ist „Break Away“ arrangiert. Balladenreiche Aspekte sind dann in „Longing To Know You“ zu hören und eher klassisch rockig ist „Space Cowboy“. Die Gitarrensoli in „Devour“, „Overdrive“ und „All My Life“ zeigen für mich die größte Bandbreite, wobei auch hier natürlich keine neuen Erfindungen möglich sind.

Aber auch melodische Anteile sind vertreten. Insgesamt ist diese Scheibe auf jeden Fall wirklich hörenswert und durch die Stimme von Herbie Langhans etwas härter und dreckiger als die beiden Alben zuvor.

 

Unsere Anspieltipps sind „Rising Fire“ und „Space Cowboy“.

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Welcome To The Empire

Devour

Rising Fire

Break Away

Orbitual Sunrise

Longing To Know You

Perfect Stranger

Overdrive

All My Life

Space Cowboy

Kill The Pain

Gesamtspielzeit: 46:51 min