Review – Wallop – Alps On Fire

(A.M.) „Wallop“ veröffentlichten am 24. April 2020 ihr Album „Alps On Fire“ über „Pure Steel Records“. Das Album gibt es, genauso wie die Band, bereist seit Mitte der 80er Jahre. Doch dann gingen sie erstmal über 30 Jahre getrennte Wege und man hörte nichts mehr von „Wallop“. Um so schöner ist es doch, dass sie ihr Debutalbum nun nochmal neu in Originalbesetzung auf den Markt bringen. Es ist durch und durch Old School Metal ohne jegliche neumodische Allüren.

„Running Wild“ ist flott, aggressiv und hat tolle Gitarrenparts. Gleiches gilt für „Missing in Action“. Die druckvolle Kraft überzeugt. „Lack Of Power“ beginnt dann mit viel Gitarrengefiddel, welches meinen persönlichen Geschmack allerdings nicht trifft. Nach einem Intro folgen in „Metallic Alps“ harte Drums. Kraftvoll beschreibt auch „Reveal The Lies“ am besten und „Monsters“ ist ebenfalls voller Power und satt arrangiert und gespielt. Etwas düsterer geht es dann mit „Stealthy World“ weiter. Somit kommt ein bisschen Abwechslung in die Songs hinein. Danach folgt „Idols Die Too“ flotter. Zwei rockige Nummern in Form von „69“ und „Fun For The Nun“ sind ebenfalls mit dabei. Härter und flotter ist „Metallize“. Mit „Crash, Bang, Wallop“ bringen sie aber auch noch eine Note Punk mit in ihre Song- und Stilauswahl rein. In „Wall Of Sounds“ dominiert das Schlagzeug, welches phasenweise auch ein ordentliches Tempo vorgibt.

Insgesamt begeistert dieses Album durch den klassischen Metal der alten Schule. Wer also auf eine musikalische Zeitreise in die Vergangenheit gehen möchte und die Entwicklungen der letzten rund 30 Jahre in der Szene vergessen möchte, sollte hier auf jeden Fall zuschlagen.

Unsere Anspieltipps sind „Missing in Action“ und „69“.

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Running Wild

Missing In Action

Lack Of Power

Metallic Alps

Reveal The Lies

Monsters

Stealthy World

Idols Die Too

69

Fun For The Nun

Metallize

Crash, Bang, Wallop

Wall Of Sound

Gesamtspielzeit: 50:23 min