Review – DeWolff – Tascam Tapes

 

(A.M.) Mit den Worten „This Is Dewolff´s New Album – It Was Recording On The Road For Less Than $ 50 … But It Sounds Like A Million Bucks“ auf dem Cover wird das siebte Studioalbum des niederländischen Psychedelic- und Blusrock-Trios am 10. Januar 2020 über „Mascot Label Group“ erscheinen.

Und direkt der Opener „Northpole Blues“ zeigt diese durchaus gewagte Mischung, mit der das Trio seit ihrer Gründung 2007 mehr als erfolgreich ist. Der Blues als grundlegender Rhythmus dominiert zunächst. Dann folgen doch sehr psychedelische Parts. Dies macht die Anspielung der $ 50 sehr sympathisch. „Blood Meridian I“ ist von Beginn an eine Mischung. Ein Bruch erfolgt hier nicht. Im Stil des früheren Blues geht es mit „It Ain´t Easy“ weiter. Wobei die Instrumentenlinien durchaus den Psychedelicrock akzentuiert in den Vordergrund rücken. „Rain“ ist sehr ruhig und minimalistisch gespielt. Ähnlich ruhig mit starker Bluesnote folgt „Made It to 27“. „Nothing Changing“ hat den Blues zwar als Grundbaustein, aber viele Psychedelic-Elemente fügen sich ein. Und so geht es auch mit „Let It Fly“ weiter. „Blood Meridian II“ hat einige sehr strange Passagen und ist eindeutig dem Psychedelic-Schwerpunkt zuzuordnen. Harmonisch und zugleich abwesend folgen „Awesomeness Of Love“ und „Love Is Such A Waste“, wobei zweiteres wieder eine stärkere Bluesnote innehat. Sehr theatralisch beginnt „Am I Losing My Mind“ gesangstechnisch und die Instrumentenlinien unterstützen dies sanft. Als letzten Titel ist „Life In A Fisk Tank“ zu hören. Hier überwiegt eine „Gute Laune Stimmung“, die man beim Titel erstmal nicht erwartet.

Promoportal-Germany vergibt 6,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Northpole Blues

2. Blood Meridian I

3. It Ain´t Easy

4. Rain

5. Made It To 27

6. Nothing´s Changing

7. Let It Fly

8. Blood Meridian II

9. Awesomeness Of Love

10. Love Is Such A Waste

11. Am I Losing My Mind

12. Life In A Fisk Tank