Review – Otherwise – Defy

 

 

 

(A.M.) Im November veröffentlichte das US-Quartett „Otherwise“ um die Brüder Adrain (Gesang) und Ryan Patrick (Gitarre und Gesang) ihr fünftes Album names „Defy“. Mit von der Partie sind in der aktuellen Besetzung Bassist Tony Carboney und Brain Medeiros am Schlagzeug. Das Album erschien über „Mascot Records“. Bereits 2003 gegründet, veröffentlichte „Otherwise“ vier Alben. Zudem spielten sie bereits mit „3 Doors Down“, „Mötley Crüe“, „Papa Roach“ und „Stone Sour“ auf einer Bühne. Ihre Musik ist eine Mischung aus Alternativ- und Hardrock und demnach wurden die vier Vorgängeralben immer in den höchsten Tönen gelobt. Das aktuelle Album wurde von Produzent Matt Good in dessen Studio in Phoenix, Arizona, aufgenommen.

 

Und was sollen wir sagen? Es stimmt! Das Album geht direkt in Mark und Bein. Direkt der Opener „Bad Trip“ überzeugt mit kraftvoller Härte und tollen Gitarrenlinien. Leichte Verzerrungen setzten Akzente. „Money“ und „Lifted“ fügen sich genauso an, mit einer Note „Mainstreamhartrock“. „Picking At Bones“ ist, für mein Empfingen gegen die Erwartungen bezüglich des Titels, doch eher harmonisch und ruhig. Als hymnisch wird „Ain´t Done Yet“ bezeichnet. Wobei diese Beschreibung für mich noch treffender zum Refrain von „Goliath“ passt. Bei „Don´t Even“ und „Fame And Miss Fortune“ beginnt wahrscheinlich jeder direkt mit dem Wippen, so ziehen diese Titel. „Unbreakable“ und „Good Fight“ sind dann wieder deutlich härter und aggressiver, wobei zweiteres auch ruhige Passagen hat.  

 

Unsere Anspieltipps sind „Don´t Even“ und „Goliath“.

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Bad Trip

2. Money

3. Crossfire

4. Lifted

5. Picking At Bones

6. Ain´t Done Yet

7. Goliath

8. Don´t Even

9. Fame And Miss Fortune

10. Unbreakable

11. Good Fight