Review – Luke Combs – What You See Is What You Get

 

(A.M.) Am 8. November wird die zweite Scheibe des amerikanischen Country Rock Musikers „Luke Combs“ „What You See Is What You Get“ veröffentlicht. Bereits sein Erstlingswerk „This One´s For You“ eroberte die Szene drüben. Und der Name wird auch diesmal Gesetz sein - nicht nur, weil er selbst trotz des Erfolgs ehrlich und echt geblieben ist, sondern auch, weil die Musik ehrlich ist.

Von den insgesamt 17 Titeln der Scheibe eröffnet „Beer Never Broke My Heart“ und gibt direkt einen passenden Einblick bzw. Ausblick auf die weiteren Songs. Denn auch „Refrigerator Door“ lässt ihn gesanglich und auch die Gitarre im Mittelpunkt stehen. Das Schlagzeug beispielsweise ergänzt und gibt zusätzliche Fülle. „Even Though I´m Leaving“ ist dann durchgängig etwas ruhiger und sentimentaler. Klavierklänge eröffnen „Lovin´ On You“ und der Countrysound nimmt weiter Fahrt auf. Dies ist auch bei „1,2 Many“ der Fall. Allerdings ist zwischenzeitlich ein Song, „Moon Over Mexiko“, zu hören, der für mich einfach nebenbei läuft, aber keine besondere Aufmerksamkeit erhascht.

Etwas Abwechslung durch punktierte Instrumentenklänge zu Beginn bringen dann „Blue Collar Boys“ und „New Every Day“ mit sich. Insgesamt ist der zweite Song schön voll und satt. „Reasons“ folgt. Hier ist seine Gesangsstimme sehr im Vordergrund und die Instrumentenlinien unterstützen dies, wie bei den meisten anderen Titeln auch. Wieder typischer im Country Music Stil mit einer Note Pop geht es mit „Every Little Bit Helps“ weiter, bevor „Dear Today“ in weiten Teilen sehr minimalistisch gespielt ist. Hiermit ist gemeint, dass sein Gesang bis fast zur Mitte eigentlich nur von einer Gitarre begleitet wird. Für mich wäre dies für den gesamten Song sehr lohnenswert gewesen.

Der Titelsong der Scheibe „What You See Is What You Get“ folgt voll, satt und sehr melodisch, harmonisch. „Does To Me (Feat. Eric Church)“ und „Angels Workin´ Overtime“ fügen sich entsprechend an. Hier ist die Country Music durch einzelne Akzente wieder etwas mehr im Vordergrund. Der Titel „All Over Again“ scheint als Name erstmal grundsätzlich sehr beliebt zu sein und folglich gibt es viele ähnliche Titel, die bereits von anderen Künstlern veröffentlicht sind und sich auch in den Instrumentenlinien und der Stimmung, die im Hörer ausgelöst wird, sehr ähneln. Seicht, weich und emotional geht die Scheibe mit „Nothing Like You“ und „Better Together“ zu Ende. Der zweite Titel setzt mit den Gitarrenlinien tolle Akzente und ist demnach ein würdiger Abschluss des Albums.

Unsere Anspieltipps sind „1,2 Many“ und der Albumtitel „What You See Is What You Get“.

 

Promoportal-Germany vergibt 6,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Beer Never Broke My Heart

Refrigerator Door

Even Though I´m Leaving

Lovin´ On You

Moon Over Mexiko

1,2 Many (Feat. Brooks & Dunn)

Blue Collar Boys

New Every Day

Reasons

Every Little Bit Helps

Dear Today

What You See Is What You Get

Does To Me (Feat. Eric Church)

Angels Workin´ Overtime

All Over Again

Nothing Like You

Better Together