Review – The Stray Cats – 40

 

(A.M.) Nach der Gründung 1979 kehren die drei (Brian Setzer – Gitarre und Gesang, Lee Rocker – Kontrabass und Gesang und Slim Jim Phantom – Schlagzeug und Gesang) von „The Stray Cats“ nach 26 Jahren mit einem neuen Album namens „40“ zurück um ihr 40jähriges Bandjubiläum zu feiern. Es erscheint am 24. Mai über die Mascot Label Group und bringt einen direkt in den Rock´n´Roll der 50er Jahre zurück.

 

Es gibt keine seichte Eingewöhnung. Nein, mit „Cat Fight (Over A Dog Like Me)“ und „Rock It Off“ ist man direkt und sofort mitten drin. Der Takt lädt direkt zum Mitwippen ein und dringt in einen ein. Gleiches gilt auch für „I´ve Got Love If You Want It“ und „Cry Danger“. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass die bisherigen Konzerte immer ausverkauft waren und das Publikum jeden Titel einfach genossen hat. Aber auch etwas ruhiger Titel, wenn man das überhaupt so nennen kann, sind vertreten. Hiermit ist u.a. „That´s Messed Me“ gemeint. Mit etwas düsterer Gefahr warten dann die Zusammenstellungen von „I Attract Trouble“ und „Desperado“ auf. Zweiteres versetzt einen gedanklich sofort in den nächsten Western. Gleiches gilt auch für den letzten Song „Devil Train“.

 

Insgesamt überzeugt das Album einfach komplett. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Jungs bzw. Herren ganz klar sagen, dass dieses Album sich für sie selbst auch einfach so natürlich anfühlt. Bei den Aufnahmen standen sie wohl „einfach“ nebeneinander, haben live aufgenommen und jedes Detail elektrisierend gefühlt. 

 

Promoportal-Germany vergibt 8,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Cat Fight (Over A Dog Like Me)

2. Rock It Off

3. I´ve Got Love If You Want It

4. Cry Danger

5. I Attract Trouble

6. Three Time´s A Charm

7. That´s Messed Up

8. When Nothing´s Going Right

9. Desperado

10. Mean Pickin` Mama

11. I`ll Be Looking Out For You

12. Devil Train