Review – One Last Legacy – II

 

(A.M.) Bereits Ende 2018 veröffentlichten die Rheinland-Pfälzer „One Last Legacy“ ihr zweites Album mit dem schlichten, aber dennoch treffenden Namen „II“.

Das Intro „Incoming“ beginnt sehr weich und seicht mit hellen und melodischen Klängen der einzelnen Instrumente. Erst spät setzt der Gesang ein. Und damit nimmt der Titel Fahrt auf und wird härter und kräftiger. So ist dann der Übergang zu „Torn“ bestens eingeleitet. Denn dieser Titel besticht durch ordentlich Tempo und ein hartes Schlagzeug. Gesanglich ist es ebenfalls entsprechend. Neben leicht verständlichen und melodischen Anteilen wird zusätzlich auch mehr als aggressiv geschrien. Das Gitarrensolo zu Beginn des letzten Drittels setzt dann nochmal positive Akzente. „Resurrection“ fügt sich ebenso passend schwer an. Und auch hier ist das Gitarrensolo absolut bemerkenswert und hervorzuheben. Stimmlich vielfältig ist auch „You Failed“ wieder arrangiert. Rhythmisch stechen einzelne Passagen zum Mitwippen heraus. „Release The Kraken“ fügt sich passend an und in das Genre ein. So wird auch dieser Titel seine Fans finden. Er folgt dem aktuellen Trend der Entwicklung des Metals. Zu Beginn harmonischer und gesanglich weicher rundet „Assert A Claim“ das Album ab, bevor auch dieser Titel nochmal in ein Wechselspiel mit aggressivem Schreigesang verfällt.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Incoming

2. Torn

3. Resurrection

4. You Failed

5. Release The Kraken

6. Assert A Claim