Review – Don Felder – American Rock `n`Roll

 

Tja, da ist sie, die neue Scheibe „American Rock `n`Roll“. Der wahrlich legendäre Don Felder ist nun seit einigen zig Jahren mehr als höchst professionell im Geschäft. Der langjährige Eagles-Gitarrist weiß was er kann und weiß was Rock `n`Roll ist. Und nun veröffentlicht er am 5. April sein drittes Soloalbum „American Rock `n`Roll“ über BMG. Die ausführlichen Gitarrenpassagen sind definitiv nicht mehr als Solo zu bezeichnen. Sie charakterisieren ganz klar das gesamte Album. Einige Größen ahebn bei dem Album zudem noch Gastauftritte hingelegt. Sammy Hagar, Joe Satriani, Slash, Mick Fleetwood und Chad Smith sind mit von der Partie.

 

Und genau dies ist auch im Titelsong, der gleichzeitig der Opener ist, zu genießen. „Charmed“ folgt dann ebenfalls im klassischen Rock `n`Roll Stile und neben den tollen Gitarrenlinien sind weitere musikalische Spielereien mit gewolltem Stocken, vollen Gesängen und und und dabei. „Falling In Love“ ist dann ein eher ruhiger Titel mit ordentlich Gefühl im Gesang, was durch die weichen Gitarrenlinien zusätzlich unterstützt wird. Jedoch klingt der Titel doch eher abgedroschen. Gleiches gilt für „Hearts On Fire“. Mit rauchigem Gesang und extrem verzerrten Gitarrenklängen beginnt es eher gewöhnungsbedürftig, um dann, nach mit Einsetzten des Refrains, richtige Ohrwurmqualität zu bekommen. Allerdings läuft es nicht nebenher. Es zieht jegliche Aufmerksamkeit, zumindest meine, sofort wieder voll und ganz auf sich.

 

Richtig schön bluesig geht es dann mit „Limelight“ weiter. Der Titel „Little Latin Lower“ ist im nächsten Song durch den Instrumenteneinsatz absolut Gesetz. Gleiches gilt für „Rock You“, was absolut keine Wünsche offen lässt: harte Riffs, punktierte Drums und eine leicht rauchige Stimme überzeugen. Klassischer Rock `n`Roll mit einer gewissen Note „Highschoolrock“ ist dann in „She Doesn´t Get It“ zu genießen. „Sun“ ist dann wieder sehr ruhig und schon fast zu gewollt harmonisch und emotional. Aber auch „The Way Things Have To Be“ beginnt mit sehr klassischen und gefühlvollen Klavierlinien. Und auch der letzte Song „You`re My World“ ist für meinen Geschmack zu ruhig und die actionreichen Gitarrenparts kommen für meinen Geschmack nicht mehr so heraus wie in den ersten Titeln der Scheibe.

 

Unsere Anspieltipps sind „Hearts On Fire“ und „She Doesn´t Get It“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tacklist:

1. Americans Rock ´n Roll

2. Charmed

3. Falling In Love

4. Hearts On Fire

5. Limelight

6. Little Latin Lower

7. Rock You

8. She Doesn`t Get It

9. Sun

10. The Way The Things Have To Be

11. You`re My World