Review – Cold Storm – Stealth Punk

 

Bereits am 11. Mai des letzten Jahres veröffentlichte das Duo „Cold Storm“, bestehend aus Mad Tax und Cem Bergerac ihr Album „Stealth Punk“ über „Housemaster Records“.

 

Der Untertitel des Albums „Chicago 1928“ lässt schon einiges an Erwartungen zu.

 

Und so geht es mit dem Opener „Second Lie“ auch entsprechend los. Die Instrumentenlinien und der Gesang fügen sich wunderbar zusammen und stellen sich aufeinander ein. Und so geht es auch mit „Fool Me Araound“ düster und kalt mit jeder Menge Keyboardspielereien weiter. Beinahe unglaublich ist, dass diese Stimmung in „Lie And Deny Yourself“ nochmal verstärkt wird und es einem bald kalt den Rücken runter laufen kann. In „Slave Mantra“ sind die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Keyboards im Vordergrund. „Photographic“ beeindruckt und überzeugt mich leider aufgrund des Gesangs gar nicht. Anders folgt dann „Stealth Punk“ als Titelsong des Albums. Hier fließen durch das Keyboard auch Einflüsse des Industrial mit ein. Bei „Feel This Way“ fehlt mir etwas Aktivität und die Kraft. Diese kommt dann in „Domination Rules“ wieder voll und ganz zum Vorschein. Düster und kalt folgt dann „Theme Of Cold Storm“, so wie der Titel schon erhoffen lässt. „Sell Your Soul Christian“ hat dann einige Einflüsse Richtung Gothic und durch den vielfältigen Keyboardeinsatz sind auch Synthiesounds bzw. Elektroanteile inbegriffen. Gleiches gilt für „Coming Out“. Hier ist der Rhythmus klar getaktet und Staus werden zusätzlich als stilistisches Element genutzt. Als Abschluss des Albums bietet „Escape“ nochmal alles, was die Herren in ihrer Musik leben.    

 

Unsere Anspieltipps sind „Second Lie“ und „Stealth Punk“.

 

Promoportal-Germany vergibt 6,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Second Lie

2. Fool Me Around

3. Lie And Deny Yourself

4. Slave Mantra

5. Photographic

6. Stealth Punk

7. Feel This Way

8. Domination Rules

9. Theme Of Cold Storm

10. Sell Your Soul Christian

11. Coming Out

12. Escape