Review – Autumn Tree – All You Need Is My Voodoo

 

Im November 2018 durften wir die Mannheimer „Autumn Tree“ life im MS Connexion Complex als Suppert von Motorjesus erleben. Und nun geht’s an die Review ihrer ersten Southern Hard Rock Scheibe „All You Need Is My Voodoo“, die seit August 2018 veröffentlicht ist.

 

„The Bayou“ beginnt mit „einsamen“ Glockenschlägen. Sie kündigen an, bereiten vor, oder läuft die Zeit ab? Die Southernrock Gitarrenlinien setzen ein. Und dann kann es losgehen. Das knapp zweiminütige Intro stimmt einfach passend ein. Von „Sinner Or Saint“ kann man einfach nur begeistert sein. Es haut richtig rein. Mir persönlich gefällt hier die Mischung der Instrumentenlinien und des Gesangs am besten. Aber insgesamt ist klar: Es geht kraftvoll vorwärts. „Roads To Heaven“ fügt sich nahtlos an. Hier setzt der zusätzliche Gedanke an High School Rock mit ein und überzeugt. Ein Highlight ist hier ganz klar das Gitarrensolo zu Beginn der zweiten Songhälfte. In den knapp fünfeinhalb Minuten Spieldauer gibt’s auf jeden Fall eins auf und für die Ohren. Härter und stilistisch „abgehackter“ ist „Wyatt Earp“. „Still Waiting“ kommt dann wieder kraftvoll, hart, dröhnend und vor allem voll und satt daher. Mit dem Einsetzen des Gesangs reduzieren sich die Instrumente für einen Moment, hauen dann aber zum Refrain wieder richtig rein. Dies macht es natürlich schwer, gesanglich immer „perfekt“ zu sein und fordert heraus. „Rise Up“ zeigt auf einmal eine ganz andere Seite. Denn stilistisch ist es immer wieder dem „Heavy Rap“ zuzuordnen.

 

Insgesamt zeigen die Jungs, dass sie ihre Leidenschaft zur Musik leben. Wir hoffen auf weitere Entwicklungen und freuen uns auf Livegigs.     

 

Unserer Anspieltipps sind „Sinner Or Saint“ und „Roads To Heaven“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. The Bayou

2. Sinner Or Saint

3. Roads To Heaven

4. Wyatt Earp

5. Still Waiting

6. Rise Up