Review – Ratanplan – Stay Rudel Stay Rebel

 

Die Ska-Punker aus Sant Pauli veröffentlichen nun im Januar 2019 nach 24 Jahren Bandgeschichte ihr 10. Album. Und das kommt mit ordentlich Tempo und Action daher und macht richtig Spaß.

Direkt der Opener und Titelsong „Stay Rudel stay Rebel“ lädt zum Tanzen ein und fordert bedingungslos auf. „Foodporn“ ist dann eher ein düsterer Titel und „Kein Richtung Heimat“ hat intensive Hintergrundchöre als Verstärkung. „Maschine“ ist dann wieder actionreicher und kommt tanzfreudig daher. Gleiches Eindringliche und Auffordernde hat auch „An Aus“. „Nachtzug nach Paris“ ist etwas ruhiger, wobei es nicht langsam und keinesfalls langweilig ist. Der Titel ist mein persönliches Highlight der Scheibe und muss einfach ganz laut aufgedreht werden. „Partytrick“ ist ein Song zum Schmunzeln und gleichzeitig ist der Trick bei überfüllter Blase dann doch sehr….grenzwertig. Durch die Instrumentenlinien ist der Reaggy als Einfluss bzw. Fundament ganz klar erkennbar. Dies gilt auch für sehr ruhigen Titel „Rudegirl From Outta Space“. Flotter und vor allem voller Action und Energie folgt „Kill den Spiegel“. Hier setzten die Chöre zusätzlich Akzente. „The Rudel“ ist dann als Abschluss wieder eher ruhig und gespickt mit diversen Gimmicks, „Der schönste Platz ist an der Theke“,…

 

Mein absoluter Anspieltipp für euch ist „Nachtzug nach Paris“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Stay Rudel Stay Rebel

2. Foodporn

3. Kein Richtung Heimat

4. Maschine

5. An Aus

6. Nachtzug nach paris

7. Partytrick

8. Rudegirl From Outta Space

9. Kill den Spiegel

10. The Rudel