Review – Evergrey – The Atlantic

 

Am 25. Januar veröffentlichen die Schweden „Evergrey“, die sich dem Dark- Melodic Metal verschrieben haben, über „AFM Records“ ihr 11. Album namens „The Atlantic“.

So ruhig, leise, still und schon fast mystisch die ersten Ortungsklänge eines U Boots „A Silent Arc“ auch in den ersten Sekunden eröffnen, so heftig schmettern dann die Riffs in der ersten Minute. Dies relativiert sich dann wieder mit dem Einsetzen des Gesangs und durch „Funksprüche“ in der Songmitte. In „Weightless“ dominieren zunächst das Schlagzeug und Synthieeffekten. Der Gesang bringt dann die rockige Spur zurück und harte Gitarrenriffs setzen Akzente, genauso wie ein ruhiger Moment von Keyboard- bzw. Klavierklängen. In diesen Stil reiht sich „All I Have“ ein. „A Secret Atlantis“ ist insgesamt schneller und härter. Während die anderen Songs mit teilweise rund sieben Minuten Spieldauer sehr lang sind, ist „The Tidal“ mit einer guten Minute Spielzeit sehr kurz. Es ist ein reiner Instrumentalsong, der Meeresgeräusche innehat und komplett programmiert wirkt. „End Of Silence“ ist dann wieder rockig und fügt sich passend in bzw. auf die Scheibe. Gleiches gilt für „Currents“. Hier hebt sich besonders die Gitarrenarbeit, vor allem in der Songmitte, hervor. „Departure“ klingt vom Titel her erstmal abgedroschen, aber es passt. Der Song vermittelt diese Stimmung samt Ruhe, Hektik, vielschichtigen Gedanken usw. Mit ruhigen Meeresklängen beginnt dann „The Beacon“. Danach folgen Synthieffekte und Härte. Kräftig startet „This Ocean“ von Anfang an. Dieser letzte Titel lässt mich direkt an das tolle Cover von Giannis Nakos denken, welches viel vom Ozean mit seiner Macht zeigt.

 

Als Anspieltipps empfehle ich euch „End Of Silence“ und „This Ocean“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten, da die Mischung der Titel gefällt, aber kein Song wirklich herausragt.

 

Tracklist:

1. A Silent Arc

2, Weightless

3. All I Have

4. A Secret Atlantis

5. The Tidal

6. End Of Silence

7. Currents

8. Departure

9.The Beacon

10. This Ocean