Review – VIVEK – Solo

 

Jürgen Eibl, Vivek, veröffentlicht am 12.10. sein neues Album „Solo“. Es ist eine interessante Mischung aus Mundart, Lebenskunst und Lebensweisheit. Das gesamte Album ist positiv mit „lebensbejahenden Botschaften“. Er selbst ist viel unterwegs auf Reisen und kann demnach auch viel thematisieren. Musikalisch wird es beschrieben als Mischung aus Reggae, Balkan Beats und Sacramento Blues (Sacramento“). Jedoch eröffnet „Jetzt oder Nie“ die Scheibe zuvor direkt passend, denn „entweder lebst du jetzt oder nie“. „Schein“ wird zudem als Single herauskommen. Mit positiver Stimmung folgt „Irgendwia wird des scho geh“. Als Liebeslied geht es mit „So wia du bist“ weiter. Der einzige englische Titel „The Biggest Mistake“ macht Mut zur Aktion, denn der größte Fehler sei die Angst Fehler zu machen“. „Mensch ärgere dich ned“ ist sehr lebensbejahend und vergleicht das Leben phasenweise mit dem bekannten Spiel. Reggae Takte hat „Heid is morgen vorbei“. Flott folgt „Hauptsach wos gsogt“. Und thematisch geht es um die Oberflächlichkeit. Kritisiert wird das Abstumpfen, die Smalltalks und das Desinteresse. Ein weiteres Liebenslied (an sich selbst) ist „Lieb ma zam“. „Ois geht einfach ned“ thematisiert den „normalen“ Lauf der Dinge im Alltag und das Muss der Einsicht, dass man nicht immer alle Angebote annehmen soll/kann/muss, damit man sich selbst nicht vergisst. Mit „Bruada“ endet das Album sehr harmonisch und melodisch.  

 

Live ist er bis Anfang Dezember in Bayern zu erleben

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „Jetzt oder Nie“ und „Bruada“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Jetzt oder Nie

2. Sacramento

3. Schein

4. Irgendwia wird des sch geh

5. So wia du bist

6. The Biggest Mistake

7. Mensch ärgere dich ned

8. Heid is morgen vorbei

9. Hauptsach wos gsogt

8. Lieb ma zam

9. Ois geht einfach ned

10. Bruada