Review – Rich Webb – Le Rayon Vert

 

Am 5. Oktober veröffentlicht der Australier Rich Webb mit seiner Band das neue (fünfte) Album „Le Rayon Vert“. Zu hören ist eine Mischung aus American Rock, Blues Rock und Indie Rock.

 

Den Opener „Let it Rain“ gibt es schon als Singleauskopplung zu genießen. Und das Genießen meine ich auch genauso. Der Song bringt jede Menge Rock mit sich und ist sehr eingängig. Danach folgt „Stray Horse Canyon“ mit vielen weichen Klängen und einem sehr melodischen Gesang. Hier ist ein minimalistischer Instrumenteneinsatz im Vordergrund. Mit Klavierklängen geht es mit „Our Love, it Don´t Live Here Anymore“ weiter. Dieser Titel ist erneut betont ruhig. „Letter to my Replacement (whoever that may be)“ schließt sich stimmig an. Hier ist der tolle Gesang sehr harmonisch. Der Song „Stoner“ gewinnt im Verlauf an Fülle und entwickelt sich dementsprechend positiv. Mit harten Drums startet der Instrumentalsong „The So Called Earl ( ) Palmer“. Hier unterstützen entsprechend gesetzte Bläser und die Mundharmonika setzt Akzente. „Shaggy Dad“ ist ein insgesamt flotterer Titel. „Come Home Baby, Get a Job“ ist wieder weicher und sehr melodisch harmonisch. Hier setzt die Ziehharmonika punktierte Akzente. Mit vielen Gesangsdopplungen folgt „Shenandoah“ und lässt einen musikalisch direkt in Fantasien in den Westen eintauchen. Wieder sehr ruhig mit minimalem Instrumenteneinsatz und wenig vordergründigem Rhythmus geht es mit „Me and my Horse Trigger“ weiter. „The Good Life“ ist ein sehr „anderer“ Titel auf der Scheibe. Er beginnt mit Martinshorngeräuschen. Zudem kommt das Saxophon neben Gesangsdopplungen immer wieder heraus. Insgesamt ist dieser Song stark durch „Sprechgesang“ gekennzeichnet und alle Instrumente erhalten gesonderte Aufmerksamkeit.

 

Rich Webb wird noch im Oktober auch in Deutschland (und der Schweiz) live zu erleben sein. Genaue Tourdaten findet ihr unten.

 

Unsere Anspieltipps sind die beiden flotteren Titel „Let it Rain“ und „Shenandoah“.

 

Promoportal-Germany vergibt für das in sich stimmige Album, welches mir persönlich jedoch etwas zu wenig Action hat, 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Let it Rain

2. Stray Horse Canyon

3. Our Love, it Don´t Live Here Anymore

4. Letter to my Replacement (whoever that may be)

5. Stoner

6. The So Called ( ) Palmer

7. Shaggy Dad

8. Come Home Baby, Get a Job

9. Shenandoah

10. Me and my Horse Trigger

11. The Good Life

 

Tourtermine:

3. Oktober 2018 ChaBah – Weil am Rhein

4. Oktober 2018 8 Bar – Basel, Switzerland

5. Oktober 2018 PurPur – Müllheim

6. Oktober 2018 Villa Sponte – Bremen

11. Oktober 2018 Zum Rühl- Oberursel

13. Oktober 2018 Gewölbekeller – Krombach

14. Oktober 2018 Babonsky – Köln

18. Oktober 2018 Schallers Barber Shop – Homberg (Efze)

19. Oktober 2018 Q – Marburg

20. Oktober 2018 Cafe Hahn – Fritzlar

21. Oktober 2018 Schaufensterkonzert – Wetzlar