Review – Joe Bonamassa – Redemption

 

Am 21.09.2018 veröffentlicht Joe Bonamassa ein weiteres Studioalbum. Und wie aus den bisherigen Erfahrungen zu erwarten ist es erneut erstklassig. Seine eigene handwerkliche Arbeit, die Auswahl der bewehrten Musiker, die Produktion und nicht zuletzt die Auswahl genau dieser Titel. Es ist insgesamt ein absolut geniales Album und kann sich wirklich zu den Favoriten entwickeln.

„Evil Mama“ beginnt direkt mit einem eindrucksvollen Schlagzeugsolo, bevor Bläser, Gitarren, Bass, Keyboard und Gesang einsetzten. Mit einer Note „Funk“ überzeugt es. Flotter Südstaatenrock heißt es in „King Bee Shakedown“. „Molly O´“ ist dann bluesig. Demnach zeigen schon die ersten drei Titel die Spannbreite der Musik von Bonamassa. Und seine Gitarrensoli überzeugen natürlich für sich separat. Sehr melodisch geht es mit „Deep In The Blues Again“ weiter. Und hier ist der Name Programm. Sehr ruhig folgt „Self-Inflicted Wounds“. Hier ist besonders die gesangliche Qualität zu bemerken, die die Stimmung einfach wunderbar weiter schwingen lässt. Akzente setzt hier erneut das Gitarrensolo. „Pick Up The Pieces“ ist sehr Bläser- (Saxophon) und Klavier-/Keyboard betont. Weiter geht es mit „The Ghost Of Macon Jones“. Der Song wird im Verlauf schneller und ist sehr rhythmusgeprägt. Der gedoppelte Gesang unterstreicht diese Note. Ein weiteres Highlight ist das sehr ausgeprägte Gitarrensolo. Mit diesem beginnt „Just ´Cos You Can Don´t Mean You Should“. Hier unterstreichen die Bläser die einzelnen Textpassagen. Der Titelsong „Redemption“ ist klassischer Blues und lässt in den ersten Takten an einen richtig schönen alten Western denken. Der richtige Blues Sound wird durch die Beacking Vocals zudem positiv verstärkt. Dieser Bluesrhythmus kommt auch in „I´ve Got Some Mind Over What Matters“ durch und wird im Gitarrensolo weiterhin unterstützt. „Stronger Now In Broken Places“ ist wieder ein sehr ruhiger Titel mit unglaublich viel Gefühl und einem enorm reduzierten Instrumenteneinsatz. Klassische rockig fügt sich „Love Is A Gamble“ als Abschluss an. Und dieser Song setzt ebenfalls mit dem Gitarrensolo Akzente und ist auch als letzter auf der Scheibe nicht als Füllmaterial zu sehen.    

 

Als Anspieltipps lege ich euch einfach alle ans Herz. So viel Abwechslung auf erstklassigem Niveau überzeugt und verdient 10 von 10 Punkten von Promoportal-Germany.

 

Tracklist:

1. Evil Mama

2. Kind Bee Shakedown

3. Molly O´

4. Deep In The Blues Again

5. Self-Inflicted Wounds

6. Pick Up The Pieces

7. The Ghost Of Macon Jones

8. Just `Cos You Can Don´t Mean You Should

9. Redemption  

10. I´ve Got Some Mind Over What Matters

11. Stronger Now In Broken Places

12. Love Is A Gamble