Review - Helion Prime - Terror Of The Cybernetic Space Monster

Am 31.8.2018 veröffentlichen die fünf Power Metaller „Helion Prime“ (Sozos Michael als Sänger, Jason Ashcraft mit der Rhythmusgitarre, Chad Anderson als Gitarrist, Jeremy Steinhouse  mit der Bassgitarre und Alex Bosson am Schlagzeug) aus Sacramento (Californien) ihr zweites Album „Terror Of The Cybernetic Space Monster“. Alle neun Songs sind brandneu und der Titelsong rundet das Album ab. Aber nicht irgendwie, sondern mit über 17!!! Minuten Spieldauer. Ashcraft sagt, er sei nicht sicher gewesen, wohin der Weg beim Schreiben des Albums führte. Sie seien so voller Ideen und Inspirationen. Zudem sei die gemeinsame Arbeit sehr harmonisch gewesen, so Sozos. Thematisch geht es um das menschliche Sein und dem Kampf des Guten und Schlechten in einem selbst.

Der Opener „Failed Hypothesis“ als reiner Instrumentalsong hält genau das, was der Titel verspricht. Im ersten Moment war ich irritiert und vermisste den Metal, aber der knallt dann nach rund eineinhalb Minuten richtig rein. Und genauso kräftig geht es dann auch mit „A King Is Born“ weiter. „Bury The Sun“ ist von bedeutend mehr Tempo, Doublebass, geprägt und setzt durch „Pausen“ tolle Akzente. Ähnlich schnell geht es mit „Atlas Obscura“ weiter. Allerdings wird das Tempo phasenweise zurückgenommen und einzelne Passagen sind sehr weich ohne jegliche harte Riffs oder Drums. Zudem besticht es durch ein tolles Gitarrensolo. Der Song ist insgesamt sehr abwechslungsreich. Die Doublebass gepaart mit einer tollen Gitarrenmelodie setzen in „Urth“ Highlights. Zudem ist der Gesang richtig schön kräftig und gleichzeitig klar. Gleiches gilt für „The Human Condition“. Hier setzten Dopplungen zusätzlich Akzente und mit dem Grundtempo spielen die Jungs ebenfalls. Und in den über acht Minuten Spieldauer nutzen sie vielfältige Mischungen und auch die Gitarrenarbeit ist zu genießen (Solo bei rund sechs Minuten). „Spectrum“ beginnt sehr ruhig mit ein paar Klaviertakten. Danach setzt Metal kraftvoll und rhythmisch ein, um die Instrumentenlinien zum Beginn des Gesangs zunächst wieder zurückzunehmen um dann wieder nach vorn zu drücken. Harmonisch und melodisch startet auch „Silent Skies“, bevor es voller und satter und vor allem schneller und kräftiger wird. Hier kommt die tolle Gesangsstimme nochmal richtig heraus. Und als Abschluss rundet der Titelsong „Terror Of The Cybernetic Space Monster“ mit über 17 Minuten Spieldauer dieses Album richtig gut ab. Es ist wie aus einem Guss und dennoch sehr abwechslungsreich. Es werden Akzente und Highlights gesetzt und kein Song wirkt nebensächlich oder als Füllwerk. Allerdings endet das Album mit diesen neun Songs auch.

Als Anspieltipps empfehle ich euch den Titelsong „Terror Of The Cybernetic Monster“ und „A King Is Born“.

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten.  

Tracklist:

1. Failed Hypothesis

2. A King Is Born

3. Bury The Sun

4. Atlas Obscura

5. Urth

6. The Human Condition

7. Spectrum

8. Silent Skies

9. Terror Of The Cybernetic Space Monster