Review – Michael Romeo – War Of The Worlds – Part 1

 

Am 27. Juli veröffentlicht der US-amerikanische Gitarrist, Songwriter und Gründer der Progressive-Metal-Band Symphony X Michael Romeo sein neues Soloalbum „War Of The Worlds – Part 1“. Er selbst sagt, er mischt alles was ihm gefällt zusammen. Für ihn macht genau das die Kreativität von Musik aus. Und genauso facettenreich und abwechslungsreich ist auch die Scheibe.

 

Bereits der Opener „Introduction“ ist wider erwartend mit über dreieinhalb Minuten ein langes Intrumentalintro. Aber auch Titel wie „Black“, „Djinn“ und „Believe“ kommen mit rund sechs, fast siebeneinhalb und acht Minuten daher. Sie sind geprägt von wechselnden Stilrichtungen und vereinen Doublebass, aggressiven („Black“) oder auch sehr harmonischen und melodischen Gesang, beinahe fliegende und sehr detaillierte Gitarrensoli mit tollen Riffs und symphonischen Passagen („Black“) oder orientalische Klänge („Djinn“). Aber auch Hintergrundchöre sind bei sehr melodischen Anteilen im eigentlich temporeichen „Fear The Unknown“ zu genießen. Schnell, hart, aggressiv und mit harten Gesang und feinen Gitarrensoli kommen auch „Differences“ und „Oblivion“ daher. Besonders innovativ und interessant sind „F*cking Robots“ und „War Machine“ durch die Mischung typischer Metalelemente mit allerlei anderen Musikeinflüssen (klassische Symphonie). Sehr weich und harmonisch als Ballade beginnt der letzte Song der zehn Titel „Constellations“, bevor nach einer Minute die Härte des Schlagzeugs, Drama und ebenfalls wieder Symphonie zu hören sind.

 

Unserer Anspieltipps sind „F*cking The Robots“ und „War Machine“.

 

Insgesamt beeindrucken bei dem progressiven Stil mit viel Mainstreamcharme die Länge vieler Songs und die Mischung, so dass Promoportal-Germany 8 von 10 Punkten vergibt.

Tracklist

 

1. Introduction

2. Fear The Unknown

3. Black

4. F*cking Robots

5. Djinn

6. Believe

7. Differences

8. War Machine

9. Oblivion

10. Constellations