Review – Motorjesus – Race To Resurrection

 

Am 15. Juni 2018 erscheint das nunmehr fünfte Album „Race To Resurrection“ der Mönchengladbacher Rocker „Motorjesus“. Nach einigen Veränderungen freuen wir uns nun auf eine noch rundere und ausbalanciertere Scheibe von Andy Peters (Gitarre), Chris „Howling“ Brix (Gesang) und Oliver Beck (Schlagzeug) mit Substanz.

Nach einem kurzen Rennbahnmotorenintro rockt „Tales From The Wrecking Ball“ mit einer gewissen Härte. Und bei ca. dreieinhalb Minuten Spieldauer folgt nach einem tollen Gitarrensolo und einer kleinen „Verschnaufpause“ eine neue Runde Action. „King Collider“ überzeugt durch ähnlich harte Drums und Riffs mit Breaks. Nicht ganz so hart, aber ebenso energiegeladen ist „Re-Ignite“. „Speedway Sanctuary“ fällt mit einer grandiosen Gitarrenarbeit auf, bevor ein „rotziger“ Gesang hinzukommt. Dies bleibt während der rund viereinhalb Minuten Spieldauer. Ähnlich ist „Casket Days“. Harmonisch und sehr melodisch als kraftvolle Ballade ist „The Infernal“. Danach geht es mit „Burning Black“ wieder härter zur Sache und ein Gitarrensolo in der zweiten Songhälfte beeindruckt erneut. „The Damage“ ist ebenfalls klassisch rockig. Nach einem ruhigen und harmonischen Intro kommt „The Storm“ dann richtig hart daher. Die künstlerische Freiheit oder das stilistische Mittel des Klicks während „Engines Of War“ überzeugen mich nicht. Aber das ist ja Geschmackssache. Insgesamt passt der Song mit seiner rockigen Härte und den punktierten Instrumentenlinien. „The Chase“ ist temporeicher und von genau diesem Speed geprägt, wobei eingefügte Funkansagen als Sprechgesang etwas Abwechslung bringen. „Runnung Out Of Time“ ist ebenfalls sehr schnell. „Awaken The Tyrants“ rundet die Scheibe vielfältig und insgesamt sehr rockig mit tollen Gitarrenlinien in ungefähr fünfeinhalb Spielminuten ab.

 

Als Anspieltipps lege ich euch „Re-Ignite“ und „The Infernal“ and Herz.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten, da die Studioarbeit handwerklich einwandfrei ist. Allerdings bleibt offen, ob diese vollen, satten und stimmvielfältigen Songs durch die drei Jungs live auch so möglich sind.

 

Tracklist:

 

1. Tales From The Wrecking Ball

2. King Collider

3. Re-Ignite

4. Speedway Sanctuary

5. Casket Days

6. The Infernal

7. Burning Black

8. The Damage

9. The Storm

10. Engines Of War

11. The Chase

12. Running Out Of Time

13. Awaken The Tyrants