Review – Nils Patrik Johansson – Evil Deluxe

 

Nils Patrik Johansson (bereits bekannt durch „Astral Doors“, „Lion's Share“ und „Civil War“) veröffentlicht nun sein erstes Solo Album. Ab dem 25. Mai ist dies erhältlich. Seine Musik steht immer wieder für Erneuerungen und Highlights im Rock und Heavy Metal Bereich. Die Scheibe ist Metal und entstand im Laufe der letzten rund zehn Jahre. Es gilt „Back to the roots of true Heavy Metal“. Er als Sänger und Songwriter wird unterstützt durch Lars Chriss (Gitarre), seinen Sohn Fredrik Johannsson (Schlagzeug) und Andy Loss (Bass). Aber auch Gastmusiker holt er mit ins Boot: Chris Boltendahl („Metalhead“), Fredrik Bergh („Bloodbound“), Kay Backlund („Lions Share“), Anuviel („Saecred Spirit“) und Marcus Bengts („Tuck From Hell“).

Und das Ergebnis kann sich sehen bzw. hören lassen: klassischer Power Metal.

 

Während „Baal“ als kurzes Intro gesehen werden kann, eröffnet „Evil Deluxe“ ein grandioses Gitarrensolo zu Beginn, bevor ein sehr kräftiger und zugleich melodischer Gesang hinzukommt. „Estonia“ beginnt dann mit Funksprüchen, bevor der Song durch harte Breaks eine dramatische Stimmung verkündet. Temporeicher geht es dann mit „Gasoline“ weiter, bevor „How The West Was Won“ zunächst sehr melancholisch ruhig beginnt und dann sehr kräftig ist. „September Black“ ist ein insgesamt sehr melodischer Song, bei dem mit dem Gesang gespielt wird. Aber auch die deutlich temporeicheren Instrumentenlinien sind zu bemerken. Relativ rockig mit harten Drums und Riffs ist „Kings and Queens“. „Burning“ beginnt direkt sehr temporeich. Dies wird auch gesanglich unterstützt. Spätestens bei diesem Song kommen mir Vergleiche zu „Accept“ in den Sinn, wobei ich diese Gedanken ehrlicherweise schon bei einigen Songs zuvor hatte. „Circle In The Sky“ beginnt wieder sehr dramatisch, und das bleibt es auch. Rhythmisch schneller und dennoch harmonisch melodisch ist „Dark Evolution“. Hier solltet ihr unbedingt das geniale Gitarrensolo bei ca. 3 Minuten Spieldauer genießen. Als Abschluss der Scheibe ist „A Waltz For Paris“ relativ ruhig und entführt uns gedanklich ins alte Frankreich.

 

Meine Anspieltipps für euch sind der Titelsong „Evil Deluxe“ und „Dark Evolution“.

 

Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist

 

1. Baal  

2. Evil Deluxe   

3. Estonia

4. Gasoline   

5. How The West Was Won   

6. September Black

7. Kings and Queens

8. Burning   

9. Metal Head   

10. Circle In The Sky 

11. Dark Evolution

12. A Waltz For Paris