Review – Re-Machined

 

Das kleine aber feine Minialbum von „Re-Machined“ beinhaltet fünf Titel, die direkt ins Ohr gehen. Die fünf Mainzer (Thomas Ritter – Gesang, Bruno Strasser – Bass, Jürgen Ramm – Schlagzeug, Andreas Glanz – Gitarre und Horst Pflaumer – Gitarre) rocken einfach. Sie spielen richtig schönen Riff Rock zum Mitfeiern.

Bereits der Opener „Higher“ ist gespickt von Feinheiten zum Genießen. Zum rockigen Takt mit harten Drums und kräftigen Riffs kommt ein sehr melodischer Rhythmus. Dieser wird im Text, vor allem im Refrain, verstärkt aufgenommen. „Angel“ ist ebenfalls klassisch rockig und beginnt mit tollen Gitarrenlinien und verzerrten Spielereien. Insgesamt ist es noch härter und kraftvoller. „Dance with the Devil“ konnten wir genauso wie die vorherigen schon live erleben. Und beides ist einfach lohnenswert. Hier setzten Akzente und unterschiedliche Taktspiele tolle Akzente. Hinzu kommt ein tolles Gitarrensolo zu Beginn der zweiten Songhälfte. Relativ melodisch ist dann wieder der nächste Titel „Love was falling“. Allerdings fehlt mir persönlich hier zuerst die Kraft. Diese kommt dann ab dem zweiten Drittel hinzu. Als schon letzten Titel gibt es „Fist in your Face“. Hier wecken dröhnende Gitarren die Aufmerksamkeit direkt von Beginn an. Hinzu kommt eine gewisse düstere Aggressivität. Diese wird gesanglich nach einem musikalischen kurzen Break zudem unterstützt. Die Breaks werden weiterhin als stilistisches Mittel genutzt. Hinzu kommen Chöre, die den Titel im Refrain „schreien“.

 

Insgesamt ist es ein schönes Rockalbum, von dem man sich mehr als die fünf Titel wünscht.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Higher

2. Angel

3. Dance with the Devil

4. Love was falling

5. Fist in your Face