Review – Angelcrypt – We are the Dead

Anfang des Monats lernten wir beim Taunus Metal Festival die Malteser „Angelcrypt“ kennen. Die Band wurde bereits 1997 gegründet. Mit ihrer Mischung aus Trash-, Speed- und Darkmetal treffen sie genau den Zahn der Zeit.

Ihr aktuelles Album „We are the Dead“ beinhaltet sieben Titel. Der Opener „Bullet & Decay“ zeigt direkt was zu erwarten ist. Auf ein mystisches und dramatisches Intro mit Schüssen im Hintergrund folgt eine aufmerksamkeitsweckende Gitarrenarbeit, bevor der düstere und grölende Gesang einsetzt. Diese beiden Komponenten dominieren während der gesamten gut sieben Minuten Spieldauer. Der Titelsong „We are the Dead“ ist durch die Drums und harte Breaks geprägter. Die Gitarrenlinien sind dunkler und das Tempo insgesamt schneller. „Blasangriff“ beginnt mit schreienden Stimmen und versetzt einen gedanklich direkt in die passende Szenerie. Musikalisch geht es dann mit harten Riffs und starken Drums dramatisch weiter. Insgesamt wird es nochmal eine Nummer härter und mit Doublebass phasenweise entsprechend noch schneller. Intensive Gitarrenlinien mit unterstützender Schlagzeugarbeit eröffnen „Victory Divine“, nehmen sich dann aber etwas zurück, sobald der Gesang einsetzt. „Shellshock“ beginnt mir Sirenen. Musikalisch spielen die Jungs mit starken Breaks. Gegensätzlich weich beginnt „Serpents of the Somme“, bevor Härte hinzukommt. Diese wird durch den Gesang zusätzlich verstärkt. Zudem überzeugt ein tolles Gitarrensolo in der zweiten Songhälfte. Mit Gewitterstimmung startet „Eternal Conquest“. Danach folgt wie erwartet eine saubere Instrumentenarbeit und ein düsterer Gesang.

 

Insgesamt werden die Jungs mit dieser Scheibe bestimmt einige neue Anhänger finden, auch wenn ich persönlich nicht der Fan dieses Stils bin. Zudem ist es handwerklich einwandfrei gemacht.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Trackliste:

1. Bullet & Decay

2. We are the Dead

3. Blasangriff

4. Victoy Divine

5. Shellshock   

6. Serpents of the Somme

7. Eternal Conquest