Review – The Exploding Boy – Alarms

Nach der Gründung von „The Exploding Boy“ 2006 erschien im Folgejahr ihr Debutalbum mit gleichnamigen Titel. Am 18. Mai veröffentlichen die Schweden Stefan Axell (Vocals, Electric Guitar), Johan Sjöblom (Vocals, Acoustic Guitar), Les Andersson (Guitar), Nicklas Isgren (Keyboards), Mattias Svensson (Bass) und Richard Ankers (Drums) nun ihr fünftes Werk. „Alarms“ ist eine Scheibe des „Dark Indie Pop“. Quasi jeder Song könnte direkt und sofort im Radio laufen. Während „Fireland“ insgesamt sehr melodisch und harmonisch ist und nebenherläuft, wird in „Alarms In Silence“ mit aggressiven Geräuschen kratzend gespielt. „The Day“ ist dann wieder poppiger und „Run Red“ vor allem im Refrain mainstreamtauglich. Ähnliches gilt auch für die klassische Popnummer „Stop Time“. „Pointless Action“ ist verhältnismäßig düster und „Danger Zone“ aggressiver mit relativ vielen Synthie Effekten. Klassischer für das Genre und insgesamt freundlich fröhlicher ist „Sign O` The Times“. Ähnliches gilt auch für „O.H.M.Y.G.O.D.“. „Liars Roar“ ist musikalisch im Refrain reduziert und wird dann voller. Und der letzte Titel „11:59“ beginnt geheimnisvoll und wird dann relativ klassisch.

 

Insgesamt ist die Scheibe handwerklich gut gemacht und wird Indie-Pop Fans aufmerksam machen, auch wenn sich kein Song besonders abhebt.      

 

Als Anspieltipps empfehle ich euch für einen guten Gesamtüberblick den Opener „Fireland“ und „Stop Time“.

 

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

 

1. Fireland (The End Of Dark City)

2. Alarms In Silence

3. The Day

4. Run Red

5. Stop Time

6. Pointless Action

7. Danger Zone

8. Sign O` The Times

9. O.H.M.Y.G.O.D.

10. Liars Roar

11. 11:59