Review – Architects Of Chaos – (R)evolution

Mit ihrer neuen Scheibe “(R)evolution” zeigen sich “Architects Of Chaos” (Titta: Gesang, Dom: Schlagzeug, Gonzo: Bass, Andy: Gitarre, Joey: Gitarre) nochmal facettenreicher. Sie sind melodisch und zugleich härter, nicht zuletzt durch die gesangliche Bandbreite von Kopfstimme bis hin zum Schreien von Titta. Und genauso weit gefächert sind auch die Arrangements und das Songwriting. Als Gastsänger können wir zudem “Schmier” von “Destruction” genießen. Das Album wird am 25. Mai veröffentlicht.    

Bereits der Opener ist mit kräftigen Riffs und harten Drums versehen. Das Gitarrensolo mit seinen Sprüngen fällt direkt auf. Mit ordentlich Drumspeed der Double base startet “Dead Again”. Und der Gesang ist melodisch harmonisch im Refrain und brüllend schreiend hart in den Stophen zugleich. “Hitman” thematisiert eine Serienkiller-Story und ist musikalisch entsprechend aggressiv. Der Sound ist absolut rhythmisch und taktvoll und auch das Gitarrensolo überzeugt. Die Jungs bezeichnen “A Moment Of Clarity” als Song der Selbstreflexion. Er ist kräftig und hat den bekannt düsteren Klang. Jedoch wechseln sowohl die Instrumentenlinien als auch der Gesang in den knapp sieben Minuten Spieldauer und haben rockigere, melodischere Phasen mit “helleren” Klängen. “All Play Dead” hat sowohl typische Metalgesangsparts, als auch “Kampfansagen” im Background. Dies gilt auch für das schon fast poetische “Cetury Of Cancer”. “Into The Fire” überzeugt durch sehr viel Kraft und Härte, ganz abgesehen vom Tempowechsel und Phasen mit ordentlich Speed. Sehr rhythmisch und taktvoll ist “Hellow Years”. Entsprechendes Wippen ist demnach direkt und sofort, quasi schon hier am Schreibtisch, angesagt. Richtig schön mit rockigen Instrumentenlinien startet “Pressure”. Der Gesang kommt dann härter und aggressiver dazu und der Titel mit einem vollen und satten Hintergrundchor. Bei “Farewell” scheint einfach alles zu passen. Rockige Instrumentenlinien, kräftiger und dennoch harmonisch melodischer Gesang mit verstärkenden Chören, Wahnsinn. Und auch bei “No Way Out” gibt es einiges auf die Ohren und eine extreme Abwechslung im Spiel der Stile. Und auch die Gitarenarbeit glänzt wieder mit einem tollen Solo. Hart und düster beginnt und bleibt dann “Bloodrain Falls”. Die Schilderung eines Endzeit-Szenarios wird musikalisch beispielsweise durch harte Breaks und eine passgenaue Schlagzeugarbeit gut umgesetzt. Selbstreflexion ist beim letzten Song “The Pulse Of The Sun” wieder angesagt. Dieser sehr ruhige und harmonische Song schließt das Album gut ab, auch thematisch und bezüglich der tollen Weiterentwicklung zum Facettenreichtum der Jungs.            

Meine Anspieltipps der insgesamt 13!!! Songs der Scheibe sind “Hitman” und “Farewell”.

Promoportal-Germany vergibt aufgrund der weiten Bandbreite und des Facettenreichtums 9 von 10 Punkten.  

Tracklist:

1.    Rise

2.    Dead Again

3.    Hitman

4.    A Moment Of Clarity

5.    All Play Dead

6.    Cetury Of Cancer

7.    Into The Fire

8.    Hollow Years

9.    Pressure

10.  Farewell

11.  No Way Out

12.  Bloodrain Falls

13.  The Pulse Of The Sun