Review – Gus G. – Fearless

Am 20. April 2018 veröffentlicht Gus G. sein neues Studioalbum „Fearless“. Er zählt zu den respektiertesten und renommiertesten Gitarristen des Rock und Metal. Zwischen 2009 und 2017 bespielte er als Mitglied der Superstars der Ozzy Osbourne Band große Bühnen in unterschiedlichsten Hallen weltweit.

Und nun folgt, produziert von Dennis Ward das neue Album. Gus G. selbst spielt wie erwartet Gitarre, Dennis Ward den Bass und singt zudem und am Schlagzeug sitzt Will Hunt.

Bereits der Opener „Letting Go“ verspricht viel. Kräftig, rhythmisch und zwischenzeitlich wahnsinniges Tempo mit unglaublicher Genauigkeit während der Instrumentensoli überzeugen. „Mr. Manson“ geht schon fast „schrill“ weiter. Der rockige Sound geht direkt in Mark und Bein. Schneller geht es dann mit „Don`t Tread On Me“ weiter. Die dunkleren Instrumentenlinien werden durch den Gesang passend kraftvoll unterstützt. Und auch hier kommen die Gitarrensoli nicht zu kurz. „Fearless“ als Titelsong ist wieder von ordentlich Speed durchzogen und ein reiner Instrumentalsong. Sehr rockig melodisch geht es mit „Nothing To Say“ weiter. Das Cover „Money For Nothing“  („Dire Straits“) überzeugt und gibt, genau wie auch das Original, ordentlich Kraft und kommt mit einem tollen Sound daher. Die Gitarrenparts als Akzente überzeugen als Highlights ebenfalls. „Chances“ ist ebenfalls rockig, hat allerdings nicht ganz so viel Kraft. Diese kommt dann mit kräftigen Drums und harten Riffs direkt zu Beginn vom Instrumentalsong „Thrill Of The Chase“ wieder. „Big City“ erinnert von der Spielart an alten Blues wie von Jimi Hendriks oder jetzt aktuell Joe Bonamassa. Als Abschluss wirkt „Last Of My Kind“ schon fast wie eine Ballade. Der Song ist sehr harmonisch und die einzelnen Künstler, vor allem der Gesang von Dennis Ward, kommt nochmal gut zur Geltung.

Als Anspieltipp empfehle ich euch „Nothing To Say“ und „Money For Nothing“.

Promoportal-Germany vergibt insgesamt 8 von 10 Punkten.

Tracklist:

Letting Go

Mr. Manson

Don`t Tread On Me

Fearless

Nothing To Say

Money For Nothing

Chances

Thrill Of The Chase

Big City

Last Of My Kind