Review – Ben Reel – Land Of Escape

Das achte Studioalbum „Land OF Escape“ hat der Ire „Ben Reel“ ebenfalls selbst produziert. Es erschien am 30. März 2018. Im Vordergrund steht die rein akustische Musik. Klavier, akustische Gitarren, Orgel und auch die Mundharmonika überzeugen. Er selbst singt, spielt die Akustikgitarre und die Mundharmonika. Michael Black ist der Drummer und Ronnie O`Flynn spielt Bass. Weitere Gitarren spielen Micky McCarney und Gerry Black Junior. Mit Hintergrundgesang wird er durch Julieanne Black begleitet und unterstützt.

In eine Schublade zu ordnen ist das Album absolut nicht. Die 12 Songs sind durchweg ruhig und haben aber alle unterschiedliche Schwerpunkte und Einflüsse von Rock, Folk, Blues, Country und auch Jazz. Es ist Rockmusik zum Entspannen und Genießen, die einen ein wenig in die Ferne schweifen und träumen lässt.

Mundharmonikaliebhabern sind „Fields Of Dreams“ und „Smoldering Simmering“ zu empfehlen. Und wer Ben Reel gemeinsam mit Irene Kelley (Nashville) genießen möchte, sollte sich als erstes das wunderbare Duett „Misty Morning Rain“ anhören. Einfach harmonisch sind „Healing Hands“ und „Some Mercy“, wobei zweites nicht ganz so melancholisch, sondern freudiger ist. Während der Opener „Landscape“ von den Instrumentenlinien an den vornehmlich westdeutschen Krautrock erinnert, ist „Soldiers of Love“ in seiner Steigerung des Dramatik und Kraft kaum zu bremsen. Ähnlich und sehr harmonisch ist „Fish Out Of Water“.

Insgesamt ist das Album handwerklich gut gemacht und die Fokussierung auf die rein akustische Musik ist mal wieder was anderes. Dennoch fehlt mir persönlich bei dem ein oder anderen Song etwas Kraft. 

Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1.    Landscapes

2.    Fields Of Dreams

3.    Soldier Of Love

4.    Fish Out Of Water

5.    Healing Hands

6.    Some Mercy

7.    I See Paradise

8.    Misty Morning Rain

9.    Suffer In Silence

10.  Drifting

11.  Paradise Found

12.  Smoldering Simmering