Review – Letzte Instanz – Morgenland

Seit der Gründung 1996 und diversen Wechseln der einzelnen Bandmitglieder sind einige Alben entstanden. Nun veröffentlichten sie ihre neue Scheibe „Morgenland“ am 16.02.2018.

Mit dem Titelsong öffnet das Album. Es ist punkig, fröhlich und erinnert sogar an aktuelle „Mittelalterrockmusik“. Schon hier wird die für sie typische Kombination aus Rock und klassischer Musik, hier Streicher, deutlich. „Schwarz“ ist sowohl von den Instrumentenlinien als auch textlich düsterer. Energiegeladen und wieder fröhlicher ist dann „Disco D Amour“. „Mein Land“ ist sehr dramatisch und temporeich und verbreitet eine gewisse Endzeitstimmung. Sehr harmonisch startet „Glücksritter“ im Niemandsland und „Ikarus“ als fliegender Vogel folgt thematisch logisch mit der Sehnsucht nach Frieden und Freiheit. Eine gewisse Melancholie fliegt quasi mit. Melodisch und harmonisch mit Streichern ist „Noch Einmal“. „Asche Zu Gold“ ist wieder härter und rockiger. „Du Lebst“ beginnt rockig und fröhlich und verbreitet gute Laune, bevor die Melancholie zeitweise in den Strophen durchkommt. Ebenfalls mit positiven Instrumentenlinien mit Ohrwurmqualität ist „Wellenreiter“. Jedoch ist es textlich ernster. „Symphonie“ beeindruckt durch die Streicher und die Kraft im Refrain. „Für Immer Sein“ als Abschluss ist sehr schwermütig. 

Als Anspieltipp ist klar „Symphonie“ zu nennen, denn es gibt eine Bandbreite der Band, ihrer Musik und dieser Scheibe wieder. 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

Tracklist:

        1.    Morgenland

        2.    Schwarz

        3.    Disco D Amour

        4.    Mein Land

        5.    Glücksritter

        6.    Ikarus

        7.    Noch Einmal

        8.    Asche Zu Gold

        9.    Du Lebst

        10.  Wellenreiter

        11.  Symphonie

        12.  Für Immer Sein