Qntal – VIII – Nachtblume – Review

Seit 1992 machen sie gemeinsam Musik und sind längt für ihre magischen und mystischen Züge bekannt. Meist deutsch singend, aber mit viel mehrsprachiger Poesie überzeugen sie. Charakteristisch sind ihre mittelalterlichen Melodien, die sie mit Electro- und Synthiesounds vermengen. Folglich freuen wir uns am 9. März auf ihr neues Album „VIII – Nachtblume“, welches sie via Drakkar Records/Soulfood Music veröffentlichen. Sie sind Syrah (Gesang, Flöten), Michael Popp (Gitarre, Gesang, Saz & Teer, Geige) und Leon Rodt (Synthesizer).

Der Titelsong „Nachtblume“ als Opener beginnt mit hellen Tönen, die durch den Text sehr melancholisch und dramatisch wirken. Hinzu kommen die elektischen Synthieeffekte. „Die finstere Nacht“ ist dann auch musikalisch genauso passend zum Titel umgesetzt. „Music On The Waters“ startet mit Wassergeräuschen und behält diese Stimmung bei sich. Sehr rythmisch mit Breaks und vielen Effekten ist dann „Monteclair“ abgemischt. Das Mittelaterfeeling kommt hinzu. Weich und harmonisch ist „Echo“. Es startet sehr ruhig und thematisiert auch textlich das Mittelalter. Mit „Parliament Of Fowles“ zeigen sie die Bandbreite des Könnens. Sei es der doppelte, gemeinsame Gesang als auch die Kraft der einzelnen Instrumentenlinien und die Kombination mit zusätzlichen Elektro- und Synthiesounds. Besonders überzeugt mich hierbei das Flötenspiel. „Chint“ ist wieder sehr mystisch, etwas dunkler und bedeutend schneller. „Before The World Was Made“ macht seinem Titel alle Ehre. Es ist einfach durch und durch sehr geheimnisvoll und magisch. „O fortuna“ scheint zunächst nur elektronisch zu sein. Allerdings kommt ein sehr auf alt gemachter Gesang hinzu. Und das natürlich auch sprachlich. Unter „Minnelied“ erwartet man erstmal etwas anderes. Aber es lohnt sich: ruhiger mittelalterlicher Gesang mit neuen elektronischen Stilmitteln. „Sumervar“ hat einen sehr melodischen Teil und überzeugt mich somit sehr. „A chanter“ rundet das Album nochmal gleichmäßig ab: mittelalterlischer Gesang gepaart mit Elektro- und Synthiesounds. 

Als Anspieltipps empfehle ich „Parliament Of Ffowles“ und „Sumervar“.

Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten. 

Trackliste:
01 Nachtblume
02 Die finstere Nacht
03 Music On The Waters
04 Monteclair
05 Echo
06 Parliament Of Fowles
07 Chint
08 Before The World Was Made
09 O fortuna
10 Minnelied
11 Sumervar
12 A chanter