Review – Asenblut – Legenden

Nach 10 Jahren Bandgeschichte folgt nun eine Veröffentlichung des Albums „Legenden“ am 16. Februar mit leider lediglich fünf Songs. Hiervon sind vier bereits ältere und nun neu eingespielt. Zudem covert die Band den Manowar Song „God Or Man“. Ihr Pegan Metal ist schnell, stark und kräftig, also finden wir Komponenten von Trash-, Death- und Power-Metal. Und das Ganze ist eben mit sinnvollen Texten gepaart.

Mit dem Opener „Die Legende“ ist man direkt mitten drin. Die Band zeigt was sie zu bieten hat. Der Gitarrensound und das Schlagzeug sind kräftig, taktvoll und mit starken Soli gekennzeichnet. „Heldenbürde“ setzt ebenfalls durch starke Instrumentenlinien Akzente. Ein „Highlight“ sind Passagen, die schon fast eines Sprechgesangs gleichkommen. Dann folgt mit „Asenblut“ ein sehr rhythmischer Song. Der Gesang ist sehr deutlich und es werden Schlachtszenengeräusche miteingespielt. Die Interpretation des Covers „Gor Or Man“ von „Manowar“ ist für viele wohl sehr gelungen. Denn die Band macht den Song zu ihrem eigenen. Als Abschluss bietet „Von des Verräters Untergang“ dann wieder einen starken Gitarrensound und eine kräftige Schlagzeugarbeit zu Beginn, während das Songende weich redend ausklingt.

Wer die Songs bereits kennt, wird trotz dem Neueingespielten nicht viel Abwechslung erwarten dürfen. Etwas Originalität wäre wünschenswert. Und warum die Band die Scheibe mit nur fünf Songs veröffentlicht, weiß ich nicht.

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

Live sind sie dieses Jahr ebenfalls zu hören.

Tourdaten:

16.02. – Heidesee, Frostfeuernächte
17.02. – Erfurt, From Hell
18.02. – Wien, Escape (AT)
19.02. – Prag, Modra Vopice (CZ)
20.02. – Frankfurt/Main, Elfer
21.02. – Olten, Coq d’Or (CH)
22.02. – Freiburg, Crash
23.02. – Lyon, Le Blogg (FR)
24.02. – Cernunnos Festival (FR)
25.02. – Oberhausen, Helvete

Tracklist:

01 Die Legende (2018)
02 Heldenbürde (2018)
03 Asenblut (2018)
04 God Or Man (Manowar Cover)
05 Von Des Verräters Untergang (2018)