Review – Saxon – Thunderbolt

Nach über 40 Jahren mit über 20 Alben im Geschäft haben Saxon einen Ruf und Namen und jeder Fan hat diverse Erwartungen. Und diese werden erfüllt. Nach einem strangen kurzen Intro „Olympus Rising“ folgt der Titelsong „Thunderbolt“ mit klassischen Heavy Metal. Die Gitarren bekommen ihre seperaten Auftritte und die metallische Härte ist direkt spürbar.

Auch „The Secret Of Flight“ ist klassisch und satt. Auf der einen Seite ist der Song mit ordentlich Tempo versehen, auf der anderen Seite sehr klar rhythmisch mit klaren Gesangsparts zum Mitgrölen. Sehr düster beginnt dann „Nosferatu“. Der Titelzusatz „The Vampire`s Waltz“ ist Gesetz und spiegelt die Stimmung des Songs sehr gut wieder. Er ist sehr mystisch und verbreitete die passende Atmosphäre. „The Played Rock And Roll“ ist sehr temporeich und mit viel kraftvollem Instrumenteneinsatz und ganz gezielten und auf den Punkt getroffenen Vocals. Wieder eher düster mit einer sehr tief gröhlenden Hintergrundstimme kommt „Predator“ daher.

Bei „Sons Of Odin“ kommt nach einer einladenden Schlagzeugarbeit zu Beginn eine sehr harte Stimmung herüber. Ein starker Rhythmisch mit sehr melodischen Teilen bestimmt den Song. Verzerrte Gitarren und schnelle Drums eröffnen „Sniper“ und lassen das Herz einiger höher schlagen, da es so herrlich klassisch ist und der Beat direkt in den ganzen Körper geht. „A Wizard`s Tale“ ist dann vom Instrumenteneinsatz her eher wieder „abgehackt“ und dennoch in sich stimmig. „Speed Merchants“ startet mit Motorensound, der mich persönlich sehr irritiert und zu dem weiteren Song nur insofern passt, als das er temporeich ist und es thematisch wie erwartet um Speed und Limits geht. Insgesamt ist der Song ein echtes Brett und ein wahnsinniges Gitarrensolo bekommt zur Freude viel Raum. Sehr geil harmonisch und melodisch ist „Roadies` Song“. Ein absolutes Highlight dieser Platte und doch so herrlich klassisch und echter alter Heavy Metal, bei dem ebenfalls die Gitarrenarbeit einfach gigantisch ist. Als Abschluss gibt es dann die „Raw Version“ von „Nosferatu“.

Als Empfehlung kann ich euch ganz klar „Speed Merchants“, allerdings ohne das Intro und „Roadies` Song“.

Promoportal-germany vergibt 9 von 10 Punkten.

Tracklist:

1.    Olympus Rising

2.    Thunderbolt

3.    The Secret Of Flight

4.    Nosferatu

5.    They Played Rock and Roll   

6.    Predator

7.    Sons Od Odin

8.    Sniper

9.    A Wizard`s Tale

10.  Speed Merchants

11.  Roadies` Songs

12.  Nodferatu