Review – The Venture – Aspire And Dissolve

Das Album „Aspire And Dissolve“ von „The Venture“ erschien bereits im Dezember letzten Jahres. Die Darmstädter Jungs spielen laut ihren Infos progressiven Metalcore. Musikalisch ist es ein in vielen Bereichen echt spannendes und gutes Album. Es ist ein ansprechender Mix aus Melodien-, Speed- und Stimmungswechseln, sogar in den einzelnen Songs. Der Schreigesang ist sehr markant und gekonnt ein- und umgesetzt. Doch zunächst beginnt die Scheibe mit einem sehr harmonischen Instrumentalsong „Intro“. Danach folgen Songs der härteren Gangart.

Besonders bei „Weights“ sind die Gitarrenlinien positiv hervorzuheben. „Origins“ und „Aurora, A New Dawn“ kommen mit ordentlich Speed daher. Bei zweitem ist weiterhin zu bemerken, dass wir zu dem Speed aber auch immer wieder Tempowechsel und Stimmungswechsel genießen dürfen und der Song nach knapp acht Minuten Spieldauer schon fast leicht und weich ausklingt. „Encourage“ besticht in seinen gut vier Minuten dann wieder durch extreme Gitarrenarrangement, gepaart mit dem entsprechenden Schreigesang mit einer wahnsinnig tief eindringlich grölenden Stimme. Vielfältig und abwechslungsreich geht es dann auch mit „Evermore“ weiter. Hier spielen die Jungs wieder sehr stark mit den unterschiedlichen Stilmitteln.

Besonders empfehlenswert ist hier die Schlagzeugarbeit anzumerken, welche in den über neun Minuten Songlänge immer wieder wahnsinnige Akzente setzt. Aber auch die Gitarrenlinie, welche den Song sehr weich abrundet und beendet ist handwerklich und stilistisch einfach geschickt gewählt und rundet das Album in Verknüpfung an das Intro harmonisch ab.

 

Fazit: Für Metalcor- und Deathmetalfans ein echt empfehlenswertes Album.

 

Promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten.

Tracklist:

1.    Intro

2.    Weights

3.    Origins

4.    Aurora, A New Dawn

5.    Encourage

6.    Evermore