Review: Møl – Dreamcrush 

Metal aus Dänemark war immer ein Garant für gute Songs. Man siehe King Diamond oder Vollbeat, die sich in der Szene ja mehr als etabliert haben. Møl steuert nun eine weitere Platte aus diesem Land bei und wir sind gespannt, was da auf uns zukommt.

Nach dem ersten Hören des Longplayers fällt es mir dann etwas schwer, das Ganze einzuordnen. Die Stimme des Sängers und seine Gesangslinien sind eher gewöhnungsbedürftig und die Musik springt zwischen schweren Metal-Einflüssen bis zu poppigen Linien hin und her. Ob ich das Ganze noch als Metal bezeichnen würde, stellt sich somit wirklich in Frage…überzeugen kann es mich zumindest nicht.

Vielleicht kommt das Konzept bei jüngerem Publikum besser an, aber auch das wage ich zu bezweifeln. Auf welches Publikum hier genau abgezielt wird ist für mich zumindest nicht zu sehen. Das Vorgängeralbum der Band ist zumindest an mir vorbeigegangen und nach dieser Scheibe auch nichts, was ich mir zulegen werde.

Zwar sind die Sprünge in der Musik der Jungs interessant, aber mich holen sie absolut nicht ab. Nun Gut…auch für deren Musik wird es Liebhaber geben und die Menschen, die Scheibe eins der Band gut fanden werden sich hier sicher wiederfinden.

Das Promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten…Not my cup of tea!!!

 

Line Up

Ken Lund Klejs - Schlagzeug

Holger Rumph Frost - Bass

Kim Song Sternkopf - Gesang

Sigurd Kehlet - Gitarre

Nicolai Busse - Gitarre

 

Tracklist:

Dream

Sma Forlis

Young

Hud

Garland

Favor

A Former Blueprint

Lying Eight

Dissonance

Mimic

Crush

 

Label: Nuclear Blast